VfL Waiblingen - Gesamtverein

VfL Württembergischer Vizemeister im Großfeldhandball

80. Württembergische Meisterschaften im Großfeldhandball bei der TG Schura

80. Württembergische Meisterschaften im Großfeldhandball bei der TG Schura

[fa] 80. Württembergische Meisterschaften im Großfeldhandball bei der TG Schura Wieder mal „Vize“ Bei am Samstag hochsommerlichen Temperaturen und am Sonntag recht regnerischem Wetter gelang dem VfL Waiblingen wieder einmal die Vizemeisterschaft. Seriensieger SG Lauterstein war im Finale nicht zu knacken. Christopher Schmid krönte seine hervorragende Leistung mit dem Pokal für den Torschützenkönig.

Am Samstag standen die Gruppenspiele gegen den TV Sulzbach und Gastgeber TG Schura an, die nach holprigem Start beide gewonnen wurde. Großfeld-Chef Wolfgang Hezel scharte alte Großfeld-Hasen wie die Schmid- und Baumann-Brüder, Ali Krahn sowie junge Nachwuchsspieler um sich. Nach einer lustigen Party-Nacht fiel das letzte Gruppenspiel gegen den TSV Bad Saulgau am Sonntagmorgen zwar etwas schwerer, konnte aber dennoch auch gewonnen werden. Im Halbfinale machte es die Mannschaft nach einem zwischenzeitlichen 1:4 zwar spannend, letztlich konnte die HSG Oberer Neckar aber bezwungen werden. Mit Beginn des Endspiels öffnete der Himmel seine Schleusen und Waiblingen kam mit diesen Bedingungen zunächst besser zurecht. Bis zur Halbzeit führte der VfL mit 1 – 2 Toren. Danach aber wurde es immer schwieriger, den glitschigen Ball zu beherrschen und Lauterstein zog scheinbar mühelos bis zum Endstand von 25:20 davon.

Eventuell waren dies die letzten Württembergischen Meisterschaften im Großfeldhandball, womit eine Ära zu Ende ginge, die der VfL Waiblingen über mehrere Jahrzehnte stark mitgeprägt hat.



VfL Handballjugend beim Allgäu Cup in Wangen

VfL Handballjugend beim Allgäu Cup in Wangen

[ma]Am Freitag 11. Juli machten sich fünf Jugendmannschaften mit dem Zug auf den Weg nach Wangen im Allgäu zum deutschlandweit größten Jugendturnier. Vier Lastenautos hatten einen Großteil des Gepäcks dabei, so dass die Zugfahrt recht entspannt verlief. Nach dem gemeinsamen Aufbauen der Zelte wurde der Grill angeschmissen und der Freitagabend klang gemütlich aus.

Am frühen Samstagmorgen setzte leider starker Regen ein, der bis ca. 9h anhielt. Deshalb entschlossen sich die Veranstalter, dass alle Spiele in Hallen verlegt werden. Dadurch war die Veranstaltung leider arg verzettelt. Zwei Waiblinger Mannschaften spielten direkt am eigentlichen Turniergelände während 3 Mannschaften weit außerhalb antreten mussten. Erst als am späten Nachmittag doch noch die zweite C-Jugend auf dem Rasenplatz spielte, kam etwas Turnierflair auf, man feuerte sich gegenseitig an und bejubelte die Waiblinger Tore. Nach gemeinsamem Pizzaessen genossen einige noch die „Insel-Night“ mit Partymusik im großen Festzelt.

Diese Nacht setzte der Starkregen früher ein, so dass auch am Sonntag wieder in Hallen gespielt wurde. Sportlich war das Wochenende allerdings ein Erfolg: Beide C-Jugenden erreichten die Zwischenrunde, wobei v.a. die 1. Mannschaft sehr gute Spiele zeigte, die A-Jugend erreichte das Viertelfinale, lediglich die D-Jugend scheiterte als Gruppendritter knapp am Einzug in die Zwischenrunde. Bis ins Finale schaffte es die B-Jugend, lieferte der SG Heidesheim einen starken Kampf, musste sich aber knapp mit 11:13 geschlagen geben.

Nach gemeinsamen Zeltabbau – hier war die D-Jugend ganz stark – ging es mit Pkws und Zug wieder zurück nach Waiblingen. Die Jugendlichen erlebten trotz ein paar Widrigkeiten ein tolles Wochenende. Danke an die begleitenden Trainer und Väter.



wC Wir freuen uns nun auf die neue Saison in der Bezirksklasse!

wC Wir freuen uns nun auf die neue Saison in der Bezirksklasse!

[JW] Zur Quali am 6.7.2014 reiste eine durch Verletzungen und Krankheiten stark reduzierte Waiblinger weibl.(zukünftige) C-Jugend- Mannschaft an. Die Mädels spielten sehr motiviert, engagiert und mit tollen Spielzügen. Nachdem bereits im 1. Spiel nach 10 Minuten eine Waiblinger Spielerin verletzungsbedingt ausfiel, gab es keinerlei Auswechslungsmöglichkeiten mehr und unseren Mädels wurde bei dem heißen Wetter konditionell alles abverlangt. Das 1. Spiel gegen SF Schwaikheim 2 spielten sie souverän und gewannen mit 11:5.

Die 3 folgenden Spiele unterlagen die Mädels gegen SV Stgt. Kickers, EK Winnenden und SG Weinstadt 2, wobei sie im Spiel gegen Winnenden nur sehr knapp unterlagen. In allen Spielen zeigte die Mannschaft tolle Spielzüge, geschlossene Abwehrleistungen und Kampfgeist. Maren bewährte sich mit guten Paraden im Tor. Die anderen Mannschaften hatten meist eine gut ausgestattete Auswechselbank und waren somit konditionell frischer unterwegs. Sie zeigten in allen Spielen eine geschlossene Teamleistung und es ist stark zu vermuten, dass bei vorhandenen Auswechselspielerinnen die Ergebnisse anders ausgesehen hätten.

An dieser Stelle vielen Dank an Marleen von der D-Jugend, die (sehr kurzfristig einsprang) und unsere C-Jugend tatkräftigst unterstützte! Letztlich fehlten 2 Tore, um sich für die Bezirksliga zu qualifizieren. Wir freuen uns nun auf die neue Saison in der Bezirksklasse!

Für den VfL spielten:
Maren (TW), Emmelie, Pauline, Helen, Luisa, Ariane, Gina, Marleen (weibl. D-Jugend)



Zofia hat heute Geburtstag!

Foto: www.fa-frauen.de

Foto: www.fa-frauen.de

Der VfL Waiblingen wünscht der Neuverpflichteten Zofia Fialekova alles Gute zum Geburtstag [na]



Silke hat heute Geburtstag!

Silke hat heute Geburtstag!

Wir gratulieren Silke Heimburger zu Ihren runden Geburtstag! [na]



F1 - Waiblinger Spielerinnen in der Jugend-Bundesliga

F1 - Waiblinger Spielerinnen in der Jugend-Bundesliga

Wir gratulieren unseren zwei Spielerinnen Alina und Sinah für die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga. Alina Hiller wird mit FA Göppingen und Sinah Hagen mit SV Remshalden auf Punktejagd gehen.[NA]



Gratulation an unsere weibliche E-Jugend

Gratulation an unsere weibliche E-Jugend

Sie haben den ersten Platz im Bezirkspielfest in Winnenden 2014 gemacht! Trainer und Spielerinnen freuen sich auf die Einladung im Tripsdrill

Es haben gespielt:
Janne, Emelie, Amelie, Nina, Sarah, Stephanie, Ellen, Mirja, Elisa, Melanie



Stephanie Frick hat Geburtstag!

Stephanie Frick hat Geburtstag!

Wir wünschen Flügelflitzer Stephanie "Heidi" Frick alles gute zum Geburtstag



F1 - Sinah Hagen wechselt zum VfL Waiblingen

Sinah Hagen (Foto: Privat)

Sinah Hagen (Foto: Privat)

Waiblingen [MSBW] Die zentrale Rückraumspielerin des Handball-Drittligisten TV Holzheim wechselt zur kommenden Saison zum Liga-Konkurrenten VfL Waiblingen. Die erst 17- Jährige württembergische Auswahlspielerin trug seit 2012 das Trikot der Göppinger Vorstädterinnen, gestaltete dort das Spiel und erzielte in der vergangenen Runde 82 Treffer in 20 Begegnungen.

Dies weckte das Interesse der Konkurrenz. Mehrere Zweit- und Drittligisten versuchten, sich die Dienste der Schülerin, die im kommenden Jahr ihr Abitur ablegen wird und per Zweifachspielrecht für die A-Jugend der SV Remshalden aufläuft, zu sichern. „Selten habe ich mich so intensiv um eine Spielerin bemüht. Darum freut es mich umso mehr, dass Sinah sich für uns entschieden hat“, erklärt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. „Mit ihr bekommen wir eine Spielmacherin, die genau zu meiner Spielphilosophie passt“.

„Ich möchte mich sportlich in einem professionellen Umfeld weiterentwickeln und den Blick nach oben richten. In Holzheim, wo ich mich sehr wohlgefühlt habe, war dies, auch bedingt durch die personelle Situation, leider nicht möglich“, so begründete Hagen ihren nun anstehenden Wechsel nach Waiblingen. „Ich schaue nach sehr guten Gesprächen jetzt nach vorne, glaube, dass wir in Waiblingen etwas bewegen können und freue mich auf die Herausforderung“.

Mit Sinah Hagen, den erstligaerfahrenen Zofia Fialekova (FA Göppingen) und Simona Pilekova (SG BBM Bietigheim) sowie den weiteren Neuzugängen Saskia Hiller, Alina Hiller, Nina Beyerle, Nathalie Straub (alle TV Nellingen) und Carolin Schenke (HSG Pforzheim) erhält der VfL Waiblingen in der kommenden Saison ein völlig neues Gesicht. Nachdem man in der abgelaufenen Runde hinter den Erwartungen zurückblieb, soll nun mit dem neuen Kader Schritt für Schritt am mittelfristigen Aufstieg in die 2. Bundesliga gearbeitet werden.



Simona Pilekova hat Geburtstag!

Simona Pilekova hat Geburtstag!

Der VfL Waiblingen wünscht Neuverpflichtung Simona Pilekova alles Gute zum Geburtstag



wA - Pflichtaufgabe erfüllt!

Bild: Carolin Schöllkopf und Katharina Leßig bei der weiblichen A-Jugend am Ball und neu auch für den VfL an der Pfeife

Bild: Carolin Schöllkopf und Katharina Leßig bei der weiblichen A-Jugend am Ball und neu auch für den VfL an der Pfeife

Die neue weibliche A-Jugend des VfL hat sich mit einem Sieg und einer Niederlage als erster in der Tabelle für die Bezirksliga in der kommenden Saison qualifiziert.

Die Hiobsbotschaften unter der Woche wollten nicht abreißen. Zuerst musste sich Jaquelina Fitzner nach Kiefer-OP für die Qualifikation abmelden und am Freitag streckte es auch noch Anja Fröhlich mit Fieber nieder. So waren nur noch 6 einsatzfähige Spielerinnen übrig. Katharina Leßig packte in die Trickkiste und erinnerte sich an Lea und Lou Schwoerer, die prompt mit neuen Pässen am Samstagnachmittag auf der Platte standen.

VfL Waiblingen -SC Korb 18:9
Im ersten Spiel traf man auf den Nachbarn aus Korb. Waiblingen legte los wie die Feuerwehr und ging schnell mit 4:0 in Führung. Die Abwehr um Torhüterin Nina Dörr stand hervorragend. Im Angriff wirbelten Meli Mischke und Laura Berg und brachten die 10fache Torschützin Katharina Leßig immer wieder in gute Wurfposition. Das deutliche 18:9 war dann auch verdient.

SV Stuttgarter Kickers - VfL Waiblingen 17:14
So gut wie qualifiziert stand nach 25 Minuten Pause das zweite Spiel gegen die Stuttgarter Kickers an. Das Spiel wogte hin und her und Waiblingen konnte eine 10:8 Führung heraus arbeiten. Die unermüdlich kämpfende Meli Mischke und Carolin Schöllkopf am Kreis waren dabei die entscheidenden Akteure. Mitte des Spiels merkte man den Kreisstädter jedoch den Kräfteverschleiß, aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten an. Die Kickers drehten das Spiel und gewannen mit 17:14. Mit 2:2 Punkten und dem besseren Torverhältnis belegte man den ersten Platz und ist für die Bezirksliga qualifiziert. Dort trifft man mit Hohenacker, Schmoeff und Winnenden auf alte Bekannte.
Die Trainer Nadir Arif und Steffen Leßig waren mit dem Auftritt der Mädels im großen Ganzen zufrieden.

Nina Dörr, Laura Berg (2), Laura Torregrossa, Lea Schwoerer (1), Melanie Mischke (8), Carolin Schöllkopf (8/3), Lou Schwoerer, Katharina Leßig (13/3)



mB - Supergeil – Oberliga

mB - Supergeil – Oberliga

Die männliche B-Jugend des VFL Waiblingen hat es geschafft: Oberliga wir sind dabei!

Im Qualiturnier in der heimischen Rundsporthalle setzte sich der VFL nicht nur als Turniersieger durch, sondern zeigte auch über weite Strecken absoluten Spitzenhandball in seiner Altersklasse. Vor allem in den Spitzenspielen gegen Fridingen und Herrenberg sahen die zahlreichen Zuschauer Tempohandball, Spielwitz und Leidenschaft. Mit diesem Qualigruppensieg qualifiziert sich Waiblingen für die Württembergische Oberliga, eine durchaus nicht im Bereich des Utopischen erscheinende Qualifikation für die BWOL Liga war durch die fragwürdigen Nominierungsregeln des Verbandes gar nicht möglich.

VFL Waiblingen - SG Abstatt Untergruppenbach Schozach 24:12
Im Auftaktspiel hatte der VFL nach einer schnellen 5:2 Führung trotz des zwischenzeitlichen 5:5 Ausgleichs keine Mühe auf 11:5 davonzuziehen. Das schnelle Waiblinger Tempospiel stellte die SG vor nicht zu lösende Probleme. Auffallend bei den Gastgebern war dabei die große mannschaftliche Geschlossenheit. Auf allen Positionen strahlten die Remstäler eine enorme Torgefährlichkeit aus und der 24:12 Sieg war am Ende hochverdient.

Brecht, Pennekamp; Lehmkühler 1, Rauscher 4, Beisser 1, Ludwig 1, Luckert 4, Schulte 2, Ader 4, Schmidt 3, Rebstock 4.


VFL Waiblingen - SG Fridingen Mühlheim 17:13
Nachdem sich Fridingen im zweiten Spiel überraschend deutlich mit 5 Toren gegen Herrenberg durchgesetzt hatte, ging unsere B-Jugend hochmotiviert und hochkonzentriert ins Spiel und zeigte über 30 Minuten eine famose Leistung. Aus einer starken Mannschaft ragte Lukas Ader noch ein Stück heraus. Mit einer fantastischen Wurfquote, dem guten Auge für seine Mitspieler und seiner klasse Abwehrarbeit prägte er das Spiel. Zudem zeigte Hannes Luckert, dass er nicht nur über einen wuchtigen Wurf verfügt sondern auch die technische Klasse hat sich im 1:1 durchzusetzen. Der VFL führte fast über das gesamte Spiel mit 2-3 Treffern. Als es beim 13:12 richtig eng zu werden drohte, bewahrte Nick Pennekamp sein Team mit einigen Glanzparaden vor dem möglichen Ausgleich. Philipp Rauscher als sicherer Vollstrecker vom Kreis brachte Waiblingen zurück auf die Siegesstraße. Der am Ende deutliche 17:13 Sieg war ein echtes Meisterwerk.

Brecht, Pennekamp; Lehmkühler 1, Rauscher 3, Beisser, Ludwig, Luckert 4, Schulte 1, Ader 7(1), Schmidt, Rebstock 1.

VFL Waiblingen – SGH2 Ku Herrenberg 15:16
Die Ausgangsposition vor dem letzten Spiel war eindeutig: verliert der VFL das Spiel mit nicht mehr als 4 Toren hat er die Oberligaqualifikation geschafft. Eine Niederlage mit 5 Toren und höher bedeutet Platz 3 und eine weitere Hoffnungsrunde. Da das finale Spiel unmittelbar mit nur 10 -minütiger Pause nach der kraftraubenden Partie gegen Fridingen stattfand, galt es auch seine Kräfte clever einzuteilen. Ein weiterer Schock: nach 2 Minuten viel Spielmacher Carsten Lehmkühler verletzt aus. Lukas Ader wurde manngedeckt, aber Sven Beisser nutzte die sich dadurch ergebenden Freiräume perfekt aus und konnte immer wieder frei abschließen. Zur Halbzeit führte das Team von Trainer Adrian Müller mit 10:7 und Mitte der zweiten Hälfte sogar mit 15:11. Erst in den letzten 5 Minuten war der Akku endgültig leer, doch das Niederlagenpolster von vier Toren geriet nie in Gefahr. Der 16:15 Sieg der SG H2Ku bedeutet nur einen kleinen Schönheitsfleck auf der strahlendweißen Qualifikationsweste. Der VFL Waiblingen feierte mit seinen Fans ausgelassen und wohlverdient das Erreichen der Oberliga.

Brecht, Pennekamp; Lehmkühler, Rauscher 2, Beisser 4, Ludwig, Luckert 3, Schulte 2, Ader 2(1), Schmidt, Rebstock 2.



Jahreshauptversammlung der Handballabteilung

Jahreshauptversammlung der Handballabteilung

am Dienstag, den 03.06.2014, 19:30 Uhr, Cafeteria Ruspo

Neben den Mitgliedern der Handballabteilung des VfL Waiblingen sind auch Gönner, Sponsoren und Freunde zu dieser Versammlung herzlich Wilkommen.

Mit sportlichem Gruß und einem „Wir sind Waiblinger“
Steffen Leßig Abteilungsleiter Handball


Einladung zur Jahreshauptversammlung der Handballabteilung [246.0 KB] Einladung zur Jahreshauptversammlung der Handballabteilung [246.0 KB]



Männliche B-Jugend spielt am Sonntag den 25. Mai in der Rundsporthalle um einen Oberligaplatz

Männliche B-Jugend spielt am Sonntag den 25. Mai in der Rundsporthalle um einen Oberligaplatz

Als einzige Jugendmannschaft hat unsere männliche B-Jugend mit 4 souveränen Siegen die Bezirksqualirunden überstanden, und kämpft am Sonntag in der heimischen Rundsporthalle um einen Startplatz in der Oberliga.

Um 13.00 Uhr empfängt der VFL als ersten Gegner die SG Abstatt Untergruppenbach. Im Zweiten Spiel um 15.20 Uhr heißt der Gegner HSG Fridingen, bevor unmittelbar danach um 16.10 Uhr der Bundesliganachwuchs aus Herrenberg auf den VFL wartet.
Die ersten beiden Mannschaften dieser 4er Gruppe erreichen direkt die Oberliga, der Dritte hat in 5 Wochen noch eine weitere Chance.
Unsere B-Jugend gewann im vergangen Spieljahr überlegen den Bezirksmeistertitel und möchte nun unbedingt in die Oberliga.

Bitte unterstützen sie zahlreich die Mannschaft von Trainer Adrian Müller und lassen Sie sich begeistern von dem dynamischen und attraktivem Spiel unserer Waiblinger Jungs



M1 - Weckerle-Gala sichert Platz vier

Valentin Weckerle (beim Wurf) war nicht zu halten und mit seinen zwölf Treffern der Garant für den Waiblinger Sieg. Foto: ZVW

Valentin Weckerle (beim Wurf) war nicht zu halten und mit seinen zwölf Treffern der Garant für den Waiblinger Sieg. Foto: ZVW

VfL Waiblingen – Neckarsulmer SU 34:32 (19:16)

In einem torreichen Württembergligaspiel zwischen den punktgleichen Handballern des VfL Waiblingen und der Neckarsulmer SU haben sich die Gastgeber dank starker Angriffsleistung den vierten Tabellenplatz gesichert. Der VfL, für den Valentin Weckerle zwölfmal traf, siegte mit 34:32 (19:16).

Es war der einigermaßen versöhnliche Abschluss einer vor allem in der Anfangsphase eher verkorksten Saison.

Die ersten Akzente hatte allerdings SU-Rückraumspieler Clemens Borchardt gesetzt. Der groß gewachsene Werfer traf nach Belieben, die Gäste führten nach fünf Minuten mit 4:2. Ladislav Goga war in den ersten Minuten der herausragende Akteur auf Waiblinger Seite, es entwickelte sich ein Torreigen. Nach Robin Bruggers Treffer zum 11:10 konterte Neckarsulm mit einem Dreierpack und ging mit 13:11 in Führung.

Marc Kallenberg ersetzte beim VfL den verletzten Christian Tutsch und bewies, dass er auch auf Rechtsaußen spielen kann. Nach seinem Doppelpack zum 13:13 brachten Felix Günthner und Holger Mayer die Waiblinger wieder in Front. Zwei kernige Rückraumtreffer von Axel Steffens bedeuteten die 19:16-Halbzeitführung.

Wie schon in der ersten Hälfte starteten die Neckarsulmer Spieler besser ins Spiel. Nun war es der insgesamt zehnfache Torschütze Fabian Göppele, dessen Würfe kaum zu entschärfen waren. Bis zum 24:23 blieb Neckarsulm gleichwertig, doch dann war ein Waiblinger Spieler nicht mehr aufzuhalten: Valentin Weckerle traf einfach aus allen Lagen, egal ob aus dem Rückraum, von Rechtsaußen oder bei Gegenstößen. Mit einem Hattrick besorgte er das 27:23, ein weiterer Doppelpack führte zum vorentscheidenden 30:25.

Bis zum 32:27 sah es nach einem sicheren Heimsieg aus, doch in den letzten fünf Minuten wurde es noch einmal eng. Teilweise in doppelter Unterzahl verlor der VfL sichtlich die Kontrolle. Borchardt und Göppele verkürzten bis zur Schlussminute auf 31:32, ehe Michael Gerlich und Arne Baumann die Entscheidung herbeiführten. Der 34:32-Sieg gegen einen starken Gegner bedeutete den versöhnlichen Abschluss der Saison.

VfL Waiblingen: Doll, Zwicker; Günthner (4), Hellerich, Kallenberg (4), Mayer (2), Brugger (2), Gerlich (1), Baumann (1), Steffens (5/1), Goga (3) und Weckerle (12).

Quelle: ZVW, vom 05.05.2014



F1 - Lustloser VfL fängt sich Klatsche ein

F1 - Lustloser VfL fängt sich Klatsche ein

HSG TB/TG Pforzheim – VfL Waiblingen 34:19 (17:12)

Einen enttäuschenden Auftritt haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen im letzten Auswärtsspiel der Saison in Pforzheim gezeigt. Der ersatzgeschwächte Drittligist ließ sich beim Aufsteiger den Schneid abkaufen und unterlag nach einer vor allem im zweiten Durchgang schwachen Angriffsleistung verdient mit 19:34.

Dass mit Sulamith Klein und Lana Holder zwei Stammspielerinnen bei den Gästen fehlten, lässt sich nicht als Grund für die Niederlage heranziehen. Entscheidender war vielmehr die fehlende Einstellung des Teams. Der VfL hielt bei den Goldstädterinnen gerade mal zehn Minuten einigermaßen mit, doch spätestens der Dreierpack des Gastgebers zum 9:4-Zwischenstand zeigte die Abwehrschwächen der Waiblinger deutlich auf.

Immerhin gestaltete der VfL das Spiel bis zur Halbzeitsirene wieder offen. Tabea Schmidt aus dem VfL-Perspektivteam erzielte das 8:12. Doch insgesamt vermisste das Waiblinger Trainerduo Nadir Arif und Stephan Meiser den letzten Biss und Einsatzwillen, das Spiel noch drehen zu wollen. Zur Pause führte Pforzheim daher folgerichtig mit 17:12.

Haperte es im ersten Durchgang vor allem in der Abwehr, entwickelten sich nach Wiederbeginn die Angriffsbemühungen des VfL zu einem wahren Trauerspiel. Aber auch die Pforzheimer Offensivabteilung riss in den ersten zwölf Minuten nach dem Seitenwechsel keine Bäume aus. Beide Mannschaften quälten sich und die Zuschauer durch die Partie.

Beim 16:20 hatte der VfL bei gut 18 Minuten Restspielzeit trotz bis dahin mäßiger Leistung noch immer die Chance auf ein Erfolgserlebnis. Doch dann ging im Angriff quasi gar nichts mehr. Waiblinger Tore fielen nur noch im Fünf-Minuten-Takt. Pforzheim hingegen durfte sich in der Schlussviertelstunde noch in einen mittelgroßen Handballrausch spielen und deklassierte den schwachen VfL am Ende sehr deutlich mit 34:19.

Dieses Ergebnis spricht Bände. Nachdem schon im vorangegangenen Spiel gegen Freiburg die Abwehr geschwächelt hatte, war bei den Waiblingerinnen nun in Pforzheim auch im Angriff die Luft völlig draußen. Da passten auch die drei vergebenen Strafwürfe ins Gesamtbild.

Bleibt zu hoffen, dass sich das Team zum Saisonabschluss am Sonntag gegen den TV Großbottwar noch einmal am Riemen reißt. Es geht darum, die Runde doch noch mit einem positiven Eindruck zu beenden.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer, Grabowski; Bier (4), Heimburger (5), Unseld (5/2), Stadler, Heinz, Seitzer (2), Bast, Schmidt (1), Frick (2), Goldmann.

Quelle: ZVW, vom 06.05.2014



HVW Quali Jugendmannschaften

HVW Quali Jugendmannschaften

Alle drei männlichen Jugendmannschaften haben die erste Hürde für die HVW-Quali genommen. Am aussichtsreichsten ist hierbei die B-Jugend, die mit deutlichen Siegen gegen Schorndorf und Winnenden unangetastet Erster wurden.

Die männliche A-Jugend verlor nach deutlicher Führung noch sehr unglücklich gegen Fellbach, konnte sich im zweiten Spiel aber gegen die JSG Neustadt-Hohenacker durchsetzen.

Die männliche C-Jugend unterlag zwar zunächst gegen den HSC Schmoeff und Winnenden, konnte aber das Spiel gegen Schwaikheim gewinnen und ist als Gruppendritter eine Runde weiter.

Kommenden Samstag geht es für die A-Jugend in eigener Halle um das Erreichen der 1. Qualifikationsrunde im HVW gegen die SG Weinstadt und den HSC Schmoeff 2. Die C-Jugend hat es mit dem TV Bittenfeld und der JSG Neustadt-Hohenacker zu tun.

Am Sonntag dann sind Schwaikheim und Fellbach die Gegner der B-Jugend.

Endstation war leider bereits für die neu formierte weibliche A-Jugend. Sie konnte sich nicht gegen Schorndorf und Neustadt-Hohenacker durchsetzen und bleibt somit im Bezirk.

Bericht MA



M1 - Letzter Einsatz für den VfL

M1 - Letzter Einsatz für den VfL

Am letzten Spieltag heißt es immer auch Abschied nehmen von Spielern, die einen neuen Weg gehen. Vor dem Sieg gegen Neckarsulm wurden die Sportkameraden Christian Abelmann, Axel Steffens sowie Marc Kallenberg (Auslandsaufenthalt) von Spielleiter Buffy Schmid verabschiedet.

Den VfL werden Marc Krammer und Steve Härtl ebenfalls verlassen. Bei allen bedanken wir uns für ihre Leistung und tollen Spiele und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

Nach 8 Jahren Jugendleitung und diversen Jugendtrainer Stationen macht Petra Brugger erst mal eine Pause. Sie wurde vom Abteilungsleiter Steffen Leßig verabschiedet.



mB - Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

mB - Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

hieß am Karfreitagmorgen um 7h die Devise für die männliche B-Jugend. Es ging zum internationalen Turnier um den Berlin-Cup in Berlin-Lichtenberg. Nach gemütlicher Anfahrt, einchecken in Schule bzw. Hotel stand am Freitag abend erst mal ein bißle Kultur und Geschichte auf dem Plan,

also Alexanderplatz, Reichstagskuppel, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz usw. Nach einer Shopping-Tour am Samstagmorgen ging es nachmittags um den eigentlichen Zweck der Fahrt, den Gruppenspielen.

Nach einem sehr guten Auftakt gegen den BFC Preußen Berlin folgte eine schwächere Leistung gegen den späteren Turnierdritten Kroppskultur aus Schweden. Im letzten Gruppenspiel gegen Rietberg Masholte ließen die Jungs aber nichts mehr anbrennen und der 2. Gruppenplatz war erreicht, der allerdings nur zu den Spielen um Platz 5-8 reichte.

Nach kurzer Nacht folgte eine herausragende Leistung im Halbfinale um Platz 5 gegen den Bundesliganachwuchs aus Bad Schwartau und auch im Spiel um Platz 5 gegen den österreichischen Oberligisten Hardt war der VfL wieder siegreich. Somit war der 5. Platz in einem top-besetzten internationalen Turnier gesichert.

Abgerundet wurde der Sonntag mit einem Bummel durch den Prenzlauer Berg und dem Besuch des Bundesligaspiels der Füchse Berlin gegen den VfL Gummersbach. Alles in allem war dies ein super Wochenende mit den Jungs, wir danken den begleitenden Eltern.


Foto Impressionen aus Berlin



Handball Liveticker
am Samstag 03.05.2014 17:00 Uhr

Handball Liveticker am Samstag 03.05.2014 17:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen HSG Pforzheim


Link zum SIS Handball Liveticker



Das aktuelle Spieltagsheft 03&11.05.2014 im Downloadbereich

Das aktuelle Spieltagsheft 03&11.05.2014 im Downloadbereich

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M1 - Der VfL Waiblingen will Platz vier behalten

Für den VfL Waiblingen, hier Holger Mayer (rechts) gegen den Remshaldener Stefan Salmic, geht es darum, sich im letzten Saisonspiel mit einem Sieg von seinem Publikum zu verabschieden. Foto ZVW

Für den VfL Waiblingen, hier Holger Mayer (rechts) gegen den Remshaldener Stefan Salmic, geht es darum, sich im letzten Saisonspiel mit einem Sieg von seinem Publikum zu verabschieden. Foto ZVW

Letztes Saisonspiel in der heimischen Rundsporthalle gegen den Tabellenfünften Neckarsulm

Vor dem letzten Spiel in der Württembergliga Nord stehen die Handballer des VfL Waiblingen auf dem vierten Platz. Den will das Team behalten. Voraussetzung ist ein Heimsieg gegen den punktgleichen Tabellenfünften Neckarsulm.

VfL Waiblingen (4. Platz, 33:25 Punkte) – Neckarsulmer SU (5. Platz, 33:25 Punkte) Samstag, 19.30 Uhr). Ähnlich wie der VfL war die Mannschaft von SU-Trainer Ergin Toskic vor der Saison als Mitfavorit gehandelt worden, wurde aber den Erwartungen aufgrund von Verletzungspech nicht ganz gerecht. Dass Neckarsulm jeden Gegner schlagen kann, bewies das Team um Rückraumschütze Clemens Borchardt zuletzt beim 31:26-Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten SG Bottwartal.

Das Hinspiel in Neckarsulm hatte Waiblingen nach guter Leistung mit 33:31 für sich entschieden. Das Team möchte die Saison mit einem Erfolgserlebnis beenden, zumal mit einem Sieg Platz vier in der Abschlusstabelle gesichert werden kann. Das Team um den scheidenden Kapitän Marc Kallenberg (Auslandsaufenthalt) muss allerdings auf Christian Tutsch verzichten, der sich bei der unglücklichen 32:33-Niederlage in Altensteig verletzt hat und bereits operiert wurde. Felix Günthner steht dafür wieder zur Verfügung.

Unterdessen sind laut Coach Michael Abele die Personalplanungen beim VfL für die nächste Saison mit der Verpflichtung von Keeper Igor Ricci abgeschlossen worden. Er wechselt vom Landesligisten TEAM Esslingen nach Waiblingen.

Quelle: ZVW vom 03.05.2014



F1 - Noch einmal am Riemen reißen

F1 - Noch einmal am Riemen reißen

VfL Waiblingen im letzten Auswärtsspiel gegen Pforzheim

Die Luft scheint raus bei den Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen. Nach der Heimpleite gegen Freiburg möchte sich der VfL im letzten Auswärtsspiel gegen Pforzheim und zu Hause gegen Großbottwar wieder kampfkräftiger präsentieren.

HSG TB/TG Pforzheim (10. Platz, 12:32 Punkte) – VfL Waiblingen (4. Platz, 29:15 Punkte/Samstag, 17 Uhr). Beim 34:31-Erfolg in Regensburg hatte der Waiblinger Trainer Nadir Arif seine Mannschaft noch für ihre Kampfkraft gelobt. Bei der 32:35-Heimniederlage gegen Freiburg sah das ganz anders aus: Viele Spielerinnen ließen den letzten Einsatzwillen vermissen, allen voran in der Defensive schien sich der VfL nicht unbedingt quälen zu wollen. Das passte dem Trainer natürlich nicht. „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen und spielten ohne Abwehr“, sagt Nadir Arif. 32 erzielte Tore reichten normalerweise für einen Sieg. „Das war keine gute Leistung, ich bin schon ein bissle enttäuscht.“

Gegen zwei Kellerkinder

Nachdem der dritte Platz endgültig außer Sichtweite ist, geht’s für den VfL darum, nicht noch mehr Boden zu verlieren in der Tabelle. Bis auf Rang sieben könnte er zum Saisonende schlimmstenfalls abrutschen, sollte er die letzten beiden Partien in Pforzheim und gegen Großbottwar verlieren. Beide Gegner sind im letzten Tabellendrittel angesiedelt und der VfL geht als klarer Favorit in die Partien.

Zunächst geht’s morgen nach Pforzheim, das sich zuletzt in Nürtingen eine 16:34-Packung abholte. Davor jedoch hatte die HG überraschend den Tabellenfünften TSG Ketsch mit 27:26 bezwungen. Die überragende Spielerin war dabei Desiré Kolasinac, die in der Winterpause per Zweifachspielrecht vom SV Allensbach verpflichtet worden war. Mit Sophia Sommerrock hat Pforzheim eine aktuelle Junioren-Nationalspielerin im Kader. Im Hinspiel hatten die Waiblingerinnen beim 41:30-Sieg alles im Griff.

Lange musste Pforzheim um den Ligaverbleib zittern, zwei Spieltage vor Schluss kann nun nichts mehr schiefgehen. „Pforzheim wird sich mit einem Heimsieg von seinen Fans verabschieden wollen“, sagt Arif. „Ich nehme meine Mannschaft in die Pflicht, wir möchten auch mit einem guten Gefühl in die Pause.“ Und möglichst mit zwei Siegen.

Sulamith Klein ist beruflich verhindert. Arif plant, Spielerinnen aus der zweiten Reihe mehr Spielanteile zu geben. Morgen werden Tabea Schmidt und Yvonne Stadler im Kader stehen, gegen Großbottwar Fabienne Fischer und Denise Körner. Sie sollen erste Eindrücke vom Niveau der 3. Liga gewinnen.

Quelle: ZVW 02.05.2014 Thomas Wagner



F1 - Erstliga-Erfahrung für Waiblingen

Der Waiblinger Trainer Nadir Arif bastelt an seiner Mannschaft für 2014/2015. Foto:ZVW

Der Waiblinger Trainer Nadir Arif bastelt an seiner Mannschaft für 2014/2015. Foto:ZVW

Fialekova und Pilekova kommen / Holder, Bast, Unseld, Grabowski gehen

Es tut sich was bei den Waiblinger Drittliga-Handballerinnen: Mit Zofia Fialekova. Es tut sich was bei den Waiblinger Drittliga-Handballerinnen: Mit Zofia Fialekova (27/FA Göppingen) und Simona Pilekova (26/SG BBM Bietigheim) holt der VfL zur neuen Saison erstligaerfahrene Spielerinnen. Ronja Grabowski, Sina Bast, Lana Holder und Anna-Lena Unseld verlassen den Club.

Vor vier Wochen hatte der VfL den Abschied von Steffi Heinz (hört auf) und Sulamith Klein (Herrenberg) verkündet. Vier weitere Spielerinnen werden den Verein am Ende der Saison verlassen: Die Torhüterin Ronja Grabowski sowie Lana Holder, Sina Bast und Anna-Lena Unseld.

Grabowski, die sich in der Polizeiausbildung befindet, ist beruflich eingespannt und steht dem VfL künftig nicht mehr zur Verfügung. „Das tut schon ein bissle weh“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Andererseits hat der VfL in dieser Spielzeit das Luxusproblem, mit Grabowski, Katharina Blum und Lisa Fleischer gleich drei Torhüterinnen im Kader zu haben. Arif sieht sich auf dieser Position auch künftig gut aufgestellt. Zumal sich die junge Fleischer sehr gut entwickelt habe.

Auch Sina Bast wird nicht mehr das VfL-Trikot tragen. „Sie hat immer wieder angedeutet, wegen Knieproblemen aufhören zu wollen“, sagt Arif. Zudem trete sie nach Beendigung des Studiums jetzt eine Arbeitsstelle an „und hat zumindest bei uns abgesagt“.

Lana Holder, die erst zur aktuellen Saison aus Bietigheim zum VfL zurückgekehrt war, wird den Verein ebenfalls verlassen. „Sie weiß nicht, wo der Lehrerjob sie hinführen wird“, sagt Arif. Außerdem sehe sie nach der Absage von Grabowski und Bast keine Perspektive mehr in Waiblingen. Mit Anna-Lena Unseld kehrt eine weitere erfahrene Spielerin dem VfL den Rücken. Sie habe eine neue Arbeitsstelle, der Trainingsaufwand sei ihr zu groß, so der Waiblinger Trainer. „Das ist sehr schade für uns.“

Der Coach sieht die Fluktuation aber auch als Chance zum Neuanfang. Von den Namen her seien die Abgänge herbe Verluste. „Andererseits haben wir es wieder nicht geschafft aufzusteigen.“ Ganz vorne mitspielen wollte der VfL in dieser Saison, muss nun aber selbst Rang drei abhaken. Mit neuen Leistungsträgerinnen möchte Waiblingen in der nächsten Spielzeit angreifen. „Wir haben uns ja schon länger umgesehen und wollen uns mit den Neuverpflichtungen vor allem in der Defensive verbessern“, sagt Arif. Da habe es zuletzt immer wieder gekrankt. „Fialekova und Pilekova werden uns mit ihrer Erstligaerfahrung sicher helfen.“

Die beiden Slowakinnen haben international gespielt. Fialekova war in Tschechien und in der Slowakei zugange und mit Iuventa Michalovce sogar in der Champions League. Zuletzt trug die 27-Jährige das Trikot des deutschen Erstligisten FA Göppingen. Sie ist flexibel im Rückraum und am Kreis einsetzbar. Die ehemalige Nationalspielerin Pilekova kommt ebenfalls von einem deutschen Erstligisten, trägt aktuell das Trikot der SG BBM Bietigheim. Arif plant die 26-Jährige im Rückraum ein.

„Beide sind im richtigen Alter, hungrig und haben den Leistungsgedanken verinnerlicht“, sagt ihr künftiger Trainer. Der VfL Waiblingen brauche solche Charaktere und Führungsspielerinnen, welche die jungen Spielerinnen an die Hand nehmen.

Mit der 18-jährigen Saskia Hiller vom Ligakonkurrenten TV Nellingen II hat sich der VfL die Dienste einer Linkshänderin gesichert, „die rar gesät sind im Bezirk“. Die 1,75 Meter große künftige Studentin, die beim TV Nellingen auch schon in der 1. Liga ausgeholfen hat, ist auf Rechtsaußen eingeplant. Sie soll aber auch im Rückraum Spielanteile bekommen.

Gerne hätte Arif zwei weitere talentierte Spielerinnen aus der Region verpflichtet. Lea Gruber und Vanessa Nagler entschieden sich jedoch für den Baden-Württemberg-Oberliga-Aufsteiger SC Korb. Noch sind die Personalplanung nicht abgeschlossen beim VfL, es laufen noch Gespräche. „Außerdem möchten wir junge Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft und der Jugend heranführen.“

Quelle: ZVW, vom 30.04.2014



VfL bei den Heimattagen aktiv!

VfL bei den Heimattagen aktiv!

Bereits am ersten Wochenende der Heimattage in Waiblingen ist auch die Handballabteilung aktiv. Am Sonntag, den 04. Mai 2014 wird die Abteilung ab 12:30 Uhr bei unserem Sponsor Goetz und Co. in der Bahnhofstraße mit einem Weinstand aktiv sein. Parallel wird die weibliche C-Jugend einen Glücksradstand für Kinder betreiben. Der VfL freut sich auf Ihren Besuch.



Der neue Vorstand stellt sich vor. Teil 2

Der neue Vorstand stellt sich vor. Teil 2

Heute Roswitha Kallenberg
Schatzmeisterin

Mein Name ist Roswitha Kallenberg, ich bin Dipl. Finanzwirtin und arbeite in einer Steuerberatungskanzlei.

Wie bist Du zum VfL gekommen?
Zum VfL bin ich als Schülerin über meinen damaligen Freund und späteren Ehemann Uli Kallenberg gekommen. Das war Anfang der 70er Jahre, damals in der Leichtathletik.

Was verbindet Dich mit dem VfL?
Was mich bis heute mit dem VfL verbindet, sind vor allem meine Kinder: Marc, der zuerst Fußball und dann ab der B-Jugend zum Handball kam und Stefan, der ebenfalls Handball spielt und durch meine Tochter, die als Schülerin bei den Leichtathleten war. Außerdem mache ich selber bis heute Gymnastik beim VfL.

Warum hast Du einen Vorstandsposten angenommen?
Warum ich den Vorstandsposten übernommen habe, würde ich auch gerne wissen, lag wohl an den Überredungskünsten vom Frank! Spaß beiseite, ich denke, dass man vielleicht etwas zurückgeben kann von dem, was man bisher alles durch den Verein erfahren durfte, wie tolle Freundschaften und Bekanntschaften, viele schöne Momente, Feste und wundervolle Ausflüge mit Groß und Klein.

Was sind für Dich wichtige Ziele für den neuen VfL Handball?
Für mich sind die Ziele für den neuen Verein, dass die eigene Jugend aufgebaut wird. Spieler, die aus der Jugend herauskommen, sollten eine Perspektive in ihrem eigenen Verein haben. Bekanntermaßen sind meine Ziele nicht der Aufstieg, sondern mit den eigenen Spielern das Beste zu erreichen. Dabei ist natürlich der eine oder andere erfahrene Spieler wichtig für die Orientierung und Unterstützung der "Jungen".



F1 - Vertragsverlängerungen bei den Handballerinnen des VfL Waiblingen

F1 - Vertragsverlängerungen bei den Handballerinnen des VfL Waiblingen

Noch zwei Spiele stehen für die Handballerinnen des VfL Waiblingen in der 3. Liga in der laufenden Saison 2013/2014 an. Der Aufstiegszug ist schon längere Zeit abgefahren, dennoch will es das Team um Chefcoach Nadir Arif nicht auslaufen lassen.



Parallel dazu werden die Planungen für die kommende Saison vorangetrieben. Der Handball-Drittligist startet dann als neugegründeter Verein „VfL Waiblingen Handball“.

Mit Sulamith Klein (zur SG H2Ku Herrenberg) und der Ur-Waiblingerin Steffi Heinz (hört aus beruflichen Gründen auf) verliert Coach Arif zwei wertvolle Spielerinnen.

Dafür sind sich die Verantwortlichen beim VfL-Handball schon mit einigen anderen Spielerinnen aus dem bisherigen Kader einig:
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Katharina Blum (Torhüterin)
Katharina Blum (Torhüterin)
Gerade mal 26 Jahre jung gehört „Kata“ dennoch zu den Etablierten beim VfL. Mit der VfL-Jugend feierte die HVW- und DHB-Auswahlspielerin viele Erfolge, u. a. die süddeutsche Vizemeistermeisterschaft. Nach Zwischenstationen in Bissingen und Möglingen kehrte Katharina 2010 zum VfL zurück. Mit ihrer Routine und Spielerfahrung wird sie auch weiterhin eine wichtige Stütze beim VfL sein.
 
Katharina Blum (Torhüterin)
Lisa Fleischer (Torhüterin)
Lisa stieß 2013 vom TV Nellingen II zum VfL und hat sich durch gute Leistungen ihre Spielanteile im Torhüter-Trio des VfL erkämpft. Die erst 20jährige Studentin konnte von ihren älteren Torhüterkolleginnen einige Erfahrungen sammeln und passt zur Philosophie des VfL, junge Nachwuchstalente aus der Region eine sportlich ambitionierte Handballheimat zu bieten, mit der Perspektive auf die 2. Bundesliga.
 
Katharina Blum (Torhüterin)
Silke Heimburger (Rückraum Mitte)
Froh ist Coach Nadir auch über die Verlängerung von Silke Heimburger. Sie kann als Spielmacherin auf der Rückraum-Mitte-Position oder ebenso auch torgefährlich auf der rechten Rückraumposition eingesetzt werden. Mit ihrer Routine und ihrem Kampfgeist hat die Sporttherapeutin schon manches Spiel für den VfL herumgerissen. Die 29jährige Rechtshänderin spielte früher u. a. für Allensbach und Bietigheim, pausierte nach einigen Jahren beim VfL für eine Saison, um seit 2012 wieder auf Torejagd für Waiblingen zu gehen.
 
Katharina Blum (Torhüterin)
Stephanie Frick (Linksaußen)
Die 2012 vom TV Nellingen zum VfL gewechselte Steffi Frick war in der Saison 2013/2014 für viele schnelle Tore des VfL verantwortlich. Die Linksaußen lief etliche Konter, ist aber auch im Spiel Eins gegen Eins auf der Außenposition stark und schafft dadurch entweder eigene Torerfolge oder die Lücken für den linken Rückraum. Die Studentin wird daher auch 2014/2015 eine wichtige Rolle im Tempohandball des VfL spielen.
 
Katharina Blum (Torhüterin)
Mara Seitzer (Rechtsaußen)
Das Pendant zu Steffi Frick auf der Rechtsaußenposition wird auch in der kommenden Saison Mara Seitzer sein. Die Linkshänderin kam 2013 vom TV Nellingen II zum VfL zurück, wo sie bereits in der Jugend spielte. Die 20jährige Studentin ist wurfstark und wird im neuen Kader weitere Verantwortung übernehmen dürfen.
 
Katharina Blum (Torhüterin)
Cora Goldmann
Wie Mara Seitzer kam Cora kam ebenfalls in der letzten Saison vom TV Nellingen II zum VfL zurück. Die 19jährige Rechtshänderin wird nach dem berufsbedingten Rücktritt von Steffi Heinz mehr Verantwortung am Kreis bekommen. Sie gehörte in der laufenden Saison zu den Perspektivspielerinnen. Die Studentin hat sich im Laufe der Runde mehr und mehr Spielanteile in der ersten Mannschaft erkämpft.
 
Katharina Blum (Torhüterin)
Annika Bier
Die 26jährige Studentin stieß 2013 von der SG Kleenheim zum VfL. Die Rechtshänderin ist sowohl auf der Links- wie auf der Rechtsaußenposition einsetzbar. Mit ihrer Torgefährlichkeit und ihrer Erfahrung kann sie in der kommenden Saison wieder zu einer wichtige Stütze des VfL-Teams werden.
 
Neuzugänge
Chefcoach Nadir Arif hat in den vergangenen Wochen auch mit externen Spielerinnen erfolgreiche Gespräche geführt. Dabei wird er einige hochkarätige Spielerinnen von namhaften Vereinen präsentieren können. Einzelheiten dazu werden noch separat veröffentlicht.
 
Frank Moser



M1 - Niederlage in letzter Sekunde

M1 - Niederlage in letzter Sekunde

TSV Altensteig – VfL M1 33:32

Ganz bitter: In letzter Sekunde haben die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen beim TSV Altensteig mit 32:33 verloren. 55 Minuten lief der VfL Waiblingen einem Rückstand hinterher, erkämpfte sich in der drittletzten Minute den Ausgleich und hatte sogar noch zweimal die Siegchance.

Doch mit dem Schlusspfiff erzielte Altensteig den glücklichen Siegtreffer, und der VfL muss nun sein letztes Heimspiel gewinnen, um den vierten Platz in der Abschlusstabelle zu behalten.

Nach treffsicheren Anfangsminuten führten die Gäste mit 3:2, verschliefen allerdings die nächsten sieben Minuten komplett. Altensteig kam immer besser in Schwung und führte teilweise mit bis zu vier Toren Vosprung. Ivan Miletic verwandelte seine ersten Siebenmeterversuche sicher, und Waiblingen hielt einigermaßen Kontakt. In der Summe produzierten die Remstäler aber viel zu viele Fehlwürfe, die Angriffseffektivität in der ersten Hälfte betrug lediglich 40 Prozent. Dies ist zu wenig, um ein Spiel gewinnen zu können.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte dominierten die Gastgeber das Spiel. Die Waiblinger Abwehrspieler bekamen bei den zahlreichen Schlagwürfen der TSV-Angreifer keine Hände an die Bälle, und auch Torhüter Stefan Doll konnte in dieser Phase kaum Bälle abwehren.

Doch nach dem 27:23 für Altensteig und bei einer Restspielzeit von immerhin noch einer Viertelstunde drehte sich das Spiel. Valentin Weckerle bewies sich als treffsicherer Vollstrecker von Rechtsaußen, und Axel Steffens traf plötzlich vom Rückraum scheinbar nach Belieben. Trotzdem blieb Altensteig bis zum 30:27 deutlich in Führung, ehe Stefan Doll seinen Kasten vernagelte. Axel Steffens erzielte den 31:31-Ausgleich und nach Arne Baumans 32:32 in der 58. Minute roch es gar nach einem Auswärtssieg.

Doch ausgerechnet Steffens, der zehnfache Torschütze, scheiterte erst am Pfosten und nahm sich im nächsten Angriff einen Wurf aus viel zu großer Entfernung. Aber auch der Gastgeber scheiterte nun am Waiblinger Pfosten und Waiblingen hatte in der Schlussminute erneut die Chance zum Siegtreffer. Bei Ivan Miletic’ Anspiel an den freistehenden Kreisläufer wurde jedoch auf Schrittfehler entschieden – und Altensteig konnte quasi mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer erzielen.

VfL Waiblingen: Doll, Ader; Hellerich, Kallenberg 1, Mayer1 , Tutsch, Gerlich , Baumann 2, Steffens 10, Goga 2, Miletic 8/5, Weckerle 7, Brugger 1, Hintennach.

Quelle: ZVW



F1 - Waiblingen findet nicht in die Zweikämpfe

Stephanie Frick vom VfL Waiblingen entwischt der Freiburgerin Saskia Lohmann. Foto: ZVW

Stephanie Frick vom VfL Waiblingen entwischt der Freiburgerin Saskia Lohmann. Foto: ZVW

VfL Waiblingen - HSG Freiburg 32:35 (18:17)

Nichts mehr wird es für die Handballerinnen des VfL Waiblingen mit dem Erreichen des dritten Ranges in der Abschlusstabelle der 3. Liga. Im Heimspiel gegen die HSG Freiburg zeigte der VfL zu wenig Kampfgeist, war in der Abwehr nicht präsent und flexibel genug. Die Gäste aus dem Breisgau drehten den Fünf-Tore-Rücktand aus der 21. Minute und verließen am Ende als verdienter 35:32 (17:18)-Sieger das Spielfeld.

Waiblingen startete spielerisch gut in die Partie und zeigte erfolgreiche Angriffszüge. Bereits nach acht Minuten führte die Heimmannschaft mit 7:3. Früh schien der VfL auf die Siegerstraße einzubiegen. Auch die Freiburger Auszeit in der 14. Minute änderte daran vorerst nichts. Nach knapp 21 Minuten und der 15:10-Führung dachte das Waiblinger Team wohl schon, die Sache sei gelaufen. Doch die zunehmenden Unkonzentriertheiten und das zu lasche Abwehrverhalten vor allem im Spiel Eins gegen Eins sollten sich bald rächen. Das Angriffsspiel des VfL kam durch die enge Deckung für Sulamith Klein zunehmend ins Stocken, während auf der Gegenseite die 16fache Torschützin Daniela Ganter von der Waiblinger Abwehr überhaupt nicht in den Griff zu bekommen war. Die VfL-Deckung zeigte zu wenig Kampfgeist und verschob zu langsam. Mit einer knappen 18:17-Führung rettete sich Waiblingen in die Halbzeitpause.

Doch Freiburg hatte bis dahin längst gemerkt, dass dieses Mal in der Rundsporthalle etwas zu holen ist. Denn die fehlende kämpferische Einstellung der VfL-Abwehr änderte sich im zweiten Durchgang nicht mehr. Die Gästeerzielten vier Treffer in Folge zu ihrer ersten Zwei-Tore-Führung (22:20) in der 37. Minute. Der VfL blieb zwar dran, schaffte auch noch zwei Mal den Ausgleich. Aber unter dem Strich war die Abwehrleistung zu schwach, um das Spiel wieder zu drehen. Zudem kam mit einigen Latten- und Pfostentreffern auch noch etwas Pech dazu. Aber auch die zwei vergebenen Strafwurfchancen in der Schlussphase sowie ein weggeworfener Ball in doppelter Überzahl passten zum Auftritt des VfL an diesem Tag, wie Waiblingens Co-Trainer Stephan Meiser in seiner Spielanalyse später befand: "Die Luft ist draußen." In den letzten zwölf Minuten rannte der VfL permanent einem Zwei-bis-Drei-Tore-Rückstand hinterher, denn er nicht mehr aufholen konnte. Freiburg trat als verdienter Sieger die Heimreise in den Breisgau an.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer, Grabowski - Bier (2), Heimburger (4), Unseld (5/2), Klein (6), Heinz (1), Seitzer (1), Bast (4), Holder (1), Frick (8), Goldmann.

Quelle: ZVW von Frank Moser



Rückblick zum 6. Waiblinger Handballcamp

Rückblick zum 6. Waiblinger Handballcamp

Mit insgesamt 93 Handballspielerinnen und -spielern, hatte bereits am 1. Tag hohen Besuch aus der Handball-Bundesliga. Von Frisch Auf Göppingen waren Felix Lobedank und die Nationalspieler Tim Kneule und Dragos Oprea angereist.

Frisch Auf Göppingen zu Gast beim Camp

Bereits beim Betreten der Halle standen die Jungs und Mädels auf Autogrammjagd parat. Die Göppinger hatten jedoch nicht nur Stifte sondern auch Sportschuhe dabei. So integrierten sich diese gleich in die anstehenden Trainings. Herren 1 Trainer des VfL Waiblingen, Michael Abele, der den Kontakt zu Göppingen vermittelte, trainierte mit dem Mittelmann der Nationalmannschaft, Tim Kneule, Passen und Fangen. Marcus Lenz, in der abgelaufenen Saison der Trainer der Frauen des TSV Schmiden, freute sich über Dragos Oprea in seine Trainingsgruppe zum Thema Kreuzen und Sperre. Felix Lobedank wurde in die Salierhalle zum Training mit Frauen Co-Trainer Stephan Meiser gefahren. Für das parallel stattfindende Zumba Training konnte sich jedoch keiner der Bundesliga-Spieler begeistern.

Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria der Rundsporthalle wurden dann noch Handball-Weisheiten und weitere Autogramme ausgetauscht. Für die jungen Spielerinnen und Spieler beim Camp ein unvergesslicher Tag.

TV Bittenfeld und American Football

Am zweiten Tag des Waiblingen Handballcamps standen wieder tolle Highlights auf dem Programm. Das die Zusammenarbeit zwischen dem TV Bittenfeld und dem VfL Waiblingen funktioniert, demonstrierten Lars Friedrich und Annika Bier in der Trainingseinheit Grundspiele, die der Zweitligaspieler und die Drittligaspielerin gemeinsam durchführten.

Viele Gemeinsamkeiten zwischen Handball und American Football erfuhren die Teilnehmer am frühen Morgen. Ähnlich wie beim Tempogegenstoss im Handball gibt es diese Variante auch im Football. Lediglich das Ei zu fangen war etwas schwieriger als den üblichen Handball. Im abschließenden 1:1 feuerten die Mannschaften sich an und zu guter Letzt standen sich die Trainer des Bundesliga -Teams der Stuttgart Scorpions selbst gegenüber.


Foto Impressionen vom 6. Waiblinger Handballcamp



Handball Liveticker
am Samstag 26.04.2014 20:00 Uhr

Handball Liveticker am Samstag 26.04.2014 20:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen HSG Freiburg


Link zum SIS Handball Liveticker



F1 - Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Waiblingen und Nürtingen

F1 - Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Waiblingen und Nürtingen

Die ersten beiden Plätze in der 3. Handball-Liga der Frauen sind an Herrenberg und Haunstetten vergeben. In den verbleibenden drei Partien geht’s für den VfL Waiblingen darum, den Tabellendritten TG Nürtingen zu überholen. Dazu muss zunächst morgen ein Sieg gegen Freiburg her.

VfL Waiblingen (4. Platz, 29:13 Punkte) – HSG Freiburg (8. Platz, 18:24 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Zwei Wochenenden frei hatten die Waiblingerinnen nach dem 34:31-Sieg in Regensburg – dem ersten überhaupt des VfL bei den Bayern. Obwohl’s für die Waiblingerinnen um nicht mehr viel ging, legten sie sich mächtig ins Zeug. Das gefiel ihrem Trainer. „Kämpferisch war’s eines der besten Spiele meiner Mannschaft“, sagt Nadir Arif. „Man hat gemerkt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten.“

Nachdem der zweite Platz bereits eine Weile außer Sichtweite ist, möchte der VfL den dritten Platz aus der vergangenen Spielzeit bestätigen. Die Chancen hierzu sind noch da. Allerdings hat die nach Minuspunkten punktgleiche TG Nürtingen, die ein Spiel weniger absolviert hat als der VfL, die besseren Karten. Das Restprogramm der TG ist mit dem Spielen in Pforzheim (10.) und gegen den TV Großbottwar (11.) ebenso machbar wie das des VfL. Der muss, nach der Partie morgen gegen den Tabellenachten HSG Freiburg, ebenfalls in Pforzheim und zu Hause gegen Großbottwar ran.

Gewinnt Nürtingen beide Spiele, ist es vom dritten Platz nicht mehr zu verdrängen. Selbst wenn der VfL nach Punkten aufschließen und die TG im Torverhältnis überholen würde: In der 3. Liga zählt bei Punktgleichheit der direkte Vergleich – und Nürtingen hat beide Partien (27:26 und 33:27) gegen den VfL für sich entschieden.

Es bleibt also die Hoffnung auf einen Strauchler der Nürtingerinnen. Die hatten zuletzt beim nächsten Waiblinger Gegner HSG Freiburg ein paar Schwierigkeiten, ehe sie sich mit 26:23 durchsetzten. Das zeigt wiederum, dass Waiblingen die Schwarzwälderinnen ernst nehmen muss. Im Hinspiel behielt der VfL beim 30:25 die Punkte.

„Wir wollen uns auf alle Fälle ordentlich verabschieden und mit einem guten Feeling aus der Saison heraus“, sagt Arif. Freiburg sei zwar ein starker Gegner und wolle sich mit einem Sieg für die weite Anreise belohnen. „Aber wir wissen auch um unsere Qualitäten.“ Die Spielvorbereitung sei zwar nicht ganz optimal gewesen, da seine Spielerinnen unter der Woche im VfL-Jugendcamp eingespannt waren. Arif glaubt dennoch an einen Sieg. „Wir können ja befreit aufspielen.“

Cora Goldmann ist erkältet, der Rest des Teams ist fit.



6. Waiblinger Handballcamp

6. Waiblinger Handballcamp

Morgen geht das 6. Camp los. Alle Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Das Camp Shirt 2014 ist auch schon fertig. Dieses Jahr in knalligem rot.



mB - Saisonziel erreicht

mB - Saisonziel erreicht

Saisonziel erreicht – männliche B-Jugend ist Bezirksmeister 2014

Nachdem es vergangenes Jahr nicht zur Qualifikation auf HVW Ebene gereicht hat, gab Trainer Frank Ader das Saisonziel Bezirksmeisterschaft für die männliche B1 Jugend aus.
Diesen Titel holten sich die Jungs in überlegener Manier mit 27:5 Punkten und einem Torverhältnis von 478:355.

Einen herben Dämpfer bekam das Saisonziel allerdings bereits im ersten Spiel, als die SV Remshalden beide Punkte aus der Waiblinger Rundsporthalle entführten. Doch bis Anfang Dezember ließ die Mannschaft nichts mehr anbrennen, gewann alle Spiele meist souverän, ehe wiederum Remshalden beim 17:17 für einen weiteren Minuspunkt sorgte. Im neuen Jahr folgten drei Kantersiege, der höchste mit 40:19 ehe man in Bittenfeld beim 25:24 die zweite und letzte Niederlage einstecken musste. Vielleicht dachte der eine oder andere Spieler schon, die Meisterschaft sei bereits unter Dach und Fach. In den letzten drei Partien ging der VfL wieder mit voller Konzentration ans Werk und da die direkten Konkurrenten Bittenfeld Anfang der Saison und Weinstadt gegen Ende geschwächelt haben, konnte die Meisterschaft mit herausragenden acht Punkten Vorsprung sichergestellt werden.
Da der große Teil der Mannschaft noch ein weiteres Jahr in der B-Jugend bleibt, macht man sich berechtigte Hoffnungen, kommende Saison die Qualifikation für die Württembergliga zu schaffen.

Melanie Ader



M1 - Lokalkrimi mit Last Second Sieg

Entscheidung zwei Sekunden vor Schluss: Axel Steffens erzielt den Siegtreffer für Waiblingen. Foto: ZVW

Entscheidung zwei Sekunden vor Schluss: Axel Steffens erzielt den Siegtreffer für Waiblingen.
Foto: ZVW

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen - SF Schwaikheim 26:25 (12:10)

Ein Unentschieden wäre sicherlich das richtige Ergebnis für dieses Spiel gewesen. Beide Mannschaften zeigten zu viele Schwächephasen und leisteten sich zu viele Fehlwürfe, um den Sieg wirklich zu verdienen. Doch in der letzten Minute, als die Tore, die 59 Minuten lang selten fallen wollten, wie die reifen Früchte fielen, erzielte der VfL deren drei und konnte sich am Ende über den prestigeträchtigen Derbysieg freuen.

Im Unterschied zu vielen Vorgängerbegegnungen dieser Teams starteten die Waiblinger hoch konzentriert und selbstbewusst in das Spiel. Nach Toren des nur am Anfang treffsicheren Michael Gerlich und des souveränen Ladislav Goga führte Waiblingen mit 3:1 und 4:3, doch spätestens nach dem 5:5 war es vorbei mit der Herrlichkeit im Spiel der Gastgeber. Im Angriff gingen sichtbar die Ideen aus, mit zahllosen Fehlwürfen wurden die Gäste geradezu zum Konterspiel eingeladen. Nutznießer dieser mangelnden Durchschlagskraft war Dominik Starz, der mit vier Treffern Hauptverantwortlicher der Schwaikheimer 8:5 Führung war. Doch nach der Anfangsviertelstunde hatten auch die Sportfreunde ihr Pulver erst einmal verschossen. Der wieder einmal großartig haltende Stefan Doll kassierte in den zweiten 15 Minuten der ersten Hälfte nur noch zwei kümmerliche Gegentreffer. Der VfL konnte dank der starken Abwehr wieder die Initiative ergreifen. Valentin Weckerle, Holger Mayer und Robin Brugger hießen die Torschützen bis zum Pausenpfiff. Bei nur 22 Toren hatte jeder einzelne Treffer eine besonders große Wichtigkeit.
Ein ganz anderes Bild präsentierten die Teams in den ersten zwölf Minuten der zweiten Halbzeit. Während der VfL überhaupt nichts mehr zuwege brachte, blühte die Schwaikheimer Mannschaft geradezu auf. 3:10 endete dieser Spielabschnitt, beim 15:20 war fast schon eine Vorentscheidung gefallen. Der pfeilschnelle Marcel Wied sowie Simon Bayha und Timo Leonhardt hatten das Spiel sicher im Griff. Trainer Michael Abele nahm seine Auszeit und es gelang ihm, sein Team neu einzustellen. Die gleichen Spieler agierten wie ausgewechselt und sieben Minuten später erzielte Holger Mayer bereits den 20:21 Anschlusstreffer. Beim 21:23 durch Chris Hellerich waren für die Gäste immer noch zwei Punkte mehr als möglich. Der erst fünf Minuten vor dem Ende eingewechselte Arne Baumann erwies sich als goldrichtiger Joker. Auf der ungewohnten Rechtsaußenposition erzielte er den 23:23 Ausgleich und legt vorzüglich auf Valentin Weckerle auf, der 60 Sekunden vor dem Abpfiff die VfL Führung erzielte. Trotz Unterzahl konnten die Sportfreunde zum 24:24 und 25:25 im Sekundentakt ausgleichen. Zwei Sekunden vor dem Ende nahm Axel Steffens sein Herz in die Hand und wuchtete den Ball aus großer Entfernung zum 26:25 Sieg in den Winkel. Dies war zwar ein glücklicher Sieg, aber aufgrund einer großen kämpferischen Einstellung hatte sich der VfL dieses Glück auf verdient.

VfL Waiblingen: Doll, Ader; Günthner 1, Hellerich, Mayer 5, Brugger 2, Gerlich 2, Baumann 1, Steffens 4/1, Miletic 1, Goga 5/1, Weckerle 5, Hintennach, Schwarz.

SF Schwaikheim: Barth, Kellner; F.Baya, Wissmann, S.Bayha 2, Leonhardt 5, Kubach 1, Hellerich 3, Gronwald 2, Jung, Heyden, Lorenz 2, Wied 5, Starz 4, Rentschler 1/1

Frank Ader



HVW Sichtung 2014

HVW Sichtung 2014

Der VfL wünscht Ariane Wanke und Mark Ludwig am Wochenende viel Erfolg bei der HVW Sichtung 2014



Das aktuelle Spieltagsheft "Freiwurf" des VfL Waiblingen Online

Das aktuelle Spieltagsheft

Das aktuelle Spieltagsheft 12.04.2014 im Downloadbereich


Link zum Downloadbereich



Einladung zum Jugend-Elternabend

Einladung zum Jugend-Elternabend

Nachdem sich die Handballabteilung ausgegliedert hat, gibt es sicherlich viele Fragen die beantwortet werden müssen. Vor allem auch was der neue Verein mit der Jugend plant. Wir laden deshalb alle Eltern zum Jugend- Elternabend am: Dienstag, 29.04.2014 um 19:30 Uhr in die Cafeteria Rundsporthalle ein.



Der neue Vorstand stellt sich vor Teil I

Der neue Vorstand stellt sich vor Teil I

Heute Silke Reichmann,
Vorstand Marketing/Sponsoring

Silke ist Praxismanagerin in der Gemeinschaftspraxis von Dr. med. Karsten Reichmann und Andreas Schlüter sowie Geschäftsführerin der Central Reha Waiblingen. Sie ist verheiratet mit Karsten Reichmann und hat 5 Kinder. Diese sind Lukas (22), Max (20), Felix (19), Carolin (16) und Paul (7).

Hallo Silke: Wie bist Du zum VfL gekommen?
Das war 2004 durch meinen Mann (Mannschaftsarzt VfL Waiblingen) und den damaligen Trainer Thomas Kibele.

Was verbindet Dich mit dem VfL?
Seit 2004 jedes spannende Spiel mit dem VfL, viele schöne Abende in der Rundsporthalle, Auswärtsspiele mit lustigen Rückfahrten, viele tolle Freundschaften und natürlich mein Sohn Felix, der seit 2004 beim VfL spielt und mit dessen Jugendmannschaften wir tolle Zeiten erleben durften. Seit diesem Jahr spielt nun auch endlich Paul beim VfL.

Warum hast Du einen Vorstandsposten angenommen?
Um den neuen Verein zu unterstützen, auch insbesondere Steffen Leßig!

Was sind für Dich wichtige Ziele für den neuen VfL Handball?
Dass es heißt, der VfL ist der Verein, wo wir gerne hingehen und wo Handball spielen Spaß macht!

Was ich sonst noch sagen wollte:
Ich hoffe dass uns alle unterstützen und mitmachen!

Wir wünschen Silke für ihre neue Vorstandstätigkeit viel Erfolg.



M2 – Niederlage vor Rekordkulisse

M2 – Niederlage vor Rekordkulisse

SG Weinstadt – VfL Waiblingen2 27:16 (16:10)
Die zweite Waiblinger Mannschaft durfte sich am vergangenen Samstag vor einer Rekordkulisse präsentieren. Vor gefühlten 300 Zuschauern hatten die Kernstädter die Möglichkeit die Saison mit einem Sieg gegen den Tabellenführer aus Weinstadt ausklingen zu lassen.

Am Ende belohnten sich jedoch die Gastgeber mit einem 27:16 und machten damit die Bezirksmeisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga perfekt.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit ehe das erste Tor des Spiels gefallen war. Bis zum 1:0 in Minute 8, schienen sich beide Mannschaften noch abzutasten. Nach der Weinstädter Führung glichen die Gäste zwar aus, zollten dann aber dem harzlosen Spiel Tribut. Dessen gewohnt und unbeeindruckt spielten die SG jedoch bis zum 4:1 nach 12 Minuten weiter. Von da an, so schien es, fanden auch die Waiblinger Abschlüsse öfter ins Tor. Ausgeglichen ging es weiter, wobei der Rückstand jedoch nicht verringert werden konnte. Laufintensive Spielzüge der Gegner und mehrere Unterzahlen führten letztlich trotz hohem Einsatz der Waiblinger zum Halbzeitstand von 16:10 für die SG.

Die ersten Minuten der zweiten Hälfte zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Waiblingen zwar stets bemüht, die Gastgeber, getragen vom Publikum, jedoch weiter stärker und konsequenter im Abschluss. Waiblingen kam jetzt vor allem vom Punkt zum Erfolg. Hier konnten von 5 gegebenen 7-Metern bis auf einer alle verwandelt werden. Gut herausgespielte Würfe in Überzahlsituationen scheiterten jedoch am Weinstädter Torwart. Auf der anderen Seite sah das anders aus. Die Abschlüsse der SG fanden öfter ihr Ziel in den Waiblinger Maschen. Die Entschlossenheit siegte hier klar über den Kampf der Gäste Deckung. Am Ende stand ein deutliches 27:16 auf der Uhr.

Nachdem nun die aktuelle Saison zu Ende gespielt ist und der Abstieg wieder einmal erfolgreich vermieden werden konnte, geht es mit der Freude nächstes Jahr einmal weniger ohne Harz in der Bezirksliga antreten zu müssen mit dem Training weiter bis Ende März, ehe sich die 1b in die Saisonpause stürzen kann.

Des Weiteren gratuliert der VfL auf diesem Wege der SG Weinstadt zur Meisterschaft und wünscht viel Erfolg in der Landesliga!

VfL: Ader, Pennekamp; Hintennach, Kallenberg, Brugger (4), Dorn, Schmid (4/2), Becker, Härtl (1), Kugel (1), Dragin (4), Schwarz, Lehmkühler (2/2), Abelmann



Saison Rückblick 13/14 Frauen 2

Saison Rückblick 13/14 Frauen 2

Nach dem Abstieg in die Landesliga startete die junge Waiblinger Mannschaft mit neuer Motivation in die bevorstehende Saison. Anderst als im Vorjahr machte sich unsere Entwicklung früh bemerkbar. Durch die gute Vorbereitung konnten wir körperlich und konditionell besser mithalten. Während wir in der letzten Saison in der zweiten Halbzeit oftmals eingebrochen sind konnten wir jetzt eine meist konstante Spielerische Leistung zeigen.

Die Siege in den Derbys gegen Schmiden, Schwaikheim und Stetten gaben der Mannschaft viel Selbstvertrauen. Auch die starken Spiele gegen die obere Tabellenhälfte, vorallem gegen Oßweil und Großbottwar 2 zeigten dass sich das Team weiterentwickelt hatten und in der Landesliga bestehen kann. Im Verlauf der Saison wurde auch sichtbar dass die Mädels mit mehr Emotionen dabei waren und somit der Kampfgeist immer wieder geweckt wurde.

Alles in allem war es zwar eine durchwachsene Saison jedoch können wir positiv drauf zurückblicken vorallem weil wir viele Spiele durch unser zunehmend aggressives Abwehrspiel gewannen. Abschließend ist noch zusagen dass keiner das Team verlassen wird und wir nächtes Jahr auf dieser Leistung weiter aufbauen wollen um in der oberen Hälfte der Landesliga mitspielen zu können.



M1- VfL Waiblingen Handball verpflichtet Markus Schumacher und Valentin Hörer

M1- VfL Waiblingen Handball verpflichtet Markus Schumacher und Valentin Hörer

Dem Vfl Waiblingen Handball ist ein herausragender Coup auf dem Transfermarkt gelungen: Zur neuen Saison verpflichtete der Württemberg-Ligist gleich zwei torgefährliche Spieler mit Bundesliga-Erfahrung. Markus Schumacher und Valentin Hörer werden künftig den VfL Waiblingen verstärken.

Beide gehörten in den vergangenen Jahren zu den Torjägern der 3. Bundesliga und waren in den Torschützenliste immer ganz vorne zu finden. Zudem sind beide Spieler, die zu den besten Handballern in Württemberg zählen, bekanntermaßen sehr starke Abwehrspieler. Mit den Verpflichtungen bekennt sich der neue gegründete VfL Waiblingen Handball klar zur angekündigten, leistungsorientierten Ausrichtung. Schumacher und Hörer sollen dazu beitragen, dass der VfL in der Saison 2014/15 den Aufstieg in die BWOL anpeilen kann.

Markus Schumacher hatte sich in dieser Saison eine Auszeit vom Handball genommen. Der zeitliche Aufwand in der dritten Liga war „Schumi“ zu groß geworden. Sieben Jahre lang hatte er das Trikot des TSB Horkheim getragen und mit seinen Leistungen maßgeblich zum Erfolg der „Hunters“ in der 3. Bundesliga mit zwei Vizemeisterschaften und mehreren HVW-Pokalsiegen beigetragen. Nun soll er mit seinem Können, seiner enormen Wurfkraft und Abwehrarbeit, und seiner Erfahrung dem VfL Waiblingen weiterhelfen. Der Zeitaufwand in der Württembergliga ist deutlich geringer, Beruf, Privatleben und Handball lassen sich leichter unter einen Hut bringen. Beim VfL wird Schumacher, neben seiner Hauptaufgabe als Spieler, zudem das Trainerteam bei der Entwicklung der jungen Talente unterstützen. Für Schumacher wird es in Waiblingen auch ein Wiedersehen mit seinen früheren Horkheimer Teamgefährten Felix Günthner und Valentin Weckerle geben.

Ganz ähnlich sieht es beim Neuzugang Nummer 2 aus. Valentin Hörer spielt momentan noch bei der TGS Pforzheim in der dritten Bundesliga und ist maßgeblich daran beteiligt, dass die Goldstädter als Neuling auf Anhieb dort Fuß fassten. Erstmals in seiner Karriere spielt „Vale“, sonst im linken Rückraum zu Hause, hauptsächlich auf der Spielmacherposition. Zuvor agierte Hörer vier Jahre lang bei der SG H2Ku, im Jahr 2010 auch in der 2. Bundesliga, wo er ebenfalls zu den torgefährlichsten Werfern gehörte. Dem Waiblinger Publikum dürfte Valentin Hörer noch aus Regionalliga-Zeiten als treffsicherer Schütze in Erinnerung sein. Auch Hörer ist der Zeitaufwand in der dritten Liga zu groß geworden. Geschäftlich ist der Jungunternehmer zunehmend zeitlich belastet. Außerdem will sich der Rückraumschütze nach seiner aktiven Karriere weiterhin im Handball als Trainer engagieren. Da passt es ihm ganz gut, dass er in Waiblingen als Co-Trainer erste Erfahrungen in diesem Bereich sammeln kann.

Zudem freut sich Trainer Michael Abele, der sich bereits im Dezember mit den Verantwortlichen des VfL über ein weiteres Jahr Zusammenarbeit einig war, über die Rückkehr von Linkshänder Johannes Felden, der die komplette Saison in Australien (work and travel) weilte. „Johannes hat ein immenses Potenzial und wird von der Erfahrung unserer Neuzugänge profitieren“, äußert sich Abele zuversichtlich.

Bis auf die Torhüterposition, wo neben Stefan Doll noch ein Spieler verpflichtet werden soll, sind die Planungen beim VfL Waiblingen Handball damit abgeschlossen. „Mit den Neuzugängen haben wir die Abgänge mehr als kompensiert. Mit diesem Kader gehören wir eindeutig zu den Aufstiegsfavoriten. Diese Rolle nehmen wir gerne an.“ sagte Trainer Michael Abele.



M1 - Ein Derby nach dem Geschmack der Fans

Hier trifft Tom Kuhnle für den TVB II, VfL-Keeper Stefan Doll ist machtlos. Auch die Waiblinger Marc Kallenberg (Nummer 7) und Valentin Weckerle können nur zuschauen. Foto: ZVW

Hier trifft Tom Kuhnle für den TVB II, VfL-Keeper Stefan Doll ist machtlos. Auch die Waiblinger Marc Kallenberg (Nummer 7) und Valentin Weckerle können nur zuschauen. Foto: ZVW

TV Bittenfeld II – VfL Waiblingen 28:28 (15:14)

Anders als in der Hinrunde, als der VfL Waiblingen dominiert hatte, sind die Zuschauer diesmal beim Stadtderby in der Württembergliga voll auf ihre Kosten gekommen. 400 Fans in der Bittenfelder Gemeindehalle sahen ein intensiv geführtes, aber stets faires Spiel und ein gerechtes 28:28-Remis.

Die Bundesliga-Reserve des TVB hatte den besseren Start und ging mit 2:1 in Führung, wovon sich Waiblingen jedoch nicht beeindrucken ließ und kurzerhand den Spieß umdrehte. Das 4:2 war jedoch die höchste Führung für die Gäste in den ersten 30 Minuten. Die Mannschaften spielten in der Abwehr sehr körperbetont und versuchten, den Ball schnell nach vorne zu tragen, was zu einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten führte. So konnte sich kein Team richtig absetzen, die Führung wechselte ständig hin und her. Als die Gäste kurz vor der Halbzeitsirene auf 14:15 verkürzten, war jedem klar, dass auch die zweite Hälfte spannend werden würde.

Bittenfeld erwischte wiederum den besseren Start und lag zwei Minuten nach Wiederbeginn mit 17:14 in Front – der einzige Drei-Tore-Vorsprung im gesamten Spiel. Waiblingen war wiederum abgeklärt genug, sich nicht abschütteln zu lassen und blieb immer in Schlagdistanz, in der 47. Minute gelang den Gästen der erste Ausgleich seit 25 Minuten zum 22:22. Nach weiteren drei Minuten schien der VfL das Spiel in den Griff zu bekommen (23:25).

Bittenfeld kam aber sehr schnell zurück und schaffte in der 51. Minute den 25:25-Ausgleich. Das Spiel nahm in der Schlussphase nochmals an Intensität zu. Den Bittenfelder Anhängern stockte der Atem, als in der 53. Minute mit Alexander Bischoff, der trotz eines Außenbandrisses im Knöchel spielte, und Spielertrainer Jens Baumbach zwei Bittenfelder gleichzeitig wegen Disziplinlosigkeit Zwei-Minuten-Strafen absitzen mussten.

Turbulente Schlussphase
In doppelter Überzahl produzierten die Gäste zwei unnötige technische Fehler. Der TVB II ging dank unbändigem Kampfgeist und etwas Glück mit einem tollen Tor von Linksaußen durch Tom Kuhnle mit 26:25 in Führung. In den verbleibenden fünf Minuten wechselte diese noch zweimal, 46 Sekunden vor dem Ende glich Waiblingen zum 28:28 aus. So hatte Bittenfeld den letzten Angriff, brachte den Ball allerdings nicht mehr im Tor der Gäste unter. Es blieb beim leistungsgerechten Unentschieden.

TV Bittenfeld II: Baldreich, B. Gantner, Klemm; Linsenmaier (5), J. Gantner, Gille (2), Luithardt, Baumbach (1), Baldauf, Kuhnle (8), Wissmann (1), Bischoff (4), Federhofer, Volz (7). VfL Waiblingen: Doll; Brugger (2), Günthner (4), Hellerich, Kallenberg (1), Mayer (3), Ader, Hintennach, Gerlich, Steffens (11), Baumann (1), Goga (4), Miletic (1), Weckerle (1).

Quelle: ZVW vom 07.04.2014


Bericht Gegner tvb1898.de: Leistungsgerechtes Unentschieden



F1 - VfL-Coach Arif lobt den Waiblinger Kampfgeist

F1 - VfL-Coach Arif lobt den Waiblinger Kampfgeist

ESV Regensburg - VfL Waiblingen 31:34 (16:19)

Bislang kehrten die Handballerinnen des VfL Waiblingen in der Vergangenheit regelmäßig mit einer Niederlage im Gepäck von den Auswärtspartien in Regensburg zurück. Doch dank eine starken kämpferischen Leistung fuhren die Kreisstädterinnen dieses Mal etwas Zählbares in der Domstadt ein. VfL-Trainer Nadir Arif war begeistert von dem Einsatzwillen, mit dem sein Team einen verdienten 34:31 (19:16)-Auswärtssieg feierte.

Es war von Beginn an eine intensiv geführte Partie. Da das Schieds- richtergespann nicht immer konsequent durchgriff, waren Kampf und Körpereinsatz am oberen Limit. Der VfL nahm diesen Kampf an und zeigte eine aggressive Abwehrarbeit. Die Führung wechselte in der ersten Halbzeit hin und her. Waiblingen war zwar einen Tick besser, doch immer wieder verhinderten technischer Fehler ein deutlicheres Absetzen vom Gegner. So erzielte Regensburg rund eineinhalb Minuten vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer zum 16:17, zudem musste VfL- Spielmacherin Lana Holder auf die Strafbank. Doch insbesondere in dieser Situation zeigte sich der größere Siegeswillen des VfL an diesem Abend. Denn die Zeitstrafe nutzte nicht Regensburg, sondern den Gästen. Die erneut wurfstarke Sulamith Klein versenkte gleich zwei Mal in Unterzahl den Ball im gegnerischen Gehäuse und stellte damit die 19:16-Halbzeitführung für ihr Team sicher.

Auch der zweite Durchgang war vom weiterhin hohen Einsatzwillen beider Teams geprägt. Der VfL gab die Führung zwar nie aus der Hand, setzte sich aber auch nie mit mehr als drei Toren ab. Grund dafür waren erneut einige technische Fehler, die Regensburg immer wieder zurück ins Spiel kommen ließen. Und tatsächlich wurde es viereinhalb Minuten vor dem Ende nochmals richtig brenzlig: Mirel Nigrutiu-Chirila erzielte für den ESV den 30:31-Anschlusstreffer, und Klein kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe. Doch auch dieses Mal kehrte sich der vermeintlichen Vorteil in einen Nachteil für die Heimmannnschaft um, denn Silke Heimburger und Holder erzielten zwei weitere Waiblinger Treffer in Unterzahl und die 33:30-Führung der Gäste. Als Klein aufs Feld zurück kehrte, sorgte sie mit dem 34:30 für die endgültige Entscheidung, um kurz darauf gleich die nächste Zeitstrafe abzusitzen. Doch das störte auf Waiblinger Seite niemanden mehr. Mit einer trotz der 31 Gegentreffer vor allem in der Abwehr sehr starken kämpferischen Leistung hatte sich das VfL-Team diesen ersten Auswärtssieg in Regensburg redlich verdient. Entsprechend stolz und zufrieden war VfL-Coach Nadir Arif auf sein Team, das nun eine dreiwöchige Spielpause hat, bevor es am 26. April ins Heimspiel gegen Freiburg geht.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski - Bier (3), Heimburger (3), Unseld (8/3), Klein (9/1), Heinz (2), Seitzer (2), Bast (1), Holder (3), Frick (3), Goldmann.

Quelle: ZVW 06.04.2014 von Frank Moser



Handball Liveticker
am Samstag 05.04.2014 19:30 Uhr

Handball Liveticker am Samstag 05.04.2014 19:30 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen ESV Regensburg


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Wieder Spitzen-Events beim Waiblinger Handballcamp

Wieder Spitzen-Events beim Waiblinger Handballcamp

In der zweiten Osterferienwoche, vom 23. – 25. April 2014 findet das 6. Waiblinger Handballcamp statt. Die insgesamt 93 Jungs und Mädels der Geburtsjahre 1998 bis 2002 erwarten wieder tolle Programmpunkte. Natürlich stehen die Trainingseinheiten ganz oben auf der Prioritätenliste, doch was der VfL als Spitzen-Events auf die Beine gestellt hat, verdient alle Achtung.

Frisch Auf Göppingen kommt

Gleich am ersten Nachmittag erwarten die Handballer drei Spieler aus der 1.Bundesligamannschaft von Frisch Auf Göppingen. „Die Spieler werden gemeinsam mit den Kids trainieren und auch vormachen wie es richtig geht“, so Gesamtkoordinator Nadir Arif. „Natürlich lassen wir noch genügend Zeit für Autogramme“, so Arif weiter.

Handball ist hart aber es geht noch härter

Alle Handballer sind sich einig, dass dieser Sport kein Kinderfasching ist. Dass es aber noch eine Stufe härter geht, zeigen die Jungs vom American Football. Um in diesen Sport einmal reinschnuppern zu können, wird am Donnerstag, den 24.04.14 ein Trainer der 1. Bundesliga- mannschaft der Stuttgart Scorpions eine American Football Trainings- einheit leiten. Vielleicht kommt auch der eine oder andere Spieler noch mit.

Lars Friedrich vom TV Bittenfeld kommt

Vom TV Bittenfeld wird Linkshänder Lars Friedrich die Jungs und Mädels trainieren. Dies macht er zusammen mit seiner Freundin Annika Bier, die für den VfL in der 3. Bundesliga aktiv ist.

Camp sucht den Sportler des Jahres

Zum Abschluss des 3tägigen Camps wird der bzw. die Sportler/in des Jahres gesucht. In der Rundsporthalle und darum werden mehrere Parcours aufgebaut, bei welchem die Teilnehmer verschiedene Stationen durchlaufen. Zusammen mit dem Sportmobil des Württembergischen Sportbundes wird dies ein riesen Spaß. „Jahr für Jahr wird es immer schwieriger, nochmal einen drauf zu setzen“, so Abteilungsleiter Steffen Leßig, „aber ich glaube wir haben wieder ein super Programm“.



Handballabteilung des VfL Waiblingen jetzt eigenständig

Handballabteilung des VfL Waiblingen jetzt eigenständig

Am Samstag, den 15.03.2014 wurde in der Geschäftsstelle des Handballbezirk Rems/Stuttgart der neue Verein, VfL Waiblingen Handball, gegründet. Der Bezirksvorstand Dr. Josef Brandel stellte seine Räumlichkeiten zur Verfügung und weilte der Gründungssitzung als Gast bei. Insgesamt 15 Gründungs- mitglieder unterschrieben die neue Satzung.

Bild oben: Vorstand v.l.n.r.
Steffen Leßig, Silke Reichmann, Roswitha Kallenberg, Frank Ader

Bild unten: Beirat v.l.n.r.
Rolf-Martin Klingler, Arend Ott, Andreas Bayer, Dr. Karsten Reichmann


Wie entwickeln sich Vereine in der Zukunft?

Seit mehr als zwei Jahren machte sich die Führung der Handballabteilung Gedanken, wie sich der Handball fit für die Zukunft machen lässt. Zieht man hierbei die Untersuchungen des Württembergischen Landes- sportbundes zu Rate, so werden sich mittelgroße Sportvereine, wie der VfL Waiblingen e.V. einer ist, für die Zukunft verändern müssen. Es zeichnet sich eindeutig ab, dass es im Sport von Morgen entweder große dienstleistungsorientierte Sportvereine oder kleine Spezialvereine geben wird. So weiten viele Sportvereine Angebote aus, die flexibel und ohne Dauermitgliedschaft buchbar sind. Die Handballabteilung hingegen hat beschlossen, sich mit der Ausgliederung zu einem „kleinen“ Spezialverein zu entwickeln.

Leistungssport im Vordergrund, Breitensport als Basis

Im Mittelpunkt des neuen VfL Waiblingen Handball wird sicherlich der Leistungssport stehen. Die Sportstadt Waiblingen schreit geradezu nach einer Sportart, die die Stadt Waiblingen und hierbei liegt die Betonung auf Waiblingen weit über die Grenzen hinaus vertritt. Derzeit findet sich keine Sportart in der Kernstadt, die diesem Anspruch gerecht wird. Mit der 3. Bundesliga-Mannschaft im Frauenbereich hat der neue Verein hierbei eine sehr gute Ausgangsbasis. Das dies im Zeichen des demographischen Wandels, der nachlassenden Nachfrage nach Mannschaftssportarten und der Ausweitung der Ganztagsschulen kein leichtes Unterfangen ist liegt auf der Hand. Aber gerade weil dies so ist, will der neue Handballverein auch die Chance nutzen, Handball als eine Kernsportart in der Region Rems/Stuttgart weiter nach vorne zu bringen.

Kooperationen mit anderen Vereinen notwendig

Dabei hat der neue Verein seine Türen und Tore für Kooperationen mit anderen Vereinen weit offen. „In der Zukunft wird Handballsport im Jugendbereich nur noch in Kooperationen funktionieren. Als einzelner Verein wird man im Wettbewerb mit anderen Freizeitangeboten, nicht genügend Spieler und Spielerinnen zusammen bekommen, “ so der 1. Vorsitzende Steffen Leßig. Zudem mangelt es an allen Orten an ausgebildeten Trainern. „Diese Situation sehen wir als Chance für die Zukunft. Wir wollen in allen Jugendmannschaften lizensierte Trainer oder erfahrene Spieler als Jugendtrainer installieren, die ein altersgerechtes Training geben“, so Leßig weiter. Das dies nicht von heute auf morgen geht ist man sich beim VfL bewusst.

Parallel dazu wird auch der Breitensport im neuen Verein eine wichtige Rolle spielen, da dort die eine gute Basis für Vereinsarbeit geleistet wird. „Bei uns wird keiner nach Hause geschickt“, so der stellvertretende Vorsitzende Frank Ader.

Der neue Vorstand

In den Vorstand des VfL Waiblingen Handball wurden Steffen Leßig als 1. Vorsitzender, Frank Ader als Stellvertretender Vorsitzender, Roswitha Kallenberg als Schatzmeisterin und Silke Reichmann als Vorsitzende Marketing/Sponsoring gewählt. Alle neuen Verantwortlichen sind sehr eng mit dem Verein verbunden. Dies zeigt sich daran, dass die Kinder der Vorstandsmitglieder alle samt beim VfL in den Aktiven- bzw. Jugendmannschaft spielen.

Beirat als Kontrollgremium

Parallel zu den gesetzlich vorgeschrieben Organen hat der neue VfL einen Beirat installiert. Dieser soll begleitend helfen, die angedachten Ziele zu erreichen und zu kontrollieren. „Dem Vorstand war es sehr wichtig dieses Gremium einzusetzen, um einerseits fachkompetenten Input zu bekommen und ein Kontrollorgan zu haben, das auch aus wirtschaftlicher Perspektive die Lage des Vereines begutachtet“, so der 1. Vorsitzende. Im Beirat sind Andreas Bayer, Unternehmer, Dr. med. Karsten Reichmann, Sportmediziner, Arend Ott, Steuerberater und Rolf-Martin Klingler, Filialdirektor Kreissparkasse Fellbach.

In der konstituierenden Sitzung vom 25.03.2014 wurde Rolf-Martin Klingler zum Beiratsvorsitzenden gewählt. Als Stellvertretender Vorsitzender wurde Andreas Bayer gewählt.

Spielsaison 2014/2015

Neben den vielfältigen Aufgaben die eine Vereinsgründung mit sich bringen, arbeitet der Vorstand derzeit an der Grundorganisation sowie an der Kaderplanung der aktiven Mannschaften. „Da kommt derzeit viel zusammen“, meinte Frank Ader, „etwas neu zu gestalten macht aber auch viel Spaß.“

Der Vorstand:
1. Vorsitzender: Steffen Leßig, Dipl.-Betriebswirt (BA), Selbstständiger Unternehmer. Der B-Lizenz Inhaber wird in der neuen Spielsaison auch als Jugendtrainer wieder aktiv.

Stellvertretender Vorsitzender: Frank Ader, Dipl. Betriebswirt, Jugendtrainer der männliche A- und B-Jugend

Schatzmeisterin: Roswitha Kallenberg, Dipl. Finanzwirtin (FH)

Vorsitzende Marketing/Sponsoring: Silke Reichmann, Geschäftsführerin Central Reha Waiblingen



F1 - Belohnung nach der weiten Reise

F1 - Belohnung nach der weiten Reise

Der VfL Waiblingen muss nach Regensburg

Der Vorletzte TV Nellingen II war für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen zuletzt kein ernsthafter Gegner. Morgen muss der VfL mit größerem Widerstand rechnen: Der ESV Regensburg kämpft wie der VfL noch um Rang drei in der Endabrechnung.

ESV Regensburg (7. Platz, 24:16 Punkte) – VfL Waiblingen (4. Platz, 27:13 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Nicht wirklich gefordert wurden die Waiblingerinnen gegen das Tabellenschlusslicht TV Nellingen II beim 38:25-Sieg. Nach anfänglichen Problemen kam der VfL immer besser in Fahrt und schraubte den 18:12-Halbzeitvorsprung nach und nach zum deutlichen 38:25-Sieg.

Der Trainer war unterm Strich zufrieden mit dem Auftritt seiner Spielerinnen – zumal das halbe Team in der Woche vor dem Spiel gekränkelt hatte. „Wir haben diesmal nicht so stark nachgelassen wie in einigen Partien zuvor“, sagt Nadir Arif.

Mit diesem Sieg bleibt der VfL – nach Minuszählern punktgleich mit dem Dritten TG Nürtingen – auf Rang vier. Die Nürtingerinnen bezwangen zuletzt den ESV Regensburg mit 31:28 – also den kommenden Gegner des VfL. Im Hinspiel, die erste Partie nach der Trennung von Trainer Paul Herbinger, siegte Waiblingen mit 30:26 und hatte dabei den Gegner weitgehend im Griff.

Nicht gerade der Lieblingsgegner

Der ESV arbeitete sich danach mit sechs Siegen in Folge bis auf den dritten Rang nach vorne, musste inzwischen aber – nach drei Niederlagen – nicht nur den VfL in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Allerdings haben die Regensburgerinnen bei noch vier Spielen nach wie vor Chancen auf Rang drei. Arif rechnet deshalb mit erheblicher Gegenwehr, er möchte aber unbedingt die Punkte mitnehmen. „Ich will die lange Rückfahrt ungern ohne Punkte antreten“, sagt er. Regensburg indes ist nicht gerade der liebste Waiblinger Gegner in der Fremde. „Ich kann mich nicht erinnern, dort etwas geholt zu haben“, sagt der Trainer.

Der ESV beklagt derzeit zwei Ausfälle. Melanie Meyer und Steffi Subke werden in dieser Saison wegen Kreuzbandverletzungen nicht mehr auflaufen. Letztere stieß erst kürzlich zum Team – und hätte eine gute Verstärkung werden können. Die 32-Jährige spielte bis 2008 für den mehrfachen Deutschen Meister 1. FC Nürnberg, holte 2011 mit dem Thüringer HC den Titel und absolvierte 200 Länderspiele für Österreich.

Der VfL-Trainer kann aus dem Vollen schöpfen – und hofft, in den nächsten Tagen die eine oder andere neue Spielerin für die nächste Saison präsentieren zu können. „Es laufen viele Gespräche“, sagt Nadir Arif. „Wir brauchen allerdings noch Geduld.“

Quelle: ZVW/Thomas Wagner vom 04.04.2014



M1 - Mit Selbstvertrauen ins Stadtderby

Foto: ZVW

Foto: ZVW

TV Bittenfeld II und VfL Waiblingen haben zuletzt starke Gegner bezwungen

Gestärkt durch Siege gegen Favoriten gehen die Württembergliga-Handballer des TV Bittenfeld II und VfL Waiblingen ins Stadtderby. Zu erwarten ist ein engeres Spiel als in der Vorrunde, als der VfL in heimischer Halle deutlich mit 34:26 gewann.

TV Bittenfeld II (8. Platz, 27:25 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 30:22 Punkte; Sonntag, 16.30 Uhr). Das 27:23 beim Tabellenzweiten SG Bottwartal ist auch für TVB-Spielertrainer Jens Baumbach überraschend gewesen. Vor allem nach der ersten Hälfte: „Da haben wir ein richtig schlechtes Spiel gemacht.“ Trotzdem lag die Mannschaft zur Pause nur 10:11 hinten. Vielleicht habe Bottwartal die Bittenfelder etwas unterschätzt, so Baumbach. In der zweiten Hälfte verdiente sich der TVB II den Sieg mit einer guten Abwehr- und Torhüterleistung sowie einem verbesserten Ausnutzen von Gegenstößen. Eines schmerzt das Team allerdings sehr: Abwehrchef und Kreisläufer Alexander Bischoff zog sich einen Außenbandriss im Knöchel zu und fällt fürs Stadtderby wohl aus.

Dennoch rechnen sich die Bittenfelder gegen Waiblingen was aus. „Wir sind nicht mehr die Schuljungentruppe wie vor einem halben Jahr und wollen das Spiel diesmal enger halten.“ Die Motivation ist hoch, denn in der Hinrunde hatte der TVB II schwach gespielt. Der VfL war klar überlegen, nie kam Derbystimmung auf. „Wir waren unzufrieden mit der Abwehr und der kämpferischen Leistung. Das darf in einem Derby nicht passieren.“ Um diesmal was zu reißen, müsse Bittenfeld II eine sehr gute Defensive stellen und versuchen, insbesondere den VfL-Strategen Axel Steffens in den Griff zu bekommen.

Auch die Waiblinger treten selbstbewusst an. Mit 33:22 fertigten sie den Tabellendritten Weinsberg ab. „Zwar hatten wir eine Viertelstunde lang Probleme, aber dann lief’s sensationell, besonders in der Abwehr“, sagt Michael Abele. Ein Sonderlob des VfL-Trainers verdiente sich der junge Felix Hintennach aus der zweiten Mannschaft, der erneut aushalf. Er verteidigte in der kompletten zweiten Hälfte zusammen mit dem ebenfalls starken Marcus Hellerich im Mittelblock. Zudem habe Torhüter Stefan Doll überragend gehalten.

Doch auch für den Derbygegner hat Abele nur Lob übrig. Der Bittenfelder Sieg bei der SG Bottwartal sei noch sensationeller gewesen als jener des VfL gegen Weinsberg. Bittenfeld II habe sich nach schwieriger erster Saisonhälfte gut gefangen. „Hut ab!“ Auch der Waiblinger Coach erwartet ein wesentlich engeres Derby als in der Vorrunde, als der VfL 34:26 siegte. Schon weil der TVB II diesmal Heimrecht hat. „Die Chancen stehen fifty-fifty. Wir wollen aber natürlich gewinnen.“ Dafür müsse der VfL möglichst schnell mit der offensiven Bittenfelder Abwehr fertig werden und unnötige Ballverluste und somit Tempogegenstöße vermeiden. Bis auf den weiter verletzten Christian Tutsch (Gehirnerschütterung) sind alle Waiblinger an Bord

Quelle: ZVW vom 04.04.2014



M2 - Waiblingen sichert den Ligaverbleib

M2 - Waiblingen sichert den Ligaverbleib

VfL Waiblingen II – TSF Welzheim 29:25 (13:12)

Nach zuletzt 5:1 Punkten gingen die Waiblinger selbstbewusst in das nächste Duell mit einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, immerhin konnte der Nichtabstieg aus eigener Kraft geschafft werden. Kompakt in der Abwehr mit einem erneut starken Sebastian Ader im Tor schaffte der VfL einen perfekten Start und lag schnell mit 5:1 in Führung.

Bereits nach 8 Minuten nahmen die Gäste die erste Auszeit. Offensichtlich hatten die Waiblinger sich schon etwas zu sicher gefühlt, denn eine Viertelstunde später stand es plötzlich 6:8 für Welzheim, die sich nun wesentlich aggressiver zeigten. Im Anschluss konnten die Gastgeber den Schalter aber nochmals umlegen, sodass Waiblingen mit einer knappen 13:12 Führung in die Pause ging.

Nach dem Wechsel begann Waiblingen druckvoll, erhöhte schnell auf 17:13, konnte die kämpferischen Gäste aber zunächst nicht abschütteln. Erst als der Abwehrblock Abelmann/Kallenberg wieder richtig zupackte, konnte Routinier Hagen Dorn, der sich mit einer 100%-Quote auszeichnete, die entscheidenden Treffer setzen. Nach dem 25:19 war die Partie entschieden, Welzheim konnte bis zum Abpfiff nur noch auf 4 Treffer verkürzen.

Die zweite Mannschaft des VfL wird somit auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga antreten, am nächsten Samstag in Weinstadt könnte die Mannschaft sogar noch das Zünglein an der Waage im Kampf um die Meisterschaft spielen.

Waiblingen: Ader, Zwicker (Tor); M. Kallenberg (3), Abelmann (1), Brugger, Dorn (6), Schmid (6/1),
Becker (2), Härtl (3), Dragin, Schwarz (3), Lehmkühler (3), S. Kallenberg (2)



Wir suchen Dich!

Wir suchen Dich!

Aktuell suchen wir Trainer für:

weibliche
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männliche
B-Jugend
D-Jugend
E-Jugend

Kontakt: nadir.arif@handball.vfl-waiblingen.de



M1 - Glanzleistung und bärenstarke Abwehr

M1 - Glanzleistung und bärenstarke Abwehr

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen - TSV Weinsberg 33:22 (16:14)

Der oft zitierte Spruch, Spiele werden in der Abwehr gewonnen, zeigte am Samstagabend seinen vollen Wahrheitsgehalt. Was der VfL Waiblingen in der Defensive zwischen Minute 15 und 60 gegen das Spitzenteam aus Weinsberg ablieferte, war vom Feinsten was die Liga zu bieten hat. Wenn dann noch dazu der Angriff ins Rollen kommt, gibt es einen Kantersieg, den die begeisterten Zuschauer in der Rundsporthalle bewundern durften.

Zu Beginn sah es allerdings noch ganz anders aus. Gegen die groß gewachsenen Weinsberger Abwehrrecken fanden die Remstäler kein Durchschlagsmittel. Von den ersten sieben Angriffen fand nur einer das Ziel ins Gehäuse und der TSV führte mit 4:1. Zwar gab es danach ein kleines Waiblinger Zwischenhoch doch der zwischenzeitliche 4:4 Ausgleich wurde von Shooter Sauerland mit wuchtigen Treffern gekontert und die Gäste führten beim 8:4 sogar mit vier Treffern. Erst nach dem 9:11 begann der VfL, das Spiel zu dominieren. Axel Steffens fand immer öfter die Lücken in der Weinsberger Abwehr und erzielte seine kompletten sechs Treffer in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Dazu nutzte der pfeilschnelle Holger Mayer die sich immer öfter ergebenden Konterchancen, denn bereits jetzt steigerte sich die Waiblinger Abwehr erheblich. Lohn war eine 16:14 Pausenführung.

Doch die eigentliche Gala sollte erst noch folgen. Da Felix Günthner bereits mit zwei Zeitstrafen vorbelastet war, stellte Trainer Michael Abele den Abwehrinnenblock um und landete mit dem Gespann Marcus Hellerich/Felix Hintennach den Volltreffer des Abends. Diese zwei zeigten leidenschaftlich, dass Abwehr spielen so richtig Spaß machen kann und so gut wie alles, was trotz dieses Bollwerks noch den Weg Richtung Tor fand, wurde eine Beute des überragenden Stefan Doll. Doll brachte die Weinsberger Schützen immer wieder zur Verzweiflung. Egal wen der TSV einwechselte, sie fanden kein Mittel mehr gegen die Waiblinger Defensive. Und im Angriff zeigte der Gastgeber, wie wichtig ein Kreisläufer für seine Mannschaft sein kann. Egal wohin die Pässe flogen, Felix Günthner fing alles und seine Würfe fanden bis auf einen alle den Weg ins Tor. Vor allem die Achse Steffens/Günthner funktionierte perfekt und nach vier Toren durch Günthner in Folge war bereits in der 40. Minute beim 23:16 die Vorentscheidung gefallen. Weinsberg versuchte es mit einer offensiveren Manndeckung aber auch hier hatte der VfL die richtige Antwort parat. Valentin Weckerle und Ladislav Goga übernahmen nun mehr Verantwortung und der Vorsprung wuchs. In der 47. Minute war bereits die 10 Tore Marke erreicht. Nach 55 Minuten durfte Stefan Doll sein Tagwerk beenden und Debütant Sebastian Ader konnte noch den vierten Siebenmeterversuch der Gäste parieren, die damit keinen einzigen Strafwurftreffer erzielen konnten.

Der hoch verdiente 33:22 Sieg zeigte eindrücklich das Potential der Mannschaft, die bei beiden Siegen gegen Weinsberg wahrscheinlich die besten Saisonleistungen zeigte.

VfL Waiblingen: Doll, Ader; Günthner 7, Hellerich 1, Mayer 6, Brugger, Gerlich, Baumann 1, Steffens 6, Miletic 1, Goga 5/2, Weckerle 6, Hintennach, Härtl

Frank Ader



F1 - Souveräner Heimsieg

Lana Holder (VfL Waiblingen) traf gegen Nellingen dreimal. Foto: ZVW

Lana Holder (VfL Waiblingen) traf gegen Nellingen dreimal.
Foto: ZVW

Handball Damen 3. Bundesliga
VfL Waiblingen – TV Nellingen 2 38:25 (18:12)

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Damen des VfL Waiblingen gegen die zweite Mannschaft des TV Nellingen. Der ungefährdete 38:25 Sieg stand zu keinem Zeitpunkt in Frage, der Vorsprung wuchs über das gesamte Spiel.

In der schnellen Partie führte der VfL bereits nach zwei Minuten mit 3:1. In dieser Anfangsphase fielen die Tore Schlag auf Schlag, bis zum 5:4 hatten beide Abwehrverbände keinerlei Zugriff auf die Angreifer. Die mit einer großen mannschaftlichen Geschlossenheit auftretenden Waiblingerinnen zogen danach durch Treffer von Sulamith Klein und Stefanie Frick auf 10: 5 davon. Bis zum 11:8 stockte jedoch der Waiblinger Angriffsmotor. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt eher arm an Höhepunkten. Die sehr treffsichere Mara Seitzer brachte ihren VfL dann wieder auf Kurs. Die 18:12 Halbzeitführung war schon wieder deutlich standesgemäßer.

Nellingen brachte nun die Ex-Waiblingerin Katharina Winger, doch trotz derer Rückraumtreffer wuchs der Nellinger Rückstand stetig an. Beim 27:17 von Lana Holder waren der Vorsprung zum ersten Mal zweistellig. Vor allem Anna-Lena Unseld hatte nun Geschmack am Tore werfen gefunden, verwandelte auch Siebenmeter und wurde mit neun Treffern zur erfolgreichsten Waiblinger Schützin. Die Mannschaft von Trainer nadir Arif blieb diesmal auch in der Schlussphase hoch konzentriert und wurde mit dem deutlichen 38:25 Sieg belohnt. Für ein echtes Handballfest hatte der Gegner nicht die nötige Klasse.

Blum, Fleischer, Grabowski, Bier 2, Heimburger 2, Unseld 9/3, Klein 7, Heinz 3, Seitzer 6, Bast 1, Holder 3, Frick 4, Goldmann 1


Bericht Gegner TV Nellingen:
Perspektivteam: Zu viele technische Fehler



wD - Letztes Spiel der Saison endet unentschieden

wD - Letztes Spiel der Saison endet unentschieden

VfL Waiblingen - SV Stg.Kickers 13:13

Im Heimspiel am Sonntag, 16.03.2014 gegen SV Stg. Kickers gelang den Waiblinger Mädels in der 4. Spielminute der Ausgleich zum 3:3. In den folgenden 7 Minuten konnte keine der beiden Mannschaften mit einem Tor abschließen.

Die Waiblinger Mädels hatten gute Chancen, darunter auch Siebenmeter, die bedauerlicherweise jedoch am Pfosten des gegnerischen Tores oder der Stuttgarter Torfrau scheiterten. In die Halbzeit ging es mit einem Stand von 4:6.

Im Heimspiel am Sonntag, 16.03.2014 gegen SV Stg. Kickers gelang den Waiblinger Mädels in der 4. Spielminute der Ausgleich zum 3:3. In den folgenden 7 Minuten konnte keine der beiden Mannschaften mit einem Tor abschließen. Die Waiblinger Mädels hatten gute Chancen, darunter auch Siebenmeter, die bedauerlicherweise jedoch am Pfosten des gegnerischen Tores oder der Stuttgarter Torfrau scheiterten. In die Halbzeit ging es mit einem Stand von 4:6.

Nach der Halbzeitpause gelang es der Waiblinger Mannschaft, die Führung aufzuholen und in selbst in Führung zu gehen. Sie spielten präsent in der Abwehr, der Zug, mit Abschluss, zum Tor war jedoch nicht gleichermaßen ausgeprägt vorhanden. Immer wieder wurde die Tordifferenz aufgeholt.
So endete das Spiel letztlich unentschieden mit 13:13.

Dies war das letzte Spiel der Saison in dieser Mannschaftskonstellation, ein Teil wird in die weibliche C-Jugend wechseln. Die Mädels haben in den Spielen immer wieder gezeigt, wie gut sie spielen können und dem Fanblock spannende Spiele präsentiert! Wir freuen uns auf die nächste Saison!

An dieser Stelle vielen Dank an Melanie Ader, die nun schon seit Jahren, in dieser Saison unterstützt von Lana Holder, auch ihr vielen Dank, die Mädels trainiert!!!

Für den VfL spielten:
Corinna (TW), Emmelie (5), Pauline, Helen, Luisa, Maren, Ariane (2/2), Gina, Caroline, Lena (1), Britt, Melissa (3), Rebecca, Nadine

Bericht: J. W.



Handball Liveticker
am Samstag 29.03.2014 18:00 Uhr

Handball Liveticker am Samstag 29.03.2014 18:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen TV Nellingen


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F1 - 2014/2015 ohne Heinz und Klein

F1 - 2014/2015 ohne Heinz und Klein

Personalentscheidungen in Waiblingen vor Nellingen-Spiel

Vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten TV Nellingen II gibt’s personelle Neuigkeiten beim Handball-Drittligisten VfL Waiblingen: Sieben Spielerinnen haben ihren Vertrag verlängert, zwei werden den Verein verlassen. Steffi Heinz hört auf, Sulamith Klein wechselt nach Herrenberg.

VfL Waiblingen (4. Platz, 25:13 Punkte) – TV Nellingen II (13. Platz, 4:34 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Bei fünf Punkten Rückstand auf den zweiten Platz, der zu den Relegationsspielen berechtigt, sind die Aussichten des VfL äußerst gering. Nun gilt’s, die restlichen fünf Spiele anständig über die Bühne zu bringen und vielleicht den dritten Rang des Vorjahres zu wiederholen.

Die Verantwortlichen können sich derzeit auf eine andere wichtige Aufgabe konzentrieren: die Kaderplanungen für die neue Saison. Diesbezüglich sind aktuell einige Entscheidungen gefallen: Die Torhüterinnen Katharina Blum und Lisa Fleischer sowie Silke Heimburger, Stephanie Frick, Mara Seitzer, Cora Goldmann und Annika Bier werden dem VfL erhalten bleiben.

Zwei Spielerinnen werden nicht mehr zum Kader gehören: Die Ur-Waiblingerin Steffi Heinz (26) hört aus beruflichen Gründen auf. Sulamith Klein (24) schließt sich dem (Noch-)Liga-Konkurrenten SG H2Ku Herrenberg an, dem der Aufstieg in die 2. Liga kaum mehr zu nehmen ist. Beide Abgänge schmerzen den Waiblinger Trainer. Sehr gerne hätte er die „Vollblut-Waiblingerin“ Heinz umgestimmt, auch Kleins Abgang sei eine große Schwächung. „Ihr großer Traum war es, in der 2. Liga zu spielen“, sagt Nadir Arif. „Sehr gerne hätte sie’s mit dem VfL geschafft.“ Nun habe sie bei einem anderen Verein die Chance, „da darf keiner sauer sein“.

Bei den restlichen Spielerinnen im Kader sei noch keine Entscheidung gefallen, sagt Arif. „Da wird sich aber in den nächsten Tagen etwas tun.“ Auch wenn die Personalplanungen derzeit im Fokus stehen: Arif möchte die Saison „ordentlich“ zu Ende spielen. Dazu zählt zunächst ein Sieg gegen das Schlusslicht. Der Trainer möchte die beiden Punkte unter allen Umständen – und noch ein bisschen mehr: Zuletzt hat ihm die Einstellung der einen oder anderen Spielerin nicht so gefallen. „Das müssen wir abstellen, vor allem in den Heimspielen.“ Auswärts haben die Waiblingerinnen mit dem 32:27-Sieg die Negativserie von 1:5 Punkten gestoppt.

Die Partie gegen das Schlusslicht sei perfekt, um den Charakter zu überprüfen. „Wir sind klarer Favorit“, sagt der Trainer. „Doch wenn die Einstellung nicht stimmt, wird auch dieses Spiel schwierig.“ Die Nellingerinnen haben bereits sechs Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. Bei nur noch fünf Spielen dürfte es mit dem Klassenverbleib schwierig werden. Wobei die Gegner stets damit rechnen müssen, dass die zweite Mannschaft Verstärkung aus dem Bundesligateam bekommt. Der TVN II kassierte in dieser Spielzeit einige deftige Niederlagen, Resultat ist die Tordifferenz von minus 130. Dabei spielte er zuletzt auswärts meist ansehnlicher als in eigener Halle. Der VfL wird in Bestbesetzung antreten.

Quelle: ZVW 28.03.2014


Vorbericht TV Nellingen "Perspektivteam: Auswärtsspiel in Waiblingen"



Das aktuelle Spieltagsheft "Freiwurf" des VfL Waiblingen Online

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6. Stadtmeisterschaften der Waiblinger Grundschulen am Samstag 22. März

6. Stadtmeisterschaften der Waiblinger Grundschulen am Samstag 22. März

Staufer-Grundschule zweimal Sieger

Begeisterte Kinder, Eltern, LehrerInnen und Betreuer aus der Elternschaft – das war der Lohn für die Organisatoren und Helfer der 6. Stadtmeisterschaften der Waiblinger Grundschulen im Handball, die am vergangenen Samstag 22. März stattgefunden haben.

31 Schulklassen der Klassenstufen 1-4 von insgesamt sieben Waiblinger Grundschulen versuchten, den begehrten Titel des "Stadtmeisters" zu erringen. Denn wer den Titel gewinnt darf für ein Jahr den Wanderpokal, gestiftet von der Stadt Waiblingen, mit in seine Schule nehmen. Die Organisation und Durchführung übernahm der Jugendhandball Förderverein Waiblingen mit Unterstützung der Handballabteilung des VfL Waiblingen.

Nach einigen Stunden, gefüllt mit schweiß-treibenden Koordinationübungen, Schweizer Parteiball, Aufsetzerball und Handball, standen die vier Stadtmeister fest. Der erste Pokal für den Stadtmeister der Klassenstufe 1 ging, zum drittenmal in Folge und damit schon fast traditionell, an die Schillerschule Bittenfeld. Sie dürfen den Pokal nun behalten. Auch in Hegnach an der Burgschule wird ein Pokal ein Jahr sein zu Hause haben, der Pokal des Stadtmeisters der Klassenstufe 2. Gleich zwei Pokale darf die Staufer Grundschule beheimaten. Die Pokale des Stadtmeisters der Klassenstufen 3 und 4.

Separat geehrt wurde das beste Mädchen und der beste Junge je Klassenstufe in der Koordination. Sehr gefreut haben sich die Organisatoren darüber, dass mit der Salier Grund- und Werkrealschule eine weitere Grundschule den Weg in die Rundsporthalle gefunden hat. Traditionell dabei sind die Schillerschule Bittenfeld, die Grundschule Beinstein, die Burgschule Hegnach, die Wolfgang-Zacher-Schule, die Staufer Grundschule und die Friedensschule Neustadt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, zumindest einmal ein Grundschulturnier mit ALLEN Waiblinger Grundschulen durchführen zu können.

Auch schon traditionell ist der Besuch des Waiblinger Oberbürgermeisters Andreas Hesky. Seine Anwesenheit zu den Siegerehrungen erfreut uns immer wieder und zeigt uns, welchen hohen Stellenwert zum Einen die Veranstaltung genießt, zum Anderen aber auch wie wichtig es ist, mit Sporttagen wie dem Grundschulturnier den Kindern Sport und Bewegung nahe zu bringen. Denn im Mittelpunkt steht der Spass am Sport, das Herumtoben auf der großen Hüpfburg und dem gemeinsamen Erleben einer Mannschaftssportart. Der sportliche Wettkampf darf dabei nicht fehlen, denn auch schon die Kleinen möchten sich untereinander messen.

Großen Dank an alle Kinder, LehrerInnen und Eltern, Betreuern von Mannschaften und allen, die bei der Organisation und Durchführung des 6. Waiblinger Grundschulturniers geholfen und unterstützt haben. Wir sehen uns nächstes Jahr wieder.


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M2 – Starke Leistung belohnt

M2 – Starke Leistung belohnt

SF Schwaikheim 2 - VfL Waiblingen 2 24:40 (12:18)

Ungewohnt früh ging es für die Kernstädter am Sonntag Mittag um 13.15 Uhr in Schwaikheim gegen einen direkten Konkurrenten um entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Den Waiblingern gelang es dabei die Leistung der letzten Partie in allen Bereichen zu steigern. Nach 60 Minuten gewannen die Gäste verdient mit 24:40.

Wie im letzten Spiel waren es die Gegner die den ersten Treffer erzielten. Doch ebenso unbeeindruckt glich die Waiblinger Mannschaft die einzige Führung der Schwaikheimer aus. Eine hellwache und konzentrierte Abwehrleistung zeichnete sich dabei schon in den ersten Minuten der Partie ab, auch wenn zu Beginn der Druck der Schwaikheimer linken Seite der Abwehr noch zuschaffen machte. Der Abwehr um den starken Waiblinger Mittelblock gelang es jedoch diese in den Griff zu bekommen und so entstanden einige Chancen durch die erste und zweite Welle. Diese konnten meist durch einen Torerfolg genutzt werden. Konsequenz zeigte auch Lukas Lehmkühler im Abschluss. Erstmals in dieser Saison konnten alle 7 Meter verwandelt werden. Folge dessen war eine 5:10-Führung nach 15 Minuten für die Waiblinger. Dieser deutliche Unterschied schien den Kampfgeist der Gastgeber zu wecken. Den Schwaikheimern gelang es sich wieder auf 10:12 heranzuarbeiten. Dem Krafteinsatz zollte dann aber die Abwehrleistung Tribut. Der Waiblinger Rückraum, allen voran Tobias Becker, kam ein ums andere Mal zum Erfolg. Schließlich endete die erste Hälfte mit 12:18 für die Gäste.

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in der zweiten Halbzeit. Auch der Versuch der Manndeckung gegen die Waiblinger Mitte half nichts. Der Routinier Hagen Dorn glänzte auf der halb Rechten nicht nur im Zweikampf, ihm gelang es ebenfalls den Außen erfolgreich einzusetzen. Nach ungefähr 40 Minuten stand mit 18:28 erstmals eine Führung von zehn Toren Abstand für die Schwarz-Weißen auf der Uhr. In der Schlussphase machte die weiterhin hohe Leistung des Waiblinger Spiel den Spielstand noch deutlicher. Schließlich gingen die Gäste verdient mit 24:40 als Sieger vom Platz

Nach diesem zweiten Sieg im Duell gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten besteht am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Waiblinger Rundsporthalle die Möglichkeit Nägel mit Köpfen zu machen. Bei einem Sieg gegen die Gäste aus Welzheim könnte die Waiblinger Württembergligareserve den Klassenerhalt sicher machen. Dabei würde sich die Mannschaft über jede Unterstützung freuen!

VfL: Ader, Zwicker; M. Kallenberg (3), Abelmann, S. Kallenberg (1), Brugger (5), Dorn (5), Schmid (6), Härtl (2), Kugel (1), Dragin (3), Schwarz (3), Lehmkühler (5/4), Becker (6)



M1 - Unglückliche Niederlage

M1 - Unglückliche Niederlage

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
TSV Schmiden - VfL Waiblingen 30:29 (18:13)

Kampf, Dramatik und Spannung bis zur Schlusssekunde – ein echtes Derby mit einem glücklichen Sieger TSV Schmiden, der die Punkte dringend im Abstiegskampf benötigt.

Schmiden kam besser ins Spiel und führte schnell mit 2:0. In der fünften Minute stand der beste Schmidener der ersten Halbzeit einer sehr unglücklichen Szene. Torhüter Maik Hammelmann erwischte Torschütze Christian Tutsch fünf Meter vor seiner Torlinie so unglücklich mit dem Fuß am Kopf, so dass dieser nicht nur mit einem Cut das Spiel beenden musste sondern auch mit einer Gehirnerschütterung hoffentlich nur eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste.
Bis zum 8:8 steckte der VfL diesen Schock gut weg, doch dann zog der TSV auf und davon. Jeder Fehlwurf wurde mit einem schnellen Gegentreffer bestraft, binnen fünf Minuten lagen die Gäste beim 9:14 mit fünf Treffern in Rückstand. Auch beim Halbzeitstand von 13:18 hatte dieser Rückstand noch Bestand.

Zwei Hauptgründe waren für die schnelle Wende zu Beginn der zweiten Hälfte verantwortlich. Zum einen bekam die Abwehr inklusive Torhüter Stefan Doll mehr Zugriff auf die Schmidener Schützen, zudem setzte Axel Steffens im Angriff mit seinen typischen Wurfvarianten die richtigen Akzente. So dauerte es nur bis zur 38. Minute und auf der Anzeigetafel stand der 19:19 Ausgleich. Doch immer wenn der VfL den Ausgleich erreichte antwortete Schmiden prompt mit dem Führungstreffer, führte zum Teil auch wieder mit zwei Toren Vorsprung. Es gelang aber nicht mehr, sich weiter abzusetzen. Nach Ladislav Gogas 23:23 dauerte es bis zur 58. Minute, ehe Axel Steffens in der hochdramatischen Schlussphase den wichtigen 28:28 Ausgleichstreffer erzielen konnte. Er erzielte auch das 29:29 60 Sekunden vor dem Abpfiff aber eine halbe Minute später traf Schmiden vom Siebenmeterstrich. Zuvor war Stefan Doll zweimal im Siebenmeterduell Sieger geblieben. Der finale Angriff in Unterzahl verpufft im Nichts, die unglückliche Niederlage war besiegelt.

Nach der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn bereits am nächsten Samstag kommt mit dem TSV Weinsberg das nächste Topteam in die Rundsporthalle.

VfL Waiblingen: Doll, Ader; Günthner 1, Hellerich 1, Mayer, Tutsch 1, Gerlich 2, Baumann 1, Steffens 9, Goga 6/2, Miletic 4,Weckerle 4, Brugger, Hintennach


Frank Ader



F1 - Starke 20 Minuten reichen dem VfL zum Erfolg

F1 - Starke 20 Minuten reichen dem VfL zum Erfolg

TV Möglingen - VfL Waiblingen 27:32 (14:17)

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen haben ihre Pflichtaufgabe im Lokalderby beim TV Möglingen erfolgreich bestanden. Beim 32:27 (17:14)-Auswärtssieg hatte der Drittligist zunächst noch Anlaufschwierigkeiten, drehte die Partie dann jedoch mit zwei starken Phasen vor und nach der Halbzeit.

Dadurch lag der VfL zwischenzeitlich schon mit neun Toren in Führung, ließ am Ende jedoch noch Möglinger Ergebniskosmetik zu. Die Handballerinnen des VfL Waiblingen haben ihre Pflichtaufgabe im Lokalderby beim TV Möglingen erfolgreich bestanden. Beim 32:27 (17:14)-Auswärtssieg hatte der Drittligist zunächst noch Anlaufschwierigkeiten, drehte die Partie dann jedoch mit zwei starken Phasen vor und nach der Halbzeit . Dadurch lag der VfL zwischenzeitlich schon mit neun Toren in Führung, ließ am Ende jedoch noch Möglinger Ergebniskosmetik zu.

Wie schon in der Woche zuvor in Nürtingen fand Waiblingen wieder nur sehr schleppend ins Spiel. Die Abwehr war zu passiv, vorne wurden zwei, drei freie Chancen liegen gelassen. Möglingen, allen voran die starke Anke Czözock, nutzte diese Anfangsschwäche der Gäste aus und führte nach knapp 13 Minuten mit 8:6. Waiblingens Co-Trainer Stephan Meiser, der in Möglingen alleinverantwortlich auf der Bank saß, weil Chefcoach Nadir Arif zeitgleich die abstiegsbedrohte Landesligfrauenmannschaft erfolgreich in Flein betreute, nahm folgerichtig eine Auszeit. Die hatte auch den gewünschten "Hallo, wach!"-Effekt und läutete die erste starke Phase ein. Die VfL-Abwehr festigte sich und im Angriff wurde der Gegner nun konsequent unter Druck gesetzt. Der VfL machte nach der Auszeit fünf Treffer in Folge zum 11:8. Danach ebbte das Spiel wieder etwas ab, doch Waiblingen hielt den Drei-Tore-Vorsprung auch zum Pausenpfiff (17:14).

Nach dem Seitenwechsel erzwang Waiblingen in kurzer Zeit die endgültige Entscheidung. Ein ums andere Mal schwappte die erste Welle des VfL über Möglingen hinweg. Linksaußen Steffi Frick erzielte so in nur 86 Sekunden drei Treffer in Serie zum 20:14. Nun nahm Möglingen die Auszeit, doch die Waiblingerinnen blieben Spiel bestimmend, auch weil Sulamith Klein und Mara Seitzer treffsicher waren. In dieser zweiten starken Phase brachte der VfL die Gastgeber auch sehr häufig in Zeitspielnot. Schon in der 42. Minute hatte der VfL das Ergebnis auf 24:15 hochgeschraubt. Für den TV schien sich noch ein Debakel anzubahnen. Doch ab der 45. Minute durfte Möglingen Ergebniskosmetik betreiben, denn der VfL ließ die Zügel wieder schleifen. Das Spiel plätscherte nur noch vor sich hin, ohne dass Waiblingen Gefahr lief, den schlussendlichen 32:27-Sieg noch herzuschenken.

In der Schlussphase unterliefen dem VfL noch einige unnötige technische Fehler, auch nutzte er das häufige Überzahlspiel nicht aus. Das waren dann auch die beiden Aspekte, die Meiser in der Spielanalyse nicht gefielen. Auf der anderen Seite war er mit vielen Phasen auch zufrieden. So habe sich die Abwehr ins Spiel hineingekämpft und ein paar schöne Bälle "heraus stiebizt". Der schnelle Gegenstoß wurde konsequent gesucht und gespielt, und die taktischen Vorgaben im Sturm weitgehend umgesetzt. Zuletzt bescheinigte der Waiblinger Co-Trainer auch den beiden Torhüterinnen Katharina Blum und Ronja Grabowski starke Phasen.

Am nächsten Samstag (18 Uhr) steht das Heimspiel gegen Schlusslicht TV Nellingen II an. Bei aller Vorsicht, ein Sieg ist hier jedoch Pflicht. Dieser könnte den VfL wieder näher an Tabellenrang 3 heranbringen. Der zweite Platz indes dürfte außer Reichweite bleiben, nachdem Haunstetten konstant bleibt und seine Erfolgsserie weiter ausbaut.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski - Bier (2), Heimburger (1), Unseld (3), Klein (9), Heinz, Seitzer (5), Bast (1), Holder (5/1), Frick (6).

Quelle: Frank Moser



Handball Liveticker
am Sonntag 23.03.2014 16:30 Uhr

Handball Liveticker am Sonntag 23.03.2014 16:30 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen TV Möglingen

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F1 - In Möglingen soll die Flaute enden

F1 - In Möglingen soll die Flaute enden

Zweites Auswärtsspiel infolge des VfL Waiblingen nach 1:5 Punkten

Sechs Spiele vor Saisonende haben die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen fünf Minuspunkte Rückstand auf Rang zwei. Eine theoretische Chance gibt’s noch, dazu muss der VfL aber alle Partien gewinnen – und am Sonntag beim Derby in Möglingen damit beginnen.

TV Möglingen (9. Platz, 12:24 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 23:13 Punkte/Sonntag, 16.30 Uhr). Nachdem die Herrenbergerinnen an der Tabellenspitze längst enteilt sind, konzentrierten sich die VfL-Frauen zuletzt auf den zweiten Platz, der ein Hintertürchen offen lässt zur 2. Liga. Dieses Ziel indes ist nach 1:5 Punkten kaum mehr zu erreichen, zumal der Zweitplatzierte TSV Haunstetten in der Rückrunde einen stabilen Eindruck macht und 12:2 Punkte sammelte. Der VfL muss sich wohl damit begnügen, den dritten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Selbst dies dürfte angesichts der starken Konkurrenz (TG Nürtingen, ESV Regensburg, TSG Ketsch) nicht einfach werden.

Bei der jüngsten 27:33-Niederlage in Nürtingen war der VfL längst nicht so deutlich unterlegen, wie es das Resultat vermuten lässt. „Wir haben in der Abwehr lange gut gestanden“, sagt der Waiblinger Co-Trainer Stephan Meiser. „Hinten raus haben wir aber zu viele Chancen liegen lassen.“ Negativ ausgewirkt habe sich auch die ungewohnt hohe Zahl von technischen Fehlern. Nicht gerade rund läuft’s derzeit auch bei Waiblingen am Sonntag. 0:6 Punkte hintereinander stehen beim TV Möglingen zu Buche, darunter die bittere 17:20-Heimniederlage gegen den Drittletzten TV Großbottwar. Ganz ungefährlich jedoch sind die Möglingerinnen nicht, so hatte der designierte Aufsteiger SG H2Ku Herrenberg beim 26:25-Sieg im Dezember erhebliche Mühe. „Auch in Nürtingen hat Möglingen lange ganz gut mitgespielt“, sagt Meiser. Dennoch stehe der VfL vor einer machbaren Aufgabe. „Wir möchten aber keine Ziele mehr vorgeben, sondern einfach nach den zuletzt etwas unglücklichen Spielen die Talfahrt stoppen.“ Meiser fordert eine aggressivere Abwehr, aus der heraus die zweite Welle gelaufen werden könne. „Wir müssen einfach überall ein bisschen drauflegen.“ Der Co-Trainer ist überzeugt davon, dass die Spielerinnen bis zum Schluss alles geben und die Saison unter keinen Umständen auslaufen lassen werden.

Der VfL wird in Bestbesetzung antreten.

Quelle: ZVW Thomas Wagner, vom 21.03.2014



M1 - Heißes Derby für das Team des VfL Waiblingen

M1 - Heißes Derby für das Team des VfL Waiblingen

Handball-Württembergliga, Männer: In Schmiden trifft die Mannschaft auf ihren ehemaligen Keeper Maik Hammelmann. Zum Derby nach Schmiden fahren die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen am Sonntag. Es wird ein heißes Spiel erwartet, denn der TSV braucht noch Punkte für den Klassenerhalt.

TSV Schmiden (11. Platz, 21:27 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 28:20 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Welche Kräfte der Abstiegskampf freisetzen kann, erfuhr der VfL am Wochenende gegen die HSG Rietheim-Weilheim. Trotz zwischenzeitlich hoher Führung mussten die Waiblinger bis zum Ende des Spiels kämpferisch alles in die Waagschale werfen, um die Punkte in der Rundsporthalle zu behalten. Eine hochkonzentrierte Leistung im Angriff, die mit vielen Toren belohnt wurde, sicherte schließlich den verdienten 37:35-Heimsieg des Teams von Coach Michael Abele gegen eine unermüdlich anrennende HSG.

Auch Schmiden, die Mannschaft des ehemaligen Waiblinger Keepers Maik Hammelmann, der zusammen mit Tim Baumgart während der Saison Jerome Staehle abgelöst hat, benötigt im Kampf gegen den Abstieg noch jeden Punkt. Entsprechend wird Schmiden in der Sporthalle beim Schulzentrum zu Werke gehen, vermutete Abele. Das VfL-Team um Spielgestalter Ladislav Goga müsse sich auf einen heißen Tanz gefasst machen. Das Hinrundenspiel hatte der VfL mit 34:27 für sich entschieden.

Quelle: ZVW, vom 21.03.2014


Vorbericht - TSV Schmiden Konzentriert wider die Abstiegsgefahr



F2 - Die Frauen 2 müssen nach Flein

F2 - Die Frauen 2 müssen nach Flein

Unsere Frauen 2 müssen am kommenden Sonntag nach Flein. Im wichtigen Spiel gegen TV brauchen wir 2 Punkte.

In Flein feierten Teile der Mannschaft ihren ersten Erfolg. Im Jahr 2008 qualifizierte man sich dort als C2 für die HVW-Verbandsliga. Wie doch die Zeit vergeht.



M1 - Starker Angriff sichert Waiblingern den Sieg

M1 - Starker Angriff sichert Waiblingern den Sieg

Handball-Württembergliga, Männer:
VfL Waiblingen – HSG Rietheim-Weilheim 37:35 (19:16)

(fra). Die Handballer des VfL Waiblingen haben ihr Heimspiel in der Württembergliga gegen die HSG Rietheim-Weilheim mit 37:35 (19:16) gewonnen. Nach einigen Hochs und Tiefs siegte der Gastgeber dank einer guten Leistung im Angriff verdient.

Die Rietheimer kämpften aufopferungsvoll und wollten mit aller Macht zwei Punkte im Abstiegskampf mitnehmen. Nach dem schnellen 0:1 führte der VfL mit 3:1 durch drei Treffer der Hauptprotagonisten: Ladislav Goga, der souverän und abgezockt seine Treffer erzielte, Felix Günthner, der vor allem in der ersten Hälfte nicht in den Griff zu bekommen war, und Valentin Weckerle, der am Ende acht Tore größtenteils wuchtig aus dem Rückraum erzielte.

Aber auch die Gäste zeigten früh, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Vor allem die Mittelachse mit den untersetzten Matthias Stocker und Florian Wenzler bereitete der Waiblinger Abwehr das ganze Spiel über Probleme. So lagen die Remstäler zur Mitte der ersten Hälfte mit 8:9 in Rückstand. Vier Treffer in Folge sorgten für etwas Beruhigung beim Waiblinger Anhang. Diesen Drei-Tore-Vorsprung behielt der VfL bis zum Pausenstand von 19:16.

Hoch motiviert kam Rietheim aus der Kabine. Binnen zwei Minuten fiel der 19:19-Ausgleich. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Abwehrverbände beider Teams keine Rolle mehr spielten. Tore fielen wie reife Früchte, 18 allein bis zur 40. Minute.

Wie schon in der ersten Hälfte schien den Gästen nach 15 Minuten die Luft auszugehen. Holger Mayer, der zusammen mit Arne Baumann das gute Waiblinger Linksaußenduo bildete, sorgte mit einem Doppelschlag für die Initialzündung. Nach Axel Steffens’ und Christian Tutschs Treffern zog der VfL auf vier Tore davon. Beim 33:28 führte die Mannschaft sogar mit fünf Treffern, die Vorentscheidung schien gefallen zu sein.

Doch die HSG warf noch einmal alles in die Waagschale. Die Waiblinger Spieler wirkten teilweise wie paralysiert und die Gäste nutzten eine Überzahlsituation, um den 32:33-Anschlusstreffer zu erzielen. Noch waren über fünf Minuten zu spielen. Rietheim nahm den Torhüter vom Feld, dem siebten Feldspieler gelang das 33:34 aus Sicht der Gäste. Axel Steffens bewahrte die Ruhe und erzielte postwendend mit einem direkt verwandelten Anspiel das 35:33. Die endgültige Entscheidung bedeutete Valentin Weckerles 36:33, der VfL gewann 37:35. Die Verantwortlichen und Fans hoffen darauf, dass es die Initialzündung für ein erfolgreiches Saisonfinale gewesen ist.

VfL Waiblingen: Doll, Ader, Brugger (2), Günthner (4), Hellerich, Mayer (2), Tutsch (2), Gerlich, Baumann (2), Steffens (6/2), Goga (9/1), Weckerle (8), Miletic (2), Hintennach.

Quelle: ZVW, vom 17.03.2014



F1 - Platz 2 gerät außer Sichtweite

F1 - Platz 2 gerät außer Sichtweite

Handball, 3. Liga, Frauen:

TG Nürtingen - VfL Waiblingen 33:27 (16:14)

Frauen-Handballdrittligist VfL Waiblingen kassierte bei der TG Nürtingen eine 27:33-Niederlage und muss sich vom noch erhofften Saisonziel Platz 2 wohl endgültig verabschieden. So deutlich wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Sache in Nürtingen jedoch lange Zeit nicht. 14 Minuten vor dem Schlusspfiff stand es noch Unentscheiden. Doch in der Summe unterliefen dem VfL zu viele technische Fehler.

Der VfL startete gut in die Partie, führte durch Annika Bier mit 1:0. Doch schon bald erwies sich die Chancenverwertung als Manko bei den Gästen. Beste Einwurfmöglichkeiten wurden vergeben. Nürtingen konterte zur 5:2-Führung nach knapp acht Minuten. Der VfL biss sich zurück ins Spiel, Sulamith Klein traf immer besser. Beim 5:5 war der VfL wieder gleichauf. In der Folgezeit hatte der VfL mehrmals die Chance zur Führung. Doch just dann unterliefen den Waiblingerinnen einfache technische Fehler oder Fehlversuche aus aussichtsreichen Positionen, inklusive eines Strafwurfes. Zudem war der Abwehrinnenblock vom Nürtinger Duo Verena Breidert und Frances Günthel zu einfach auszuhebeln. Zur Pause führte Nürtingen daher folgerichtig mit 16:14.

Im zweiten Durchgang zeigte sich lange Zeit das gleiche Bild. Nürtingen legte bis zu drei Tore vor, Waiblingen kämpfte sich immer wieder heran. Knapp 14 Minuten vor dem Schlusspfiff glichen die Gäste beim 24:24 sogar wieder aus. Doch wie schon im ersten Durchgang verhinderten einfache Fehler eine VfL-Führung. Nürtingen nutzte seine Chancen konsequenter und zog wieder auf 28:25 davon. VfL-Coach Nadir Arif setzte in den letzten Minuten alles auf eine Karte, brachte die siebte Feldspielerin. Doch die TG war clever genug und durfte sogar noch zwei Treffer ihrer Torhüterin feiern. Das 33:27-Endergebnis fiel indes dann doch ein paar Tore zu hoch aus.

Waiblingens Co-Trainer Stephan Meiser sah trotz der ungewöhnlich hohen Anzahl technischer Fehler durchaus auch Positives bei seinem Team: So gestaltete der VfL das Überzahlspiel deutlich erfolgreicher als in den Partien zuvor. Auch die zweite Welle wurde ordentlich vorgetragen. Dies gilt es zusammen mit einer wieder besseren Chancenverwertung in den restlichen Punktspielen wieder auf´s Parkett zu bringen, dann müsste zumindest wieder die Vorjahresplatzierung (3. Rang) drin sein.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer - Bier (2), Heimburger (3), Unseld (4/3), Klein (9), Heinz (1), Seitzer (1), Bast (2), Holder (2), Frick (3), Goldmann.

Quelle: ZVW Frank Moser



M2 – Sieg gegen den Abstieg

M2 – Sieg gegen den Abstieg

Männer Bezirksliga

VfL Waiblingen 2 – EK Winnenden 31:24 (18:13)

Mitten im Abstiegskampf gelang es den Waiblinger Handballern im Kampf um den Klassenerhalt ein Zeichen zu setzten. Die Mannschaft von Trainer Jan Vetrovec gewann durch hohe Konzentration und Konsequenz gerecht mit 31:24 im Kellerduell gegen die Gäste aus Winnenden.

Von der ersten Minute an zeigten die Waiblinger, dass sie die Spielpause optimal genutzt hatten. Zwar erzielten die Gäste den ersten Treffer, worauf die Waiblinger jedoch unbeeindruckt antworteten. Nach 10 Minuten stand es 6:4. Ein entschlossener Uli Schmid führte die junge Mannschaft dabei an und gab durch eigene Treffer oder das Einsetzten seiner Mitspieler die Marschrichtung vor. Ungewohnt selbstbewusst und dominant auftretend gelang den Kernstädtern dann das 10:5 nach 17 Minuten. Winnender Fehler im Angriff führten häufig zum Ballgewinn. Auch die Manndeckung gegen Robin Brugger hinderte die Waiblinger nicht den Abstand zu vergrößern und so stand es daraufhin 18:10. Kurz vor Ende der ersten Hälfte war Winnenden dann doch noch wacher und nutze Fehler der Gastgeber, sodass es mit einem gerechten 18:13 in die Kabinen ging.

Wieder angepfiffen machten die Waiblinger da weiter, wo sie aufgehört hatten. 22:14 stand es in der 40. Minute. Nun kamen auch die Außen zum Zug, während die Abwehr um Christian Abelmann solide stand. Einzig Steven Gertz zeigte Konsequenz im Winnender Spiel. Waiblingen gelang es, trotz zwischendurch doppelter Unterzahl, die Gäste nie näher als auf 6 Tore herankommen zu lassen. Am Ende gewannen die Hausherren verdient mit 31:24 und belohnten sich endlich wieder einmal mit zwei Punkten!

Am kommenden Sonntag geht es dann schon um 13.15 Uhr in Schwaikheim erneut um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

VfL: Zwicker, Ader; Hintennach, Abelmann (2), Kallenberg, Brugger (7), Dorn, Schmid (12/2), Becker, (3), Härtl (2), Kugel (2), Schwarz (1), Lehmkühler (1), Dragin (1)



Handball Liveticker
am Samstag 15.03.2014 18:00 Uhr

Handball Liveticker am Samstag 15.03.2014 18:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen TG Nürtingen

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Das neue Onlinespiel: 7-Meter Meister

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M1 - Punktgewinn nach starker zweiter Halbzeit

M1 - Punktgewinn nach starker zweiter Halbzeit

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
TV Weilstetten - VfL Waiblingen 33:33 (19:14)

In den vergangenen Partien gerieten die Waiblinger regelmäßig früh in Rückstand. Die regelmäßige Aufholjagd wurde allerdings nie mit etwas zählbarem belohnt. Auch in Weilstetten gerieten die Waiblinger mit bis zu sechs Treffern ins Minus. Doch diesmal gab es zumindest ein halbes Happy End. Nach einer tollen zweiten Halbzeit sicherte sich der VfL immerhin noch einen Teilerfolg.

Ziemlich ruppig ging es in Weilstetten zu Beginn der Begegnung zu. Die Remstäler zeigten sich davon wenig beeindruckt und führten nach Christian Tutschs Treffer mit 4:2. In der ausgeglichenen Anfangsviertelstunde wogte die Führung ständig hin und her. Doch leider sollte Felix Günthners 10:10 für lange Zeit der letzte Waiblinger Treffer bleiben. Fünf Minuten lang bissen sich die Gäste an der Weilstettener Abwehr fest. Folgerichtig führte der TV mit 15:10 und konnte diese fünf-Tore-Führung bis zum 19:14 Halbzeitstand behalten.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit führten die Gastgeber mit bis zu sechs Toren, ehe Axel Steffens die Initialzündung zur Aufholjagd einleitete. So erzielte auch Steffens mit einem seiner sechs erfolgreichen Siebenmeter den viel umjubelten 25:25 Ausgleichstreffer. Noch waren 16 lange Minuten zu spielen, aber eine Führung für die Waiblinger wollte einfach nicht fallen. Immer wieder gelang der Ausgleich, aber stets legte Weilstetten wieder ein bis zwei Treffer vor. Aber die Moral stimmte. Trotz der permanenten Nackenschläge gab Waiblingen nie auf, erzielte durch Valentin Weckerle das 31:31 und nach Ladislav Gogas 32:32 war es erneut Weckerle, der 50 Sekunden vor dem Abpfiff zum 33:33 einnetzte. Weilstetten nahm bei 25 Sekunden Restspielzeit seine Auszeit. Aber alles was da besprochen wurde hatte sicherlich nichts mit der Realität zu tun, denn nur wenige Sekunden später erzwang der VfL ein Stürmerfoul und hatte nun seinerseits die Möglichkeit, zum ersten Mal seit der 13. Minute in Führung zu gehen und sogar zwei Punkte aus Weilstetten zu entführen. Dies gelang jedoch nicht mehr und am Ende blieb es beim Unentschieden und der sicherlich gerechten Punkteteilung.

VfL Waiblingen: Doll, Ader, Günthner 4, Hellerich, Mayer 1, Tutsch 5, Hintennach, Gerlich 1, Baumann 2, Steffens 12/6, Goga 2/1, Weckerle 3, Miletic 2, Brugger 1

Frank Ader



wD - Eine Begegnung der besonderen Art…

wD - Eine Begegnung der besonderen Art…

hatten die Waiblinger Spielerinnen und die Handballerinnen der Handballspielgemeinschaft der SG Weilimdorf, Sportvg Feuerbach und des TSV Weilimdorf am heutigen Sonntag in erster Linie mit der Schiedsrichterin. Denn diese pflegte einen, nennen wir es mal „sehr eigenen Stil“.

Hbi Weil/Feuer - VfL Waiblingen 31:29 (17:14)

Bei beiden Teams, die ähnlich stark und fair auftraten, wurden bereits kleinste körperliche Abwehraktionen rigoros gepfiffen, was uns in der 5 Minute eine, von der Tribüne nicht nachzuvollziehende, Karte + Zeitstrafe einbrachte. Und das haben sich die Waiblingerinnen offensichtlich arg zu Herzen genommen und sich nicht mehr so recht getraut, die Gegnerinnen zu stören und aufzuhalten.

Das Spiel ging dennoch munter hin und her, nur wenn die Hbi Weilemdorf/Feuerbach auf das Waiblinger Tor schoss, zappelte der Ball bis auf wenige Ausnahmen auch regelmäßig im Netz. Bei Waiblinger Torschüssen knallte leider häufiger die Latte oder es konnten die Schüsse abgewehrt werden. Der Halbzeitstand betrug 17:14 für die Gastgeber.

6 Minuten nach dem Wiederanpfiff stand es leider 24:17, nach einem gegnerischen Torfeuerwerk. 1-2 gegnerische Spielerinnen waren tatsächlich schwer in den Griff zu bekommen. Gott sei Dank erwachten die VfL-Mädels wieder aus einer Art Schockstarre und bewiesen einmal mehr Biss und Durchsetzungswillen. Nach dem die Schiedsrichterin den Spielerinnen nun plötzlich mehr Freiheiten zugestand, wollten man es nochmal wissen.

Angetrieben durch den mitgereisten Fanblock und die Kommandos der Trainerinnen Meli und Lana kämpfte sich das Waiblinger Team bis zum Schlusspfiff auf 31:29 heran. Ein Unentschieden wäre nach dieser Leistung sicher verdient gewesen.

Kopf hoch und Blick konzentriert auf nächsten Sonntag, wenn der Gegner aus dem Tabellenmittelfeld kommt und Stuttgarter Kickers heißt. Wir freuen uns in heimischer Kulisse auf ein schönes Spiel mit gut aufgelegten, kämpferischen Waiblingerinnen.

Für den VfL spielten:
Corinna (TS), Melissa, Luisa (5), Tabea (2), Britt, Pauline (2), Helen (4), Emmelie (11), Ariane (4/1), Nadine

Bericht: P.W.-T.



Außerordentliche Abteilungsversammlung


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wA Noch 1 Sieg zum Staffelsieg in der Württemberg Liga

wA Noch 1 Sieg zum Staffelsieg in der Württemberg Liga

Fridingen/Mühlheim - VfL Waiblingen 25:27 (11:10)

Am vergangenen Samstag war die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen zu Gast in Fridingen. Die lange Anreise machte es natürlich noch wichtiger, dass die 2 Punkte mit ins Remstal genommen werden. Doch die VfL-Mädels machten die Partie in Fridingen sehr spannend. Trotz der schnellen 5:2-Führung merkten die Trainer Adrian Müller und Nadir Arif, dass ihre Mannschaft nicht richtig im Spiel war.

Leider behielten sie damit auch recht und Fridingen wurde immer besser. Zur Halbzeit führten die Gastgeber deshalb mit 11:10. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien es so, als hätten die Waiblingerinnen ihr Konzept in der Pause völlig verloren und lagen schließlich mit 4 Toren zurück. Dank der starken Torhüterin Pauline Otto und Yvonne Stadler im Angriff wurde der Abstand glücklicherweise nicht höher. Trotz ihrer Verletzung biss sich auch Lisa Rützler in die wichtige Partie und übernahm Verantwortung. Ab der 48.Minute fingen die Gäste an, das zu spielen, was die Trainer die ganze Zeit forderten. Alle waren hellwach und zeigten schönen Tempohandball. Auch Sabrina Weiß übernahm am Schluss Verantwortung und brachte Waiblingen auf die Siegesspur.

Alles in allem gewann der VfL Waiblingen nach einer am Ende kämpferischen Leistung doch noch verdient mit 27:25 und machte damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Es spielten:
Otto, Fröhlich, Weiß (3), Torregrossa (2), Stadler (8/1), Rützler (4), Fischer (5), Leßig, Schmidt (3), Lier (2)



F1 - Waiblingen verliert an Boden

Silke Heimburger traf im Waiblinger Heimspiel gegen die TSG Ketsch fünfmal. Zu einem Sieg reichte es dem VfL aber nicht. Foto: ZVW

Silke Heimburger traf im Waiblinger Heimspiel gegen die TSG Ketsch fünfmal. Zu einem Sieg reichte es dem VfL aber nicht.
Foto: ZVW

VfL Waiblingen – TSG Ketsch 29:29 (15:15)

Den größten Aufreger in der Partie der Handball-Drittligisten VfL Waiblingen und TSG Ketsch hat es gestern mit der Schlusssirene gegeben. Beim Stand von 29:29 stoppten die Gäste einen VfL-Angriff siebenmeterreif. Doch es ertönte nur ein Freiwurfpfiff.

Die Waiblingerinnen mussten somit im Kampf um Rang zwei einen wichtigen Punkt liegenlassen. Trotz der nicht gegebenen Chance auf den Siegtreffer war es insgesamt jedoch ein gerechtes Unentschieden. Denn der VfL hatte in den 60 Minuten zuvor genügend Möglichkeiten gehabt, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch er nutzte sein Überzahlspiel zu wenig aus. Dafür stimmte erneut der kämpferische Einsatz. Als Ketsch beim 27:24 schon wie der sichere Sieger aussah, kehrte Waiblingen mit einem starken Schlussspurt zurück.

Die Ketscher Bären waren fulminant in die Partie gestartet. Obwohl die Waiblingerinnen aus leidvoller Erfahrung im Hinspiel um die gefährlichen Konter der Gäste wussten, fanden sie anfangs kein Mittel dagegen. Die TSG führte in der 7. Minute bereits mit 6:2. VfL-Coach Nadir Arif nahm früh Veränderungen in der Aufstellung vor, mit Erfolg.

Das Waiblinger Angriffsspiel wurde zwingender. In nur fünf Minuten glichen Sulamith Klein, Sina Bast und Annika Bier (2) zum 6:6 aus. Bis zum 13:13 ging es hin und her: Führung Ketsch, Ausgleich VfL. Erst in der 27. Minute gelang dem Gastgeber durch Silke Heimburger der erste Führungstreffer in der Partie überhaupt. Doch trotz zweifachen Überzahlspiels verpassten es die Waiblingerinnen, den Vorsprung auszubauen. Mit einem 15:15-Remis ging’s in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn legte der VfL bis zum 18:17 jeweils vor, dann riss im Waiblinger Spiel der Faden. Ketsch verteidigte sehr gut und ließ dem Waiblinger Rückraum wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Das ging zwar mitunter zulasten von Zeitstrafen. Doch der VfL nutzte diese weiterhin zu wenig aus. Angeführt von den besten Gästespielerinnen Christina Wilhelm und Yvonne Rolland setzte Ketsch zu einem 5:0-Torlauf an. Die Nordbaderinnen führten nach 42 Minuten mit 22:18.

Trotz der langen Restspielzeit schien hier die Messe schon gelesen. Waiblingen verkürzte zwar auf 24:26. Doch als Ronja Grabowski erst einen Strafwurf glänzend parierte, dann den Ball wieder leichtfertig herschenkte und Ketsch in der 54. Minute zum 27:24 traf, war ein TSG-Auswärtssieg greifbar nahe. Waiblingens Kampfgeist erwachte indes nochmals. Zweimal Klein sowie Lana Holder aus Zeitspielnot heraus trafen zum 27:27-Ausgleich. 26 Sekunden vor dem Schlusspfiff setze sich Steffi Heinz am Kreis durch und brachte Waiblingen sogar mit 29:28 in Führung. Doch Ketsch glich im Gegenzug erneut aus.

VfL-Coach Arif nahm die letzte Auszeit, dem VfL blieben noch neun Sekunden für den letzten Angriff. Der wurde mit einem Kreisanspiel auch zu Ende geführt und sorgte für jene Abwehraktion, bei der jedoch der Strafwurfpfiff ausblieb. Es war nicht die einzige strittige Entscheidung im Spiel gewesen.

Kurz nach Spielende überwog daher beim Waiblinger Chefcoach und dessen Co-Trainer Stephan Meiser der Ärger. Doch mit etwas Abstand bleibt festzuhalten, dass die Punkteteilung insgesamt in Ordnung geht. Der VfL rutschte durch das Unentschieden in der Tabelle hinter Regensburg auf Platz vier zurück. Nach der jetzt anstehenden dreiwöchigen Spielpause kann Waiblingen im Auswärtsspiel in Nürtingen aber wieder den anvisierten zweiten Rang angreifen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Fleischer, Bier (2), Stuwe, Heimburger (5), Unseld (2), Klein (8), Heinz (1), Seitzer (1), Bast (1), Holder (4/1), Frick (5), Goldmann.

Quelle: ZVW Frank Moser


Bericht Gegner TSG Ketsch:
Elena Fabritz beschenkt sich selbst Edit



M1 - Wehner macht den Unterschied

Hier beißt sich der Waiblinger Valentin Weckerle durch. Doch insgesamt stellte die Remshaldener Abwehr um Stefan Salmic (Zweiter von rechts) den VfL vor kaum zu lösende Probleme. Links der zehnfache Torschütze Adrian Wehner, rechts Armin Beller. Foto: ZVW

Hier beißt sich der Waiblinger Valentin Weckerle durch. Doch insgesamt stellte die Remshaldener Abwehr um Stefan Salmic (Zweiter von rechts) den VfL vor kaum zu lösende Probleme. Links der zehnfache Torschütze Adrian Wehner, rechts Armin Beller. Foto: ZVW

Remshalden gewinnt Derby.

Verdient mit 36:30 (18:15) haben die Württembergliga-Handballer der SV Remshalden beim VfL Waiblingen gewonnen. Der Tabellenführer zeigte nicht nur die bessere Mannschaftsleistung, sondern stellte mit Adrian Wehner zudem den überragenden Spieler. Waiblingen haderte auch mit den Schiedsrichtern. So erhielt der VfL keinen Siebenmeter, die SVR sieben.

Das 1:0 und 2:1 sollten in diesem Spiel die einzigen Führungen für die Gastgeber bleiben. Adrian Wehner antwortete mit einem Hattrick, beim 2:5 führten die Gäste bereits deutlich. Bis zum 7:10 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Dann gönnte die SVR seinem Topmann einige Verschnaufminuten und der Tabellenführer verlor in der Offensive deutlich an Durchschlagskraft.

Die Waiblinger glichen dank ihrer starken Kreisläufer Felix Günthner und Marc Kallenberg zum 11:11 beziehungsweise 12:12 aus. In der 20. Minute kam Wehner wieder aufs Feld, traf noch dreimal und Remshalden ging mit einer 18:15-Führung in die Pause.

Bis zum 18:22 hoffte der Waiblinger Anhang noch auf die Wende, aber der Mannschaft des VfL gingen sichtlich die Ideen aus. Die offensive Remshaldener Abwehr stellte den Gastgeber vor große, fast unlösbare Probleme, die VfL-Spieler verließen sich außerdem zu sehr auf Axel Steffens. Mit so wenig Bewegung und Laufbereitschaft war gegen diese Abwehrformation nichts auszurichten.

Die Gäste der SV Remshalden leiteten über die starke Defensive zahlreiche Konter ein, und beim 27:19 nach 46 Minuten schien das Spiel entschieden. Wie schon gegen den damaligen Tabellenführer Bottwartal wachte der VfL erst in dieser fast aussichtslosen Situation so richtig auf. Vier Tore in Folge brachten das Team wieder auf Schlagdistanz. Ivan Miletic und der wurfgewaltige Michael Gerlich sorgten für die Treffer.

Vertane Chance für Waiblingen
Doch der Spitzenreiter war viel zu abgezockt und verfügt über zu viel Qualität, um das Spiel noch einmal wirklich eng werden zu lassen. Vier Tore in nur 90 Sekunden sorgten für die endgültige Entscheidung. Die Treffer in den letzten Minuten waren nur noch Ergebniskosmetik, der 36:30-Sieg am Ende auch in dieser Höhe verdient. Für Waiblingen war es eine vertane Chance, sich vor einer stattlichen Zuschauerkulisse besser zu präsentieren, für Remshalden ist es ein weiteres Mosaiksteinchen im Aufstiegsrennen.

VfL Waiblingen: Krammer, Doll; Günthner (5), Hellerich , Kallenberg (3), Mayer (3), Brugger, Tutsch (2), Gerlich (5), Baumann, Steffens (6), Miletic (3), Goga (1), Weckerle (2). SV Remshalden: Eberle; Eckstein (1), Schurr (6/3), Salmic, Tögel, Ruge (5/2), Toth, Wiesner (4), Seybold (1),  Beller (4),  Wehner (10),  Pesch (4),  Juhnke,  Knück (1).

Quelle: ZVW


Bericht Gegner SV Remshalden:
Nichts war's mit "Sturz des Tabellenführers"


Sportvideos unter zvw.de



F2 - Starke Mannschaftsleistung

F2 - Starke Mannschaftsleistung

VfL Waiblingen2 : HSG Hohenlohe 31:25 (15:14)

Am Sonntag traf die 2. Frauenannschaft des VfL auf den 3. Platzierten aus Hohenlohe. Die Waiblingerinnen kamen gut ins Spiel und führten zu Beginn mit 8:5. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde es nochmal eng und so ging die Mannschaft auf Waiblingen mit 15:14 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start und gingen mit 15:17 in Führung. Waiblingen kämpfte sich wieder ran und ging kurze zeit danach wieder in Führung. Diese Führung ließen sich die Mädels aus Waiblingen nicht mehr nehmen und konnten den Abstand sogar noch ausbauen. Schlussendlich gewann die 2. Frauenmannschaft des VfL mit 31:25 gegen Hohenlohe.

Es spielten:
Fleischer, Torregrossa, Stadler (4), Rützler, Fischer (3), Stuwe (2), Seitzer (5), Lier (3), Kiank (3), Weiß, Körner (6/2), Wilhelm, Goldmann (5)



Handball Liveticker
am Sonntag 23.02.2014 17:00 Uhr

Handball Liveticker am Sonntag 23.02.2014 17:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen TSG Ketsch

Link zum SIS Handball Liveticker



F1 - VfL will Revanche gegen die Ketscher „Bären“

Nadir Arif wird auch in der nächsten Saison die VfL-Frauen trainieren. Bild: Steinemann

Nadir Arif wird auch in der nächsten Saison die VfL-Frauen trainieren. Bild: Steinemann

Handball, 3. Liga, Frauen:
VfL Waiblingen plant eine weitere Saison mit dem Trainergespann Arif/Meiser

Bei sechs Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze müssen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen die Meisterschaft wohl abhaken. Der VfL liebäugelt jedoch mit Rang zwei – und möglichen Relegationsspielen zur 2. Liga. Zunächst muss am Sonntag die TSG Ketsch geschlagen werden.

VfL Waiblingen (4. Platz, 22:10 Punkte) – TSG Ketsch (7. Platz, 20:14 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Durch die ärgerliche 30:31-Niederlage in Haunstetten dürfte für den VfL Waiblingen das Meisterschaftsrennen gelaufen sein. Acht Pluspunkte Rückstand bei noch acht Partien: Da wird nichts mehr zu machen sein. „Dafür spielt Herrenberg zu konstant“, sagt Steffen Leßig.

Die Saison indes hat der Waiblinger Abteilungsleiter längst noch nicht abgehakt:. Der zweite Platz sei durchaus ein lohnendes Ziel. Unter Umständen könnte die Vizemeisterschaft ein Hintertürchen öffnen in die 2. Liga. Leßig denkt dabei weniger daran, dass Herrenberg verzichtet. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass immer mal wieder ein Verein zurückzieht“, sagt er. „Ich gehe eigentlich davon aus, dass es auch nach dieser Saison Relegationsspiele geben wird.“ Für Leßig steht’s außer Frage, dass der VfL Waiblingen im Falle des Falles die Chance zum Aufstieg nützen wird. „Wenn wir uns sportlich qualifizieren, gibt’s kein Zurück. Alles andere wäre doch grausam.“ Eine Herausforderung ist die 2. Liga nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. „Im Detail haben wir darüber aber noch nicht gesprochen.“

Mitten in den Gesprächen

Ein Stück weiter ist der VfL in den Personalplanungen: Er vertraut auch in der nächsten Saison auf das Trainergespann Nadir Arif/Stephan Meiser. „Wir sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeit“, sagt Leßig. Mit welchem Kader die beiden in der nächsten Saison arbeiten werden, steht noch nicht fest. „Wir stecken mitten in den Gesprächen, Ende des Monats werden wir mehr wissen“, sagt Leßig. Geplant sei, sich mit der einen oder anderen Spielerin zu verstärken.“ Einen Schritt weiter sind die Verantwortlichen bei der zweiten Frauenmannschaft, die, so Leßig, komplett beisammen bleibe.

Nadir Arif freut sich darüber, dass er auch in der neuen Saison das Vertrauen der Abteilungsleitung genießt. „Es macht nicht nur viel Spaß, sondern ist auch eine schöne Herausforderung für mich“, sagt er. Zum ersten Mal könne er die Vorbereitung ganz nach seinen Vorstellungen planen und seine Handball-Philosophie versuchen umzusetzen. Auf alle Fälle wird Arif beim VfL weiterhin das Amt des Jugendkoordinators und Verantwortlichen für den Frauenbereich ausüben. Über die übrigen Trainertätigkeiten müsse noch gesprochen werden.

Zwei der drei jüngsten Ligaspiele hat der VfL verloren, das 30:31 zuletzt in Haunstetten wurmt Arif immer noch ein wenig. „Wenn der Sport gerecht wäre, hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt“, sagt er. Andererseits habe seine Mannschaft zu viele Chancen liegenlassen – unter anderem vier von zwölf Siebenmeter. „Trotz der Niederlage: Das Spiel war eine gute Werbung für den Handball.“

Nun möchte der Coach zusammen mit dem zwei Punkte besser platzierten TSV Haunstetten und dem punktgleichen ESV Regensburg den Kampf um Rang zwei aufnehmen – mit einem Sieg gegen die TSG Ketsch. Die „Bären“ hatten vor der Saison zu den aussichtsreichsten Meisterschaftskandidaten gezählt, nach 2:8 Punkten in der Rückrunde sind sie davon weit weg. Im Hinspiel hatte der VfL eine 27:38-Schlappe einstecken müssen. „Wenn wir so auftreten wie in Haunstetten, habe ich keine Bauchschmerzen“, sagt Arif.

Der Trainer kann auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.

Quelle: ZVW von Thomas Wagner



M1 - Waiblingen kann den Tabellenführer stürzen

Archivbild: Steinemann

Archivbild: Steinemann

Handball-Württembergliga, Männer: Der VfL trifft in der Rundsporthalle im spannenden Derby auf die SV Remshalden

In der Vorrunde unterlagen die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen bei der SV Remshalden nur mit zwei Toren. Zu diesem Zeitpunkt stand der von Verletzungen gebeutelte VfL aber unten in der Tabelle. Diesmal sind die Vorzeichen anders, trotz zuletzt zweier Niederlagen ist Waiblingen erstarkt. Und Tabellenführer SVR muss auswärts antreten.

VfL Waiblingen (5. Platz, 25:17) – SV Remshalden (1. Platz, 34:8 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Auf die Niederlage im Spitzenspiel gegen die SG Bottwartal folgte für den VfL das deutliche 23:31 in Oberstenfeld und somit wohl das Ende aller Träume, doch noch in den Kampf um die Spitze eingreifen zu können. „Die Niederlage gegen Oberstenfeld hat mit dem Bottwartal-Spiel aber gar nichts zu tun“, stellt Trainer Michael Abele klar. „Wir hatten an dem Abend ein Problem, und das war Nikolai Uhl.“ Der Keeper des SKV hielt in der ersten Hälfte 56, in der zweiten 45 Prozent der Waiblinger Bälle. „Das ist sensationell.“ Am Ende machte der VfL auf, die Niederlage sei deshalb etwas zu hoch ausgefallen. In der kommenden Begegnung wird Waiblingen sicher wieder anders auftreten. Zu Gast in der Rundsporthalle ist Remshalden. „Das sind die Spiele, die das Salz in der Suppe sind. Es ist ein Derby, ein kleines Spitzenspiel und die Halle wird voll sein.“ Beim knappen 28:30 in der Hinrunde hatte der VfL sein erstes richtig starkes Spiel der Saison gezeigt. Als Tabellenführer sei die SVR zwar eigentlich in der Favoritenrolle. Doch der VfL ist komplett, hat ein Heimspiel und spürt immer noch den Rückenwind der langen Siegesserie vor der Pleite in der Partie gegen Bottwartal. Abele schätzt die Siegchancen im Derby deshalb auf 50:50.

Damit ist er sich einig mit seinem Remshaldener Trainerkollegen Henning Fröschle. Er warnt: „Der große Vorteil der Waiblinger ist, dass sie von jeder Position gefährlich sind.“ Zudem verfüge der VfL über die unterschiedlichsten Spielertypen. „Das ist ganz schwer zu verteidigen.“ Als Spitzenteam weiß die SVR aber auch um die eigene Stärke. Zuletzt setzte sich das Team überraschend deutlich mit 40:32 gegen Neckarsulm durch. „Wir hätten mit mehr Gegenwehr gerechnet. Der Gegner ist nicht recht reingekommen ins Spiel.“ Dank der Niederlage der SG Bottwartal ist Remshalden wieder Tabellenführer. Als größten Konkurrenten sieht Fröschle den TSV Weinsberg, der einerseits stabil gut spiele und außerdem ein nicht allzu happiges Restprogramm habe. Remshalden dagegen muss noch einige harte Brocken aus dem Weg räumen, Waiblingen ist der erste. „Das wird ein ähnliches Spiel werden wie in der Hinrunde. Wir müssen uns ganz warm anziehen, um was zu holen.“ Bottwartal habe vorgemacht, wie der VfL zu bezwingen ist, „wir möchten jetzt nachziehen“. Verzichten im Auswärtsspiel muss der Spitzenreiter allerdings erneut auf Andreas Huber (Bindehautentzündung) und Keeper Steffen Lehle (Muskelfaserriss). Freigestellt für die SVR wird deshalb vom Landesligisten TSV Alfdorf wieder Torhüter Fabian Juhnke. Fröschle: „Dafür sind wir sehr dankbar.“



Das aktuelle Spieltagsheft "Freiwurf" des VfL Waiblingen Online

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F2 - Am Ende ging die Luft aus

F2 - Am Ende ging die Luft aus

VfL Waiblingen II : SF Schwaikheim 23:37 (11:16)

Ersatzgeschwächt ohne Torwart reiste die 2. Mannschaft des VfL zum Derby nach Schwaikheim. Während die Waiblinger am Anfang noch gut mithalten könnten und die Schwaikheimer nicht wegziehen ließen, brachen sie vor der Halbzeitpause ein und gingen mit einem 11:16 Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der VfL alles um die Schwaikheimer nicht weiter wegziehen zu lassen. Gegen Ende der Partie verließen den Waiblingern nun alle Kräfte und Schwaikheim konnte den Vorsprung immer weiter vergrößern. Die Mädels aus Waiblingen mussten sich schlussendlich 23:37 geschlagen geben.

Es spielten:
S.Weiß, Torregrossa (1), Stadler (1), Rützler, Fischer (2), Leßig (6/3), Seitzer (7), M.Weiß (3), Körner (3), Wilhelm, Stuwe



M2 – Niederlage im Stadtderby

M2 – Niederlage im Stadtderby

Männer Bezirksliga

TV Bittenfeld 3 - VfL Waiblingen 2 33:27 (16:10)

Am vergangenen Samstag gastierte die zweite Waiblinger Mannschaft beim Stadtrivalen in Bittenfeld. In 60 Minuten gegen eine agile, offensive Bittenfelder Deckung fanden die Kernstädter nicht das nötige Mittel um das Stadtderby für sich entscheiden zu können. So mussten sie sich mit 33:27 geschlagen geben.

Deutlich dezimiert begannen die Waiblinger das Spiel. Mit insgesamt sechs Ausfällen kam die Waiblinger Abwehr anfangs nicht zurecht, sodass Bittenfeld einen 3:0 Lauf startete. Die offensive Abwehr der Gastgeber lies zu Beginn die Waiblinger nahezu verzweifeln und verlangte ihnen viel Kraft ab. Ebenso parierte Joshua Gantner im Tor der Gäste einige wichtige Würfe. Folge dessen war die 10:3 Führung nach ungefähr 15 Minuten. Einzig Uli Schmid gelang es hier durch seinen hohen Einsatz sich zu belohnen. Die mehrfache Unterzahl in Halbzeit 1 machte es den Waiblingern zudem schwer sich heran zu kämpfen, weswegen es mit einem 16:10 in die Kabinen ging.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich in der zweiten Hälfte des Spiels ab. Waiblingen fehlten die Ideen um die Deckung der Bittenfelder zu durchbrechen. Diese zeigten im Gegenzug ihre Konsequenz im Angriff. In der 47. Minute stand es dann 29:18. Erst jetzt gelang es den Waiblinger Fehler der Gegner zu nutzen. Am Ende gewann Bittenfeld 33:27.

Für die 2. Mannschaft wird es nun eng. Trainer Jan Vetrovec: „Wir müssen als Mannschaft jetzt zusammen halten und kämpfen um die restlichen Spiele zu gewinnen.“ Nächste Möglichkeit dazu ist das Spiel am Sonntag 23. Februar um 14:30 Uhr in der Waiblinger Rundsporthalle. Hier gastiert die HSG Oberer Neckar.

VfL: Ader, Pennekamp; Benhelm, Brugger (3), Kallenberg (1), Schmid (6), Härtl (4), Kugel (3), Dragin (3), Schwarz (2), Lehmkühler (5/4)



M1 - Blutleer

M1 - Blutleer

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
SKV Oberstenfeld - VfL Waiblingen 31:23 (14:11)

Mitte der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Hälfte spielten die Waiblinger Handballer ordentlich mit und zeigten, zu welcher Leistung sie eigentlich imstande sind. Der große Rest wirkte merkwürdig blutleer, ohne Emotionen und qualitativ sehr bescheiden.

6:1 führte Oberstenfeld nach neun Minuten und im VFL Angriff herrschte große Ratlosigkeit. Dazu scheiterten zahlreiche Schützen freistehend am gut aufgelegten SKV Keeper Nikolai Uhl. Die Einwechslung von Axel Steffens für den glücklosen Michael Gerlich wirkte wie eine Initialzündung. Binnen vier Minuten glich der VFL zum 6:6 aus. Steffens hatte die richtige Wurftechnik gegen den langen Uhl und auch seine Mitspieler wirkten deutlich aufgeweckter. Bis zum 9:9 plätscherte das Spiel auf recht bescheidenem Niveau dahin. Die Gäste hatten mehrfach die Möglichkeit, in Führung zu gehen, doch unter anderem die seit einigen Spielen auftretende 7-Meter Schwäche verhinderte eine noch bessere Ausgangsposition. Zumindest die Abwehrarbeit stimmte in dieser Phase und hielt die Remstäler im Spiel. Unerklärliche technische Fehler in den beiden Schlussminuten der ersten Halbzeit ermöglichte Oberstenfeld aber noch auf 14:11 zu erhöhen.
Nach Toren von Steffens, Goga und Holger Mayer kämpfte der VFL sich auf 15:16 heran. Doch nun zeigte die Waiblinger Abwehr ungeahnte Schwächen. Jedes Einlaufen der Außenspieler sorgte für riesige Löcher, blieb die Abwehr etwas defensiver traf SKV Schütze Florian Koch nach Belieben. Beim 16:21 war bereits nach 39 Minuten eine Vorentscheidung gefallen, denn im Unterschied zu Hälfte eins konnte Trainer Michael Abele keinen Joker mehr aus dem Hut zaubern. Nur noch Valentin Weckerle konnte mit einigen schönen Treffern dagegenhalten, das war allerdings viel zu wenig, um die sich nun in einen Rausch spielenden Gastgeber ernsthaft zu gefährden. Auch eine doppelte Manndeckung brachte nichts mehr ein, im Gegenteil, die Klatsche viel umso deutlicher aus.
Trotz dieser kaum zu erklärenden unterirdischen Leistung darf nicht vergessen werden, welch glanzvolle Siegesserie die identische Mannschaft noch vor Wochenfrist hingelegt hatte. Und dass gegen Remshalden eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten ist dürfte eine Selbstverständlichkeit sein.

VfL Waiblingen: Krammer, Doll; Günthner 1, Hellerich , Kallenberg 2, Mayer 3, Brugger, Tutsch 2, Gerlich, Baumann, Steffens 5, Miletic 1/1, Goga 4/1, Weckerle 5.

Frank Ader


Bericht Gegner SKV Oberstenfeld:
"Der SKV drückt dem Spiel seinen Stempel auf"


Fotos vom Spiel beim SKV Oberstenfeld



wD - Spiel auf Augenhöhe

wD - Spiel auf Augenhöhe

EK Winnenden - VfL Waiblingen 19:12  

Im Auswärtsspiel am Sonntag, 16.02.2014 gegen den Tabellenführer EK Winnenden waren die Waiblinger Mädels von Beginn an sehr präsent, zeigten sehr schöne Spielzüge, bezogen dabei alle Positionen mit ein, waren effektiv in der Abwehr und spielten in der 1. Halbzeit absolut auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer.

Nach der Halbzeitpause, Stand 6:8, kam eine erstarkte Winnender Mannschaft aus der Kabine. Ihre Abwehr stand sehr komplex und massiv, so dass ein Durchkommen, insbesondere mit Torabschluss für die Waiblinger Mannschaft sehr erschwert war. Nachdem ein paar Angriffe torlos verliefen, die EK Winnenden jedoch einige Angriffe mit Toren abschließen konnte, vergrößerte sich die Tordifferenz nicht mehr einholbar.

Das Spiel endete mit 12:19 und, auch wenn die Waiblinger Mädels den Sieg nicht mit nach Hause nehmen konnten, so haben sie doch gezeigt, wie gut sie Handball spielen können!
Weiter so!

Es war ein erfreulich faires Spiel!

Für den VfL spielten:
Corinna (TW), Emmelie (5), Pauline (1), Helen (1), Maren, Ariane (1/1) Tabea (1), Gina, Caroline(1), Lena, Britt, Melissa (1), Nadine, Rebecca

Bericht: J. W.



F1 - Bittere Niederlage nach klasse Fight

F1 - Bittere Niederlage nach klasse Fight

Handball, 3. Liga, Frauen:
TSV Haunstetten - VfL Waiblingen 31:30 (14:14)

Die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen verpassten den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Trotz großartiger kämpferischer Leistung mussten die Kreisstädterinnen beim TSV Haunstetten eine bittere 30:31 (14:14)-Niederlage einstecken. Ein Knackpunkt waren die vier vergebenen Strafwürfe. VfL-Coach Nadir Arif haderte noch tags darauf mit dem Spielverlust. Sein Team hätte einen Punkt verdient gehabt.

Das Verfolgerduell zwischem dem Tabellenzweiten Haunstetten und dem drittplazierten VfL entwickelte sich von Beginn an zu einer sehr guten und unterhaltsamen Drittligabegegnung. Der Gastgeber erwischte den besseren Start, auch weil Waiblingen früh den ersten Strafwurf nicht im Tor unterbrachte. Doch der VfL kämpfte sich zurück, drehte den 4:6-Rückstand in eine 7:6-Führung (14. Minute). Es blieb auch in der Folgezeit ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit legte der Gast jeweils ein Tor vor, Haunstetten erzielte postwendend wieder den Ausgleich. Ein Mosaikstein der Niederlage lag in der verpassten Pausenführung für den VfL, denn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ließ der VfL beim Stand von 14:14 bereits die dritte Siebenmeterchance ungenutzt.

Die Strafwurfmisere sollte sich nach Wiederbeginn fortsetzen, denn in der 35. Minute scheiterte der VfL zum vierten Mal vom Siebenmeterstrich. Haunstetten zog auf 20:16 davon und Arif folgerichtig die grüne Time Out Karte. Mit Erfolg: die Waiblingerinnen kämpften sich durch eine eine tolle Abwehrleistung ins Spiel zurück. In nur dreieinhalb Minuten hatten sie Haunstetten wieder eingeholt (20:20). Wenig später ging der VfL beim 24:23 sogar erstmals im zweiten Durchgang in Führung. Dann war es am Gastgeber, eine Auszeit zu nehmen. Und auch die zeigte Wirkung, denn nun konterte Haunstetten zum 28:26, auch weil der VfL in der zweiten Welle einige Bälle weg warf. Doch Waiblingen war noch immer nicht geschlagen, die Spannung ging dem Höhepunkt entgegen. Anna-Lena Unseld übernahm nun erfolgreich das Siebenmeterwerfen für den VfL und Silke Heimburger erzielte 50 Sekunden vor dem Ende erneut den Ausgleich (30:30). Im Gegenzug traf Sarah Irmler zur erneuten Führung für Haunstetten, zudem kassierte Waiblingen eine Zeitstrafe, Noch blieben dem VfL 20 Sekunden für einen Punktgewinn. Also nochmals Auszeit. Doch der letzte Angriff wurde in aussichtsreicher Position zurückgepfiffen, der abschließende Freiwurf fand nicht mehr den Weg ins Haunstettener Tor.

So trat der VfL trotz starker kämpferischer Leistung mit einer bitteren Niederlage die Heimreise an. Doch schon nächste Woche will VfL-Coach Arif mit seinem Team wieder Platz 2 angreifen. Dann kommt die TSG Ketsch in die Rundsporthalle (Sonntag, 17 Uhr). Ganz vorne scheint der Zug indes abgefahren sein: Herrenberg untermauerte mit einem glücklichen Heimerfolg über Regensburg seine Tabellenführung, der VfL liegt nun sechs Punkte zurück.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer - Bier, Heimburger (2), Unseld (6/4), Klein (8/2), Heinz (3), Seitzer (5), Bast, Holder (2/2), Frick (4), Stuwe.

Bericht: Frank Moser


Bericht Gegner TSV Haunstetten:
Haunstetten siegt im Handball-Krimi



Handball Liveticker
am Samstag 15.02.2014 18:00 Uhr

Handball Liveticker am Samstag 15.02.2014 18:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen TSV Haunstetten

Link zum SIS Handball Liveticker



F1 - VfL mit Chance auf Rang zwei

F1 - VfL mit Chance auf Rang zwei

Handball, 3. Liga, Frauen

Waiblingen kann mit Sieg Haunstetten überholen

Das dritte Top-Spiel infolge ist für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen ein besonderes: Setzt sich das Team von Trainer Nadir Arif beim TSV Haunstetten durch, könnte es einen Sprung machen von Rang vier auf zwei. „Wir wollen einen großen Kampf bieten“, sagt Arif.

TSV Haunstetten (2. Platz, 24:8 Punkte) – VfL Waiblingen (4. Platz, 22:8 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Gut erholt von der 29:32-Niederlage beim Spitzenreiter Herrenberg zeigten sich die Waiblingerinnen beim 37:32-Sieg gegen den HCD Gröbenzell. Lediglich in den ersten drei Minuten lag der VfL im Hintertreffen. „Dann hatten wir das Spiel bis zum Schluss unter Kontrolle und haben letztlich souverän gewonnen“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Besonders gut gefallen hat dem VfL-Trainer die Abwehrleistung im ersten Drittel der Partie. „Wir haben sehr gut verschoben und hatten immer eine Hand dazwischen. So stelle ich mir das vor.“

Eine mindestens genauso gute Defensive muss der VfL morgen beim Tabellenzweiten TSV Haunstetten stellen. In der Hinrunde verspielten die Waiblingerinnen ihren 18:12- und 26:19-Vorsprung (40.) noch, brachen in der Schlussviertelstunde ein und mussten sich mit 30:35 geschlagen geben. „Das war ein ganz verrücktes Spiel“, sagt Arif.

TSV gut in Rückrunde gestartet

Der TSV Haunstetten ist hervorragend in die Rückrunde gestartet. Er setzte sich in Gröbenzell mit 29:25 durch, besiegte den TV Möglingen mit 27:19 und die TSG Ketsch mit 30:18. Zuletzt indes setzt es bei der TG Nürtingen eine 29:36-Niederlage. Mit Annika Schmidt fehlte den Augsburger Vorstädtern allerdings die wohl wichtigste Spielerin. Die ehemalige Bundesliga-Akteurin ist in Angriff wie Abwehr die zentrale Figur im Spiel.

Nadir Arif hat großen Respekt vor ihr. „Es ist eine unserer Aufgaben, sie zu bekämpfen.“ Haunstetten stelle eine sehr aggressive Abwehr, da gelte es dagegenzuhalten. Im Erfolgsfall überholte der VfL den Gegner in der Tabelle und kletterte auf Rang zwei – vorausgesetzt, der Tabellenführer Herrenberg bezwingt den Dritten ESV Regensburg. Sollten sich die Bayern überraschend durchsetzen, wär’s dem VfL Waiblingen auch nicht unrecht: Damit verringerte sich der Rückstand zur Spitze auf zwei Punkte.

Arif ist voller Tatendrang. „Ich will die beiden Punkte und Platz zwei“, sagt er. „Es ist nicht unmöglich, in Haunstetten zu gewinnen.“ In der vergangenen Saison holte der VfL zumindest ein Remis.

Personell sieht es gut aus vor dem wichtigen Spiel. Stand gestern fährt Arif mit dem kompletten Kader des VfLWaiblingen nach Augsburg.

Quelle: ZVW, vom 14.02.2014


Vorbericht Gegner: TSV Haunstetten
Haunstetter Handballerinnen kämpfen gegen Waiblingen um Platz zwei



F1 - Grabowski bei der Polizei-EM

Ronja Grabowski

Ronja Grabowski

Die Europäische Polizei-Meisterschaft (EPM) beginnt am 9. März in Den Haag (Niederlande). Für die deutsche Auswahlmannschaft der Polizeien des Bundes und der Länder ist die Torhüterin Ronja Grabowski vom VfL Waiblingen mit dabei. Die deutsche Auswahl ist Titelverteidiger. In der Gruppenphase tritt das Team von Trainer Rudi Fritsch am 10. März zunächst gegen den Gastgeber Niederlande an. Tags darauf geht es gegen Ungarn, bevor am 12. März das dritte und letzte Gruppenspiel gegen Norwegen ansteht. Der Gruppenerste zieht in das Finale ein und wird dort auf den Sieger der Gruppe B treffen, in der sich Österreich, Dänemark und Frankreich miteinander messen.

Der DHB-Pokalwettbewerb der Männer wird von der Saison 2014/2015 an reformiert. Zum ersten Mal wird ein Deutscher Amateur-Pokalsieger ausgespielt. Teilnehmen werden die 22 Pokalsieger der einzelnen Landesverbände. Das Finale um die Deutsche Amateur-Pokalmeisterschaft findet als Vorspiel zum DHB-Pokalfinale im Rahmen des Final Four in Hamburg statt. Die beiden Endspielteilnehmer sind für den DHB-Pokalwettbewerb im Spieljahr 2015/2016 qualifiziert. Mannschaften der 3. Liga sind in diesem Wettbewerb nicht mehr teilnahmeberechtigt. Für den DHB-Pokal 2014/2015, der letztmals in der bekannten Form ausgespielt wird, ist der HVW-Pokalsieger direkt qualifiziert. Vom Spieljahr 2015/2016 an nehmen am DHB-Pokal außer den Mannschaften der Handball-Bundesliga (38 Teams) die beiden Endspielteilnehmer am Deutschen Amateur-Pokal (2) und aus den vier Staffeln der 3. Liga die jeweils sechs bestplatzierten Teams teil (24). Zweite Mannschaften sind dabei nicht teilnahmeberechtigt. Als Pokal-Auftaktveranstaltungen sind Ende August 2015 bundesweit 16 Final-Four-Turniere vorgesehen.

Quelle: ZVW, vom 14.02.2014



Sportsbar in der Rundsporthalle

Sportsbar in der Rundsporthalle

Samstag 22.02.2014 ab 19:00



M2 – Niederlage gegen Oeffingen

M2 – Niederlage gegen Oeffingen

VfL Waiblingen 2 – TV Oeffingen 26:29 (12:16)

Wie schon die Woche zuvor betraten die Kernstädter mit voller Konzentration das Spielfeld. Leider fehlten im Abschluss wie auch in der Abwehr das nötige Quäntchen Glück, sowie die erforderliche Konsequenz und Präzession. Die Gäste aus Oeffingen bestraften dies und fuhren mit einem 26:29-Sieg die Punkte der Partie ein.

Von der 1:0-Führung der Gastgeber noch in der ersten Minute zeigten sich die Oeffinger äußerst unbeeindruckt. Anders als im letzten Spiel gelang es dem Auswärtsteam die Waiblinger Defensive zu überwinden und noch in der 9. Minute gingen sie erstmals mit 2:5 in Führung. Weiter kämpfend gelang es dem VfL nicht, den Abstand zu verringern. Deutlich machte dies dann der ehemalige Waiblinger Sören Winkler mit dem 4:10. Trainer Jan Vetrovec reagierte mit einer Auszeit, woraufhin sich die Heimmannschaft deutlich motivierter zeigte. So gelang es ihnen nochmals bis zum Halbzeitpfiff auf 12:16 zu verkürzen.

Dem Aufwärtstrend folgend ging es für die Waiblinger bis zum 17:18 weiter voran. Diese nutzten dafür vor allem die Überzahlsituationen, indem die Außen meist frei zum Wurf und Torerfolg kamen. Die Gäste aus Oeffinger fingen sich jedoch, sodass ab der 40. Minute ein Duell auf Augenhöhe stattfand. Dies spiegelte sich auch im Ergebnisverlauf wieder. Diese intensive Phase des Spiels forderte den Waiblingern viel ab, was sich in der Konsequenz im Abschluss negativ niederschlug. Am Ende der 60 Minuten stand die 26:29 Niederlage fest.

Am Samstag, den 15. Februar um 19:30 Uhr gilt es sich endlich für den Kampf und die Mühen zu belohnen und Konsequenz zu zeigen. Hier gastiert das zweite Waiblinger Team bei den Bezirkshandballern des TV Bittenfeld.

VfL: Ader, Pennekamp; Benhelm, Hintennach (1), Kallenberg, Brugger (4/1), Schmid (5/1), Becker, Härtl (3), Kugel (6), Schwarz (4/2), Lehmkühler, Dorn (3)



M1 - Siegesserie gerissen

Mit Wucht und Eleganz hebt Michael Gerlich vom VfL Waiblingen zum Sprungwurf ab – aber gegen die SG Bottwartal reichte es am Ende nicht zu einem Sieg. Foto: ZVW

Mit Wucht und Eleganz hebt Michael Gerlich vom VfL Waiblingen zum Sprungwurf ab – aber gegen die SG Bottwartal reichte es am Ende nicht zu einem Sieg. Foto: ZVW

VfL Waiblingen – SG Bottwartal 29:35 (12:19)

Nach großem Kampf sind die Spieler von Handball-Württemberg-Ligist VfL Waiblingen der SG Bottwartal mit 29:35 unterlegen. Auch eine beeindruckende Aufholjagd in der zweiten Halbzeit half letztlich nicht, um den Tabellenführer zu bezwingen.

Wirkte es in der ersten Halbzeit noch wie ein Klassenunterschied, kämpfte sich der VfL in der zweiten Halbzeit, als dem Spitzenreiter sichtlich die Luft ausging, zurück ins Spiel. Doch der Ausgleich wollte nie fallen, dazu war die Fehlerhäufigkeit einfach viel zu hoch.

Dabei sah die Startphase bis zum 5:4 sehr ordentlich aus. Felix Günthner konnte sich stark am Kreis durchsetzen, Ladislav Goga traf mit Übersicht aus dem Rückraum. Spätestens beim 6:7 aber war es vorbei mit der Waiblinger Herrlichkeit. Während sich Bottwartal auf seine treffsicheren Außen und Damir Marjanovic verlassen konnte, schossen die Waiblinger nur noch Fahrkarten. Teilweise hilflos und aus viel zu großen Entfernungen abgefeuert, waren die Würfe ein gefundenes Fressen für die groß gewachsene Abwehr um den gut aufgelegten Benjamin Krotz.

Nach 20 Minuten bahnte sich beim 7:14 ein Debakel an, doch zum Glück mussten die Gäste das eh nicht allzu hohe Tempo noch weiter drosseln, sonst wäre ihnen noch früher die Luft ausgegangen. Trotzdem sah es weder beim Halbzeitstand von 12:19 noch beim 15:23 in der 40. Minute nach dem Hauch einer Wende aus.

Plötzlich war der VfL voll da

Über die Abwehr fand der VfL schließlich zurück ins Spiel. Neun Minuten gelang den Gästen kein Treffer mehr, und die Remstäler starteten, angetrieben vom in der zweiten Hälfte eingewechselten Michael Gerlich, eine erste Aufholjagd.

Diese endete aber jäh mit dem 20:23. Mit vielen vermeidbaren Fehlern wurde Bottwartal geradezu dazu eingeladen, erneut davonzuziehen. Und so sah es beim 24:30 sechs Minuten vor dem Ende erneut nach einer eindeutigen Angelegenheit aus.

Doch zwei Treffer von Valentin Weckerle und ein Doppelschlag von Axel Steffens innerhalb von nur zehn Sekunden brachten die Halle beim 28:30 zum Beben. Noch waren drei Minuten zu spielen.

Doch die Gäste fanden durch Dennis Saur in der Schlussphase die richtigen Lösungen. Waiblingen gab auf und wurde in den letzten zwei Minuten noch regelrecht überrollt. Der deutliche Endstand von 29:35 spiegelt nicht den knappen Verlauf der Schlussphase wider.

Um gegen den Spitzenreiter gewinnen zu können, war die Schwächephase der ersten Halbzeit einfach zu lang. Des Weiteren hätten auch zwei Schiedsrichter der Partie gut getan, die die aufreizend langen Angriffe der Gäste des Öfteren mit dem notwendigen Zeitspiel geahndet hätten. Nun bleibt nur bis zum nächsten Freitag Zeit, die Niederlage zu verdauen und die letzten Spiele motiviert anzugehen.

VfL: Doll, Krammer, Brugger, Günthner 5, Hellerich, Kallenberg, Mayer 1, Tutsch, Abelmann 1, Gerlich 3, Steffens 9/2, Goga 4/1, Weckerle 4, Miletic 2.

Quelle: ZVW Frank Ader, vom 10.02.2014



F1 - Eine harte Partie

Woosh! Stephanie Heinz vom VfL Waiblingen zieht ab. Bild: Steinemann

Woosh! Stephanie Heinz vom VfL Waiblingen zieht ab. Bild: Steinemann

VfL Waiblingen – Gröbenzell 37:32

Am Sonntagabend gewannen die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen in einem torreichen und hart geführten Spiel gegen Verfolger Gröbenzell mit 37:32 (18:15). Aus einer starken Abwehr heraus wurden viele schnelle Tore erzielt, was letztendlich der Schlüssel zum Erfolg war. Da die direkten Konkurrenten ebenfalls die Spiele für sich entscheiden konnten, stehen die VfL-Damen weiterhin punktgleich mit den Konkurrenten aus Haunstetten und Regensburg hinter Ligaprimus H2Ku Herrenberg.

Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle Partie mit harten Abwehrreihen. Vera Balk erzielte gleich das erste Tor für die Gäste, was nicht ihr letztes sein sollte. Obwohl man um die Stärke der Rückraumspielerin wusste, fand man das ganze Spiel kein probates Mittel gegen sie. Ebenfalls bekannt war, dass der Gast aus Gröbenzell immer wieder versucht, seine starke Kreisläuferin Aline Fischer in Szene zu setzen. Dadurch gelangen dem VfL Waiblingen anfangs viele Ballgewinne, die durch Gegenstöße von Stephanie Heinz zum 1:1 (2. Minute) und Stephanie Frick zum 3:3 (5.) abgeschlossen wurden. Nach zehn Minuten beim Stand von 7:5 gab es die erste Schrecksekunde, als die bis dahin treffsichere Annika Bier sich beim Torwurf am Knie verletzte und zur Bank humpelte. Sie konnte in der zweiten Halbzeit jedoch wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Die eingewechselte Mara Seitzer stand ihr aber in nichts nach und erzielte einen sehenswerten Treffer auf das leere Tor von Gröbenzell direkt von der Auslinie (8:6, 12.). Die Hausherrinnen zogen ihr Konterspiel weiterhin auf und konnten durch schöne Angriffskombinationen einen Drei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit mit in die Kabine nehmen.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit bekam Stephanie Heinz wieder einmal die Härte der Gröbenzeller Abwehr zu spüren. Schön freigespielt setzte sie zum Wurf an, als sie von Katharina Wohlrab unsanft zu Fall gebracht wurde (32. Min). Die Schiedsrichter zückten die rote Karte.
Kleine VfL-Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff ließen die Gegnerinnen nochmals auf 22:20 (37.) herankommen, was Trainer Nadir Arif zu einer Auszeit zwang. Diese zeigte Wirkung und man erkämpfte sich wieder Bälle in der Abwehr. So gelangen einfache Treffer durch Stephanie Frick und Mara Seitzer (32:26, 52.). In doppelter Überzahl verkürzte die HCD Gröbenzell nochmal (32:35, 58.) – aber der VfL ließ sich nicht mehr als der Bahn werfen. Mit einem Doppelschlag machte Silke Heimburger den 37:32-Endstand perfekt.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier (3), Heimburger (5), Unseld (1), Klein (5), Heinz (1), Seitzer (5), Holder (8/4), Frick (7), Goldmann

Quelle: ZVW vom 10.02.2014



F2 - Erneuter Derbysieg

F2 - Erneuter Derbysieg

VfL Waiblingen 2: TSV Schmiden 26:23 (14:11)

Im Lokalderby am Samstag in der Waiblinger Rundsporthalle traf die 2. Mannschaft des VfL auf den TSV Schmiden. Wie auch im Hinspiel gelang den motivierten Waiblingerinnen der Derbysieg gegen Schmiden.

In der ersten Hälfte konnte Waiblingen schon früh auf Grund einer starken Abwehrleistung einen 4 Tore Vorsprung herausspielen. In der Folgezeit versäumten die Waiblinger die Führung auszubauen und gingen mit 14:11 in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel konnte Waiblingen die Schmidener lange Zeit auf Distanz halten. Auf Grund der nicht verwerteten Torchancen konnte sich Schmiden auf 19:20 rankämpfen. Die starke Waiblinger Abwehr ermöglichte jedoch das das Team letztendlich mit 26:23 erneut gegen Schmiden gewann.

Es spielten:
Otto, Torregrossa (1), Stadler (2), Rützler, Fischer (7), Leßig (5/3), Schmidt (3), Seitzer (4), Weiß, Körner (2/2), Goldmann 2)



Handball Liveticker
am Sonntag 09.02.2014 17:00 Uhr

Handball Liveticker am Sonntag 09.02.2014 17:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen HCD Gröbenzell

Link zum SIS Handball Liveticker




M3 – Siegesserie unterbrochen

M3 – Siegesserie unterbrochen

Männer Kreisliga B
VfL Waiblingen III – SC Korb II 29:30 (11:12)

Mit Rekordzuschauerzahl und 6:0 Punkten aus den letzten drei Spielen betraten die Waiblinger das Spielfeld. Jedoch gingen die Gäste aus Korb als Sieger einer unterhaltsamen und fairen Partie vom Platz.

Korb erzielte den ersten Treffer des Spiel, woraufhin die Waiblinger sich nach 15 Minuten mit 5:3 in Front spielen konnten. Prägnant waren bis hier, das ungewöhnlich hohe Tempo im Angriff und die konzentrierten Abwehrreihen beider Mannschaften. Mit einem gerechten 11:12 ging es für die Kreisligisten in die Kabinen.

Mit dem anfangs der zweiten Hälfte weiterhin hohen Tempo vielen dann auch die Tore. Bester Werfer der Waiblinger war hierbei Lukas Lehmkühler. Bei Korb zeigte der ehemalige Kernstädter Peter Schwab sein spielerisches Können. Weiterhin, dem Spielstand nach, verlief das Spiel ausgeglichen. Keiner der beiden Teams konnte sich dabei auf mehr als zwei Tore absetzten. Nach 60 Minuten trennten sich beide mit einem 29:30.

Nächste Woche sollen gegen den TSV Alfdorf 2 wieder gelingen die Punkte einzufahren.

VfL: F. Ader, S. Ader; Kallenberg (5), Benhelm (4), Lacker (1), Sehl (3/2), Ruoss, Schwarz (3), Lehmkühler (7/1), Kugel (6)

Bericht JK



F1 - Arif hat die Saison nicht abgehakt

F1 - Arif hat die Saison nicht abgehakt

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen erwartet den starken Aufsteiger Gröbenzell

Nach der Niederlage im Spitzenspiel in Herrenberg sind die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger HCD Gröbenzell gefordert. Der Spielplan hat es in sich: Mit Haunstetten und Ketsch folgen weitere Top-Spiele.

VfL Waiblingen (4. Platz, 20:8 Punkte) – HCD Gröbenzell (5. Platz, 19:11 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Mit einem Sieg in Herrenberg hätte der VfL Waiblingen das Team aus dem Gäu – nach Minuspunkten – vom ersten Platz verdrängt. Durch die 29:33-Niederlage indes ist der Abstand auf vier Punkte angewachsen. „Unsere Abwehr war nicht aggressiv genug und hat die Herrenbergerinnen zu einfachen Toren eingeladen“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Sein Team habe zu sehr mit sich selbst zu kämpfen gehabt, der Gegner habe einen „Sahnetag“ erwischt. „Deshalb war die Niederlage verdient.“ Mangelnden Einsatz könne er seinen Spielerinnen allerdings nicht vorwerfen.

Vier Punkte Rückstand sind eine Menge Holz im Kampf um den Aufstieg. Zudem verbuchten die Herrenbergerinnen mit dem Erfolg gegen den VfL den elften Sieg in Folge und gehen mit einer großen Portion Selbstvertrauen ans Werk. Von einer Vorentscheidung möchte der Waiblinger Trainer aber noch nichts wissen. „Realistisch gesehen hat Herrenberg das einfachere Restprogramm. Doch falls es schwächeln sollte, möchten wir da sein.“

Viele Punkte sollte der VfL in den nächsten Spielen nicht liegenlassen, ansonsten dürfte die SG vorzeitig enteilen. Die Gegner des VfL haben es allerdings in sich in den kommenden Wochen: Am Sonntag (17 Uhr) kommt der freche Aufsteiger HCD Gröbenzell in die Rundsporthalle, der mit einem Sieg nach Pluspunkten am VfL vorbeizöge. Anschließend muss Waiblingen zum Tabellenzweiten TSV Haunstetten, ehe die TSG Ketsch anreist. Gegen diese beiden Teams setzte es in den Hinspielen deutliche Niederlagen.

Gröbenzell musste sich zuletzt zwar mit einem 31:31 gegen die TG Nürtingen begnügen, hatte sich davor jedoch mit 28:24 in Ketsch durchgesetzt und damit wohl die letzten Aufstiegsträume der Bären zunichtegemacht. Beeindruckend ist die Auswärtsbilanz des HCD: Von acht Spielen gewann er sieben. „Für einen Aufsteiger spielt Gröbenzell eine sensationelle Saison“, sagt Arif. Gröbenzell spiele eine offensive Abwehr, lege ein sehr hohes Tempo vor und halte bis zum Schluss durch. „Für die Zuschauer wird es sicher ein interessantes Spiel.“

Auf die Dienste von Caren Hammer, mit Doppelspielrecht beim Württembergliga-Tabellenführer SC Korb ausgestattet, muss der VfL Waiblingen für den Rest der Runde verzichten. Die Spielerin plage sich mit Rückenproblemen herum und wolle sich ausschließlich auf den SC konzentrieren, sagt Nadir Arif. „Diesem Wunsch haben wir entsprochen.“

Ansonsten kann der Trainer auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Quelle: zvw.de Thomas Wagner vom 07.02.2014



M1 - Waiblingen gegen Spitzenreiter

M1 - Waiblingen gegen Spitzenreiter

Die SG Bottwartal ist zu Gast beim Tabellenvierten

Die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen gewinnen derzeit gegen jeden Gegner, egal wie stark dieser eingeschätzt wird. Am Wochenende ist die SG Bottwartal zu Gast. Mit einem Sieg könnte Waiblingen den Tabellenführer stürzen und den Abstand zur Spitze weiter verringern.

VfL Waiblingen (4. Platz, 25:13 Punkte) – SG Bottwartal (1. Platz, 31:7 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Gelingt dem VfL die große Überraschung, kann er noch ganz nach oben in der Tabelle klettern? Trainer Michael Abele hält den Ball flach: „Es bringt nichts zu träumen. Zu glauben, dass wir kein Spiel mehr verlieren, ist relativ unrealistisch.“ Ein wenig schiele Waiblingen, das nach der starken Leistung und dem 36:28-Sieg über Bietigheim II nun Vierter ist, zwar auf Rang zwei. Doch mit einer Niederlage könne alles vorbei sein. Andererseits: „Es wird schwer, uns zu schlagen, die Punktausbeute spricht eine deutliche Sprache.“ Und der VfL erwartet noch alle drei vor ihm stehenden Teams zu Hause: Bottwartal, Remshalden, Weinsberg.

Los geht’s am Samstag mit dem Spitzenspiel gegen Tabellenführer Bottwartal. Dass die Gäste ganz oben stehen, überrascht nicht. Der Aufsteiger verfügt über ein Topteam mit einigen höherklassig erfahrenen Akteuren. Die Mannschaft der Spielertrainer Dennis Saur und Benjamin Krotz hatte das Hinrundenspiel gegen den VfL 31:28 gewonnen und möchte allzu gerne die Siegesserie der Waiblinger stoppen.

Das wiederum wollen die Gastgeber um Axel Steffens freilich unbedingt verhindern. „Wenn die Leistung aus den letzten Spielen wieder abgerufen werden kann, ist ein Sieg durchaus möglich“, sagt Abele. Er hat den kompletten Kader zur Verfügung.

TV Weilstetten (8. Platz, 19:19 Punkte) – SV Remshalden (2. Platz, 30:8 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Die als Favorit gehandelten Remshaldener kassierten in Altensteig eine deutliche 28:34-Niederlage und büßten die Tabellenführung ein. „Es ist ein enttäuschender Auftritt gewesen“, sagt SVR-Trainer Henning Fröschle. Der Gegner habe Kampfgeist gezeigt und einen sehr guten Torhüter gehabt. Remshalden habe nicht richtig dagegengehalten und nur versucht, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Sehr ärgerlich für die SVR außer den verlorenen Punkten: Torhüter Steffen Lehle fällt aufgrund eines Muskelfaserrisses rund sechs Wochen aus.

Kleine Bewährungsprobe für die SV Remshalden
Nun muss Remshalden zum sehr heimstarken TV Weilstetten. Er ist als dritte Mannschaft der Spielgemeinschaft aus Balingen und Weilstetten anzusehen und verfügt dementsprechend über viele gut ausgebildete Spieler. Das Team ist zudem torgefährlich von allen Positionen. Laut Fröschle steht die SVR, die abgesehen von Lehle auf alle Spieler zurückgreifen kann, somit vor einer „kleinen Bewährungsprobe“. Es werde spannend sein zu sehen, wie das Team mit der herben Niederlage sowie Lehles Ausfall umgeht. Gefordert ist eine deutliche Reaktion aufs Spiel in Altensteig. Und die mitgereisten SVR-Fans könnten die Heimfahrt in besserer Stimmung antreten.

TSV Schmiden (12. Platz, 15:23 Punkte) – SF Schwaikheim (9. Platz, 18:20 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Nach zwei Siegen in Folge können die Sportfreunde etwas durchschnaufen. Allerdings taten sie sich zuletzt beim 24:18 gegen den sehr destruktiv spielenden Tabellenvorletzten aus Herrenberg sehr schwer. Letztlich zählte nur der Erfolg.

Nun geht es gegen Schmiden, das ebenfalls die vergangenen beiden Spiele gewonnen hat. Dass der TSV hinter Schwaikheim steht, überrascht etwas. Denn in den Reihen der Gastgeber stehen hervorragende Spieler mit Erfahrung aus höheren Ligen. In der Winterpause haben sich die Schmidener mit einem Kreisläufer vom TV Flein verstärkt. Für beide Teams gilt es, sich mit einem Erfolg weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Das Team von SF-Trainer Tobias Mühlpointner muss versuchen, mit einer kompakten Deckung die starken Außenspieler und den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber zu neutralisieren. Gelingt dies, stehen die Chancen gut, den Erfolg aus der Vorrunde (26:25) zu wiederholen. Fehlen wird Schwaikheim weiterhin Marcel Wied.

TSV Weinsberg (3. Platz, 29:9 Punkte) – TV Bittenfeld II (6. Platz, 21:17 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Souverän gelöst hat Bittenfeld II die Aufgabe gegen die personell arg gebeutelte Mannschaft aus Mundelsheim (35:25). Diese musste ohne ihren kompletten etatmäßigen Rückraum antreten und war entsprechend chancenlos.

Mit dem TSV Weinsberg wartet am Sonntag ein ganz anderes Kaliber auf die Truppe von Spielertrainer Jens Baumbach. Mit 29:9 Punkten mischt der Absteiger nach wie vor im Aufstiegsrennen mit. Im Hinrundenspiel zerschellte die junge Truppe aus Bittenfeld regelrecht an der hochgewachsenen, defensiven 6:0-Deckung und musste eine bittere 22:32-Schlappe einstecken. Mit Alexander Bischoff (Scharlach) und Lukas Volz (Handprellung) drohen zwei zentrale Spieler beim TVB II zu fehlen. „Das wären Ausfälle, die wir nur schwer kompensieren können. Wir wollen trotzdem unsere positive Entwicklung bestätigen und das Spiel so lange wie möglich eng halten“, gibt sich Baumbach kämpferisch. Nach zuletzt sechs Siegen in Folge könne die Mannschaft zumindest befreit aufspielen.

Quelle: zvw.de vom 07.02.2014



F2 - Da wäre mehr drin gewesen

F2 - Da wäre mehr drin gewesen

VfL Waiblingen2 : Hsg Frankenbach/Neckargartach 25:30 (12:14)

Im Duell der direkten Tabellennachbarn traf die 2. Frauen Mannschaft des VfL am Samstag in der heimischen Rundsporthalle auf die HSG Frankenbach.

Bis zum 4:4 konnte der VfL das Spiel ausgeglichen gestalten doch dann schlichen sich zahlreiche Fehler im Aufbau ein, sodass Frankenbach auf 11:6 davonziehen konnte. Dem VfL gelang es vor der Halbzeit auf 2 Tore zu verkürzen und ging mit 12:14 in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der 2. Hälfte gestaltete sich das Spiel ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte entscheidend wegziehen.
Nach dem die Mannschaft sich wieder auf 1 Tor herangekämpft hatte. Funktionierte wie schon in den Spielen davor gar nichts. So gelang es Frankenbach in Führung zu gehen und gewann schließlich mit 30:25.

Es spielten:
Fleischer, Torregrossa (4), Stadler (2), Rützler (4/1), Fischer (1), Leßig (1), Lier (4), Kiank (2), Weiß, Körner (6/4), Wilhelm, Goldmann (1)


Bericht Gegner: Frauen 1 gewinnen in Waiblingen mit 25:30



M1 - Waiblingen baut Erfolgsserie aus

Der Bietigheimer Lukas Köder versucht hier den Waiblinger Ivan Miletic zu bremsen. Das gelang der Zweitliga-Reserve der SG allerdings in der Rundsporthalle zu selten, der VfL setzte sich ungefährdet mit 36:28 durch. Foto: ZVW

Der Bietigheimer Lukas Köder versucht hier den Waiblinger Ivan Miletic zu bremsen. Das gelang der Zweitliga-Reserve der SG allerdings in der Rundsporthalle zu selten, der VfL setzte sich ungefährdet mit 36:28 durch. Foto: ZVW

Handball, Württemberg-Liga: VfL Waiblingen - SG BBM Bietigheim II 36:28 (18:12)

Die Handballer des VfL Waiblingen bauten mit einem sicheren 36:28 (18:12)-Heimsieg gegen Bietigheim ihre Erfolgsserie aus. Die Gäste entpuppten sich nur anfangs als Prüfstein, danach bestimmte der VfL das Spielgeschehen. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre der Heimerfolg noch deutlicher ausgefallen.

Der Waiblinger Beginn war äußerst zäh. Der VfL fand im kompakten 6:0-Abwehrverbund der Gäste kaum ein Durchkommen. In der eigenen Abwehr griffen die VfL-Akteure oft einen Schritt zu spät ein, mehrere Starfwürfe waren die Folge. So führte Bietigheim nach neun Minuten mit 5:2. Allein Axel Steffens hielt in dieser Phase den VfL im Spiel, warf die ersten vier Tore der Waiblinger im Alleingang. Erst nach dem Rückstand biss sich der VfL in die Partie hinein, agierte nun im Angriff variantenreicher und durchschlagskräftiger. Drei Tore von Ivan Miletic in Serie bedeuten nach fünfzehn Minuten beim 7:6 erstmals wieder nach dem 1:0 eine Waiblinger Führung. Der jungen Bietigheimer Mannschaft hingegen fehlten zunehmend die Ideen, die jetzt kompromissloser zupackende VfL-Abwehr zu überwinden. Da aber passives Spiel im Regelwerk der Schiedsrichter kaum vorkam, durfte die SG im Angriff oft lange agieren. Ohnehin sorgten einige Pfiffe der Unparteiischen hüben wie drüben für Ärger und Verwunderung. Spielentscheidenden Einfluss hingegen nahm dies nicht. Ein Dreier-Pack des starken Valentin Weckerle sorgte in der 25. Minute bereits für eine Sechs-Tore-Führung (16:10) für die Hausherren und damit schon für eine kleine Vorentscheidung.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte das Juniorteam des Zweitbundesligisten nicht die Mittel, die Waiblinger noch zu gefährden. Weckerle und Miletic waren weiterhin nicht zu halten. Die beiden brachten es, brüderlich aufgeteilt, zusammen auf 20 Torerfolge. Schon in der 40. Minute war der Vorsprung auf zehn Tore angewachsen (24:14). Danach wurde der VfL jedoch nachlässig, gönnte den Gästen viele einfache Tore. Felix Günthner erzielte beim 35:23 die höchste Waiblinger Führung, doch in den Schlussminuten spielte der VfL-Angriff "Wilde Sau" und warf die Bälle reihenweise weg. Bietigheim nutzte dies noch zu einer Ergebniskorrektur.

In der Tabelle tauschte der VfL damit mit den Gästen die Plätze. Das davor platzierte Führungstrio rückte nach der Remshaldener Niederlage in Altensteig näher zusammen. Und wenn die Waiblinger Erfolgsserie auch nächsten Samstag im Heimspiel gegen den neuen Tabellenführer SG Bottwartal anhält (Anpfiff 20 Uhr), dürften wieder vage Hoffnungen auf einen Spittzenplatz wach werden.

VfL Waiblingen: Krammer, Doll - Günthner (2), Hellerich (1), Kallenberg, Mayer (1), Tutsch, Abelmann, Steffens (9/4), Gerlich (1), Baumann, Goga (2), Miletic (10), Weckerle (10).

zvw.de von Frank Moser



M2 – Eine starke Erste Hälfte reicht nicht

M2 – Eine starke Erste Hälfte reicht nicht

Männer Bezirksliga: VfL Waiblingen 2 – SSV Hohenacker 23:27 (11:11)

Am Sonntag fand in der Waiblinger Rundsporthalle ein spannendes Derby statt. Trotz einer überaus konzentrierten Abwehrleistung nahmen die Waiblinger nur ein Unentschieden mit in die Kabinen. Am Ende hatten die Gäste aus Hohenacker die nötige Konsequenz um den Sieg klar zu machen.

Hoch motiviert und dem Ernst der Lage bewusst kamen die Gastgeber aus der Kabine. Dementsprechend konzentriert stellte sich die Abwehrleistung dar. Die hervorragend eingestellte Abwehr um Felix Hintennach ermöglichte zu Beginn den Gästen keine Entfaltungs- möglichkeiten. Sebastian Ader im Tor hielt heute was durchkam, sodass es bis zur Auszeit der Gäste in der 19. Minute 8:4 für die Waiblinger stand. Mit Ruhe spielte der VfL im Angriff und so gelangen beispielsweise Uli Schmid einige sehenswerte Schlagwurftore. Inkonsequenz zeigte sich allerdings in der Chancenverwertung der 7-Meter, sodass die Gäste in die Spur fanden und ihr Leistungsvermögen auch im Angriff abrufen konnten. Mit dem Halbzeitpfiff endete die erste Hälfte 11:11.

Nach offenen ersten 30 Minuten zeigten sich die Waiblinger wie verwandelt. Hohenacker nahm nun das Spiel an sich. Die Gäste konnten sich jedoch erst mit dem 16:18 erstmals über eine 2-Tore-Führung freuen, was nicht zuletzt dem Waiblinger Kampfgeist, trotz mehrfacher Unterzahl, geschuldet war. Jedoch zollte die Heimmannschaft dem und der ersten, intensiven Hälfte Tribut. Ballverluste wurden durch die Spieler der Gäste sofort bestraft. Die Manndeckung gegen Uli Schmid konnte einzig Hagen Dorn zu seinem Vorteil nutzen. Am Ende reichte es jedoch nicht für den VfL und so gewannen die Gäste aus Hohenacker 23:27.

Für die Mannschaft von Trainer Jan Vetrovec gilt es nun im Training weiter hart zu arbeiten und das gezeigte und definitiv vorhandene Potenzial im kommenden Spiel abzurufen, um die nötigen Punkte im Abstiegskampf einzufahren.

Am Sonntag, den 9. Februar geht es um 14:30 in der Rundsporthalle nicht nur gegen den TV Oeffingen, sondern auch erneut gegen zwei alte Bekannte.

VfL: Ader, Pennekamp; Benhelm, Hintennach (1), Kallenberg (1), Dorn (4), Schmid (7/2), Becker, Härtl (2), Kugel (2), Schwarz (2), Lehmkühler (4/2)

Bericht: JK



A-Jugend weiblich verteidigt Spitzenposition

A-Jugend weiblich verteidigt Spitzenposition

SV Salamander Kornwestheim 1894 - VfL Waiblingen 25:27 (14:15)

Zu Gast in Kornwestheim schaffte es die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen, wenn auch nur knapp, ihre Spitzenposition zu verteidigen. Am Anfang war das Spiel ausgeglichen bis zur Mitte der ersten Halbzeit. Danach bekamen die Gäste das Spiel i n Griff und konnten sich zwischenzeitlich einen 5 Tore-Vorsprung erarbeiten.

In dieser Phase war Yvonne Stadler die stärkste Spielerin der Waiblinger und konnte sich dabei mit guten Einzelaktionen und den richtigen Pässen zu ihren Mitspielerinnen auszeichnen.

Ende der ersten Halbzeit verlor der VfL den Faden und klare Torchancen konnten nicht in Tore verwandelt werden. Zu oft würde dabei die Torfrau von Kornwestheim abgeschossen. Dementsprechend waren die Trainer Adrian Müller und Nadir Arif sauer und gingen lautstark in die Kabine.

Die 2. Halbzeit zeigte allerdings aber auch keine Änderung.

Ängstlich und unsicher agierten die Mädels aus Waiblingen. In der Abwehr bekamen sie die Linkshänderin Jana Münst nicht in den Griff und im Angriff baute man die am Anfang unsichere Torfrau immer weiter auf.

Trotzdem kämpften die Gäste weiter und verteidigten ihre Führung bis zum Schluss. In dieser Phase zeigte vorallem Laura Lier starke Nerven, die aufgrund ihrer Arbeit erst zur zweiten Halbzeit mit ins Spiel einsteigen konnte. Wie wichtig sie für die Mannschaft ist zeigte sie wieder zum Schluss. Ohne zu zögern nahm sie die Verantwortung auf sich und verwandelte 20 Sekunden vor Spielende das wichtige 25:27 in Unterzahl.

Die Waiblingerinnen wurden fast bestraft, da sie 2 Minuten vor Spielende einen Tempogegenstoß zum wichtigen 4 Tore-Vorsprung nicht verwandeln konnten und im Gegenzug eine 2 Minuten-Strafe und ein Gegentor bekamen. Alles in allem war es kein Spiel für schwache Nerven aber am Ende zählen die 2 Punkte und die Gewissheit, die Meisterschaft selbst in der Hand zu haben.

Es spielten: Otto, Fröhlich, Weiß, Torregrossa (2), Stadler (4), Rützler (4), Fischer (1), Leßig (5/2), Schmidt (7/2), Lier (4)


Bericht Gegner: Weibliche A-Jugend schafft beinahe Sensation gegen Waiblingen



wD Vorgezogene Sonntagstatortspannung

wD Vorgezogene Sonntagstatortspannung

Waiblingen hat mit 19:17 knapp die Nase vor dem HSC Schmiden/Oeffingen.

Dass dies ein erfolgreicher Spieltag werden könnte, ließ bereits das erste Tor, erzielt von Melissa erahnen. Die spielte nämlich auf außen und da wurde bekanntermaßen in der Vergangenheit einfach zu wenig bedient.

Engagierte, konzentrierte Waiblinger Spielerinnen boten in der ersten Halbzeit ein erfrischend ansprechendes Spiel und gingen klar führend mit 9:4 in die Pause. Prima Abwehr, schöne Angriffe und eine Torausbeute, die deutlich höher hätte ausfallen können.

Und dann der Schreck:
Nach nur 7 Minuten in der zweiten Hälfte hatten sich die Spielerinnen von SchmOeff '04 auf beachtliche 13:11 herangekämpft. Die VfL-Abwehr agierte konfus, die Bälle wollten nicht in den Kasten und die Ordnung wackelte gewaltig. Ebenso die Nerven der heimischen und gegnerischen Fans. Kurzes Durchatmen beim Stand von 15:14, als Trainerin Meli eine Auszeit nahm. Und dann nach 15 Minuten der Ausgleich zum 16:16, durch eine respektable gegnerische Aufholjagd. Gut, dass unsere Mädels sich auf ihr Können besonnen haben und mit wieder hergestellter Ordnung und ansteckendem Kampfgeist das Ding gewonnen haben.

Der Lohn ist Tabellenplatz 4 hinter SchmOeff, sowie strahlende Gesichter bei den Spielerinnen, den adrenalingebeutelten Fans und den Coaches Meli und Lana, die darüber hinaus noch fesch mit einigen „Sieges-Glücks-Stempeln“ verziert wurden.

Nehmen wir´s als gutes Omen für den 16.02. und die Begegnung mit Winnenden.

Für den VfL spielten:
Pauline (TS), Lena, Melissa (2), Gina, Nadin, Britt, Helen (2), Emmelie (4/3), Ariane (8),

Bericht: P.W.-T.



M1 - VfL Waiblingen will Siegesserie fortsetzen

Gehen selbstbewusst ins Heimspiel: Axel Steffens und die Waiblinger. Archivbild: Steinmann

Gehen selbstbewusst ins Heimspiel: Axel Steffens und die Waiblinger. Archivbild: Steinmann

Handball-Württembergliga, Männer: Die Mannschaft der Stunde erwartet den Tabellennachbarn SG BBM Bietigheim II

Nach verkorkstem Start in die Runde sind die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen in Tritt gekommen. In Serie nehmen sie für Vorrundenpleiten Revanche. Die nächste soll gegen die SG BBM Bietigheim II folgen, im Idealfall könnte der VfL den Gegner in der Tabelle überholen.

VfL Waiblingen (5. Platz, 23:13 Punkte) – SG BBM Bietigheim II (4. Platz, 25:11 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Im Hinrundenspiel hatte sich die Mannschaft des VfL Waiblingen mit 29:33 geschlagen geben müssen. Dennoch war trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle erstmals ein Aufwärtstrend zu erkennen gewesen, zumal Bietigheim II zu diesem Zeitpunkt verlustpunktfrei an der Tabellenspitze in der Württembergliga stand.

Inzwischen sind die Vorzeichen etwas anders. Nach der Niederlagenserie in der Vorrunde mit 3:11 Zählern hat die VfL-Mannschaft um Kapitän Marc Kallenberg mit 20:2 Punkten eine nicht zu erwartende Serie hingelegt. Die SG hingegen schwächelte zuletzt, die vergangenen drei Heimspiele wurden verloren. Mit einem Sieg mit mehr als vier Toren Differenz würde Waiblingen am Kontrahenten vorbeiziehen.

Dank der Galavorstellung im Angriff in der zweiten Hälfte in Fellbach (25 Tore in 30 Minuten, Endergebnis 38:31) geht der VfL selbstbewusst in die Partie. Die Mannschaft von Trainer Michael Abele ist gewillt, die Siegesserie fortzusetzen, und will entsprechend auftreten. Bis auf den noch für ein Spiel gesperrten Robin Brugger ist das Team komplett.

TSV Altensteig (13. Platz, 12:24 Punkte) – SV Remshalden (1. Platz, 30:6 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr). Ein tolles Spitzenspiel der Klassemannschaften Remshalden und Weinsberg haben die Zuschauer in der prall gefüllten Stegwiesenhalle in Geradstetten gesehen. Am Ende stand ein gerechtes 29:29-Unentschieden. SVR-Trainer Henning Fröschle war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, ebenso mit dem Auftritt am Dienstag im Viertelfinale des Verbandspokals beim Drittliga-Spitzenteam TSB Horkheim (28:33). Die Gäste hatten die Partie lange Zeit offen gestaltet und sogar kurzzeitig nach der Pause geführt.

Nun geht es zum TSV Altensteig. Dieser ist, auch wenn er gegen den Abstieg kämpft, ein sehr ernst zu nehmender Gegner. Besonders in heimischer Halle: Sechs Spiele hat der TSV gewonnen, fünf davon zu Hause. „Mit dem ehemaligen tschechischen Nationaltorhüter Milos Slaby hat Altensteig einen der besten Torhüter der Liga“, sagt Fröschle. Zudem sei Max Fuhrmann ein sehr wurfgewaltiger, intelligenter Spieler.

Der Fokus liege bei Remshalden im Training trotzdem auf dem eigenen Team und dessen Entwicklung. An der personellen Situation hat sich im Vergleich zum Weinsbergspiel nicht viel verändert, einige Akteure beim Spitzenreiter sind angeschlagen.

TV Bittenfeld II (7. Platz, 19:17 Punkte) – TV Mundelsheim (16. Platz, 7:29 Punkte; Sonntag, 16.30 Uhr). Das Ruder gerade noch mal herumgerissen hat Bittenfeld II beim 25:24-Erfolg beim Tabellenvorletzten in Herrenberg. Nach lethargischer erster Hälfte war die junge Truppe bereits mit fünf Toren zurückgelegen, was Spielertrainer Jens Baumbach gar nicht gefiel: „Wir haben eine angeschlagene Truppe mit eigenen Nachlässigkeiten wieder starkgemacht. Das darf uns diese Woche nicht noch mal passieren“.

Am Sonntag gastiert mit dem TV Mundelsheim der Tabellenletzte in der Bittenfelder Gemeindehalle. Mit einem Sieg könnte die Bundesligareserve des TVB die 20-Punkte-Marke knacken und sich wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigen. Doch die Mundelsheimer haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Das zeigen die Wintertransfers. Mit Thomas Müller und Nico Gassner sind zwei Spieler vom Baden-Württemberg-Oberligisten TV Flein verpflichtet worden. Bei Bittenfeld II ist der Einsatz von Alexander Bischoff (Schulterprobleme) und Jens Baumbach (Oberschenkelzerrung) fraglich. Von einer deutlichen Favoritenrolle kann also nicht die Rede sein.

Schwaikheim kann sich weiter Luft nach hinten verschaffen
SF Schwaikheim (10. Platz, 16:20 Punkte) – SG H2Ku Herrenberg II (15. Platz, 7:29 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Nach vier Niederlagen haben die Sportfreunde bei der heimstarken Spielgemeinschaft Rietheim-Weilheim einen ebenso überzeugenden wie wichtigen 30:19-Auswärtssieg gefeiert. Eine überragende Abwehrarbeit ermöglichte es den Schwaikheimern, ein gutes Konterspiel aufzuziehen.

Das wird auch gegen den Tabellenvorletzten SG H2Ku Herrenberg II erforderlich sein. Die Drittligareserve aus dem Gäu ist besser, als es die bisherige Punktausbeute vermuten lässt. Die letzten drei Spiele wurden jeweils mit lediglich einem Tor verloren. Gegen das SF-Team von Coach Tobias Mühlpointner können die Gäste wieder auf Akteure aus der ersten Mannschaft zurückgreifen. Wenn die Schwaikheimer jedoch so auftreten wie in Rietheim, sollte es ihnen möglich sein, die Punkte zu holen. Mit einem Sieg würden sich die Hausherren weiter von den Abstiegsplätzen entfernen. Das Vorrundenspiel gewannen die Schwaikheimer mit 29:14. Fehlen wird verletzungsbedingt weiterhin Marcel Wied.



F2 - Arbeitssieg ohne Harz

F2 - Arbeitssieg ohne Harz

Bezirkspokal:
VfL Waiblingen: HSG Ca-Mü-Max 29:24 (15:14)

Im Viertelfinale des Bezirkspokals traf der VfL Waiblingen auf den bisher ungeschlagenen Bezirksligisten Ca-Mü-Max. In einem umkämpften Spiel auf teilweise gutem Niveau gewann Waiblingen mit 29:24.

In den ersten 10 Minuten unterliefen den Waiblinger Spielern eine Vielzahl von Technischen Fehlern, sodass die Heimmannschaft schnell mit 4:1 in Führung gehen konnte. Im Laufe des Spiels, gewöhnte sich die Mannschaft zunehmend an das Harzfreie Match und konnte die Partie ausgeglichen gestalten. Mit einer 15:14 Führung ging es in die Halbzeit.
Am Ende des Spiels zeigte sich der Kräfteverschleiß der Stuttgarter, sodass Waiblingen letztendlich deutlich mit 29:24 gewinnen konnte.

Es spielten:
Otto, S. Weiß, M. Weiß, Fröhlich, Stadler (1), Wilhelm (3), Rützler (1), Fischer (1), Leßig (4/1), Schmidt (7), Frick (6), Kiank (1), Körner (5/2)



Handballcamp Aktuell

Handballcamp Aktuell

6. Waiblinger Handballcamp vom 23.-25.04.2014

Mit insgesamt 90 Teilnehmern ist auch das 6. Waiblinger Handballcamp restlos ausgebucht. Die Vorbereitungen laufen bereits auf vollen Touren. „Für uns ist es jedes Jahr eine Herausforderung, ein neues attraktives Programm zusammen zu stellen“, so Abteilungsleiter Handball Steffen Leßig.

„Parallel zu den Handballtrainingseinheiten wagen wir auch immer einen Ausflug in andere Sportarten“. So Leßig weiter. Die Teilnehmer konnten sich in den vergangenen Jahren beim Kick-Boxen, Aerobic, Zumba und Parcours bereits austoben. Wieder auf dem Programm wird auch das beliebte gemeinsame Training mit den aktiven Mannschaften des VfL sein. „Deutschland sucht den Siebenmeterstar“, „Wer hat den härtesten Wurf“ und „Wer ist der beste Zweikämpfer“ hießen die Einzelwettbewerbe in den vergangen Jahren.

„Da noch etwas oben drauf zu setzen ist sehr schwierig, doch unser Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) hatte eine tolle Idee“, sagt Projektleiter Nadir Arif. Lena Leßig, die gerade das freiwillige soziale Jahr teilweise beim VfL absolviert wird mit dem Spielmobil des Württembergischen Sportjugend im WLSB e.V. den „Sportler und die Sportlerin des Jahres“ ermitteln. Dabei werden die Rundsporthalle sowie beide VfL Hallen und die angrenzenden Freiflächen in einen Wettbewerbsparcour verwandelt. Alle 90 Teilnehmer werden unterschiedlichste Sportstationen, die immer auch eine Verbindung zum Handball haben, durchlaufen und den/die Sportler/in des Jahres ermitteln. Zum Abschluss des Camps werden die Sieger in einer Gala, vor den abholenden Eltern, prämiert.


Foto Impressionen



F1 - Herrenberg im Spitzenspiel gegen den VfL einen Tick besser

F1 - Herrenberg im Spitzenspiel gegen den VfL einen Tick besser

Handball, 3. Liga, Frauen: SG H2Ku Herrenberg - VfL Waiblingen 33:29 (15:11)

Von Frank Moser

(fmo.) Die Handballerinnen des VfL Waiblingen mussten sich im Gipfeltreffen der 3. Liga-Süd bei der SG H2Ku Herrenberg mit 29:33 (11:15) geschlagen geben. Eine starke kämpferische Leistung reichte am Ende nicht aus. Der VfL rückte nach angriffschwächerer erster Halbzeit zwar nochmals bis auf ein Tor heran. Unter dem Strich war der Gastgeber jedoch in den entscheidenden Momenten einen Tick zielstrebiger und geht nun mit großen Schritten dem Aufstieg entgegen.

Herrenberg war von Beginn an heiß und sofort im Spiel, während der VfL mit dem Druck anfangs nicht klar kam. Schnell lag Waiblingen daher mit drei Toren im Rückstand (2:5 in der 8. Minute). Diesem liefen die Gäste auch die komplette erste Halbzeit hinterher. Obwohl die Waiblingerinnen sich nun steigerten, unterliefen im Angriff zu viele Fehler, um wieder zu Herrenberg aufschließen zu können. Der Spitzenreiter schien auch im Kopf bereiter und befreiter zu sein und hatte das bessere Gesamtpaket in Angriff und Abwehr aufzuweisen. Der VfL hielt mit Kampf dagegen und ging trotz des 11:15-Pausenstandes nicht chancenlos in den zweiten Durchgang.

Waiblingens Angriffsaktionen wurden nun wieder zwingender und konnten von der SG-Abwehr in den ersten Spielminuten nach Wiederbeginn oft nur auf Kosten von Strafwürfen gebremst werden. Lana Holder zeigte vom Siebenmeterstrich keine Nerven - in der 36. Minute hatte der VfL den 16:17-Anschlusstreffer geschafft. Nun ging es hin und her im Spitzenspiel, die Gäste blieben bis zum 23:24 am Aufstiegsfavoriten dran. Eine doppelte Zeitstrafe gegen Waiblingen in der 45. Minute sollte jedoch die Vorentscheidung für Herrenberg bringen. Die SG zog auf 27:23 davon. Es blieben von da an zwar noch elf Minuten um das Spiel zu drehen. Doch der Tabellenführer war clever genug, um sich diesen wichtigen Sieg nicht mehr nehmen zu lassen. VfL-Coach Nadir Arif sah neben den Fehlern im Angriff auch seine Abwehr noch nicht da, wo er sie eigentlich jetzt schon gerne gehabt hätte. Hier fehlte ihm in einigen Phasen ein durchgängiger Verbund, in dem stärker gegenseitig ausgeholfen wird. Trotz der unmittelbar nach Spielende natürlich vorhandenen Enttäuschung, den Aufstieg nun nur noch mit fremder Schützenhilfe erreichen zu können, war Arif nicht verärgert. Die kämpferische Leistung seines Teams stimmte, und er ist sich auch sicher, dass die VfL-Mannschaft trotz des vermutlich abgefahrenen Aufstiegszugs weiter engagiert in die nächsten Partien gehen wird. Die Saison ist ja auch noch lange genug für Überraschungen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer - Bier (1), Heimburger (2), Unseld, Klein (5), Heinz (2), Seitzer, Bast (2), Holder (11/6), Frick (6), Goldmann.


Gaeubote.de: H2Ku-Frauen gelingt der elfte Streich in Folge


Handball-Videos unter gaeubote.de



M1 - VfL Waiblingen revanchiert sich

M1 - VfL Waiblingen revanchiert sich

SV Fellbach – VfL Waiblingen 31:38

Eine ganz starker Angriff in der zweiten Halbzeit sowie herausragende Torhüterleistungen waren die Garanten für den Sieg von Handball-Württembergligist VfL 38:31 (13:13)-Waiblingen in Fellbach. Das deutliche Endergebnis täuscht etwas über den zum Teil sehr spannenden Spielverlauf hinweg. Fellbach wehrte sich nach Kräften und hatte im ehemaligen Waiblinger Kai Liebing den überragenden Spieler der Begegnung.

Übernervös und zäh begann das Spiel beider Mannschaften. Der Waiblinger Angriff wirkte ideenlos, erzielte in den ersten acht Minuten gerade einmal einen Treffer. Der VfL konnte sich bei Stefan Doll bedanken, der mit zahlreichen Glanzparaden nur zwei Fellbacher Treffer zuließ.

Die ganze erste Hälfte war geprägt von zwei starken Abwehrreihen, jedes Tor musste erarbeitet werden. Die Führung wechselte ständig, aber kein Team konnte mit mehr als einem Treffer in Führung gehen. Logische und gerechte Konsequenz war der 13:13-Halbzeitstand.

Sofort nach Wiederanpfiff erzielte Fellbach in Überzahl das 14:13 und keiner in der Halle ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass dies die letzte Führung der Gastgeber sein sollte. Ivan Miletic, der sich nach einer schwachen ersten Halbzeit extrem steigerte, holte mit einem Doppelschlag in Unterzahl die Führung zurück. Dass sich der VfL in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit auf vier Tore absetzen konnte, hatte einen einzigen Grund: Marc Krammer, der bereits in der ersten Hälfte einen Siebenmeter entschärft hatte, wurde viermal zum Siebenmeter eingewechselt, und viermal brachten die Fellbacher Schützen den Ball nicht im Tor unter. Nach der vierten Einwechslung ließ Trainer Michael Abele Krammer im Tor und dieser knüpfte an die gute Leistung von Stefan Doll nahtlos an. Waiblingen hatte dagegen in Axel Steffens einen sicheren Siebenmeter-Schützen, der bei fünf Versuchen fünfmal traf.

Egal, welche Mittel die Fellbacher Abwehr nun ausprobierte, die Waiblinger waren nicht mehr zu stoppen. Der umsichtige und treffsichere Ladislav Goga sowie der starke rechte Flügel mit Valentin Weckerle und Christian Tutsch –so gut wie jeder Gästeangriff wurde mit einem Treffer abgeschlossen. Einzig Kai Liebing hielt den SV einigermaßen auf Tuchfühlung. Mit insgesamt 14 Treffern war er teilweise Alleinunterhalter der Gastgeber.

Ansonsten arbeiteten sich die Fellbacher Angreifer aber zusehends an der Waiblinger Abwehr ab. Die Abwehrspezialisten Christian Abelmann und Marcus Hellerich leisteten großartige Arbeit. Bis zur Waiblinger 27:24-Führung kämpften die Fellbacher noch aufopferungsvoll für eine Wende. Doch beim 32:36 war die Vorentscheidung gefallen. Der treffsichere VfL ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, gewann am Ende verdient, wenn auch etwas zu hoch mit 38:31.

Dies war eine gelungene Generalprobe und eine tolle Werbung für die beiden kommenden Heimspiele gegen die Topteams Bietigheim und Bottwartal.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Günthner (3), Hellerich (1), Kallenberg, Mayer, Tutsch (4), Gerlich (1), Baumann, Steffens (12/5), Abelmann, Goga (7/1), Miletic (4),Weckerle (6).

Quelle: zvw.de, (fra) vom 27.01.2014


Sportvideos unter zvw.de



F2 - Sehr gute Teamleistung

F2 - Sehr gute Teamleistung

VfL Waiblingen: NSU Neckarsulm 30:29 (16:18)

Der VfL Waiblingen reiste am Samstag um 20 Uhr in Neckarsulm ohne Trainer Nadir Arif an. Die zweite Frauenmannschaft kam Anfangs erst nur schwer ins Spiel und lag mit 4:1 hinten.

Durch die positive Stimmung auf dem Spielfeld und der Bank kämpften sich die Waiblinger wieder ran und lag kurz vor der Pause mit 14:13 vorne. Die Gastgebermannschaft aus Neckarsulm konnte das Spiel jedoch vor der Pause nochmals drehen und so stand es vor dem Seitenwechsel 16:18.

Die zweite Hälfte gestaltete sich sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Kurz vor Schluss setzten sich die Mädels aus Waiblingen mit 26:29 ab. Obwohl Neckarsulm versuchte nochmal ranzukommen gewannen die Waiblinger schließlich mit 30:29.

Es spielten:
Otto, Torregrossa, Rützler (2), Fischer (6), Leßig (7/3), Schmidt (8), Lier (1), M. Weiß (2), Körner (4/1), Wilhelm



wD - Viel Einsatz und gute Spielzüge

wD - Viel Einsatz und gute Spielzüge

SG Schorndorf - VfL Waiblingen 21:16

Im Auswärtsspiel am Sonntag, 26.01.2014 gegen den Tabellenführer SG Schorndorf zeigten die Waiblinger Mädels viel Einsatz, sehr schöne Spielzüge, bezogen dabei alle Positionen mit ein, waren wach in der Abwehr und spielten zügige Angriffe.

Bis in die letzten 4 Minuten konnten die Waiblinger Spielerinnen den Vorsprung der
SG Schorndorf von 3 Toren immer wieder einholen,, bzw. verringern. Doch dann waren einige Spielerinnen der Waiblinger Mannschaft, (die ohnehin schon durch Krankheiten u.ä. bedingt nur mit wenigen Spielerinnen antreten konnte,) durch verschiedene Abwehrmanöver der gegnerischen Mannschaft schlichtweg körperlich geschwächt und verletzt. Dies führte zum Endstand von 21:16.

Es war eine spannende Partie, in der die Spielerinnen zeigten, was sie können!
Weiter so!!!

Für den VfL spielten:
Corinna (TW), Emmelie (6/4), Pauline (TW), Helen (2), Maren, Ariane (1) Tabea (3), Gina, Nadine,

Bericht: J. W.



Handballcamp ausgebucht

Handballcamp ausgebucht

Das 6. Waiblinger Handballcamp ist mit 90 Teilnehmern ausgebucht. Ab sofort sind Anmeldungen nur noch auf Warteliste möglich.



Handball Liveticker
am Samstag 25.01.2014 20:00 Uhr

Handball Liveticker am Samstag 25.01.2014 20:00 Uhr

vom Frauen1 Spiel gegen SG H2Ku Herrenberg

Link zum SIS Handball Liveticker




F1 - Waiblingen beim Tabellenführer

Gegen Holzheim setzten sich Cora Goldmann und der VfL Waiblingen trotz inniger Umarmungen sicher durch. Morgen bei Tabellenführer Herrenberg wird das deutlich schwieriger werden. Foto: ZVW

Gegen Holzheim setzten sich Cora Goldmann und der VfL Waiblingen trotz inniger Umarmungen sicher durch. Morgen bei Tabellenführer Herrenberg wird das deutlich schwieriger werden. Foto: ZVW

Bei einem Sieg wäre der VfL punktgleich mit der SG H2Ku Herrenberg

Morgen Abend gilt’s für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen. Der Tabellendritte kann mit einem Sieg bei Tabellenführer SG H2Ku Herrenberg mit den Gastgeberinnen gleichziehen. Der VfL ist gut gerüstet. Alle Spiele unter Neu-Trainer Nadir Arif hat er gewonnen. Die Herrenbergerinnen jedoch stehen dem in nichts nach.

Auch Herrenberg hat einen Lauf“, sagt VfL-Trainer Nadir Arif. „Die haben lange nicht verloren.“ Und sie haben 24:4 Punkte auf dem Konto, zwei mehr als die Waiblingerinnen. Bei einem Sieg des VfL wären beide Teams punktgleich, das ist das Ziel der Gäste.

Gegen Holzheim: Gutes Tempo, sehr disziplinierter Auftritt

Im ersten Spiel des Jahres konnten sich die Waiblingerinnen warmspielen: 43:34 gegen den TV Holzheim. Trainer Arif war zufrieden: „Gutes Tempo, wir haben sehr diszipliniert gespielt, und es hat auch bei den Wechseln keinen Bruch gegeben.“ Vor allem die erste Hälfte hat dem Trainer gefallen.

Schon zur Pause führte der VfL mit 23:12 und ließ auch danach nicht nach. Nur mit einigen wenigen Defensivaktionen war der Waiblinger Trainer nicht einverstanden. Erfolgreichste Werferin war Lana Holder mit zehn Treffern.

Herrenberg allerdings ist nun ein ganz anderes Kaliber als der Vorletzte Holzheim. Der Spitzenreiter gewann sein letztes Spiel in Nürtingen ebenfalls sicher mit 28:2. Arif: „Dort stimmt das Gesamtpaket.“ Gute junge Spielerinnen wie Kerstin Foth werden eingesetzt und mit Kathrin Schröder habe die SG „eine super Kreisläuferin“. Auf die gelte es besonders zu achten.

Zwei Duelle bisher: Einmal gewonnen, einmal verloren

Im Vorrundenspiel hat sich der VfL mit 32:28 durchgesetzt, das Pokalspiel in Herrenberg entschied der Gegner knapp für sich. „Das wird ein richtig gutes Drittligaspiel.“ Die Tagesform werde ausschlaggebend sein: Wer ist aktiver, wie gut sind die Torhüterinnen? Arif ist zuversichtlich, „wenn wir in der Abwehr hinkriegen, was wir einstudiert haben. Wir haben die Qualität, dort zu gewinnen.“

Den Druck sieht Arif bei den Gastgeberinnen. „Die müssen gewinnen.“ Sollte seine Mannschaft verlieren, betrüge der Abstand zwar vier Punkte, „aber auch dann ist noch lange nicht alles vorbei“.

Arif kann seine beste Mannschaft aufbieten. Weiterhin fehlt lediglich Caren Hammer. Spielbeginn in Herrenberg ist morgen Abend um 20 Uhr.

Quelle: ZVW.de 24.01.2014



F2 Gute Leistung hat nicht gereicht

F2 Gute Leistung hat nicht gereicht

VfL Waiblingen: Sg Oßweil/Pattonville 32:35 (13:18)

Am Sonntag musste die 2. Frauenmannschaft des VfL Waiblingen gegen den Tabellenführer Sg Oßweil/ Pattonville ran. Bei vielen Spielern war die starke zweite Hälfte des Hinspiels noch im Kopf und man erhoffte sich zumindest ein gutes Spiel.

Der VfL verschlief den Anfang des Spiels und lag so schnell mit 4:7 hinten. Durch klare Ansagen des Trainers kam der VfL immer besser ins Spiel und konnte kurzzeitig sogar auf ein Tor rankommen (7:8).
Kurz vor der Halbzeit konnten die Gegner auf 13:18 wegziehen.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich recht ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte die Führung ausbauen bzw. einholen. Kurz vor Schluss regte sich jedoch der Kampfgeist der Mannschaft nochmal und so stand es ein paar Minuten vor Schluss 28:30 und der VfL war wieder in Reichweite. Am Ende ließen die Oßweiler ihre ganze Erfahrung spielen und gewannen 32:35.

Es spielten:
Grabowski, Stadler (5), Rützler (1), Fischer (1), Leßig (7/3), Lier (4), Weiß (3), Körner (10/3), Fröhlich, Wilhelm, Goldmann (1)


Foto´s Facebook SV Ossweil von Reiner Käss



wA gerechtes Unentschieden

wA gerechtes Unentschieden

VfL Waiblingen - TV Großbottwar 27:27 (15:13)

Im nächsten wichtigen Spiel der weiblichen A-Jugend des VfL Waiblingen war der TV Großbottwar zu Gast in der Waiblinger Rundsporthalle. Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel und führten schnell mit 8:4. Mitte der ersten Halbzeit erlebte man dann allerdings die erste Schwächephase.

Die Gäste kamen bis zur Pause auf ein 15:13 heran. Die zweite Halbzeit verlief schließlich genauso wie die erste. Nach einer deutlichen 18:13-Führung brach der VfL wieder ein und die Gäste schafften sogar ein Unentschieden mit 20:20. Leider verschossen die Waiblingerinnen 4 wichtige 7m und auch im Angriff wurden viele Chancen liegen gelassen. Am Ende merkte man, dass die Mannschaft kaum mehr Kraftreserven hatte um dagegen zu halten. Alles in allem war diese Begegnung allerdings ein gutes A-Jugendspiel mit gerechtem Unentschieden bei einem Endstand von 27:27.

Es spielten: Otto, Weiß (1), Fröhlich (1), Stadler (6), Rützler (2/1), Fischer (4), Leßig (1), Schmidt (8/1), Lier (4)



F1 - Waiblingen schießt sich warm

Mara Seitzer beteiligte sich mit fünf Treffern am Waiblinger Schützenfest. Foto: ZVW

Mara Seitzer beteiligte sich mit fünf Treffern am Waiblinger Schützenfest. Foto: ZVW

Handball 3. Liga Süd Frauen
VfL Waiblingen - TV Holzheim 43:34 (23:12)

Das war der richtige Aufbaugegner nach der Weihnachtspause und vor dem Schlagerspiel beim Tabellenführer in Herrenberg. Eine sehr gute erste Halbzeit reichte, um die vor allem in der Abwehr überforderten Holzheimer deutlich in die Schranken zu weisen.

Nur beim 0:1 lag der VfL im Rückstand. Bereits vier Minuten später, nach Treffern von Annika Bier und Lana Holder waren beim 5:1 die Verhältnisse zurechtgerückt. Über 9: 3 bauten die Remstälerinnen ihren Vorsprung auf 12:4 aus, gespielt waren erst eine Viertelstunde, früh ging es nur noch um die Höhe des Sieges. Waiblingen drückte in dieser Anfangsphase extrem aufs Tempo, nahm bewußt mit vielen Risikopässen auch einige Fehler in Kauf und bestach durch eine gute Wurfquote. Holzheim nahm seine Auszeit und kam danach tatsächlich etwas besser ins Spiel. Bis zum 14:9 hielt der Aufwärtstrend der Gäste an. Dann machte der VfL den Sack endgültig zu. Torgefährlich von allen Positionen, auch bei Einwechslungen war kein Qualitätsverlust zu erkennen. Die Pausenführung von 23:12 spiegelte recht gut das Kräfteverhältnis der ersten Halbzeit wieder. Die 11 Tore Führung war auch in dieser Höhe vollkommen verdient.

Ungewöhnlich für dieses torreiche Spiel begann die 2. Hälfte. Sage und schreibe fünf Minuten fiel überhaupt kein Treffer, ehe dem TV wie schon zu Beginn das erste Tor gelang. Danach machte Waiblingen noch einmal ernst, erhöhte auf 27:14 und erreichte mit 13 Toren Vorsprung den höchsten Abstand des Spiels. Aufgrund des deutlichen Spielverlaufs fehlte den Waiblingerinnen in der restlichen Spielzeit verständlicherweise die notwendige Ernsthaftigkein in der Abwehrarbeit. Im Halbminutentakt fielen nun die Treffer auf beiden Seiten wie überreife Früchte. Bis zum 33:20 hatte der 13 Tore Vorsprung Bestand. Weiterhin teilten sich alle Spielerinnen geradezu schwesterlich die erzielten Treffer. Die eingewechselte Cora Goldmann zeigte am Kreis ihr Potenzial und Silke Heimburger agierte umsichtig im Rückraum. Spätestens nach dem 35:23 wurde den Gästen aber sicherlich etwas zu viel Freiraum gestattet. Holzheim nahm dieses Angebot dankbar an und verkürzte in den Schlussminuten bis zum Endstand von 43:34. Nun kommt es am kommenden Samstag zum Spitzenspiel in Herrenberg, den der VfL in der Vorrunde bezwingen konnte. Es bleibt spannend und abzuwarten, ob die Mannschaft von Trainer Nadir Arif ihre Siegesserie weiter ausbauen kann.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer, Grabowski; Bier 3, Heimburger 4, Unseld 4, Klein 8, Heinz 4, Seitzer 5, Bast, Holder 10/4, Frick 2, Goldmann 3.

Frank Ader


Bericht TV Holzheim: Zum zweiten Mal in der Rückrunde ohne echte Chance!



M1 - Deutlicher Sieg gegen Tabellenschlusslicht

M1 - Deutlicher Sieg gegen Tabellenschlusslicht

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen - TV Mundelsheim 36:26 (20:15)

Revanche geglückt lautete das Resumee gegen das sich im Aufwind befindende Tabellenschlusslicht der Oberliga. Trotz des klaren Sieges wurde aber deutlich, wie die Mundelsheimer im Hinspiel fast jeden Fehler im Angriffspiel des Gegners mit einem schnellen Kontertor bestraften und somit bei entsprechender Fehlerhäufigkeit so ein Spiel auch gewinnen können.

genau nach diesem Schema verliefen auch die ersten zwei Minuten und die Gäste führten mit 2:0. Nach zwei Treffern von Valentin Weckerle war das Ergebnis aber schnell wieder egalisiert. Nach dem letzten Rückstand des Spiels hatte diesmal Ladislav Goga die richtige Antwort und erzielte mit einem Hattrick das 5:3. Zweimal Ivan Miletic und ein Abprallertreffer von Felix Günthner und nach 10 Minuten lautete es standesgemäß 8:4. Doch der Vorsprung war alles andere als beruhigend. Der pfeilschnelle Dominik Drosdek ärgerte mit seinen schnellen Treffern immer wieder die Abwehr der Gastgeber. Der TV kämpfte sich immer wieder auf zwei Tore heran. Der eingewechselte Robin Brugger traf zum 15:11. Doch bis zum 15:13 blieb es richtig knapp. Dem besten Waiblinger Spieler am Samstagabend Axel Steffens gelangen vor der Pause noch einige sehenswerte Treffer und so fiel die Halbzeitführung von 20:15 doch schon etwas beruhigender aus. Mundelsheim kam noch einmal motiviert aus der Pause und es war für den VfL ganz wichtig, dass in dieser Phase kaum Fehler gemacht wurden. So gelang es den Gästen, nie mehr als auf vier Tore heranzukommen. Drei schöne Treffer von Christian Tutsch sowie der pfeilschnelle Holger Mayer und die Remstäler führten nach 40 Minuten mit 29:22. Für die endgültige Entscheidung nach dem 29:23 sorgte Torhüter Marc Krammer. 13 Minuten vernagelte er nun mit Hilfe seiner Abwehrspieler den Waiblinger Kasten, das daraus folgende 34:23 ließ keine Zweifel mehr offen, wer als Sieger den Platz verlassen würde. Am Ende stand ein souveränder 36:26 Erfolg, der Lust machte auf mehr. Noch immer hat der VfL einen gehörigen Abstand auf die Tabellenspitze und sollte auch weiterhin nur von Spiel zu Spiel denken.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer, Brugger 2, Günthner 2, Kallenberg 3, Mayer 3, Tutsch 3, Abelmann, Gerlich 2, Baumann 1, Steffens 8, Goga 6/4, Weckerle 3, Miletic 3.

Frank Ader



F1 - VfL Waiblingen erwartet heute Abend den Drittletzten, TV Holzheim

F1 - VfL Waiblingen erwartet heute Abend den Drittletzten, TV Holzheim

Im ersten Spiel der Rückrunde in der dritten Handballliga erwarten die Frauen des VfL Waiblingen heute um 20 Uhr den TV Holzheim.

VfL-Trainer Nadir Arif selbst ist sehr zufrieden mit den Fortschritten seiner Mannschaft während der Vorbereitungsphase. „Wir haben sehr gut gearbeitet“, sagt er. Alle Spielerinnen, bis auf die erkrankte Caren Hammer, waren in der Vorbereitung auf die Rückrunde dabei und stehen heute Abend auch zur Verfügung.

Verbesserungsmöglichkeiten in der Abwehr hatte Arif in den ersten Spielen unter seiner Regie erkannt, zudem will er mehr Wert auf Tempohandball legen. Klare Absprachen verlangt er von seinen Spielerinnen in der Defensive. „Hier haben wir sehr viel gemacht und wir sind gut vorangekommen“, sagt Arif. Auch im Punkt Tempohandball laufe es gut.

Im Heimspiel gegen Holzheim sind diese Verbesserungen wohl nicht ausschlaggebend. Der VfL (Vierter) geht als klarer Favorit in die Partie gegen den Drittletzten. Arif warnt dennoch: „Holzheim hat in allen Spielen lange mitgehalten. Natürlich sind wir Favorit. Aber wir müssen konzentriert spielen.“


Bericht TV Holzheim: Vorbericht 3.Liga Frauen VfL Waiblingen – TV Holzheim



Einladung zur Abteilungsversammlung

Dienstag, 04.02.2014 um 20.00 Uhr in der Rundsporthalle

Tagesordnung:

1. Zukunft der Handballabteilung
- Möglichkeiten
- Diskussion
- Beschlussfassung

Wir weisen daraufhin, dass alle Mitglieder ab 16 Jahren stimmberechtigt sind.

Mit sportlichen Grüßen
Steffen Leßig
Abteilungsleiter


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Verstärkung für Waiblinger Chefcoach Nadir Arif

Stephan Meiser wird Co-Trainer bei VfL-Handballerinnen

Stephan Meiser wird Co-Trainer bei VfL-Handballerinnen

Auf der Suche nach einem Co-Trainer sind die Verantwortlichen bei den Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen fündig geworden: Ab sofort wird Stephan Meiser den im Dezember des vergangenen Jahres zum Cheftrainer aufgestiegenen Nadir Arif unterstützen. Der 27jährige B-Lizenz-Inhaber besuchte schon unzählige Fortbildungslehrgänge und blickt bereits auf eine mehr als zehnjährige Trainertätigkeit zurück, davon viele Jahre im weiblichen Jugend- und Aktivenbereich (u.a. beim SV Winnenden, HSG Weinstadt).

In der Saison 2011/2012 war er als Co-Trainer beim Männer-Landesligisten SG Schorndorf und parallel dazu als Coach der männlichen A-Jugend der Daimlerstädter aktiv. Seit gut 2 Jahren fungiert Meiser als Jugendkoordinator und Frauentrainer bei der HSK Urbach-Plüderhausen. Zudem ist Meiser seit 2010 Mitarbeiter im Bezirkslehrstab für Lehre und Leistung im Handballbezirk Rems-Stuttgart (Bezirksfördergruppentrainer weiblich) und ist dort auch eine feste größe als Referent in der Trainerausbildung. Ebenso gehörte er vier Jahre lang der HVW-Fördergruppe für Jungsschiedsrichter an. Schließlich besitzt Meiser auch noch die C-Lizenz als Fitnesstrainer.

Das Handballspielen selbst erlernte Meiser in der Jugend des SV Winnenden, wo er zunächst als Torhüter begann, später ins Feld als Rückraumspieler wechselte und dort auch für den EK Winnenden Tore warf. Als Aktiver spielte der neue VfL-Co-Trainer bei der HSG Winnenden (Bezirksklasse) sowie der HSG Weinstadt (Bezirksliga). Der in Berglen wohnhafte, ehemalige IT-Student albsolviert derzeit eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Kontakte zum VfL bestanden unter anderem bereits durch die Teilnahme von Meiser als Trainer an den Handball-Camps des VfL Waiblingen in den beiden letzten Jahren.

Beim VfL Waiblingen wird Meiser künftig Chefcoach Nadir Arif nicht nur bei den Drittligahandballerinnen unterstützen, sondern auch beim Landesliga-Perspektivteam (VfL II) und der damit weitgehend identischen weiblichen A-Jugendmannschaft.

Die Suche nach einem Co-Trainer war erforderlich geworden, da sich der VfL im November des vergangenen Jahres von damaligen Frauen-Trainer Paul Herbinger getrennt hatte und Arif dessen Position übernahm. Da aber Arif in Personalunion Trainer der Frauen I und II sowie der weiblichen A-Jugend, sowie auch Spielleiter und Jugendkoordinator im weiblichen Bereich ist, brauchte er dringend Unterstützung und Entlastung. Der zunächst im November als Co-Trainer publizierte Markus Kuschke machte aus beruflichen Gründen einen Rückzieher.(fmo)



M1 - Hauptsache gewonnen

M1 - Hauptsache gewonnen

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen - H2 Ku Herrenberg2 30:29 (16:15)

Glück und Pech gehören zum Sport und natürlich auch zum Handball. Was sich jedoch in der letzten Minute in der Rundsporthalle zutrug dafür hat der Volksmund ein anderes Wort erfunden: Dusel.

In den ersten 10 Minuten lief noch alles nach Plan. Der VFL führte 6:3, spielte ordentlich ohne zu glänzen. Aber diese 3-Toreführung brachte keine Sicherheit. Im Gegenteil: die teilweise ermüdent langen Angriffe der Herrenberger zogen den Gastgebern den Zahn. Nach dem 8:5 zeigte sich eine weitere Waiblinger Schwäche. In Überzahl agierten die Remstäler im Angriff ideenlos und in der Abwehr viel zu fahrlässig. Logische Folge: Die H2Ku erzielte den verdienten 9:9 Ausgleichstreffer. Drei Treffer von Michael Gerlich brachten zwar die Führung zurück, aber die Souveränität war dahin. Zwei schöne Tore von Arne Baumann retteten das knappe 16:15 zur Pause.

Herrenbergs treffsicherer Nico Kuppinger dominierte den Beginn der zweiten Hälfte. Die Gäste führten mit 20:18 und spätestens jetzt war klar, auch gegen den Tabellenvorletzten wird dies alles andere als ein Spaziergang.Nach dem 19:21 erwies sich die Einwechslung von Marc Krammer als goldrichtig. Mit zahlreichen Paraden sorgte er auch für den stimmungsmäßigen Umschwung. Axel Steffens, dem an diesem Sonntag längst nicht alles gelang, sorgte mit drei Toren für das 25:22, der VFL hatte sich seine 3-Toreführung zurückerkämpft. Das Spiel gewann nun an Klasse und nachdem Waiblingens Bester Valentin Weckerle das 29:25 erzielte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch in den letzten fünf Minuten gelang dem Gastgeber überhaupt nichts mehr. Fehler reihten sich an Fehlwürfe, der eigentlich schon geschlagene Gegner wurde geradezu aufgebaut. 80 Sekunden vor dem Ende erzielten die Gäste das 29:28, bereits 20 Sekunden später, nach dem nächsten Fehlpass, fiel der Ausgleich. Nachdem auch der nächste Waiblinger Angriff am Herrenberger Torhüter scheiterte, standen alle Zeichen auf Punktverlust oder gar Niederlage. Doch Marc Kallenberg spritzte zwischen den H2Ku-Pass, spielte den Ball zu Ladislav Goga, der zwar vom Gegner zu Fall gebracht, im Sturz den frei stehenden Marcus Hellerich auf den Weg schickte, der das viel umjubelte finale 30:29 erzielte.

Die zahlreichen Überraschungen des aktuellen Spieltags zeigen eindrücklich, wie ausgeglichen es in der Oberliga zugeht und auch der Tabellenletzte Mundelsheim, Waiblinger Gegner am nächsten Wochenende, hat sich maßgeblich verstärkt und an diesem Wochenende Neckarsulm geschlagen.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer, Brugger, Günthner 1, Hellerich 2, Kallenberg 1, Mayer 1, Tutsch 1, Gerlich 3, Baumann 3, Steffens 4/1, Goga 5/3, Weckerle 6, Miletic 3.

Frank Ader



F2 - Am Ende ging die Luft aus

F2 - Am Ende ging die Luft aus

VfL Waiblingen: TV Großbottwar 22:37 (13:16)

Der Großteil des Frauen 2 Kaders des VfL Waiblingen reiste direkt vom A- Jugendspiel in Leonberg nach Großbottwar. Ohne Torwart mussten die jungen Spielerinnen beim 2. Platzierten antreten.

Während die Mannschaft in der ersten Hälfte immer mithalten und die erfahrenen Großbottwarer sich nicht wirklich absetzen konnten, gestaltete sich die 2. Hälfte anders als gehofft. Direkt nach Anpfiff konnte sich der Gegner mit 5 Toren hintereinander absetzen und das Waiblinger Team musste von da an einem großem Rückstand hinterher laufen. Ab der 40. Minute zeigte sich bei den meisten A- Jugendspielerinnen die Doppelbelastung, so dass Großbottwar sich weiter absetzen konnte und am Ende deutlich mit 37:22 gewann.

Es spielten:
Körner, S. Weiß, M. Weiß (2), Fröhlich (1), Stadler (3), Wilhelm (1), Rützler (6/2), Fischer (6/1), Leßig (3), Lier



wA - Hauptsache 2 Punkte!

wA - Hauptsache 2 Punkte!

SG Leonberg/Eltingen - VfL Waiblingen 20:22 (10:13)

Im ersten Rückrundenspiel der Saison nach dreiwöchiger Pause war die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen zu Gast in Leonberg. Man merkte, dass die Mannschaft nicht im Rhythmus war. Vorallem aber waren die Waiblingerinnen deshalb nervös, da Leonberg die einzige Mannschaft war, gegen die sie in der Hinrunde verloren haben.

Es war ein Spiel auf Augenhöhe, denn keins der beiden Teams schaffte es sich abzusetzen. Erst zur Halbzeit gelang dem VfL erstmals eine 3-Tore-Führung. Auch in der zweiten Hälfte war es nicht anders. Laut Trainer Nadir Arif lieferte seine Mannschaft ihre schlechteste Saison- leistung ab, da auch vorallem kein Tempo im Spiel zu sehen war. Es war geprägt von vielen technischen Fehlern und oftmals unkonzentrierten Torabschlüssen. Der VfL gewann das Spiel letztendlich nur durch die Abwehrleistung, deshalb konnte man sich diese Fehler im Angriffsspiel leisten. Ein Unentschieden wäre in dieser Begegnung zwar gerecht gewesen, doch der VfL Waiblingen konnte das Spiel am Schluss bei einem Endstand von 20:22 glücklicherweise für sich entscheiden.

Es spielten: Otto, Weiß (1), Torregrossa, Fröhlich, Stadler (4), Rützler (3/2), Fischer (4), Leßig (2), Schmidt (4), Lier (4)



wD - Ein Remis, das so in Ordnung geht

wD - Ein Remis, das so in Ordnung geht

Ihr erstes Spiel im neuen Jahr konnten die Waiblingerinnen mit einem 15:15 gegen die HSK Urbach-Plüderhausen beenden, was im Moment Platz 5 in der Tabelle bedeutet.

Während die Gegnerinnen im letzten Spiel klar mit 6 Toren Vorsprung besiegt werden konnten, taten sich die VfL-Mädels in dieser Partie gegen ausgesprochen kompakt stehende Gäste schwer. Deren Klammeraktionen zeigten ihre Wirkung und verhinderten ein flüssigeres und ansprechenderes Spielgeschehen.

Wahrscheinlich hat heute einfach von allem ein bisschen gefehlt: Etwas mehr Beweglichkeit, ein bisschen mehr Blick für die Außenpositionen und am Ende auch das glückliche Händchen beim Toreschießen.

Immerhin- der Fanblock konnte sich nicht über mangelnde Dramatik in der zweiten Hälfte beklagen. Zur Pause lagen die Waiblingerinnen 7:9 hinten. 8 Minuten nach dem Wiederanpfiff stand es immerhin 11:11. Das ging munter weiter bis zum 14:14, auf das wir ein ganz schnelles Gegentor kassierten.
Unsere Mädels blieben erstaunlich ruhig und haben in der letzten Minute den versöhnlichen Ausgleich erzwungen.

Mit diesem ordentlichen Gefühl im Bauch, können die Sportlerinnen sich nun auf den 26. Januar konzentrieren. Denn da geht es auswärts gegen die SG Schorndorf, den Tabellenersten.

Mal sehen, ob womöglich ein Überraschungscoup gelingt und unsere Mädels einen ihrer Bombentage erwischen.
Der Fanblock sollte jedenfalls schon einmal Anfeuerungsgesänge üben!

Für den VfL spielten:
Corinna (TS), Melissa, Luisa (3), Tabea, Gina, Carolin, Maren, Britt, Pauline (1), Rebecca, Helen (1), Emmelie (6/3), Ariane (1)

Bericht: P.W.-T.



M1 - Klare Sache für den VfL

M1 - Klare Sache für den VfL

Handball Württemberg-Liga
34:27-Sieg gegen Schmiden

Im Nachholspiel und zugleich letzten Hinrundenspiel haben die Männer des VfL Waiblingen gestern Abend das Derby gegen den TSV Schmiden über weite Strecken dominiert und verdient mit 34:27 (20:13) gewonnen. Damit schob sich das Team von Trainer Michael Abele mit 17:13 Punkten auf den fünften Tabellenplatz.

Der VfL startete etwas unkonzentriert in die Partie. Axel Steffens ballerte seine ersten drei Würfe an den Pfosten oder neben das Tor. Schmiden nutzte diese Abschlussschwächen und ging nach acht Minuten durch Jakob Jungwirth mit 4:2 in Führung.
Die indes war nur von kurzer Dauer: Nach fünf Toren des VfL in Folge zum 7:4 sah sich der Schmidener Trainer Tim Baumgart nach 14 Minuten zur Auszeit gezwungen. Viel zu passiv agierten seine Spieler in der Defensive, allen voran Ivan Miletic nahm diese Einladungen dankend an. Baumgarts Ansprache wirkte nur kurz, nach dem 7:6-Anschluss nahmen die Waiblinger endgültig das Heft in die Hand. Binnen vier Minuten enteilte der VfL um den treffsicheren Michael Gerlich zum 13:8 (20.). Der Gastgeber spielte nun seine individuelle Stärke aus und leistete sich im Angriff kaum Fehler. Die Abwehr um den guten Torhüter Stefan Doll war ebenfalls längst auf Betriebstemperatur. Schmiden dagegen agierte
viel zu lethargisch und ideenlos. Über 15:10 und 19:12 erspielte sich der VfL, nun auch mit einigen Kontertreffern, die klare 20:13-Halbzeitführung.

Starker Stefan Doll
Nach der Pause hielt Waiblingen zunächst seinen Vorsprung. Nach dem 23:16 durch Christian Tutsch (36.) jedoch kam der Spielfluss ein wenig ins Stocken. Das lag zum einen daran, dass die Schmidener sich den Waiblingern etwas entschlossener entgegenstellten. Zum anderen spielte der VfL im Gefühl der Überlegenheit nicht mehr ganz so konzentriert. Nach 40 Minuten war der TSV beim 24:20 wieder einigermaßen dran, kassierte jedoch in Überzahl gleich zwei Gegentreffer zum 20:26. Die Schmidener kämpften weiter und hatten mehrere Male die Gelegenheit, wieder zu verkürzen. Sie scheiterten aber am glänzend reagierenden Doll im Waiblinger Kasten. So ganz sicher durften sich die VfLFans noch nicht sein. Marcel Lenz, der nach der Pause einige Kontertore erzielte, verkürzte zum 29:26. Doll verhinderte mit einer Glanzparade gegen Sascha Laurenz sieben Minuten vor dem Ende das 29:27. Möglicherweise wäre es da noch einmal eng geworden für den VfL, der es unnötig spannend machte. In den letzten fünf Minuten machten die Waiblinger wieder ernst. Felix Günthners Treffer zum 30:26 bedeutete die Vorentscheidung. Mit der offenen Deckung der Schmidener machte der VfL in der Schlussphase kurzen Prozess: Mit schönen Einzelleistungen und Kontern rückte die Heimmannschaft die Kräfteverhältnisse bis zum 34:27-Endstand zurecht.

Am kommenden Sonntag erwartet der VfL um 17 Uhr den Vorletzten SG H2Ku Herrenberg – und hat gegen das Schlusslicht TV Mundelsheim in der Woche darauf gleich noch ein Heimspiel.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Brugger, Günthner (4), Hellerich, Kallenberg (3), Mayer (3), Tutsch (2), Steffens (5), Gerlich (5), Baumann, Goga (5/2), Miletic (6), Weckerle (1).

TSV Schmiden: Fink, Kirr, Hammelmann; Lenz (6), Gora, Leinhos (3), Baumgart, Maier (1), Laurenz, Bürkle (1), Büchte (2/1), Blessing (6), Roming (1/1), Holder (3), Jungwirth (4).

Quelle: ZVW.



Bereits 60 Anmeldungen zum 6. Waiblinger Handballcamp

Bereits 60 Anmeldungen zum 6. Waiblinger Handballcamp

Wie in jedem Jahr veranstaltet der VfL Waiblingen ein Handballcamp für Mädchen und Jungs. Diesmal sind die Jahrgänge 1998-2002 an der Reihe.
Der diesjährige Termin ist vom 23. – 25. April 2014 in der Waiblinger Rundsporthalle. Kurz vor Weihnachten ging die offizielle Ausschreibung raus. Stand 07.01.2014 liegen bereits über 60 Anmeldungen vor. Da die Teilnehmerzahl auf maximal 90 begrenzt ist, gilt es sich für Interessierte sich zu sputen.
Steffen Leßig



F1 - Wir sind bereit anzugreifen

Lana Holder hat nach ihrer Rückkehr zum VfL Waiblingen die Fäden in der Hand. Foto: ZVW

Lana Holder hat nach ihrer Rückkehr zum VfL Waiblingen die Fäden in der Hand. Foto: ZVW

Die Waiblinger Spielmacherin Lana Holder ärgert sich über zwei unnötige Niederlagen. Mit dem VfL Sindelfingen stieg Lana Holder (26) einst in die 1. Bundesliga auf, nach der vergangenen Saison kehrte sie vom Zweitligisten SG BBM Bietigheim zum VfL Waiblingen zurück und ist der Kopf der Mannschaft. „Wir sind bereit, in der Rückrunde anzugreifen“, sagt sie im Interview.

Frau Holder, mit 18:6 Punkten liegt der VfL zur Saisonhalbzeit punktgleich mit dem Zweiten TSG Ketsch und zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter Herrenberg auf dem vierten Tabellenplatz. Wie zufrieden sind Sie mit der Punktausbeute? Unser Ziel, vorne mitzuspielen, können wir bislang verfolgen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Niederlagen gegen Haunstetten und Nürtingen unnötig waren.

Nach den drei Siegen zum Saisonauftakt gab’s die etwas überraschende 30:35-Heimpleite gegen Haunstetten. Hat sich der VfL nach dem starken Auftritt und dem Sieg gegen Herrenberg womöglich zu sicher gefühlt? Ich denke, die Niederlage lässt sich nicht dadurch erklären. Vielmehr lag es an diesem Tag einfach daran, dass wir zum Ende des Spiels nicht annähernd an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen konnten.

Waren die anschließende Schlappe in Ketsch und die Heimniederlage gegen Nürtingen die Folge einer Verunsicherung? Die Niederlage in Ketsch ist sicherlich in dieser Höhe nicht vertretbar. Dennoch kann man in Ketsch – bei einem Aufstiegsfavoriten – verlieren. Gegen Nürtingen war es ein umkämpftes Spiel über 60 Minuten, bei dem am Ende Nürtingen das glücklichere Händchen hatte und die zwei Punkte einfahren konnte.

Nach acht Spielen hat sich der Verein von seinem Trainer Paul Herbinger getrennt. Für die Öffentlichkeit kam das ziemlich überraschend. Für Sie auch? Wie gesagt, die Niederlagen gegen Nürtingen und Haunstetten sowie das Pokal-Aus gegen Herrenberg haben den Verein dazu gezwungen, zu reagieren. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Nach der fünfwöchigen Pause muss der VfL gleich ein schwieriges Programm stemmen, hintereinander warten die Top-Clubs. Wie groß sehen Sie die Chancen, dass der VfL Waiblingen noch in dem Kampf um den Aufstiegsplatz eingreifen kann? Mit zwei Punkten Rückstand auf Platz eins und den vermeidbaren Niederlagen haben wir gute Möglichkeiten, uns in der Spitzengruppe zu behaupten.

Für viele ist Herrenberg der Aufstiegskandidat Nummer eins. Hat die SG den stärksten Kader? Herrenberg hat einen sehr ausgeglichenen und erfahrenen Kader. Jedoch dürfen und können wir uns dahinter nicht verstecken, denn auch unser Team kann sich sehen lassen. Wir sind bereit anzugreifen.

Sie spielen jetzt ein halbes Jahr in der 3. Liga. Worin liegen die größten Unterschiede zur 2. Liga? Zum einen ist der Aufwand in Sachen Training und Anreisen zu Auswärtsspielen deutlich geringer. Aber auch, was das Spiel an sich angeht, ist in der 2. oder 1. Liga ein anderes Tempo und eine höhere Präzision gefragt. Dennoch finde ich, dass die Spitze der 3. Liga nicht weit vom durchschnittlichen Niveau der 2. Liga entfernt ist.

Quelle: ZVW.de 28.12.2013



F1 - Rems-Murr-SportIn der Ruhe liegt die Kraft

Nadir Arif hat eigentlich keinen Grund, skeptisch dreinzublicken: Unter seiner Verantwortung gewann der VfL sämtliche vier Pflichtspiele. Foto: ZVW

Nadir Arif hat eigentlich keinen Grund, skeptisch dreinzublicken: Unter seiner Verantwortung gewann der VfL sämtliche vier Pflichtspiele. Foto: ZVW

Der Waiblinger Trainer Nadir Arif traut seiner Mannschaft einiges zu / „Die Meisterschaft ist nicht utopisch“, sagt er Mit 18:6 Punkten haben die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen als Vierter die Hinrunde beendet – mit nur zwei Punkten Rück- stand auf den Tabellenführer. „Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, ist die Meisterschaft nicht utopisch“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. „Wir werden jetzt in Ruhe weiterarbeiten.“

Eine gute Hinrunde sei’s gewesen, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Für eine sehr gute indes seien es vier Minuspunkte zu viel. „In Ketsch kann man verlieren, die beiden Heimniederlagen gegen Haunstetten und Nürtingen hätten jedoch nicht sein müssen.“ Der 37:28-Auftaktsieg in Holzheim war noch kein Maßstab. Doch schon im zweiten Spiel gegen die hoch gehandelte SG H2Ku Herrenberg zeigte der VfL, wozu er fähig ist. „Wir wussten nicht so recht, wo wir stehen“, sagt Arif. Doch gegen Herrenberg habe das Team einen guten Tag erwischt und viel Leidenschaft gezeigt. Nach dem anschließenden 31:29-Sieg beim Geheimfavoriten HCD Gröbenzell wähnten sich die Waiblingerinnen offensichtlich schon auf Wolke sieben.

Es folgte der Absturz mit der nicht einkalkulierten und schmerzhaften 30:35-Pleite gegen den TSV Haunstetten. Dabei hatte der VfL nach 40 Minuten mit sieben Toren geführt. „Die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat, war erschreckend“, sagt Arif. „Der Gesamteindruck stimmte einfach nicht.“ Auf die Elf-Tore-Schlappe beim Aufstiegskandidaten TSG Ketsch folgte das bittere 26:27 gegen die TG Nürtingen in der Rundsporthalle. Die nächsten beiden Spiele gewann der VfL zwar wieder. Dennoch sah die Abteilungsleitung Handlungsbedarf und trennte sich von Trainer Paul Herbinger. So kam Nadir Arif, Sportlicher Leiter, Jugendkoordinator und Trainer der zweiten Frauenmannschaft, zu seinem vierten Job beim VfL Waiblingen.
Mit vier Siegen in vier Spielen könnte Arifs Bilanz nicht besser aussehen. Lediglich zwei Punkte trennen den VfL von Rang eins, der am Ende zum Aufstieg in die 2. Liga berechtigt. „Der Verein hat ein klares Ziel, das versuchen wir umzusetzen“, sagt Arif. Die Meisterschaft sei bei zwei Punkten Rückstand keinesfalls utopisch. „Wir haben alles in der eigenen Hand.“

Arif rechnet mit einer sehr spannenden Rückrunde, schließlich trennen den Ersten und Vierten nur zwei Zähler. Zum Schluss werde derjenige ganz oben stehen, der am meisten Ruhe reinbringe. Arif ist guter Dinge – und setzt auf seinen ausgeglichenen Kader. „Wir sind flexibler als in der vergangenen Saison.“ Die erfahrenen Spielerinnen machten ihre Sache sehr gut, Sulamith Klein übernehme mehr Verantwortung, Annika Bier werde immer stärker. „Und die jungen Spielerinnen sind immer da, wenn wir sie brauchen.“

Wie in der Hinrunde, so warten auch in der Rückrunde zu Beginn die knackigsten Aufgabe. Nach der Auftaktpartie beim Drittletzten Holzheim folgen hintereinander die Top-Teams Herrenberg, Gröbenzell, Haunstetten und Ketsch. Der Spielplan macht Arif jedoch kein Kopfzerbrechen. Die Partien danach gegen vermeintlich schwächere und im Abstiegskampf befindlichen Mannschaften seien ebenfalls schwierig.

Am 7. Januar bittet Arif seine Spielerinnen zum ersten Training in die Rundsporthalle. Drei größere Baustellen gelte es zu bearbeiten: Zum einen möchte Arif das Augenmerk aufs Tempospiel legen, die erste und zweite Welle verbessern. „Wir haben ja die Spielerinnen dazu.“ Zudem stößt ihm bisweilen die Passungenauigkeit auf, auch daran gelte es zu feilen. Und schließlich müsse auch die Abwehr zulegen, Individual- und Gruppenarbeit ist angesagt. „Wir bekommen einfach zu viele Gegentreffer.“ Tatsächlich sind nur drei Teams diesbezüglich großzügiger. An den Torhütern indes liege es nicht. „Wir haben drei Top-Torhüterinnen, um die uns andere beneiden.“

Quelle: ZVW.de Von Thomas Wagner 28.12.2013



M1 - VfL Sieger in schwerem Auswärtsspiel

M1 - VfL Sieger in schwerem Auswärtsspiel

NSU Neckarsulm - VfL Waiblingen 31:33 (16:17)

Vor Rundenbeginn hätte diese Begegnung sicherlich als absolutes Topspiel gegolten, nun war es ein Mittelfeldduell zweier Mannschaften, die vor allem zu Saisonbeginn mehrfach enttäuschten. Für die zahlreichen Zuschauer war dies absolut unverständlich, denn die Teams boten eindeutig Oberligaspitzenhandball mit dem besseren Ende für die Gäste aus Waiblingen, die nun zum ersten Mal ein positives Punktekonto aufweisen.

Nach anfänglichem Abtasten übernahm zunächst die NSU das Kommando. Angeführt von ihrer starken Rückraumachse Neuffer und Borchardt führte der Gastgeber fast die gesamte erste Halbzeit mit meist zwei bis drei Toren Vorsprung. Waiblingen zeigte vor allem vom Siebenmeterstrich Schwächen. Sonst ist dies eine der Stärken von Ladislav Goga und Axel Steffens, die allerdings allein in der ersten Hälfte dreimal den Ball nicht im Tor unterbringen konnten. Mit viel Kampfkraft und der nötigen Ruhe kämpfte sich der VfL aber immer wieder heran und konnte zur Pause sogar mit 17:16 zum ersten Mal in Führung gehen.

Neckarsulm zog jedoch zu Beginn der zweiten Hälfte erneut mit drei Toren weg. Trainer Michael Abele reagierte mit einer frühen Auszeit. Danach hatte er das richtige Händchen und wechselte das große Waiblinger Talent Robin Brugger ein. Nach langer Verletzungs- und krankheitspause zeigte dieser ein souveränes Debüt. Im Wechsel mit Michael Gerlich wurde die halblinke Angriffsposition zu einer echten Waffe. Neckarsulm reagierte mit einer offensiven 4-2 Deckungsvariante und hatte zunächst Erfolg mit dieser Maßnahme. Aber auch Waiblingen fand die rechte Antwort auf dieses Mittel, besetzte mit Axel Steffens und Valentin Weckerle die Außenpositionen und beide nahmen die Deckung der Gastgeber geradezu auseinander. So drehten die Remstäler in der Schlussphase den Rückstand erneut und gewannen das umkämpfte Spiel mit 33:31. Mit diesem tollen Auswärtssieg beendet der VfL Waiblingen das Jahr 2013, jedoch noch nicht die Vorrunde. Diese endet erst mit dem Nachholspiel im Lokalderby gegen Schmiden im Januar. Ein Sieg vorausgesetzt könnte, man die Vorrunde noch mit dem fünften Platz abschließen und befreit und beflügelt die Rückrunde in Angriff nehmen.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer, Günthner 2, Hellerich 1, Kallenberg 2, Mayer 2, Tutsch 2, Gerlich 3, Baumann, Steffens 8, Goga 2, Weckerle 4, Miletic 4, Brugger 3

Frank Ader


Bericht Gegner: NSU Neckarsulm
Neckarsulm zu unbeständig



Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch...

...wünscht euch die Handballabteilung des VfL-Waiblingen



Training mit Überraschungsmoment

Bundesligatrainer Ljubomir Vranjes von der SG Flensburg-Handewitt war zu Gast beim VfL Waiblingen und zeigte 136 Gästen, was er unter gutem Handballtraining versteht. Foto: ZVW

Bundesligatrainer Ljubomir Vranjes von der SG Flensburg-Handewitt war zu Gast beim VfL Waiblingen und zeigte 136 Gästen, was er unter gutem Handballtraining versteht.
Foto: ZVW

Bundesligatrainer Ljubomir Vranjes beim VfL Waiblingen /
Über 130 Besucher

Profis trainieren viel und hart. Das allein jedoch reicht nicht, zumindest wenn man trainiert wie Ljubomir Vranjes, Coach von Bundesligaspitzenreiter SG Flensburg-Handewitt. Der präsentierte in der Rundsporthalle in Waiblingen ein Showtraining. Die VfL-Handballer schwitzten und 136 Gäste staunten.

„Ein Aha-Effekt“ war das einstündige Training vor allem für VfL-Spieler Axel Steffens. „Training muss immer Spaß machen“, erklärte Vranjes, direkt neben Steffens stehend. Plötzlich sprang er dem Waiblinger kurzerhand auf den Arm.

Mitgekommen ist Spieler Maik Machulla

Als Co-Trainer hatte sich Vranjes seinen Spieler Maik Machulla mitgebracht. Das Interesse am Bundesligatrainer war groß. So war beispielsweise Manuel Traa, Jugendtrainer beim TSV Alfdorf, „gespannt, was so ein Bundesliga-Trainer alles erzählt“. Gleich mit vier Trainern war der TSV Neustadt vertreten: Christopher Hilberg (TV Bittenfeld, D-Jugendtrainer) freute sich auf möglichst viele Tipps von Vranjes. Immerhin ist er mit der SG Flensburg-Handewitt Bundesligaspitzenreiter.

Vranjes selbst zeigte sich überrascht von der Besucherzahl: „Ich hatte nur mit rund 20 gerechnet.“ Die Zuschauer bezog er danach aber immer wieder ins Geschehen ein. Der Schwede erklärte, korrigierte und lobte. „Die Angreifer müssen immer wieder in die Lücke gehen, anstatt in die Gegenspieler“, forderte der Welt- und Europameister. Ziel sei, das Spiel beweglich zu machen und immer wieder mit Tempowechseln zu überraschen.

Stillstand im deutschen Handball

Deshalb müssen auch die Trainingseinheiten abwechslungsreich sein. „Die Fantasie des Trainers ist jeden Tag gefragt“, sagte Vranjes. „Das Training muss kreativ und immer interessant sein.“ Er selbst holt sich deshalb regelmäßig Anregungen in den USA, aus der NFL (American Football League) und NBA (Basketball). Aus seiner Sicht gebe es nämlich im Handball seit Jahren Stillstand.

Für die Handballer des VfL Waiblingen galt dies am Montagabend nicht. Sie durften nachvollziehen, was Vranjes und Machulla vormachten, und kamen dabei gehörig ins Schwitzen.

Dennoch war es für sie „ein Riesenerlebnis“ (Holger Mayer). Auch wenn es nicht immer einfach war, die unbekannten Übungen gleich umzusetzen. Vielleicht setzt sie VfL-Trainer Michael Abele ja künftig selbst häufiger ein. Dem hatte es gefallen, „so ein Training mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Wichtig ist, dass der Spaß immer eine große Rolle spielt. Dazu müssen die Übungen immer variieren.“

Profitiert vom Showtraining haben nicht nur die Besucher, auch Vranjes ging nicht mit leeren Händen. VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig, der das Showtraining organisiert hatte, überreichte ihm eine Flasche Wein und Bälle für sein Hobby: Golfbälle.

Ob die VfL-Spieler aus dem Training etwas gelernt haben, können sie schon in wenigen Tagen beweisen: Im letzten Punktspiel tritt der VfL am 21. Dezember in Neckarsulm an. Womöglich hat am nächsten Waiblinger Sieg auch ein Bundesligatrainer seinen Anteil.

www.zvw.de Ralph Rolli



F2 - Kampf am Ende zahlt sich aus

F2 - Kampf am Ende zahlt sich aus

VfL Waiblingen : SG Degmarn- Oedheim 25:23 (11:12)

Mit einem kleinen Kader reiste die zweite Frauenmannschaft vom VfL Waiblingen in Oedheim an.Nach einem guten Start (8:3) brachen die Waiblinger plötzlich ein und gaben der Heimmannschaft duch viele technische Fehler eine Chance ins Spiel zu kommen.

So stand es zur Halbzeit 11:12 für Oedheim.

In der 2. Hälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Waiblingen konnte nun wieder an ihre starke Phase zum Anfang der ersten Hälfte anknüpfen. Durch eine gute Kämpferleistung gewann am Ende der VfL verdient mit 25:23.

Jetzt kann die Mannschaft von Nadir Arif mit einem gutem Gefühl und Platz 7 in der Tabelle in die Winterpause gehen.

Es spielten:
Fleischer, Fröhlich, Stadler (5), Rützler (1), Wilhelm, Leßig (3/1), Goldmann (2), Weiß (3), Körner (11/5)



wA - A-Jugend ist Herbstmeister

wA - A-Jugend ist Herbstmeister

VfL Waiblingen - HSG Fridingen/Mühlheim 29:21 (16:11)

Die beste Saisonleistung der weiblichen A-Jugend sichert den Sieg im Topspiel gegen den bisherigen Tabellenführer Fridingen und somit auch die Herbstmeisterschaft. Die Waiblingerinnen zeigten dabei durchweg eine gute mannschaftliche Leistung. Am Anfang war das Spiel noch sehr ausgeglichen bis zum Spielstand von 6:6.

Dann schaltete die VfL-Mannschaft den Turbo an und verschaffte sich bis zur Halbzeit den Vorsprung von 16:11.

Auch nach der Halbzeit zogen die Gastgeberinnen ihr Spiel weiter durch und bauten ihren Vorsprung zeitweise sogar bis auf 22:13 aus. Durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen ließ sich die Mannschaft allerdings nicht verwirren. Sie blieb auch ruhig und diszpliniert als der Schiedsgericht der Gäste, der nicht regelsicher war, von außen für Unruhe sorgen wollte. So gewinnt die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen das Topspiel deutlich mit 29:21.

Trainer Nadir Arif: "So macht es Spaß meiner Mannschaft zuzuschauen und das Spiel haben wir auch verdient in der Höhe gewonnen. Es ist super zu sehen wie wir uns entwickeln und es steckt noch mehr Potential in der Mannschaft. Jetzt haben wir uns die Pause verdient und genießen erst einmal den Platz an der Tabellenspitze."

Es spielten: Otto, Weiß (3), Torregrossa (2), Fröhlich, Stadler, Rützler (2), Fischer (5), Leßig (3/2), Schmidt (8/2), Lier (6)


Bericht HSG Fridingen/Mühlheim:
Erste Niederlage der Saison



F1 - VfL-Sieg der Kategorie "Hauptsache, gewonnen"

Quelle: www.marbacher-zeitung.de (Foto: avanti)

Quelle: www.marbacher-zeitung.de (Foto: avanti)

Handball, 3. Liga, Frauen:
TV Großbottwar - VfL Waiblingen 30:34 (13:17)

Die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen kehrten zum Hinrunden- und Jahresabschluss 2013 mit einem 34:30 (17:13)-Erfolg vom Lokalderby beim TV Großbottwar zurück.

Das Ergebnis war für VfL-Coach Nadir Arif aber auch das einzig Positive an der Begegnung, in der sich sein Team dem schwachen Niveau des Gastgebers anpasste. Trainer und Team freuen sich nach den intensiven Wochen jetzt aber erst einmal auf die Winterpause und über den guten dritten Tabellenplatz. Nach dem vierten Sieg in Folge trennen den VfL weiterhin nur zwei Minuspunkte von Tabellenführer H2Ku Herrenberg, während andere Teams aus der Spitzengruppe zuletzt Federn lassen mussten.

Arif traf wegen des Spiels seiner A-Jugend-Mädels quasi erst zum Anpfiff der Partie in Großbottwar ein. Dort bekam er von Beginn an ein Festival der technischen Fehler auf beiden Seiten präsentiert. Großbottwar spielte wie es der vorletzte Tabellenplatz vermuten ließ, doch der VfL passte sich dem schwachen Niveau an. Der VfL-Trainer war weder mit dem Abwehrverhalten, insbesondere bei Eins- gegen-Eins-Situationen, noch mit der Wurfausbeute des Angriffs zufrieden. Obwohl Arif vor der wurfkräftigen Lena Vogt gewarnt hatte, bekam die Waiblinger Abwehr die TVG-Spielerin nicht in den Griff.

Großbottwar führte nach fünf Minuten mit 4:1, erst dann kam etwas mehr Spielfluss beim VfL auf. Doch das lag weniger an der eigenen Stärke, sondern mehr daran, dass auch der Gastgeber mit vielen technischen Fehlern und schwachen Würfen aufwartete. So gelang Waiblingen vier Minuten später der 4:4-Ausgleich. Das Niveau blieb beiderseits schwach, dennoch zog der VfL beim 10:7-Zwischenstand erstmals auf drei Tore Differenz davon. "Irgendwie" (VfL-Coach Arif) schaffte es der VfL sogar, mit einer 17:13-Führung in die Halbzeitpause zu gehen. So richtig erklären, wie es dazu kam, konnte es sich der Waiblinger Trainer aber selbst nicht.

Auch wechselnde Aufstellungen oder Auszeiten brachten bei den Gästen nach dem Wiederbeginn keine Besserung ins Spiel. Der VfL kam immer nur kurz aus dem Leistungstal heraus. Doch zum Glück aus Waiblinger Sicht hieß der Gegner an diesem Spieltag TV Großbottwar. Bei einer Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte, "wären wir vermutlich böse unter die Räder gekommen", so Arif. So aber hielt der VfL den Gastgeber im zweiten Durchgang permanent mit drei bis sechs Toren Differenz auf Abstand und schaukelte den glanzlosen 34:30-Sieg letzlich ungefährdet nach Hause.

Die durch den Rückzug des TV Grenzach nun bis zum Heimspiel am 17. Januar gegen den TV Holzheim verlängerte Spielpause kommt Nadir Arif ganz gelegen. Nächste Woche wird er im Training das Spiel in Großbottwar nochmals klar mit der Mannschaft analysieren. Zwischen Weihnachten und Neujahr will der Multifunktionär beim VfL dann aber mal "einfach nur abschalten."

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer - Bier (5), Heimburger (5), Unseld, Klein (8), Heinz (2), Seitzer (1), Bast, Holder (9/7), Frick (4), Goldmann, Hammer.

von Frank Moser


Bericht Marbacher Zeitung/TV Grossbottwar:
TVG-Frauen werden erneut nicht belohnt



M1- Kampfkraft siegt

M1- Kampfkraft siegt

Handball Männer Württembergliga Nord
VfL Waiblingen – TSV Altensteig 26:25 (13:15)

Das Glück des Tüchtigen war den Handballern des VfL Waiblingen im Spiel am Samstagabend gegen den TSV Altensteig hold. Sie rangen den BWOL-Absteiger mit 26:25 nieder.

Ohne den an der Schulter verletzten Marcus Hellerich, der zuletzt in der Abwehr starke Partien ablieferte, begann Trainer Michael Abele mit der Formation, die im Pokalspiel gegen Drittligist H2Kup über weite Strecken überzeugte. Goga, Steffens und Abelmann im Rückraum, Mayer und Weckerle auf Außen sowie Günthner am Kreis. Bis zum 4:4 waren die Spielanteile verteilt, danach jedoch kam der Gast aus dem Schwarzwald deutlich besser ins Spiel. Bis auf 6:11 konnten sie den Vorsprung ausbauen, begünstigt von zahlreichen Fehlwürfen und etwas überhastet vorgetragenen Angriff der Waiblinger. Auch beim 8:13 sah es noch nicht besser aus. Der mittlerweile eingewechselte Marc Krammer überzeugte danach aber mit einigen sehenswerten Paraden und auch Ivan Miletic brachte etwas mehr Dampf ins Angriffspiel. Beim 13:15 Halbzeitstand war man wieder auf Tuchfühlung.

Nach der Pause konnte der VfL beim 16:16 durch Miletic erstmals ausgleichen und ging postwendend durch einen Gegenstoß von Marc Kallenberg in Führung. Die Waiblinger Abwehrarbeit war nun deutlich besser, Marc Krammer hielt weiterhin sehr gut, manches Mal half auch der Pfosten, einzig das Fehlwurffestival auf Waiblinger Seite ging leider weiter, so dass der Vorsprung nie mehr als magere zwei Törchen betrug. So mussten die Waiblinger Fans bis zum Schluss zittern, eher der 26:25 Sieg unter Dach und Fach war. Ein direkter Freiwurf der Gäste ging in der Schlusssekunde übers Tor.

Doll, Krammer, Günthner 2, Brugger, Kallenberg 3, Mayer, Tutsch 1, Abelmann 1, Härtl, Steffens 7/1, Gerlich, Baumann, Goga 6/5, Miletic 2, Weckerle 4




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F1 - Mit Sieg in die Pause

F1 - Mit Sieg in die Pause

VfL Waiblingen im Derby

Im letzten Spiel des Jahres steht für die Frauen des VfL Waiblingen ein Derby an: Das Team von Trainer Nadir Arif will sich morgen mit einem Sieg beim Vorletzten TV Großbottwar in die fünfwöchige Pause verabschieden.

TV Großbottwar (12. Platz, 4:18 Punkte) – VfL Waiblingen (4. Platz, 16:6 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Eine Viertelstunde hatten die Waiblingerinnen gegen den Aufsteiger HSG TG/TB Pforzheim ein paar Anlaufschwierigkeiten (9:9), dann machten sie ernst, erarbeiteten sich schon zur Pause den beruhigenden 23:15-Vorsprung und ließen den Gästen im zweiten Spielabschnitt keine Chance. So hätte der 41:30-Sieg weitaus deutlicher ausfallen können. Doch viel wichtiger war dem Coach Nadir Arif, jungen Spielerinnen wie Caren Hammer und Cora Goldmann Spielanteile zu geben. An ihnen jedoch habe es nicht gelegen, dass Pforzheim den Rückstand am Ende einigermaßen erträglich hielt. „Es hat einfach die Konzentration ein wenig nachgelassen.“

Zum letzten Spiel des Jahres geht’s nach Großbottwar. Der TV hat mit Verletzungspech zu kämpfen: Mit Denis Geier, Bianca Weber, Saskia Benz und Theresa Müller fallen vier Spielerinnen länger aus. Das spiegelt sich in den Ergebnissen wider: Mit 4:18 Punkten liegt der TVG auf dem vorletzten Platz. Vor allem Geiers Ausfall wiegt schwer. „Wobei Lena Vogt auf Rückraum-Mitte immer besser in Fahrt kommt“, so Arif. „Wir nehmen den Gegner sehr ernst, außerdem sind Spiele in Großbottwar immer schwer.“ Arif möchte auch das vierte Spiel unter seiner Leitung gewinnen. Mit dann 18:6 Punkten verabschiedete sich der VfL in die fünfwöchige Spielpause.

Nächste Woche wird noch trainiert, anschließend gibt Arif seinen Spielerinnen bis 6. Januar frei. Dann bleiben dem neuen Coach zwei Wochen Zeit, den Spielerinnen in Ruhe rüberzubringen, „wie ich mir Handball vorstelle“.

Bis auf Torhüterin Ronja Grabowski, die beruflich verhindert ist, wird der VfL morgen in Bestbesetzung antreten. Also auch wieder mit Anna-Lena Unseld, die gegen Pforzheim fehlte, und der leicht angeschlagenen Sina Bast.

ZVW (twa)


Vorbericht Marbacher Zeitung/TV Grossbottwar:
Theresa Müller fällt auf unbestimmte Zeit aus



100 Teilnehmer bei Trainerfortbildung

Ljubomir Vranjes SG Flensburg-Handewitt

Ljubomir Vranjes SG Flensburg-Handewitt

Eine geballte Trainerkompetenz wird am Montag, den 16.12.2013 ab 19:30 Uhr in der Waiblinger Rundsporthalle den Ausführungen des Welt- und Europameisters Ljubomir Vranjes folgen.

Der aktuelle Trainer des Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt wird mit der Württembergligamannschaft des VfL Waiblingen ein Training nach dem Motto: „So trainiert eine Bundesligamannschaft“ durchführen. Im Anschluss daran wird er noch über Motivation spre-chen und die eine oder andere Anekdote aus der Handballwelt erzählen. Neben Landestrainer Axel Kromer werden 100 Trainer aus ganz Baden-Württemberg teilnehmen. „Wir freuen uns, eine so eine große Anzahl von Trainern begrüßen zu dürfen“, so Abteilungsleiter Steffen Leßig. Für die Teil-nehmer der Fortbildung wird die Veranstaltung auf Video aufgezeichnet und kann dann per Download abgerufen werden.

Steffen Leßig



M1 - Waiblingen schnuppert an Pokalsensation

M1 - Waiblingen schnuppert an Pokalsensation

Handball HVW Pokal Männer Achtelfinale
VfL Waiblingen –H2Ku Herrenberg 31:33 (18:17)

50 Minuten dominierte der 2 Spielklassen tiefer spielende VFL Waiblingen die Pokalbegegnung gegen den Drittligisten aus Herrenberg.

Am Ende fehlte gegen einen starken Gegner die letzte Konsequenz im Abschluss und auch die das Schiedsrichtergespann wollte sehr offensichtlich unbedingt eine mögliche Verlängerung vermeiden.
Trainer Michael Abele musste auf Ivan Miletic verzichten, der verletzungsbedingt passen musste. Dies war jedoch an diesem Abend die einzige Erinnerung an das schwache Auftreten beim sonntäglichen Derby. Nicht wiederzuerkennen war der VFL der über weite Strecken dem Drittligisten spielerisch und taktisch deutlich überlegen war. Nur in der Schussqualität überzeugte Herrenberg und zeigte hier den Unterschied zwischen Bundes- und Oberliga.

Die H2Ku begann forsch und selbstbewusst, führte nach 4 Minuten mit 4:2. Dann trauten die Zuschauer kaum ihren Augen über die Show die der VFL ablieferte. Ladislav Goga drückte als umsichtiger und treffsicherer Halblinker dem Spiel seinen Stempel auf. Christian Abelmann überzeugte spielerisch auf Halbrechts und zeigte sein bestes Spiel im Waiblinger Trikot. Holger Mayer war für die schnellen Tempo Tore zuständig und Felix Günthner war am Kreis schlicht und ergreifend nicht zu verteidigen. Nach einem sensationellen 9:2 Lauf führten die Gastgeber völlig unerwartet mit 11:6. Herrenberg konnte sich jedoch auf seinen Wurfgewaltigen Linkshänder Christian Rau verlassen der bis zur Halbzeitpause noch 6 Mal ins Schwarze traf. Der ansonsten sehr gut haltende Marc Krammer bekam bei dessen Würfen einfach nicht die Hände an den Ball. Bis zum 15:11 blieb Waiblingen eindeutig auf der Siegerstraße doch es folgten 2 schwarze Minuten. Ausgerechnet in Überzahl agierte der VFL viel zu hektisch, verlor Ball um Ball und kassierte in 160 Sekunden 4 ärgerliche Konter Tore. Abele nahm die Auszeit und Waiblingen ging hochverdient mit 18:17 in die Pause.

Bis zur 40. Minute wechselten sich beide Mannschaften mit dem Tore werfen gleichmäßig ab, bei den Remstälern erzielte neben den erwähnten Protagonisten der ersten Hälfte nun auch Michael Gerlich einige schöne Treffer. Beim 26:26 hatten sich die Gäste den erneuten Ausgleich erkämpft doch noch einmal erhöhte der VFL das Tempo und Axel Steffens und Goga erzielten die 29:26 Führung. Doch die letzten 10 Minuten gehörten eindeutig dem Drittligisten. Waiblingen haderte zu Recht über einige sehr einseitige Schiedsrichterentscheidungen verwarf aber auch in dieser entscheidenden Phase beste Wurf Möglichkeiten.
So gewann am Ende der Drittligist Herrenberg Standesgemäß mit 33:31.
Waiblingen durfte nach einem großartigen Pokalfight erhobenen Kopfes die Halle verlassen, und kann sich nun voll und ganz dem Ligaalltag widmen.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Günthner 6, Hellerich, Brugger, Mayer 3, Tutsch 1, Härtl, Abelmann 2, Gerlich 3, Baumann, Steffens 3, Goga 11(5), Weckerle 2.

Frank Ader



F2 - Erneuter Derbysieg

F2 - Erneuter Derbysieg

Vfl Waiblingen : TV Stetten 21:20 (10:10)

Am Samstag traf die junge Waiblinger Mannschaft auf die tabellarisch besser stehenden Stettener. In einem umkämpften Spiel fuhr die Mannschaft von Trainer Nadir Arif den 3. Sieg im 3. Derby ein. In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein enges Kopf an Kopf rennen, wobei die jeweiligen Abwehrreihen dominierten. Es könnte sich keines der beiden Teams absetzen und so stand es zur Halbzeit 10:10.

Mitte der 2. Hälfte konnte Waiblingen erst Mals einen größeren Vorsprung von 16:13 heraus spielen, welchen sie jedoch nicht halten konnten. 15 Sekunden vor Spielende führte Waiblingen mit 1. Tor. Der Derbysieger geriet nochmals in Gefahr, da der Schiedsrichter 4 Sek vor den Schlusspfiff einen sehr umstrittenen 7m für Stetten gab. Die sehr gut haltende Lisa Fleischer aber konnte den Wurf parieren.

Nach diesem Sieg blickt die Waiblinger Frauen 2 Mannschaft positiv auf ihr nächstes Spiel.

Es spielten: Fleischer, Otto, Stadler, Rützler (1/1), Fischer (6), Leßig, Seitzer (1), Lier (2), Kiank (2), Weiß, Körner (7/2), Wilhelm, Goldmann (2)


Bericht TV Stetten:
Viele vertane Chancen kosten Stettener Frauen den Sieg.



F1- Klarer VfL-Erfolg nach Anlaufschwierigkeiten

Lana Holder (rechts) erwischte einen Sahnetag. Sie erzielte 14 Treffer für Waiblingen. Foto: ZVW

Lana Holder (rechts) erwischte einen Sahnetag. Sie erzielte 14 Treffer für Waiblingen.
Foto: ZVW

VfL Waiblingen - HSG TG/TB 88 Pforzheim 41:30 (23:15)

Eine klare Angelegenheit wurde das letzte Heimspiel der Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen in diesem Jahr. Aufsteiger HSG TG/TB 88 Pforzheim hielt in der Rundsporthalle nur die erste Viertelstunde mit. Der VfL überzeugte danach wieder als geschlossen auftretende Mannschaft, aus der die 14fache Torschützin Lana Holder vor allem im ersten Durchgang herausragte. Am Ende ließ Waiblingen die Zügel wieder etwas schleifen, dennoch gab es einen deutlichen 41:30-Erfolg.

Damit waren die tapfer kämpfenden Gäste sogar noch gut bedient. Denn hätte der VfL im zweiten Durchgang weiter Vollgas gegeben, dann wäre die 50-Tore-Marke mit hoher Wahrscheinlichkeit gefallen und der VfL hätte deutlich weniger Gegentore kassiert. Anfangs sah es allerdings gar nicht nach einem klaren Heimerfolg aus. Beide Teams legten gleich ordentlich los. Schon früh ließ Lana Holder erkennen, dass sie einen Sahnetag erwischen würde. Die Pforzheimer Abwehr inklusive Torhüterinnen fanden gegen Holders Stemmwürfe und Siebenmeterbälle kein Mittel. Da allerdings auch die Waiblinger Abwehr die Kreisanspiele der Gäste anfangs nur schlampig verteidigte, fielen die Tore wie reife Früchte. Nach nur fünfeinhalb Minuten stand es bereits 5:5. Auch nach 14 Minuten waren die Gäste beim 9:9 noch gleichauf, dann zog VfL-Trainer Nadir Arif die Auszeitkarte. Mit Erfolg: sein Team drehte nun mächtig auf. Pforzheim war gegen die schnelle Vorwärtsbewegung des VfL überfordert und konnte sich gegen eine jetzt stabilere Waiblinger Abwehr kaum noch durchsetzen. Fünf schnelle Tore in Folge brachten die 14:9-Führung des VfL - seit der Auszeit waren weniger als drei Minuten vergangen. Der VfL drückte weiter auf´s Tempo und zog bis zum Pausenpfiff bereits auf 23:15 davon. Neben Holder, die bis dahin bereits schon 11 Mal getroffen hatte, überzeugten auch Sulamith Klein, Steffi Heinz, Mara Seitzer und Steffi Frick mit guten Trefferquoten.

Nach dem Seitenwechsel zog die Heimmanschaft rasch auf 26:15 davon, den Gästen drohte ein Debakel. Doch mit der hohen Führung im Rücken ging der VfL in der Abwehr nicht mehr ganz so konseqeunt zu Werke. Diesen Freiraum wusste vor allem Pforzheims Mitte-Rückraum-Spielerin Anett Belsö zu nutzen, die mit neun Treffern beste Schützin der Gäste wurde. Zudem nutzte Arif die Möglichkeit, seine Nachwuchsspielerinnen Cora Goldmann und Caren Hammer sowie erstmals auch Tabea Schmidt aus dem Landesliga-Perspektivteam einzusetzen. Waiblingen schraubte das Ergebnis auf 37:22 hoch (52. Minute), auch weil Klein und Frick treffsicher blieben. In den letzten Spielminuten durfte Pforzheim noch ordentlich Ergebniskosmetik betreiben. Die HSG verkürzte vom 25:40 zum 30:41-Endstand in einem vom Schiedsrichtergespann Tobias Lay und Kai Morlock sicher geleiteten Spiel. So blieb der durchaus mögliche Kantersieg des VfL aus. Doch auch so war VfL-Coach Arif mit dem Auftritt seiner Mannschaft, von der Anfangsphase abgesehen, zufrieden. Nach der Auszeit sei sein Team hellwach gewesen und ließ sich auch durch das spätere Timeout der Gäste nicht mehr aus dem Konzept bringen. Im letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag beim TV Großbottwar (Anpfiff 20 Uhr) erwartet Arif allerdings eine schwerere Aufgabe, auch wenn der Gegner in der Tabelle noch hinter den Pforzheimerinnen rangiert. Aber "es ist ein Lokalderby und Großbottwar hat Heimrecht", so Arif.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer - Bier (2), Heimburger (1), Klein (9), Heinz (4), Seitzer (3), Bast, Holder (14/5), Frick (6), Goldmann (2), Hammer, Schmidt.

Bericht: Frank Moser zvw.de



wA - Sieg durch starke Abwehrleistung

wA - Sieg durch starke Abwehrleistung

VfL Waiblingen - SKV Rutesheim 28:18 (12:10)

Am vergangenen Sonntag gastierte die weibliche A-Jugend des SKV Rutesheim in der Waiblinger Rundsporthalle. Die Gastgeberinnen haben gut begonnen und führten schnell mit 4:1. Lena Leßig schaffte es erneut, das Spiel gut zu steuern. Auch Yvonne Stadler lieferte ein gutes Spiel ab. Sie sah ihre Mitspielerinnen und spielte oft den richtigen Pass. Kurz vor der Halbzeitpause verließen die VfL-Mädels allerdings ihre Linie und brachten den Gagner somit wieder zurück ins Spiel.

Zur Halbzeit führte der VfL Waiblingen schließlich etwas knapp mit nur 12:10. Zu Beginn der zweiten Hälfte war das Spiel auf beiden Seiten zuerst ausgeglichen. Danach gelang es den Waiblingerinnen aber wieder sich Tor für Tor abzusetzen. Vor allem die starke Abwehrleistung durch Tabea Schmidt und Sabrina Weiß halfen den Gastgeberinnen am Ende einen deutlichen und verdienten Sieg bei einem Endstand von 28:18 gegen die überforderten Rutesheimer einzufahren.

Zum Abschluss bedanken wir uns außerdem noch bei unserer Torhüterin Hanna Bauer fürs Einspringen.

Es spielten: Bauer, Weiß (2), Fröhlich (2), Fischer (2), Stadler (2), Rützler (5), Lena Leßig (8), Schmidt (5), Lier (2)


Bericht SKV Rutesheim
Weibliche A-Jugend hat gegen den Tabellenzweiten aus Waiblingen keine Chance



6. Waiblinger Handballcamp

6. Waiblinger Handballcamp

Vom 23.April - 25.April 2014.
Auch im Jahr 2014 veranstaltet der VfL Waiblingen ein Handballcamp für Mädchen und Jungs der Jahrgänge 1998–2002. Das erfolgreiche Camp richtet sich an Spieler und Spielerinnen alle Leistungsklassen.

In 4 – 6 kleinen Gruppen wird mit ausgebildeten Trainern in insgesamt 3 Hallen trainiert. In den vergangenen Jahren hatten wir immer mehr Anmeldungen wie freie Plätze zur Verfügung, deshalb wird nach der Reihenfolge des Anmeldedatums eingebucht. Alle Informationen sowie das Anmeldeformular findet Ihr unter www.vfl-1862.de Handballcamp --> Download


Anmeldeformular Handballcamp 2014 [330.0 KB] Anmeldeformular Handballcamp 2014 [330.0 KB]



Dezentrale Trainerfortbildung

"So trainiert eine Bundesligamannschaft" mit Ljubomir Vranjes

„So trainiert eine Bundesligamannschaft“

mit Ljubomir Vranjes, Trainer der SG Flensburg-Handewitt, Welt- und Europameister als Spieler sowie Europokalsieger und Supercupsieger als Trainer.

Anmeldung siehe Ausschreibung


>> zur Ausschreibung [264.0 KB] >> zur Ausschreibung [264.0 KB]



wA - Sieg im Derby gegen SF Schwaikheim

VfL Waiblingen - SF Schwaikheim 25:12 (13:6)

Die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen empfing am vergangenen Wochenende die Gäste aus Schwaikheim. Die Gastgeberinnen erwischten einen Guten Start in die erste Hälfte und führte schnell mit 5:0. Vor allem die starke Abwehr und eine gut haltende Torhüterin Pauline Otto machten es den Gästen schwer, Tore zu erzielen.

Im Angriff glänzte Tabea Schmidt die mit 8 Treffern großen Anteil am guten Angriffsspiel der Waiblingerinnen hatte. Lena Leßig brachte außerdem Ruhe und Struktur in den Angriff. Trotzdem war Trainer Nadir Arif teilweise unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, da zu viele technische Fehler gemacht wurden. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass die junge Mannschaft aus Schwaikheim überfordert war und der VfL Waiblingen das gesamte Spiel im Griff und unter Kontrolle hatte. Auch in einer kurzen Schwächephase, als Schwaikheim sehr aggressiv gedeckt hat. Damit gewann die weibliche A-Jugendmannschaft des VfL das Derby verdient und deutlich mit 25:12. Sehr erfreulich ist dabei, dass es viele verschiedene Torschützen in dieser Mannschaft gibt.

Es spielten: Otto, Weiß (1), Torregrossa (2), Fröhlich, Stadler (1), Rützler (2), Fischer (4), Leßig (2), Schmidt (8), Lier (5)



M1 - Souveräner Derbysieg

Eine akrobatische Einlage des Waiblingers Christian Tutsch gegen den Bittenfelder Keeper Tobias Klemm (hinten Tom Kuhnle vom TVB II). Der VfL diktierte das Geschehen im Derby und siegte deutlich.Foto: ZVW

Eine akrobatische Einlage des Waiblingers Christian Tutsch gegen den Bittenfelder Keeper Tobias Klemm (hinten Tom Kuhnle vom TVB II). Der VfL diktierte das Geschehen im Derby und siegte deutlich.Foto: ZVW

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen - TV Bittenfeld 2 34:26 (17:13)

Ein ungewöhnlich faires Waiblinger Stadtderby mit einem eindeutigen Sieg des VfL Waiblingen kam diesmal zum Glück ganz ohne Nicklichkeiten aus. Dazu war der Spielverlauf zu eindeutig. Näher als auf vier Tore kamen die Gäste ab der 35. Minute nicht mehr heran, der Sieg mit acht Toren fiel aber um einige Treffer zu hoch aus.

2:1 führte der TV nach vier Minuten, ehe der VfL das Heft in die Hand nahm. Der in der Anfangsphase stärkste Waiblinger Ladislav Goga brachte seine Mannschaft in Führung, die in der gesamten ersten Hälfte als geschlossene Einheit auftrat, was sich auch in der ungewöhnlich gleichmäßigen Trefferverteilung widerspiegelte. Entscheidenden Anteil am frühen 5:2 hatte Stefan Doll, der zu Beginn einige sogenannte hundertprozentige Würfe entschärfte. Nach dem 8:4 wechselten die Gäste Lukas Volz ein, der für eine deutliche Belebung im Bittenfelder Angriff sorgte. Zusammen mit Tom Kuhnle hatte er am Ende die meisten Tore auf seinem Konto. Bis zum 11:9 hatten die Gäste mehrfach die Gelegenheit, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch dieser wollte einfach nicht fallen. Arne Baumann und Valentin Weckerle stellten den vier Tore Vorsprung wieder her und die restlichen Treffer der ersten Halbzeit verteilten sich gleichmäßig bis zum 17:13 Pausenstand.

Wie schon in Hälfte eins dauerte es drei Minuten, bis der Gastgeber wieder wach war und aus dem zwischenzeitlichen 17:15 wieder auf vier Tore wegzog. Der zu Beginn noch recht unscheinbare Axel Steffens drehte nun richtig auf. Er musste auch mehr Verantwortung übernehmen, denn Ladislav Goga war inzwischen mit einer gebrochenen Nase aus dem Spiel. Über 24:18 und 27:21 hatte die sechs Tore Führung bis zum 29:23 Bestand, das Holger Mayer mit einem seiner unnachahmlichen Harpunenläufe besiegelte. Auch Felix Günthner war in dieser Phase kaum zu bremsen. Eine vierminütige Torflaute des Gastgebers hätte den TV durchaus noch einmal ins Spiel zurückbringen können. Doch auch Bittenfeld traf in dieser Phase nur zweimal und Christian Tutschs 30:25 bedeutete fast schon die Vorentscheidung. Diese war endgültig nach Ivan Miletic’ Doppelschlag zum 33:25 gefallen, Marcus Hellerich machte schließlich mit dem finalen 34:26 den Sack zu.

Am Ende gewann der VfL sicher und souverän, hatte aber noch deutlich Luft nach oben und muss sich im kommenden Auswärtsderby in Schwaikheim sicherlich weiter steigern, um auch dort bestehen zu können. Die Spieler des TV Bittenfeld ließen immer wieder ihr großes Talent aufblitzen, verpassten aber in den entscheidenen Momenten, die wichtigen Tore zu erzielen.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer, Günthner 4, Hellerich 1, Kallenberg 2, Mayer 4, Härtl, Tutsch 3, Gerlich, Baumann 2, Steffens 7/1, Goga 3/1, Weckerle 4, Miletic 4

TV Bittenfeld 2: Baldreich, Klemm, Linsenmaier 1, Gantner, Gille 3, Baldauf, Wissmann 2, Kuhnle 7/3, Volz 6, W. Federhofer 1, Baumbach 3, F. Federhofer, Luithardt, Bischoff 3

Frank Ader


Video Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos



F1 - Waiblinger Teamgeist bringt Auswärtserfolg

VfL Waiblingen Frauen1 2013/2014

VfL Waiblingen Frauen1 2013/2014

Handball, 3. Liga, Frauen: HSG Freiburg - VfL Waiblingen 25:30 (11:15)

(fmo.) In den vergangenen Jahren hätten sich die Drittliga-handballerinnen des VfL Waiblingen die lange Anfahrt nach Freiburg meist sparen können. Denn nie gab es dort etwas Zählbares zu holen. Doch unter ihrem neuen Trainer Nadir Arif überzeugten die VfL-Frauen nun im Breisgau mit einer starken Teamleistung und dem vedienten 30:25 (15:11)-Auswärtserfolg.

Von Beginn an waren die Waiblingerinnen gewillt, die lange Heimfahrt nicht mit einer Niederlage im Gepäck anzutreten. Freiburgs 1:0 blieb dann auch die einzige Führung des Gastgebers im gesamten Spiel. Der VfL trat mannschaftlich geschlossen auf, machte durch die aggressive Abwehrarbeit den HSG-Angreiferinnen das Leben schwer. Nach vorne unterliefen den Gästen zwar im ersten Durchgang noch einige technische Fehler. Doch die wurden durch Kampf und Einsatzwillen mehr als wett gemacht. Bis zum 7:8 blieb die HSG auf Tuchfühlung, dann zog Waiblingen Tor um Tor davon. Zur Halbzeit lagen die Gäste bereits mit 15:11 vorne.

Mit einem fulminanten Start in den zweiten Durchgang stellten die Waiblingerinnen dann endgültig die Weichen auf Sieg. Binnen fünf Minuten zog der VfL auf 19:12 davon. Der VfL-Angriff spielte diszipliniert und wartete geduldig, bis sich die Torchance auftat. Nun gab es auch keine technischen Fehler mehr beim VfL zu sehen. Bedingt durch Hinausstellungen auf Waiblinger Seite kam Freiburg in der Folgezeit zwar nochmals auf bis zu zwei Tore heran (20:22 in der 47. Minute). Doch der VfL wurde auch in dieser Phase nicht nervös. Einstellung und Körpersprache des gesamten Teams stimmten, der VfL wollte unbedingt den Auswärtssieg. Acht Minuten vor dem Spielende hatte sich Waiblingen wieder mit fünf Toren abgesetzt (26:21), das war die Vorentscheidung. Die letzten Treffer für den VfL erzielten die erfolgreichsten Werferinnen Sulamith Klein und Lana Holder. Doch VfL-Coach Arif wollte bewusst keine Einzelspielerinnen hervorheben. Für ihn war die tolle Grundeinstellung des gesamten Teams und dessen geschlossenes Auftreten in Freiburg der Schlüssel zum wichtigen Auswärtssieg.

Dieser Erfolg bringt den VfL vor den beiden letzten Spielen des Jahres gegen Pforzheim (Freitag, 6.12., 20 Uhr) und in Großbottwar (14.12.) in eine gute Ausgangssituation im weiteren Kampf um die vorderen Tabellenplätze.

VfL Waiblingen: Grabowski, Fleischer - Bier (3), Heimburger (3), Unseld (1), Klein (9), Heinz (2), Seitzer (1), Bast, Holder (8/5), Frick (3), Goldmann.


Von Frank Moser


TV SÜdbaden Video HSG Freiburg gegen Waiblingen


Bericht HSG Freiburg Badische Zeitung:
Wiggenhauser: "Der Tank war nicht ganz voll"



F1 - Der weite Weg soll sich lohnen

F1 - Der weite Weg soll sich lohnen

Handball, 3. Liga, Frauen: Waiblingen muss nach Freiburg / Kuschke doch nicht Trainer

Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Paul Herbinger haben die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen gegen Regensburg einen Sieg gefeiert, morgen möchten sie in Freiburg nachlegen. Ohne Markus Kuschke: Aus privaten Gründen hat der neue Trainer kurzfristig abgesagt,Nadir Arif ist alleine verantwortlich.

HSG Freiburg (7. Platz, 10:8 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 12:6 Punkte/Samstag, 20 Uhr).

Als Nachfolger für Paul Herbinger hatten sich die VfL-Verantwortlichen für ein Trainerduo entschieden: Gemeinsam sollten Nadir Arif und Markus Kuschke die Waiblinger Frauen auf Kurs bringen. Daraus wird nun nichts: Aus privaten Gründen hat Kuschke dem VfL kurzfristig abgesagt. Vorerst wird Arif alleine coachen. „Wir sind aber auf der Suche nach einem Ersatz“, sagt Arif.“ Beim 30:26 gegen Regensburg war Arif alleine verantwortlich. „Ein bisschen angespannt, im ersten Spiel“, sagt er. Im Großen und Ganzen war er zufrieden mit dem Auftreten des Teams. „Wir haben gegen einen guten Gegner diszipliniert gespielt.“ Einziger Kritikpunkt waren die vielen technischen Fehler, die Arif jedoch auf die Nervosität unter dem neuen Trainer zurückführt. Bahnbrechende Veränderungen seien nicht geplant, sagt Arif. „Der Kader ist ja soweit gefestigt.“ Einzige Neuerung: Sina Bast spielt nun auch im Rückraum, „dann haben wir hier eine weitere Variante“. Steffi Heinz genießt das Vertrauen am Kreis.

Nach dem Start mit 8:0 Punkten läuft’s beim morgigen Gegner, der HSG Freiburg, nicht mehr ganz so rund. Mit zwei Punkten weniger als der VfL stehen die Schwarzwälderinnen auf Rang Sieben. Arif schätzt die HSG in etwa so stark ein wie Regensburg. Besonders aufpassen müsse der VfL auf die linke Rückraumspielerin und aktuelle Torschützenkönigin der Liga, Daniela Ganter. Sie lege ein unheimliches Tempo vor. Die Erinnerungen des VfL an Freiburg sind nicht besonders gut: In der vergangenen
Saison kassierte er auswärts eine deftige Schlappe. „So etwas will ich nicht noch einmal erleben.“ Wenn es sein Team schaffe, die technischen Fehler zu reduzieren, habe es gute Siegchancen. Die personellen Voraussetzungen hierfür sind gut: Alle Spielerinnen sind fit. Weil der SC Korb am Sonntag spielt, wird auch Caren Hammer mit nach Freiburg fahren.

Quelle: ZVW Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Wagner



M1 Derby: Waiblingen gegen Bittenfeld II

M1 Derby: Waiblingen gegen Bittenfeld II

Handball-Württembergliga, Männer: VfL will im Heimspiel seinen Aufwärtstrend fortsetzen.

(sch/gük/anh). Das Waiblinger Stadtderby lockt traditionell Hunderte Zuschauer in die Halle. Am Sonntag ist es wieder so weit. Die wiedererstarkten Handballer des VfL wollen ihren Heimvorteil im Württembergliga-Spiel gegen den TV Bittenfeld II nutzen.

VfL Waiblingen (10. Platz, 9:11 Punkte) – TV Bittenfeld II (11. Platz, 9:13 Punkte; Sonntag, 17 Uhr).

Nach dem personellen Umbruch und schwierigem Saisonbeginn hat sich die Waiblinger Mannschaft gefunden. Zuletzt gab’s vier Siege in Folge. Besonders beeindruckend war nun das 28:25 beim Absteiger TSV Weinsberg, der zuvor 14:0 Punkte geholt hatte. VfL-Trainer Michael
Abele lobt den „sehr starken“ Auftritt seines Teams. „Wir kommen an den Punkt, an dem die Mannschaft begriffen hat, was die Trainer von ihr wollen. Wir verbessern uns von Woche zu Woche.“ Auch dank der Verpflichtung von Felix Günthner sei aus dem Sorgenkind Abwehr inzwischen das Glanzstück im Waiblinger Spiel geworden. Nun freue sich der VfL aufs Stadtderby in der Rundsporthalle, zumal es für ihn eines der bislang raren Heimspiele ist. Extra zu motivieren brauche er sein Team nicht, sagt Abele. Er lässt vor dem Derby aber auch ein wenig Druck aus dem Kessel: „Bei mir geht’s drum, dass wir uns weiter verbessern und Punkte holen – egal, gegen wen.“ Vom Anspruch her müsse der VfL die zweite Mannschaft des TV Bittenfeld auf jeden Fall schlagen. Bis auf den langzeitverletzten Robin Brugger (Aufbautraining) und den erkrankten Christian Abelmann sind alle VfL-Spieler an Bord.

Auch die Bittenfelder fiebern der Partie entgegen. „Für meine Jungs ist es das Derby aller Derbys“, sagt Spielertrainer Jens Baumbach. Der TVB II verlor am Wochenende nur mit 31:33 beim Spitzenteam SG Bottwartal. „Aber die erste Halbzeit war ein bisschen ein Rückschritt.“ In der offensiven Abwehr der Bittenfelder habe es an Aggressivität und Leidenschaft gemangelt. Und weil es auch vorne unter anderem mit der Wurfausbeute haperte, hatten die Gäste schon zur Pause einen zu großen Rückstand (11:19). Gut dagegen war die Leistung des Teams in der zweiten Hälfte. In Waiblingen erwartet der Spielertrainer ein anderes Auftreten seiner Mannschaft. „So eine Halbzeit wie in Bottwartal wird uns dort nicht passieren.“ Ein wenig überrascht hat Baumbach der Sieg des VfL in Weinsberg. „Aber vom Kader her gehören die Waiblinger für mich zu den Top vier. Die Mannschaft scheint sich langsam zu fangen.“ Bittenfeld II sei zwar Außenseiter. „Aber die Rolle schmeckt uns eigentlich gut. Ich bin nicht so schlechten Mutes, wir werden es Waiblingen nicht einfach machen.“ Michael Seiz aus dem Zweitligakader wird für den TVB II spielen. Fraglich ist der Einsatz des am Fuß verletzten Keepers Max Baldreich.

Quelle: ZVW



wD - Erfreulich!

wD - Erfreulich!

Das Heimspiel am Samstag, 23.11.2013 gegen die HBI Weilimdorf /Feuerbach lässt sich kurz zusammenfassen: Es ist und war sehr erfreulich zu sehen,

dass die VFL Mädels das in den Trainingseinheiten gezeigte Spielkönnen und die Spielfreude heute auch im Spiel umsetzten und zeigten! Und so konnten sie das Spiel verdient mit 24 : 16 für sich entscheiden. Weiter so!!!

Für den VfL spielten:
Corinna (TW), Emmelie (7/3), Pauline (1), Helen (3/5), Maren, Lena (1), Luisa (3), Rebecca, Melissa (1), Caroline

Bericht: Jutta Weiss



mB - Deutlicher Sieg im Spitzenspiel

mB - Deutlicher Sieg im Spitzenspiel

Männliche B-Jugend Bezirksliga

VfL Waiblingen – SG Weinstadt 37: 25 (17:10)

Hochverdient und in dieser Deutlichkeit nicht erwartet setzte sich die männliche B-Jugend gegen die bis dato unbesiegte SG Weinstadt durch.

Die Gastgeber ließen die Weinstädter von Beginn an kaum zur Besinnung kommen. Zunächst war es Lukas Ader, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Bis zum 5:2 steuerte er drei Tore bei, zwei weitere kamen von Louis Wössner, der mustergültig ins Spiel gebracht wurde. Bis zum 15:7 klappte alles wie am Schnürchen, nahezu jeder Ball konnte im Gehäuse des Gegners untergebracht werden. Vor allem Hannes Luckert und Tobias Ziegler auf der rechten Angriffseite waren kaum zu stoppen. Danach kam Weinstadt etwas besser ins Spiel, Waiblingen ließ im Angriff aber nichts mehr anbrennen und führte zur Halbzeit deutlichst mit 17:10. Nach der Pause sahen die zahlreichen Zuschauer allerdings nur kurz eine Fortsetzung der Geschehnisse der 1. Halbzeit. Beim Zwischenstand von 19:12 startete Weinstadt eine Aufholjagd, die sie bis auf 21:18 heranbrachten. In dieser Phase war der Waiblinger Angriff zu statisch, es wurde teilweise zu schnell abgeschlossen und Weinstadt konnte mit gefährlichen Kontern Tor um Tor herankommen. Dann aber folgten die Festspiele des Mauriz Rebstock. In der ersten Hälfte noch recht unscheinbar, brachte er seine Mannschaft nahezu im Alleingang vollends auf die Siegerstraße. Gegen sein 1 gegen 1 auf Halbrechts hatte die Gästeabwehr keinerlei Mittel. Außerdem konnte Nick Pennekamp eine Glanztat nach der anderen im Tor abliefern. Weinstadt war ziemlich entnervt und Waiblingen feierte zurecht lautstark den 37:25 Sieg

VfL: Lehmkühler 2, Rauscher 1/1, Ludwig 2, Luckert 4, Wössner 3, Koch 1/1, Ader 8, Pennekamp, Ziegler 7, Rebstock 8

Meli Ader


Bericht Gegner SG Weinstadt: Desolate Vorstellung



M1 - Nächster Auswärtssieg nach starker Leistung

M1 - Nächster Auswärtssieg nach starker Leistung

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
TSV Weinsberg - VfL Waiblingen 25:28 (12:11)

10 Spiele hat der VFL mittlerweile bestritten, 70% davon Auswärts und die Waiblinger Jungs haben sich inzwischen darauf eingestellt. Nach dem Sieg in Rietheim folgte nun der Sieg in Weinsberg, gegen einen BWOL-Absteiger der mit einem imposanten 14:0 Punktelauf in das Spiel ging.

Zwar führten die Remstäler mit 2:1 doch danach bestimmte eindeutig die Heimmannschaft das Spiel. Bereits nach 7 Minuten führte der TSV mit 5:2 und außer Ladislav Goga der bis zum 5:8 bereits 3 Treffer erzielt hatte, taten sich die VFL-Angreifer sehr schwer gegen die aggressive Weinsberger Deckung. 3 Spielern war es zu verdanken dass die Gäste in der restlichen ersten Hälfte nicht deutlicher in Rückstand gerieten: Axel Steffens, der mit seinem unbändigen Siegeswillen und seinen technischen Möglichkeiten das Weinsberger Abwehrbollwerk immer wieder aushebeln konnte, Torhüter Stefan Doll der dank zahlreichen Glanzparaden nur 12 Gegentreffer zu lies und Marcus Hellerich der für den früh mit zwei Zeitstrafen belasteten Marc Kallenberg in die Abwehr geschickt wurde und dort eine sensationelle Leistung ablieferte. Beim 16:15 eroberte sich Waiblingen in der 36. Minute die Führung zurück und Weinsberg reagierte mit einer Manndeckung gegen Steffens. Dies war für den VFL die perfekte Einladung nun auch spielerisch Akzente zu setzen und die sich ergebenden Freiräume optimal zu nutzen. Christian Tutsch erzielte mit seinen beiden ersten Treffern das 18:16 doch Weinsberg wollte den Anschluss an die Tabellenführung behalten und kämpfte sich zum 20:20 zurück. Tutsch, Miletic und der am Kreis nicht mehr zu haltende Felix Günthner sorgten beim 24:21 für die erste Drei-Tore Führung der Gäste. Der für die zweite Halbzeit eingewechselte Marc Krammer konnte ebenfalls einige wichtige Akzente setzen. Durch zwei weitere Überzahlsituationen erzielte der TSV in der 55. Minute den 23:24 Anschlusstreffer. Valentin Weckerle bei seinem Debüt nach Verletzungspause und Günthner sorgten für das Vorentscheidende 26:23. Nach dem Vierten Tutsch Treffer zum 27:24 war das Spiel entschieden, der krönende Abschluss gehörte standesgemäß Axel Steffens der den 28:25 Endstand erzielte.
Der VFL muss nun den Aufwind nach 2 Auswärtssiegen nutzen und am kommenden Sonntag Zuhause im Stadtderby den TV Bittenfeld bezwingen um sein Punktekonto endlich auszugleichen.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Günthner 6, Hellerich, Kallenberg 1, Mayer, Härtl,Tutsch 4, Gerlich, Baumann, Steffens 8/1, Goga 5, Miletic 2, Weckerle 2.

Frank Ader



F1 - Holpriger Sieg

Sina Bast, VfL Waiblingen, behauptet sich gegen den Regensburger Zugriff. Foto: ZVW

Sina Bast, VfL Waiblingen, behauptet sich gegen den Regensburger Zugriff. Foto: ZVW

Frauen Handball 3. Liga Süd
VFL Waiblingen – ESV 1927 Regensburg 30:26 (14:13)

Eng geht es zu in der 3. Liga Süd der Frauen, die Hälfte der Mannschaften an der Spitze haben 4 oder 6 Minuspunkte und so wird fast jede Begegnung zum Spitzenspiel. Dem Attribut Spitze wurde die Begegnung am Samstagabend a nicht gerecht. Dazu gab es einfach viel zu viele technische Fehler. Doch am Ende zählt allein der Sieg und der war für den VfL nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der 2. Hälfte hochverdient.

Trainer Nadir Arif begann die Begegnung mit einer leicht veränderten Aufstellung. Er beorderte Sina Bast in den rechten Rückraum und begann mit Silke Heimburger auf Rückraum Mitte. Bis zum 5:4 lagen die Waiblingerinnen meist einen Treffer in Front, ehe Abspiel- und Fangfehler den Gästen immer öfter einfache Kontertore ermöglichten. So führte Regensburg nach 13 Minuten verdient mit 8:5 und Arif zückte die Auszeitkarte. Die nun eingewechselte Ronja Grabowski hielt einige wichtige Bälle, den Gästen gelang sieben Minuten kein Treffer mehr. Doch auch das 8:8 brachte keine Sicherheit ins Waiblinger Spiel. Immer wieder wurde der ESV zu Gegenstößen eingeladen und nützte diese kaltblütig aus. Zum Glück war in der ersten Halbzeit auf Stefanie Frick Verlass, die bei fünf Wurfversuchen fünf Treffer erzielte, wobei die Treffergenauigkeit der gesamten Mannschaft äußerst positiv war. Lediglich drei Versuche landeten nicht im Regensburger Gehäuse. So blieb das Spiel bis zum Pausenstand von 14:13 sehr umkämpft und die Führung dementsprechend eng.

Zwei schöne Treffer von Silke Heimburger und ein Kontertor von Lana Holder bedeuteten beim 17:14 die erste drei Tore Führung. Regensburg allerdings erseits kämpfte sich noch einmal zurück, vor allem die schnelle Anna Fuhrmann und die treffsichere Lavinia Albescu setzten den Waiblinger Deckungsverband immer wieder unter Druck. Im Angriff spielten die Remstälerinnen nun deutlich sicherer und wirkten von allen Positionen torgefährlich. Zwei Treffer von Annika Bier läuteten den entscheidenden Zwischenspurt ein. Stefanie Heinz und die in der Endphase sehr treffsichere Sulamith Klein sorgten für das vorentscheidende 24:19. Anna-Lena Unseld und Silke Heimburger sorgten für die endgültige Entscheidung. Beim 30:24 stand der Sieg längst fest, die letzten beiden Gästetore bedeuteten lediglich Ergebniskosmetik.

Trotz des wichtigen Heimsieges bedarf es am kommenden Wochenende einer deutlichen Leistungssteigerung, um auch beim schwierigen Auswärtsspiel in Freiburg erfolgreich bestehen zu können.

VfL WN: Blum, Fleischer, Grabowski, Bier 3, Heimburger 5, Unseld 4, Klein 4, Heinz 2, Seitzer 1, Bast, Holder 5/2, Frick 6, Goldmann

Regensburg: Vierheilig, Flesch, Odersky 4, Fuhrmann 6, Röhrl 1, Walzik 2, Pimpl, Albescu 6, Baumgardten 1, Weber 3/1, Zimmermann, Bittner, Ehlis, Nigrutiu-Chirila 3/1



Fotoimpressionen Hüttengaudi 2013

Fotoimpressionen Hüttengaudi 2013


Link zu den Fotoimpressionen der Hüttengaudi 2013



F1 - VfL Waiblingen trennt sich von Herbinger

Überraschend hat sich der VfL Waiblingen gestern von Paul Herbinger getrennt. Foto: ZVW

Überraschend hat sich der VfL Waiblingen gestern von Paul Herbinger getrennt. Foto: ZVW

Abteilungsleitung sieht Saisonziel gefährdet / Nadir Arif und Markus Kuschke übernehmen

Paul Herbinger ist nicht mehr Trainer der Waiblinger Drittliga-Handballerinnen. Die Abteilungsleitung hat dem 59-Jährigen gestern mitgeteilt, dass sie ab sofort ohne ihn plant. "Wir sehen unser Ziel, um den Aufstieg mitzuspielen, massiv gefährdet", sagt der Abteilungsleiter Steffen Leßig.

Nach dem dritten Platz in der vergangenen Saison wollte der VfL mit seinen Frauen wieder in der Spitzengruppe mitspielen. Nach acht Spieltagen liegen die Waiblingerinnen in der extrem ausgeglichenen 3. Liga mit 10:6 Punkten auf Rang sieben, aber lediglich zwei Verlustpunkte hinter dem Spitzenreiter TSV Haunstetten.

Eine Bilanz, welche den Verantwortlichen offensichtlich nicht gefällt. "Von den Daten und Fakten her mag die Entscheidung überraschen", sagt der VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig. "Aber wir haben drei Spiele verloren, zwei davon aus meiner Sicht unnötig." Die 22:24-Niederlage im Verbandspokal beim Liga-Konkurrenten Herrenberg schmeckte Leßig ebenfalls nicht. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den letzten drei Jahren so wenig Tore geworfen haben."

Das Wort "Aufstieg" sei vor der Saison zwar nicht öffentlich ausgesprochen worden, "intern war das aber schon ein Thema", sagt Leßig. "Wir sahen die Gefahr, zu weit ins Mittelfeld zu rutschen, und sahen uns deshalb jetzt unter Zugzwang." Leßig hält das Team für stark genug, ganz vorne mitzuspielen. "Es gibt sogar Leute, die sagen, mit dieser Mannschaft dürften wir kein Spiel verlieren." Immerhin habe der VfL einige Spielerinnen in seinen Reihen, die einst höherklassig spielten.

Nicht nur das sportliche Ziel sieht Leßig gefährdet. Eigene Spielerinnen hätten sich beim VfL weiterentwickeln und Talente von auswärts nach Waiblingen kommen sollen, so der Plan. "Das hat nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben."

Paul Herbinger zeigte sich überrascht von der Entscheidung des Vereins, die ihm telefonisch übermittelt worden sei. "Ich hatte nicht den Eindruck, dass in der Mannschaft etwas nicht gepasst hat", sagte er gestern gegenüber unserer Zeitung. "Es hat Spaß gemacht, ich habe auch viel positive Rückmeldungen bekommen." Die Gründe, die der Verein für die Trennung angab, "möchte ich eigentlich nicht weiter kommentieren". Er findet jedenfalls nicht, dass die Mannschaft hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. "Natürlich hätte auch ich gerne zwei Punkte mehr." Andererseits seien die Leistungsunterschiede zwischen den Top-Teams gering. "Man kann nicht davon ausgehen, dass die Saison ein Selbstläufer wird, nur weil man eine sehr gute Spielerin geholt hat."

Seine Enttäuschung kann Herbinger nicht verbergen, er sagt aber auch: "Man muss es nehmen, wie's kommt." Langweilig werde ihm nicht. Und wenn er wieder Lust habe, könne er jederzeit wieder irgendwo einsteigen. "Ich habe genügend Angebote."

Richten soll's jetzt Nadir Arif - Sportlicher Leiter beim VfL, Trainer der zweiten VfL-Frauenmannschaft und Jugendkoordinator -, in Zusammenarbeit mit Markus Kuschke. Arif kennt den 35-Jährigen aus dem gemeinsamen Verbandskadertraining. Der B-Lizenz-Inhaber hat zuletzt mit dem ehemaligen Waiblinger Severin Englmann in Bietigheim zusammengearbeitet und dort unter anderem die weibliche A-Jugend in der BW-Oberliga trainiert. "Wir wollen einen Impuls setzen", sagt Leßig. "Die beiden werden sich hundertprozentig reinhauen, damit wir unsere Ziele erreichen."

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Ein Prosit der Gemütlichkeit

Rund 800 Menschen haben nach Angaben des Veranstalters am Samstagabend in der Rundsporthalle gefeiert. Foto: ZVW

Rund 800 Menschen haben nach Angaben des Veranstalters am Samstagabend in der Rundsporthalle gefeiert. Foto: ZVW

Bei der Waiblinger Hüttengaudi hat in der Rundsporthalle Festzeltstimmung geherrscht

Waiblingen. Lederhosen, Karohemd und Dirndltracht: Die Feierfreudigen aus Waiblingen und Umgebung haben sich herausgeputzt. Bei Bier und Festzeltmusik der Band W.I.P.S. kommt Stimmung auf – wie auf dem Cannstatter Wasen. Jung und Alt schunkeln gemeinsam auf den zahlreichen Bänken in einen feuchtfröhlichen Abend.

Schon von weitem ist der dumpfe Bass zu hören, dessen vibrierender Klang sich seinen Weg durch die Talaue bis an die Rems bahnt. Die Schlange vor der Eingangstüre der Rundsporthalle, die um 19 Uhr ihre Pforten geöffnet hat, ist ein weiteres Indiz dafür, dass an diesem Abend etwas los ist in Waiblingen. Wochenlang hat die Abteilung Handball des VfL Waiblingen die Werbetrommel gerührt. Die orange-weiß-blauen Plakate sind aufgefallen und es hat sich herumgesprochen: Die erste Waiblinger Hüttengaudi steigt in der Rundsporthalle. „Mit der Organisation war das gar nicht so einfach“, gesteht Abteilungsleiter Steffen Leßig, der ebenfalls ein rot-weiß kariertes Hemd trägt. „Eine außersportliche Veranstaltung in der Rundsporthalle steigen zu lassen hat einige Verhandlungen mit der Stadt mit sich gebracht.“ Doch die Mühen haben sich gelohnt. Viele fleißige Helfer haben die Sporthalle in einen Ort mit Festzeltcharakter verwandelt.

Separate VfL-Loge mit speziellem Bewirtungsservice
Das Handballtor musste einer großen schwarzen Bühne mit Leinwand und bunten Scheinwerfern weichen. Vor ihr sind zahlreiche Reihen mit Biertischen und Bänken aufgebaut. Gegenüber, am anderen Ende der Halle, findet eine separate VfL-Loge mit speziellem Bewirtungsservice ihren Platz. Für alle anderen Partygäste gilt Selbstbedienung. Neben einer langen Bar, einem Jägermeisterstand, einem Wein- und Sektausschank und einer großen Bierstation gibt es auch Speisen vom Grill oder aus der Fritteuse.

Doch nicht für alle Besucher ist das Sinnbild einer gelungenen Hüttengaudi. „Mir fehlt hier die Kälte, der wärmende Glühwein, einfach der Flair einer Hütte“, sagt Tim Bolz, der mit seinem Freund Moritz Eppenstein in die Rundsporthalle gekommen ist. „Außerdem ist die Halle sehr groß, dafür sind bisher zu wenige Leute da“, kritisieren die 27-jährigen Waiblinger weiter. Eigentlich haben die Veranstalter mit 1300 Besuchern gerechnet. Rund 450 Karten sind bereits im Vorverkauf über den Tisch gegangen. Trotzdem wird diese Zahl an diesem Abend nicht erreicht. „Es sind etwa 800 Partyfreudige gekommen“, schätzt Steffen Leßig. Viele von ihnen sind natürlich Handballer und Sportler. Da diese zum Teil am Samstagabend noch Punktspiele haben, füllt sich die Halle erst ab 22 Uhr zusehends.

Mit späterer Abendstunde und stetig fließendem Alkohol steigt die Stimmung. In den ersten Reihen sitzt schließlich keiner mehr. Alle stehen auf den Bierbänken und schunkeln, klatschen und singen mit. Die Partyband W.I.P.S. heizt der Partymeute ordentlich ein. Die Musiker sind bekannt durch ihre Auftritte in Grandls Hofbräuzelt auf dem Cannstatter Wasen. „Dass sie an diesem Abend in Waiblingen auftreten, wurde durch die Kontakte zu Sänger Hagen möglich gemacht“, verrät Steffen Leßig.

Bei Wiesn-Hits wie „Das ist Wahnsinn“. „Ladioo“ und „Schatzi, schenk mir ein Foto“ hält es schließlich auch Mareen Haußmann nicht mehr auf ihrer Bank. Die 19-jährige Studentin findet die Veranstaltung gelungen. „Bei entspannter Atmosphäre mit bekannten Gesichtern feiern, das macht einfach Spaß“, verkündet die Kernerin, die heute mit Freunden aus ihrem Sportverein gekommen ist. Auch Benjamin Treiber aus Stetten kann sich nicht beklagen: „Stimmung wie auf dem Wasen; Bier und Frauen im Dirndl – was will man mehr?“ Scherzt der 21-Jährige. So unterschiedlich wie das Alter des Publikums, das schätzungsweise von 16 bis 50 Jahren reicht, sind wohl auch die Meinungen über die Skihüttengaudi der Handballer. Für die Sportabteilung ist die Veranstaltung doch auf jeden Fall eine wichtige Einnahmequelle. Der Gewinn aus dem Eintritt, der acht Euro beträgt, und den verkauften Getränken und Speisen fließt in die Jugendförderung. „Trainer mit Lizenz müssen bezahlt werden und im Frühjahr findet wieder unser Handballcamp statt“, erklärt Steffen Leßig. Wenn sich der Aufwand gelohnt hat, wird es voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder „Waiblingen, seid ihr gut drauf?“ aus der Rundsporthalle tönen. www.zvw.de


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M2 – Trainerwechsel mit Wiedersehen

Jan Vetrovec, schon 2011 schwörte er als Spielertrainer die Mannschaft des VfL ein.

Jan Vetrovec, schon 2011 schwörte er als Spielertrainer die Mannschaft des VfL ein.

Nach gut eineinhalb Jahren verabschiedete sich Andreas Österle als Trainer der Herren 2. Aus beruflichen Gründen ist der Feuerbacher gezwungen sein Amt als Verantwortlicher der Bezirksligamannschaft niederzulegen. Mit Jan Vetrovec tritt ein alter Bekannter dessen Nachfolge an.

Seit Dienstag, den 12. November gehen Andreas Österle und die 1b getrennte Wege. Die Mannschaft bedankt sich bei ihrem alten Trainer, über die Vorbereitung und den Einstieg in die aktuelle Saison hinaus, für den loyalen Einsatz im Kampf gegen den Abstieg in der vergangenen Spielzeit, welcher nicht zuletzt vom Klassenerhalt belohnt wurde.

Mit Jan Vetrovec erhalten die Spieler einen alten, erfahrenen Bekannten zurück. Vetrovec selbst spielte noch für die erste Mannschaft in der Württemberg-Oberliga, welche er kurzzeitig als Interimstrainer übernahm. Mit dem A-Jugendjahrgang 1993/94 gelang ihm der zweite Platz der Württembergliga, weswegen er dem Großteil des Kaders als Trainer noch positiv in Erinnerung sein sollte.

Der VfL wünscht Jan Vetrovec und seiner Mannschaft alles Gute für die gemeinsame Zukunft, sowie viel Erfolg in der schon angespielten Saison!



M2 - Dezimierte 1b hält nur eine Halbzeit lang mit

EK/SV Winnenden - VfL Waiblingen2 29:18 (14:12)

Mit nur 10 Feldspielern, zwei davon angeschlagen fuhr die 1b am Samstag ins harzfreie Winnenden. Die Vorzeichen waren also nicht gerade besonders gut. Trotzdem war die Mannschaft gewillt den Gegner aus ihrer Halle zu „kärchern“.

Zu Beginn zeigten sich aber wieder einmal die üblichen Probleme beim harzlosen Spiel. Die teils guten Wurfmöglichkeiten waren nicht von Erfolg gekrönt. Folgerichtig setzten sich die Hausherren schnell auf 4:1 ab. Nur selten gelangen den Waiblingern die einfachen Tore aus dem Rückraum oder über Tempogegenstöße. Zudem verletzten sich zu diesem Zeitpunkt noch zwei weitere Waiblinger. Beim stand von 10:5 für Winnenden war schon schlimmstes zu befürchten. Plötzlich war aber von Unsicherheit nichts mehr zu spüren. Die Fehler der ebenfalls unsicher auftretenden Winnender wurden jetzt konsequenter genutzt. Kurz vor der Pause hatte man sogar die Chance zum Ausgleich. Diese wurde jedoch leider vergeben. Im Gegenzug markierte Winnenden den 14:12 Halbzeitstand.

Über die zweite Hälfte gibt es aus Waiblinger Sicht nichts Gutes mehr zu berichten. 6:15 Tore und zwei weitere Verletzungen sprechen eine deutliche Sprache. Der VfL beendete die Partie mit noch 6 gesunden Spielern und muss sich bis zur Winterpause schleunigst etwas einfallen lassen, will man nicht am Tabellenende überwintern.

Tore: Ader, Pennekamp, Ader, Kallenberg , Ludwig 2, Schmid 1, Becker, Kugel, Dragin 2, Schwarz 4, Lehmkühler 8(2), Hintennach, Benhelm 1.


Bericht Gegner EK/SV Winnenden: Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit



F1 - Frühes Pokalaus der VfL-Handballerinnen

F1 - Frühes Pokalaus der VfL-Handballerinnen

HVW-Verbandspokal: SG H2Ku Herrenberg - VfL Waiblingen 24:22 (12:9)

Von Frank Moser

(fmo.) Nach dem Finale vor zwei Jahren und dem Halbfinale 2012/2013 werden die Handballerinnen des VfL Waiblingen in dieser Saison nicht ins Final Four um den Pokal des Handballverbands Baden-Württemberg einziehen. Im Zweitrundenspiel beim Drittligakonkurrenten Herrenberg unterlagen die Kreisstädterinnen knapp mit 22:24 (9:12) Toren.

Wie schon gewohnt startete der VfL auch in Herrenberg gut in die Begegnung. Aus einer konzentrierten Abwehr heraus setzte sich Waiblingen früh mit 6:3 Toren ab. Anschließend versäumte es der VfL jedoch, seinen Vorsprung zu halten oder auszubauen. Grund dafür waren eine Reihe unnötiger Ballverluste. Herrenberg nutzte nun die Fehler des Gastes konsequent aus und drehte den Rückstand bis zum Pausenpfiff in eine eigenen Drei-Tore-Führung (12:9).

Auch nach dem Wechsel boten sich dem VfL viele Chancen, um wieder den Anschluss zu finden. Doch zu viele davon blieben ungenutzt. Stattdessen zog der Gastgeber auf 21:15 davon. Waiblingen bewies jedoch eine gute Moral. Angeführt von der effizienten sechsfachen Torschützin Mara Seitzer sowie von Lana Holder blies der VfL zur Aufholjagd, rückte Tor um Tor heran. Gegen Ende hatte der VfL dann auch Pech, als die Schiedsrichter einen Angriff der Herrenbergerinnen in Unterzahl ungewöhnlich lange laufen ließen. Waiblingen rückte zwar noch auf 22:24 heran, doch die Zeit wurde knapp. Der Ausgleich und damit die Verlängerung wollten dem ersatzgeschwächten VfL - nur acht Feldspielerinnen waren nach Herrenberg gereist - nicht mehr gelingen.

VfL-Trainer Paul Herbinger war trotz des frühen Pokalaus zufrieden mit der kämpferischen Einstellung seines Teams, und auch froh darüber, keine weiteren Verletzungen beklagen zu müssen. Nach dem spielfreien Wochenende geht es am 23. November in der 3. Liga weiter mit dem Heimspiel gegen den punktgleichen ESV Regensburg. Dem Sieger winkt die Etablierung in der breiten Spitzengruppe, der Verlierer muss ins Mittelfeld zurück. Anpfiff in der Rundsporthalle ist um 20:00 Uhr.

VfL Waiblingen: Grabowski, Fleischer, Blum - Heimburger, Unseld (3), Klein (4), Seitzer (6), Bast (1), Holder (8/2), Hammer, Goldmann.



F1 - VfL steht heute vor schwieriger Aufgabe in Herrenberg

F1 - VfL steht heute vor schwieriger Aufgabe in Herrenberg

Von Thomas Wagner. Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben zwar ein spielfreies Wochenende vor sich, heute Abend indes steht ein Pflichtspiel an: In der zweiten Runde des Verbandspokals muss der VfL beim starken Liga-Konkurrenten SG H2Ku Herrenberg antreten.

Das jüngste Ligaspiel bei der Zweitliga-Reserve des TV Nellingen stellte den VfL Waiblingen vor keine allzu großen Schwierigkeiten: Mit 31:19 setzte sich das Team von Trainer Paul Herbinger souverän durch, hatte bereits zur Pause beim 16:6 für die Vorentscheidung gesorgt. „Da spielte die Abwehr sehr aufgeweckt“, sagt der Trainer. Bevor’s am Samstag in einer Woche gegen den ESV Regensburg und im folgenden Spiel gegen die ebenfalls mit dem VfL punktgleichen HSG Freiburg geht, sind die Waiblingerinnen heute im Pokalwettbewerb gefordert – und hätten sich eine angenehmere Aufgabe gewünscht. Schließlich gilt das Herrenberger Team als einer der Aufstiegsfavoriten. „Der Gegner hätte sicherlich leichter sein können“, sagt Paul Herbinger. „Wir möchten natürlich trotzdem eine Runde weiterkommen.“

Am zweiten Spieltag der Punkterunde besiegten die Waiblingerinnen die SG H2Ku Herrenberg nach einer sehr konzentrierten und guten Leistung mit 32:28. Das Team von Trainer Hagen Gunzenhauser erwischte jedoch in der Rundsporthalle einen schwachen Tag – und wird sich heute sicherlich revanchieren wollen. „Herrenberg wird sicher heiß auf uns sein“, sagt Herbinger. Zuletzt zeigte sich Herrenberg sehr gut in Form und unterstrich damit seine Ambitionen. Mit 30:21 zwang es die HSG Freiburg in die Knie, gewann 27:19 in Pforzheim und 33:24 gegen Großbottwar. Außer gegen Waiblingen unterlag die SG lediglich in Regensburg (28:31), zu Hause ist sie ohne Punktverlust.

Der VfL Waiblingen geht also nicht eben als Favorit ins Spiel, zumal er auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten muss. Steffi Heinz („sie machte gegen Nellingen ein sehr gutes Spiel“) ist beruflich verhindert. Steffi Frick, die sich seit Wochen mit diversen Muskelverletzungen herumplagt, hat eine 14-tägige Pause verordnet bekommen. Damit stehen Herbinger lediglich acht Feldspielerinnen zur Verfügung.

Abschenken wollen die Waiblingerinnen den Verbandspokal dennoch nicht. Ziel des Drittligisten ist, wie jede Saison, das Final Four. In den vergangenen beiden Spielzeiten erreichte der VfL das Halbfinale und das Finale.

zvw.de



Waiblinger Hütten-Gaudi Aktuell

Waiblinger Hütten-Gaudi Aktuell

Ab heute, Karten nur noch an unseren Vorverkaufsstellen:

Bäckerei Schöllkopf, Lange Str. 58, Waiblingen
Blumenoase Grüninger, Max-Eyth-Str. 14, Waiblingen
oder an der Abendkasse.



F1 - VfL Waiblingen gibt sich gegen Tabellenschlusslicht keine Blöße

Foto: www.schwabenhornets.de

Foto: www.schwabenhornets.de

TV Nellingen 2 – VfL Waiblingen 19:31 (6:16)

Am Samstagmittag gewannen die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen beim TV Nellingen 2 mit 19:31 (6:16). In einem insgesamt fairen Spiel mit Freundschaftsspiel-Charakter überzeugte vor allem in der ersten Halbzeit die Abwehr vor einer gut aufgelegten Katharina Blum im Tor. Dabei gab es für viele Waiblinger Spielerinnen ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Verein. Anna-Lena Unseld, Stephanie Frick, Mara Seitzer, Cora Goldmann und Lisa Fleischer trugen schon das Trikot des Gegners.

Zu Beginn des Spiels dominierten die Abwehrreihen beider Mannschaften. Während sich die Waiblinger Damen an der aggressiven Abwehr des jungen Nellinger Teams zunächst die Zähne ausbissen, konnte auch der Gegner kein Tor erzielen. Erst nach 4 Minuten gelang Nellingen das 1:0 durch einen 7-Meter. Dann aber das gleiche Bild wie in den vergangenen Partien. Es spielte nur noch der VfL und man konnte sich schnell mit Toren von Lana Holder und Stephanie Heinz auf 1:6 (13.min) absetzen. Das zwang die gegnerische Trainerin zu einer Auszeit. In den letzten Wochen kam nun ein Bruch in das Waiblinger Spiel, doch diesmal blieb man unbeeindruckt. Die Abwehr erkämpfte sich viele Bälle, die über die erste oder zweite Welle den Weg schnell ins Nellinger Tor fanden. So wurde die Führung über das 5:10 zum 6:16 Halbzeitstand ausgebaut.

Um den Gegner nicht wieder aufzubauen und ins Spiel kommen zu lassen, galt es an die gute Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. Zwar gab es nun einige Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff, was jedoch von Nellingen nicht genutzt wurde. Im Angriffspiel warf man viele Bälle weg und in der Abwehr fehlte die Konzentration. Dennoch konnte man den Gegner durch schöne Treffer von Stephanie Frick zum 7:18 (34. min) und Anna-Lena Unseld zum 13:24 (44.min) auf Abstand halten. Trainer Paul Herbinger hatte dadurch die Möglichkeit viel durchzuwechseln und allen Spielerinnen ihre Spielanteile zu geben. Alle fügten sich nahtlos ins Spiel ein und besonders Cora Goldmann machte durch Ballgewinne in der Abwehr auf sich aufmerksam. Zum Schluss leuchtete ein verdienter und ungefährdeter 19:31-Sieg von der Anzeigetafel.

Nächste Woche haben die VfL-Damen spielfrei, werden aber dennoch bei der Hüttengaudi in der Rundsporthalle anzutreffen sein. Am 23. November ist dann Regensburg zu Gast in der Rundsporthalle. Entgegen aller Erwartungen, stehen die Regensburgerinnen auf dem vierten Tabellenrang punktgleich mit dem VfL Waiblingen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Fleischer; Bier (2), Hammer (1), Heimburger (4), Unseld (6), Klein (1), Heinz (5), Seitzer (2), Holder (7/3), Frick (3), Goldmann.

TV Nellingen: Geiß, Staudenmaier; Straub (1), Blanke (7/3), Woerner, Valjevac (1), Winger, Willig, Mitranic (3), Schnabel (2), Beyerle (1), Saskia Hiller (4), Alina Hiller, Welter.


Bericht Gegner TV Nellingen: Deutliche Heimniederlage des Perspektivteams



wA - Sieg bei punktgleicher SG BBM Bietigheim

wA - Sieg bei punktgleicher SG BBM Bietigheim

SG BBM Bietigheim - VfL Waiblingen 21:30 (10:15)

Am vergangenen Wochenende war die weibliche A-Jugend beim punktgleichen Gegner in Bietigheim zu Gast. Angereist mit nur 8 Spielerinnen sah man sich nicht unbedingt als Favorit. Trainer Nadir Arif nahm die Mannschaft vor dem Spiel in die Pflicht und fand die passenden Worte um deutlich zu machen, dass ein Sieg das klare Ziel sei.

Die VfL Mädels kamen sehr gut ins Spiel und schafften es von Anfang an sich immer deutlicher abzusetzen. Zur Halbzeit stand es 10:15 für die Gäste.

Vor allem die starke Abwehr und sichere Abschlüsse im Angriff sicherten beim starken Gastgeber Bietigheim den Sieg. Die Begegnung endete somit 21:30 für den VfL Waiblingen. Mit 8 Treffern zeigte Laura Lier ein sehr starkes Spiel und trug einen großen Teil dazu bei, einen hochverdienten Auswärtssieg einzufahren.

Es spielten: Otto, Lier (8), Leßig (4/3), Rützler (4/1), Torregrossa (2), Weiß (2), Fischer (5), Schmidt (5)



wD - Zu früh am Sonntagmorgen...

wD - Zu früh am Sonntagmorgen...

SV Stg.Kickers - VfL Waiblingen 18:15

Die Partie am frühen Sonntagmorgen gegen die SC Kickers begann vielversprechend. Innerhalb der 1. Minute fiel das 1. Tor für die Mädels des VfL Waiblingens. Im Minutentakt erhöhten sie auf einen Spielstand von 0:5. In der 6. Minute erzielten die Kickers dann das erste Gegentor. Leider schien die Konzentration der Waiblinger Spielerinnen nachzulassen

und die Spielerinnen der Kickers hatten in der 12. Minute bereits 4 weitere Tore erzielt, während unseren Mädels lediglich ein Tor abschließender Ball gelang. Die Mannschaft wirkte verunsichert, Angriffe auf das Kickers Tor waren immer wieder zu tempoarm, so dass die gegnerische Abwehr genug Zeit hatte, sich zu formieren, es fand eher wenig Bewegung ohne Ball statt, Spielzüge über die Außen Positionen waren zu selten. In die Halbzeit gingen die VfL Mädels mit einer Führung von 2 Toren.

Nach der Pause spielten die Kickers-Spielerinnen konzentriert auf und ihnen gelang in der 28. Minute der Gleichstand. Dies trug zu einer weiteren Verunsicherung bei. Und so endete das Spiel letztlich mit 18:15.

Es war ein erfreulich faires Spiel, ohne jegliche gelbe Karte oder Zeitstrafe. Dieses Spiel hat wieder einmal gezeigt, dass eine Führung von 5 Toren keinerlei Gewähr für einen Sieg ist. Schön wäre es, wenn unsere Mädels sich nicht entmutigen lassen und wieder mehr Biss und Zuversicht entwickeln würden. Mädels, wir glauben an euch!

Für den VfL spielten:
Corinna (TW), Emmelie (5/4), Pauline (1), Helen (1), Ariane (1), Britt, Luisa, Rebecca, Melissa (1), Tabea (2), Nadine

Bericht: Jutta Weiss



F2 - Das Kämpfen lohnt sich

F2 - Das Kämpfen lohnt sich

Bezirkspokal 2. Runde: MTV Stuttgart : VfL Waiblingen 25:27 (14:14)

Anstatt Training hieß es am Donnerstag für die Frauen 2 Pokal- spiel in Stuttgart. Während der 1. Halbzeit konnte zu keiner Phase ein klarer Favorit ausgemacht werden. Vorne wollte der Ball den Weg ins Tor einfach mal wieder nicht finden

und hinten kassierte der VfL zu leichte Tore. So kam es dass sich in der Halbzeit noch keine Mannschaft absetzen konnte (14:14).

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich das selbe Bild, eine stetig wechselnde Führung. Kurz vor Schluss zeigte die junge Frauen 2 Mannschaft noch einmal den Willen dieses Spiel für sich zu entscheiden.
Das Team drehte die 24:22 Führung für Stuttgart und gewann schlussendlich mit 27:25 gegen die erfahrenen Gegner aus Stuttgart - West.

Es spielten: Bauer, Torregrossa 3, Rützler, Fischer 4, Leßig 4/4, Fröhlich, Lier 4, Weiß 5, Körner 6/5, Wilhelm, S.Weiß 1.



M1 - Beste Saisonleistung, erster Auswärtssieg

M1 - Beste Saisonleistung, erster Auswärtssieg

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
HSG Rietheim Weilheim - VfL Waiblingen 26:31 (15:14)

Mit viel Respekt fuhr die Waiblinger Mannschaft nach Tuttlingen. Rietheim war zuhause seit einer gefühlten Ewigkeit ungeschlagen und das Verbot des von Handballern so geliebten Harzes verunsicherte die auswärts noch sieglosen Remstäler um den Faktor zwei.

Trainer Michael Abele musste kurzfristig auch noch auf den verletzten Ivan Miletic verzichten und hatte wieder einmal nur vier Rückraumspieler im Kader. Rietheim startete besser und führte nach acht Minuten mit 4:2. Der VFL kämpfte sich schnell ins Spiel zurück. Nach je zwei Goga und Kallenberg Treffern konnten die Gäste sogar beim 10:8 mit zwei Toren in Führung gehen. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte gehörten jedoch eindeutig den Hausherren. Zum Glück traf Michael Gerlich in dieser Phase dreimal und hielt den Pausenrückstand von 14:15 auf einem Minimum.

Die zweite Hälfte gehörte zuerst einmal eindeutig dem VfL. Der quirlige Arne Baumann und der sich immer mehr dem harzfreien Ball anfreundende Axel Steffens waren nicht mehr zu bremsen. Auf Rietheimer Seite konnte bis zum 19:18 nur noch Matthias Stocker mit wuchtigen Schlagwürfen dagegenhalten. Nachdem bei Stocker die Kräfte schwanden, gab es für Rietheim kein Durchkommen mehr gegen die nun hervorragend aufgestellte Waiblinger Abwehr. Was kaum einer für möglich gehalten hätte – die Gäste führten nach 41 Minuten mit 23:18. Doch nun folgte ein 10minütiges Loch. Der schmal besetzte Rückraum musste dem hohen Tempo Tribut zollen. Vor allem der schnelle HSG Außen Simon Storz nutzte jeden Waiblinger Fehlwurf zu einem Kontertor. Nach 48 Minuten hatte sich der Gastgeber wieder auf 23:24 herangekämpft. Ein schöner Harpunentreffer von Christian Tutsch und zwei sicher verwandelte Siebenmeter von Ladislav Goga brachten den VfL dann aber endgültig auf die Siegerstraße. Zudem war Stefan Doll in den Schlussminuten kaum mehr zu überwinden und nachdem Felix Günthner quasi mit dem Schlusspfiff den 31:26 Endstand erzielt hatte lagen sich die Spieler jubelnd in den Armen.

Es bleibt die Hoffnung, dass dieser Sieg und die gezeigte Leistung die Initialzündung für die zweite Hälfte der Vorrunde bedeutet. Nach dem spielfreien kommenden Wochenende folgt jedoch erneut ein Auswärtsspiel beim BWOL-Absteiger Weinsberg, was eine mindestens genauso schwere Aufgabe wird wie in Rietheim.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Günthner 1, Hellerich, Kallenberg 3, Mayer 1, Härtl, Tutsch 3, Gerlich 4, Baumann 3, Steffens 11/5, Abelmann, Goga 5/2 .

Frank Ader



F2 Achtelfinale erreicht im HVW Pokal

F2 Achtelfinale erreicht im HVW Pokal

VfL Waiblingen2 - SG Burlafingen/Ulm 25:22 (11:10)

Bereits 24 Stunden nach dem Sieg in der Landesliga gegen die HG Steinheim/Kleinbottwar musste der VfL II zu ungewohnt später Stunde am Sonntagabend in der 2. HVW Pokalrunde gegen den Württembergligisten aus Burlafingen antreten. Gegen die eine Liga höher spielenden Gäste war während der ganzen Partie kein Klassenunterschied auszumachen.

Waiblingen startete gut und stellte wie am Vortag eine sehr gute massive Abwehr. Melanie Weiß auf Rückraummitte lenkte das Spiel geschickt und sorgte selbst mit zwei blitzsauberen Rückraumtoren für eine 6:3 Führung. Obwohl Trainer Arif eine voll besetzte Bank hatte, wechselte er im Rückraum bis zur Hälfte nicht aus. Die Doppelbelastung zeigte sich dann in einigen technischen Fehlern und ließ die Gäste aus Ulm wieder zum 11:10 Pausenstand herankommen.

Nach der Pause wechselte Trainer Arif munter durch und das Spiel wog hin und her. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und die Gäste gingen mit 20:19 zum ersten Mal in Führung. Ein gehaltener freier Wurf aus einem Tempogegenstoß und ein parierter Siebenmeter von Pauline Otto puschte die jungen Kreisstädter nochmals und sie holten sich mit einem starken Endspurt den 25:22 Sieg. Bleibt nun abzuwarten, wen der Pokalschreck im kommenden Achtelfinale überraschen kann.

VfL II:
P. Otto; S. Weiß, Torregrossa (3), Fröhlich (2), Rützler, Fischer (2), Leßig (3), Schmidt (4), Wilhelm (1), Lier (1), Körner (5/3), M. Weiß (4)



F2 Starke Abwehr sichert dritten Sieg

Cora Goldmann (links) war im Spiel gegen Steinheim (rechts Ulrike Müller) viermal für Waiblingen II erfolgreich. Foto: ZVW

Cora Goldmann (links) war im Spiel gegen Steinheim (rechts Ulrike Müller) viermal für Waiblingen II erfolgreich. Foto: ZVW

VFL Waiblingen2 – HG Steinheim/Kleinbottwar 17:16 (10:7)

Bereits zum zweiten Mal standen sich der VfL und die Gäste in der Rundsporthalle gegenüber. Vor drei Wochen gingen die Kreisstädter im HVW Pokal mit 23:21 als Sieger hervor. Die Gäste aus Steinheim reisten mit großen Erwartungen an, waren sie im Pokalspiel nicht vollzählig angetreten.

„Waiblingen ist eine junge Mannschaft, die sehr schnell und offensiv spielt, jedoch das Tempo nicht lange halten kann“, so HG Trainer Nils Koch. Dass dies nicht eintraf zeigte der VfL über die ganze Spielzeit. Waiblingen stellte eine starke und eher defensive Abwehr mit einer sehr gut haltenden Torhüterin Lisa Fleischer und konnte das Tempo hoch halten. Lediglich im Torabschluss ließ man viele Wünsche offen. Trotz eines schnell herausgespielten vier Torevorsprungs schafften die Gastgeber lediglich 10 Treffer in der ersten Hälfte, ließen jedoch auch nur 7 Gegentreffer zu.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der VfL den Vorsprung wieder auf vier Treffer. Cora Goldmann zog dabei als Spielmacherin die Fäden. Einige Unachtsamkeiten brachten die Steinheimer kurz vor Schluss wieder auf 16:15 heran. Der VfL wehrte sich und brachte den 17:16 Heimsieg über die Ziellinie. Durch diesen Erfolg konnte das Team von Trainer Nadir Arif den Anschluss ans Mittelfeld herstellen.

Es spielten:
Fleischer; Torregrossa, S. Weiß, Rützler (1), Fischer (1), Leßig, Schmidt (2), Lier (1), Kiank (2), M. Weiß (1), Körner (5/3), Wilhelm, Goldmann (4)


Bericht HG Steinheim/Kleinbottwar:
16:17-Niederlage in Waiblingen lässt die HGSK wieder in den Tabellenkeller rutschen



M1 - Fanbus nach Rietheim

M1 - Fanbus nach Rietheim

Zum kommenden Auswärtsspiel im harzlosen Tuttlingen setzt der VfL einen Fanbus ein. Wir starten um 16 Uhr an der Rundsporthalle. Für € 15.- gibt's den Transfer, ein Vesper und ein Getränk. Derzeit sind noch 10 Plätze frei.

Anmeldung über:

Steffen Leßig
Abteilungsleiter Handball
Oberer Ring 1
71332 Waiblingen

E-Mail: Steffen_Lessig@baustoffring.i-m.de
Mobil: 015119303562



M1 - Waiblingen im Achtelfinale HVW Pokal

M1 - Waiblingen im Achtelfinale HVW Pokal

VfL Waiblingen -MTG Wangen 26:24 (10:12)

Viele erinnern sich noch an die dramatischen Aufstiegsspiele gegen den die MTG Wangen vom vergangenen Jahr. Spannend war es auch im Pokal gegen den inzwischen Klassenhöheren Gegner. Hochklassig jedoch eher selten. Doch dies konnte dem VFL am Ende egal sein. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte rangen die Remstäler die Allgäuer nieder.

Vor dem Spiel hatte man nicht das Gefühl die Gäste nehmen den Pokal zu 100% ernst. Erst 40 Minuten vor dem Anpfiff traf Wangen ein, zumindest der Kader war jedoch weitgehenst komplett. Bis zum 6:4 dominierte der VFL 10 Minuten lang das Spiel ehe die Fehlerhäufigkeit auf ungeahnte Höhen anschwoll. Diese Einladung nahmen die Gäste dankend an. Durch ihre individuelle Stärke drehten sie das Spiel und führten nun Ihrerseits mit 11:8. Lediglich Axel Steffens und der starke Rückhalt Marc Krammer konnten in dieser Phase dagegenhalten und den 10:12 Halbzeitrückstand blieb im erträglichen Rahmen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf. Der beste Waiblinger Christian Tutsch rüttelte mit seinen überragenden Abschlüssen die Mitspieler so richtig wach. Bis zum 14:17 schien der Rückstand nicht schmelzen zu wollen doch nun drehten Steffens und der in der ersten Hälfte noch so glücklose Ivan Militec richtig auf. Bereits nach 49 Minuten führte Waiblingen mit 20:19. Bis zum 22:22 hielt Wangen klasse mit. Zwei schnelle Gegenstöße, abgeschlossen von Ladislav Goga und der 7. Treffer von Christian Tutsch zum 25:22, schienen die Vorentscheidung zu bedeuten. Der VFL leistete sich jedoch in der Schlussphase zu viele Fehler und die MTG kam auf 25:24 heran. Goga erlöste schließlich sein Team mit dem 26:24 und ersparte dem VFL die drohende Verlängerung.

Bleibt zu hoffen dass dem VFL dieser Sieg eine weitere Motivationsspritze für den Ligaalltag bedeutet.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Günthner 2, Hellerich, Kallenberg, Mayer, Tutsch 7, Härtl 1, Gerlich 3, Baumann, Steffens 6/2, Goga 3, Miletic 4.

Bericht: Frank Ader



F1 - Beinahe eine Acht-Tore-Führung verspielt

Steffi Frick war mit sieben Toren, zusammen mit Sulamith Klein, die erfolgreichste Waiblinger Werferin gegen Möglingen.Foto: ZVW

Steffi Frick war mit sieben Toren, zusammen mit Sulamith Klein, die erfolgreichste Waiblinger Werferin gegen Möglingen.Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen - TV Möglingen 29:24 (13:10)

Von Frank Moser. Mit einem 29:24 (13:10) Heimerfolg gegen den TV Möglingen haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen den Sturz ins graue Mittelfeld der 3. Liga verhindert. Der Sieg im württembergischen Derby stand trotz einer frühen 10:2-Führung nochmals auf der Kippe. Möglingen war beim 18:18 wieder gleichauf. In den Schlussminuten hatte der VfL jedoch mehr Kraftreserven.

Wie schon gegen Nürtingen begann der VfL Waiblingen stark in Angriff und Abwehr. Beim Stand von 0:3 (4. Minute) nahm Gästetrainer Roland Stark bereits die erste Auszeit - nur zehn Minuten später, der VfL führte jetzt mit 9:2, bereits die zweite. Das sprach Bände. Denn bis dahin war seinem Team trotz hohem Einsatzwillen nicht viel gelungen. Sulamith Klein erzielte sogar noch das 10:2 für den VfL. Doch dann kehrte wie in den beiden Heimspielen davor wieder unnötige Hektik ins Waiblinger Spiel. Trotz des Fehlstarts kämpfte Möglingen unverdrossen weiter. Bei Waiblingen stockte nun das Angriffsspiel. Spielgestalterin Lana Holder setzte wenig Impulse, fiel eher mit harmlosen und unmotivierten Würfen in dieser Phase auf. So rückten die Gäste bis zum Pausenpfiff auf 10:13 heran. Waiblingen verpasste zuvor trotz mehrfachem Überzahlspiel schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse zu sorgen. So baut man einen Gegner wieder auf.

Zum Start in den zweiten Durchgang verwarf Möglingen bereits seinen zweiten Siebenmeterball. Doch auch daraus schlug der VfL kein Kapital. Die Gäste rückten dennoch auf 12:13 heran. Dann hatte der VfL wieder eine bessere Phase. Das 15:12 durch Steffi Heinz gab der Heimmannschaft dennoch keine größere Sicherheit. Bei Möglingen drehte nun Anke Czöczock mächtig auf, allerdings auch mit freundlicher Unterstützung der nachlässigen VfL-Abwehr. Und in der 38. Minute war es dann passiert: mit dem Ausgleichtreffer zum 16:16 war der Waiblinger Acht-Tore-Vorsprung wieder dahin geschmolzen. Sollte der VfL nach furiosem Beginn am Ende wieder mit leeren Händen da stehen? Die Partie blieb eng, auch wenn die treffsichere Mara Seitzer in der 47. Minute zum 21:19 für Waiblingen einwarf. Zum Glück für den VfL knüpfte die in der 43. Minute für Ronja Grabowski eingewechselte Lisa Fleischer an die gute Leistung ihrer Vorgängerin im VfL-Kasten an. Möglingen scheiterte mit einem Strafwurf und zwei weiteren Chancen. Zudem schwächte sie sich der TV selbst auch noch durch die jeweils dritten Zeitstrafen und dem damit vorzeitigem Ausscheiden von Julia Kain (39. Minute) und Anita Koziol (44.). Doch da die Vorderleute von VfL-Torhüterin Fleischer auch einige Bälle recht haarsträubend verloren, blieb Möglingen bis zum 24:26 weiterhin auf Schlagdistanz. Erst als die Gäste kurz vor dem Ende zur offenen "Mann"-Deckung übergingen, machten die Waiblingerinnen durch Steffi Frick (2 Tore) und Silke Heimburger alles klar.

Aufgrund der höheren Kraftreserven war der Waiblinger Sieg am Ende durchaus verdient, wenn auch etwas zu hoch. Allerdings hätte das Spiel bei einer konstanteren Leistung des Teams von VfL-Trainer Paul Herbinger nach der klaren Führung erst gar nicht mehr zur Zitterpartie werden müssen.

VfL Waiblingen: Grabowski, Fleischer - Bier, Heimburger (3), Unseld (1), Klein (7), Heinz (3), Seitzer (4), Bast, Holder (4/2), Frick (7), Hammer, Goldmann.

TV Möglingen: S. Dieterle, Baranski - Bähr (4), A. Dieterle (1), Kölbl (1), Kurzweg (2), Leipersberger, Tief (2), Früh, Georgoudis (2), Stöckle (2), Czöczock (9/4), Koziol (1), Kain.


Bericht TV Möglingen:
Kampfgeist wird wieder nicht belohnt


Video Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos



F1 Spitzenplatz oder Mittelfeld für den VfL

Blendend waren Lana Holder und der VfL Waiblingen in die Saison gestartet, in den jüngsten drei Spielen indes gab’s nichts zu holen. Am Sonntag gegen Möglingen will der VfL mit einem Sieg wieder zurück in die Spitzengruppe. Foto: ZVW

Blendend waren Lana Holder und der VfL Waiblingen in die Saison gestartet, in den jüngsten drei Spielen indes gab’s nichts zu holen. Am Sonntag gegen Möglingen will der VfL mit einem Sieg wieder zurück in die Spitzengruppe. Foto: ZVW

Von Thomas Wagner. Nach 0:6 Punkten in Folge braucht Waiblingen gegen Möglingen dringend zwei Punkte

Nach drei Niederlagen in Folge laufen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen Gefahr, im grauen Mittelfeld zu versinken. Deshalb müssen im Derby gegen den TV Möglingen am Sonntag unbedingt zwei Punkte her. „Es ist aber alles andere als ein Pflichtsieg“, sagt der VfL-Trainer Paul Herbinger. „Da müssen wir schon etwas bringen.“

VfL Waiblingen (8. Platz, 8:6 Punkte) – TV Möglingen (10. Platz, 6:8 Punkte/Sonntag, 17 Uhr, Rundsporthalle). Mit 8:0 Punkten waren die Waiblingerinnen in die Saison gestarten, zeigten starke Spiele. Spätestens nach der 26:27-Niederlage in eigener Halle gegen die TG Nürtingen ist Ernüchterung eingekehrt – auch wenn der Rückstand zu Rang eins lediglich zwei Punkte beträgt: Gleich sechs Mannschaften liegen mit 10:4 Zählern auf den Rängen eins bis sechs.

„Es lauft ein bisschen unglücklich zurzeit“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. „Gegen Nürtingen hätten wir auch gewinnen können.“ In der Schlussphase habe seine Mannschaft den Gegner ziemlich im Griff gehabt, aber zu viele klare Chancen vergeben. „Außerdem hatten wir in wichtigen Phasen drei, vier unnötige Fehlpässe zu viel.“

Nicht nur der VfL schwächelt, auch die bis dato souveränen Freiburgerinnen haben mit zwei Niederlagen in Folge etwas an Boden verloren und sind punktgleich mit Regensburg, Haunstetten, Herrenberg, Ketsch und Gröbenzell.

Der nächste Gegner des VfL, der TV Möglingen, wurde vier Spielzeiten vom ehemaligen Waiblinger Coach Jürgen Krause trainiert – und in der vergangenen Spielzeit erreichte der TVM mit Rang sechs seine beste Platzierung in der dritten Liga. Krause hörte am Ende der Spielzeit auf, ihm folgte Roland Stark.

Die Möglingerinnen starteten mit Niederlagen in Freiburg (18:19) und gegen Haunstetten (21:25) in die Saison, haben aber inzwischen mit 6:8 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt. Zuletzt gab’s einen souveränen 31:19-Sieg beim punktlosen Schlusslicht TV Grenzach – dazu noch deutlich ersatzgeschwächt.

Herbinger hat die Spiele der Möglingerinnen gegen Ketsch (20:30) und Nürtingen (21:29) gesehen. Die deutlichen Niederlagen täuschten, der TVM habe beide Spiele lange offengehalten. Mit Sarah Kurzweg holte Möglingen zur aktuellen Saison eine talentierte Rückraumspielerin aus Schmiden. Sie soll die Torschützin vom Dienst, Anke Czöczock, entlasten. „Wir müssen gut decken und versuchen, das Tempo hochzuhalten“, sagt Paul Herbinger.

Stand gestern wird der VfL in Bestbesetzung antreten.

Quelle: ZVW.de 31.10.2013



M1 - Wichtiger Heimsieg

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen -TV Weilstetten 38:35 (21:15)

Einen wichtigen Schritt aus dem Tabellensumpf erarbeitete sich der VFL Waiblingen mit dem Heimsieg über den TV Weilstetten. Vor allem eine klasse Angriffsleistung überstrahlte die teilweise katastrophale Abwehrarbeit, gegen eine Mannschaft die ebenfalls im Angriff ihre Stärken hatte.

Trainer Michael Abele versuchte mit einer neuen Aufstellung im Rückraum Akzente zu setzen nach den drei knappen Niederlagen gegen das Spitzentrio der Liga. Und der Gastgeber gewann die erste Viertelstunde prompt mit 10:5. Der stark aufspielende Axel Steffens traf 3 Mal, Marc Kallenberg und Ivan Miletic doppelt, zudem hielt Stefan Doll was zu halten war. Doch die Gäste gaben sich noch lange nicht geschlagen. Der großgewachsene Steffen Müller schoss seinen TV quasi im Alleingang auf 9:11 heran. Waiblingen hatte aber die richtige Antwort und die hieß Michael Gerlich. In der 23. Minute eingewechselt traf Gerlich binnen 10 Minuten 5 Mal in den gegnerischen Kasten und benötigte dafür auch nur 5 Versuche.
Nach seinem fünften Treffer führte der VFL mit 24:17 und war auf dem besten Weg einen sicheren Sieg einzufahren. Auch nach 41 Minuten deutete beim 28:22 noch wenig auf die Dramatik die nun folgen sollte. Die nun offensivere Deckung der Gäste bereitete dem Gastgeber einige Kopfschmerzen und führte zu vielen Fehlabspielen. Hauptmanko blieb jedoch die Abwehr die nur noch sehr selten zugriff auf die Weilstettener Schützen bekam. Der 15-fache Torschütze Müller setzte seinen nächsten 5er Pack und der Waiblinger Vorsprung schmolz dahin. Zum Glück konnte sich der VFL in der Schlussphase auf seinen Angriff verlassen. Für Felix Günthner war die offene Abwehr ein gefundenes Fressen. Die offensive Abwehr tat natürlich Lücken auf, die Günthner gnadenlos nutzte. Geradezu erlösend wirkte der Treffer von Axel Steffens zum 34:32 nach 55 Minuten. In den letzten 4 Spielminuten traf Günthner noch 3 Mal und auch Marc Kallenberg tankte sich noch einmal durch die offene Manndeckung. Am Ende des torreichen Spieles gewannen die Hausherren verdient mit 38:35. Ein wichtiger Sieg mit vielen Höhen und vielen Tiefen. Und nun wartet eine weitere schwere Auswärtshürde im harzfreien Tuttlingen gegen die zuhause verlustpunktfreien Rietheimer.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Günthner 8, Hellerich 1, Kallenberg 4, Mayer 1, Tutsch 3, Abelmann 1, Härtl, Gerlich 5, Baumann 2, Steffens 10/1, Goga 1/1, Miletic 2.

Frank Ader



F1 - VfL verspielt gute Ausgangsposition

Sina Bast vom VfL Waiblingen kommt trotz heftiger Nürtinger Bedrängnis zum Wurf. Foto: ZVW

Sina Bast vom VfL Waiblingen kommt trotz heftiger Nürtinger Bedrängnis zum Wurf. Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen - TG Nürtingen 26:27 (15:15)

Von Frank Moser. Die Handballerinnen des VfL Waiblingen haben sich für´s Erste aus der Spitzengruppe der 3. Liga verabschiedet. Am Freitagabend setzte es in der Waiblinger Rundsporthalle eine ebenso unglückliche wie unnötige 26:27 (15:15)-Niederlage gegen die TG Nürtingen.

Unbeindruckt von den zwei Niederlagen zuvor startete der VfL konzentriert in die Partie. Die Abwehr stand stabil, von Nürtingens wurfstarker Verena Breidert war anfangs nichts zu sehen. Vorne ließ Waiblingen Ball und gegnerische Abwehr laufen, bis sich eine Lücke auftat, die dann erfolgreich genutzt wurde. Schon nach sieben Minuten und dem 1:5-Rückstand sah sich Gästetrainer Volker Schulz gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Aus Waiblinger Sicht leider mit Erfolg. Denn plötzlich kehrte beim VfL völlig ohne Not Hektik ein. Unbedrängte Pässe ins Seitenaus oder ungenaue Zuspiele sorgten für etliche Ballverluste, bei denen nicht einmal auf´s gegnerische Tor geworfen wurde. Auf Nürtinger Seite taute nun Breidert auf der Halbrechtsposition mehr und mehr auf. Ihr Pendant auf der halblinken Seite, Nadine Hofmann, sowie Kreisläuferin Delia Cleve bereiteten der VfL-Abwehr ebenfalls viel Mühe. Beim 4:5 war Nürtingen bereits wieder aufgeschlossen. Die starke Stephanie Frick konterte in der 20. Minute nochmals zum 11:8 für Waiblingen. Doch Licht und Schatten wechselten zu häufig beim Gastgeber. Nürtingen hingegen hebelte die immer passivere Waiblinger Abwehr mit einfachen Mitteln aus. Nach 29 Minuten ging die TG erstmals in Führung, ehe Anna-Lena Unseld noch zum Pausenstand von 15:15 ausglich.

Der zweite Durchgang lebte von der Spannung, denn spielerisch bewegten sich beide Teams nicht auf Top-Niveau. Guten Szenen beim VfL folgten wieder unerklärliche Fehlpässe. Dank einer überragend haltenden Ronja Grabowski im VfL-Tor blieb Waiblingen dennoch im Spiel. Die Führung wechselte bis zum 24:24-Zwischenstand in der 48. Minute hin und her. Breidert und Francis Günthel sorgten jedoch wenig später für die erstmalige Zwei-Tore-Führung Nürtingens, die bis zum 27:25 fünf Minuten vor dem Ende anhielt. Der Rest der Partie war ein Festival der vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Waiblingen schaffte noch den 26:27-Anschluss, ließ anschließend einen Strafwurf und eine "Hundertprozentige" frei vom Kreis liegen. Zwei unvorbereitete Würfe blieben ebenfalls erfolglos. Und bei der allerletzten Chance, doch noch einen Punkt zu retten, hatte der VfL enfach nur Pech: Mara Seitzers Aufsetzer von der Rechtsaußenposition prallte von der Unterkante der Latte vor der Torlinie wieder auf. Alles in allem ein glücklicher Auswärtserfolg der Nürtingerinnen. Bei Waiblingen fehlte jedoch auch die Konstanz und das allerletzte Aufbäumen gegen die absolut vermeidbare Niederlage.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer - Bier, Heimburger (2), Unseld (3), Klein (5), Heinz (1), Seitzer (3), Bast (1), Holder (5/2), Frick (6), Hammer, Goldmann, Fischer.

TG Nürtingen: Weiß - Kunicke (1), Molner (2), Jahn, Wachtarz, Cleve (5), Ritter (2), Hofmann (7), Breidert (8/2), Günthel (2), Bauer.


Video Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos



M2 - VFL-Sieg im Stadtderby

VFL Waiblingen2 – TV Bittenfeld3 23:18 (10:7)

In einem sehr intensiven Stadtderby, dass eindeutig von den Abwehrreihen und starken Torhütern dominiert wurde, führte der VFL über das ganze Spiel, erspielte den deutlichen Vorsprung aber erst in der Endphase.

Nach 4 Torlosen Startminuten ging der VFL mit 2:0 in Front. Hätten die Gastgeber zu Beginn nicht einige völlig freie Chancen verworfen hätte schon früh eine Vorentscheidung fallen können. So kämpfte sich jedoch der TV mit Hilfe einiger Kontertore zurück ins Spiel. Die sehr offensive Gästeabwehr bereitete der Ib einige Schwierigkeiten. Vor allem der sehr agile Joakim Schwarz hatte an den vielen Freiräumen großen Spaß und konnte seine technische Klasse und seine schnellen Beine immer wieder blendend einsetzen. Über 8:4 führten die Hausherren zur Pause mit 10:7 in einer sehr torarmen Partie.

Gleich nach der Pause erzielte Bittenfeld den 10:11 Anschlusstreffer und schöpfte neue Hoffnung. Steffen Zwicker verhinderte jedoch den möglichen Ausgleich und krönte seine gute Leistung mit 4 gehaltenen 7-Metern in Folge. Nachdem der VFL diese heikle Phase überstanden hatte nahm Uli Schmid das Spiel immer mehr in seine Hand. Zusammen mit Christopher Schmid und Felix Hintenach wurden viele Tore geradezu erarbeitet. Beim 18:13 betrug der Vorsprung zum ersten Mal 5 Tore und die nie aufgebenden Gäste konnten ihren Rückstand nur noch auf minimal 4 Tore Abstand verkürzen.
Am Ende ein verdienter 23:18 Erfolg für den VFL den er nun nächste Woche beim Oberen Neckar bestätigen muss.

Frank Ader

Waiblingen : Ader, Pennekamp, Zwicker ; Benhelm 1, Hintenach 3, Kallenberg 1, C. Schmid 3, Dorn, U.Schmid 2, Becker, Kugel, Dragin 2, Schwarz 7, Lehmkühler 4(3).
  
Bittenfeld: Seidel, Gantner; Fusaro, 1(1), Weber, Hilberg 1, Heyden. Dobric 8, Volz 2, Oehler, Tschirley 1, Lidle 1, Andrä 1(1), Schiller 3(1)



Zum Abschluss eine Urkunde

Zum Abschluss eine Urkunde

233 Kinder aus vier Waiblinger Schulen beim Grundschulaktionstag. Zum vierten Mal ist landesweit der Handball-Sport-Tag „Lauf dich frei, ich spiel dich an“ der zweiten Grundschulklassen über die Bühne gegangen. Eine große Herausforderung für den Veranstalter, die Handball-Abteilung des VfL Waiblingen.

Denn mit 233 angemeldeten Kindern aus vier Waiblinger Grundschulen war für Jugendleiterin Petra Brugger und Jugendkoordinator Nadir Arif viel zu organisieren. Neu im Kreis der teilnehmenden Grundschulen war die Staufergrundschule. Die Burgschule Hegnach und die Grundschule Beinstein waren ebenso dabei wie die Wolfgang-Zacher-Schule.

Nach dem Warmlaufen wurden sechs Stationen mit Übungsformen zum Trainieren des Gleichgewichtssinns, der Koordinationsfähigkeit und des Ballgefühls durchlaufen. Zusätzlich gab’s auf vier Spielfeldern das Mannschaftsgefühl einer Ballsportart. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei. Zum Abschluss bekamen sie eine Urkunde und das Handball-Spielabzeichen.

Quelle: ZVW



wA Sieg in Rutesheim

SKV Rutesheim - VfL Waiblingen 16:23 (7:9)

Die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen schaffte es mit einer im Großen und Ganzen ordentlichen Leistung ihren dritten Sieg in Folge einzufahren. Gegen die Gastgeber aus Rutesheim fiel es den Waiblingerinnen zu Beginn sehr schwer sich abzusetzen. Vorallem die Chancenverwertung und die Konsequenz im Angriffsspiel sind vebesserungswürdig. Mit mehr Disziplin hätte man locker über 30 Tore werfen können.

Nach dem knappen Halbzeitstand von 7:9 gelang es den Gästen aus dem Remstal allerdings Tor für Tor davon zu ziehen. Die Abwehr hat das ganze Spiel über wieder gut gearbeitet und schaffte es, den Gegner immer wieder unter Druck zu setzen. Für den Trainer war es vorallem gut zu sehen, dass auch die Spielerinnen aus der zweiten Reihe ihre Sache gut gemacht haben und er auch ihnen vertrauen kann. Mit diesem wichtigen Sieg sind die Mädels des VfL auf Platz 2 hochgerutscht und schafften somit einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft.

Trainer Nadirw Arif zum Spiel: "Man merkt die Doppelbelastung extrem, aber wir haben unser Ziel ständig vor Augen und das wollen wir Spiel für Spiel umsetzen. Die Qualität hat die Mannschaft auf jeden Fall." Der VfL Waiblingen gewann letztendlich also deutlich mit 16:23 und hat sich nun eine zweiwöchige Pause, zumindest in der A-Jugend, verdient.

Es spielten: Otto, Bauer, Weiß (2), Torregrossa, Fröhlich, Stadler (2), Rützler (3/2), Fischer (4), Leßig (4), Schmidt (2), Lier (6)



F1 - Waiblingen wird ausgekontert

F1 - Waiblingen wird ausgekontert

Handball, 3. Liga, Frauen: TSG Ketsch – VfL Waiblingen 38:27 (15:12)

Das Endergebnis klingt nach einer deutlichen Angelegenheit, doch die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben bei der TSG Ketsch lange Zeit mitgehalten. Erst in der Schlussphase, als VfL-Coach Paul Herbinger volles Risiko ging, schraubte der letztjährige Meister der Weststaffel das Ergebnis noch nach oben und siegte mit 38:27 (15:12).

Das Endergebnis klingt nach einer deutlichen Angelegenheit, doch die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben bei der TSG Ketsch lange Zeit mitgehalten. Erst in der Schlussphase, als VfL-Coach Paul Herbinger volles Risiko ging, schraubte der letztjährige Meister der Weststaffel das Ergebnis noch nach oben und siegte mit 38:27 (15:12).

Ketsch erwischte zwar den besseren Start (3:1-Führung), doch der VfL war schnell wieder auf Augenhöhe. Die Abwehr stand recht solide und so entwickelte sich ein gutes Drittligaspiel, dessen Zuschauer bis zum 11:11-Zwischenstand in der 25. Minute eine ständig wechselnde Führung sahen.

Dann folgte die in der späteren Analyse von VfL-Trainer Paul Herbinger als mit entscheidend bezeichnete Spielphase: Ausgerechnet im Überzahlspiel unterliefen dem VfL durch einen Fehlwurf, einen Schrittfehler und einem Kreisbetreten drei unnötige Fehler. Der Gastgeber ging trotz Unterzahlspiel als 3:1-Sieger aus diesen zwei Strafminuten hervor. Statt einer möglichen Halbzeitführung musste der VfL daher mit einem 12:15-Rückstand zum Pausentee.
VfL deutlich geschwächt

Auch im zweiten Durchgang spielte der durch zahlreiche Erkrankungen geschwächte VfL lange Zeit ordentlich mit. Nach 45 Minuten war Waiblingen beim 21:23 immer noch auf Tuchfühlung. Wäre dem VfL wenigstens ein Mal der Ausgleich gelungen, das Spiel wäre wohl gekippt.

Als die Gäste wenig später mit 24:28 zurücklagen, ging der Waiblinger Coach Herbinger auf volles Risiko. Im Angriff wurde der schnelle Abschluss gesucht. Jedoch zu oft vergeblich, zudem produzierte der VfL nun auch mehrere Fehlabgaben. Es waren zu viele Spielerinnen angeschlagen, Caren Hammer konnte erst gar nicht mit ins Badische reisen. In der Schlussphase wurde der VfL von den jungen Spielerinnen der TSG klassisch ausgekontert. Die letzten fünf Treffer der Partie warf ausschließlich Ketsch. So kam es noch zum aus Waiblinger Sicht unschönen 27:38-Endergebnis. „Das nehme ich auf meine Kappe“, so Paul Herbinger. Aber in der „Flucht nach vorne“ sah er die einzige Chance, aus dem guten Auftreten seines Teams über weite Strecken der Begegnung doch noch etwas Zählbares herauszuholen. Allerdings waren dafür jedoch zu viele Spielerinnen in dem ohnehin dünnen Waiblinger Kader angeschlagen.
Am Freitag gegen Nürtingen

Nun geht es bereits am kommenden Freitag ins Heimspiel gegen die TG Nürtingen (Anpfiff um 20 Uhr). Auch das wird eine Herausforderung für die VfL-Frauen, die unter anderem wegen der Halbfinalniederlage im HVW-Pokal der vergangenen Saison mit dem Gegner noch eine Rechnung offen haben. Bleibt für den VfL zu hoffen, dass seine Spielerinnen bis dahin wieder komplett fit sind.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier (1), Heimburger (2), Unseld (3), Klein (5), Heinz (2), Seitzer Bast (5), Holder (5/2), Frick (4), Goldmann.

Quelle: ZVW



M1 - VfL verlangt Remshalden alles ab

M1 - VfL verlangt Remshalden alles ab

Handball-Württembergliga, Männer: SV Remshalden – VfL Waiblingen 30:28 (13:10)

(arw). Alles, was ein packendes Derby ausmacht, steckte drin in dieser Partie der Handball-Württembergliga der Männer: Spannung, großer Kampf, aber auch viel Krampf. Der stark verbesserte VfL Waiblingen verlangte dem Tabellenführer SV Remshalden alles ab, bis der letztlich verdiente 30:28-Sieg. Alles, was ein packendes Derby ausmacht, steckte drin in dieser Partie der Handball-Württembergliga der Männer: Spannung, großer Kampf, aber auch viel Krampf. Der stark verbesserte VfL Waiblingen verlangte dem Tabellenführer SV Remshalden alles ab, bis der letztlich verdiente 30:28-Sieg (13:10) der Gastgeber unter Dach und Fach war.

Remshalden fand gut ins Spiel und erzielte insbesondere durch schnell vorgetragene Angriffe seine Tore. Waiblingen tat sich zunächst schwer und agierte im Angriff zu träge und umständlich. Nach wenigen Minuten lagen die Hausherren mit 4:1 in Führung, versäumten es aber, diese auszubauen. Schwache Würfe aus dem Rückraum fanden nicht ihr Ziel und der stark haltende Marc Krammer im Waiblinger Gehäuse tat ein Übriges.

So kamen die Gäste auf 6:5 heran. Die SVR-Abwehr ließ einfache Tore aus dem Rückraum zu und ließ klare Chancen liegen. Es blieb eng. Während Waiblingen die nächsten vier Treffer vom Siebenmeter-Strich erzielte, antwortete die SVR mit schnellen Angriffen. Bis zum 11:10 setzte sich kein Team ab. André Toth brachte die SVR mit 12:10 in Front, im Gegenzug vertändelte Waiblingen den Ball. Hendrik Wiesner startete zum Gegenstoß und wurde dabei von hinten klar gefoult. Der VfL musste sich glücklich schätzen, dass die unsicher leitenden Schiedsrichter statt der Roten Karte nur eine Zeitstrafe verhängten. Den Strafwurf vergab die SVR, Waiblingen gelang in den letzten fünf Minuten ebenso kein Treffer mehr. Der starke Armin Beller erzielte die 13:10-Pausenführung.

Die Gäste kamen zu Beginn der zweiten 30 Minuten besser ins Spiel. Remshalden tat sich erneut schwer, Treffer zu erzielen und hatte Probleme mit dem Waiblinger Rückraum. Immer wieder trafen Axel Steffens und Ladislav Goga aus der Distanz. Beim 19:19 (40.) war die Begegnung wieder offen. Die nächsten Minuten gehörten der SVR. In der Abwehr nun endlich zupackend und mit einigen Ballgewinnen, erzielte die SVR ihre Treffer häufig durch Gegenstöße. Der scheinbar sichere Vorsprung war beim 27:22 durch den herrlich herausgespielten Treffer von Adrian Wehner erzielt. Doch plötzlich vergab Remshalden wieder klare Chancen, die Abwehr wurde unaufmerksam und baute damit die Gäste wieder auf. Waiblingen verkürzte zum 28:26 (53.). Die Partie wurde immer dramatischer: Remshalden setzte einen Strafwurf an den Pfosten, im Gegenzug parierte Robin Eberle einen freien Wurf der Gäste. Im direkten Gegenzug vergab die SVR erneut einen Siebenmeter, anschließend vereitelte Eberle eine klare Torchance des VfL. Es dauerte bis zur 59. Minute, ehe Armin Beller mit einer energischen Einzelleistung zum 29:26 vollendete. Waiblingen ging zur offenen Manndeckung über und schaffte wenige Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer (29:28). Ein schnelles Anspiel und ein erneuter Treffer von Beller sicherten mit dem Schlusspfiff den verdienten, aber hart erkämpften 30:28-Erfolg gegen den stark aufspielenden VfL. Damit kommt es am Samstag zum Top-Spiel im Bottwartal, wenn die beiden verlustpunktfreien Tabellenführer gegeneinander antreten.

SV Remshalden: Lehle, Eberle; Eckstein, Schurr (1), Salmic, Tögel (2), Ruge (2), Toth (3), Wiesner (2), Huber (2), Seybold, Beller (8/2), Wehner (7), Pesch (3).

VfL Waiblingen: Krammer, Doll; Günthner (1), Hellerich, Kallenberg (2), Tutsch (2), Abelmann, Härtl, Steffens (6), Gerlich (4), Baumann (1), Goga (10/5), Miletic.

Quelle: ZVW



F2 Zweiter Sieg in Folge im Derby gegen Schwaikheim.

VfL Waiblingen 2 gegen Sf Schwaikheim 26:24 (13:10)

Am Samstag den 19.10 um 20 Uhr holte sich die junge Waiblinger Mannschaft den 2. Sieg im 2. Derby. In der Waiblinger Rundsporthalle gab die Frauen 2 Mannschaft von Trainer Nadir Arif den Sieg nie aus der Hand.

Das Team lag dabei nie hinten. Nach dem 2:2 drehte die Mannschaft richtig auf und führte mit 6:2 und kam dann auf ein Halbzeitergebnis von 13:10.
Nach der Halbzeit kam Schwaikheim mit 15:15 ran. Nach dem Stand von 21:18 machte es Waiblingen nochmal spannend und gewann letztendlich mit 26:24 gegen die favorisierten Schwaikheimer. Nächsten Sonntag spielt die Waiblinger Frauen 2 Mannschaft dann gegen Hohenlohe.

Es spielten:
Fleischer, Bauer, Stadler 1, bechtle, Rützler, Fischer 6, Leßig 1, Seitzer 5, Lier 1, Kiank 3, Körner 9/3, Wilhelm, Goldmann 1



wD Ganz schnell abhaken und Blick nach vorne!

Was schwungvoll und vielversprechend begann, endete für den VfL mit einer 12:20 Niederlage gegen den EK Winnenden.

Die VfL-Mädels gingen schnell in Führung und der Fanblock auf der heimischen Tribüne lobte die anfänglich sehr gute Abwehrleistung. Allerdings kassierten die Gastgeber in Folge 6 Tore,

was Trainerin Lana zu einer Auszeit veranlasste. Eine kompakt stehende gegnerische Abwehr und clevere Spielzüge der Winnenderinnen sorgten für einen Halbzeitstand von 3:10.

Nach der Pause kamen die Waiblingerinnen frischer zurück. Allerdings wollte keiner mehr so recht daran glauben, dass diese Partie noch zu drehen sei. Zu viel wurde durch die Mitte versucht, Pässe kamen vielfach nicht an und vor allem standen die Winnenderinnen häufig sträflich ungedeckt und verwandelten konsequent.

Nun bestachen die Waiblinger Spielerinnen ja schon immer durch eine faire Spielweise. Kein unnötiges Klammern, keine taktischen Fouls. Der Referee des Spiels vertrat allerdings eine andere Meinung: Gleich mehrere Gelbe Karten für VfL-Spielerinnen und einige Siebenmeter für die Gäste verursachten Unverständnis im Waiblinger Fanblock.

Das ist kein Schönreden oder Entschuldigen- der Gegner war heute einfach besser. Sei´s drum- abhaken und Blick nach vorne, denn neues Spiel…

Für den VfL spielten:
Corinna (TS), Tabea (1), Emmelie (2), Helen (5), Ariane (3), Carolin, Nadine, Luisa, Melissa (1), Lena

Bericht: Petra Wanke-Tiefenbacher



Sonderverkauf bei Goetz&Co. „VfL Handball Family&Friends - 20 % auf Alles“

Sonderverkauf bei Goetz&Co. „VfL Handball Family&Friends - 20 % auf Alles“

Die Firma Goetz&Co veranstaltet am:

Mittwoch, den 06.11.2013 von 19:00 – 22:00 Uhr

einen Sonderverkauf für alle VfL Handballfreunde. Der geschäftsführende Gesellschafter Oliver Goetz lädt als Sponsor und Fan des VfL Waiblingen zu diesem exklusiven Abend ein.

Gemeinsam mit seinem Team wird er sein Sortiment mit einem Sondernachlass von 20 % anbieten. Dieser Nachlass ist nur an diesem Abend gültig. Im breiten Damen- und Herrensortiment finden sich Marken wie Tommy Hilfiger, Comma, Strellson, Olymp, Brax, Swiss Cross, Marco O Polo, Jacques Britt und Wellenstein Jacken. VfLer können bei dieser Veranstaltung sich in Ruhe beraten lassen. Snacks und Drinks werden von unseren aktiven Spielerinnen und Spielern serviert. Nützen Sie diese einmalige Gelegenheit!

Goetz&Co, Bahnhofstr. 1, 71332 Waiblingen


http://www.goetzundco.de



F1 - Die nächste hohe Hürde für den VfL Waiblingen

Foto: ZVW

Foto: ZVW


Handball, 3. Liga, Frauen: Die Gastgeber der TSG Ketsch sind der heißeste Aufstiegsanwärter

Die Enttäuschung war enorm bei den Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen nach der ersten Saisonniederlage. Am Sonntag wird’s ganz schwer, sich zu rehabilitieren: Der TSG Ketsch werden beste Aufstiegschancen eingeräumt. Nach Startproblemen holte sie drei Siege in Folge.

TSG Ketsch (8. Platz, 6:4 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 8:2 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). 40 Minuten lang lief gegen Haunstetten alles nach Plan für den VfL Waiblingen, die 26:19-Führung ließ keine Zweifel am fünften Sieg im fünften Spiel. Was dann allerdings geschah, hätten sich die Waiblingerinnen nicht träumen lassen: Sie verloren völlig den Faden und unterlagen mit 30:35.

„Das Spiel hat wieder einmal gezeigt, dass selbst sieben Tore Vorsprung kein Ruhekissen sind“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Nach einer Faustregel könne im Handball pro Minute ein Tor aufgeholt werden. Diese bittere Erfahrung machte nun der VfL. Dass bei den kränkelnden Führungsspielerinnen Steffi Heinz, Anna-Lena Unseld und Lana Holder in der Schlussphase die Kräfte nachließen, sei nur ein Problem gewesen. Die Chancenauswertung ein zweites.

Hatten die VfL-Spielerinnen für die 26 Tore nach 40 Minuten lediglich 30 Versuche benötigt, fanden in der Schlussphase nur vier von 16 Würfen den Weg ins Tor. „Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil wir 40 Minuten klasse gespielt haben“, sagt Herbinger. Nun gilt es, diese schlechten 20 Minuten aus den Köpfen zu bekommen.

Dabei ist der nächste Kontrahent alles andere als ein Aufbaugegner. Zweimal in Folge holte sich die TSG Ketsch den Titel in der 3. Liga, beide Male blieb ihr der Aufstieg aus finanziellen Gründen verwehrt. Zwangsläufig zählen die Ketscher „Bären“ auch in dieser Spielzeit wieder zu den Aufstiegskandidaten – zumal sich am Kader nichts Wesentliches verändert hat.

Womöglich haderten die Ketscherinnen zum Saisonstart noch ein wenig mit der verpassten Chance, in der 2. Liga zu spielen. Jedenfalls gingen die ersten beiden Partien gegen Herrenberg (21:27) und in Gröbenzell (28:33) deutlich verloren. Allmählich indes scheint das Team in die Gänge zu kommen: Gegen Haunstetten bog die TSG den 20:24-Rückstand in den 25:24-Sieg um, in Möglingen gab’s ein deutliches 30:20 und in Nürtingen setzte sich Ketsch mit 32:30 durch.

Herbinger hat „nie daran gezweifelt“, dass sich Ketsch aufrappeln wird. Dazu sei das Team qualitativ und quantitativ zu stark besetzt. Bei ihrem 16er-Kader könne die TSG drei Ausfälle verkraften, „wir müssten da die weiße Fahne hissen“.

Ketsch habe eine gute Mischung von routinierten Akteurinnen wie die Spielmacherin Yvonne Rolland oder die Jugend-Nationalspielerin Lisa Friedberger. Für beide Mannschaften ist’s ein wichtiges Spiel: Ketsch holte im Erfolgsfall den VfL Waiblingen ein und hätte mit 8:4 Punkten den Anschluss an die Spitze hergestellt. Der VfL hätte mit einem Sieg den Patzer gegen Haunstetten vergessen gemacht.

Zwei VfL-Spielerinnen sind angeschlagen: Steffi Heinz war die Woche über krank, Stephanie Frick hat Schmerzen im Fuß. Caren Hammer ist einsatzbereit: Der mit Erstzugriff ausgestattete SC Korb spielt bereits morgen.

Quelle: ZVW



M1 - Rassiges Derby in Remshalden

Foto: ZVW.

Foto: ZVW.

Handball-Württembergliga, Männer: SVR empfängt den VfL Waiblingen diesmal als Favorit

In der Handball-Württembergliga läuft es für die Männer der SV Remshalden nach wie vor wie geschmiert. Das Team hat immer noch keinen Verlustpunkt auf dem Konto. Das will der VfL Waiblingen im Derby ändern. Zwar ist die Mannschaft Außenseiter, hat aber durch den ersten Saisonsieg Selbstvertrauen getankt.

SV Remshalden (2. Platz, 12:0 Punkte – VfL Waiblingen (12. Platz, 3:9 Punkte; Samstag, 18 Uhr). „Ich bin so weit zufrieden“, untertreibt SVR-Coach Henning Fröschle. Mit Bravour hat Remshalden bislang das happige Auftaktprogramm gemeistert. Zudem ist das Team erstmals seit geraumer Zeit von Verletzungen verschont geblieben. „Wir sind positiv überrascht. Ich hätte nicht mit 12:0 Punkten gerechnet.“ In Neckarsulm siegte die SVR dank starker zweiter Hälfte zum ersten Mal überhaupt (31:26). Die gesamte Mannschaft habe laut Fröschle gut auf die 60-minütige Manndeckung gegen Adrian Wehner reagiert.

Nach den starken Auftritten sei Remshalden im Heimspiel gegen Waiblingen Favorit. Ein Selbstläufer werde das Derby aber nicht. „Waiblingen ist auf dem aufsteigenden Ast.“ Auf das Manko in der Abwehr habe der VfL gut mit der Verpflichtung von Felix Günthner reagiert. „Er ist Abwehrspezialist.“ Außerdem werde Stefan Doll nach seiner Verletzungspause wieder spielen, mit Marc Krammer bilde er ein starkes Torhüterduo. „Die Waiblinger sind auf keinen Fall chancenlos. Sie haben genügend Leute, die zu den besseren in der Württembergliga gehören.“ Fröschle hofft darauf, dass die VfL-Mannschaft trotz des ersten Saisonsieges noch ein bisschen verunsichert ist „und wir das ausnutzen können“.

Für Waiblingen war der erste Ligasieg (32:23 gegen Oberstenfeld) eine Befreiung. Trainer Michael Abele: „Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin sehr zufrieden gewesen.“ Auch mit Rückkehrer Felix Günthner. Er sei ein Klassespieler mit großer körperlicher Präsenz. Nicht zuletzt wegen ihm stand diesmal die VfL-Defensive sicherer. In der Abwehr sei es noch schwieriger, neue Spieler zu integrieren als im Angriff. „Wir sind mit der Abstimmung auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ende.“

Remshalden ist für den VfL-Coach deutlicher Favorit im Derby. Von der Qualität der Einzelspieler her seien die Teams auf Augenhöhe. Doch die SVR habe den entscheidenden Vorteil, über eine eingespielte Mannschaft zu verfügen. Dennoch sei ein Sieg für Waiblingen möglich. „Motivationstechnisch braucht man vor einem Derby nichts zu sagen. Wir haben deutlich an Selbstbewusstsein gewonnen durch die zwei Punkte.“ Der VfL werde den Gastgebern einen heißen Kampf liefern.

Allerdings hält das Waiblinger Verletzungspech an. Zwar werden Ivan Miletic und Stefan Doll wieder spielen, wenn auch angeschlagen, dafür fällt Leistungsträger Valentin Weckerle nach einem Muskelfaserriss wohl vier Wochen aus.

Quelle: ZVW



F2 Erster Saisonsieg gegen den Tabellenführer für die Frauen 2 des VfL Waiblingen.

F2 Erster Saisonsieg gegen den Tabellenführer für die Frauen 2 des VfL Waiblingen.

TSV Schmiden gegen VfL Waiblingen 16:22 (5:9)

Die junge Waiblinger Frauenmannschaft holte sich am Samstag Abend um 20 Uhr in Schmiden ihren ersten Sieg in der Landesliga. Das Team um Trainer Nadir Arif gewann deutlich gegen die favorisierten Schmidener Frauen.

Die Waiblinger lagen bei ihrem ersten Saisonsieg nur am Anfang hinten und zwar beim 1:0 und 4:3. Ab diesem Zeitpunkt dominierten sie die Partie. Dies spiegelt sich auch im Halbzeitstand von 9:5 wieder.

Eine hervorragende Abwehrleistung sowie ein flexibles Angriffsspiel waren die ausschlaggebenden Punkte für diesen verdienten Sieg. Somit nahm die Frauen 2 Mannschaft, die für Schmiden schon sicher geglaubten 2 Punkte mit nach Waiblingen.

Dieses Spiel macht Lust auf mehr und zeigt das Potential der Mannschaft. Am kommenden Samstag steht das nächste Derby gegen Schwaikheim an. Der Sieg gibt Selbstvertrauen gegen das Schwaikheimer Team der ehemaligen Waiblinger Trainerin Kerstin Zimmermann.

Es spielten:
Fleischer, Stadler 1, Bechtle, Rützler 5/4, Fischer 5, Leßig, Seitzer 5, Lier, Kiank 1, Körner 1/1, Goldmann 4



wD Knappe Partie gegen HSC Schmiden/Oeffingen

In der Auswärtsbegegnung gegen den HSC Schmiden/Oeffingen, schien den Spielerinnen des VFL Waiblingens am Samstag, 12.10.2013 anfangs die Spielruhe zu fehlen. Bereits nach 19 Sekunden fiel das 1. Tor des HSC Schmiden/Oeffingen, 41 Sekunden später glichen die Mädels des VFL Waiblingens aus.
Das Spiel der beiden Mannschaften verlief großteils auf Augenhöhe, wobei eine Spielerin des HSC Schmiden/Oeffingen klar spiel-entscheidend für den Verlauf und Ausgang des Spieles war.

Nachdem der HSC Schmiden/Oeffingen immer wieder in Führung gegangen war, konnten die Waiblinger Mädels in der 9. Minute den Gleichstand erzielen, um dann selbst in Führung zu gehen. Sie spielten nun deutlich konzentrierter. Mit 9:10 Führung für den VFL Waiblingen ging es in die Pause.

In der 2. Halbzeit musste das Spiel immer wieder unterbrochen werden. Bereits in der 1. Halbzeit hatte es eine gelbe Karte für eine Spielerin des HSC Schmiden/Oeffingen gegeben, nun folgte eine 2 Minuten-Zeit-Strafe. Diese Unterbrechungen wirkten sich deutlich auf den Spielfluss aus. Die Waiblinger Spielerinnen kämpften bis zum Abpfiff.

Der Spielendstand von 17:16 für den HSC Schmiden/Oeffingen zeigt, wie knapp die Partie verlief.

Für den VfL spielten:
Corinna (TW), Emmelie (6/2), Pauline (2), Helen (1), Ariane (1/1), Britt, Luisa (2), Gina (1), Melissa, Rebecca, Maren

Bericht: Jutta Weiss



wA Sieg in Kornwestheim

Vfl - Kornwestheim 27:22 (9:11)

Die weibliche A-Jugend des Vfl Waiblingen startete sehr schlecht ins Spiel gegen die Gäste aus Kornwestheim. Viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel waren Grund für das negative Halbzeitergebnis von 9:11.

Nach dieser schlechten ersten Hälfte und deutlichen Worten von Trainer Nadir Arif kamen die Waiblingerinnen endlich immer besser ins Spiel und setzten sich Tor für Tor weiter ab. So konnte man letztendlich die zweite Halbzeit und somit das Spiel für sich entscheiden.

Zwar war der Trainer mit diesem Spiel nicht zufrieden, jedoch zählen die 2 Punkte und dass die Mannschaft das umgesetzt hat, was in der Halbzeitpause gefordert wurde. Nicht zu veegessen hatten noch einige Spielerinnen das Frauen2-Spiel vom Vorabend um 20Uhr in den Knochen. In der Vergangenheit wurden diese Spiele in der Regel verloren. Die Mannschaft kann also stolz auf sich sein und somit konnte das Wochenende mit einem Endergebnis von 27:22 erfolgreich beendet werden.

Tor: Bauer, Otto
Feld: Weiß, Torregrossa 1, Fröhlich, Stadler 4, Rützler 3/2, Fischer 2, Leßig 4/2, Schmidt 7, Lier 4, Kiank 2



M1 - Endlich erster Saisonsieg

M1 - Endlich erster Saisonsieg

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen - SKV Oberstenfeld 32:23 (15:13)

Als es nach 34 Minuten 17:17 stand sah es nach der nächsten Zitterpartie aus. Doch es folgte eine klasse Abwehrleistung und eine leicht verbesserte Durchschlagskraft im Angriff. Dies reichte zu einem deutlichen 9 Tore Sieg.

Von Beginn an wirkte Waiblingen nervös, die Niederlagen der vergangenen Spiele waren den Protagonisten deutlich anzumerken. Zwei von Marc Krammer zentimetergenau geworfene Harpunenpässe auf Holger Mayer und Marc Kallenberg bedeuteten die einzigen VfL-Treffer in den ersten 10 Minuten und wäre Oberstenfeld nicht seinerseits sehr schludrig im Angriffsspiel aufgetreten, hätte der Rückstand noch deutlich als 2:4 ausfallen können. In nur drei konzentrierten Minuten gingen die Remstäler mit 6:4 in Führung doch die Nervosität war noch längst nicht weg. Bis zum 9:9 konnte der SKV immer wieder ausgleichen. Ladislav Goga war es noch am ehesten zu verdanken, dass zur Pause wenigstens eine 15:13 Führung heraussprang. Oberstenfeld kämpfte sich Anfang der zweiten Hälfte noch einmal auf 17:17 heran, doch danach spielte in der Rundsporthalle nur noch der VfL. Prunkstück war beim Gastgeber eindeutig die Abwehrarbeit. Vor allem der kurzfristig zurückgeholte Felix Günthner stand hier wie ein Fels in der Brandung und hiefte seine Abwehrkollegen auf ein deutlich höheres Niveau. Valentin Weckerle begann mit zwei schönen Treffern von Rechtsaußen den nun folgenden Torreigen. Auch hier konnte Günthner drei schöne Akzente setzen. Marc Kallenberg war vor allem bei Harpunen immer brandgefährlich und Ladislav Goga zeigte sich als eiskalter Siebenmetervollstrecker. Nach einem 6:0 Lauf führte der VfL bereits in der 41. Minute mit 23:17. Dieser Vorsprung wurde bis zum 27:21 gehalten. Am Ende erhöhten die Remstäler noch auf 32:23 und gewannen das Spiel mit neun Toren sicherlich etwas zu hoch. Nun bleibt Trainer Michael Abele eine Woche Zeit, um sein Team auf die schwere Aufgabe beim Lokalderby in Remshalden einzustellen.

VfL Waiblingen: Krammer, Doll; Hellerich 1, Kallenberg 5, Mayer 3, Härtl, Tutsch, Günthner 3, Gerlich 3, Baumann 1, Steffens 4, Miletic 2, Goga 7/4, Weckerle 3

Frank Ader



F1 - VfL-Frauen verspielen 27:19-Führung

F1 - VfL-Frauen verspielen 27:19-Führung

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TSV Haunstetten 30:35 (18:14)

Bittere Niederlage für die Handballerinnen des VfL Waiblingen: Der Drittligist verspielte gestern Abend in der Rundsporthalle eine vermeintlich sichere 27:19-Führung gegen den TSV Haunstetten. Am Ende triumphierten die Gäste aus Augsburg mit einem 16:4-Lauf innerhalb der letzten 20 Minuten.

Damit nahmen sie Revanche, denn in der vergangenen Saison hatte der VfL in Haunstetten elf Tore Rückstand aufgeholt. „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. In der letzten Viertelstunde waren wir viel zu hektisch, unseren angeschlagenen Spielerinnen fehlte am Schluss die Luft“, befand VfL-Trainer Paul Herbinger kurz nach Spielende. Dieser doppelte Punktverlust war aber auch ärgerlich. Denn 40 Minuten lang spielte Herbingers Team gegen einen äußerst unangenehm-aggressiven Gegner zwar nicht immer fehlerfrei, aber mit dem richtigen Konzept.

Der VfL erarbeitete sich nach dem anfänglichen 1:4-Rückstand mehr und mehr Vorteile. Das war mit viel Laufarbeit verbunden. Mit der Mischung aus eins gegen eins und rechtzeitigem Abspiel zur freien Nebenspielerin hebelte der VfL die erwartet offensive Gästeabwehr immer wieder aus. Oft war der Waiblinger Angriff nur durch einen Strafwurf zu stoppen. Diese verwandelte Lana Holder sicher. Ihr Pendant auf der Gegenseite hieß Annika Schmid. Sie glänzte ebenso als Spielgestalterin wie auch als sichere Siebenmeterschützin.

Bis zum 6:6 waren beide Teams auf Augenhöhe. Dann hatte der VfL den Gästeangriff unter Kontrolle, der sich primär auf Schmid und Patricia Horner konzentrierte. Waiblingen indes war von allen Positionen wurfgefährlich, ablesbar an sieben verschiedenen Torschützinnen schon nach 23 Minuten. Die Heimmannschaft zog über 11:7 auf 17:11 (26. Minute) davon, Mara Seitzer glänzte in dieser Phase mit drei schönen Toren von Rechtsaußen. Dass Haunstetten bis zum Halbzeitpfiff noch auf 14:18 heranrückte, schien nur ein Schönheitsfehler zu sein.

Zumal der VfL nach dem Seitenwechsel wieder in die Spur fand. Hinten entschärfte Katharina Blum einige Gästechancen und vorne lief es weiter gut. Nach 40 Minuten führte der VfL mit 26:19. Alles schien auf den fünften Sieg im fünften Spiel hinauszulaufen.

Doch die bissigen Gäste wollten nicht aufgeben. Der VfL vergab nun einige Wurfchancen und war in der Rückwärtsbewegung nicht mehr konsequent genug. Aber auch der Abwehrverbund wurde zunehmend löchriger. Nicht einmal viereinhalb Minuten nach der Sieben-Tore-Führung für den VfL war der Vorsprung auf 26:24 zusammengeschmolzen.

Die von ihren Anhängern über 60 Minuten mit an die Schmerzgrenze reichendem Getrommel angefeuerten Gäste witterten Morgenluft. Dem VfL, bei dem einige Spielerinnen unter der Woche erkältet waren, ging sichtlich die Luft aus. Hinzu kam auch noch Pech in Form von einem Pfostentreffer. Bis gut zehn Minuten vor dem Ende konnte Waiblingen den Zwei-Tore-Vorsprung noch verteidigen (29:27), dann wendete sich das Blatt endgültig.

Haunstetten spielte nun wie entfesselt, wirkte deutlich zielstrebiger mit enormem Zug zum Tor. Die 30:29-Führung gelang dem TSV sogar in Unterzahl, ein Nackenschlag für den VfL. Der erzielte beim 30:31 zwar nochmals den Anschlusstreffer, doch die letzten Minuten waren die Gäste endgültig überlegen. Waiblingen bekam vor allem Horner und Sarah Irmler nicht mehr in den Griff.

Der 35:30-Erfolg fiel zwar um einige Tore zu hoch aus, war aber verdient. Denn Haunstetten steckte nie auf, während dem VfL hinten hinaus die Ruhe und die Luft fehlten, den schon eigentlich sicheren Sieg nach Hause zu fahren.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier, Heimburger, Unseld (5), Klein (6), Heinz (1), Seitzer (5), Bast (2), Holder (9/6), Frick (2), Goldmann, Hammer.

Quelle: ZVW



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M1 - VfL Waiblingen steht gegen Oberstenfeld unter Druck

Der VfL muss dringend den ersten Sieg einfahren.
VfL Waiblingen (15. Platz, 1:9 Punkte) – SKV Oberstenfeld (12. 3:7 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Nach den beiden Niederlagen in der englischen Woche gegen die nun weiterhin verlustpunktfreien Mannschaften Bietigheim II und Bottwartal steht der VfL im Heimspiel am Sonntag bereits am sechsten Spieltag gewaltig unter Druck.

„Gegen Oberstenfeld müssen dringend zwei Punkte eingefahren werden, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht komplett zu verlieren“, sagt Michael Abele.

Hoffnung macht dem Trainer, dass in beiden Spielen trotz der angespannten Personalsituation eine aufsteigende Formkurve bei den Spielern um Kapitän Marc Kallenberg zu erkennen war. „Im Training wurde mit der gebotenen Konzentration gearbeitet.“ Somit sind die Waiblinger vorsichtig optimistisch, den ersten doppelten Punktgewinn zu realisieren. Weiter verzichten muss der VfL aber auf Robin Brugger (krank). Ivan Miletic hat zumindest leicht trainiert. Ob es bei ihm zu einem Kurzeinsatz reichen wird, entscheidet sich wie bei Torhüter Stefan Doll erst direkt vor dem Spiel.

Quelle:ZVW



F1 - Gefordert gegen offensivste Defensive

Spielmacherin Lana Holder will mit dem VfL Waiblingen den fünften Sieg im fünften Spiel holen. Foto: ZVW

Spielmacherin Lana Holder will mit dem VfL Waiblingen den fünften Sieg im fünften Spiel holen. Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: Tabellenführer VfL Waiblingen empfängt den TSV Haunstetten

Vier Spiele, vier Siege: Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen sind glänzend in die Saison gestartet. Am Sonntag kommt mit dem TSV Haunstetten ein weiteres Team, das zumindest zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten zählt.

VfL Waiblingen (1. Platz, 8:0 Punkte) – TSV Haunstetten (6. Platz, 4:4 Punkte/Sonntag 17 Uhr). An ihrem spielfreien Wochenende scheinen die Waiblingerinnen viel Kraft getankt zu haben: Am Donnerstag vergangener Woche schlugen sie den Titelaspiranten Herrenberg nach einer überzeugenden Leistung mit 32:28, zwei Tage später setzten sie sich beim hochgehandelten HCD Gröbenzell mit 31:29 durch. Lohn war die Tabellenführung mit 8:0 Punkten, gleichauf mit der HSG Freiburg.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Paul Herbinger, dessen Nerven am Samstag in der Schlussphase ziemlich strapaziert wurden. „Es war ein spannendes und für die Zuschauer attraktives Spiel“, sagt der Waiblinger Trainer. Zwar sei die Fehlerquote höher gewesen als gegen Herrenberg, doch nach dem mühevollen Start habe sein Team „rechtzeitig den Bogen heraus“ bekommen. „Es ist nicht einfach, in Gröbenzell zu gewinnen“, sagt Herbinger. Er ist überzeugt davon, dass der Aufsteiger am Ende unter den ersten sechs in der Tabelle zu finden sein wird.
Der Gegner war in der vergangenen Saison punktgleich mit dem VfL

Nun steht der VfL Waiblingen vor zwei weiteren sehr schweren Prüfungen: Bevor er zum Top-Favoriten TSG Ketsch reist, muss er übermorgen den TSV Haunstetten in die Knie zwingen. Der TSV kam in der vergangenen Saison punktgleich mit dem VfL auf Rang vier ins Ziel. Herbinger erinnert sich noch gut an die hochklassigen Spiele: In Waiblingen hatte der VfL mit 35:29 die Oberhand, im Rückspiel holte Waiblingen nach einem Elf-Tore-Rückstand noch ein 31:31-Unentschieden.

In dieser Spielzeit musste Haunstetten mit einem knackigen Auftaktprogramm kämpfen: 26:29 unterlag es zum Auftakt dem starken Aufsteiger Gröbenzell, in Möglingen reichte es beim 25:21 zum ersten Saisonsieg, ehe der TSV in Ketsch nach einer 24:20-Führung knapp mit 24:25 den Kürzeren zog. Beim 32:23 gegen die TG Nürtingen warf sich Haunstetten den Frust von der Seele. Herbinger hat sich die Partie angesehen und warnt sein Team vor dem Gegner.

Markenzeichen des TSV Haunstetten ist die extrem offensive Deckung: „Die steht oft bei 14, 15 Metern vor dem Tor“, sagt Herbinger. Die meisten Mannschaften hätten erhebliche Probleme mit dieser ungewöhnlichen Formation. Wichtig sei, die richtige Balance zu finden zwischen Eins-gegen-eins-Aktionen und dem bewegungsreichen Spiel. „Das ist eine spannende Aufgabe“, sagt Herbinger. Wer vorne mitspielen wolle, müsse auch gegen solche Abwehrformationen Lösungen finden.

Kopf des TSV Haunstetten, in Angriff wie Abwehr, sei die bundesligaerfahrene Annika Schmid. In den Griff bekommen muss der VfL auch die Rechtsaußen und Gegenstoßspezialistin Sabrina Duschner, als großes Talent gilt die Jugend-Nationalspielerin Sarah Irmler.

Sina Bast kränkelte unter der Woche etwas. Herbinger geht jedoch davon aus, dass sie bis Sonntag wieder hergestellt ist. Auf jeden Fall in den Kader zurückkehren wird Caren Hammer, die zuletzt verletzungsbedingt fehlte.

Quelle: ZVW



Große Trikotverlosung Team 3.Liga Süd Frauen

Große Trikotverlosung Team 3.Liga Süd Frauen

Am Doppelspieltag der ersten Damen- und Herrenmannschaften am kommenden Sonntag, 13.10.2013 in der Waiblinger Rundsporthalle, werden zu Gunsten der Waiblinger Handballjugend Trikots des Teams 3.Liga Süd Frauen der vergangenen zwei Spielzeiten verlost.



F2 - Erneute Niederlage der 2. Frauenmannschaft

Die junge 2. Mannschaft des VfL Waiblingen verlor am Sonntag auswärts gegen Frankenbach/Neckargartach mit 30:15.

Da der Großteil der Waiblinger am Tag davor noch ein schweres Spiel in der A-Jugend hatte und da ohne Harz gespielt werden müsste kamen die Waiblinger nicht richtig in Fahrt. Wieder einmal verhinderte der Pfosten oder die Latte eine höhere Torausbeute. Die 2. Frauenmannschaft blickt jedoch optimistisch auf ihr nächstes Spiel am Samstag gegen Schmiden.

Es spielten: Bauer, Torregrossa 1, Stadler 1, Bechtle, Rützler 2, Fischer 1, Leßig 2/1, Lier 2, M. Weiß 2, Körner 3/1, Wilhelm 1



wA starken Mannschaftsleistung

Mit einer starken Mannschaftsleistung schaffte es die weibliche Ajugend des VfL Waiblingen ihren ersten Saisonsieg einzufahren. Gegen den alt bekannten, unangenehmen Gegner Grossbottwar setzten sich die Mädels mit einem 19:23 durch.

Vor allem die starke Abwehr und die überragende Torhüterin Pauline Otto waren die Basis für den ersten 2-Punkte-Gewinn. Zuvor forderte Trainer Nadir Arif mehr Emotionen und Leidenschaft im Spiel seiner Mannschaft. Die Spielerinnen setzten diese Anweisung sehr gut um und führten zeitweise mit 8 Toren. Durch die geschlossene Mannschaftsleistung war der Sieg das ganze Spiel über nie gefährdet. Die 4-Tore-Führung des Halbzeitstandes von 10:14 konnte bis zum Ende gehalten werden. Auch die Verletzung einer wichtigen Spielerin Nele Kopp brachte die Mannschaft nicht aus dem Konzept. Zum ersten Mal seit langem sah man die Mannschaft wieder mit Spaß und Leidenschaft spielen. Damit war letztendlich auch der Trainer vollkommen zufrieden.

Tor: P.Otto
Feld: Weiß 2, Fröhlich, Stadler 4/3, Rützler 5/1, Fischer 3, Leßig, Schmidt 6/1, Lier 3, Kopp



M1 - Aufwärtstrend nicht belohnt

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
SG BBM Bottwartal - VfL Waiblingen 31:28 (15:14)

Zum zweiten Mal binnen 48 Stunden der VfL Waiblingen ein Auswärtsspiel gegen eine ungeschlagene Spitzenmannschaft. Der Spielverlauf war frappierend ähnlich wie der vom Donnerstag. Der VfL kämpft sich zurück ins Spiel, führt zu Beginn der zweiten Hälfte, liegt wenige Minuten vor dem Ende mit nur einem Treffer im Rückstand, macht aber leider in der Summe zu viele Fehler, um eine Begegnung auf diesem Niveau auswärts gewinnen zu können.

Zu den bisherigen Ausfällen kam kurzfristig noch der kranke Christian Abelmann hinzu und auch Michael Gerlich hatte sich am Freitag bereits grippegeschwächt abgemeldet, versuchte es dann dennoch und wurde mit zum wichtigen Waiblinger Spieler.
Drei wuchtige Gerlich-Treffer hielten die Gäste zu Beginn im Spiel. Dennoch führte Bottwartal nach 17 Minuten mit 10:6, Trainer Abele stellte die Deckung teilweise auf eine doppelte Manndeckung um und brachte die wurfgewaltigen SG Spieler damit gehörig durcheinander. Axel Steffens und Valentin Weckerle hielten den Rückstand in Grenzen und kurz vor und nach der Pause hatte der VfL einen richtigen Lauf, drehte das Spiel, machte aus einen 10:14 Rückstand eine 17:15 Führung. Aber ausgerechnet in dieser so positiven Phase beendeten einige haarsträubende technische Fehler und überhastet genommene Würfe den positiven Trend. Das Spitzenteam aus Bottwartal nahm diese Einladung dankend an und antwortete prompt mit einem eigenen 8:2 Lauf. Beim 19:23 waren sämtliche Erfolgsaussichten wieder weit weg. Doch wie schon 48 Stunden zuvor stimmte die Moral beim VfL. Michael Gerlich und Valentin Weckerle ließen sich auch durch einige Fehlwürfe nicht verunsichern und beim 25:26 stellte Gerlich den Anschlusstreffer her. Auch die äußerste fragwürdige dritte Zweiminutenstrafe gegen Marc Kallenberg ließ die Remstäler noch nicht ans Aufgeben denken. In Unterzahl erzielte Axel Steffens das 26:27 doch wieder folgte ein Spiegelbild zur letzten Partie. Ein verworfener Siebenmeter und zwei weitere überhastete Angriffe brachten die endgültige Entscheidung für Bottwartal. In einer Begegnung, in der die gastgebende Mannschaft neun und die Gäste nur drei Siebenmeter erhalten, muss man als Auswärtsteam um einiges besser sein als der Gastgeber – dies war Waiblingen am Samstag abend leider nicht. Im nächsten Heimspiel gegen Oberstenfeld muss nun dringend der erste Saisonsieg her, denn dann wartet der nächste schwere Gang mit dem Derby in Remshalden.



VfL Waiblingen: Krammer, Pennekamp; Hellerich, Kallenberg 2, Mayer, Härtl, Tutsch, Gerlich 7, Baumann 2, Steffens 6/2, Goga 3, Weckerle 8

Frank Ader



F1 - VfL-Frauen in der Erfolgsspur

F1 - VfL-Frauen in der Erfolgsspur

Dritte Handball-Liga, Frauen: HCD Gröbenzell – VfL Waiblingen 29:31

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen fahren weiter in der Erfolgsspur. Der Drittligist kehrte nach einem intensiven und hart umkämpften Spitzenspiel mit einem 31:29-Sieg vom bärenstarken Aufsteiger HCD Gröbenzell zurück. Die Begegnung war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten, fünfzehnmal stand es Unentschieden.

Warum es am Ende für den VfL zum Sieg reichte in diesem hinreißenden Drama zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften? Die Waiblingerinnen hatten die besseren Nerven – und in ihren Reihen eine überragende Anna-Lena Unseld. Die VfL-Powerfrau markierte den entscheidenden Treffer zum 31:29.

Was für ein Kaliber auf die VfL-Damen wartete, wurde spätestens nach dem tollen Auftritt Gröbenzells im DHB-Pokal am vergangenen Feiertag klar. Dort verlangten die Münchener Vorstädterinnen dem Zweitligisten NSU Neckarsulm bei der knappen 23:27-Niederlage alles ab. Gröbenzell verstärkte sich vor Saisonbeginn mit hochkarätigen Neuzugängen, darunter Vera Balk und Aline Fischer vom Ligakonkurrenten ESV Regensburg. Zudem wirbelte auch Alines Schwester Sina Fischer die VfL-Abwehr aus dem Rückraum ordentlich auf. Am Ende erzielte allein dieses Trio 17 Tore. Gegen solch ein Trio Infernale zu bestehen darf als beeindruckende Leistung gewürdigt werden.
Waiblingen mit Fehlstart

Der VfL erwischte in der Gröbenzeller Wildmooshalle einen Fehlstart. Die körperlich kompakt auftretenden Gastgeber legten über die Spielstände von 3:0 und 5:2 ein 7:5 vor. Einen größeren Rückstand verhinderte bis dahin VfL-Torhüterin Ronja Grabowski mit tollen Reflexen.

Waiblingen fing sich, hielt nun mit gleicher Robustheit dagegen. Vier Tore in Serie brachten die erste Führung für den VfL, der es aber anschließend verpasste, diese auszubauen. Bis zum Pausenpfiff (14:14) blieb die hochspannende Begegnung ein offener Schlagabtausch, der sich auch im zweiten Durchgang fortsetzen sollte.

Gröbenzell legte bis zum 18:17 jeweils ein Tor vor. Erst als die Gästeabwehr den HCD-Angriff wieder etwas besser in den Griff bekam, holte sich Waiblingen die Führung zurück.

Während Sulamith Klein sich wie schon gegen Herrenberg gegen die defensive HCD-Deckung erfolgreich durchsetzte, haderte Lana Holder dieses Mal mit sich selbst. Doch die Spielgestalterin zeigte dafür erneut ihre Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt, traf bei allen sechs Versuchen.

Nun rannte Gröbenzell meist einem Zwei- bis Drei-Tore-Rückstand hinterher. Da aber der VfL in der Folgezeit einige gute Chancen ausließ, erzielte der Gastgeber zwei Minuten vor dem Schlusspfiff wiederum den Ausgleich (29:29). Das intensive Spiel hatte seinen Höhepunkt erreicht.

Der VfL erkämpfte sich die Führung zurück, kassierte im Gegenzug in der letzten Spielminute einen Strafwurf. Nachdem Gröbenzell schon zuvor einige Male viel Glück bei seinen Siebenmeterwürfen hatte, scheiterte die HCD-Werferin dieses Mal. Im Gegenzug machte die überragend aufspielende Leni Unseld zwanzig Sekunden vor dem Schlusspfiff mit ihrem achten Treffer – bei nur neun Wurfversuchen! – alles klar für die Waiblingerinnen: vierter Sieg im vierten Spiel.

VfL-Trainer Paul Herbinger sah in Gröbenzell zwei gleichwertige Mannschaften und freute sich aber darüber, dass sein Team gegen die körperlich robust auftretenden Aufsteiger dagegenhalten konnte und am Ende Glück und Nervenstärke beim VfL lagen.
Und jetzt gegen Haunstetten

Am kommenden Sonntag (17 Uhr, Rundsporthalle) empfangen die VfL-Frauen mit dem TSV Haunstetten den nächsten schweren Gegner. Hier wird der VfL im Gegensatz zum Spiel in Gröbenzell dann wahrscheinlich auf eine sehr offensive Abwehr treffen. Herbinger erwartet daher ein völlig anderes Spiel.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier, Heimburger, Unseld (8), Klein (7), Heinz (2), Seitzer (2), Bast (3), Holder (9/6), Frick, Goldmann.

Quelle: ZVW



M1 - Niederlage trotz bester Saisonleistung

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
SG BBM Bietigheim - VfL Waiblingen 33:29 (13:14)

Die sicherlich bisher beste Saisonleistung zeigte der VfL Waiblingen am Tag der deutschen Einheit. Doch zum Sieg gegen den Tabellenführer aus Bietigheim fehlte die letzte Konsequenz in der Abwehr. Zudem passierten in den entscheidenden Momenten zu viele einfache Fehler.

Valentin Weckerle und Axel Steffens waren die Waiblinger Protagonisten der ersten 13 Minuten und teilten sich brüderlich die Treffer bis zum 6:7. Bietigheim überzeugte vor allem mit seinem blitzschnellen Umschaltespiel, fast jeder Waiblinger Fehlwurf oder –pass wurde mit einem schnellen Gegenstoßtreffer bestraft. Nach 15 Minuten führte die Bundesligareserve mit 9:6, Trainer Abele zog seine Auszeitkarte. Dies hatte Erfolg. Marc Krammer zeigte einige tolle Paraden, im Angriff trafen nun Christian Tutsch und Ladislav Goga. Bietigheim war sichtlich überrascht von der Stärke der so schlecht in die Saison gestarteten Waiblinger. Der VfL ging beim 11:10 zum ersten Mal in Führung. Zur Halbzeit führte Waiblingen immer noch, wenn auch denkbar knapp mit 14:13. Zu Beginn der zweiten Hälfte platzte endlich der Knoten bei Michael Gerlich, der mit wuchtigem Wurf seine ersten Waiblinger Treffer erzielte. Als Marc Kallenberg eines der leider selten erfolgreichen Kreisanspiele verwerten konnte, führten die Remstäler mit 19:17 und die Überraschung lag in der Luft. Doch während Bietigheim immer öfter durch seine individuelle Klasse zum Torerfolg kam, stotterte der Waiblinger Angriffsmotor nun spürbar. So liefen die Gäste ab dem 19:20 ständig einem Rückstand hinterher und beim 24:27 in der 50. Minute schien der Favorit nicht mehr von der Siegerstraße abzukommen. Durch zwei weitere Paraden von Marc Krammer angestachelt, sorgten Uli Schmid und Axel Steffens aber für den 26:27 Anschlusstreffer. Doch ausgerechnet Axel Steffens, der schon so viele Siege für den VfL eingefahren hat, unterliefen in den nächsten zwei Angriffen zwei folgenschwere Fehlabspiele und statt dem möglichen Ausgleich war beim 26:29 die Vorentscheidung gefallen. Auch eine offensive Deckung konnte den Tabellenführer nicht mehr in Verlegenheit bringen, der das Spiel mit 33:29 souverän gewann.
Trotz der zahlreichen Fehler im Waiblinger Spiel konnte man dieser Niederlage einiges Positive abgewinnen. Um das bereits am Samstag folgende nicht minder schwere Spiel in Bottwartal erfolgreich zu bestreiten, bedarf es aber noch einer weiteren Leistungssteigerung.




VfL Waiblingen: Krammer, Pennekamp; Hellerich1 , Kallenberg 2, Mayer 3, Härtl 1, Tutsch 2, Gerlich 4, Baumann, Steffens 6/3, Abelmann, Goga 3, Weckerle 5, Schmid 1


Frank Ader



F1 - VfL-Frauen überzeugen im Top-Spiel

Sulamith Klein (mit Ball) war von der Herrenberger Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Neun Tore steuerte die Rückraumspielerin zum 32:28-Sieg des VfL Waiblingen bei.Foto: ZVW

Sulamith Klein (mit Ball) war von der Herrenberger Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Neun Tore steuerte die Rückraumspielerin zum 32:28-Sieg des VfL Waiblingen bei.Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – SG H2Ku Herrenberg 32:28 (14:12)

Im Spitzenspiel der 3. Liga haben sich die Handballerinnen des VfL Waiblingen gestern stark präsentiert und die SG H2Ku Herrenberg beim 32:28 über weite Strecken beherrscht. An der aggressiven Deckung des VfL biss sich die SG die Zähne aus, die eigene Defensive bekam Lana Holder und Sulamith Klein nicht in den Griff. Die beiden erzielten zusammen 19 Tore.

Das württembergische Derby begann ausgeglichen, 5:4 führte der VfL nach zehn Minuten. Die vielen technischen Fehler der Herrenbergerinnen schlugen sich zunächst nicht im Resultat nieder. Sina Bast auf der vorgezogenen Position störte den Spielaufbau der SG erheblich, wobei die gesamte VfL-Deckung von Beginn an sehr aufmerksam agierte. Lediglich mit der körperlich starken Katrin Schröder hatte die Heimmannschaft ein paar Probleme.

Die Gästedeckung indes fand vor allem gegen zwei Waiblingerinnen kein Mittel: Lana Holder und Sulamith Klein nutzten ihre Freiräume geschickt aus. Das 11:10 durch Steffi Heinz in der 25. Minute war der erste Treffer, der nicht auf das Konto des Rückraumduos ging. Mit einem kleinen Zwischenspurt setzte sich der VfL auf 14:10 ab (27.), Herrenberg brachte sich zur Pause beim 14:12 aber wieder auf Schlagdistanz.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten schienen sich die Gäste etwas besser auf das Waiblinger Angriffsspiel eingestellt zu haben. Schlecht für den VfL war zudem, dass sich Bast in der 32. Minute bereits ihre zweite Zeitstrafe einhandelte. Nach dem 19:18 (41.) folgte die vorentscheidende Phase im Spiel: Der VfL nutzte eine Zeitstrafe gegen Schröder, Anna-Lena Unseld übernahm Verantwortung und binnen acht Minuten zog Waiblingen auf 25:19 davon. Auch die dritte Zeitstrafe und damit die Disqualifikation für Bast fiel nicht mehr ins Gewicht.

Der Herrenberger Trainer Hagen Gunzenhauser versuchte mit einer kurzen Deckung gegen Klein zu retten, was nicht mehr zu retten war. Der VfL spielte die Partie konzentriert zu Ende, führte bisweilen mit sieben Toren Differenz. Am Ende stand der hochverdiente 32:28-Sieg.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier (1), Heimburger (2), Unseld (4), Klein (9), Heinz (2), Seitzer (3), Bast, Holder (10/3), Frick (1), Goldmann.

SG H2Ku Herrenberg: Lide, Frey; Janoch (2/1), Kayser (1), Wehe (3), Schröder (8), Neubrander (4/2), Bühner (1), Gloger (1), Gebhard (1), Stonawski (1), Artschwager (6/1).

Am Samstag (18.15 Uhr) müssen die Waiblingerinnen beim starken Aufsteiger HCD Gröbenzell antreten, der alle drei Spiele gewonnen hat. Unter anderem gegen die Top-Teams TSG Ketsch und TG Nürtingen. Nicht völlig überraschend für den Waiblinger Trainer Paul Herbinger, der sich beim Lotto-Cup von der Qualität des Gegners überzeugt hat. Gröbenzell hat sich mit den beiden besten Spielerinnen aus Regensburg verstärkt.

Für die VfL-Spielerinnen wird’s wichtig sein, sich möglichst schnell zu erholen nach dem intensiven Spitzenspiel am Donnerstag. Sollte sich Waiblingen auch in Gröbenzell schadlos halten, wäre der Traumstart mit 8:0 Punkten perfekt. „Das wird eine ganz heiße Nummer“, sagt Herbinger.

Quelle: ZVW



F1 - VfL morgen und am Samstag gegen Top-Teams

Handball, 3. Liga, Frauen: Waiblinger Gegner Herrenberg und Gröbenzell sind ebenfalls noch verlustpunktfrei

Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen stehen vor einem Härtetest: Morgen kommt die SG H2Ku Herrenberg in die Rundsporthalle, am Samstag geht’s nach Gröbenzell. Beide Gegner sind – wie der VfL – noch verlustpunktfrei.

VfL Waiblingen (2. Platz, 4:0 Punkte) – SG H2Ku Herrenberg (3. Platz, 4:0 Punkte/Donnerstag, 17 Uhr, Rundsporthalle). Nach dem spielfreien Wochenende kommt es für den VfL knüppeldick: Binnen drei Tagen muss er gegen Teams antreten, die zumindest zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten zählen. Herrenberg und Gröbenzell sind also von einem ganz anderen Kaliber als die Auftaktgegner Grenzach und Holzheim. Beim Aufsteiger leistete sich der VfL eine viertelstündige Schwächephase, die den Gegner zur Halbzeit auf 16:17 heranbrachte. Unnötigerweise nach der 7:2-Führung, findet Paul Herbinger. „Wir haben Holzheim leichtfertig ins Spiel gebracht“, sagt der Waiblinger Trainer. Nachdem der VfL in der Halbzeit die Abwehr auf 6:0 umgestellt hatte, bekam er die Holzheimerinnen rasch in den Griff und siegte deutlich mit 37:28.

Morgen und am Samstag muss der VfL allerdings wacher sein. „Das sind zwei Hammerspiele“, sagt Herbinger – wobei er zunächst das Derby gegen Herrenberg im Blick hat. Das Team von Trainer Hagen Gunzenhauser erwischte einen perfekten Start. Zum Saisonauftakt nahm es beim Titelfavoriten TSG Ketsch beim 27:21 die Punkte mit und ließ das 25:19 gegen die ebenfalls hochgehandelte TG Nürtingen folgen. „Herrenberg hat sich sehr gut verstärkt“, sagt Herbinger. Mit der Verpflichtung der ehemaligen Nationalspielerin Katrin Schröder sorgte die SG für Aufsehen. Die 31-Jährige Kreisspielerin spielt auch im Mittelblock eine wichtige Rolle. Von der SG Ober-/Unterhausen kam Sarah Neubrander, aus den eigenen Reihen die Jugend-Nationalspielerin Kerstin Foth. Mit Anja Gloger und Julia Bühner haben die Herrenbergerinnen weitere zweitligaerfahrene Spielerinnen in ihren Reihen. Claudia Janoch ist eine weitere zentrale Spielerin im Team. Anna-Lena Artschwager kommt nach ihrer Verletzungspause immer besser in Schuss. Die Schorndorfer Jugend-Nationalspielerin Alisa Berger dagegen erholt sich derzeit von einer Schulteroperation, sie muss noch einige Wochen auf ihr Comeback warten.

Auffallend sei die körperliche Präsenz der Herrenbergerinnen, sagt Herbinger - und die 6:0-Deckung sehr schwer zu knacken. „Da müssen wir geduldig und diszipliniert spielen und unsere Chancen gut vorbereiten.“ Überhastete Abschlüsse und Hauruckhandball seien Gift, weil Herrenberg konterstark sei. Mit der Ex-Waiblingerin Lisa Gebhard und Anja Gloger habe die SG zwei starke Rechtsaußen, Freya Stonawski auf der anderen Außenbahn sei nicht minder torgefährlich.

Der VfL Waiblingen wird voraussichtlich in Bestbesetzung antreten können. Steffi Frick und Steffi Heinz waren angeschlagen, dürften aber dabei sein. Ob und inwieweit Caren Hammer dem VfL morgen helfen kann, ist noch nicht sicher. Knapp zwei Stunden vor dem Spiel gegen Herrenberg tritt die Rückraumspielerin mit dem SC Korb in der Württembergliga an und wird sich nach Spielende auf dem Weg in die Rundsporthalle machen. „Wir werden aber nicht in große Hektik verfallen“, sagt Herbinger. Hammer soll sich zunächst auf ihre Aufgabe in Korb konzentrieren. „Eins nach dem anderen. Sonst bringt das weder Korb noch uns etwas.“

Quelle: ZVW



M1

SG BBM Bietigheim II (3. Platz, 6:0 Punkte) – VfL Waiblingen (15. Platz, 1:5 Punkte; Donnerstag, 15 Uhr); SG Bottwartal (2. Platz, 6:0 Punkte) – VfL Waiblingen (Samstag, 20 Uhr).

Nach der empfindlichen 30:33-Heimniederlage gegen Fellbach hat der VfL zwei schwere Auswärtsspiele vor der Brust. Sowohl Bietigheim II als auch die SG Bottwartal sind bisher ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und stehen mit jeweils 6:0 Punkten an der Tabellenspitze.

Nach dem bisherigen Saisonverlauf gehen die Waiblinger als Außenseiter in die Begegnungen. „Wenn man in den Spielen etwas holen will, muss an die Leistung aus den ersten 20 Minuten gegen Fellbach angeknüpft werden“, sagt VfL-Coach Michael Abele. Insbesondere die Wurfquote müsse verbessert werden, um das anstrengende Programm erfolgreich gestalten zu können. Fehlen beim VfL werden weiterhin Ivan Miletic und Robin Brugger. Ob der verletzte Torhüter Stefan Doll wieder eingesetzt werden kann, entscheidet sich im Abschlusstraining.

Quelle: ZVW



wD

wD

Die beste Nachricht gleich vorneweg:
Das Waiblinger Team wird ab diesem Spiel von Corinna, einer gelernten Torspielerin verstärkt!

Und die hat in der Auswärtsbegegnung gegen die HSK Urbach/Plüderhausen, die mit 11:17 gewonnen werden konnte gleich eine tadellose Vorstellung abgeliefert.
An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Helen und Pauline, die sich bislang sehr erfolgreich um den Waiblinger Kasten gekümmert haben und die sich jetzt ausschließlich dem Geschehen zwischen den Toren widmen können.

Die VfL-Mädels starteten druckvoll in die Partie, ließen kurzzeitig etwas nach und gingen mit einer 4:7 Führung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit kamen die Gegnerinnen nach einer komfortablen Führung nochmal auf 11:15 heran, aber die genervten Waiblingerinnen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewannen spielerisch überlegen, auch wenn z.B. in der Bewegung ohne Ball noch Luft nach oben ist.

Leider kann in der B-Note trotz einiger schöner Spielzüge insgesamt keine besonders ansprechende Bewertung abgegeben werden, weil die Spielerinnen von Urbach/Plüderhausen eine herbe Klammertaktik verfolgt haben.
So wurde eine gelbe Karte gezogen und gleich 3 Waiblinger Spielerinnen mussten den Tränen nahe oder von Tränen aufgelöst für längere Zeit nach Fouls vom Platz genommen werden.

Trotzdem der Appell: Bleibt bei eurer Spielweise und bei sportlichem und kameradschaftlichem Handball, denn den sehen eure Fans einfach unheimlich gern!

Für den VfL spielten:
Corinna (TS), Tabea (2), Emmelie (7/1), Pauline (1), Helen, Ariane (2), Carolin, Nadine, Britt, Luisa (4), Flora, Melissa, Lena

Bericht: Petra Wanke-Tiefenbacher



M1 - Heimflop: Saisonstart verbockt

M1 - Heimflop: Saisonstart verbockt

Handball-Württembergliga, Männer: VfL Waiblingen – SV Fellbach 30:33 (15:13)

(fra). Die Handballer des VfL Waiblingen haben es versäumt, zu Hause den erhofften Befreiungsschlag in der Württembergliga zu landen. Im Gegenteil: Nach einer schwachen Vorstellung und der folgerichtigen 30:33-Niederlage. Die Handballer des VfL Waiblingen haben es versäumt, zu Hause den erhofften Befreiungsschlag in der Württembergliga zu landen. Im Gegenteil: Nach einer schwachen Vorstellung und der folgerichtigen 30:33-Niederlage (15:13) gegen den Aufsteiger SV Fellbach ist der Waiblinger Saisonstart endgültig völlig missraten. Nun folgen zwei schwere Auswärtsspiele.

Dabei hatte die Partie gegen Fellbach gut begonnen. Dem Gastgeber war anzumerken, dass er unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren wollte. Bereits nach zwei Minuten führte der VfL durch Tore von Valentin Weckerle, Ladislav Goga und Marc Kallenberg mit 3:0. Prunkstück der ersten Viertelstunde war jedoch die Abwehr, die die quirligen Klett-Brüder gut im Griff hatte. Nach zwei Treffern durch Holger Mayer, der mit insgesamt acht Toren der erfolgreichste Schütze des Abends war, führte Waiblingen mit 11:7. Das bis dahin einzige Haar in der Suppe war das Auslassen zum Teil bester Möglichkeiten.

Die folgenden fünf torlosen Minuten beendete zwar Waiblingen mit Steffen Härtls Treffer zum 12:7. Doch dieser war offensichtlich der Weckruf für die Gäste aus Fellbach. Drei SV-Treffer in Folge machten die Partie wieder eng. Vor allem ein kläglich verlorenes Überzahlspiel des VfL kurz vor der Halbzeit brachte manchen Waiblinger Fan schier zur Verzweiflung.

Im Abschluss überbieten sich die Rückraumspieler in Harmlosigkeit

Als kurz nach der Pause (15:13) Christian Tutsch mit zwei Treffern zum 17:13 einen Vier-Tore-Abstand herstellte, standen die Weichen noch auf Sieg. Doch die sich im Abschluss vor Harmlosigkeit überbietenden Waiblinger Rückraumspieler rückten immer mehr in den Mittelpunkt. Die Gäste wurden eingeladen, den Rückstand aufzuholen, und erzielten beim 21:21 das erste Unentschieden seit dem Anpfiff. Nach Mayers 23:22 waren erst 43 Minuten gespielt, doch bereits jetzt schienen die Gastgeber am Ende ihrer Kräfte zu sein.

Die zu Beginn noch so wirkungsvolle Abwehrarbeit wurde weitgehend eingestellt. Fellbach bedankte sich mit einem 5:0-Lauf und führte plötzlich mit 27:23. Zwar waren noch zehn Minuten zu spielen, aber der VfL war zu schwach und zu ausgepowert, um den Rückstand noch einmal ernsthaft zu verkürzen. Weil die verletzten Rückraumspieler Ivan Miletic und Robin Brugger fehlten, boten sich Trainer Michael Abele kaum Auswechselmöglichkeiten. Die Verunsicherung war deutlich spürbar. Erst als die Begegnung längst verloren war, erzielte der VfL doch noch einige schöne Rückraumtreffer.

Will der VfL Waiblingen in den beiden Auswärtspartien in Bietigheim (Donnerstag) und Bottwartal (Samstag) auch nur den Hauch einer Chance haben, muss er viel sicherer im Abschluss werden. Außerdem gilt es, in der Abwehr das vorhandene Können über einen längeren Zeitraum zu zeigen und auch spielerisch einen großen Schritt nach vorne zu machen.

VfL Waiblingen: Krammer, Pennekamp; Hellerich, Kallenberg (4), Mayer (8), Härtl (2), Tutsch (3), Gerlich, Baumann, Steffens (2), Schwarz, Abelmann, Goga (7/4), Weckerle (4).

Quelle: ZVW



M2 - Waiblinger wachen zu spät auf

Bereits um 13:00 Uhr musste der VfL am Sonntag bei den Stuttgarter Kickers antreten. Dass dies für einige noch zu früh am Tag war zeigte sich besonders in der Abwehr. Die Waiblinger agierten zu verschlafen und ermöglichten den Kickers ein ums andere Mal einfache Tore. Eigene Erfolge mussten zumeist hart erarbeitet werden. Trotz allem blieb der VfL bis Mitte der ersten Hälfte auf Schlagdistanz (8:6). Technische Fehler und unvorbereitete Würfe verhinderten aber in der Folge eine bessere Ausbeute. Die Gastgeber hingegen bauten ihren Vorsprung kontinuierlich bis zur 17:12 Pausenführung aus.

Um an diesem Tag noch etwas zu erreichen musste Trainer Andreas Österle reagieren und stellte zu Beginn der zweiten Halbzeit auf eine offensive Abwehrformation um. Nun zeigten sich auch bei den Kickers erste Unsicherheiten. Waiblingen konnte jedoch weiterhin nicht von den Ballgewinnen profitieren da man im Angriff zu oft am Block oder Torhüter scheiterte. Im Gegenzug kamen die Hausherren zumeist über den Kreis zum Erfolg und gingen mit 18:25 (45.) in Führung. Erst jetzt wachten die Waiblinger auf und starteten die Aufholjagd. Ein 6:0 Lauf zum 24:25 (52.) brachte wieder Spannung in die Partie. Der Ausgleich wollte an diesem Tag aber einfach nicht fallen. Die Kickers erkämpften sich wieder einen 3 Tore Vorsprung. Auch eine offensive Manndeckung in den letzten zwei Spielminuten brachte nur den Anschlusstreffer. Am Ende verliert der VfL das Spiel aufgrund fehlender Cleverness und schwacher 45 Minuten verdient mit 26:29.

Tore: Ader, Pennekamp, Zwicker, C. Schmid 8, Kallenberg 1, Rappold 1, Dorn, U. Schmid 6(2), Becker 2, Kugel 2, Dragin 2, Schwarz 1, Lehmkühler 3(2), Hintennach 1.



M1 - Waiblingen braucht Punkte im Heimspiel

Handball-Württembergliga, Männer: Gegner des VfL im Rems-Murr-Derby ist Aufsteiger SV Fellbach

In der Württembergliga läuft es noch nicht rund bei den Handballern des VfL Waiblingen. Zuletzt setzte es eine bittere Niederlage, hinzu kam viel Verletzungspech. Im ersten Heimspiel gegen Aufsteiger SV Fellbach gilt es, den ersten Sieg einzufahren.

VfL Waiblingen (11. Platz, 1:3 Punkte) – SV Fellbach (10. Platz, 2:2 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Fellbach ist mit einem Auswärtssieg in Altensteig in die Runde gestartet, musste sich aber am Wochenende in eigener Halle dem Meisterschaftsfavoriten Neckarsulm deutlich mit 28:38 geschlagen geben. Dennoch dürfte der Aufsteiger mit den 2:2 Punkten zum Saisonstart zufrieden sein.

Ganz anders ist die Situation beim VfL Waiblingen. Nach dem Punktgewinn in Herrenberg folgte nach „desaströser“ (Trainer Michael Abele) erster Hälfte die 31:34-Niederlage beim TV Mundelsheim. Robin Brugger fehlte krankheitsbedingt beim VfL. Doch es kam noch dicker: Die Ex-Fellbacher Ivan Miletic und Stefan Doll verletzten sich und fielen ebenfalls aus. Bei beiden ist der Einsatz am Samstag unwahrscheinlich, auch wenn die Spieler gerne gegen ihren Ex-Verein gespielt hätten.

Trotz der Verletzungsmisere sollte das Waiblinger Team um Kapitän Marc Kallenberg im ersten Heimspiel der Saison punkten, um den Saisonstart nicht komplett in den Sand zu setzen. „Wenn es gelingt, an die zweite Hälfte vom vergangenen Wochenende anzuknüpfen, sollte dies möglich sein“, sagt Abele.

Quelle: ZVW



F2 - Starke zweite Halbzeit reicht nicht

Handball-Landesliga. Starke zweite 30 Minuten haben der zweiten Frauenmannschaft des VfL Waiblingen nicht gereicht, um in der Landesliga Zählbares von der SG Oßweil-Pattonville mitzunehmen. Der VfL Waiblingen II unterlag mit 19:21 (8:13).

Im ersten Auswärtsspiel der jungen Waiblinger Mannschaft musste das Team von Trainer Nadir Arif ohne Unterstützung aus dem Bundesligateam des VfL Waiblingen auskommen. Die SG Oßweil hatte die Partie gleichzeitig zur Partie des Bundesligisten gelegt. Wie im Heimspiel gegen Großbottwar begannen die Waiblingerinnen nervös und vergaben viele Chancen.

Das erfahrene Team aus Oßweil führte zur Halbzeit verdient mit 13:8. Nach der Pause drehten die Waiblingerinnen auf. Die vorher vergebenen Würfe wurden nun genutzt, zudem brachte Denise Körner einen Siebenmeter nach dem anderen im gegnerischen Tor unter.

So kämpfte sich der VfL Waiblingen II kurz vor Schluss bis auf ein Tor heran. Die routinierten Gastgeberinnen brachten jedoch den 21:19-Sieg ins Ziel. „Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden“, sagte VfL-Trainer Trainer Arif. „Auf diese Leistung können wir aufbauen.“ (stl)

VfL Waiblingen II: Otto, Sabrina Weiß, Melanie Weiß (3), Fröhlich, Stadler (3), Rützler, Fischer, Wilhelm (1), Schmidt (2), Körner (8/5), Kopp (2).

Quelle: ZVW



F1 -Waiblinger Frauen beweisen Moral

Handball, 3. Liga, Frauen: TV Holzheim – VfL Waiblingen 28:37 (16:17)

(naa). Nach dem Erfolg zum Rundenauftakt in der 3. Liga haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen auch die erste Auswärtspartie für sich entschieden.Mit dem 37:28-Sieg (17:16) gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Aufsteiger TV Holzheim kehrte der VfL aus Göppingen zurück.

Nach starkem Beginn häuften sich beim VfL Waiblingen die Fehlwürfe und technischen Fehler, wodurch die Holzheimerinnen wieder ins Spiel zurückfanden. Zum Schluss behielt der Favorit jedoch die Oberhand.

Ohne Sina Bast und Caren Hammer war der VfL nach Göppingen angereist. Während Bast im Ausland weilte, stand Hammer mit dem Württembergligisten SC Korb in Remshalden auf dem Spielfeld. Da das Spiel schon zwei Stunden eher begann, reiste sie nach und traf mit 15-minütiger Verspätung ein.
7:2 für den VfL

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Zuschauer schon ein umkämpftes Spiel gesehen. Die Waiblingerinnen begannen stark. Die Abwehr arbeitete gut, woraus einfache Tore über die erste und zweite Welle resultierten. Stephanie Heinz erzielte per Gegenstoß den Treffer zum 3:1 für den VfL und einige Minuten später folgte Sulamith Klein mit dem 7:2. Holzheim gelang wenig, weshalb der Trainer nach elf Minuten seine erste Auszeit nahm.

Diese verfehlte ihre Wirkung nicht und die Holzheimerinnen begannen ihre Aufholjagd. Zudem produzierte der VfL nun sowohl im Angriff als auch in der Abwehr immer mehr Fehler. Trainer Paul Herbinger musste fünf Minuten später, beim Spielstand von 9:5, auch seine Auszeitkarte zücken. Danach jedoch das gleiche Spiel: Im Angriff funktionierte nichts mehr und in der Abwehr war der VfL zu langsam auf den Beinen. Die zweikampfstarken Holzheimerinnen spielten die VfL-Abwehr nun ein ums andere Mal aus und verkürzten bis zur Halbzeit auf 16:17.

Nach dem Auf und Ab der ersten Halbzeit stand nun wieder die VfL-Mannschaft der ersten zehn Minuten auf dem Feld. In der Abwehr wurde sehr gut zusammengearbeitet, der VfL setzte sich Tor um Tor ab. Lediglich drei Tore erzielten die Gegnerinnen in 15 Minuten und mittlerweile schraubte der VfL die Führung auf 29:19.

Die Holzheimerinnen gaben aber wieder nicht auf und bewiesen Kampfgeist, wovon sich Waiblingen jedoch diesmal nicht beeindrucken ließ. Der Vorsprung betrug nun immer mindestens sechs Tore. Der letzte Treffer gelang Mara Seitzer zum Endstand von 37:28. Besonders erfreulich ist, dass sich beim VfL Waiblingen jede Spielerin in die Torschützenliste eintrug. Auch Hammer, die vorige Woche durch zahlreiche Assists glänzte, der aber ihr erster Treffer noch verwehrt blieb.
Top-Spiel gegen Herrenberg

Am kommenden Wochenende steht kein Spiel für die Waiblinger Frauen auf dem Plan. Am 3. Oktober, am Feiertag, ist die SG H2Ku Herrenberg zu Gast in der Rundsporthalle. Der Geheimfavorit entschied nach dem Auftakterfolg gegen Westmeister Ketsch auch das Topspiel gegen die TG Nürtingen mit 25:19 für sich.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier (2), Hammer (2/1), Heimburger (3), Unseld (3), Klein (4), Heinz (4), Seitzer (5), Holder (8/3), Frick (5), Goldmann (1).

Quelle: ZVW



M1 - Katastrophale erste Hälfte des VfL Waiblingen

Handball-Württembergliga, Männer: TV Mundelsheim – VfL 34:31 (21:11)

(fra). Neun desolate Minuten in der ersten Hälfte, die mit sage und schreibe 1:10 verloren gingen, sind den Handballern des VfL Waiblingen zum Verhängnis geworden. Sie unterlagen in der Württembergliga mit 31:34 (11:21) beim TV Mundelsheim.

Zwar steigerten sich die Gäste nach der Pause deutlich, doch der Rückstand war zu groß. Die erste Hiobsbotschaft hatte es bereits beim Aufwärmen gegeben. Ivan Miletic knickte um und konnte die Begegnung überhaupt nicht bestreiten. Trainer Michael Abele musste seine Kaderplanung kurzfristig umbauen und hatte im Rückraum kaum noch Alternativen.

Ohne Selbstvertrauen und ziemlich verunsichert begannen die Remstäler die Partie. Von Anfang an lag Waiblingen in Rückstand, wobei sich dieser bis zum 9:11 in Grenzen hielt. Doch danach hatte der Rückraum des VfL seine Trümpfe anscheinend schon verspielt. Jeder Wurf, teilweise muss man eher von Wurfversuchen sprechen, landete oft fangbar bei Torhüter oder Abwehrspieler und wurde postwendend mit einem schnellen Gegenstoßtor bestraft. Mundelsheim zog ohne größeren Widerstand auf 20:10 davon. Beim Halbzeitstand von 11:21 mussten die Waiblinger ein Debakel befürchten.

In der zweiten Hälfte besann sich der VfL endlich auf die notwendigen Tugenden. Stefan Doll löste den vor der Pause noch besten Waiblinger Marc Krammer ab und hatte einen wesentlichen Anteil an der beginnenden Aufholjagd. Über 15:22 und 19:25 näherten sich die Gäste dem TVM an. Beim 24:28 waren noch elf Minuten zu spielen. Ein Hoffnungsschimmer.
Mittelachse sorgt für viele Treffer

Vor allem die Mittelachse Axel Steffens und Marc Kallenberg funktionierte nun prächtig. Kallenberg erzielte nicht nur acht Treffer, sondern erarbeitete noch einige Siebenmeter, die von Steffens, der insgesamt elfmal erfolgreich war, mit einer hundertprozentigen Quote verwandelt wurden. Auch Ladislav Goga und Valentin Weckerle trafen immer besser und trugen sich jeweils fünfmal in die Torschützenliste ein.

Um einen Zehn-Tore Rückstand aufzuholen, muss jedoch alles passen. Und dies war nicht der Fall. Die Abwehr bekam das Mundelsheimer Herzstück, Rückraummitte und Rückraumrechts, nie wirklich in den Griff und die vom Publikum angetriebenen Gastgeber hielten den VfL immer auf Drei-Tore-Abstand. So stand es beim Abpfiff 31:34. Zwar hatte Waiblingen den zweiten Durchgang mit sieben Toren gewonnen. Doch der Rucksack aus der ersten Hälfte wog einfach zu schwer.

Nun gilt es für die Waiblinger Handballer, am Samstag im Derby gegen den SV Fellbach endlich den ersten Saisonsieg im ersten Heimspiel einzufahren. Denn dann warten die beiden nächsten schweren Auswärtsaufgaben.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Hellerich, Kallenberg (8), Mayer (1), Härtl, Tutsch (1), Gerlich, Baumann, Steffens (11/6), Abelmann, Goga (5) und Weckerle (5).

Quelle: ZVW



wD - Es weht ein rauer Wind in der Bezirksklasse…

wD - Es weht ein rauer Wind in der Bezirksklasse…

... den bekam das Waiblinger Team bei der Begegnung gegen die SG Schorndorf 1846 und einem Endstand von 13:16 deutlich zu spüren. Das Team wird seit kurzem gleich von zwei erfahrenen Trainerinnen gecoacht: Meli Ader, die mit der Mannschaft in der letzten Saison den Staffelsieg eingefahren hat und Lana Holder, die als Top Spielerin und Lehrerin gleich Vielfachqualifikationen für diesen anspruchsvollen Job mitbringt.

Besser geht´s nicht und dass die Trainingsbemühungen Früchte tragen wurde deutlich- so konnten unsere Mädels über weite Strecken den Schorndorfer Spielerinnen paroli bieten.

Kaum angepfiffen, kassierte Waiblingen allerdings bereits das 1. Tor. 3 eigene Lattenknaller folgten, leider auch weitere gegnerische Tore. So war die Stimmung auf der Tribüne anfänglich eher etwas verhalten, da sich die Fans angesichts einer drohenden Schlappe schon auf psychologische Aufbauarbeit nach Ende der Partie einstellten.

Nach dem ersten Treffer, wirkten die Waiblingerinnen deutlich selbstbewusster und zwingender. Schwer blieb es jedoch über das gesamte Spiel hinweg, ein probates Mittel gegen die sehr kompakt stehende Abwehr der Schorndorferinnen zu entwickeln. Hinzu kommt, dass unsere Spielerinnen fast durch die Bank den, bis auf wenige Ausnahmen, größeren und stabileren Gegnerinnen körperlich unterlegen waren. Dass die Waiblingerinnen jedoch kämpfen können, haben sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen. Und so war bei einem Halbzeitstand von 8:8 noch alles offen.

Obwohl die VfL-Mädchen bissig in die 2. Hälfte starteten, mussten 2 schnelle Gegentreffer hingenommen werden. Beim Spielstand von 10:14 war ein Timeout nötig, um wieder etwas mehr Struktur in das Geschehen zu bringen. Die Schorndorferinnen ließen unsere Mädels allerdings nicht mehr herankommen und gewannen aufgrund ihrer effektiveren Spielweise.

Abhaken und Blick nach vorne, wenn´s am kommenden Samstag gegen Urbach-Plüderhausen geht. Unter „Erfreuliches“ bleibt zu erwähnen, dass sich Neuzugang und Top-Verstärkung Emmelie offensichtlich ausgesprochen gut im Team eingelebt hat.
Glückwunsch auch an Carolin, die ihren Premieretreffer für den VfL erzielt hat.

Für den VfL spielten:
Helen (TS/1), Britt, (1), Gina, Rebecca, Luisa (3/1), Tabea (TS/1), Pauline (TS), Melissa, Lena, Emmelie (4), Nadin, Carolin (1), Ariane (1)

Nachtrag: Als freiwillige Hausaufgabe könnten die Eltern der Frage nachgehen, ob sich das Längenwachstum durch gezielte Ernährung beeinflussen lässt. Anregungen gerne willkommen ;).

Bericht: Petra Wanke-Tiefenbacher



F1 - „Kein Spaziergang“ beim Aufsteiger

Handball, 3. Liga, Frauen: Der VfL Waiblingen muss zum TV Holzheim

Nach dem ungefährdeten 38:22-Auftaktsieg müssen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen am Samstag beim Aufsteiger TV Holzheim ran. Dabei muss der VfL auf jeden Fall auf Sina Bast verzichten und höchstwahrscheinlich auch auf Caren Hammer.

TV Holzheim (13. Platz, 0:2 Punkte) – VfL Waiblingen (1. Platz, 2:0 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Nur in der Anfangsphase hatten die Waiblingerinnen ein paar Schwierigkeiten mit dem TV Grenzach, der nur mit acht Feldspielerinnen und einer Torhüterin angereist war. Dann aber war rasch klar, wer die Rundsporthalle als Sieger verlassen würde. 16 Tore Differenz dokumentieren die Kräfteverhältnisse eindeutig.

„Die Abwehr hat über 60 Minuten hinweg gut gespielt“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. „Vorne haben wir ein bisschen gebraucht, um auf Touren zu kommen.“ Unterm Strich habe sein Team schnell und gut gespielt. „Die Leute waren zufrieden.“ Der Grenzacher Trainer erkannte die Überlegenheit des VfL an. Er habe seinen Spielerinnen gesagt, sie müssten schneller denken, schneller reagieren und schneller laufen, sagte Borko Jovivic der Badischen Zeitung. „Aber das konnten sie nicht.“

Für Herbinger war die Partie gegen die überforderten Grenzacherinnen kein Maßstab. Bereits morgen wird der VfL mehr gefordert sein – auch wenn der erste Gegner ein Liga-Neuling ist. Der TV Holzheim verlor zum Auftakt bei der TG Nürtingen mit 22:31, war allerdings ersatzgeschwächt beim Aufstiegskandidaten angetreten. So fehlte unter anderem die am Knie verletzte Ex-Waiblingerin Tina Stockhorst. Herbinger will sich jedenfalls nicht überraschen lassen – so wie’s beispielsweise dem großen Aufstiegsfavoriten TSG Ketsch widerfahren ist. Er unterlag im ersten Spiel in der eigenen Halle der SG H2Ku Herrenberg mit 21:27.

Die Holzheimerinnen verfügten zwar nicht über einen wurfgewaltigen Rückraum, sie seien aber technisch stark und gut im Spiel Eins-gegen-eins. Einstellen muss sich der VfL auf die „traditionell“ offensive Abwehr des TV Holzheim. In der vergangenen Saison besiegte Waiblingen den Gegner im Pokalwettbewerb deutlich, allerdings war Holzheim damals mit der halben A-Jugend angetreten.

Gut möglich sei’s auch, dass beim TV eine alte Bekannte aushelfen wird: Die ehemalige Waiblingerin Tine Dangel saß in Nürtingen bereits mit auf der Bank. „Mit ihrer Erfahrung würde sie der Mannschaft am Kreis und im Rückraum sehr helfen“, sagt Herbinger. „Außerdem ist sie abwehrstark.“

Nicht nur Holzheim, auch der VfL hat ein paar personelle Probleme. Cora Goldmann, die gegen Grenzach wegen einer Bänderdehnung noch aussetzen musste, wird zwar wieder dabei sein. Fehlen werden auch Sina Bast, die übers Wochenende im Ausland weilt, und aller Voraussicht nach auch Caren Hammer. Die mit Zweifachspielrecht ausgestattete Rückraumspielerin ist kurz davor mit dem SC Korb im Einsatz gegen Remshalden. „Das wäre schade, Caren hat gegen Grenzach richtig gut gespielt.“

Mit einem Sieg will sich Herbinger ein kleines Polster verschaffen, schließlich steht dem VfL ein extrem hartes Programm bevor: In den nächsten fünf Partien geht’s ausschließlich gegen Teams, die laut Herbinger Aufstiegschancen haben. „Wir wissen aber natürlich, dass auch Holzheim kein Spaziergang wird“, sagt der VfL-Trainer.

Quelle: ZVW



M1 - vor dem Spiel gegen TV Mundelsheim

TV Mundelsheim (15. Platz, 0:2 Punkte) – VfL Waiblingen (9. Platz, 1:1 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Für Waiblingen steht nach dem eher ernüchternden Auftritt bei der SG H2Ku Herrenberg II und dem 25:25-Unentschieden das nächste Auswärtsspiel an. Es geht zum Aufsteiger nach Mundelsheim. Die Stärke des Gegners ist erneut schwer einzuschätzen.

Die Mundelsheimer traten sowohl in der Pokalbegegnung gegen den SKV Oberstenfeld als auch in der ersten Ligapartie gegen die Neckarsulmer SU (27:32) stark dezimiert an.

Laut VfL-Coach Michael Abele sind die Waiblinger Spieler um Kapitän Marc Kallenberg jetzt gefordert, ihr vorhandenes und in den Vorbereitungsspielen bereits gezeigtes Leistungsniveau auch in den Punktspielen abzurufen. „Besonders in der Abwehrarbeit müssen wir deutlich zulegen, das können wir besser“, sagt der Trainer. „Zudem ist es unwahrscheinlich, dass wir weiterhin so viele technische Fehler produzieren, wie dies in Herrenberg der Fall war.“ Die Trainingswoche sei gut verlaufen, die Spieler hätten sich mächtig ins Zeug gelegt. Bis auf den erkrankten Robin Brugger sind alle Waiblinger fit.

Quelle: ZVW



M2 - Kampfgeist erwacht

Männer-Bezirksliga:
VfL Waiblingen II – Hbi Weilimdorf/Feuerbach 29:27 (13:14)

Von Beginn an war die Partie umkämpft, Waiblingen kam durch geduldig herausgespielte Chancen zu Toren und lag bis Mitte der ersten Halbzeit knapp vorne – auch dank des sehr stark haltenden Dennis Pennekamp.

Dann schlichen sich einige Ungenauigkeiten ein, Weilimdorf glich zum 10:10 aus und führte zur Pause mit 14:13. Weilimdorf zog auf 16:13 davon. Jetzt erwachten die Waiblinger Kampfgeister. Joakim Schwarz traf nicht nur von außen sicher, sondern auch aus dem Rückraum. Nach dem 18:18 verletzte sich der Waiblinger Kreisläufer Tobias Grüninger schwer am Arm. Der VfL II ließ sich nicht beirren, ging mit 26:24 in Führung. Der zuvor unglückliche Tobias Becker setzte den entscheidenden Treffer. Weilimdorf wurde müde, so brachte der VfL II die Führung sicher über die Zeit. (uls)

VfL Waiblingen II: Pennekamp, Zwicker; Benhelm (1), Grüninger (2), Hintennach (1), Rappold, Kallenberg (2), Dorn (4), Schmid (2), Becker (1), Kugel, Schwarz (9/2), Lehmkühler (3/2), Dragin.

Quelle: ZVW



M1 - Punktverlust zum Saisonauftakt

Foto: ZVW

Foto: ZVW

Handball-Württembergliga, Männer: SG Herrenberg II – VfL Waiblingen 26:26 (13:14)

(fra). Die Handballer des VfL Waiblingen haben zum Saisonauftakt in der Württembergliga unentschieden gespielt. Beim 26:26 (14:13) gegen die SG H2Ku Herrenberg II durften die Gäste froh sein, wenigstens einen Punkt gesichert zu haben.

Zwischenzeitlich waren sie mit drei Treffern im Rückstand gelegen. Gegen die leidenschaftlich kämpfenden Hausherren hätten sie durchaus verlieren können.

Dabei hatte es eigentlich erfolgversprechend begonnen. Waiblingen führte dank des stark haltenden Marc Krammer und einer soliden Chancenverwertung mit 8:4. Doch schon bald kämpfte sich der Gastgeber zurück ins Spiel. Es schien so, als würde Herrenberg mehr Leidenschaft investieren, während sich der VfL auf seine technische Überlegenheit verließ. Nur mit einer hauchdünnen 14:13-Führung gingen die Waiblinger in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte führten die Remstäler erneut mit drei Toren, doch es folgte ein 6:1-Lauf der Herrenberger. Zum Glück für den VfL Waiblingen war der im Pokalspiel noch krankheitsbedingt fehlende Valentin Weckerle wieder mit von der Partie. Mit seinen insgesamt sieben Treffern hatte er maßgeblichen Anteil am Punktgewinn. Auch Stefan Doll zeigte in der Schlussphase eine gute Leistung im Tor. Seine Mannschaft erzielte in der 52. Minute den Ausgleich.

Beide Teams hatten noch die Chance zum Sieg, scheiterten jedoch viel zu oft bei zahlreichen Möglichkeiten. So war der 26:26-Endstand ein gerechtes Unentschieden. Dem VfL ist deutlich aufgezeigt worden, dass es auswärts auch gegen vermeintlich schwächere Gegner einer hundertprozentigen Leistungsbereitschaft bedarf, um den Platz als Sieger zu verlassen.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Hellerich (1), Kallenberg (4), Mayer (1), Tutsch (3), Steffens (1), Gerlich (1), Baumann (3), Goga (2), Miletic (3), Weckerle (7), Härtl, Abelmann.

Quelle: ZVW



F2 - Rückfall in alte Muster

Landesliga Staffel 1
VFL Waiblingen2 – TV Großbottwar2 14:27 (8:15)

Zeigte die junge Waiblinger Mannschaft im HVW Pokal noch eine ansprechende Leistung, so gelang dies in der ersten Partie der Landesliga zu keiner Phase des Spiels.

Großbottwar begann stark und schloss seine Angriffe mit sicheren Toren ab. Waiblingen hingegen scheiterte in den Anfangsminuten mit drei freien Tempogegenstößen und drei Siebenmetern entweder an der starken Gästetorfrau Katha Ehmer oder am eigenen Unvermögen. Bei Stande von 2:10 musste Trainer Arif nach 12 Minuten bereits eine Auszeit nehmen. Diese zeigte Wirkung und der VfL kam kurzfristig auf 6:10 heran. Eine Auszeit des Gästetrainers brachte jedoch einen erneuten Bruch im Waiblinger Spiel und Großbottwar zog zum 15:8 Pausenstand davon.

In der zweiten Hälfte war kaum noch Gegenwehr der Kreisstädter zu sehen und die Störche aus Großbottwar gewannen verdient mit 27:14.

Obwohl der TV Großbottwar 2 zu den Topfavoriten der Landesliga zu zählen ist, wird es mit der gezeigten Leistung auch in dieser Liga schwer sein, die Klasse zu halten.

VfL 2: Fleischer, Otto; Torregrossa, Fischer, Rützler (2), M. Weiß, Schmidt (6/1), Leßig (1), Stadler (1), Lier, Körner (4), Kopp, Wilhelm.



F2 | HVW Pokal - VfL F2 eine Runde weiter

F2 | HVW Pokal - VfL F2 eine Runde weiter

VFL Waiblingen F2 – HG Steinheim/Kleinbottwar 23:21 (13:11)

Am Freitagabend empfing die zweite Frauenmannschaft die HG Steinheim/Kleinbottwar in der 1. Runde des HVW-Pokals. Waiblingen begann stark und ging schnell mit 6:0 in Führung. Hanna Bauer im Tor entschärfte die ersten Würfe des Gegners, auf welchem die Frauen auch in der Landesliga-Saison treffen, und im Angriff traf Fabienne Fischer nach Belieben.

Nach der komfortablen Führung wechselte Trainer Arif komplett aus und die Gäste konnten bis zur Halbzeit auf 13:11 verkürzen. Im zweiten Abschnitt begann wieder die erste sechs des VfL und so setzten sich die Gastgeber wieder auf 17:12 ab. Wie in Abschnitt eins brachten die Waiblinger eine zwei Tore Führung ins Ziel und gewannen verdient mit 23:21. In der zweiten Runde warten nun interessante Gegner auch aus der 3. Bundesliga Süd. Selbst ein reines Waiblingen Derby ist möglich.

VfL 2: Bauer; S. Weiß, Torregrossa, Fröhlich (1), Wilhelm (2), Fischer (6), Rützler (3), M. Weiß, Schmidt (2), Leßig (1), Stadler, Lier (3), Körner (4/1), Kopp (1).



F1 - Klarer Sieg gegen die Wundertüte

Bild: ZVW.

Bild: ZVW.

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TV Grenzach 38:22 (16:10)

Mit einem deutlichen 38:22-Erfolg gegen den TV Grenzach sind die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen in die Saison gestartet. Gegen die Wundertüte der Liga hatten die Gastgeberinnen nach kurzen Anlaufschwierigkeiten alles im Griff und siegten souverän.

Waiblingens Coach Paul Herbinger freute sich über die gute Abwehrarbeit und die schon gute Integration der Neuzugänge, auch wenn der ganz große Glanz angesichts eines überforderten Gegners noch ausblieb.

Wie schon in der vergangenen Saison hieß Waiblingens Auftaktgegner TV Grenzach, bei dem traditionell eine hohe Spielerfluktuation herrscht und man nie weiß, was auf einen zukommt. Der Wundertüte der 3. Liga entsprangen in der Waiblinger Rundsporthalle eine Torhüterin und acht fast ausschließlich aus Osteuropa stammende Feldspielerinnen.

Die VfL-Abwehr hatte den TV-Angriff um die Zwei-Meter-Frau Ana-Maria Stoica von Beginn an unter Kontrolle, ließ wenig zu. Da sich Waiblingens Angriff anfangs aber ebenfalls schwer tat, dauerte es genau sechs Minuten, bis Sina Bast den ersten Saisontreffer erzielte, dem sie eine Minute später das 2:0 folgen ließ.

Grenzach: Gute Einzelspielerinnen schlechtes Zusammenspiel

Grenzach hat zweifelsfrei gute Einzelspielerinnen im schmalen Kader, doch das Zusammenspiel wirkte stockend, was auch an der guten VfL-Abwehrarbeit lag. Schon früh wurde den Gästen das erste Zeitspiel abgepfiffen. Die großzügige Auslegung der Schritteregelung beim TV durch die beiden Schiedsrichter und die nicht optimale Ausnutzung der Torchancen im VfL-Angriff sorgten dafür, dass die Heimmannschaft nach 19 Minuten nur mit 7:5 Toren führte. Wenig später erhöhten die Neuzugänge Mara Seitzer und Annika Bier jedoch auf 11:5. Positiv fiel auch Anna-Lena Unseld auf. Sie steuerte noch vor der Pause innerhalb von drei Minuten drei blitzsaubere Treffer zur 16:10-Halbzeitführung bei.

Nach der eher verhaltenen ersten Hälfte startete der VfL mit deutlich mehr Schwung in die zweiten 30 Minuten. Ehe Grenzach wieder richtig auf dem Feld stand, schraubte der VfL das Ergebnis auf 20:10. Rückkehrerin Lana Holder zeigte sich schon gut in das Team integriert. Insgesamt präsentierte sich der VfL als homogenes und auf allen Positionen doppelt gut besetztes Team, ablesbar an der breiten Verteilung der Torerfolge.

Beste Torwerferin im zweiten Durchgang war Steffi Frick, die wesentlich zum 28:14-Zwischenstand nach 42 Minuten beitrug. Unkonzentriertheiten seitens des VfL erlaubten dem Team von Gästetrainer Borko Javocic eine zwischenzeitliche Ergebnisverbesserung zum 20:31. Dann zog der VfL die Zügel wieder an und erhöhte zum 38:22-Endergebnis.

Ein gelungener Auftakt für den Drittplazierten der vergangenen Saison, auch wenn der Erfolg nicht überbewertet werden darf. Dazu war der Gegner zu schwach. Luft nach oben gibt es noch, doch phasenweise blitzte schon auf, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Am Wochenende geht’s zum TV Holzheim, am 3. Oktober empfangen die Waiblingerinnen zu Hause die hoch gehandelte SG H2Ku Herrenberg. Danach kann der VfL schon besser einschätzen, wie der Auftakterfolg einzuordnen ist.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer-Heimburger (1), Unseld (6), Klein (5), Heinz (5), Seitzer (3), Bast (4), Holder (4/1), Frick (6), Hammer.

Quelle: ZVW


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F1 - TV Grenzach Der große Unbekannte zum Auftakt

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen erwartet den TV Grenzach

(twa). Der Auftaktgegner in die Drittliga-Saison ist für die Handballerinnen des VfL Waiblingen derselbe wie in der vergangenen Spielzeit: Am morgigen Samstag (20 Uhr) gastiert der TV Grenzach in der Rundsporthalle. Ein undankbarer Kontrahent, der seinen Kader nahezu jedes Jahr komplett umkrempelt.

Die Badenerinnen vom Dreiländereck nahe Basel werden ihrem Anspruch seit Jahren nicht gerecht. Aus halb Europa holt der TV Grenzach seine Spielerinnen. Und dabei ist der erste Waiblinger Gegner ein hervorragendes Beispiel dafür, dass die Ansammlung hochkarätiger Individualistinnen noch lange keine Erfolgsgarantie ist. In der vergangenen Saison spielte der TVG lange gegen den Abstieg.

Indes: Der VfL Waiblingen sollte sich nicht auf einen lustlosen Gegner einstellen. Kommen die Grenzacherinnen ins Rollen, sind sie mehr als ein ernsthafter Kontrahent. In der vergangenen Saison hatte der VfL Waiblingen im Auftaktspiel gerade einmal mit 31:30 das bessere Ende für sich.

Vor dieser Saison hielt sich die Bewegung im Kader offenbar in Grenzen. Monika Pelka hörte verletzungsbedingt auf, auch Torhüterin Katarzyna Demienczuk und Zuzana Huttova sind nicht mehr dabei. Zurück ist die Keeperin Steffi Kovacic. Aus der ersten serbischen Liga kommt die Linkshänderin Napredak Krusevac.

In der Vorbereitung lief’s nicht eben perfekt bei der Multi-Kulti-Truppe. In der ersten Runde um den DHB-Pokal kassierten die Grenzacherinnen eine schmerzvolle 20:51-Schlappe beim Zweitliga-Rückkehrer FSV Mainz 05. Der Trainer Borko Jovicic war mit der Leistung seines Teams dennoch nicht unzufrieden. Nur 18 Gegentore aus dem Positionsangriff kassiert zu haben sei nicht schlecht, ließ sich der Coach zitieren. 30 Treffer kamen nach Tempogegenstößen zustande.

Für den Waiblinger Trainer ist der TV Grenzach dennoch die große Unbekannte. Paul Herbinger, eigentlich hervorragend informiert über die Gegner, hat sich in der Vorbereitung auf das Spiel schwergetan. „Man weiß nicht so recht, mit welcher Mannschaft Grenzach anreisen wird“, sagt Herbinger. „Das Video vom Mainz-Spiel hätte nichts gebracht. Wir müssen nun eben auf alles gefasst sein.“ Andererseits würde das die Aufgabe interessant machen.

In der vergangenen Saison habe der VfL vor einer vergleichbaren Situation gestanden, als die Grenzacherinnen – mit neuem Trainer – plötzlich komplett anders gespielt hätten. „Wir wissen, wie wir spielen möchten, das ist das Wichtigste.“ Wenn seine Mannschaft in der Abwehr gut stehe und zu Tempogegenstößen komme, „dann werden wir gewinnen“. Und mit „Dampf“ zu spielen sei gegen Grenzach immer ein gutes Rezept.

Personell sieht’s ganz gut aus beim VfL. Silke Heimburger und Steffi Frick waren die Woche über zwar angeschlagen, Herbinger rechnet aber mit ihrem Einsatz. Die mit Zweifachspielrecht ausgestattete Caren Hammer wird ihren Einstand feiern: Der Württembergligist SC Korb, der Erstzugriffsrecht hat, ist an diesem Wochenende nicht im Einsatz.

Quelle: ZVW



M1 Waiblingen mit glanzlosem Sieg weiter

Handball-Verbandspokal, Männer:
TEAM Esslingen – VfL Waiblingen 25:32 (14:16)

(fra). Keine Galavorstellung, aber ein souveräner Sieg: Das sind die Eindrücke vom Saisonstart der Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen.

Mit 32:25 (16:14) haben sie sich in der ersten Runde des Verbandspokals beim Landesligisten TEAM Esslingen durchgesetzt. VfL-Trainer Michael Abele hatte den krankheitsbedingten Ausfall eines kompletten Rückraums verkraften müssen.

Axel Steffens, Valentin Weckerle, Robin Brugger – mit dieser Achse wäre manches Baden-Württemberg-Oberliga-Team gut ausgestattet. Ohne die drei Spieler stotterte der VfL-Motor zunächst, Esslingen führte 2:0. Danach hatte der Gastgeber große Mühe, den guten Keeper Marc Krammer zu überwinden. Deshalb ergaben sich schnelle Gegenstöße, meist abgeschlossen vom sicheren Christian Tutsch. Innerhalb von nur sieben Minuten drehte Waiblingen mit einem 8:1-Lauf das Ergebnis auf 8:3, der Ligaunterschied wurde deutlich. Angesichts des Vorsprungs stellten die Remstäler jedoch die Abwehrarbeit ein. Die Folge war eine dürftige 16:14-Pausenführung.

Goga übernimmt Verantwortung

Auch in Hälfte zwei leistete sich Waiblingen einen Fehlstart. Während Esslingens Bester Fabian Freiwald immer öfter traf, schlich sich beim VfL auch noch Nervosität ein. Nun zeigte sich, wie wichtig Neuzugang Ladislav Goga ist. Der Routinier übernahm Verantwortung, war sicher im Abschluss und bis zum 22:22 wertvollster Waiblinger. In der Schlussviertelstunde rückten indes zwei andere Spieler in den Fokus.

Der in der 40. Minute eingewechselte Torhüter Stefan Doll wurde für Esslingens Schützen zum Albtraum. Die kümmerliche Ausbeute waren ein einziges Feldtor sowie einige Siebenmetertreffer. Von der 50. Minute an ließ Doll gar keinen Ball mehr passieren. Und im Waiblinger Angriff traf Marc Kallenberg nach Belieben. Der neunfache Torschütze überzeugte am Kreis und beim Gegenstoß. So zog der VfL nach dem 24:23 davon und siegte verdient mit 32:25. Aufgrund des Ausfalls des halben Rückraums durften Trainer und Fans mit dem Ausgang des Pokalspiels zufrieden sein.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Hellerich, Kallenberg (9), Mayer, Härtl, Tutsch (7), Gerlich (4), Baumann (1), Abelmann, Goja (7), Miletic (4).

Quelle: ZVW



F1 Jung, aber nicht unerfahren

F1 Jung, aber nicht unerfahren

Nach dem Treppchenplatz in der vergangenen Saison möchte der VfL wieder vorne mitmischen / Holder ist der neue Kopf

Nach dem dritten Rang in der vergangenen Saison streben die Handballerinnen des VfL Waiblingen auch in dieser Spielzeit wieder einen Platz in der Spitzengruppe der 3. Liga an. An der Seite der Rückkehrerin Lana Holder sollen sich die jungen, doch keinesfalls unerfahrenen Spielerinnen weiterentwickeln.

Das Bestmögliche haben die Waiblingerinnen in der vergangenen Saison herausgeholt, der dritte Platz hinter den Übermannschaften Neckarsulmer Sport-Union und SV Allensbach war aller Ehren wert. Schließlich hatte das Team von Trainer Paul Herbinger mit erheblichen personellen Engpässen zu kämpfen, zudem musste ein halbes Dutzend neue Spielerinnen integriert werden.

Reichlich Bewegung im Kader gab’s auch zur neuen Saison. Tanja Pfahl hat aufgehört, Franziska Ramirez und Munja Kotzian haben den VfL nach nur einer Saison wieder verlassen. Tina Stockhorst zog’s zum Liga-Konkurrenten TV Holzheim, die Junioren-Nationalspielerin Katharina Winger versucht’s beim Bundesligisten TV Nellingen.

Variabilität
Keine fixen Positionen


Der bekannteste Neuzugang der Waiblingerinnen ist zugleich der Wichtigste: Lana Holder kehrt vom Erstliga-Aufsteiger SG BBM Bietigheim zurück zum VfL. Zwischenzeitlich sammelte die 26-Jährige reichlich Erfahrung beim SV Allensbach, VfL Sindelfingen und in Bietigheim. Die Lehrerin soll der neue Kopf im Team sein. „Die jungen Spielerinnen sollen sich an ihrer Seite weiterentwickeln“, sagt Jörg Heinz, zusammen mit Nadir Arif Sportlicher Leiter der Frauen. „Lana ist ein wichtiger Eckpunkt im Spiel, sie trifft oft die richtigen Entscheidungen“, sagt Arif.

Paul Herbinger sieht Holder vornehmlich auf der Position der Spielmacherin. „Ich denke, das ist die sinnvollste Lösung“, sagt er. „Sie kann aber auch auf anderen Positionen im Rückraum spielen.“ Die Variabilität seiner Spielerinnen ist Herbinger wichtig. Lediglich die Linksaußen Stephanie Frick habe ihre Position fix, alle anderen könnten „zwei bis vier“ Positionen spielen. „Wir haben in der Vorbereitung viel ausprobiert und versucht herauszufinden, wer mit wem am besten harmoniert.“ Gerade im Rückraum hat Herbinger einige Möglichkeiten mit den erfahrenen Anna-Lena Unseld und Silke Heimburger, mit Sulamith Klein und der „Multi-Spielerin“ Sina Bast. „Sie kann eigentlich überall spielen“, sagt Herbinger.

Außer im Tor natürlich. Da ist der VfL gleich dreifach besetzt mit Ronja Grabowski, Katharina Blum – zusammen mit Heimburger neue Spielführerin –, sowie der jungen Lisa Fleischer. Die 20-Jährige, die vom TV Nellingen II kam, habe in der Vorbereitung einen sehr guten Eindruck hinterlassen, sagt Jörg Heinz.

Das gelte auch für die anderen Neuen im Team. Annika Bier (25), Freundin des Bittenfelders Lars Friedrich, bringt ebenso Drittliga-Erfahrung mit wie Mara Seitzer (20) und Cora Goldmann (19). Die Rechtsaußen Seitzer ist die einzige Linkshändering im Team des VfL. „Das ist natürlich ein Manko“, sagt Herbinger. Allerdings sei der VfL nicht die einzige Mannschaft, die im rechten Rückraum mit einer Rechtshänderin agieren müsse. Gegebenenfalls könnte Seitzer auf die Halbposition und Bier von Links- nach Rechtsaußen rücken. Bier habe ebenso die Technik dazu wie Steffi Heinz, die sich die Kreisposition mit Bast und Goldmann teilen muss.

Die letzte Neuverpflichtung des VfL kommt vom Nachbarn SC Korb: Caren Hammer (20) erhält beim VfL ein Doppelspielrecht, das Erstzugriffsrecht liegt beim Württembergligisten. „Wir hatten sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen des SC“, sagt Herbinger, der die Rückraumspielerin schon vor ein paar Jahren haben wollte, als er noch den TV Großbottwar trainierte. Für die Spielerin sei’s der nächste Schritt. „Es haben beide Vereine etwas davon“, sagt Heinz, der sich eine ähnliche Kooperation mit anderen Vereinen vorstellen kann. „In der vergangenen Saison haben wir profitiert“, sagt Herbinger. Tanja Padutsch und Anja Brugger waren mit Doppelspielrecht in Metzingen und Göppingen ausgestattet. Mindestens einmal pro Woche soll Caren Hammer beim VfL mittrainieren. Bei rund einem Dutzend Spielen, die nicht mit den Terminen des SC Korb kollidieren, wäre sie theoretisch für Waiblingen frei.

Zwölf Feldspielerinnen hat Paul Herbinger zur Verfügung – und als Backup noch neun Spielerinnen aus dem Perspektivkader. „Wir wollen sie aber behutsam aufbauen und den Druck wegnehmen“, sagt Nadir Arif. Zu groß soll die Belastung nicht werden, schließlich sind die Spielerinnen in der A-Jugend und Frauen-Landesliga-Mannschaft im Einsatz.

Alles in allem sehen die Verantwortlichen den VfL gut aufgestellt, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison waren schon schlechter. Vor der vergangenen Spielzeit war die Vorbereitung durch viele Verletzungen gestört, diesmal kam der VfL nahezu ungeschoren davon – mit Ausnahme von Claudia Marczinsky: Die Linksaußen, gerade erst von einem Kreuzbandriss genesen, muss am Meniskus operiert werden.

In den Vorbereitungsspielen hätte die Mannschaft immer besser harmoniert, sagt Herbinger. Beim Lotto-Cup in Oßweil habe es in der 3:2:1-Deckung noch erhebliche Abstimmungsprobleme gegeben. Bei der Saisoneröffnung sei’s bereits deutlich besser gelaufen, in den Spielen gegen den Liga-Konkurrenten TV Möglingen und die beiden Baden-Württemberg-Oberligisten Wernau und Bietigheim II hatte der VfL wenig Probleme.

Knackiger Auftakt
Der VfL ist gleich gefordert


Wie gut die Vorbereitung wirklich war, wird sich am kommenden Samstag, 14. September (20 Uhr), zeigen. Wie in der vergangenen Saison, kommt mit dem TV Grenzach jenes Team zum Ligaauftakt in die Rundsporthalle, das mit am schwierigsten einzuschätzen ist, weil die Fluktuation dort traditionell groß ist.

Im ersten Auswärtsspiel geht’s nach Holzheim – und in den folgenden fünf Spielen kommt’s für die Waiblingerinnen knüppeldick: Herrenberg, Gröbenzell, Haunstetten, Ketsch und Nürtingen zählen für Herbinger durchweg zu den Aufstiegskandidaten. Wobei er Ketsch in der Favoritenrolle sieht. „Ketsch ist absolut zweitligatauglich.“ Irgendwo zwischen diesem halben Dutzend Kandidaten möchte sich auch der VfL einreihen. Dass der eine oder andere Konkurrent den VfL gar zum Aufstiegsfavoriten stempelt, weil die im vergangenen Jahr vor ihm platzierten Teams die Liga verlassen haben, nötigt Herbinger nicht mehr als ein Schulterzucken ab.

Trainer

Paul Herbinger ist am 26. Februar 1954 geboren. Als Spieler stand er in der süddeutschen Auswahl und wurde Deutscher Jugendmeister. Herbingers frühere Stationen waren: TSG Oßweil, SKV Oberstenfeld, TV Kornwestheim, TuS Stuttgart. Größter Erfolg als Trainer war der Aufstieg in die 2. Bundesliga, er geht jetzt in seine zweite Saison beim VfL Waiblingen.

Abgänge

Tanja Pfahl (hörte auf), Franziska Ramirez, Munja Kotzian (beide unbekanntes Ziel), Tina Stockhorst (TV Holzheim), Katharina Winger (TV Nellingen).

Zugänge

Lana Holder (SG BBM Bietigheim), Annika Bier (SG Kleenheim), Cora Goldmann, Mara Seitzer, Lisa Fleischer (alle TV Nellingen II), Caren Hammer (SC Korb).

Tor

Ronja Grabowski

Trikotnummer: 16. Alter: 24. Beruf: Groß- u. Außenhandelskauffrau. Beim VfL seit: 2011 (wieder). Bisherige Vereine: SV Weinstadt, VfL Waiblingen, VfL Sindelfingen, SG Stuttgarter Kickers/Sindelfingen.

Katharina Blum

Trikotnummer: 1. Alter: 25. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2010 (wieder). Bisherige Vereine: SF Schwaikheim, VfL Waiblingen, Spvgg Bissingen, TV Möglingen.

Lisa Fleischer

Trikotnummer: 12. Alter: 20. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2013. Bisherige Vereine: HG Aalen-Wasseralfingen, TV Nellingen.

Rückraum

Lana Holder

Trikotnummer: 17. Alter: 26. Beruf: Lehrerin. Beim VfL seit: 2013 (wieder). Bisherige Vereine: TSV Schmiden, VfL Waiblingen, SV Allensbach, VfL Sindelfingen, SG BBM Bietigheim.

Sulamith Klein

Trikotnummer: 7. Alter: 24. Beruf: B.A. Public Management. Beim VfL seit: 2009. Bisherige Vereine: SG BBM Bietigheim, TV Markgröningen.

Anna-Lena Unseld

Trikotnummer: 6. Alter: 28. Beruf: Diplom-Sportwissenschaftlerin. Beim VfL seit: 2012. Bisherige Vereine: SC Lehr, FA Göppingen, TV Nellingen.

Caren Hammer

Trikotnummer: 20. Alter: 20. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2013. Bisherige Vereine: EK Winnenden, SC Korb.

Sina Bast

Trikotnummer: 15. Alter: 27. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2011 (wieder). Bisherige Vereine: TSV Münster, HSG Cannstatt, FA Göppingen.

Silke Heimburger

Trikotnummer: 4. Alter: 29. Beruf: Sporttherapeutin. Beim VfL seit: 2012 (wieder). Bisherige Vereine: TuS Ottenheim, SV Allensbach, TV Ehingen, SG BBM Bietigheim, VfL Waiblingen.

Außen

Mara Seitzer

Trikotnummer: 11. Alter: 20. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2013 (wieder). Bisherige Vereine: TV Nellingen, HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See, SV Möhringen.

Claudia Marczinsky

Trikotnummer: 3. Alter: 23. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2012. Bisherige Vereine: HSV Stuttgart Nord, HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See, FA Göppingen II, TSV Schmiden.

Annika Bier

Trikotnummer: 2. Alter: 25. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2013. Bisherige Vereine: SG Kleenheim, TuS Nettelstedt, TSV Altenweide.

Stephanie Frick

Trikotnummer: 19. Alter: 22. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2012. Bisherige Vereine: TV Altbach, TV Nellingen.

Kreis

Stephanie Heinz

Trikotnummer: 9. Alter: 25. Beruf: Personalreferentin. Beim VfL seit: 1998. Bisherige Vereine: VfL Waiblingen.

Cora Goldmann

Trikotnummer: 94. Alter: 19. Beruf: Studentin. Beim VfL seit: 2013 (wieder). Bisherige Vereine: TV Stetten, VfL Waiblingen, TV Nellingen.

Perspektivspielerinnen

Yvonne Stabler, Lena Leßig, Denise Körner, Tina Hermann, Laura Kiank, Tabea Schmidt, Nele Kopp, Fabienne Fischer, Laura Lier.

Quelle: ZVW



M1 Trainer zählt VfL nicht zu Favoriten

Foto: ZVW.

Foto: ZVW.

Die Waiblinger haben ein sehr gutes Team, sehen sich allerdings mit zahlreichen starken Gegnern konfrontiert

Viele Konkurrenten zählen den VfL Waiblingen auch in dieser Saison zu den Topfavoriten. Der neue Trainer Michael Abele ist angesichts der stark besetzten Nordstaffel vorsichtiger. Er nennt sieben Mannschaften und lässt bewusst den VfL raus. Andererseits wolle Waiblingen wieder Minimum Rang fünf erreichen, die Platzierung der Vorsaison. „Das wird schwer genug.“

In der vergangenen Spielzeit blieb das Team hinter den Erwartungen zurück, es gab zwei Trainerwechsel. Unter Leitung von Wolfgang Hezel, zuvor Co-Trainer, gelang der Mannschaft aber ein versöhnliches Ende. Jetzt ist Hezel wieder ins zweite Glied zurückgekehrt. Der Verein ging neue Wege und verpflichtete mit Michael Abele vom HC Wernau einen erfahrenen Coach aus der Südstaffel der Württembergliga. Er schildert seine Eindrücke: „Die Nordstaffel ist in der Spitze deutlich stärker als die Staffel Süd. Es gibt mehr Mannschaften, die vorne mitspielen können.“

Lob für den Verein und Co-Trainer Hezel

Hinsichtlich der Kaderplanung lobt der neue Trainer den VfL in den höchsten Tönen. „Die Verantwortlichen haben hervorragende Arbeit geleistet. Wir haben uns massiv verstärkt, ich bin sehr zufrieden mit dem Team. Außerdem bin ich froh, dass ich Wolfgang Hezel habe.“ Dieser kenne die Strukturen im Verein, die Liga und die Spieler. „Unser Verhältnis ist allerbestens.“

Abele hat seine Kontakte zu Akteuren der Staffel Süd genutzt. Einer der wichtigsten Neuzugänge sei der erstligaerfahrene Slowake Ladislav Goga. Er kam vom TV Plochingen und spielte zuvor unter Abele in Wernau. „Ein Supertyp.“ Der Coach freut sich zudem darüber, den „klassischen Shooter“ Michael Gerlich aus Wernau nach Waiblingen gelotst zu haben. Ganz wichtig für die Abwehr sei Christian Abelmann. Und der zweite Rückkehrer Valentin Weckerle könne dem Team mit seiner Drittliga-Erfahrung ebenfalls sehr weiterhelfen.

Ein Problem sieht Abele aber. Fünf Neuzugänge spielen im Rückraum, aus dem Team der Saison 2012/13 geblieben sind auf diesen Positionen nur Axel Steffens und Ivan Miletic. Die Qualität im Rückraum sei zwar sehr hoch. „Doch die Spieler müssen sich erst mal finden.“ Das Team habe aber bereits „gigantische Fortschritte“ gemacht.

Alles andere als optimal findet Abele dagegen den Spielplan. Von den ersten sechs Partien des VfL inklusive Verbandspokal finden fünf auswärts statt. Dennoch geht der Trainer angesichts der gelungenen Vorbereitung zuversichtlich in die Saison. „Ich schätze, es wird hochspannend. Aber wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg.“

Trainer
Michael Abele (48)

Zugänge
Michael Gerlich (HC Wernau), Robin Brugger (SG Pforzheim), Ladislav Goga (TV Plochingen), Valentin Weckerle (TSB Horkheim), Christian Abelmann (nach Pause), Christian Tutsch (SV Remshalden)

Abgänge
Maik Hammelmann, Sebastian Bürkle (beide TSV Schmiden), Christopher Schmid, Uli Schmid (beide VfL Waiblingen II), Flaviu Onofras (SG Bottwartal)

Kader

Tor
Stefan Doll (39), Marc Krammer (22), Dennis Pennekamp (17)

Rückraum
Axel Steffens (23), Felix Hintennach (19), Ivan Miletic (28), Michael Gerlich (22), Robin Brugger (19), Ladislav Goga (35), Christian Abelmann (28), Valentin Weckerle (23)

Außen
Steffen Härtl (21), Arne Baumann (29, auch Kreis), Holger Mayer (28), Joakim Schwarz (20), Christian Tutsch (23)

Kreis
Markus Hellerich (25) und Marc Kallenberg (26)

Saisonziel
Mindestens Platz fünf

Ligafavoriten
Weinsberg, Altensteig, Schmiden, Remshalden, Bottwartal, Neckarsulm, Bietigheim II

Quelle: ZVW



Sponsoring

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Autohaus von der Weppen weitet Sponsorpaket aus

Bereits in der vergangenen Saison war das Autohaus von der Weppen beim VfL als Sponsor im Frauen- und A-Jugendbereich eingestiegen. Mit der Saison 2013/2014 weitet das renommierte Stuttgarter Autohaus sein Engagement aus und ist auch bei der Frauen Bundeliga-Mannschaft auf dem Trikot zu sehen. Von der Weppen bietet ein umfassendes Fahrzeugprogramm von Renault, Nissan, Dacia bis hin zu Opel. Über den VfL sind auch attraktive Konditionen zu bekommen. Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Download.


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Saisoneröffnung beim VfL Waiblingen

Der VfL Waiblingen startet am kommenden
Wochenende mit seinen Frauen und Männern in die Saison 2013/2014. Der Waiblinger Oberbürgermeister Andreas Hesky wird die Saison am Samstagabend in der Rundsporthalle offiziell eröffnen.

Um 18 Uhr begrüßen die Württembergliga-Männer des VfL den Bayernligisten TSV Ismaning, der in der Region ein Trainingslager absolviert, zu einem Freundschaftsspiel. Zudem werden die Spieler des VfL Waiblingen vorgestellt. Auch neu wird das neue Einlaufvideo „Wir sind Waiblinger“ sein, das über die große Videoleinwand zu sehen sein wird.
Im Anschluss an das Spiel findet in der Cafeteria eine Pressekonferenz mit Trainer Michael Abele, Spielleiter Thomas Schmid, Kapitän Marc Kallenberg und Neuzugang Michael Gerlich statt.

Gleich drei Mannschaften begrüßen die
Drittliga-Handballerinnen des VfL am
Sonntag von 11 Uhr an in der Rundsporthalle
zu einem Turnier. Mit dabei sind der Liga-Konkurrent TV Möglingen sowie die
Baden-Württemberg-Oberligisten HC Wernau
und SG BBM Bietigheim II. In zwei Halbfinalspielen werden dann die Teams
für das kleine und das große Finale ermittelt.
In den Spielpausen werden die Jugendmannschaften des VfL präsentiert.

Quelle: ZVW



F1 | "Vipers" das beste von zwanzig Teams beim Lotto-Cup

Besser hätte der LOTTO-Cup 2013 nicht abgeschlossen werden können: Mit einem sehenswerten Kempa-Tor machte Ramona Grausenburger den 17:11-Endspielsieg der HSG Bad Wildungen gegen den Zweitliga-Rivalen Mainz 05 perfekt. Damit gewannen die „Vipers“ aus Nordhessen erstmals die begehrte Trophäe. Platz drei teilten sich die schwäbischen Zweitligisten TV Nellingen und Neckarsulmer SU. Insgesamt waren 20 Mannschaften aus fünf Ländern beim Frauenhandballturnier des SV Oßweil in Ludwigsburg auf Torjagd gegangen.

Nach dem beeindruckenden Auftritt beim LOTTO-Cup ist klar, weshalb die Experten den „Vipers“ die Favoritenrolle in der 2. Bundesliga zuschieben. Angeführt von der aus Dänemark geholten Spielmacherin Sarah van Gulik, den Rückraumwerferinnen Laura Vasilescu (Rumänien) und Petra Nagy (Ungarn) sowie der überragenden Kreisläuferin Tessa Cocx (Niederlande) kann Bad Wildungen mit nahezu allen deutschen Top-Teams konkurrieren.

Das musste im Endspiel des LOTTO-Cups auch Mainz 05 anerkennen. "Gegen einen solch starken Gegner kann man verlieren", meinte 05-Trainerin Karin Euler, die mit der Leistung ihrer Damen hoch zufrieden war. Einen sehr guten Eindruck hinterließen bei dem zweitägigen Handball-Marathon mit insgesamt 67 Spielen in drei Hallen und 2239 Toren auch der TV Nellingen und die Neckarsulmer SU. Die beiden Zweitligisten hatten sich ins Halbfinale vorgekämpft. Nellingen unterlag Bad Wildungen dort deutlich 17:11, Neckarsulm den Mainzern nur knapp mit 13:12.

Die Vormachtstellung Bad Wildungens hatte sich bereits in der Vorrunde am Samstag abgezeichnet. Souverän erreichte die HSG als Gruppensieger die Finalrunde. Das glückte auch den Zweitliga-Konkurrenten Sachsen Zwickau, Neckarsulmer SU und Mainz 05. Als Gruppenzweiter schaffte Nellingen den Sprung unter die letzten Acht. Überraschend schieden mit dem HC Rödertal und der TSG Ober-Eschbach zwei hoch gehandelte Zweitligisten aus.

Dafür zogen mit den Holländerinnen von HV D.O.S. aus Emmen, den Österreicherinnen von Union Korneuburg und dem Drittligisten TSG Ketsch drei Überraschungsteams in die sonntägliche Finalrunde ein. Dort ging es enorm eng zu. In der Gruppe 1 wiesen am Ende drei Klubs 4:2 Punkte auf. Die direkten Vergleiche gaben den Ausschlag. Neckarsulm und Nellingen qualifizierten sich fürs Halbfinale, Zwickau blieb nur das Spiel um Platz fünf. In der Gruppe 2 gewann Bad Wildungen alle Spiele, wenn auch nur knapp. Zweiter wurde Mainz vor Ketsch.

Zu Beginn der Finalrunde durfte noch vom ersten ausländischen Sieg nach 22 Jahren LOTTO-Cup geträumt werden. Die Hoffnung verflog aber schnell. Der HV D.O.S. und Korneuburg hatten gegen die starke Bundesliga-Konkurrenz nichts zu bestellen, belegten am Ende gemeinsam Platz sieben. Damit waren die Holländerinnen und Österreicherinnen die beiden besten von sieben ausländischen Mannschaften. Der Schweizer Pokalsieger Spono Nottwil zog immerhin ins Endspiel der B-Runde ein, wurde Zehnter im Gesamtklassement und ließ damit unter anderem den französischen Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim (11.) hinter sich.

Alles andere als eine B-Runde waren die Partien um die Plätze 9 bis 16. Dort lieferten die in der Vorrunde auf den Plätzen drei und vier gelandeten Mannschaften großartige Spiele ab. Welches hohe Niveau geboten wurde, mussten vor allem die Zweitligisten Rödertal und Ober-Eschbach erfahren. Beide konnten sich nicht für Halbfinale der B-Runde qualifizieren. Das erreichten Spono Nottwil, ATH Achenheim Truchtersheim und die beiden Süd-Drittligisten HCD Gröbenzell und VfL Waiblingen. Gröbenzell, eben erst in die 3. Liga aufgestiegen, war dabei die große Überraschung. Der Bayern-Meister kam immer besser ins Rollen, gewann alle Spiele und wurde starker Neunter.

Die C-Runde war mit den Schlusslichtern der vier Vorrundengruppen besetzt: Eine kleine „Schweizer Meisterschaft“ mit Basel, Uster und Zug sowie dem Süd-Drittligisten ESV Regensburg. Die Donaustädterinnen spielten die Rolle als „Störenfried“ perfekt, schnappten dem eidgenössischen Trio den Sieg in der C-Runde und damit Platz 18 weg.

Zu den Siegern gehörte auch der Veranstalter. Der SV Oßweil strich jede Menge Anerkennung ein. Das Turnier war „logistisch perfekt durchorganisiert“ meinte Bad Wildungens Teammanager Andreas G. Hendriks. Dany Weitz aus dem elsässischen Achenheim Truchtersheim staunte einfach nur: „So etwas haben wir noch nie erlebt“ und Paul van Gestel, Trainer des HV D.O.S., freute sich über das tolle Niveau und bat gleich um eine Einladung für den LOTTO-Cup 2014: „Wir wollen wieder kommen!“

Finale:
HSG Bad Wildungen – 1. FSV Mainz 05 17:11

Halbfinale:
HSG Bad Wildungen – TV Nellingen 17:11
1.FSV Mainz 05 – Neckarsulmer SU 13:12

Finale B-Runde:
HSC Gröbenzell – Spono Nottwil 18:12

Finale C-Runde:
ESV Regensburg – LK Zug 19:18

Endstand des 22. LOTTO-Cup:

1. HSG Bad Wildungen
2. 1. FSV Mainz 05
3. Neckarsulmer SU und TV Nellingen
5. BSV Sachsen Zwickau
6. TSG Ketsch
7. Union Korneuburg (A) und HV D.O.S. (NL)
9. HCD Gröbenzell
10. Spono Nottwil (CH)
11. VfL Waiblingen und ATH Achenheim Truchtersheim (F)
13. HC Rödertal und SG H2Ku Herrenberg
15. TV Großbottwar und TSG Ober-Eschbach
17. ESV Regensburg
18. LK Zug (CH)
19. SG Basel Regio (CH)
20. TV Uster (CH)

Quelle: handball-world.com



Große Saisoneröffnung am 31.08. und 01.09.2013

von Steffen Leßig

Der VfL Waiblingen startet am kommenden Wochenende mit der offiziellen Saisoneröffnung in die Saison 2013/2014.

Am Samstag, den 31.08.2013 spielen die Herren I ein Freundschaftsspiel gegen den Bayernligisten TV Ismaning. Am Sonntag, den 01.09.2013 findet ab 11 Uhr ein hochklassiges Frauen-Handballturnier statt: Also Termin notieren.
Für Bewirtung in und um die Halle ist gesorgt.


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F1 - VfL-Frauen beim LOTTO-Cup

SV Ludwigsburg-Oßweil präsentiert am 24./25. August Frauenhandball der Spitzenklasse / 20 Teams aus fünf Ländern am Start

Wenn es um den LOTTO-Cup geht, wird Ludwigsburg zum Treffpunkt ausgezeichneter Frauenhandballmannschaften. Über 30 hochklassige Teams wollten beim Turnier des SV Oßweil am 24./25. August mitspielen – 20 Mannschaften aus fünf Ländern erhielten das Startticket. Im bundesweit einmaligen Teilnehmerfeld stehen sage und schreibe sieben der 15 deutschen Zweit-Bundesligisten, sechs Erstligisten aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, ein Zweitligist aus Frankreich sowie sechs Drittligisten. Mittendrin auch die Frauen des VfL Waiblingen, die in der Vorrunde am Samstag auf vier Gegner aus drei Ländern treffen: den Schweizer Meister LK Zug, den österreichischen Pokalfinalisten Union Korneuburg, den französischen Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim und den als Turnierfavoriten gehandelten Zweitligisten HSG Bad Wildungen.

In den Ludwigsburger Sporthallen an der Alleenstraße und der daneben liegenden Innenstadtsporthalle werden am Wochenende unter anderem rund 50 Nationalspielerinnen aus vielen Ländern am Ball sein. Favorisiert sind die als Aufstiegsanwärter zur 1. Bundesliga gehandelten Teams der HSG Bad Wildungen und des 1. FSV Mainz 05. Konkurrenz droht diesem Duo vor allem von den fünf anderen Zweitligisten. Der TV Nellingen könnte zum fünften Mal in Folge – das wäre Rekord – das LOTTO-Cup-Finale erreichen. Bewerkstelligen soll dies Pascal Morgant, der, wie beispielsweise auch HSV-Trainer Martin Schwalb, aus der Oßweiler Jugend stammt. Morgant, langjähriger Göppinger Bundesligaspieler, ist neuer Trainer der Nellinger Handballerinnen und kehrt mit diesen in seine sportliche Heimat zurück. Die durch Petra Nagy aus Ungarn und die von den „Vulkan Ladies“ zurückgekommene Rumänin Laura Vasilescu verstärkte HSG Bad Wildungen will nach ihrem kürzlichen Endspielsieg beim Melsunger Turnier gegen den Bundesligavierten VfL Oldenburg auch beim LOTTO-Cup überraschen. Ähnlich stark präsentierte sich Mainz wenige Tage vor dem Turnier bei der knappen 30:31-Niederlage gegen Play off-Halbfinalist Bayer Leverkusen.

Die vier weiteren Zweitligisten beim LOTTO-Cup sind die „Pirates“ der TSG Ober-Eschbach, der BSV Sachsen Zwickau sowie die beiden Aufsteiger HC Rödertal und Neckarsulmer SU. Ober-Eschbach setzt auf Juliane Wittkopf, die in der letzten Saison mit 184/43 Treffern drittbeste Torjägerin der 2. Liga. Die meisten Feldtore erzielte 2012/13 Zwickaus Jenny Choinowski, die aus dem Spiel heraus 148 Mal traf. Solche Torjägerinnen besitzen die beiden Aufsteiger nicht. Aber sowohl die sächsischen „Rödertalbienen“ als auch die Schwäbinnen aus Neckarsulm verfügen über eine ganze Reihe von ehemaligen Erstligaspielerinnen, wie zum Beispiel die HCR-Spielertrainerin Egle Kalinauskaite oder NSU-Routinier Martina Fritz.

Sieben Anwärter für den ersten ausländischen Sieg
Mit dem LK Zug (Schweizer Meister), Spono Nottwil (Schweizer Pokalsieger), SG Basel Regio (Pokalfinalist Schweiz) und Union Korneuburg (Pokalfinalist Österreich) kommen Teams zum LOTTO-Cup, die 2013/14 auch im internationalen Geschäft dabei sind. Das Feld der ausländischen Gäste komplettieren TV Uster (Schweiz), HV DOS (Niederlande) und Vizeweltmeister Frankreich wird durch den Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim vertreten. Noch nie ging der LOTTO-Cup ins Ausland. Kann eines der sieben Teams den Bann durchbrechen?

Sechs Drittligisten – Geheimfavorit Ketsch
Von den sechs Drittligisten dürften Ketsch und H2Ku Herrenberg die besten Chancen haben. Die Ketscher „Bären“, die sich den LOTTO-Cup schon zwei Mal krallten, gelten als Geheimfavorit. Der Meister der 3. Liga West verzichtete zwar auf den Zweitligaaufstieg, handelt aber nach dem Motto „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Jetzt wieder der Südgruppe der 3. Liga zugeordnet, will Ketsch erneut Meister werden und dann auch aufsteigen. Das streben auch die mit Ex-Nationalspielerin Katrin Schröder verstärkten Damen der SG H2Ku Herrenberg an. Die weiteren Drittligisten beim LOTTO-Cup sind der VfL Waiblingen, HCD Gröbenzell, ESV Regensburg und der als Lokalmatador besonders im Fokus stehende TV Großbottwar.

Modus, Hallen und Spielzeiten
Die Vorrunde des LOTTO-Cup geht am Samstag über die Bühne. Gespielt wird in vier Gruppen zu je fünf Teams, von denen die beiden besten die Endrunde am Sonntag erreichen. Die nicht für die Endrunde qualifizierten Mannschaften spielen am Sonntag in einer eigenen Runde weiter, bei der ebenfalls ein Sieger ermittelt wird.

Der LOTTO-Cup des SV Oßweil wird in der Doppelsporthalle an der Alleenstraße und der Innenstadtsporthalle Ludwigsburg ausgetragen. Die Vorrundenspiele findet am Samstag, 24.8., von 11 bis 19 Uhr statt, die Endrunde und B-Runde am Sonntag, 25.8., ab 10 Uhr. Das Finale um den 22. LOTTO-Cup wird um 15.50 Uhr angepfiffen.

Gruppe A:
SG Basel Regio (CH), HV DOS (NL), TSG Ober-Eschbach (2. BL), BSV Sachsen Zwickau (2. BL), SG H2Ku Herrenberg (3. Liga Süd)

In der Gruppe A gibt es keinen erklärten Favoriten. Die Holländerinnen vom HV DOS haben eine ganze Reihe von Junioren-Nationalspielerinnen in ihren Reihen und wollen den Zweitligisten Ober-Eschbach und Zwickau Paroli bieten. Die Ober-Eschbacher „Pirates“ haben sich verstärkt und mit Petra Diener (Schweiz), Yevhenija Knoroz (Ukraine) und Emilia Rogucka (Polen) drei ehemalige Bundesligaspielerinnen verpflichtet. Zwickau geht mit einer neuformierten Mannschaft in die Saison und Trainer Norman Rentsch setzt darauf, dass sein Kader beim LOTTO-Cup die Finalrunde erreicht. „Hecht im Karpfenteich“ ist in der Gruppe A Herrenberg. Nach starken Auftritten in den bisherigen Vorbereitungsspielen könnten die „Kuties“ in der Gruppe A überraschen. Das will auch Basel. Das Regio-Team trotzte beim Allensbacher Turnier am Wochenende vor dem LOTTO-Cup Bundesligist FA Göppingen ein Remis ab.

Gruppe B:
Spono Nottwil (CH), Neckarsulmer SU (2. BL), TV Nellingen „Hornets“ (2. BL), ESV Regensburg (3. Liga Süd), HCD Gröbenzell (3. Liga Süd)

Zwei Ereignisse freuten die Spono-Fans in den letzten Monaten besonders: Der Schweizer Pokalsieg und die Rückkehr von Andrea Willimann aus Koblenz/Weibern. Nachdem Nottwil am letzten Wochenende beim Allensbacher Turnier nur Erstligist Bensheim-Auerbach unterlag, soll es jetzt auch beim LOTTO-Cup gute Ergebnisse geben. Mit dem bereits dreimaligen Turniersieger Nellingen und dem ambitionierten Zweitligaaufsteiger Neckarsulmer warten aber starke Gegner. Pikant das Duell der beiden bayerischen Drittligisten Gröbenzell und Regensburg. Aline Fischer und Vera Balk, die von Regensburg zu Fischers Heimatverein Gröbenzell wechselten, feiern ein Wiedersehen mit ihrem bisherigen Team.

Gruppe C:
TV Uster (CH), 1. FSV Mainz 05 (2. BL), „Rödertalbienen“ HC Rödertal (2. BL), TSG Ketsch (3. Liga Süd), TV Großbottwar (3. Liga Süd)

In der Gruppe absoluter Außenseiter und doch gleich aus zwei Gründen im Blickpunkt: Der TV Großbottwar ist der Lokalmatador des LOTTO-Cups und hat mit Denise Geier die erfolgreichste Werferin der drei höchsten deutschen Ligen in der letzten Saison in seinen Reihen! 217 Treffer erzielte die beim LOTTO-Cup-Veranstalter SV Oßweil groß gewordene TVG-Spielerin für den TVG. Klar, dass die 23-Jährige bei vielen Bundesligisten auf der Wunschliste stand. Sie blieb aber in Großbottwar und geht beim LOTTO-Cup auf Torjagd. Den Gruppensieg dürften aber die vier anderen Teams unter sich ausmachen. Dabei müssen Rödertal und Uster aufpassen, dass nicht Ketsch und Mainz vorneweg marschieren. Denn „Bären“ und „Dynamites“ wissen, wie der LOTTO-Cup zu gewinnen ist. Ketsch tat dies schon zweimal und einige der damaligen Turniersieger, vorneweg Trainerin Karin Euler, wollen jetzt in die 1. Liga aufsteigen.

Gruppe D:
Union Korneuburg (A), LK Zug (CH), ATH Achenheim Truchtersheim (F), HSG Bad Wildungen „Vipers“, VfL Waiblingen

Bunt gemischt ist die Gruppe D. Der Schweizer Meister LK Zug will, angeführt von Sibylle Scherer, der drittbesten Werferin und dem „Rookie des Jahres“ in der Schweizer Premium League, endlich einmal in die Finalrunde des LOTTO-Cup einziehen. Die drittbeste Werferin der letzten Meisterschaftssaison haben auch die erstmals mitspielenden Österreicherinnen von Union Korneuburg mit Franziska Rath in ihren Reihen. Die ist auch im Eiskanal erfolgreich. Als österreichische Meisterin im Zweierbob hat Franziska Rath gute Chancen auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Trumpf-Ass der Elsässerinnen aus Achenheim Truchtersheim ist Frederike Forgues eine der besten französischen Torhüterinnen. Ob das reicht, um die „Vipers“ zu stoppen? Bad Wildungen hat einen klaren Plan: Erst Sieg beim LOTTO-Cup, danach Aufstieg in die 1. Bundesliga. Mehr als das „fünfte Rad am Wagen“ will in dieser Gruppe der VfL Waiblingen sein. Der Dritte der 3. Liga Süd hat sich mit der Erstligaspielerin Lana Holder aus Bietigheim verstärkt.


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Sponsoring

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Autohaus von der Weppen weitet Sponsoring aus!

Bereits in der vergangenen Saison war das Autohaus von der Weppen als Sponsor beim VfL eingestiegen. In diesem Jahr weitet das Autohaus für Renault, Nissan, Dacia und Opel sein Engagement aus und wird bei den Frauen 1 in der 3. Bundesliga auch als Trikotsponsor aktiv. Über den VfL gibt es attraktive Sonderkonditionen beim Autohaus von der Weppen.


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Neuer Sponsor!

Neuer Sponsor!

Neuer Sponsor unterstützt den VfL

Wir freuen uns und begrüßen sehr herzlich unseren neuen Sponsor die WIRmachenDRUCK GmbH. Das junge, dynamische Unternehmen wird ab der Saison 2013/2014 unsere Teams unterstützen. Anbei erhalten Sie eine Kurzpräsentation über den neuen Sponsor.



wD Sommerloch-Fehlanzeige!

wD Sommerloch-Fehlanzeige!

Weibl. D-Jugend im Trainingslager in Fellbach.

Unter erschwerten klimatischen Bedingungen haben sich die Mädchen zum Sommerferienstart grandios durch den anspruchsvollen Minigolf-Parcours geschlagen und bewiesen,

dass sie auch mit klitzekleinen Bällen umgehen können. Mit Eiskugeln übrigens auch ;-).
Als nächste Aktion wurde bereits der Wunsch „Kegeln“ geäußert.
Na dann schauen wir mal, ob es mit den schweren Bällen aus so gut klappt…



mB und M2

Turniersiege im Doppelpack

Mit dem optimalsten Erfolg beendeten die mB-Jugend und die Herren 2 die Sporttage in Oppenweiler. Bei einem der größten Handballturniere in Süddeutschland gewannen beide Mannschaften den Turniersieg.

Die Herren spielten zuerst eine sehr durchwachsene Gruppenphase. Nach einem deutlichen Sieg gegen Oppenweiler 3 und einer genauso deutlichen Niederlage gegen Feuerbach folgte ein sehr mühsamer Arbeitssieg im entscheidenden Gruppenspiel gegen Offenburg.
Doch wie verwandelt agierte die Ib in der KO Runde. Im Viertelfinale war Oppenweiler geradezu chancenlos. Mit dem überragenden Marc Krammer im Tor zeigte der VFL nicht nur eine tadellose Abwehrleistung, sondern setzte auch im Angriff einige schöne Akzente. Der 9:5 Sieg war die logische Konsequenz einer tadellosen Vorstellung.
Im Halbfinale wartete mit Oppenweiler HC ein ganz schweres Kaliber. Das aus ehemaligen 1. Mannschaftsspielern zusammengestellte Team überzeugte mit Spielwitz, Wurfkraft und einem ebenfalls starken Torhüter. In dem sehr hitzigen Duell wechselte die Führung ständig und durch das 7:7 folgte logischerweise ein 7-Meter werfen. Dieses stand ganz im Zeichen der Torhüter. Die 10 Schützen trafen nur 2 Mal, so ging es beim 8:8 immer noch weiter. Während Jan Vetrovec umjubelt traf hielt Marc Krammer seinen 5. 7-Meter und das Endspiel war erreicht.
War Waiblingen in der Vorrunde noch chancenlos staunte die HbI im Finale umso mehr über den neuen VFL. Nach dem überzeugenden 12:8 Sieg stand der dank einer deutlichen Leistungssteigerung verdiente Turniersieger Waiblingen fest.

Für die mB1 gab es in der Vorrunde keinen echten Gradmesser und die 3 Pflichtsiege hatten noch keine große Aussagekraft. Die mit einigen B1 Spielern verstärkte B2 hatte da schon deutlich mehr Widerstand in der Gruppenphase zu überwinden. Mit 2 Siegen und dem erreichen des Viertelfinales kam dort jedoch das Aus.
Auch die B1 war im Viertelfinale extrem gefordert. Gegen die ebenbürtigen Backnanger musste der VFL ans Limit gehen. Zwar führte Waiblingen von Anfang an, aber die TSG’ler ließen sich nie abschütteln und erzielten immer wieder den Ausgleich. In diesem recht hochklassigen Spiel behielten die Remstäler am Ende knapp aber verdient mit 13:12 die Oberhand.
Etwas leichter viel die Aufgabe gegen Gastgeber Oppenweiler im Halbfinale. Bei dem deutlichen 13:7 Sieg zeigte der VFL im Angriff und in der Abwehr über die vollen 20 Minuten eine hochkonzentrierte Leistung und zog ins Finale ein.
Hier war Waiblingen der totale Außenseiter. Bietigheim war als Bezirksmeister bis in die letzte BWOL Qualirunde eingezogen und gilt in der Oberliga sicherlich als einer der Titelfavoriten. Während Waiblingen seine Tore sehenswert aber sehr aufwendig herausspielen musste, trumpfte Bietigheim mit seiner Athletik und individuellen Klasse auf. Der offene Schlagabtausch endete schließlich mit einem gerechten 17:17, ein 7-Meterwerfen musste über den Turniersieg entscheiden. Und hier behielten gegen den sehr guten SG Torhüter alle 5 Waiblinger Schützen ihre Nerven und feierten am Ende den recht überraschenden Erfolg.



Bonbonmeistercup

Nähere Infos unter:


https://www.facebook.com/events/149336351927635/?ref=22



Großfeld

Foto: ZVW

Foto: ZVW

VfL Waiblingen erneut Bezirksmeister

Handball: Am Wochenende kämpfen VfL und TV Bittenfeld bereits um die württembergische Großfeldmeisterschaft

Der VfL Waiblingen hat sich die Bezirksmeisterschaft im Großfeldhandball gesichert. Am Wochenende schon geht es im Gehrenwald-Stadion in Stuttgart-Untertürkheim um die württembergische Meisterschaft. Auch Vizemeister TV Bittenfeld ist am Start.


VfL Waiblingen und TV Bittenfeld treffen dabei in ihrer Gruppe auf die TG Schura und den TV Mundelsheim, Württembergischer Meister von 2011. Bittenfeld ist nur dabei, weil die Neckarsulmer Sportunion ihre Mannschaft zurückgezogen hat.

Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Samstag um 13.30 Uhr und wird am Sonntagmorgen um 9 Uhr fortgesetzt. Gegen 14.15 Uhr wird das Spiel um Platz drei ausgetragen, das Endspiel ist auf 15 Uhr terminiert. Titelverteidiger ist die SG Lauterstein.

Im Finale um die Bezirksmeisterschaft hat sich der VfL Waiblingen mit 23:15 gegen die Bittenfelder durchgesetzt. Nach einem 13:12-Halbfinalsieg des TVB bei der HSG Oberer Neckar, Ausrichter der württembergischen Meisterschaften, und einem 37:11 des VfL gegen die TSG Stuttgart stand diese traditionsreiche Begegnung fest. Von Beginn sahen die Zuschauer ein gutklassiges und hart umkämpftes Spiel mit wenigen Fehlern auf beiden Seiten. Jürgen Schweikardt erwies sich für die Bittenfelder zunächst als wichtiger Schütze aus dem Rückraum, während die Waiblinger Arne Baumann, Marc Kallenberg und Uli Schmid über schnelles Laufspiel immer wieder ihren Weg durch die Lücken der Abwehr fanden.

Zur Halbzeitpause führte Waiblingen mit 10:8, baute den Vorsprung nach dem Wechsel aber kontinuierlich aus. Spätestens beim 19:13 war eine Vorentscheidung gefallen, am Ende hieß es 23:15. Damit heißt der Bezirksmeister Rems-Stuttgart im Großfeldhandball zum sechsten Mal in Folge VfL Waiblingen.

Quelle: ZVW



wD

Knapp an Platz 2 vorbeigeschrammt

Weibl.D - Sommerturnier beim TV Pflugfelden am 14.07.13

von Petra Wanke-Tiefenbacher

Bei heißen Temperaturen haben die Spielerinnen kühlen Kopf bewahrt und bei 5 Spielen 3 Siege, 1 Unentschieden und 1 Niederlage eingefahren.

Und diese Niederlage musste gleich im ersten Spiel, bedingt durch eine verschlafene Vorstellung des VfL-Teams gegen den späteren Turniersieger Mannheim hingenommen werden.
Die therapeutischen Maßnahmen der Trainerin und der mitgereisten Eltern (AUFWACHEN!!!!) fruchteten.
Gegen die Gegnerinnen aus Vaihingen-Enz, Großbottwar, Reutlingen und Pflugfelden präsentierten sich die Waiblinger Mädels in schöner Spiellaune.
Akustisch immer wieder top unterstützt durch die ebenfalls teilnehmenden Kollegen der männl.C und D-Jugend, waren eine klare Steigerung im Abwehrverhalten und gelungene Spielzüge zu sehen.
Dramatisch jedoch, dass die Tore beim Handball dermaßen mickrig dimensioniert sind, denn an der Trefferquote wird Trainerin Meli weiter feilen müssen. Ungezählt die Schüsse, die drüber, neben, ans Holz und gerne auch kameradschaftlich mitten auf die gegnerische Torhüterin vergeben wurden.
Ein paar Treffer mehr, dann wär´s der 2. Platz gewesen…
Aber das sind „Was wäre wenn“- Szenarien.
Schön, dass die Spielerinnen wertvolle Spielpraxis gewonnen haben.
Und ebenfalls schön, dass alle Beteiligten einen tiefenentspannten Tag bei Kaiserwetter auf dem einladenden Sportgelände des Veranstalters verbracht haben.

Für den VfL schwitzten:
Lena, Flora, Tabea, Melissa, Luisa, Pauline, Helen, Carolin, Ariane



F1 Trainingsauftakt

Eindrücke vom Drachenbootrennen


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mB

Männliche B-Jugend beim Allgäucup

von Frank Ader
Pech, wenn man zweimal im Turnierverlauf auf den späteren Sieger trifft, der sich in allen Spielen recht deutlich durchsetzte.

Aber der Reihe nach: Freitagnachmittag am Waiblinger Bahnhof. 10 Waiblinger Spieler machten sich mit Sack und Pack und dem Baden-Württemberg-Ticket auf den Weg ins Allgäu. Trainer Frank Ader hatte das Auto voll mit Großzelt, Grill, Lumas, Schlafsäcken, Proviant, usw. Nach gut verlaufener Fahrt konnte gegen 19h mit dem Aufbau der Zelte – dank Louis überhaupt kein Problem - und dem Einrichten begonnen werden.

Am Samstagmorgen ging es nach kurzer Nacht gegen die HSG Mümmenhausen, durchweg der ältere B-Jugend Jahrgang und größtenteils größer als der Waiblinger Trainer. Die dachten wohl, gegen die Waiblinger Jungs können sie auf Sparflamme spielen, was sich beim Zwischenstand von 5:2 aus Waiblinger Sicht rächte. Mimmenhausen legte dann einen Gang zu, behielt aber lediglich mit 10:8 die Oberhand. Die beiden nächsten Gruppenspiele am Samstag, unterbrochen von einem Freibad-Besuch, gegen Spaichingen und Schongau waren kein Problem.

Mit dem letzten Gruppenspiel gegen Friedrichshafen am Sonntagmorgen war Trainer Frank überhaupt nicht zufrieden. Chancenlos präsentierte sich die Mannschaft, zu viele Fehler und vergebene Großchancen führten zu einer deutlichen Niederlage. Dennoch war man nach Abschluss der Vorrunde der zweitbeste Dritte, was zum Weiterkommen ins Achtelfinale reichte. Nach kurzer Verwirrung, wann denn Anpfiff ist und zunächst mit zu wenig Spielern ging es wieder gegen die Mimmenhausener. Auch hier war es zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel, wieder waren es aber einige vergebene Chancen, die der VfL nicht nutzen konnte, der Gegner aber eiskalt. Letztlich ging dieses Achtelfinale mit 13:8 verloren.

Nach einer Aufräum- und Einpackaktion machten sich die Zugfahrer wieder auf den Weg und die beiden Autos – vielen Dank Norbert – auf den Heimweg ins Remstal.

Nichtsdestotrotz war dies ein super Wochenende, mehr als 230 teilnehmende Mannschaften und mindestens zehnmal so viele Teilnehmer sind schon ein riesen Event.



F1

Großbottwar bleibt in 3. Liga

Gute Nachricht für die Fans des TV Großbottwar: Auch in der neuen Saison wird’s Drittliga-Handball zu sehen geben. Nach dem Rückzug der TG Konz bleiben die Frauen in der Liga. Großbottwar wurde in die Südstaffel eingruppiert und ist damit Gegner des VfL Waiblingen. Nach dem Verzicht von Konz war Sulzbach/Leidersbach bereits in den Westen verschoben worden. Am 30. Juni hatte das rheinländische Team der TG Konz aufgrund Spielerinnenmangels seinen Rückzug aus der dritten Liga verkündet. Dies habe dem bereits in die Baden-Württemberg-Oberliga abgestiegenen TV Großbottwar als bestem Absteiger die Chance eröffnet, durch eine Hintertür weiterhin der dritthöchsten Spielklasse im Deutschen Handballbund anzugehören“, erklärt der Spielleiter Horst Keppler gegenüber Handballworld. In der nächsten Saison wird die 3. Liga Süd damit aus drei bayerischen und elf baden-württembergischen Mannschaften zusammengesetzt sein.

Quelle: ZVW.



F1 Trainingsauftakt

Kampf um jeden Zentimeter: Oben die VfL-Handballerinnen, unten die „Heißen Sägen“ von Stihl. Foto: ZVW

Kampf um jeden Zentimeter: Oben die VfL-Handballerinnen, unten die „Heißen Sägen“ von Stihl. Foto: ZVW

Ein Volksfest an der Rems

Maximalteilnahme und viel Publikumsandrang beim neunten Waiblinger Drachenbootcup

Waiblingen. Bierduschen können auch die Bayern nicht besser als die „Frauen aus Flake“ nach ihrem Sieg gegen die „Akku-Bunnys“ im Frauenfinale des 9. Waiblinger Drachenbootcups. Und wo sonst finden Siegesfeiern schon im Remswasser statt? Das Siegerteam bei den Herren, „Drogganae“, kam jedenfalls zur Siegerehrung nass wieder raus.


Drachenboote, die kuriosesten Kähne im Freizeitsport! 16 Ruderer, oft Mann und Frau gemischt und ebenso oft in krassen Kostümen, pflügen wie besessen das Flusswasser mit ihren Stechpaddeln, während ein Trommler den Takt vorgibt. Da macht Gewinnen doppelt Spaß. Weils im Rhythmus ins Rennen geht. Ein Rennen, das in Waiblingen jetzt zum 9. Mal stattfand. Und mehr Drachenboot-Cup war nie als dieses Jahr. Weder an Teams - 50 sind es, das logistisch mögliche Maximum - noch an Zuschauern. „Jedes Jahr werden es mehr“, stellt Ralf Eifris von der Rudergesellschaft Ghibellinia fest. Was Vereinsmitglied Silke Kleinmann-Sauter bestätigt. Beim Waiblinger Megaevent sei „noch nie so viel los gewesen“, wobei das schöne Wetter nicht für Publikums-Konkurrenz sorge, denn auch viele Freibadgäste würden gern mal vorbeigucken.

Zwei Boote hat die Ghibellinia dieses Jahr von den befreundeten Ruderern aus Nürtingen ausgeliehen, damit noch mehr geht beziehungsweise fährt. „Ein Geben und Nehmen“ laut Kleinmann-Sauter, da auch die Waiblinger jüngst Boote nach Nürtingen schickten.
Das „in einem Boot sitzen“ ist hier wörtlich zu nehmen

Der Drachenbootcup ist in erster Linie eine Gaudi, die den Gemeinschaftssinn fördert, das „In-einem-Boot-Sitzen“, und deshalb gern von Firmen frequentiert wird. Natürlich ist’s kein reiner Wettkampfsport, obwohl die Zuschauer am dicht gesäumten Remsufer beim Bootshaus der Rudergesellschaft Ghibellinia angesichts von panisch paddelnden und sportiv schwitzenden Wettkämpfern, die sich drei Wochen lang trainierend vorbereitet haben, einen anderen Eindruck bekommen mögen. Und obwohl die Zeiten am Ziel hochprofessionell sowohl mit Lichtschranke als auch mit Digitalvideo gemessen werden.

Aber trotz solcher Indizien darf der Waiblinger Drachenbootcup wohl doch eher als famoser Freizeitspaß gelten. Der freilich trotz eines sehr seltenen „toten Rennens“, bei dem zwei Teams exakt dasselbe Ergebnis einfahren, im Zeitrahmen bleiben kann, weil er derart perfekt durchgetaktet ist. Aber doch als sportliche Sause.

So sieht’s auch OB Andreas Hesky, 2006, kurz nach seinem Amtsantritt, noch selber mit im Gemeinderat-Boot und heute, bei der 9. Cup-Auflage, immerhin als Gast und Redner bei der Siegesfeier im Bootshaus präsent. Er hat mal gesagt, der Drachenboot-Cup sei Waiblingens wichtigstes Sportereignis. Und steht auch heute noch dazu. Wenngleich er präzisiert: „Dies ist nicht nur ein Sportereignis, das weit über Waiblingen hinausreicht, sondern ein Volksfest.“

Wer heuer die dicht gedrängten Menschenmassen auf der Remsbrücke bei der Ghibellinia und die vielen feiernden Fans an den Ufergestaden sieht, der wird dem nicht widersprechen. Von zehn bis 14 Uhr hat Regina Sauer vom SWR moderiert, jetzt übernimmt unten in dem kleinen Holzbau am Ufer Ghibellinia-Vorstand Dr. Werner Rentschler das Mikrofon und sagt das Mixed-Finale an.

Die Boote machen sich 250 Meter stromaufwärts, bei der Stihl-Brücke, startklar, während ein paar Jungs vor Übermut ins Remswasser springen und oben die Akku-Bunnys im Häschen-Kostüm zwischen ihren Fans Spalier laufen. Vereinzelt knallen Korken, weil irgendwo Sieger feiern. Aber gleich, wenn die Mixed-Teams vor dem Bootshaussteg um Sekunden kämpfen, gucken alle aufmerksam zu. Es wird mal wieder knapp werden (siehe Box).

Hier die Ergebnisse des 9. Waiblinger Drachenboot-Cups der Rudergesellschaft Ghibellinia:

Im Männer-Halbfinale besiegte das „Droggannae“-Team (1:18,92) „Drache unterm Kreuz“ (1:19,96), also ebenso knapp wie „Pommelhorses“ (1:22,26) das „König Ludwig“-Team (1:22,43). Im Finale siegten „Drogganae“ mit 1:21,56 „Pommelhorses“ mit 1:21,71, also wieder im Zehntelsekundenbereich.

Im Frauenhalbfinale besiegten die Akku-Bunnys mit 1:27,54 haarscharf die Heißen Sägen (1:27,56) und die Frauen aus Flake (1:27,31) die VfL-Handballerinnen (1:27,62). Im Finale setzten sich die „Frauen aus Flake“ mit 1:26,75 gegen die Akku-Bunnys mit 1:27,01 durch.

Im Mixed-Halbfinale gewannen „Link Mixed“ (1:23,67) gegen „Cool Dragon“ (1:23,76) und „Wasserstubendrachen“ (1:24,39) gegen „BBW Azubi Power“ (1:24,50). Finale: Sieger „Link Mixed“ in 1:23,84 gegen „Wasserstubendrachen“ in 1:23,92.

Quelle: ZVW



M1

Bilder vom Training


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wA Bundesliga Quali

Waiblingen verpasst die Bundesliga-Qualifikation

Handball, weibliche A-Jugend

JSG Wörth setzt sich vor Gastgeber VfL und der JSG Boudenheim durch


Von Frank Moser

(fmo). Die A-Jugendhandballerinnen des VfL Waiblingen konnten ihren Heimvorteil in der zweiten Qualifikationsrunde um den Einzug in die neue Jugendbundesliga nicht nutzen. Mit je einem Sieg und einer Niederlage landeten die VfL-Mädchen auf dem zweiten Platz. Ungeschlagener Sieger und damit künftiger Jugendbundesligateilnehmer wurde die JSG Wörth/Hagenbach. Die JSG Boudenheim belegte mit zwei Niederlagen den dritten Rang.

JSG Wörth/Hagenbach - VfL Waiblingen:

Im Auftaktspiel des Qualifikationsturniers hatte der Gastgeber den besseren Start und führte nach vier Minuten durch Treffer von Nele Kopp mit 2:0. Doch der Vorsprung gab den Waiblingerinnen keine Sicherheit - im Gegenteil: In der Folgezeit wurden viele technische Fehler produziert. Die körperlich deutlich überlegene JSG Wörth/Hagenbach stand in der Abwehr nun immer sicherer und zwang den VfL oft aus Zeitspielnot heraus zu unkonzentrierten Abschlüssen. Im Angriff der Pfälzerinnen überragte allein schon wegen ihrer Gröߟe und Wurfkraft die Rechtshänderin Anika Hentschel. Mit vierzehn Toren erschoss sie den VfL quasi im Alleingang. Die JSG machte aus dem 0:2 rasch ein 6:2 und baute diese Führung bis zur Pause noch leicht aus (11:5). Das Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Der VfL rackerte, aber die JSG war zielstrebiger in Angriff und Abschluss und dem VfL körperlich einfach zu sehr überlegen. Zudem lieߟen die VfL-Talente auch noch alle drei Strafwurfchancen ungenutzt. Am Ende gewann Wörth/Hagenbach zwar etwas zu hoch aber verdient mit 23:13. Damit war der Qualifikationszug für den VfL eigentlich schon abgefahren.

VfL Waiblingen - JSG Boudenheim:

Nach ca. 30minütiger Pause ging es für die VfL-Mädchen in die zweite Partie gegen die JSG Boudenheim, der Spielgemeinschaft aus DJK Sportfreunde Budenheim und dem TV Bodenheim aus dem Landkreis Mainz-Bingen. Waiblingen legte einen Blitzstart hin und zog innerhalb von fünf Minuten mit schnellem Spiel und viel Zug zum Tor ein 5:0 vor. Boudenheim kam erst danach besser ins Spiel und nutzte einige nun wieder auftretende Fehler beim VfL aus. Daran änderte auch die Auszeit von VfL-Coach Nadir Arif nach nur sieben Minuten vorerst nichts. Erst nach dem 7:4 übernahm der VfL wieder das Kommando und zog bis zum Pausenpfiff auf 11:5 davon. Diesen Vorsprung verteidigte der Gastgeber bis zum 18:12. Erst in den letzten Minuten betrieb Boudenheim mit drei Treffern zum 15:18-Endstand Ergebniskosmetik und bewahrte sich damit zumindest noch die theoretische Chance auf die Bundesliga-Qualifikation. Für den VfL indes war aufgrund des negativen Torverhältnisses diese Tür schon definitiv zu.

JSG Boudenheim -€“ JSG Wörth/Hagenbach:

Im abschlieߟenden Spiel wurde die JSG Wörth/Hagenbach ihrer Favoritenrolle gerecht. Das Spiel war jedoch recht zäh, wohl auch als Folge der immer drückenderen Luft in der Rundsporthalle durch die sommerlichen Temperaturen und aufgrund der jeweils zweiten Partie für beide Teams. Boudenheim benötigte fast zwölf Minuten bis es durch das Abwehrbollwerk von Wörth/Hagenbach ein Durchkommen fand und das 1:4 erzielte. Beim Halbzeitstand von 9:2 war die Entscheidung über die Bundesliga-Qualifikation bereits gefallen. Der zweite Durchgang endete 9:9 und wurde immer wieder durch Verletzungen von Boudenheimer Spielerinnen unterbrochen. Alle Beteiligten wünschen den betroffenen Spielerinnen, dass diese Blessuren nicht gravierender Art sind. Am Ende bejubelte die JSG Würth/Hagenbach einen verdienten 18:11-Erfolg und die Jugend-Bundesliga-Qualifikation. Die Mannschaft des VfL Waiblingen durfte sich trotz der verpassten Bundesliga-Teilnahme über interessante neue Gegner freuen und die VfL-Organisatoren über einen gelungenen Qualifikationsspieltag in der Waiblinger Rundsporthalle.

VfL Waiblingen: Pauline Otto, Hanna Bauer - Ramona Torregrossa (1), Anja Fröhlich, Yvonne Stadler (2/2), Lisa Rützler (5), Fabienne Fischer (2), Lena Leߟig (4/2), Tina Herrmann (1), Tabea Schmidt (4), Laura Lier (5), Laura Kiank (1), Nele Kopp (6).
Trainer: Nadir Arif



Abteilungsversammlung

Außerordentliche Abteilungsversammlung

Liebe Freunde, Mitglieder, Gönner und Sponsoren der Handballabteilung,

aufgrund der offenen Punkte der letzten Jahreshauptversammlung machen wir am

Mittwoch, den 10.07.2013
um 19 Uhr
VfL Gaststätte Nebenzimmer


eine außerordentliche Abteilungsversammlung. Aufgrund der sehr wichtigen Themen bitte ich um rege Teilnahme.


>> Tagesordnung [256.0 KB] >> Tagesordnung [256.0 KB]



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Letzte Chance zur Bundesliga Qualifikation

von Steffen Leßig
Die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen bestreitet am Sonntag, den 16.06.2013 in der eigenen Rundsporthalle die zweite Runde zur Qualifikation der neuen weiblichen A-Jugend Bundesliga für die Saison 2013/2014.

Bereits am vergangenen Wochenende stand die Mannschaft von Nadir Arif in Bensheim auf der Platte. Im ersten Spiel verloren die Waiblinger knapp mit 18:22 gegen den späteren Turniersieger HSG Bensheim/Auerbach. Der Gastgeber, mit drei Erstligaspielerinnen ausgestattet, setzte sich am Schluss durch die körperliche Überlegenheit durch.
Im zweiten Spiel am Samstag gab es einen deutlichen 25:13 Sieg gegen die JSG Saarbrücken/West.

Am vergangenen Sonntag bezwang der VfL den ASC 09 Dortmund in einem umkämpften Spiel mit 19:18.
Somit war der dritte Platz, der zur Teilnahme an der zweiten Runde berechtigt, sicher. Im abschließenden Spiel hieß der Gegner, zum wiederholten Male, Frisch Auf Göppingen. Der Sieger der Partie würde den zweiten Tabellenplatz einnehmen und sich somit gemeinsam mit Bensheim direkt für die Jugendbundesliga qualifizieren. Nach einer 6:4 Halbzeitführung vergab Waiblingen fünf Angriffe und Folge und kam so mit zwei Toren ins Hintertreffen. Trotz aller Anstrengungen gelang es nicht mehr heranzukommen und das Spiel ging mit 9:15, sicherlich etwas zu hoch, verloren.

Losglück Heimspielrecht

Für die zweite Runde qualifizierten sich alle Drittplatzierten aus den insgesamt sechs bundesweiten Gruppen. Da nur noch zwei freie Plätze für die Bundesliga auszuspielen sind, teilte der DHB die Qualifikation in eine Nord- und Südgruppe.
Am Sonntag, den 16.06.2013 spielt die Nordgruppe in Neubrandenburg und die Südgruppe in Waiblingen. In den Dreiergruppen qualifiziert sich lediglich der Gruppenerste für die Bundesliga.
Ab 13:00 Uhr gastieren die Mannschaften der JSG Wörth/Hagenbach und der JSG Boudenheim in der Waiblinger Rundsporthalle. „Beide Mannschaften sind Neuland für uns“, so Trainer Nadir Arif, „die knappen Ergebnisse der Mannschaften am vergangenen Wochenende deuten auf sehr spielstarke Teams hin“, so Arif weiter.
Der VfL Waiblingen würde sich über eine rege Zuschauerteilnahme freuen. Der Eintritt ist frei.


Spielplan [269.0 KB] Spielplan [269.0 KB]



wA

Begonnen hast unser Mannschaftswochenende am Freitag um 19Uhr an der Rundsporthalle. Nach 3-stündigen Fahrt und einem beinahe endlosen Weg durch den Wald erreichten wir endlich unsere Jugendherberge.
Am Samstag bestritten wir unser erstes Spiel gegen den Favoriten und Gastgeber aus Bensheim. Nach einem starken Auftakt und einer 8:4-Führung während der ersten Halbzeit begann dann schließlich zu Beginn der zweiten Hälfte unsere bekannte Schwächephase, die uns dann trotz eines harten Kampfes den Sieg kostete. Bensheim konnte das Spiel also mit einem Endstand von 22:18 für sich entscheiden.
Trotz der Niederlage gingen wir mit einem positiven Gefühl in unser nächstes Spiel gegen Saarbrücken. Gegen den unbekannten Gegner aus dem Saarland taten wir uns zu Beginn zwar schwer, jedoch kamen wir immer besser ins Spiel und fuhren somit unseren ersten sogar deutlichen Sieg mit dem Endergebnis von 25:13 ein.
Nach diesem ersten anstrengenden Spieltag ließen wir unseren Abend gemütlich auf dem Stadtfest in Bensheim ausklingen, bevor wir uns wieder zurück auf den Weg zu unserer Jugendherberge machten.
Früh am nächsten Morgen um 7.15Uhr klingelte uns unser Trainer Nadir aus dem Bett. Mit dem Spiel gegen Dortmund bestritten wir ein für uns wichtiges Spiel, um überhaupt noch eine Chance für die Jugendbundesliga zu haben. Dass 10Uhr morgens nicht unsere Zeit ist, war schnell klar. Trotzdem kämpften wir bis zum Schluss und retteten uns mit diesem Sieg zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um die direkte Qualifikation.
Nach zwei Siegen und einer Niederlage standen wir schließlich im "Endspiel" unserem altbekannten Gegner Frisch Auf Göppingen gegenüber. Mit einer starken Abwehr und einem guten Angriffsspiel konnten wir die erste Halbzeit für uns entscheiden. Nach dieser verdienten Halbzeitführer, die von dem Sprecher nur aus Überraschungsergebnis kommentiert wurde, begann leider wieder einmal unsere Schwächephase. Zwar hatten wir einige Chancen, unsere Führung auszubauen, doch wir nutzten sie nicht. Somit holte Göppingen seinen Rückstand immer weiter auf. Nachdem uns nur drei Tore in der zweiten Halbzeit gelangen, mussten wir bedauerlicherweise eine für uns sehr schmerzhafte Niederlage mit dem Endstand von 15:9 einfahren.
Damit erreichten wir nur den 3.Platz und verpassten die Chance, uns direkt für die Jugendbundesliga zu qualifizieren.
Glücklicherweise findet die nächste Qualifikation am kommenden Sonntag in unserer eigenen Halle vor heimischem Publikum statt. Mit hoffentlich zahlreicher Unterstützung wollen wir diese Qualifikation schaffen.
Die weibliche A-Jugend des Vfl Waiblingen bedankt sich hiermit noch recht herzlich zum einen bei "von der Weppen", die uns einen Bus gestellt haben. Außerdem bedanken wir uns bei unserem Jugendförderverein, der uns einen Zuschlag für die Übernachtung in unserer Jugendherberge gegeben hat.



wD

Foto: privat.

Foto: privat.

Talent gesichtet

Im Rahmen des Qualifikations-Turniers der D-Jugenden wurde Ariane Wanke für die Bezirksfördergruppe gesichtet.
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg weiterhin, Ariane!



wD

wD

Qualifikation zur Bezirksliga und Bezirksklasse

Nach dem Staffelsieg im März schlugen sich unsere Mädels mit 2 Siegen und 2 Niederlagen absolut respektabel bei der Qualifikation in Winterbach.

von Petra Wanke-Tiefenbacher

Mit 14 angereisten Spielerinnen konnte Trainerin Meli Ader nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen.
Erstmals für den VfL auf dem Platz standen Nadine und Carolin, die sich schon erfreulich gut in das System eingefunden haben.

VfL Waiblingen - SV Remshalden    1:7

Das deutliche Ergebnis zeigt, dass der Gegner überlegen war. Es zeigt jedoch nicht, dass die Waiblingerinnen anfänglich über eine weite Strecke gut mitgehalten hatten und eine sehr ansehnliche Abwehrleistung boten. Die eigene Chancenverwertung war leider eher unterirdisch. Am Ende hätte es knapper ausgehen können und müssen. Gina gelang beim Stand von 0:5 immerhin der Ehrentreffer.

VfL Waiblingen - SG Weinstadt 2      8:1

Erfreulich unbeeindruckt vom letzten Spielresultat zeigten die Waiblinger Spielerinnen in dieser Partie, wie schön Handball aussehen kann. Schnelle Kombinationen, clevere Spielzüge- die Fans waren begeistert.

VfL Waiblingen – HSC Schmiden-Öffingen  6:5

Der VfL geriet mit 1:3 schnell in Rückstand. Was die Trainerin in der Auszeit für eine Marschroute vorgegeben hat ist nicht bekannt- aber es hat gewirkt und wie!
Nach einer dramatischen Aufholjagt konnte dieses Match noch umgebogen werden.
Sowohl Tabea als auch Luisa waren 2 Mal in Folge erfolgreich, bevor Ariane beim Stand von 5:5 wenige Sekunden vor Spielende noch das Siegtor nachlegte.
Toll zu sehen, dass sich die gesamte Mannschaft auch bei einer drohenden Niederlage nicht aufgibt und jede einzelne Spielerin ihre bestmöglichste Leistung abruft. Das ist nicht selbstverständlich und zeugt von einer herausragenden Moral. Und die ist in diesem Fall auch belohnt worden.

VfL Waiblingen – HSG Winterbach/Weiler  1:5

Die Moral stimmte auch hier. Die Mädels versuchten sich durch die extrem frühe Manndeckung der Gegnerinnen durchzubeißen. Die völlig unterschiedliche Spielweise machte allen jedoch sehr zu schaffen und für das für die Zuschauer wenig attraktive Spiel mit viel Klein-Klein, Gerangel und Geschiebe, konnte schlicht kein echtes Rezept gefunden werden.

Bleibt zu sagen, dass alle 3 Torspielerinnen einen prima Job gemacht haben.

Die Stimmung beim anschließenden Pressetermin war ein klein wenig verhalten.
Das Team ist ehrgeizig und klar geht man lieber als Sieger vom Platz.
In den nächsten Wochen will Trainerin Meli Ader am Torabschluss arbeiten. Auch das schnellere Spiel aus der Abwehr heraus soll im Focus stehen.
Aber so, wie sich die Mädchen präsentiert haben, gibt es allen Grund zur Vorfreude auf die kommende Saison.

Nun sind wir gespannt auf die Einteilung in Bezirksliga oder Bezirksklasse, die der Bezirk treffen wird und freuen uns, dass wir neben unserem Sponsor HEKO Arbeitsschutz und Berufsbekleidung auch die Waiblinger Fima Kaiser GmbH, die erstmals neben den Frauen 2 auch die weibliche D-Jugend unterstütz, mit im Boot haben.
Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle!

Für den VfL spielten:
Lena, Britt, Flora (1), Tabea (TS/4), Melissa (2), Luisa (2), Pauline (TS), Helen (TS/1), Jael, Nadine, Rebecca, Carolin, Gina (2), Ariane (4)



mJD2

mJD2

Überraschung knapp verpasst, aber Ziel erreicht!

Für die D2, als jüngerer Jahrgang unserer D-Jugend mit reichlich Unterstützung aus der E-Jugend, stand am Samstag 08.06.2013 das Qualifikationsturnier zur Bezirksklasse in Winterbach an. Bei unserer Ankunft war die D1 schon auf dem besten Wege in die höchste Spielklasse (Bezirksliga) und unser Ziel gesetzt: mind. Kreisliga A als 3. höchste Klasse.

Leider konnten Justin und Noah auf Grund Wochenendreise, bzw. Krankheit nicht mit dabei sein. So sind wir zwar nicht in Topbesetzung angetreten, wurden aber durch Joshua, Luca, Max und Tim sehr stark aus der E-Jugend unterstützt. Für alle Spieler war dies nun der erste offizielle Einsatz auf dem richtigen Handballfeld nach der 4+1 E-Jugend.

Im 1. Spiel ging es gegen die 2. Mannschaft unserer Nachbarn aus Fellbach. Ein unglaublich starker Start brachte uns schnell die deutliche Führung. Bei praktisch jedem im Team war eine deutliche Steigerung zu Training und Trainingsspielen zu sehen. So reichte den Fellbachern ihre Aufholjagt in den letzten 5 Minuten nur noch um auf 10:7 zur verkürzen.

Die Spielbeobachtung unserer beiden nächsten Gegner aus Gerlingen und Rudersberg im Anschluss zeigte, dass heute vielleicht sogar die große Überraschung mit Platz 1 möglich wäre!

Auch gegen Rudersberg hatten wir den deutlich besseren Start. Allerdings waren jetzt die beiden Mannschaften deutlich gleichwertiger und es entwickelte sich eine bis zum Schluss offene und spannende Begegnung. Wie auch gegen Fellbach wurden gegen Ende vielleicht die Beine schwer, zumindest ließ die Konzentration etwas nach und Rudersberg konnte ausgleichen (auch wenn wir alle glauben, es war Kreis ;-) ) Im Anschluss fand der Ball leider öfter den Weg an Latte und Pfosten als ins Netz des rudersberger Tores und so gewann Rudersberg denkbar knapp mit 4:5

Nun war klar, mit der Überraschung und Platz 1 wir es wohl eher nichts, aber für das Ziel Kreisliga A muss im letzten Spiel ein Sieg her. Mit schwindenden Kräften und 2 verletzten auf der Bank wurde es dann gegen die KSG Gerlingen noch mal spannend, aber nach 15 Minuten stand das 5:4 für uns und somit der 2. Platz in der Tabelle fest. Ziel Kreisklasse A erreicht!

!! Glückwunsch und Hochachtung! Ihr habt super gespielt !!

Die Mannschaft: Alexander, Beni, Fabian, Joshua, Luca, Lukas, Max, Tim K., Tim N.

Herzlichen Dank auch an die aktive und zahlreiche Unterstützung der Eltern. Nicht zu vergessen an unsere D1, die durch ihre frenetische Unterstützung sicher auch ihren Anteil am Sieg gegen Fellbach hatte.

Das Konzept mit Unterstützung aus der E-Jugend hat sich bezahlt gemacht und so zählen wir Joshua, Luca und Tim schon zu unseren Stammspielern und werden sicher noch viele Talente aus der E-Jugend in der kommenden Saison mit einbinden. „Jungs, Herzlichen Dank!“

Euer begeisterter Trainer

Jörg Epple



wA Bundesliga-Quali

Am kommenden Freitag werden wir mit unserer weiblichen A-Jugend nach Bensheim reisen um uns dort in der Qualifikation für die Jugendbundesliga zu beweisen. Vor allem freuen wir uns darauf, gegen einige neue Gegnermannschaften spielen zu können.

Unser Spielplan sieht folgendermaßen aus:

Spiel1: Sa, 08.08.2013 13.00 Uhr VfL Waiblingen vs HSG Bensheim

Spiel2: Sa, 08.06.2013 15.30 Uhr JSG Saarbrücken vs VfL Waiblingen

Spiel3: So, 09.06.2013 10:00 Uhr VfL Waiblingen vs ASC 09 Dortmund

Spiel4: So, 09.06.2013 13:45 Uhr FA Göppingen vs VfL Waiblingen

Dabei haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine bessere Leistung als in unserer letzten Quali zu zeigen und zum anderen wollen wir befreit und ohne Druck aufspielen. Wir sind dabei sehr gespannt wie wir uns schlagen werden und hoffen natürlich auf dein ein oder anderen Erfolg.
Übernachten werden wir das Wochenende über in derselben Jugendherberge wie unser gemeinsamer Gegner ASC 09 Dortmund.

Alles in allem erhoffen wir uns ein tolles Mannschaftswochenende mit viel Spaß und den ein oder anderen schon erwähnten Erfolg was unsere handballerische Leistung betrifft.

Wir werden Euch per Facebook informieren und tolle Fotos zeigen!

Eure weibliche A-Jugend



M1

M1

Waiblingen zu unbeständig

Wolfgang Hezel sprang in der abgelaufenen Saison gleich zweimal in die Bresche und führte das Team des VfL Waiblingen erfolgreich als Interimstrainer. In der kommenden Saison wird er an der Seite des neuen Coachs Michael Abele wieder wie gewohnt als Co-Trainer fungieren.Foto: ZVW

Handball-Württembergliga, Männer, Rückblick: VfL nach turbulenter Saison nur Fünfter / Sportfreunde überraschend auf Rang sechs

Von unserem Redaktionsmitglied Mathias SchwardtNach einer Württembergliga-Saison mit Höhen und Tiefen sowie zwei Trainerwechseln sind die als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelten Handballer des VfL Waiblingen auf Platz fünf gelandet. Ebenfalls hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist die SV Remshalden. Überraschend stark dagegen präsentierten sich die in der Vorsaison fast abgestiegenen SF Schwaikheim.


Staffel Nord

 1. TV Oppenweiler 26 827:688 44:8

 2. TV 1895 Flein 26 856:727 41:11

 3. TSB Schwäb. Gmünd 26 773:684 41:11

 4. BBM Bietigheim II 26 822:730 38:14

 5. VfL Waiblingen 26 853:772 34:18

 6. SF Schwaikheim 26 734:716 33:19

 7. Neckarsulmer SU 26 834:793 29:23

 8. SV Remshalden 26 776:765 28:24

 9. TV Bittenfeld II 26 768:796 22:30

10. TV Altenstadt 26 700:747 18:34

11. SKV Oberstenfeld 26 711:768 14:38

12. FA Göppingen II 26 661:804 11:41

13. TSF Ditzingen 26 716:832 7:45

14. HSG Oberkochen/K. 26 629:838 4:48

Von unserem Redaktionsmitglied Mathias Schwardt

Nach einer Württembergliga-Saison mit Höhen und Tiefen sowie zwei Trainerwechseln sind die als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelten Handballer des VfL Waiblingen auf Platz fünf gelandet. Ebenfalls hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist die SV Remshalden. Überraschend stark dagegen präsentierten sich die in der Vorsaison fast abgestiegenen SF Schwaikheim.

VfL Waiblingen. Ein nüchternes Saisonfazit zieht Interimstrainer Wolfgang Hezel: „Wir haben insgesamt mehr erreichen wollen. Das ist uns nicht gelungen.“ Nach Rang zwei und dem Scheitern in der Aufstiegsrelegation im Jahr 2012 war das Team ambitioniert in die Runde gestartet, Neuzugänge verstärkten den Angriff. Coach Michael Stumpp und sein damaliger Co-Trainer Hezel nahmen jedoch nie das Wort Aufstieg in den Mund. Obwohl es prächtig losging: Waiblingen startete mit 10:0 Punkten.

In Neckarsulm folgte indes mit dem 34:40 der erste Rückschlag. Nach dem 33:35 in Gmünd legte Coach Stumpp überraschend sein Amt nieder. Hezel schlüpfte für ein Spiel in die Chefrolle, der VfL gewann das Derby gegen Remshalden deutlich (38:29).

Dann übernahm Klaus Hüppchen mit dem klaren Ziel, Waiblingen in die Baden-Württemberg-Oberliga zu führen. Doch es kam anders. Der Trainer holte mit dem VfL nur 7:11 Punkte. Nach dem 24:35 in Flein waren die Aufstiegsträume endgültig dahin. Verein und Trainer trennten sich nach nur neun Spielen einvernehmlich. „Er hat nicht zur Mannschaft gepasst. Oder umgekehrt“, sagt Hezel. Die Effektivität des Teams im Angriff sei verloren gegangen.

Erneut als Interimstrainer zeichnete Hezel für die letzten acht Partien verantwortlich. Die hervorragende Bilanz: sechs Siege, ein Remis, eine Niederlage. Am Ende sprang zwar nur Platz fünf heraus. Aber immerhin: „Wir sind die erfolgreichste Rems-Mannschaft in der Staffel.“

Gründe für die vepassten Ziele habe es mehrere gegeben. Johannes Felden verletzte sich früh in der Runde und fiel lange aus. In der Winterpause wechselte zudem Alexander Heib, erst zu Saisonbeginn zum VfL gekommen, zum Erstligisten Neuhausen. Hinzugekommen sei die Formschwäche einiger Spieler. Und die Abwehr war nach dem Abgang von Martin Johansson lange nicht so stabil wie in der Vorsaison.

In der nächsten Spielzeit werde sich das Gesicht des Teams sehr verändern, sagt Hezel. Die Waiblinger werden die Neuzugänge bald bekanntgeben. Einer steht schon fest: Michael Abele wird das Team coachen, Hezel wieder als Co-Trainer fungieren. Er hat einen guten ersten Eindruck von Abele: „Ich denke, er ist ein sehr positiver Griff.“

Quelle: ZVW



F1

„Ich kann nicht mehr das spielen, was ich will und kann.“ Tanja Pfahl vom Drittligisten VfL Waiblingen hört auf.Foto: ZVW

„Ich kann nicht mehr das spielen, was ich will und kann.“ Tanja Pfahl vom Drittligisten VfL Waiblingen hört auf.Foto: ZVW

„Schwer vorstellbar, wie es ohne Handball ist“

Handball, 3. Liga, Frauen: Seit der C-Jugend spielt Tanja Pfahl beim VfL Waiblingen, aus gesundheitlichen Gründen macht sie mit 30 Jahren jetzt Schluss

Seit der C-Jugend spielt Tanja Pfahl Handball beim VfL Waiblingen, ab sofort muss der Drittligist ohne sie auskommen: Mit 30 Jahren macht sie Schluss – aus gesundheitlichen Gründen. „Ich hätte gerne noch zwei Jahre weitergemacht“, sagt die Diplom-Sportwissenschaftlerin. „Aber ich kann nicht mehr so spielen, wie ich will und wie ich eigentlich kann.“


Die Waiblinger Handballerinnen ohne Tanja Pfahl? Daran muss man sich erst gewöhnen, schließlich gehört die Rückraumspielerin quasi zum Inventar beim VfL. Mit gerade einmal 30 Jahren ist sie die „Mutti“ im Team. Katharina Winger beispielsweise hatte gerade so ihre Windeln abgelegt, da spielte Pfahl – mit 16 Jahren bereits – mit der Frauenmannschaft des VfL in der damaligen Regionalliga. Dabei war’s ein paar Jahre zuvor gar nicht unbedingt klar, dass sie Handball spielen wird.

Weil die Mutter die Handball-Minis des TV Aldingen trainierte, kam Tanja Pfahl zwar zwangsläufig mit dieser Sportart in Berührung. Doch parallel spielte sie auch Tennis und feierte Erfolge in der Leichtathletik: Mit zehn Jahren wurde sie Kreismeisterin im Schlagball und im Vierkampf und war in der württembergischen Bestenliste auf Rang sieben notiert. „Ich habe jeden Tag irgendetwas gemacht, das mit Sport zu tun hatte“, sagt sie. Irgendwann ist der Zeitaufwand zu groß geworden, sie hat sich entscheiden müssen – und die Wahl fiel so schwer nicht. „Ich wollte einen Mannschaftssport machen.“

Riesiger Erfolg: Deutscher Meister mit der A-Jugend des VfL

Schnell wurde sie in die Enz-Murr-Auswahl berufen. In der Sportschule Ruit erkannte der damalige Landestrainer und Waiblinger Coach Günther Schweizer das Talent Tanja Pfahls. Sie wechselte im zweiten C-Jugend-Jahr zum VfL, die Verbandsauswahl war der nächste Schritt.

1999 war Pfahl an einem der größten Erfolge in der Geschichte des Waiblinger Handballs beteiligt: Die VfL-A-Jugend wurde in Erfurt zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister. „Mit 16 Jahren war ich ein junger Spund“, sagt Pfahl. Die eine oder andere Mannschaftskollegin war fast zwei Jahre älter. Zum Team, das gespickt war mit großen Talenten, gehörten unter anderem die Nationalspielerinnen Maren Baumbach und Nadine Krause.

Im selben Jahr feierte Pfahl ihr Debüt im Frauen-Regionalligateam – ein enormer Sprung, der ihr dank ihrer physischen Voraussetzungen keine allzu großen Schwierigkeiten bereitete. „Körperlich war ich immer ein bisschen weiter“, sagt sie. „Ich war nie ein Häddele.“ Mit 17 Jahren hatte sie die ersten Einsätze in der Jugendnationalmannschaft, die Angebote aus der Bundesliga ließen nicht lange auf sich warten. Zur Saison 2001/2002 schloss sie sich – gemeinsam mit der Torhüterin Maike März – dem TuS Metzingen an. Es war auch eine logistische Entscheidung. „Ich steckte mitten im Abitur und wollte nicht allzu weit weg.“ Der Aufwand sei dennoch enorm gewesen. Viermal die Woche mussten in Fahrgemeinschaften die 60 Kilometer, einfache Strecke, von Aldingen zum Training bewältigt werden. „Das war mit ein Grund, warum ich dort aufgehört habe.“ Nach dem einjährigen Intermezzo kehrte Pfahl zum VfL zurück – wie auch Maren Kölz, die ihr Glück bei FA Göppingen versucht hatte.

Im April 2003 feierte der VfL unter der Trainerin Martina Klose den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Pfahl Teamkolleginnen waren unter anderem Nadja El-Kurd, Maren Kölz, Kati Voigt, Niki Kranz, Sina Bast, Jessica Cyklarz, Lacri Lazar. Zwei Spielzeiten hielt sich der VfL – und stieg in der Saison 2006/2007 unter dem Coach Jürgen Krause erneut auf. Im Team standen außer Pfahl beispielsweise Ronja Grabowski, Katharina Blum, Bettina Bay, Maren Kölz, Jessica Cyklarz, Tina Habiger, Sevgi Öztürk und Sina Bast. Diesmal musste der VfL umgehend wieder zurück in die Regionalliga. „Das war schon schade“, sagt Pfahl. Gerne hätte sie länger mit dem VfL in der 2. Liga gespielt. „Ich denke, der Verein hat es versäumt, das Augenmerk auf den Frauenhandball zu legen.“ Mit den Frauen und Männern auf solch hohem Niveau zu spielen, sei kaum möglich.

Trotz einiger Angebote, Blomberg war ein Kandidat, blieb Pfahl dem VfL Waiblingen treu. Die Nähe zur Familie und zu den Freunden und ein gut funktionierendes Team seien ihr immer wichtig gewesen. „Wir hatten in all den Jahren eigentlich nie Probleme miteinander.“ Die hatte Tanja Pfahl eher mit ihrer Gesundheit: Seit etwa fünf Jahren zwicken die Knie. Die Operation an beiden Patellarsehnen hat sie nicht schmerzfrei gemacht. Im Dezember 2011 gab’s einen Eingriff an der Schulter, die macht ihr heute weniger Sorgen als die Knie. Ende vergangenen Jahres hatte Pfahl genug und entschloss sich, nach der Saison Schluss zu machen. Schweren Herzens. „Ich kann nicht mehr so spielen, wie ich will und wozu ich in der Lage bin.“

Nun wird Tanja Pfahl ihre handballerische Frührente genießen – „vor allem die freien Wochenenden“. Ein bisschen Tennisspielen, Fitness, Ski- und Radfahren. Soweit die Knie mitmachen. Und, wer weiß, vielleicht wird sie auch eines Tages als Trainerin einsteigen und ihre Erfahrungen weitergeben. Davon hat sie in all den Jahren reichlich gesammelt und die unterschiedlichsten Trainer kennengelernt: Martina Klose, Jürgen Krause, Günther Schweizer, Dino Dzidic, Heike Kemmner, Kerstin Zimmermann oder Paul Herbinger.

Einen Lieblingstrainer aus dieser illustren Reihe verrät sie nicht. „Ich bin mit allen zurechtgekommen“, sagt sie. „Allerdings habe immer am besten gespielt, wenn ich das Vertrauen gespürt habe.“

Quelle: ZVW



mB

Bezirksquali zur Württembergliga der männlichen B-Jugend

Noch im Rennen um die begehrten Plätze der Württembergliga befindet sich die männliche B-Jugend. Nach den beiden Turnieren im Bezirk mit dem 3. Platz geht die Reise Anfang Juni württembergweit weiter.


Zunächst hatte es im April aber nicht danach ausgesehen. Nach einer äußerst mäßigen Leistung gepaart mit Nervosität und viel Abschlusspech gab es eine Niederlage gegen den SSV Hohenacker. Außerdem machte sich das Fehlen von Mauriz Rebstock bemerkbar. Im anschließenden Spiel gegen den Stadtrivalen TV Bittenfeld, größtenteils mit dem älteren Jahrgang ausgestattet, zog sich der VfL zwar recht achtbar aus der Affäre, es standen allerdings 0:4 Punkte auf dem Habenkonto. Da in der Zwischenzeit die SG Schorndorf ebenso gegen Bittenfeld verloren, aber gegen Hohenacker gewonnen hatte, musste unbedingt ein Sieg gegen Schorndorf her, um wenigstens noch als dritter in die zweite Runde zu kommen. Und da legten die Jungs um Trainer Frank Ader endlich los wie die Feuerwehr, zeigten was sie können und führten mit bis zu 8 Toren. Am sicheren Sieg war nie ein Zweifel. Nach einem kleinen Rechenexempel, mit Hohenacker, Schorndorf und Waiblingen hatten nun alle Mannschaften zwei Punkte auf dem Konto, kam Waiblingen als zweiter und Schorndorf als dritter weiter – und die beiden Punkte gegen Schorndorf wurde mitbenommen.
Anfang Mai folgte dann die zweite Runde ums Weiterkommen. Aufgrund des Modus konnte man nur noch um die Plätze 3 und 4 im Bezirk spielen und nicht mehr um die Qualifikation zur BWOL. Verletzungsbedingt musste auf Samuel Koch verzichtet werden. Das erste Spiel gegen den SV Fellbach war wieder lange eine Zitterpartie, ehe letztendlich der größere Wille und die variabler aufgestellte Waiblinger Mannschaft das bessere Ende für sich hatte. Nachdem der TSV Lorch sein erstes Spiel auch gewonnen hatte, war die Partie zwischen Waiblingen und Lorch nur ein besseres Trainingsspiel, beide Mannschaften waren schon vorher fürs Weiterkommen qualifiziert. Dennoch entwickelte sich eine flotte Partie mit dem besseren Ende für Waiblingen.
Die Reise geht also am 9. Juni weiter. Gegner stehen allerdings noch nicht fest. Sollten dann alle Spieler dabei sein kann man sicherlich vom Erreichen der finalen Runde träumen.

Trainer Frank Ader und Adrian Müller



wA

Waiblinger A-Jugend gegen Remshalden



Handball. In der zweiten Runde der Qualifikation zur Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) trifft die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen am Samstag in Großbottwar auf den Bundesliganachwuchs von Frisch Auf Göppingen und die SV Remshalden. „Beide Mannschaften spielen einen schnellen und schönen Handball. Das wird eine schwierige Runde“, so VfL-Trainer Nadir Arif.

In der ersten Runde belegte Waiblingen mit 6:0 Punkten den ersten Platz. Gelingt das auch in Großbottwar, hätte das Team das Ticket für die BWOL gelöst. Der Zweitplatzierte muss erneut eine Qualifikation spielen, der Dritte tritt in der kommenden Saison in der Württembergliga an. Verletzungsbedingt fehlen wird beim VfL Waiblingen Neuzugang Carmen Eitel.

Das erste Mal im Waiblinger Dress spielt Tina Hermann, die von Lorch/Waldhausen an die Rems wechselte. In der zweiten Dreiergruppe stehen sich parallel die SG Leonberg, die SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen und der TV Großbottwar gegenüber.

Etwas seltsam ist die Einteilung des Handballverbandes Württemberg: Vier Mannschaften treffen in den gleichen Gruppen auch Anfang Juni bei der Qualifikation zur A-Jugend-Bundesliga aufeinander. (stl)

Quelle: ZVW



F1

Trainer Paul Herbinger war zufrieden mit seiner ersten Saison beim VfL.Foto: ZVW

Trainer Paul Herbinger war zufrieden mit seiner ersten Saison beim VfL.Foto: ZVW

VfL-Coach Herbinger lobt die Moral seines Teams

Handball, 3. Liga, Frauen: Wie im Vorjahr schloss der VfL Waiblingen die Saison mit dem dritten Platz ab

Die Neckarsulmer Sport-Union und der SV Allensbach sind in der 3. Handball-Liga Süd der Frauen eine Klasse für sich gewesen. Wie in der Saison davor, reichte es für den VfL Waiblingen zu Rang drei. „Allein schon vom Etat her können wir uns mit diesen Teams nicht messen“, sagt Paul Herbinger. Der Trainer ist dennoch zufrieden – und lobt die Moral seiner Spielerinnen.


Abschlusstabelle 3. Liga Süd der Frauen

 1. Neckarsulmer SU 26 881:665 48:4

 2. SV Allensbach 25 887:609 44:6

 3. VfL Waiblingen 26 836:751 38:14

 4. TSV Haunstetten 26 776:646 38:14

 5. TG Nürtingen 26 779:701 33:19

 6. TV Möglingen 25 660:614 28:22

 7. SG H2Ku Herrenberg 26 713:670 27:25

 8. HSG Freiburg 26 733:731 25:27

 9. ESV Regensburg 26 699:687 24:28

10. TV Grenzach 26 781:795 22:30

11. TV Nellingen II 26 717:815 17:35

12. TV Großbottwar 26 625:735 14:38

13. TSV Ismaning 26 556:829 4:48

14. HSG Albstadt 26 496:891 0:52

Die Unsicherheit bei den Waiblingerinnen war groß vor der Saison. Der Kader war zwar ordentlich verstärkt worden und auch in der Breite ausreichend besetzt. Ohne Beschwerden indes kamen nur wenige Spielerinnen durch die Vorbereitung, Sulamith Klein und Claudia Marczynski waren nach Kreuzbandrissen nicht einsatzfähig. Der neue Trainer Paul Herbinger musste von Beginn an improvisieren. In der Stamm-Sechs der Hinrunde fanden sich viereinhalb Neuzugänge wieder: Linksaußen Stephanie Frick, Rechtsaußen Munja Kotzian und die Spielmacherin Anna-Lena Unseld kamen von anderen Vereinen, Rückkehrerin Silke Heimburger aus einer eineinhalbjährigen Handballpause.

Außer auf Klein musste Herbinger in der Hinrunde sechs Wochen auf Sina Bast wegen eines Auslandsaufenthalts verzichten, Franziska Ramirez stieg nach einer Knöchelverletzung später ein, Klein erst in der Rückrunde. Und die mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Bundesligaspielerinnen Tanja Padutsch (TuS Metzingen) und Anja Brugger (FA Göppingen) bekam der VfL nicht so oft frei, wie er sich das vorgestellt hatte. Padutsch verletzte sich zudem.

Nur zwei Spiele, in denen der VfL ohne Chance war

Angesichts der großen personellen Probleme spielte der VfL eine sehr gute Hinrunde. „Da haben wir die Basis gelegt“, sagt Herbinger. Nach 4:0 Punkten zum Auftakt – 31:29 gegen Grenzach und 28:24 in Möglingen – setzte es beim 30:41 in der Rundsporthalle gegen Neckarsulm am dritten Spieltag eine von fünf Saisonniederlagen. „Das war schon ein kleiner Dämpfer“, sagt der Trainer. Auch im Rückspiel stand der VfL gegen den Meister beim 23:40 auf verlorenem Posten. „Das waren im Grunde die beiden einzigen Spiele, in denen wir chancenlos waren“, sagt der Trainer.

Ärgerlich sei das 26:37 in Freiburg gewesen – wobei der VfL in diesem Spiel aus Krankheits- und Verletzungsgründen Mühe hatte, überhaupt eine Mannschaft aufs Feld zu bringen. Leer gingen die Waiblingerinnen auch bei ihrem Angstgegner ESV Regensburg aus (27:33). Was sie draufhaben, zeigten sie unter anderem beim 35:29 gegen den TSV Haunstetten, 36:33 gegen den Vizemeister SV Allensbach und 39:35 gegen die hoch gehandelten Herrenbergerinnen. So standen nach dem Ende der Hinrunde sehr gute 21:7 Punkte als Bilanz. Zum Spitzenreiter Neckarsulm betrug der Rückstand fünf Punkte, nur einen Zähler mehr auf dem Konto als der VfL hatte Allensbach.

Auch in der Rückserie ließ der VfL nur sieben Punkte liegen, unterlag außer beim Meister Neckarsulm nur beim Vizemeister Allensbach (29:41). Dennoch war früh klar, dass es angesichts der Dominanz der beiden Top-Teams nicht ganz nach oben reichen würde. „Trotzdem hat die Mannschaft bis zum Schluss alles gegeben“, sagt Herbinger. In vielen Spielen habe sie einen Rückstand umgebogen. Das zeige, dass die Moral und die Kondition intakt gewesen seien. Die größte Aufholjagd gelang den Waiblingerinnen in Haunstetten: Nach einem Elf-Tore-Rückstand erkämpften sie das 31:31-Unentschieden. Nachdem Ramirez und Klein nach Verletzungen ins Team zurückgekehrt waren, hatte Herbinger in der Rückrunde mehr Alternativen. Theoretisch, denn immer wieder fielen wichtige Spielerinnen aus beruflichen Gründen oder wegen Verletzungen aus. „Einige waren angeschlagen und haben auf die Zähne gebissen.“ Die Hierarchie im Team habe gestimmt, sagt Herbinger. „Wir hatten keinen Zickenkrieg, es gab nie Unruhe.“

Zur neuen Saison verliert der VfL fünf wichtige Spielerinnen, ebenso viele kommen hinzu (siehe Wer geht, wer kommt? Ob Waiblingen sein Niveau halten kann, wird sich zeigen. Herbinger hätte gerne noch eine Linkshänderin für den Rückraum verpflichtet, „aber für diese Position suchen viele Vereine eine Verstärkung“. Zudem sei der Etat ausgereizt. Herbinger versteht den Verein, dass er kein finanzielles Risiko eingehen möchte. Elf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen hat der Trainer im Kader. Der große Vorteil dabei: Viele Spielerinnen können unterschiedliche Positionen ausfüllen. Vor allem im Rückraum dürfte der VfL dadurch schwerer auszurechnen sein.

In der nächsten Saison erwartet Paul Herbinger mit Haunstetten, Herrenberg und Nürtingen die üblichen Verdächtigen vorne. Regensburg und Grenzach traut er zu, vorne eingreifen zu können. Und der VfL Waiblingen?

„Wir möchten uns wie in dieser Saison unter den ersten sechs platzieren und möglichst den dritten Platz verteidigen.“ Jetzt genießen die Waiblingerinnen jedoch erst mal die Pause, ein Großteil des Teams gönnt sich die obligatorische Abschlussreise nach Mallorca. Die Saison startet am 14. und 15. September, der Trainingsauftakt ist für Anfang Juli geplant.

Quelle: ZVW



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Weibliche A-Jugend wagt Qualifikation zur Jugend Handball-Bundesliga

Einen nächsten Schritt in der Entwicklung geht die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen mit den Spielen der Qualifikationsrunde zur Jugend Handball-Bundesliga am 08. und 09.06.2013 in Bensheim.
Nachdem die männliche A-Jugend bereits ein Jahr Jugend-Handball-Bundesliga absolviert hat, beschloss der DHB auch eine weibliche Runde für die Saison 2013/2014. Der VfL bewarb sich über den HVW dafür und wurde vom DHB zur Qualifikation zugelassen. Am 08. und 09. Juni spielen die VfL Mädels gegen Göppingen, Bensheim/Auerbach, Dortmund und Saarbrücken an einem Wochenende. „Bei diesen Spielen können wir nur an Erfahrung gewinnen“, so Trainer Nadir Arif, „verlieren können wir da überhaupt nichts!“
Bundesliga reizt
Nachdem die Spielerinnen Denise Körner und Stephanie Weidinger „altersbedingt“ in den Aktivenbereich aufsteigen, schauten sich die Verantwortlichen nach weiteren Verstärkungen aus dem Umfeld erfolgreich um. Mit Carmen Eitel, HSG Oberer Neckar, Tina Herrmann Lorch/Waldhausen, Laura Kiank SG Böhmenkirch und Sabrina Weiß TV Obertürkheim, konnten vier neue Spielerinnen gewonnen werden. Mit dem bestehenden Kader und den Verstärkungen können durchaus Überraschungen möglich sein.
Nachdem es zwischen dem DHB und den Landesverbänden noch ein wenig Abstimmungsprobleme gab, spielen die Mädels auch parallel noch die Qualifikation zur Baden-Württemberg-Oberliga.
Hierzu viel Erfolg!



wA Quali

2. Runde erreicht!

Qualifikation zur Baden-Württemberg Oberliga

Am vergangenen Samstag bestritt die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen vor heimischen Zuschauern die erste Runde der BWOL-Qualifikation. Durch drei Siege wurde die zweite Runde zur Qualifikation der Baden-Württembergliga Oberliga am 11.05.2013 erreicht.


VfL Waiblingen – TV Großbottwar 16:11 (6:6)

Im ersten Spiel gegen Großbottwar kamen die Waiblingerinnen von Beginn an gut ins Spiel. Durch eine sehr gute Abwehrleistung und gute Aktionen im Angriff konnte sich der VfL eine 6:3-Führung erspielen. Bis zur Halbzeit glichen die Gäste allerdings wegen einigen Unkonzentriertheiten der Gastgeber zum 6:6-Halbzeitstand aus. Nach der Pause gelang es dem VfL schließlich sich immer mehr abzusetzen und gewann das erste Spiel des Tages verdient mit 16:11.

Tor: Bauer, Otto

Feld: Weiß, Torregrossa 1, Fröhlich 1, Rützler, Fischer 1, Leßig 6/1, Schmidt 1, Lier, Kiank 4/1, Kopp 2


TV Nellingen – VfL Waiblingen 8:15 (4:6)

Im zweiten Spiel gegen den TV Nellingen zeigte die A-Jugend des VfL wieder eine gute mannschaftliche Leistung und erspielte sich eine 6:4-Halbzeitführung. Auch in der zweiten Hälfte schafften es die Gegner nicht den Rückstand aufzuholen und der VfL setzte sich wieder verdient Tor um Tor ab. Auch hier verhalf die gute Abwehrleistung zu einem schlussendlich deutlichen Sieg von 15:8.

Tor: Bauer, Otto

Feld: Weiß, Torregrossa , Fröhlich , Rützler 1, Fischer 2, Leßig 2, Schmidt 1, Lier 2, Kiank 5/1, Kopp 2


VfL Waiblingen – JSG Deizisau-Denkendorf 14:12 (8:6)

Im letzten Spiel des Tages ging es gegen den bekannten Gegner Deizisau/Denkendorf aus der letzten Württembergliga-Saison. Die Gastgeberinnen kamen allerdings etwas schlechter ins Spiel und ließen nun auch in der Abwehr einige Fehler zu. Trotzdem gelang es dem VfL mit einer Führung beim Spielstand von 8:6 in die Halbzeit zu gehen. Auch nach der Pause hatten die Waiblingerinnen etwas Mühe mit der teilweise aggressiven Abwehr der Gäste. Trotz Müdigkeit und schwindender Konzentration schaffte es der VfL auch hier einen Sieg mit 14:12 einzufahren.
Damit sicherte sich die weibliche A-Jugend, dank einer hervorragenden mannschaftlichen Leistung und einer sehr guten Abwehrarbeit den ersten Platz dieser Qualifikation.

Tor: Bauer, Otto

Feld: Weiß, Torregrossa 1 , Fröhlich , Rützler 4/2, Fischer 1, Leßig 3/1, Schmidt 4, Lier 1, Kiank, Kopp



M1 - SF Schwaikheim

Waiblingen verteidigt Rang 5

Handball Württembergliga
Männer VfL Waiblingen – SF Schwaikheim 33:33 (20:17)


von Frank Ader
Es war nur noch das Spiel um Platz 5, wer ist der beste Vertreter des Handballkreises Stuttgart/Rems in der Württemberg-Liga Waiblingen oder Schwaikheim. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen, es entwickelte sich ein hochdramatisches aber sicherlich kein hochklassiges Spiel mit einem finalen Unentschieden dass dem VFL reichte um den 5. Platz zu halten.

Nach der Verabschiedung der Abgänge Maik Hammelmann, Adrian Müller, Flaviu Onofras und Sebastian Bürkle begann das Spiel für den VFL bis zur 4:2 Führung nach Maß. Doch Schwaikheim war nicht gewillt die Begegnung herzuschenken. Durch Tore von Marcel Wied und Marc Jung gingen die Sportfreunde mit 8:5 in Führung, Wolfgang Hezel reagierte mit einer Auszeit. Und tatsächlich folgte ein Waiblinger 5:0 Lauf. Im Rest der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten ein munteres Scheibenschießen, beide Abwehrreihen zeigten keine gute Leistung. Zur Halbzeit führte der Gastgeber verdient mit 20:17.

Bis zu 24:21 nach zwei Onofras Treffern hatte die 3-Tore Führung bestand ehe wieder die Gäste das Heft in die Hand nahmen. Chris Hellerich setzte sich am Kreis oft unwiderstehlich durch, erarbeitete seinem Team Treffer, 7-Meter und Überzahlsituationen. So führten die Gäste nach 44 Minuten verdient mit 27:26. Für eine Belebung im Angriffsspiel sorgte die Einwechslung des besten Waiblinger Spielers am Sonntagnachmittag: Uli Schmid der zusammen mit seinem im Moment verletzten Bruder Christopher, in der nächsten Saison die eigene zweite Mannschaft verstärken wird. Schmid brachte nicht nur mehr Struktur ins Spiel sondern war auch noch extrem Torgefährlich. Zusammen mit Ivan Miletic und dem sehr treffsicheren Christian Tutsch sorgte Schmid für die erneute Wende und nach 50 Minuten führte Waiblingen mit 31:28. Doch nach dem 33:31 durch Johannes Felden der in seinem letzten Spiel vor einem Auslandsjahr noch einmal 6 wichtige Treffer erzielte, war es vorbei mit der Waiblinger Herrlichkeit. 6 Torlose Angriffe waren geradezu eine Einladung für die Gäste das Spiel noch zu gewinnen und am VFL vorbeizuziehen. Aber auch Schwaikheim traf nur noch 2 Mal, und so gab es mit dem 33:33 Endstand eine gerechte Punkteteilung.

VfL Waiblingen: Doll, Hammelmann, Krammer; Hellerich 2, Kallenberg, Mayer, U. Schmid 5 , Felden 6, Steffens 3, Onofras 6(2), Baumann, Miletic 6(1), Tutsch 5

SF Schwaikheim: Barth, Kellner; Bayha 1, Wissmann 2, Sigle 5, Gebhardt, Kubach 3(3), Gerger 2, Hellerich 7, Gronwald, Jung 6, Starz 2, Wied 5.



SG H2Ku - F1

Guten dritten Platz ins Ziel gerettet

Handball, 3. Liga, Frauen: SG H2Ku Herrenberg – VfL Waiblingen 30:30 (14:17)

(pm). Maßarbeit haben die Waiblinger Handballerinnen im letzten Saisonspiel der 3. Liga bei der SG H2Ku Herrenberg geliefert. Beim 30:30-Unentschieden holten die Remstälerinnen den einen Punkt, der für die Sicherung des dritten Tabellenplatzes benötigt wurde.

Zwar konnte Haunstetten durch einen 28:21-Erfolg in Möglingen nach Punkten zum VfL aufschließen (38:14), doch dank des besseren Direktvergleiches beendete Waiblingen die Saison hinter den beiden Zweitligaaufsteigern Neckarsulm und Allensbach auf einem starken dritten Rang.

Die VfL-Frauen lassen die Saison zwar erst heute auf dem Stuttgarter Frühlingsfest ausklingen, eine Achterbahnfahrt absolvierten sie aber schon am Samstag in Herrenberg. Im Expresstempo ging es rauf und runter. Beide Teams gaben Vollgas und die Fans brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Zunächst lief die H2Ku-Angriffsmaschine auf Hochtouren. Immer wieder hebelten Alisa Berger und Claudia Janoch die zu passive VfL-Abwehr aus. Die VfL-Offensive zeigte zwar auch gute Aktionen, konnte aber die Abwehrprobleme nicht kompensieren. Eine „Frau-Deckung“ gegen Berger kippte die Partie. Der VfL bekam Oberwasser und machte aus einem 8:10-Rückstand bis zur Pause eine 17:14-Führung.

Die Halbzeitpause tat den Waiblingerinnen nicht gut. Zwar wurden auch nach dem Wechsel ausgezeichnete Chancen herausgespielt, doch der Ball wollte nicht mehr ins Tor. In den ersten elf Minuten des zweiten Durchgangs glückte dem VfL nur ein Treffer - per Strafwurf. Herrenberg hatte bis dahin bereits neun Mal getroffen und Waiblingen lag nach 41 Minuten 18:23 zurück. Mit jedem Fehlwurf der Gäste wurden die Gastgeberinnen stärker, spielten sich phasenweise in einen Rausch.

Eine Waiblinger Auszeit musste her, um den Schwung der Gastgeberinnen zu bremsen und das VfL-Spiel wieder neu zu justieren. Schritt für Schritt kämpfte sich der VfL danach wieder heran. Beim 25:22 (48. Minute) lag Waiblingen noch drei Tore hinten, beim 28:27 (52.) schaffte Silke Heimburger den Anschlusstreffer. Großen Anteil an der erfolgreichen Aufholjagd hatte Franziska Ramirez, die in ihrem letzten Spiel für den VfL einige sehenswerte Rückraumkracher ins Tor jagte.

Die letzten Minuten brachten Spannung pur. H2Ku legte zwar noch das 29:27 vor. Doch dann hielt die Waiblinger Abwehr sieben Minuten lang dicht. „Franzi“ Ramirez glückte das 29:28, Sulamith Klein der Ausgleich zum 29:29 und Tina Stockhorst warf ihr Team in der vorletzten Minute 30:29 in Führung. Den Waiblinger Sieg verhinderte Herrenbergs Routinier Anja Gloger, die wenige Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 30:30-Ausgleich noch einen Punkt für Herrenberg rettete.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (4), Heimburger (4), Unseld (1), Klein (6/3), Pfahl (1), Heinz (2), Brugger, Winger, Bast, Frick (4), Kotzian (2), Ramirez (6)

Quelle: ZVW



M1 - SF Schwaikheim

Das Derby gegen Schwaikheim (rechts Chris Hellerich) ist unter anderem für Flaviu Onofras die letzte Partie für den VfL Waiblingen. Zu welchem Verein der Rückraumspieler zur kommenden Saison wechselt, steht aber noch nicht fest.Foto: ZVW

Das Derby gegen Schwaikheim (rechts Chris Hellerich) ist unter anderem für Flaviu Onofras die letzte Partie für den VfL Waiblingen. Zu welchem Verein der Rückraumspieler zur kommenden Saison wechselt, steht aber noch nicht fest.Foto: ZVW

Letztes Spiel, letztes Derby

Handball-Württembergliga, Männer: VfL Waiblingen will sich bei SF Schwaikheim für Vorrundenpleite revanchieren

. Zum Saisonabschluss in der Württembergliga steht noch einmal ein Derby auf dem Programm. Die Handballer des VfL Waiblingen erwarten die SF Schwaikheim. Die Hausherren wollen Wiedergutmachung für die empfindliche Niederlage aus der Hinrunde.


VfL Waiblingen (5. Platz, 33:17 Punkte) – SF Schwaikheim (6. Platz, 32:18 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Im Heimspiel hatte der VfL gegen den Stadtrivalen TV Bittenfeld II verloren, am Wochenende hat das Team den Spieß umgedreht und sich auswärts 32:30 durchgesetzt. „Mir persönlich war das sehr wichtig“, sagt VfL-Interimscoach Wolfgang Hezel. Einfach sei die Partie nicht gewesen, weil klar war, dass der TVB II ohne Zweitligaspieler antreten würde. „Es war bei uns nicht alles Gold, was glänzt, aber die Mannschaft hat sich reingehängt.“ Der Waiblinger Sieg sei ungefährdet gewesen. Im letzten Saisonspiel will der VfL vor heimischem Publikum nun Schwaikheim bezwingen. Mit den Sportfreunden ist ebenfalls noch eine Rechnung offen. In der Hinrunde unterlag Waiblingen 25:32. „Da haben wir auch in der Höhe verdient verloren.“ Für beide Teams geht es nur noch um die Ehre, Hezel erwartet zum Derby dennoch zahlreiche Zuschauer in der Rundsporthalle. „Wir wollen uns mit einem Sieg verabschieden.“ Fraglich beim VfL ist der Einsatz von Sebastian Bürkle (krank). Den Verein zum Saisonende verlassen werden Maik Hammelmann, der zum TSV Schmiden wechselt (wir haben berichtet), sowie Flaviu Onofras. Wohin es ihn zieht, steht noch nicht fest. Uli Schmid wird künftig für die zweite Mannschaft des VfL spielen.

Quelle: ZVW



SG H2Ku Herrenberg - F1

Sieg und Rang drei zum Abschluss

Handball, 3. Liga, Frauen: Letztes Spiel für den VfL Waiblingen in Herrenberg

Vor dem letzten Spieltag in der 3. Handball-Liga der Frauen sind die wichtigsten Entscheidungen gefallen. Für den VfL Waiblingen geht es im Derby in Herrenberg darum, den dritten Platz zu verteidigen. Der VfL wird in Bestbesetzung antreten.


SG H2Ku Herrenberg (7. Platz, 26:26 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 37:13 Punkte/Samstag, 17 Uhr). Die große Spannung ist raus in der 3. Liga Süd der Frauen: Der TSV Ismaning und die HSG Albstadt werden sich mit dem morgigen finalen Spieltag als Absteiger aus der 3. Liga verabschieden, der TV Großbottwar muss in die Relegation. Auch vorne sind die Entscheidungen gefallen: Die Neckarsulmer Sport-Union hat zwar nur zwei Punkte Vorsprung vor dem SV Allensbach und könnte am letzten Spieltag noch von Platz eins verdrängt werden, doch die Mannschaft um die ehemalige Waiblingerin Martina Fritz steht bereits als Aufsteiger fest. Nur vier Mannschaften können oder wollen die Lizenz für die 2. Liga beantragen. Von den acht möglichen Aufsteigern, die Erst- und Zweitplatzierten der vier Drittliga-Staffeln, hatten der Nord-Erste TV Oyten und der West-Zweite 1. FC Köln keine Meldung abgegeben. Die beiden Tabellenzweiten VfL Oldenburg II und HC Leipzig II dürfen als zweite Mannschaften nicht aufsteigen.

So bleiben außer der Neckarsulmer Sport-Union lediglich der TV Rödertal, die TSG Ketsch und der SV Allensbach als mögliche Teilnehmer übrig. Damit spielt auch Allensbach in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga, entsprechend gefeiert wurde nach dem 34:25-Sieg gegen Herrenberg. Dem VfL Waiblingen bleibt damit immerhin der dritte Platz – vorausgesetzt, er übersteht morgen das letzte Spiel in Herrenberg unbeschadet. Sollte Haunstetten in Möglingen verlieren, bliebe der VfL in jedem Fall Dritter.

Gefreut haben sich die Waiblingerinnen, dass ihnen mit dem 31:26-Sieg gegen die TG Nürtingen die Revanche für die Halbfinal-Niederlage im Verbandspokal geglückt ist. Entscheidende Spielerinnen waren die überragende Torfrau Ronja Grabowski und die neunfache Torschützin Sulamith Klein. Nürtingen habe die Rückraumspielerin nicht auf der Rechnung gehabt, sagt Paul Herbinger. Der Waiblinger Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft nach anfänglichen Problemen zufrieden.

Den dritten Platz wollen sich die Waiblingerinnen morgen im Derby nicht mehr nehmen lassen. Die Herrenbergerinnen sind mit 26:24 Punkten und Rang sieben hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Nicht nur Herbinger hatte die SG weiter vorne erwartet. „Das Team hat deutlich mehr Potenzial, hatte aber auch etwas Pech mit Verletzungen“, sagt Herbinger.

Auch wenn es für die SG im letzten Spiel um nichts mehr geht, rechnet der Waiblinger Trainer mit erheblichem Widerstand. Im letzten Spiel, allen voran zu Hause, werde Herrenberg sicher noch einmal alles geben. Gerne erinnert sich Herbinger ans Hinspiel, das der VfL mit 39:35 für sich entschied. „Das war für mich eines der besten Spiele überhaupt in dieser Saison.“

Der VfL hat keine personellen Sorgen, wird morgen in Bestbesetzung antreten.

Quelle: ZVW



Achtung!

Am Sonntag, den 28.04.2013 spielen die Herren 1 das Derby gegen Schwaikheim.

An diesem Tag wird die Einlasskontrolle durch einen externen Dienstleister durchgeführt. Einlass nur mit gültiger Eintrittskarte.

Dauerkarte nicht vergessen!



F2 - SG H2Ku Herrenberg

Hanna Bauer im Tor zeigte eine starke Partie. Bild: VfL.

Hanna Bauer im Tor zeigte eine starke Partie. Bild: VfL.

Gute Leistung zum Saisonabschluss

Württembergliga Nord

VfL Waiblingen 2 - SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen 2. 21:31 (13:11)

von Steffen Leßig
Mit einer guten Saisonleistung verabschiedet sich die junge zweite Frauenmannschaft des VfL Waiblingen aus der Württembergliga. Zum letzten Spiel am kommenden Wochenende in Nordheim kann der VfL nicht antreten, die fast die komplette Mannschaft für die A-Jugend parallel die Qualifikation zur BWOL spielen muss.

Waiblingen legte los wie die Feuerwehr und ging mit 5:1 ins Führung. Die gegnerische Trainerin war bereits früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Danach drehten die Gäste die Partie und gingen ihrerseits mit 10:8 in Führung. Waiblingen steckte nicht auf und angetrieben von der stark haltenden Hanna Bauer im Tor und der abschlusssicheren Tabea Schmidt im Angriff, gelang mit dem Halbzeitpfiff die 13:11 Pausenführung.
Im zweiten Abschnitt gelang es auch keiner Mannschaft sich abzusetzen. Bis zum 19:18 für die Gäste war die Begegnung ausgeglichen. Eine gelbe Karte gegen Trainer Nadir Arif brachte etwas Unsicherheit ins Waiblnger Spiel und Herrenberg nutze die Gelegenheit sich abzusetzen. Der 32:21 Sieg der Gäste ging in Ordnung, wenn er auch um ein paar Tore zu hoch ausfiel.

VfL: Otto, Bauer, Torregrossa (3), Fröhlich (1), Rützler, Goldmann (2), Körner (5/3), Leßig (2/1), Lier (1), Schmidt (6), Fröhlich (1)



TV Bittenfeld II - M1

Zwei der Stärksten im Stadtderby: Alexander Bischoff vom TV Bittenfeld II (links) gegen Axel Steffens vom VfL Waiblingen.Foto: ZVW

Zwei der Stärksten im Stadtderby: Alexander Bischoff vom TV Bittenfeld II (links) gegen Axel Steffens vom VfL Waiblingen.Foto: ZVW

Bittenfeld II verliert Stadtderby knapp, aber verdient

Handball-Württembergliga, Männer: TV Bittenfeld II – VfL Waiblingen 30:32 (13:14)

(mri). Die Handballer des VfL Waiblingen haben sich beim TV Bittenfeld II für die empfindliche Niederlage aus der Hinrunde der Württembergliga revanchiert. Sie fügten dem Stadtrivalen eine knappe, aber verdiente 30:32-Heimpleite (13:14) zu.

Trotz der Niederlage durften die Hausherren mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Anders als im Hinrundenspiel hatte der TVB II diesmal mit großen personellen Problemen zu kämpfen. Außer den U-21-Zweitligaspielern fehlten auch Lucas Volz, Jay Gantner und Wolfgang Federhofer. Aufgefüllt wurde der Kader mit Marc Wissmann und Torben Schröder (dritte Mannschaft) sowie Fabian Tschirley (A-Jugend). Erstaunlicherweise bot Bittenfeld II dem Favoriten trotzdem Paroli, musste aber der personellen Situation Tribut zollen. Zudem scheiterte der TVB II oft am starken Gästetorhüter Stefan Doll.

Das Spiel hatte auf beiden Seiten mit vielen technischen Fehlern begonnen. Während die Gäste Probleme mit der offensiven Deckung der Hausherren hatten, agierten Letztere sehr nervös. Es dauerte fast fünf Minuten, ehe Jens Baumbach (TVB) das erste Tor erzielte. Die Partie war lange ausgeglichen, doch in der 20. Minute folgte die Schlüsselszene. Beim Treffer zum 9:7 fiel Baumbach so unglücklich, dass er mit einer schweren Rückenverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Hausherren waren so geschockt, dass sie zwei Tore in Unterzahl kassierten. Zudem konnte die Taktik der offensiven Deckung nach dem Ausfall nicht fortgesetzt werden, das Tempo wäre für die dezimierte Mannschaft nicht durchzuhalten gewesen. Es war klar, dass der TVB II mit der defensiveren Abwehrvariante große Probleme mit den VfL-Rückraumspielern Axel Steffens und Johannes Felden bekommen würde. Zunächst blieb’s aber ausgeglichen. Zur Pause stand’s 13:14.

Bittenfeld II startete hochkonzentriert in Hälfte zwei, das Niveau in der Abwehr sank aber wie befürchtet. So erzielten die Gäste ihre Tore wesentlich leichter als der TVB II. Doch das Team kämpfte. Besonders die A-Jugendlichen Julian Linsenmaier und Kai Wissmann zeigten mit tollen Würfen aus dem Rückraum ihr großes Potenzial.

Durch Tore von Axel Steffens und Kreisläufer Marc Kallenberg ging Waiblingen jedoch mit 26:23 in Führung. Als die Hausherren in der 50. Minute auch noch in doppelter Unterzahl agieren mussten, erzielten die Waiblinger drei Tore in Folge zum vorentscheidenden 23:29. Für viele Fans in der gut besetzten Gemeindehalle schien das Spiel nun gelaufen zu sein.

Anders für das kämpferisch überzeugende Bittenfelder Team. Das setzte mit einer 4:2-Deckung nun alles auf eine Karte. Und wie schon im ersten Spielabschnitt (3:2:1-Abwehr) bereitete die offensive Formation den Waiblinger große Probleme. Außerdem parierte der nun ins TVB-Tor eingewechselte A-Jugendkeeper Tobias Klemm mehrere Bälle. Die Gastgeber verkürzten den Rückstand dank des Rechtsaußens Torben Schröder und des starken Kreisläufers Alexander Bischoff Tor um Tor.

Doch beim Stand von 29:31 zwei Minuten vor Spielende bekam die Mannschaft eine empfindliche Zeitstrafe aufgebrummt, was die erfahrenen Gäste zum Treffer zum entscheidenden 32:29 nutzten. Die Waiblinger siegten verdient mit 32:30.

TV Bittenfeld II: Baldreich, B. Gantner, Klemm; Randi, Linsenmaier (7/2), Gille (1), Luithardt (2/1), K. Wissmann (3), M. Wissmann (1), Baumbach (3), Schröder (6), Bischoff (7), Tschirley. VfL Waiblingen: Doll, Hammelmann, Krammer; Hellerich (1), Kallenberg (5), Mayer, Felden (6), Schmid (1), Steffens (9/6), Härtl (2), Onofras (1), Baumann (2), Miletic (2), Tutsch (3).

Quelle: ZVW



F1 - TG Nürtingen

Mit vier Treffern trug Munja Kotzian zum Sieg des VfL Waiblingen über die TG Nürtingen (links Torhüterin Jana Strobelt, rechts Denise Kunicke) bei.Foto: ZVW

Mit vier Treffern trug Munja Kotzian zum Sieg des VfL Waiblingen über die TG Nürtingen (links Torhüterin Jana Strobelt, rechts Denise Kunicke) bei.Foto: ZVW

VfL wehrt Angriff auf Platz drei ab

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TG Nürtingen 31:25 (16:12)

(pah). Revanche geglückt: Vier Wochen nach der Niederlage im Pokal-Halbfinale an gleicher Stelle haben die Waiblinger Handballerinnen die Neuauflage des Spiels gegen die TG Nürtingen mit 31:25. Revanche geglückt: Vier Wochen nach der Niederlage im Pokal-Halbfinale an gleicher Stelle haben die Waiblinger Handballerinnen die Neuauflage des Spiels gegen die TG Nürtingen mit 31:25 (16:12) gewonnen. Der VfL wehrte somit den Angriff der Gäste auf Platz drei in der 3. Liga Süd ab.


Vor dem Anpfiff zum letzten Heimspiel wurden mit Tanja Pfahl, Tina Stockhorst, Franziska Ramirez, Munja Kotzian und Katharina Winger fünf Spielerinnen verabschiedet. Tanja Pfahl, die ihre Handballschuhe an den Nagel hängt, erfuhr eine besondere Ehrung: Mit einer Bildershow auf der Videoleinwand der Rundsporthalle wurde an die Stationen ihrer langen Karriere beim VfL erinnert.

Nach dieser eindrucksvollen und von viel Beifall begleiteten Dokumentation hatten es beide Teams schwer, sich auf das Spiel zu konzentrieren. In den ersten Minuten waren technische Fehler die Regel. Bis zum 7:7 in der 18. Minute verlief die Partie ausgeglichen. Dann setzte sich der VfL dank guter Abwehrarbeit und der überragend haltenden Ronja Grabowski etwas ab. Über 10:7 (21.) und 12:8 (24.) kam die 16:12-Halbzeitführung zustande.

Der VfL kam voller Offensivdrang aus der Kabine. Innerhalb von sieben Minuten wurde der Vorsprung auf acht Tore ausgebaut (22:14). Insbesondere Sulamith Klein war in dieser Phase nicht zu bremsen und erzielte vier der sechs Treffer. Bis zum 26:19 (45.) behauptete der VfL eine deutliche Führung.

Dann schlichen sich Fehler in den Spielaufbau ein, zudem scheiterten die Remstälerinnen bei mehreren klaren Chancen an Nürtingens Torhüterin. Die Gäste witterten Morgenluft. Sie benötigten sieben Minuten, um auf 25:27 heranzukommen und beantwortete das 28:25 des VfL sofort mit dem Gegentreffer zum 28:26. Doch die Wende gelang Nürtingen nicht. Denn erneut war Ronja Grabowski mit vielen Paraden zur Stelle. Die letzten vier Minuten waren reine Nervensache. Nürtingen legte sich unverständlicherweise mit den gut leitenden Schiedsrichtern D’Alessandro und Kraaz an und kassierte Zeitstrafen. Waiblingen ließ sich diese Chance nicht entgehen und schraubte das Ergebnis auf 31:26.

Zum letzten Saisonspiel gastieren die VfL- Frauen am Samstag, 17 Uhr, bei H2Ku Herrenberg. Mit einem Sieg würde der VfL (37:13 Punkte) den dritten Platz gegenüber Verfolger Haunstetten (36:14) behaupten.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (5), Heimburger (2), Unseld (2), Klein (9), Pfahl (1), Heinz (4), Winger, Bast, Frick (2), Kotzian (4), Ramirez (2).

Quelle: ZVW



F2 - SG H2Ku Herrenberg II

VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:40 Punkte) – SG H2Ku Herrenberg II (6. Platz, 20:20 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Abiturbedingt gerade einmal sechs Feldspielerinnen und eine Torhüterin hat VfL-Coach Nadir Arif im Spiel beim Tabellenführer Bietigheim II zur Verfügung gehabt. Entspannt lakonisch kommentiert er deshalb die 12:41-Niederlage. „Es war spaßig, wir waren gute Gäste für die Aufstiegsfeier. Ich habe keine taktischen Vorgaben gemacht.“ Nun kann Arif personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Im Hinblick auf die Qualifikationsspiele bei der A-Jugend wird der Coach wohl in der Partie gegen Herrenberg II wieder taktische Formationen testen.
Doppelbelastung: VfL II wird Spiel gegen Nordheim wohl absagen

Für den punktlosen VfL Waiblingen II, der schon lange als Absteiger feststeht, ist es voraussichtlich der letzte Auftritt in der Württembergliga der Frauen. „Wir werden wohl das Spiel gegen Nordheim absagen.“ Arif ist klar, dass diese Nachricht in Schorndorf keine Jubelstürme auslösen wird. Nordheim ist der direkte Konkurrent der SG im Abstiegskampf. „Aber wir haben bei der A-Jugend am selben Tag die Qualifikation für die Baden-Württemberg-Oberliga.“ Die Doppelbelastung sei den jungen VfL-Spielerinnen nicht zuzumuten. „Die Gesundheit geht vor.“ Der Versuch des Clubs, eine Partie zu verlegen, sei gescheitert. „Der Handball-Verband Württemberg hat nicht mitgespielt.“

Quelle: ZVW



TV Bittenfeld - M1

VfL Waiblingen will im Stadtderby Revanche für Vorrundenpleite

Handball-Württembergliga, Männer: Team tritt beim TV Bittenfeld II an / SV Remshalden erwartet Tabellenführer TV Oppenweiler

(sch). Zwei spannende Spiele gibt’s am Wochenende in der Handball-Württembergliga der Männer zu sehen. Der VfL Waiblingen ist entschlossen, sich im Stadtderby beim TV Bittenfeld II für die Niederlage aus der Vorrunde zu revanchieren. Unter Druck steht Tabellenführer TV Oppenweiler vor der Begegnung bei der SV Remshalden. Der TVO muss gewinnen, während es für die SVR um nichts mehr geht. Das könnte ein Vorteil sein für die Hausherren.

TV Bittenfeld II (9. Platz, 20:28 Punkte) – VfL Waiblingen (6. Platz, 31:17 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr). Am Wochenende war der TVB II spielfrei, zuvor hatte es eine 26:37-Heimpleite gegen Oppenweiler gesetzt. „Das war eine Enttäuschung, wir konnten nur bis zur 27. Minute mithalten“, sagt der Bittenfelder Coach Michael Rill. Das Team sei zu sehr geschwächt gewesen, um dem Favoriten Paroli bieten zu können. Dennis Szczesny war gar nicht im Kader, der angeschlagene Martin Kienzle spielte nur 20 Minuten lang. Der Coach ist skeptisch, was den Klassiker gegen Waiblingen angeht. In der Hinrundenpartie hatte sich der TVB II mit 28:26 durchgesetzt. „Aber wir sind jetzt personell schlechter aufgestellt.“ Die erste Bittenfelder Mannschaft spielt zeitgleich, somit wird Rill wohl nicht auf Spieler aus dem Zweitligakader zurückgreifen können. Außerdem fehlen werden Jay Gantner (Muskelfaserriss) und Lukas Volz (privat verhindert). Der Trainer hofft darauf, dass Routinier Jens Baumbach spielen kann. Die Voraussetzungen vor dem letzten Heimspiel sind für den TVB II also nicht gerade optimal. Hinzu kommt: „Bei uns ist ein bisschen die Luft draußen. Und die Waiblinger sind natürlich heiß.“

Diese Einschätzung ist richtig. „Unser absolutes Ziel ist ein Sieg in Bittenfeld“, sagt Wolfgang Hezel, der Interimstrainer des VfL. Seine Mannschaft habe mit dem Gegner noch eine Rechnung aus dem Stadtderby der Hinrunde offen. „Wir wollen was gutmachen.“ Einfach werde es indes nicht, gegen die „spielerisch recht guten Leute“ zu gewinnen. Gespannt ist Hezel, in welcher Aufstellung Bittenfeld II am Samstag antreten wird. In jedem Fall werde Waiblingen gut auf den Gegner eingestellt in die Partie gehen. „Ich sehe dem Spiel sehr positiv entgegen. Wir hoffen, dass wir eine gute Leistung abrufen können.“ Verzichten muss der VfL allerdings krankheitsbedingt auf Sebastian Bürkle. Eingestimmt aufs Traditionsderby haben sich die Waiblinger am Wochenende mit einem ungefährdeten 31:24-Heimerfolg über Altenstadt. „Wir haben ordentlich gespielt und den erhofften Arbeitssieg geholt.“ Dem unbequemen Gegner sei am Schluss die Luft ausgegangen, Waiblingen habe vielleicht um zwei, drei Tore zu hoch gewonnen. Wenn das Spiel am Samstag in der Bittenfelder Gemeindehalle ähnlich läuft, hätte Hezel sicher nichts dagegen.

Quelle: ZVW



F1 - TG Nürtingen

Letztes Heimspiel der Saison für den VfL

Handball, 3. Liga, Frauen: Im Derby gastiert die TG Nürtingen in Waiblingen

Im letzten Heimspiel der Saison erwarten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen morgen (17 Uhr) im Derby die TG Nürtingen. „Wir möchten uns mit einer guten Leistung und einem Sieg von unseren Fans verabschieden“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger.

VfL Waiblingen (3. Platz, 35:13 Punkte) – TG Nürtingen (5. Platz, 32:16 Punkte/Samstag, 17 Uhr). Mit 28:24 bezwangen die Waiblingerinnen zuletzt den ESV Regensburg, dabei blieb die Partie bis zum 16:16 eng. Letztlich entscheidend für den Erfolg war die Steigerung in der Defensive in den zweiten 30 Minuten. „So eine Leistung brauchen wir gegen Nürtingen auch“, sagt der VfL-Trainer Paul Herbinger.

Im Pokal-Halbfinale hatte der VfL mit 27:32 das Nachsehen, im Hinspiel der Punkterunde hatte es beim 30:30 noch besser ausgesehen. „Wir wollen uns auf alle Fälle für den schwachen Pokalauftritt revanchieren“, sagt Herbinger. Mit einem Sieg wäre der VfL Waiblingen am Ende der Saison zumindest Vierter und könnte den dritten Platz im finalen Spiel in Herrenberg aus eigener Kraft verteidigen.

Das große Plus der Nürtingerinnen, die zuletzt dem Tabellenzweiten SV Allensbach nach der 31:30-Führung in der 56. Minute lediglich mit 32:33 unterlagen und davor sechsmal in Folge gewonnen hatten, sei der gute Rückraum. Mit der individuell starken Francis Günthel dirigiert eine ehemalige Bundesligaspielerin das Spiel des Waiblinger Gegners. Dazu kommen mit Verena Breidert und Nadine Hofmann zwei der besten Rückraum-Werferinnen der 3. Liga. Aktuell ist Breidert nur knapp hinter der führenden Denise Geier (198 Tore, TV Großbottwar) und Erika Lukoseviciute (SV Allensbach, 195) mit 194 Toren Dritte der Torjägerliste. Nadine Hofmann belegt mit 141 Treffern Platz zehn. Zum Vergleich: Vom VfL ist keine einzige Spielerin in den Top Ten.

Bei Waiblingen werden im letzten Heimspiel Silke Heimburger und Katharina Winger, die gegen Regensburg fehlten, wieder ins Team zurückkehren. Damit stehen dem VfL voraussichtlich sämtliche elf Feldspielerinnen zur Verfügung.

Quelle: ZVW



M2 - HSG Gablenberg-Gaisb.

Achterbahnfahrt

Handball BL Männer

VFL Waiblingen 2 – HSG Gablenberg-Gaisburg 32 : 32 (18 : 16)

von Frank Ader
In einem Hochdramatischen aber nicht Hochklassischen Saisonfinale zeigte die Waiblinger Ib noch einmal die gesamte Palette ihres Leistungsvermögens, von gutem Bezirksliga bis Kreisliganiveau.
Während Waiblingen den Klassenerhalt bereits vor dem Spiel erreicht hatte musste Gablenberg unbedingt gewinnen um den Abstieg zu verhindern.

Der VFL begann selbstbewusst und vor allem die Rückraumachse Becker, Dorn, Pfohe harmonierte sehr gut. Mit den Torschützen Tobias Becker und Steffen Härtl zog der Gastgeber hochverdient auf 9:4 davon. Bis zum 14:10 blieb die Führung in diesem relativ sicheren Bereich. In der Abwehr fehlte nun der anfängliche Biss im Angriff behielt Daniel Pfohe bei seinen 7-Metern die notwendige Ruhe. Doch die HSG kämpfte sich immer besser ins Spiel und zur Halbzeit führte der Gastgeber nur noch mit 18:16.

Katastrophal begann die zweite Hälfte. In nur 5 Minuten gelang den Gästen ein 6:0 Lauf, aus dem deutlichen Vorsprung war ein 18:22 Rückstand geworden. Nachdem die spielerischen Mittel erschöpft waren kämpfte sich nun Waiblingen zurück ins Spiel. Bereits nach 43 Minuten war der 24:24 Ausgleich erzielt. Während sich die Gäste mehr auf die Schiedsrichterleistung konzentrierten zog Waiblingen erneut davon und führte in der 55. Minute mit 31:28. Am Ende fehlte die notwendige Clevernis und Treffsicherheit um den Sieg nach Hause zu schaukeln. Gablenberg gelang wenigen Sekunden vor Abpfiff noch der 32:32 Ausgleich. Doch jubeln konnten die Welzheimer denen dieses Unentschieden genügte um auf den Nichtabstiegsplatz 10 zu klettern.

Waiblingen: Ader, Pennekamp ; Winkler 1, Kugel 1, Benhelm, Westhäuser 3, Schmid 1, Becker 7, Schwarz 2, Pfohe 8(6), Härtl 5, Dragin 1, Dorn 3.



M1 - TV Altenstadt

Marc Krammer vernagelt den Kasten

Handball-Württembergliga: VfL – Altenstadt 31:24 (16:17)

(fra). 30 Minuten lang war das Spiel in der Handball-Württembergliga der Männer zwischen dem VfL Waiblingen und dem TV Altenstadt ausgeglichen. Dann vernagelte der Waiblinger Torhüter Marc Krammer für sage und schreibe 18 Minuten seinen Kasten, Waiblingen zog vorentscheidend davon und siegte mit 31:24 (16:17).

Ständige Führungswechsel kennzeichneten die ersten 30 Minuten. Der gut haltende Maik Hammelmann wurde zu oft im Stich gelassen, so konnte sich der VfL kaum in Führung halten. Zudem hatte Waiblingen im Rückraumspiel große Probleme mit der sehr offensiven Altenstadter Abwehr. Auf die beiden Außen Arne Baumann und Christian Tutsch jedoch war Verlass, beide glänzten mit einer tollen Quote. Nur Johannes Felden wurde immer wieder erfolgreich eingesetzt, er sorgte für einige Treffer. 16:17 lautete schließlich der Halbzeitstand und dann begannen die Krammer-Festspiele.

Über eine Viertelstunde mühten sich die Altenstädter Angreifer vergeblich. Von Außen, vom Kreis – egal, wie frei die Schützen des TV auch waren, immer wieder war eine Hand oder ein Fuß von Krammer im Weg und verhinderte jeglichen Treffer.

Auch Waiblingen vergab viele Würfe in dieser Viertelstunde, doch immerhin sechsmal fand der Ball den Weg ins Gästetor. So führte der Gastgeber mit 22:17, ehe der TV wieder erfolgreicher ins Spiel eingriff. Doch auf weniger als drei Treffer verkürzten die Gäste den Rückstand nicht mehr.
Jetzt noch zwei Derbys

In der Schlussphase setzten sich Marc Kallenberg und Ivan Miletic noch einige Male in Szene. Bis zum 27:23 blieben zumindest noch kleine Zweifel, wer als Sieger die Halle verlassen würde. Doch das letzte Aufbäumen der Geislinger Vorstädter verpuffte und Waiblingen erreichte einen verdienten 31:24-Erfolg. Im Restprogramm bleiben nun noch zwei Derbys, die in der Hinrunde beide verloren wurden und dementsprechend heiß dürfte die Mannschaft sein.

VfL Waiblingen: Doll; Hammelmann, Krammer; Hellerich (1), Tutsch (3), Kallenberg (5), Müller (1), Mayer, Felden (4), Schmid (1), Steffens (6/3), Onofras (2), Baumann (4), Miletic (4).

Quelle: ZVW



M1 - TV Altenstadt

VfL Waiblingen (6. Platz, 29:17 Punkte) – TV Altenstadt (10. Platz, 16:30 Punkte; Samstag, 20 Uhr).
Mit 31:29 gewann der VfL vor toller Kulisse das Derby in Remshalden. Zufrieden war VfL-Interimscoach Wolfgang Hezel vor allem mit der ersten Hälfte. „Wir haben ordentlich gespielt und uns Tor um Tor abgesetzt.“ Eine sehr gute Leistung zeigte Keeper Marc Krammer. Nach der Halbzeit indes schwächelte Waiblingen, Remshalden holte auf. „Davor hab’ ich in der Pause gewarnt. Wir sind unsicher geworden. Derbys haben oft einen komischen Verlauf.“ Am Ende war’s knapp, doch insgesamt siegte der VfL verdient. „Wir waren die längere Zeit im Spiel die bessere Mannschaft.“ Nun tritt das Team wieder zu Hause in der Rundsporthalle an. Zu Gast ist Altenstadt, eine unangenehme Mannschaft. „Richtig spielerisch überzeugen tut sie selten. Die spielt einen unheimlich harten, kämpferischen Handball mit einer offensiven 3:2:1-Abwehr.“ Der VfL dürfe sich nicht den Schneid abkaufen lassen und müsse zudem besonders auf den überragenden TVA-Spieler Christian Dittmann achten. In der Hinrunde gewann der VfL in Altenstadt mit 28:26. „Jetzt möchten wir natürlich daheim zwei Punkte holen.“ Verletzungssorgen hat Waiblingen nicht.

Quelle: ZVW



F1 - ESV Regensburg

VfL: Rang drei halten

Handball, 3. Liga, Frauen: Nur ein Punkt Vorsprung

. Nur noch einen Punkt Vorsprung hat der Tabellendritte vor den Verfolgern. Morgen sollte für die Frauen des VfL Waiblingen gegen Regensburg nichts anbrennen. Steffi Heinz und Tanja Pfahl sind wieder dabei, Silke Heimburger und Katharina Winger fehlen.


VfL Waiblingen (3. Platz, 33:13 Punkte) – ESV Regensburg (9. Platz, 21:25 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Eine Niederlage beim Tabellenzweiten SV Allensbach hatten die Waiblingerinnen durchaus einkalkuliert. Schließlich mussten sie ohne Tanja Pfahl, Steffi Heinz und Katharina Winger antreten. An der 29:41-Schlappe indes hatte der VfL ein bisschen zu knabbern – zumal es so gut angefangen hatte mit der 7:4-Führung. Der Aufstiegskandidat schien nervös, doch die Fehler unterliefen fortan den Waiblingerinnen. Zur Pause war beim 12:22-Rückstand die Partie bereits gelaufen. „Da war die Mannschaft schon konsterniert“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Immerhin hielt der VfL die zweiten 30 Minuten beim 17:19 ausgeglichen.

Durch die Niederlage ist der Vorsprung des VfL auf die punktgleichen Tabellenvierten TG Nürtingen und TSV Haunstetten auf einen Punkt geschmolzen. Gegen Nürtingen muss der VfL nächste Woche ran, und im letzten Spiel geht’s zum unbequemen Derby-Gegner Herrenberg. Wollen die Waiblingerinnen den dritten Platz bis zum Saisonende behalten, dürfen sie sich morgen gegen den Tabellenneunten ESV Regensburg keinen Ausrutscher erlauben. Der ESV unterlag zwar zuletzt dem Spitzenreiter Neckarsulm mit 21:31, doch allen voran die knappe 23:27-Niederlage in Allensbach hat bei Herbinger Eindruck hinterlassen. „Regensburg hat eine recht stabile Mannschaft.“ Davon musste sich der VfL im Hinspiel überzeugen, als er nach einer schwachen Leistung mit 27:33 unterlag.

Der ESV habe einige sehr gute Spielerinnen. Die Rumänin Lavinia Cioica im linken Rückraum sei immer für zehn Tore gut, gefährlich seien auch ihre Landsfrau Mirel Nigrutiu-Chirila auf Außen sowie Vera Balk im Rückraum. Kreisspielerin Aline Fischer habe schon etliche Angebote von Bundesligisten ausgeschlagen.

Der VfL wird nicht in Bestbesetzung antreten. Steffi Heinz und Tanja Pfahl stehen zwar wieder zur Verfügung, dafür fehlen Silke Heimburger (berufliche Gründe) und wahrscheinlich auch Katharina Winger (Abitur).

Quelle: ZVW



SG BBM II - F2

SG BBM Bietigheim II (1. Platz, 37:1 Punkte) – VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:38 Punkte; Sonntag, 15 Uhr).
Zum ersten Mal in dieser Saison richtig sauer auf seine junge Mannschaft gewesen ist VfL-Trainer Nadir Arif. „Die Angriffsleistung gegen Leonberg war nicht mal Kreisliga. Das darf man nicht schönreden, das geht nicht.“ Mit 12:32 unterlag Waiblingen II. Auch die Abiturvorbereitungen zahlreicher Spielerinnen lässt Arif nicht als Entschuldigung gelten. „Das war zu passiv und zu unkonzentriert. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht.“ Positiv überrascht war er hingegen vom Auftritt des Teams in der Abwehr. Erstmals wurde die offensive 3:2:1-Formation getestet, die zuvor nur einmal trainiert worden war. Trotzdem kassierte der VfL bis zur Pause nur elf Gegentore. Keine Illusionen macht sich der Trainer vor dem Spiel beim Tabellenführer Bietigheim II. Wegen des Abiturs haben beim VfL sieben Spielerinnen abgesagt. „Das ist okay und war vor der Saison auch abgesprochen. Aber wir werden nur mit einem ganz kleinen Kader nach Bietigheim reisen und der Mannschaft gratulieren zum Aufstieg.“ In der Hinrunde bezog Waiblingen II gegen die SG BBM II eine 18:45-Klatsche.

Quelle: ZVW



Achtung!

Achtung!

Am Samstag, den 13.04.2013 spielen die Herren 1-3 sowie unsere Frauen in der Rundsporthalle.

An diesem Tag wird die Einlasskontrolle durch einen externen Dienstleister durchgeführt. Einlass nur mit gültiger Eintrittskarte.
Also Dauerkarte nicht vergessen!



Handballcamp 2013

So wird’s gemacht: Die Handball-Nationalspielerin Nadine Härdter zeigt dem Nachwuchs, wo’s langgeht.Foto: ZVW

So wird’s gemacht: Die Handball-Nationalspielerin Nadine Härdter zeigt dem Nachwuchs, wo’s langgeht.Foto: ZVW

Nationalspielerin zeigt, wie’s geht

Handball: 5. Camp des VfL Waiblingen mit Nadine Härdter / So viele Teilnehmer wie noch nie

Bereits zum fünften Mal hat der VfL Waiblingen ein dreitägiges Handballcamp für die Jahrgänge 1997 bis 2001 veranstaltet. „ Wir hatten über 100 Anmeldungen, bei 84 Teilnehmern mussten wir jedoch stoppen“, sagte die VfL-Jugendleiterin Petra Brugger.


Um die Gruppen nicht zu groß werden zu lassen und um ein qualitativ hochwertiges Training durchführen zu können, wurde zusätzlich noch die Salier-Sporthalle als Trainingsplatz mitaufgenommen. Per Shuttle-Bus fuhren die Gruppen dorthin. In drei Tagen durchliefen alle fünf Gruppen insgesamt zwölf Trainingseinheiten. Außer Kreuzen, Sperren, Schlag- und Sprungwurf wurden auch Koordination und Geschicklichkeit geschult. Ein Aerobic-Kickbox-Workout schaffte Abwechslung.

In Zusammenarbeit mit der Leichtathletikabteilung des VfL legten alle Teilnehmer das Deutsche Sportabzeichen ab. Standen in den letzten Jahren DSDS, Deutschland sucht den Siebenmeterstar, und „Wer hat den schnellsten Wurf“ als Wettbewerb auf dem Programm, wurde im diesem Jahr der härteste Zweikämpfer gesucht. Eigens dafür absolvierten alle Handballer eine oder mehrere Runden auf dem Bullriding-Ochsen. Prämiert wurden jeweils die beste Jungs- und Mädchenmannschaft, außerdem gab’s im Einzelwettbewerb Pokale.

Am Abschlusstag folgte der Trainings- Höhepunkt: Mit Nadine Härdter trainierte eine 161-fache Nationalspielerin in der Rundsporthalle. „Nach drei Tagen Training und zwei langen Nächten sind wir alle ziemlich platt, aber für die, die dabei waren, lohnt sich dieser Aufwand absolut“, sagte der VfL-Jugendkoordinator Nadir Arif. „Wir sind nächstes Jahr wieder am Start.“

Quelle: ZVW



TV Obertürkheim - M2

Klassenerhalt erzittert

Handball BL Männer

TV Obertürkheim – VFL Waiblingen 2 24 : 24 (14 : 11)

von Frank Ader
Erst eine halbe Stunde nach dem Abpfiff stand fest: Waiblingen hat am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft. Durch die Welzheimer Niederlage in Feuerbach reichte dem VFL der gewonnene Punkt in Obertürkheim.

Bereits nach 7 Minuten führte die Ib mit 5:2. Steffen Zwicker stopfte die löchrige Abwehr mit einigen Paraden und im Angriff spielten die Gäste trotz Harzverbot flüssig und druckvoll. Doch nach dem 6:4 war es vorbei mit der Waiblinger Spielfreude. Fehlwürfe und Fehlpässe sorgten für eine völlige Verkrampfung. In der Abwehr liefen die TV Außenspieler unbemerkt ein und nützen die Freiräume am Kreis. Beim 7:6 hatte Obertürkheim die Partie gedreht und baute bis zur Halbzeit die Führung auf 14:11 aus. Zum Glück hielt der eingewechselte Sebastian Ader noch einen 7-Meter und verhinderte Schlimmeres.

In der zweiten Hälfte stellte Waiblingen seine Abwehr auf eine 6:0 Formation um, die richtige Maßnahme, denn auch der Gastgeber hatte immense Probleme mit dem immer rutschiger werdenden Ball. Bis zum 19:17 konnte der TV eine 2 Toreführung verteidigen. In der immer torärmer werdenden Partie waren vor allem die einfachen Kontertore Gold wert. Die Abwehr um Christian Abelmann war kaum noch zu überwinden. Im Angriff konnte immer wieder Sören Winkler erfolgreich eingesetzt werden. Für die schnellen Kontertore waren Steffen Härtl und Joakim Schwarz zuständig, die wenigen Rückraumtore erzielte Tobi Becker.
5 Minuten vor Spielende hatte sich der VFL nicht nur die Führung zurückgeholt sondern sogar auf 24:21 ausgebaut. Nur mithilfe einer doppelten Überzahl und zweier 7-Meter kämpfte sich Obertürkheim zurück ins Spiel. Das 24:24 Unentschieden war über 60 Minuten betrachtet sicherlich ein gerechtes Ergebnis und spätestens nach einer halben Stunde Wartezeit schmerzte der verlorene Punkt auch nicht mehr.

Waiblingen : Zwicker, Ader ; Winkler 4, Abelmann, Kugel, Kallenberg 2, Becker 5, Dorn 2(2), Pfohe, Westhauser 1, Schmid 1, Härtl 3, Dragin 1, Schwarz 5.



SV Remshalden - M1

Ivan Miletic vom VfL Waiblingen im Anflug.Foto: ZVW

Ivan Miletic vom VfL Waiblingen im Anflug.Foto: ZVW

Remshalden wacht viel zu spät auf

Handball, Württemberg-Liga Männer: SV Remshalden – VfL Waiblingen 29:31 (10:18)

Nur die Schlussviertelstunde hielt, was man sich von einem Lokalderby verspricht. In der restlichen Spielzeit verlief die Partie zu einseitig, hauptsächlich aufgrund der schwachen Leistung der Gastgeber – Handball-Württembergligist VfL Waiblingen gewann mit 31:29 bei der SV Remshalden.


In den ersten Minuten bot sich den Zuschauern beider Lager ein ausgeglichenes Spiel. Während Remshalden immer wieder durch seine Gegenstöße zum Erfolg kam, bereitete Kreisspieler Marc Kallenberg der SVR-Abwehr Probleme. Bis zum 4:4 nach sieben Minuten war noch nichts passiert. Dann nahm das Unheil für die Gastgeber seinen Lauf. Waiblingens Torhüter Marc Krammer kam immer besser ins Spiel und parierte einige Großchancen. Remshalden tat sich im Positionsspiel unglaublich schwer, spielte viel zu drucklos und ließ zudem viele Chancen liegen. Die logische Konsequenz: der VfL setzte sich Tor um Tor ab und traf dabei aus nahezu allen Lagen. Bis zur Pause hatten sich die Stauferstädter so einen komfortablen Vorsprung erspielt (10:18).

Zunächst änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts daran, Waiblingen erhöhte sogar auf 21:11. In dieser scheinbar aussichtslosen Lage begann nun die umgestellte SVR-Defensive endlich zu kämpfen. Vier Treffer in Folge waren Lohn der Mühen, der Gäste-Vorsprung schmolz. Zudem wurde Spielmacher Axel Steffens in kurze Manndeckung genommen, was auf Waiblinger Seite zusätzlich für Unsicherheit sorgte. Remshalden schaffte das, woran kaum einer geglaubt hatte: Die Partie nahm zusehends an Fahrt auf, wurde immer spannender, die SVR traf nun endlich und war beim 22:25 knapp 12 Minuten vor Spielende wieder in Schlagweite.

Der VfL nahm sein Time-Out, was zunächst allerdings nicht viel helfen sollte. Steffen Lehle im Tor der SVR, bislang glücklos agierend, steigerte sich und brachte die Schützen der Waiblinger fast zum Verzweifeln. Beim 26:27 war die Partie wieder völlig offen, und immer noch blieben einige Minuten zu spielen. Zwar legte der VfL noch einmal vor, doch erneute Gegenstöße hielten die Remshaldener auch beim 28:29 und 29:30 noch immer im Spiel. Die große Chance zum Ausgleich bot sich 20 Sekunden vor dem Ende, doch ausgerechnet die wurde durch einen Ballverlust vertan. Waiblingen machte acht Sekunden vor dem Abpfiff mit Treffer Nr. 31 alles klar. Aufgrund der letzten Viertelstunde wäre ein Punktgewinn für Remshalden durchaus drin gewesen, über die gesamte Spielzeit gesehen, geht der Sieg für Waiblingen aber in Ordnung.

SV Remshalden: Lehle, Kehrmann; Schurr 4/1, Salmic, Tögel 6, Ruge 4/1, Deutschländer, Kästle, Wiesner 4, Huber 3, Beller 3, Pesch 2, Seybold 3. VfL Waiblingen: Krammer, Hammelmann, Doll; Hellerich 1, Tutsch 3, Kallenberg 6, Müller, Mayer 1, Felden 5, Bürkle 5, Steffens 7/2, Onofras, Baumann 1, Miletic 2.

Quelle: ZVW



SV Allensbach - F1

Schlappe beim Tabellenzweiten

3. Handball-Liga, Frauen: SV Allensbach – VfL Waiblingen 41:29 (22:12)

Das war derb deutlich: Die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen sind beim Tabellenzweiten SV Allensbach mit 29:41 unter die Räder geraten.

Einen leicht kuriosen Verlauf nahm diese Partie: Der VfL war in der Anfangsphase das bessere Team, leistete sich dann aber den Luxus, serienweise hochkarätige Torchancen auszulassen und wurde mit Kontertoren der Gastgeberinnen bestraft. Bereits zur Pause war beim Spielstand von 22:12 für Allensbach fast alles gelaufen. Mit jetzt 33:13 Punkten ist Waiblingen weiterhin Dritter und will diesen Platz an den drei letzten Spieltagen verteidigen.

Die über 400 Zuschauer rieben sich zunächst die Augen. Der VfL begann stark, spielte die 3:2:1-Abwehr des SVA mehrfach aus und führte schnell mit 6:3. Aber dann zeigten die Remstälerinnen plötzlich beim Abschluss Nerven. Ein Siebenmeter und zwei Gegenstöße wurden vergeben, und damit ein durchaus möglicher kapitaler 9:3-Vorsprung.

13 torlose Waiblinger Minuten

Allensbach nutzte das Waiblinger Wurfpech zur erfolgreichen Aufholjagd. Der VfL behauptete zwar bis zum 8:7 seine Führung, doch danach blieben 13 Minuten lang weitere Treffer aus. Zwei verworfene Strafwürfe, vier Konter ohne erfolgreichen Abschluss, vier Großchancen vom Kreis und den Außenpositionen, dazu einige unvorbereitete Würfe und Fehlpässe spielten Allensbach voll in die Karten.

Jeder Waiblinger Ballverlust hatte einen Gegenstoß der „Hühner“ zur Folge. Und das Team vom Bodensee nutzte diese Möglichkeiten zu einem 11:0-Lauf. Erst mit dem Ramirez-Treffer zum 18:9 endete die torlose Waiblinger Zeit.

Zur Pause führte Allensbach 22:12, und es wurde nach dem Wechsel schnell klar, dass Waiblingen nicht in der Lage sein würde, das Blatt, wie kürzlich nach dem 11-Tore-Rückstand in Haunstetten, noch einmal zu wenden. Die vielen Fehlwürfe in der ersten Halbzeit hatten am Selbstbewusstsein genagt, und es war der dadurch verunsicherten Mannschaft nicht mehr möglich, die anfangs erfolgreiche taktische Marschroute noch einmal einzuschlagen.

Immerhin konnte der ohne Tanja Pfahl, Steffi Heinz und Katharina Winger angetretene VfL die zweite Halbzeit weitgehend ausgeglichen gestalten und verhinderte so eine noch deutlichere Niederlage.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (3), Heimburger (1), Unseld (3), Klein (6/1), Bast (1), Frick (5), Kotzian (5), Ramirez (5/2)

Quelle: ZVW



F2 - HSG Lein./Echt.

VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:36 Punkte) – HSG Leinfelden-Echterdingen (9. Platz, 13:23 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). In der zweiwöchigen spielfreien Zeit hat VfL-Coach Nadir Arif seiner Mannschaft aufgrund der Doppelbelastung mit Spielen bei der A-Jugend und den Aktiven trainingsfrei gegeben. Viele der jungen Spielerinnen stecken zudem in den Abivorbereitungen. Das Team konzentriere sich nun bereits auf die Ende April anstehenden A-Jugend-Qualifikationsspiele für die Baden-Württemberg-Liga und die Bundesliga. Die restlichen Partien in der Frauen-Württembergliga, das punktlose Team steht bereits als Absteiger fest, will Arif als Vorbereitung nutzen und eine Defensiv-Variante testen. „Wir werden die Abwehr umstellen von 6:0 auf 3:2:1.“ Die offensivere Taktik sei bislang nur zwei-, dreimal trainiert worden. Klar, dass die Abwehr in den kommenden Spielen noch nicht sattelfest sein wird. Das Risiko, noch mehr Gegentore zu kassieren als bisher schon, nimmt Arif in Kauf. Die Testphase beginnt mit dem Spiel gegen Leinfelden (Hinrunde 17:28). „Das Ergebnis ist zweitrangig, wir haben keinen Druck.“

Quelle: ZVW



M1 - SV Remshalden

In der Hinrunde behielten Keeper Marc Krammer und der VfL Waiblingen gegen die SV Remshalden (beim Wurf Armin Beller) klar die Oberhand. Doch diesmal hat die SVR Heimrecht.Foto: ZVW

In der Hinrunde behielten Keeper Marc Krammer und der VfL Waiblingen gegen die SV Remshalden (beim Wurf Armin Beller) klar die Oberhand. Doch diesmal hat die SVR Heimrecht.Foto: ZVW

Wieder Lokalduell für SV Remshalden

Handball-Württembergliga, Männer: Zu Gast ist der VfL Waiblingen

Nach der Heimpleite gegen den TV Bittenfeld II und der Spielpause steht für die Handballer der SV Remshalden das nächste Derby in der Württembergliga auf dem Programm. Zu Gast ist der VfL Waiblingen. SVR-Coach Henning Fröschle beziffert die Siegchancen auf 50:50.


SV Remshalden (8. Platz, 26:20 Punkte) – VfL Waiblingen (7. Platz, 27:17 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Mit 26:31 unterlag Remshalden den Bittenfeldern im Heimspiel. Die Gäste agierten sehr souverän, während Remshalden, indes personell geschwächt, enttäuschte. „Wir waren vielleicht ein bisschen übermotiviert und haben verkrampft“, sagt SVR-Trainer Henning Fröschle. Keiner seiner Spieler habe auch nur annähernd Normalform erreicht. Zudem müsse das Team der langen Runde nun kräftemäßig etwas Tribut zollen. Das Remshaldener Problem sei abgesehen davon die mangelnde Konstanz. „In Flein haben wir mit zwei Spielern weniger ein Klassespiel gemacht und gegen Bittenfeld geht dann gar nichts.“ Eine Prognose fürs Derby gegen Waiblingen könne er nicht abgeben, sagt Fröschle. Auch der VfL sei eine Wundertüte. Zwar gewann Waiblingen die Hinrunden-Partie gegen Remshalden mit 38:29. Doch die Mannschaft habe sich auch Aussetzer wie die Pleite gegen den Tabellenletzten Oberkochen geleistet. „Die Chancen stehen 50:50.“ Fehlen bei der SVR wird außer den Langzeitverletzten auch Andre´ Toth (gesperrt). Der Einsatz von Armin Beller und Oliver Ruge (beide Verletzung am Sprunggelenk) ist fraglich.

Endlich mal wieder auswärts gepunktet hat der VfL Waiblingen beim 33:30 in Oberstenfeld. „Es war ein Hin und Her. Die Mannschaft hat sich konzentriert gezeigt, Einsatz und Wille haben gestimmt“, analysiert VfL-Interimstrainer Wolfgang Hezel. Insgesamt aber sei er mit dem Auftritt des Teams, das zeitweise mit einigen Toren zurücklag, nicht ganz zufrieden gewesen. „Wir haben am Ende auch ein bisschen Glück gehabt.“ Der Sieg sei für die Waiblinger folglich eine Erlösung gewesen. Nach der Osterpause brenne die Mannschaft nun aufs Derby gegen Remshalden. Hezel erwartet eine sehr schwierige Partie. Die SVR habe sich zuletzt gegen den TV Bittenfeld II nicht so präsentiert wie gewünscht und nun etwas gutzumachen. „Wir werden uns auf einen absoluten Lokalfight einstellen und müssen eine gute Leistung zeigen.“ Es gelte, nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch dagegenzuhalten. Der VfL wolle gewinnen. „Aber wir wissen um die Stärken des Gegners. Hendrik Wiesner kommt bei Remshalden zum Beispiel immer besser in Form.“ Bei den Waiblingern sind einige Spieler angeschlagen, doch Verletzungssorgen plagen die Mannschaft des VfL vor dem Derby nicht.

Quelle: ZVW



SV Allensbach - F1

VfL Waiblingen will den Aufstiegskandidaten ärgern

Handball, 3. Liga, Frauen: Der Tabellenzweite SV Allensbach schielt noch nach Platz eins

(twa). Nach dem Aus im Pokal-Halbfinale stehen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen vor ihren vier letzten Punktspielen. Morgen geht’s zum Tabellenzweiten SV Allensbach, der noch den Direktaufstieg im Blick hat. Die Waiblingerinnen müssen allerdings auf Tanja Pfahl, Steffi Heinz und Katharina Winger verzichten.

SV Allensbach (2. Platz, 38:6 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 33:11 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Zumindest ins Finale des Verbandspokals wollten die Waiblingerinnen kommen, doch im Halbfinale war gegen die TG Nürtingen bereits Endstation. Bei der 27:32-Niederlage war der VfL mehrfach bis auf ein Tor dran. „Immer dann jedoch leisteten wir uns zu viele unnötige Ballverluste“, sagt der Trainer Paul Herbinger. „Hinten raus war dann nichts mehr zu machen, das war schon ärgerlich.“

In den letzten vier Ligaspielen möchte der VfL unbedingt den dritten Tabellenplatz verteidigen, aktuell beträgt der Vorsprung auf den Vierten drei Punkte. Morgen indes läuft der VfL große Gefahr, das Polster einzubüßen: Der SV Allensbach hofft darauf, dass er im Endspurt ohne Verlustpunkt bleibt – und auf einen Ausrutscher des Tabellenführers Neckarsulm, der noch zwei Punkte besser dasteht. Bei Punktgleichheit hätte das Team vom Bodensee aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses die Nase vorne.

„Allensbach wird gegen uns sicher Vollgas geben“, sagt Herbinger. Aber auch Respekt. Schließlich fügte der VfL dem SVA im Hinspiel beim 36:33 eine von nur drei Saisonniederlagen zu. Schlüssel zum Erfolg war damals, dass sich Waiblingen in der Defensive steigerte. Ausgezahlt hatte sich die kurze Deckung gegen eine ehemalige Waiblingerin: Erika Lukoseviciute ist eine Ausnahmespielerin in der 3. Liga, unter zehn Treffern pro Spiel läuft sie selten vom Platz.

Für Herbinger ist Allensbach das spielerisch bestes Team. Es sei zwar nicht so routiniert wie Neckarsulm, „aber es spielt mit viel Feuer“. Außer auf Lukoseviciute müsse der VfL auf Steffi Hotz aufpassen, die im Hinspiel achtmal erfolgreich war. Sarah Rothmund agiere in der Abwehr auf der vorgezogenen Position. „Sie darf uns nicht zu viele Bälle klauen“, sagt Herbinger. Rothmund sei sehr stark im Gegenstoß.

Der VfL ist zwar Außenseiter, doch Herbinger möchte im Kampf um Platz drei möglichst jeden Punkt mitnehmen. Waiblingen wird jedoch nicht in Bestbesetzung antreten: Tanja Pfahl ist beruflich im Ausland, Steffi Heinz ist auf Fortbildung. Katharina Winger steckt mitten in den Abiturvorbereitungen.

„Der Erfolg ist nicht immer von der Quantität des Kaders abhängig“ sagt Herbinger. „Wir müssen es eben ohne die drei irgendwie hinkriegen.“

Quelle: ZVW



Handballzeit ist Bonbonzeit!

Nachwuchs-Handballerin Miriam Ader und Füchse-Star Johannes Cellin.

Nachwuchs-Handballerin Miriam Ader und Füchse-Star Johannes Cellin.

Nachwuchshandballer aus der Region treffen die Füchse Berlin beim Bonbonmeister® Kaiser in Waiblingen.

Den Nationaltorwart mit persönlichen Fragen löchern und ein Foto machen mit den ganz Großen der stärksten Liga der Welt – diese Träume sind heute für einige Nachwuchshandballer aus der Region wahr geworden. Möglich machte das der Bonbonmeister® Kaiser. Als neuer Premiumpartner der Füchse Berlin hat Kaiser unter allen Spielern des regionalen Handball-Nachwuchses ein Treffen mit den Handballprofis aus Berlin verlost.

Am Tag vor dem Bundesligaspiel gegen Balingen waren die Füchse auf Stippvisite beim Bonbonhersteller in Waiblingen. Die glücklichen Gewinner aus der Region nutzten diese besondere Chance, die Profis persönlich kennen zu lernen und nach Tipps und Anregungen zu fragen. Heute galt daher auch: Bonbonzeit ist Handballzeit!

„Wir freuen uns, mit dem „meet and greet“ dem regionalen Handball-Nachwuchs ein ganz besonderes Highlight bieten zu können“, sagte Kaiser Marketingleiterin Katja Marschner. Auf dem Programm stand für jeden Nachwuchsspieler ein Fotoshooting mit den Füchsen, der persönliche Austausch mit den Profis und exklusive Einblicke in die Bonbonherstellung beim Bonbonmeister® Kaiser. Ebenso wie Kaiser für die Handballer die Pforten zur Produktion geöffnet hat, haben auch die Füchse Berlin den Gewinnern der Aktion einen Blick hinter ihre sportlichen Kulissen ermöglicht: Es gab Informationen über die Vorbereitungen auf das bevorstehende Bundesliga-Spiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten und Wissenswertes über die Champions League Teilnahme der Füchse. Am 24. März treffen sie in Berlin im Champions League Achtelfinale auf BM Atlético Madrid.

Das Traditionsunternehmen Kaiser hat sich mit dem Engagement im Handball-Umfeld ganz bewusst für ein Sportsponsoring entschieden. „Der Bonbonmeister® und seine Bonbons haben mit Handball viel gemein“, so Katja Marschner weiter. Die Füchse Berlin spielen in der Bundesliga vorne mit und sie vertreten Deutschland in der Champions League. In Österreich habe keine Mannschaft so viele Titel gewonnen wie Bregenz Handball, der Handballpartner des Unternehmens in Österreich. Beide Vereine sind in jeder Hinsicht so meisterlich wie der Bonbonmeister® Kaiser. Dabei sind die Kaiser Wohltubonbons® ebenso wie Handball in allen Altersklassen beliebt. Und auch der zeitliche Aspekt der Partnerschaft passe perfekt:

Handball

als Sportart, die hauptsächlich im Winter ausgetragen wird, hat derzeit ebenso Hochsaison wie die beliebten Bonbons von Kaiser.

Marken als Teamplayer

„Die Geschichte der Füchse Berlin hat gezeigt, dass mit langem Atem und gezielten Maßnahmen viel zu erreichen ist. Dabei denke ich vor allem an die vorbildhafte Jugendarbeit“, so Kaiser Geschäftsführer Thomas Updike über die Auswahl der Sponsoringpartner. Diese Philosophie vertrete auch der Bonbonmeister und übernimmt deshalb auf unterschiedliche Art und Weise Verantwortung. Das Unternehmen vertraut seit 124 Jahren auf wohltuende Rohstoffe aus der Natur und setzt sich intensiv für den Erhalt eines gesunden Lebensraums für Menschen, Tiere und Pflanzen ein. „Das Verantwortungsgefühl gegenüber unserer Umwelt zu stärken – das ist auch Teil unserer intensiven Nachwuchsarbeit“, ließ Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin, wissen. So waren die Füchse auch gerne bereit, Nachwuchshandballern aus der Region Rede und Antwort zu stehen und die Begeisterung für den gemeinsamen Sport im Rahmen des „meet and greet“ zu unterstützen.

Über Kaiser

Das verborgene Wissen der Pflanzen in einzigartige Meisterbonbons zu verwandeln, ist das Ziel des Bonbonmeisters® Kaiser. Als älteste aktive Bonbonmarke im deutschsprachigen Lebensmitteleinzelhandel werden seit 1889 Rezepturen kreiert und verfeinert. Unter dem Siegel der „3 Tannen“ und „mit dem Wissen der Pflanzen“ entstehen durch beste Zutaten, raffinierte Rezepturen und gewissenhafte Verarbeitung wahre Genuss- und Wohltubonbons®. Das Kaiser Sortiment zählt insgesamt 19 Sorten – darunter auch zuckerreduzierte, biologische und zuckerfreie Bonbons beispielsweise mit Stevia (Steviolglycosiden).

Es ist ein historisch gewachsenes Anliegen des Bonbonmeisters® Kaiser, heimische Wälder zu schützen. Schließlich war es die wohltuende Wirkung der jungen Tannentriebe, die Firmengründer Theodor Kaiser 1889 bei einem Spaziergang zur Rezeptur des Bonbonklassikers Kaiser Brust Caramellen® inspirierte. Aus diesem Grund lässt Kaiser in Kooperation mit Partnern wie dem AGDW – Die Waldeigentümer oder den Land & Forstbetrieben Österreich den Wohltuwald durch gezielte Pflanzaktionen wachsen.



Final Four (HVW-Pokal)

Bilder zum Final Four sind hier zu finden:


> Bilder



Handballcamp 2013

Handballcamp 2013

„Härtester Zweikämpfer“

In diesem Jahr ist der Wettbewerb „Härtester Zweikämpfer“ im Camp ausgelobt. Nachdem Oliver Roggisch für diese Challenge absagen musste, haben wir schnell Ersatz gefunden.
Seht mal...



Final Four (HVW-Pokal)

Sulamith Klein vom VfL Waiblingen gegen Nürtinger Defensiv-Überzahl.Foto: ZVW

Sulamith Klein vom VfL Waiblingen gegen Nürtinger Defensiv-Überzahl.Foto: ZVW

Aus schon im Halbfinale

Handball Pokal-Final-Four-Turnier, Frauen: VfL Waiblingen – TG Nürtingen 27:32 (15:18)

Ohne Waiblinger Beteiligung fand das Endspiel der Frauen um den Verbandspokal des Handballverbands Württemberg statt. Im Halbfinalspiel der beiden letztjährigen Endspielteilnehmer unterlagen die Waiblingerinnen in der Rundsporthalle dem Pokalverteidiger TG Nürtingen mit 27:32.


Zum erneuten Titelgewinn reichte es für Nürtingen dennoch nicht: Im Finale in der Stuttgarter Scharrena unterlag die TG dem neuen Pokalsieger NSU Neckarsulm klar mit 24:33. Neckarsulm hatte sich im Halbfinale gegen die SG H2Ku Herrenberg mit 33:25 durchgesetzt.

Bei den Männern holte sich der TSB Horkheim mit einem 30:26-Erfolg gegen den TSV Neuhausen/Filder den Pokalsieg.

Der TSV Neuhausen hatte zuvor sein Halbfinalspiel in Waiblingen gewonnen. In einem Drittliga-Duell bezwang der Tabellenzwölfte den aktuell an zweiter Stelle platzierten HBW Balingen-Weilstetten II überraschend deutlich mit 37:26 (21:14). Zeitgleich bezwang der Drittligist TSB Horkheim in der Scharrena den klassentieferen BW-Oberligisten TSV Heiningen klar mit 34:16.

In der Waiblinger Rundsporthalle trafen die VfL-Frauen in den ungewohnten roten Auswärtstrikots auf die als „Heimmannschaft“ ausgeloste TG Nürtingen. In einer spannenden ersten Halbzeit setzte sich lange Zeit keines der beiden Drittliga-Teams ab. Meist legte Pokalverteidiger Nürtingen vor, der VfL erzielte postwendend den Ausgleich, ging jedoch außer beim 1:0 niemals mehr in Führung.

Die Waiblinger Abwehr war in einigen Phasen zu passiv und zu zögerlich. Dies ermöglichte den gefährlichsten Nürtinger Stürmerinnen viele Freiheiten: Verena Breidert, Frances Günhel und Nadine Hofmann trafen nahezu nach Belieben. Beim VfL stimmte der kämpferische Einsatz, das schnelle und gefährliche Waiblinger Konterspiel kam allerdings nicht richtig in Fahrt. Die schwache Wurfausbeute von der Rechtsaußenposition und mehrere einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung verhinderten mehrmals eine Waiblinger Führung. Auch das Überzahlspiel konnte nicht entscheidend genutzt werden. So eilte Nürtingen in den letzten Minuten des ersten Durchgangs noch zur 18:15-Halbzeitführung davon.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Nürtingen zunächst auf 20:16. Vor allem Breidert hielt die TG auf Endspielkurs. Und dennoch hätte der VfL in zwei Situationen noch das Blatt wenden können. Denn angetrieben von Silke Heimburger schloss Waiblingen zunächst wieder zum 22:23 auf, verhaspelte aber erneut mit ungenauen Würfen oder Pässen den möglichen Ausgleich. Nürtingen zog wieder davon (27:23).

Beim 26:27 (50. Minute) war Waiblingen dank dreier Tore von Sulamith Klein nochmals dran. Die Begegnung kippte aber auch dieses Mal nicht. Erst hatte Waiblingen Pech mit einem Pfostentreffer, dann sorgten einfache Fehler und unkonzentrierte Aktionen für Ballverluste. Der VfL ließ so gleich drei Chancen zum Ausgleich in Folge liegen und konnte danach Nürtingens Erfolg in den Schlussminuten nicht mehr verhindern.

Der 32:27-Sieg für die TG war verdient, da das Team in der Summe weniger Fehler produzierte als Waiblingen. Das Endergebnis fiel allerdings etwas zu hoch aus.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski - Stockhorst (2), Heimburger (5), Unseld (1), Klein (7/2), Pfahl (4/1), Bast, Frick (5), Kotzian (1), Ramirez (2).

Quelle: ZVW



Handballcamp 2013

Handballcamp 2013

Nadine Härdter als Special Guest beim Camp

Wir freuen uns mit Nadine Härdter eine ehemalige Nationalspielerin, als Kempa Special Guest, begrüßen zu dürfen. Sie bestritt 161 Länderspiele auf der Linksaußenposition und wurde 2007 mit Ihrem Team Dritte bei der Weltmeisterschaft in Frankreich, und nahm 2008 bei den olympischen Spielen in Peking teil. Gemeinsam mit Nadir Arif wird Sie die Trainingseinheit Täuschungen und 1:1 im Angriff leiten. Wir freuen uns darauf!



Final Four (HVW-Pokal)

VfL Waiblingen gegen den Titelverteidiger

Handball-Verbandspokal: Final Four in der Rundsporthalle und in der Stuttgarter Scharrena

(twa/hab). Wie in der vergangenen Saison, so stehen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen im Halbfinale des Verbandspokals. In der Rundsporthalle treffen sie am Sonntag. Wie in der vergangenen Saison, so stehen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen im Halbfinale des Verbandspokals. In der Rundsporthalle treffen sie am Sonntag (11 Uhr) auf den Liga-Konkurrenten und Titelverteidiger TG Nürtingen. Das Finale steigt um 15 Uhr in der Scharrena in Stuttgart.


Zum dritten Mal werden die Pokalsieger der Männer und Frauen in einer gemeinsamen Veranstaltung ausgespielt. Dabei geht es für die beteiligten acht Mannschaften nicht nur um den Pokal des HVW, sondern auch um die Teilnahme an den Pokalspielen des Deutschen Handballbundes (DHB) in der Saison 2013/2014.

Das Finalspiel steigt am Sonntag in der Stuttgarter Scharrena, zwei Halbfinals in der Waiblinger Rundsporthalle. Die Auslagerung von zwei Halbfinalspielen ist notwendig, damit den beteiligten Teams gleiche Voraussetzungen geboten werden können. In der Rundsporthalle Waiblingen stehen sich um 11 Uhr im Duell der Drittligisten die Frauen des Titelverteidigers TG Nürtingen, derzeit Vierter, und der Tabellendritte VfL Waiblingen gegenüber.

Parallel dazu spielen in der Scharrena die Neckarsulmer Sport-Union, Pokalsieger 2011 und aktuell Spitzenreiter der 3. Liga, und der Drittliga-Sechste SG H2Ku Herrenberg um den Einzug ins Endspiel.

Bei den Männern treffen um 13 Uhr in Waiblingen im drittligainternen Match der HBW Balingen-Weilstetten II (Zweiter) und der TSV Neuhausen/Filder (Zwölfter) aufeinander. In Stuttgart muss sich, ebenfalls um 13 Uhr, der Pokalsieger 2011 und 2012, der TSB Horkheim (Dritter der 3. Liga Süd) gegen den TSV Heiningen (15. der Baden-Württemberg-Oberliga) beweisen.

Klarer Favorit auf den Pokalsieg bei den Frauen ist die Neckarsulmer Sport-Union. Das Team um die ehemalige Waiblingerin Martina Fritz dürfte auf dem Weg in die 2. Bundesliga kaum mehr zu stoppen sein und strebt in dieser Saison das Double an.

Der VfL Waiblingen möchte, wie bereits in der vergangenen Saison, zumindest das Finale erreichen – und sich gleichzeitig gegen Nürtingen für die 31:33-Pokalniederlage des Vorjahres revanchieren. In der Liga trennten sich die beiden 30:30, das Rückspiel steht noch aus.

Beim 41:26-Sieg in Nellingen haben sich die Waiblingerinnen eingespielt fürs Final Four. Vor allem die ersten 30 Minuten haben dem Trainer gefallen. Zur Pause war beim 26:9 bereits die Entscheidung gefallen. „Dann hat es meine Mannschaft verständlicherweise etwas gemächlicher angehen lassen“, sagt Paul Herbinger.

Deutlich mehr gefordert sein wird der VfL Waiblingen am Sonntag. Zum zweiten Mal in Folge hat er das Final Four erreicht. In der vergangenen Saison besiegte der VfL im Halbfinale den TV Möglingen mit 31:25 und bot im Endspiel mit einer Rumpfmannschaft der TG Nürtingen bei der 31:33-Niederlage vehement die Stirn. „Diejenigen Spielerinnen, die dabei waren, sind immer noch euphorisch und möchten die Atmosphäre noch mal erleben“, sagt Herbinger. Auf dem Weg nach Stuttgart muss der VfL allerdings einen harten Brocken aus dem Weg räumen. Die TG Nürtingen kommt mit der Empfehlung von 14:2 Punkten in Folge, hat zuletzt mit dem 31:28-Sieg gegen den TSV Haunstetten den Gegner vom vierten Platz verdrängt – und würde auch gerne noch den Dritten einholen, den VfL Waiblingen. Im Hinspiel in der Liga gab’s ein 30:30.

Stützen im Team der Nürtingerinnen sind die beiden ehemaligen Bundesligaspielerinnen Verena Breidert und Frances Günthel. Die beiden erzielten im Hinspiel die Hälfte aller Nürtinger Tore.

Einen kleinen Vorteil hat die TG in dieser Woche auf ihrer Seite: Mit vier Spielerinnen ist sie bei einem Lehrgang der baden-württembergischen Polizeiauswahl vertreten, der VfL mit Munja Kotzian und Ronja Grabowski. Da dürfte die eine oder andere kleine Stichelei nicht ausbleiben.

Wegen einer schulischen Veranstaltung wird Steffi Heinz dem VfL fehlen, Tina Stockhorst und Sina Bast werden sich den Job am Kreis teilen.

Info

Tickets fürs Final Four am Sonntag gibt es im Vorverkauf auf der HVW-Geschäftsstelle. Sie kosten für Erwachsene zehn Euro (ermäßigt acht Euro), Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Die Tickets gelten jeweils in beiden Spielhallen.

Quelle: ZVW



M2 - HBi Weil./Feuerb.

Schwache erste Halbzeit

Handball BL Männer

VFL Waiblingen 2 – HBi Weilimdorf/Feuerbach 29 : 34 (11 : 17)

von Frank Ader
Eine viel zu schwache Wurfquote in der ersten Halbzeit verhinderte einen durchaus möglichen Waiblinger Punktgewinn gegen die Hbi.
Vom ersten Angriff an zog sich die katastrophale Schussschwäche durch die gesamte erste Halbzeit. Die Gäste konnten ohne zu überzeugen über 3:1 und 8:4 auf 12:7 davonziehen. Jeder Funken Hoffnung, der immer wieder bei zwei eigenen Treffern in Folge aufkam, wurde prompt durch vier Fehlwürfe in Folge erstickt. Der 11:17 Halbzeitrückstand war die logische Konsequenz.
Zum Glück steigerte sich das Wurfverhalten im zweiten Spielabschnitt um 2 Klassen, doch nun verhinderte das schwache Defensivverhalten eine echte Aufholjagd. Scheinbar mühelos marschierten die Feuerbacher Angreifer durch die löchrige Waiblinger Defensive und hielt den Vorsprung immer bei mehr als 5 Toren. Erst in den letzten Minuten verkürzte der VFL auf 29:33 ,ohne noch eine echte Siegchance zu besitzen.
Somit vergab die Ib einen weiteren Klassenerhaltsmatchball und muss nun in den beiden letzten Spielen nach der Osterpause dringend punkten, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben.

Waiblingen: Rauleder, Pennekamp ; Winkler 1, Kugel, Felden 6, Westhäuser 2, Schmid 2, Becker 5, Schwarz 4, Pfohe 7(3), Härtl, Dragin, Kallenberg 2, Belhelm.



Handballcamp 2013

Trainingseinteilung für das Camp steht!

Die Trainingseinteilung für das diesjährige Camp steht. Wieder ist es uns gelungen, renommierte Trainer aus der Region Rems/Stuttgart für die Durchführung zu gewinnen. Auch das gemeinsame Training mit der Frauen-Bundesliga-Mannschaft des VfL wird stattfinden. Ob Oliver Roggisch zum Wettbewerb „Härtester Zweikämpfer“ kommt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Deutsches Sportabzeichen

Auch in diesem Jahr führen wir das Deutsche Sportabzeichen durch. Bitte alle Schwimmsachen mitbringen sowie die letzte Bescheinigung des bereits absolvierten Sportabzeichens (wenn vorhanden).


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Jahreshauptversammlung

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Handballabteilung findet am 25.04.2013 um 19 Uhr in der Caféteria der Rundsporthalle statt.

Sie sind alle herzlich eingeladen!


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Jugend

Nadir Arif, Jugendkoordinator beim VfL Waiblingen, hat die Kontakte geknüpft zum Kooperationspartner HSC Schmiden/Oeffingen.Foto: ZVW

Nadir Arif, Jugendkoordinator beim VfL Waiblingen, hat die Kontakte geknüpft zum Kooperationspartner HSC Schmiden/Oeffingen.Foto: ZVW

VfL kooperiert mit Schmiden/Oeffingen

Handball: Waiblingen arbeitet in der weiblichen Jugend mit dem Nachbarverein zusammen / Fernziel: Spielgemeinschaft

In der weiblichen Handball-Jugend war der VfL Waiblingen einst führend, nun klafft vor allem in der C- und B-Jugend eine Lücke. Die Kooperation mit dem HSC Schmiden/Oeffingen soll wieder für bessere Zeiten sorgen. „Ziel ist eine Spielgemeinschaft“, sagt VfL-Jugend-Koordinator Nadir Arif. Zunächst sind gemeinsame Aktionen geplant.


Der einstigen Handball-Hochburg im Bezirk gehen die Spielerinnen aus. Die weibliche A-Jugend ist gerade Dritter geworden in der Württembergliga. In der B- und C-Jugend indes hatte der VfL gar kein Team am Start. „Wir haben hier vier Jahre verschlafen und viel zu spät reagiert“, sagt Jörg Heinz, beim VfL zusammen mit Nadir Arif für den Frauenhandball zuständig. Mit Hilfe des Nachbar-Vereins HSC Schmiden/Oeffingen, der in sämtlichen Spielklassen vertreten ist, will der VfL seinen guten Ruf wieder herstellen.

Geplant ist zunächst eine lockere Zusammenarbeit. Die B- und C-Jugendlichen des VfL sollen in die HSC-Teams integriert werden, grundsätzlich soll der Austausch in beide Richtungen erfolgen. „Ziel ist, irgendwann eine Spielgemeinschaft zu bilden“, sagt Arif, der beim VfL auch den Posten des Jugendkoordinators bekleidet. „Waiblingen ist zwar recht groß, aber wir kämpfen mit der Konkurrenz anderer Sportarten.“

Die Verantwortlichen des VfL hätten lange überlegt, mit welchem Verein eine Kooperation am sinnvollsten ist. Letztlich habe auch das Argument der räumlichen Nähe eine wichtige Rolle gespielt: Die Hallen in Waiblingen und Schmiden/Oeffingen liegen lediglich fünf Autominuten voneinander entfernt. Zudem kennt Arif einige Trainer des HSC, unter anderem den Frauentrainer Markus Lenz. „Das vereinfacht die Zusammenarbeit natürlich“, sagt er.

Trainerinnen wie die Ex-Nationalspielerin und ehemalige Waiblingerin Maren Baumbach, gemeinsam mit Andreas Menne für die A-Jugend zuständig, dürften für die Talente ebenso ein zusätzlicher Anreiz sein wie der Umstand, dass sie später die komplette Palette an Spielklassen zur Verfügung haben von der 3. Liga über die Landesliga, Bezirksliga bis hin zur Bezirksklasse. „Da ist für jede etwas dabei“, sagt Nadir Arif.

Bei verschiedenen Projekten wie dem Grundschulaktionstag des Handballverbands oder der Grundschulmeisterschaft beteiligt sich der VfL bereits und bietet überdies samstags ein Fördertraining an. Künftig sind weitere Aktionen geplant – in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner: gemeinsame Turnierbesuche und Spieltage sowie ein Mädchencamp im Herbst.

Geplant seit überdies, Stützpunkte aufzubauen an den drei Standorten Waiblingen, Schmiden und Oeffingen. „In der B-Jugend wechseln viele Spielerinnen in die Nachbarbezirke, beispielsweise nach Nellingen oder Bietigheim“, sagt Arif. Wenn sämtliche Leistungsklasse geboten würden, könnten die Spielerinnen hier eher gehalten werden.

Quelle: ZVW



JSG Echaz Erms - mC

Erfolgreicher Oberligaabschluss

Männliche C-Jugend Oberliga Staffel 1

JSG Echaz Erms – VFL Waiblingen 29:32 (17:13)

von Frank Ader
Scheinbar liegen dem VFL Bundesliganachwuchsteam. Zum Abschluss der Oberligasaison konnte Waiblingen nach dem Sieg gegen Balingen auch die JSG Echaz Erms besiegen und dies sogar nach einem 7-Torerückstand.
Während die Waiblinger Abwehr in der Ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel gegen die energischen JSG Stürmer fand, wurden im Angriff zu viele klarste Chancen verworfen. Der Gastgeber baute seine Führung konsequent über 5:2 und 11:5 bis auf 13:6 aus. Bis zum 10:17 hatte der 7-Tore Rückstand bestand, ehe die Remstäler endlich ins Spiel fanden. Die Abwehr investierte mehr und auch Torhüter Marco Brecht zeigte einige starke Paraden. Nach dem 15:20 spielte sich der VFL in einen wahren Rausch. Stefan Schmidt verwandelte kaltschnäuzig einige Konter, Lukas Ader konnte nur noch 7-Meterreif gestoppt werden und Mauriz Rebstock wurde eh von niemand mehr aufgehalten. Überragend jedoch die Leistung von Tim Schulte, der scheinbar unbeteiligt in seiner Ecke wartete und 9-Mal von Außen traf. So hatte Waiblingen bereits beim 22:21 das Spiel gedreht und ging beim 25:22 sogar deutlich in Führung. Echaz Erms wollte aber unbedingt sein letztes Heimspiel gewinnen und kämpfte sich wieder auf ein Tor heran. Doch die Gäste angetrieben von Patrick Ludwig gaben die Führung nicht mehr aus der Hand und gewannen verdient mit 32:29.
Ein schöner Abschluss einer Oberligasaison in der die Spieler viele Erfahrungen und auch einige Erfolge sammeln konnten. Auf ein Neues in der B-Jugend.

VfL WN: Brecht, Pennekamp; Lehmkühler, Rauscher 1, Beisser, Ludwig 1, Ader 5(2), Schmidt 5,Rebstock 10(4), Bücheler 1, Schulte 9.



mD

mD ist Staffelsieger

Männliche D-Jugend 1 des VfL Waiblingen ist Staffelsieger 2012/2013 in der Bezirksklasse II

von Jens Schwanewedel
Nach einer verlustpunktfreien Hinrunde konnten die Jungs der D1 ihre Tabellenführung auch in der Rückrunde verteidigen. Mit einem 28:5-Erfolg beim TV Stetten haben die Jungs am frühen Sonntagmorgen den Staffelsieg perfekt gemacht.

Den Auftakt zur Rückrunde bildete ein ungefährdeter Sieg gegen den TSV Lorch. Während die Abwehr das gesamte Spiel über stabil war, tat sich die Mannschaft gegen sehr defensiv ausgerichtete Gegner phasenweise schwer. Da das Tempospiel nicht so recht in Gang kommen wollte, mussten die Jungs oft den mühsameren Weg über den Positionsangriff gehen. Am Ende war es mit 24:5 dennoch eine klare Sache für den VfL.

Im Januar sollten sich dann die härtesten Gegner in Rundsporthalle vorstellen. Und das Jahr begann verheißungsvoll mit einem überzeugenden 20:12-Sieg gegen die HSG CaMüMax. Der Respekt vor dem Gegner war groß, hatte der VfL das Hinspiel mit 15:14 doch nur denkbar knapp gewonnen. Obwohl unser Linkshänder Philipp Epple fehlte, waren die Jungs nach einem anfänglichen Rückstand im weiteren Verlauf des Spiels in jeder Hinsicht überlegen und spielten bei einer gleichzeitg starken Abwehr zum Teil sehr schöne Tore heraus. Nach einem zwischenzeitlichen Spielstand von 15:6 schalten sie allerdings auch wieder einen Gang zurück.

Danach kam es zum Spitzenspiel gegen Welzheim. Und oft werden gerade solche Spiele zu einem zähen Ringen. So war es auch hier. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und bildeten starke Abwehrformationen. Während die VfL-Jungs den gefährlichen Welzheimer Angriff gut unter Kontrolle hatten und nur sehr wenig zuließen, taten sie sich im Angriff sehr schwer. Sie schafften es nur selten, sich Räume zu schaffen und diese auch zu nutzen, spielten zu statisch und zu eng. Hinzu kamen noch kleine Verletzungshandicaps und ein ungewohnt hohes Maß an Nervosität. All dies führte dazu, dass der VfL die sehr defensive Welzheimer Deckung nur selten aus den Angeln heben konnte. Drei vergebene Siebenmeter waren auch nicht hilfreich. Nach einer Aufholjagd war beim Stande von 10:11 kurz vor Schluss noch einmal alles drin. Am Ende aber reichten 10 erzielte Tore für einen Sieg gegen Welzheim einfach nicht aus. So mussten sich die Jungs mit einer 10:12-Niederlage abfinden, die auch an diesem Tag nicht unvermeidbar war. Aufgrund des fulminanten Siegs im Hinspiel (24:13) hatte der VfL den direkten Vergleich mit Welzheim dennoch für sich entschieden. Für den Staffelsieg mussten nun allerdings alle restlichen Spiele gewonnen werden, denn die starken Welzheimer würden sicherlich keinen Punkt mehr abgeben.

Nach der Niederlage gegen Welzheim ging es gegen den Tabellenletzten Remshalden 2. Dies war eine gute Gelegenheit, Spielern aus der D2 Einsatzzeiten in der Bezirksklasse zu geben. So verstärkten uns Lorenz und Manuel auf dem Feld sowie Maxim im Tor. Unser ansonsten starker Rückhalt Marvin durfte sich erfolgreich als Feldspieler versuchen. Der Trainer gab für dieses Spiel eine offensive Manndeckung über das ganze Spielfeld vor. Die Mannschaft tat sich damit aber schwer. Schließlich hatte der Trainer ein Einsehen und erlaubte gegen Ende der ersten Halbzeit eine Rückkehr zur üblichen offensiven 1:5 Formation. Bis dahin gab es allerdings – ganz anders als geplant – nur wenige Balleroberungen, eine verunsicherte Defensive und viele vergebene Chancen. Der Halbzeitstand fiel mit 12:7 dann auch enttäuschend aus. Mit großem Kampfgeist und einer deutlichen Temposteigerung stellte die Mannschaft in der zweiten Hälfte ein doch noch standesgemäßes 30:13 sicher.

Nach längerer Pause trat das Team zum Auswärtsspiel gegen die SG Heumaden-Sillenbuch an und musste dabei Philipp Epples krankheitsbedingtes Fehlen kompensieren. Nach anfänglicher Nervosität fand die Mannschaft immer besser ins Spiel und ließ dem Gegner kaum eine Chance. Eine sehr gute Deckung verbunden mit einem verbesserten Tempo- und Positionsspiel führten zu einem ungefährdeten 20:6-Erfolg.

Das zweite Auswärtsspiel in Stuttgart innerhalb einer Woche bei der HSG Gablenberg-Gaisburg war dann das erwartete harte Stück Arbeit. Und wieder musste das Team – diesmal verletzungsbedingt ohne Philipp Epple auskommen. Schon aus dem Hinspiel (16:10) wussten die Jungs um die Kampfstärke und Ausgeglichenheit des Gegners. So kam es also darauf an, die technische und spielerische Überlegenheit in Tore umzusetzen und eine solide Abwehr auf das Feld zustellen. Beides gelang über weite Strecken des Spiels recht gut. Nachdem die Jungs nach knapp 15 Minuten einen 4-Tore-Vorsprung herausgeworfen hatten, gaben sie diesen auch nicht mehr her. Am Ende stand ein hart erarbeiteter aber vollauf verdienter 18:13 Sieg.

So fehlte zur Staffelmeisterschaft noch der Sieg im abschließenden Spiel gegen den TV Stetten. Auch in diesem Spiel war die Anfangsphase mühevoll, aber die Jungs nutzten eine Auszeit nach 13 Minuten, um sich noch einmal voll zu konzentrieren. Und dann ging es los: von 8:3 zogen sie auf den Halbzeitstand von 14:3 und dann sogar auf 22:3 davon. Damit war das Spiel gelaufen; am Ende hieß das Ergebnis 28:5 für den VfL. Viele schöne Tore und begeisterte Zuschauer waren der Lohn einer guten Leistung. Und wie bereits in der gesamten Saison war auch in diesem Spiel die mannschaftliche Geschlossenheit der Schlüssel zum Erfolg. Jeder Feldspieler hat mindestens zwei Tore erzielt. Nach der Ehrung durch den Staffelleiter mit Urkunde und Medaillen wurde in standesgemäßen „Staffelsieger-T-Shirts“ noch gemeinsam mit den Eltern gebührend gefeiert.

Die Jungs haben in der abgelaufenen Saison große Fortschritte gemacht – jeder für sich und vor allem auch als Team. Die mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit unterscheidet sie von den meisten anderen Teams in dieser Spielklasse. Insgesamt 10 Spieler trugen sich in dieser Saison in die Torschützenliste ein, und die erzielten Tore sind sehr gleichmäßig verteilt. Das Team hat eine starke Abwehr und einen Klassetorwart. Jeder einzelne Spieler erfüllt seine Aufgabe und die Mannschaft steht im Vordergrund. Eltern, Trainer und Verein können stolz sein auf diese Truppe.

Ab Ostern werden sich die Jungs auf die neue Saison vorbereiten, die für sie den Wechsel in die C-Jugend beinhaltet. Größerer Ball, längere Spieldauer und stärkere Gegner sind nur drei der Herausforderungen, denen sie sich dann stellen müssen. Die neue Saison wird sicher deutlich härter als die abgelaufene Spielzeit, aber die Jungs freuen sich schon jetzt darauf.

Die D1 in der Saison 2012/13 – das waren: Marvin Bölstler, Max Ceci, Philipp Epple, Philipp Günthner, Marc Ludwig, Nick Müller, Lucca Rumsch, Henrik Salmen, Ben Schwanewedel, Lars Sklorz. Trainer: Jens Schwanewedel



TV Nellingen II - F1

Gelungene Generalprobe

Handball, 3. Liga, Frauen: TV Nellingen II – VfL Waiblingen 26:41 (9:26)

Die Generalprobe für das „Final Four“ ist geglückt. Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen landeten beim TV Nellingen II einen überzeugenden 41:26-Sieg. Bereits zur Halbzeit war die Partie entschieden. Der VfL bot eine Galavorstellung und lag nach 30 Minuten schon 26:9 vorn.


Nach dem klaren Auswärtssieg bleibt der VfL (33:11 Punkte) auf Platz drei der 3. Liga Süd. Diese Position soll in den nach Ostern anstehenden letzten vier Meisterschaftsspielen verteidigt werden. Mit der gegen Nellingen in der ersten Halbzeit gezeigten Einstellung ist das zu schaffen.

Die jungen Gastgeberinnen erzielten die beiden ersten Treffer, doch nach dem kurzen Höhenflug wurden die Gastgeberinnen schnell wieder auf den Boden zurückgeholt. Die Waiblinger legten in der Defensive zu und im dichten VfL-Abwehrnetz verfingen sich fortan die Nellinger Angriffe. Nach ihren Ballgewinnen starteten die Waiblinger erfolgreiche Konter und innerhalb von sieben Minuten wurde aus dem 0:2-Rückstand eine 8:2-Führung.

Die Remstälerinnen blieben am Drücker, waren auch von Nellingens offensiver 3:2:1-Abwehr nicht zu stoppen. Der VfL war auf allen Positionen torgefährlich und erzielte sehenswerte Treffer. Für den Höhepunkt sorgte Tina Stockhorst. Die Kreisläuferin fing einen Gegenstoßpass mit einer Hand im Flug und verwandelte artistisch zum 17:6. Dafür gab es auch Beifall der Nellinger Fans. Die hatten sonst zunächst wenig Grund zur Freude. Ihr Team wurde bis zum 26:9-Pausenstand vom beeindruckend auftretenden VfL förmlich überrollt.

Nach dem Wechsel schaltete Waiblingen dann zwei, drei Gänge zurück. Gegen die nun das Ergebnis verwaltenden VfL-Frauen kamen die engagiert kämpfenden TVN-Girls besser ins Spiel und konnten die zweite Hälfte offen gestalten. Der Gästesieg geriet aber nie in Gefahr. Über 33:18 und 38:22 steuerte das Team dem deutlichen 41:25-Erfolg entgegen. Der war gleichzeitig ein doppeltes Geschenk für Katharina Blum und Katharina Winger. Die Torhüterin und die Rückraumspielerin hatten am Vortag Geburtstag gefeiert.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst, Heimburger, Unseld, Klein, Pfahl, Winger, Bast, Frick, Kotzian, Ramirez.

Quelle: ZVW



Final Four (HVW-Pokal)

Fünfmal zwei Karten für die Pokalfinalspiele

Handball: Final Four in Waiblingen und Stuttgart

Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben das Halbfinale im Verbandspokalwettbewerb erreicht. Ausgetragen werden die letzten beiden Runden der Frauen und der Männer wieder im Final-Four-Wettbewerb, der am kommenden Sonntag in Waiblingen und in der Stuttgarter Scharrena ausgetragen wird. Wir verlosen dazu fünfmal zwei Karten, die für beide Austragungsorte gelten.

Um in die Verlosung zu kommen, müssen Sie uns erst eine Frage richtig beantworten und zudem Abonnent von Waiblinger Kreiszeitung, Winnender oder Welzheimer Zeitung oder der Schorndorfer Nachrichten sein. Die Frage lautet: Wie heißt der Trainer der Waiblinger ersten Frauen-Mannschaft? Schicken Sie die Lösung bis spätestens Dienstag, 19. März, an die Sportredaktion. Das geht per Post (Zeitungsverlag Waiblingen, Albrecht-Villinger-Straße 10, 71332 Waiblingen), per E-Mail (gisbert.niederfuehr@zvw.de) oder per Fax (0 71 51/56 64 02).

Das Final Four beginnt am Sonntag um 11 Uhr in der Waiblinger Rundsporthalle. In der ersten Begegnung stehen sich die Frauenteams von TG Nürtingen und VfL Waiblingen gegenüber. Um 13 Uhr spielen die Männer von HBW Balingen/Weilstetten II gegen den TSV Neuhausen.

Gleichzeitig treffen in der Stuttgarter Scharrena die Frauen von Neckarsulmer SU und SG Herrenberg/Haslach/Kuppingen aufeinander (11 Uhr) und die Männer von TSV Heiningen und TSB Horkheim (13 Uhr). Das Finale der Frauen ist für 15 Uhr angesetzt, das Endspiel der Männer um 17 Uhr. Beide Spiele finden in der Scharrena statt.

Quelle: ZVW



SKV Oberstenfeld - M1

Auswärtssieg nach Aufholjagd

Handball-Württembergliga. Drei Monate mussten die Fans des VfL Waiblingen warten, bis sie wieder einen Auswärtssieg bejubeln durften. Jetzt setzte sich der VfL beim SKV Oberstenfeld mit 33:30 durch.

Lange sah es allerdings nicht danach aus. Mit bis zu vier Toren führten die Oberstenfelder, die sich vehement gegen die Niederlage stemmten. Waiblingen erwischte einen guten Start und führte nach acht Minuten mit 5:3. Flaviu Onofras war kaum wiederzuerkennen, spielte druckvoll und voller Tordrang, doch ansonsten klappte wenig im Waiblinger Angriffsspiel. So konnte der SKV bereits beim 7:6 die erste eigene Führung bejubeln. Ständige Führungswechsel prägten die restliche erste Hälfte. Mit 15:14 für die Gastgeber ging es auch dementsprechend knapp in die Kabinen.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erinnerte viel an das schwache Auftreten vor zwei Wochen in Oberkochen. Oberstenfeld zog auf 20:16 davon, nur wenig deutete auf einen Auswärtssieg hin. Trainer Wolfgang Hezel aber hatte anschließend mit der Einwechslung von Adrian Müller ein glückliches Händchen.

Waiblingen kämpfte sich ins Spiel zurück und erzielte beim 22:22 den Ausgleich. Stark präsentierte sich auch Kreisläufer Marc Kallenberg, der für seine sieben Treffer nur acht Versuche benötigte. Ivan Miletic bestach als sicherer Siebenmeterschütze und auch Johannes Felden traf in dieser Phase besser. Trotzdem war es erneut der SKV, der noch einmal drei Tore vorlegen konnte. Wichtig für die erneute Wende war der zur Pause eingewechselte Marc Krammer und der in der Schlussphase deutlich aufdrehende Axel Steffens. Vom 26:26 bis zum 30:30 wogte das Spiel auf des Messers Schneide hin und her, ehe der VfL in den letzten beiden Minuten das glücklichere und bessere Ende für sich hatte. Dies war ein wichtiger Auswärtssieg vor der zweiwöchigen Osterpause, der Lust machte auf die noch interessanten Derbys bis zum Saisonende. (fra)

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Doll, Hellerich, Tutsch (2), Kallenberg (7), Müller Mayer (1, Felden 3, Härtl, Steffens 7/1, Onofras 5, Baumann 1, Miletic 7/3

Quelle: ZVW



TV Nellingen II - F1

Herbinger hat Derby-Punkte fest eingeplant

Das Team des VfL Waiblingen muss zur Zweitliga-Reserve des TV Nellingen

(twa). Nach der fulminanten Aufholjagd in Haunstetten steht für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen morgen erneut ein Auswärtsspiel an. Im Derby beim TV Nellingen II ist der VfL in der Favoritenrolle.

TV Nellingen II (10. Platz, 15:27 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 31:11 Punkte/Samstag, 17 Uhr). Was war das für ein Spiel in Haunstetten: Nach 39 Minuten hatte der VfL beim Tabellennachbarn mit 12:23 im Hintertreffen gelegen. Dann traf er in 20 Minuten 19-mal ins Tor des Gegners und rettete quasi mit dem Schlusspfiff beim 31:31 einen Punkt.

Der Waiblinger Trainer Paul Herbinger kann sich nicht erinnern, jemals mit einem Team elf Tore aufgeholt zu haben. Mit dem TV Großbottwar habe er einst auch ein Remis gerettet nach einem – allerdings nicht so deutlichen – Rückstand. Lustigerweise gegen den VfL Waiblingen.

Herbinger freut sich, dass sein „Harakiri“ mit der außergewöhnlichen 4:1:1-Abwehr den TSV Haunstetten derart aus der Bahn geworfen hat, dass bei dem nichts mehr funktionierte. „So etwas kann aber auch schiefgehen und in einer Niederlage mit 20 Toren münden. Allzu oft sollte man das nicht machen.“ Zurück blieb beim Trainer ein zwiespältiges Gefühl, schließlich habe seine Mannschaft in den ersten 30 Minuten sehr schlecht gespielt.

Mit diesem Teilerfolg verteidigten die Waiblingerinnen den dritten Platz. Den gilt es nun in den restlichen fünf Spielen zu verteidigen – was allerdings schwer genug werden wird. Der VfL hat im Vergleich zu Haunstetten das deutlich härtere Restprogramm.

Zunächst einmal geht’s morgen zum TV Nellingen II. Gegen die Zweitligareserve des TVN siegte der VfL im Hinspiel mit 34:30. Die Nellingerinnen sind seit drei Spielen sieglos, zuletzt kassierten sie gegen den SV Allensbach eine 17:44-Schlappe. „Da kam Nellingen überhaupt nicht ins Rollen“, sagt Herbinger. Viel besser habe der TVN bei der 27:33-Niederlage in Haunstetten ausgesehen. Nellingen sei in der Regel abhängig davon, ob es Verstärkung von der Zweitligamannschaft bekomme. Auf diese Weise kämen die wechselhaften Leistungen und Resultate zustande. Wobei der TV Nellingen II auch ohne Aushilfen schon gute Spiele gezeigt habe.

Morgen muss der Waiblinger Gegner wahrscheinlich auch ohne auskommen, die erste Mannschaft hat direkt im Anschluss ein wichtiges Spiel gegen die Füchse Berlin. Aufpassen müsse seine Mannschaft auf die treffsichere Rückraumspielerin Jana Schnabel und die Spielgestalterin Annika Blanke. „Auf diese beiden ist das Nellinger Spiel abgestimmt“, sagt Herbinger.

Fehlen wird Steffi Heinz, die schulische Verpflichtungen hat. Sina Bast und Silke Heimburger haben einen Schlag auf die Nase bekommen. Der Coach geht aber davon aus, dass beide einsatzfähig sein werden. „Wir haben einen Sieg fest eingeplant“, sagt Herbinger.

Quelle: ZVW



Grundschulturnier

Grundschule Beinstein und Schillerschule erfolgreich

von Melanie Ader
Bei den 5. Stadtmeisterschaften der Waiblinger Grundschulen im Hallenhandball haben sich die Grundschule Beinstein und die Schillerschule einvernehmlich die Pokale geteilt. Je zwei Meisterschaften gingen an die beiden Schulen.
Aber der Reihe nach. Der Vormittag war den Klassen 1 und 2 gewidmet. Da in der Klassenstufe 1 lediglich zwei Klassen gemeldet hatten, haben die gleich viermal gegeneinander gespielt. Stadtmeister wurde mit knappem Vorsprung die Schillerschule Bittenfeld vor der Staufergrundschule.
Acht Teams aus den Klassen 2 hatten gemeldet. Sie spielten in zwei Gruppen mit anschließendem Halbfinale und Finale. Hier setzten sich in einem packenden Duell die Beinsteiner 2b mit 3:0 gegen die Bittenfelder 2a durch, gefolgt von der Beinsteiner 2a und der Staufer 2a.
Nachmittags dann noch größeres und lauteres Treiben. Die Klasse 3 war mit acht Mannschaften voll bei der Sache. In den Halbfinals hatten die Hegnacher Wild Kids gegen die Beinsteiner 3b die Nase vorn sowie die Beinsteiner 3a gegen die Bittenfelder. Im Endspiel setzte sich klar die Beinsteiner 3b gegen die Hegnacher Wild Kids durch. Bundesligatauglich waren auf jeden Fall die Hegnacher Eltern, die zahlen- und lautstärkemäßig herausragend waren – bestens ausgerüstet mit Fahnen und Wimpeln.
Ein Novum gab es dann bei den vierten Klassen. Nach der Vorrunde standen in den Halbfinals zwei Mannschaften aus der Klasse 4a der Schillerschule. Beide setzten sich gegen vierte Klassen aus Beinstein durch, so dass es zu einem klasseninternen Endspiel kam und natürlich auch zum Stadtmeister Klasse 4a.
Alle Kinder erhielten bei der anschließenden Siegerehrung aus den Händen von Oberbürgermeister Andreas Hesky, der den Einsatz der Helfer und Organisatoren lobte und sich für die Ausrichtung dieser Meisterschaften bedankte, eine Medaille sowie ein persönliches Geschenk, der Pokal der Stadtmeister ging an die beiden Gewinner-Schulen.
Nicht leer aus gingen auch die besten der sieben Koordinationsübungen. Je ein Mädchen und ein Junge aus jeder Klassenstufe erhielt einen Gutschein für ein Damen-Bundesligaspiel, einen Ball sowie eine Tüte mit Bonbons und anderen Überraschungen.

Nach diesem großen Erfolg in diesem Jahr heißt es „auf ein Neues in 2014“.




F1

Lana Holder. Foto: ZVW.

Lana Holder. Foto: ZVW.

Lana Holder kehrt nach Waiblingen zurück

Der VfL hat seinen Kader für die neue Saison beisammen / Sechs Neue, vier Abgänge

Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen freuen sich zur neuen Saison auf eine Rückkehrerin: Lana Holder kommt vom Zweitliga-Tabellenführer SG BBM Bietigheim. Sie ist eine von sechs Neuen. Tanja Pfahl, Tina Stockhorst, Katharina Winger und Munja Kotzian werden nicht mehr dabei sein.


Am Dienstag hatte der VfL die Verpflichtung von Annika Bier vermeldet, jetzt setzt der Drittligist noch einen drauf: Lana Holder wird die SG BBM Bietigheim, die mit großen Schritten dem Aufstieg in die 1. Liga entgegenstrebt, am Ende der Saison verlassen und zu ihren Wurzeln zurückkehren.

„Der VfL ist Lanas alte Liebe“, sagt Jörg Heinz, der sich beim VfL zusammen mit dem Hauptverantwortlichen Nadir Arif um den Frauenbereich kümmert. Holders Kontakt zum VfL sei nie abgebrochen, sagt Heinz. In der neuen Saison treffe sie auf einige Spielerinnen, mit denen sie in der Jugend zusammengespielt habe.

„Ich habe Lana schon im Dezember angeschrieben“, sagt Arif. „Sie stand ganz oben auf unserer Liste.“ Dass Holder gerade ihr Lehramtsstudium beendet hat, kam dem VfL entgegen. Bietigheim werde in der nächsten Saison wohl zweimal vormittags trainieren, was sich mit dem Lehrerberuf nicht vereinbaren lasse. Die Entscheidung für den Job und gegen den Erstliga-Handball sei ihr nicht leichtgefallen, sagt Heinz. „Sie ist immer noch handballverrückt, ehrgeizig und möchte auf einem guten Niveau weiterspielen.“ Arif, beim VfL zudem Jugendkoordinator, freut sich, dass Holder „von sich aus“ angeboten habe, zudem die weibliche D-Jugend zu trainieren.

Arif freut sich auch, dass sich Annika Bier (25) für den VfL entschieden hat. Die Freundin des Bittenfelders Lars Friedrich spielte zuletzt in der 3. Liga West, pausiert in dieser Saison wegen eines Kreuzbandrisses. Sie habe Angebote von etlichen Vereinen gehabt, sich letztlich aber für den ranghöchsten Club entschieden. Wegen ihrer guten Wurftechnik sei sie sowohl auf Links- als auch auf Rechtsaußen einsetzbar.

Gleich drei Neue kommen vom Waiblinger Ligakonkurrenten TV Nellingen II, zwei trugen bereits das Trikot des VfL: Cora Goldmann (18) ist für die Kreismitte vorgesehen, Mara Seitzer (19) für Rechtsaußen. Mit Lisa Fleischer (19) hat der VfL eine dritte Torhüterin. „Sie sind zwar alle sehr jung“, sagt Arif. „Aber sie haben schon Drittligaerfahrung gesammelt.“ Aus der eigenen Jugend wird Denise Körner (18) nach oben rücken, sie hat auch Einsätze im Württembergliga-Team hinter sich.

Mit Tanja Pfahl wird der VfL eine etablierte Spielerin verlieren. Die 29-Jährige kämpft schon länger mit hartnäckigen Verletzungen. Am Ende der Saison wird Schluss sein. „Dafür haben wir natürlich Verständnis, auch wenn wir ihren Entschluss sehr bedauern“, sagt Heinz. „Sie hat immer zum VfL gehalten.“

Nicht verlängert hat der VfL den Vertrag mit Tina Stockhorst (26). Auch Munja Kotzian (21) wird den VfL wieder verlassen. Die Rechtsaußen zieht’s aus beruflichen Gründen nach Villingen. Katharina Winger hat den Verantwortlichen des VfL am Montag mitgeteilt, dass sie in der neuen Saison nicht mit ihr planen dürfen. Damit stehen dem Trainer Paul Herbinger, dessen Vertrag bereits im Dezember verlängert worden war, 14 Spielerinnen zur Verfügung. Inklusive drei Torhüterinnen.

„Ich denke, wir haben eine gute Mischung beieinander“, sagt Arif. Außer Denise Körner bringen alle Spielerinnen zumindest Drittligaerfahrung mit. Das Saisonziel werde dem ähneln, das vor der aktuellen Saison ausgegeben worden war. „Wir möchten unter die ersten drei“, sagt Jörg Heinz. „Wir möchten uns stets verbessern und irgendwann wieder ganz oben anklopfen.“ Dabei sollen weiterhin Seriosität und gute Ausbildung die Trümpfe des VfL sein.

Auch Trainer Paul Herbinger ist zufrieden mit der Zusammenstellung des Kaders. „Sicher hätte ich gerne zwei oder drei Spielerinnen mehr gehabt“, sagt er. Doch er habe „volles Verständnis“ dafür, dass der Verein kein finanzielles Risiko eingehe.

Quelle: ZVW



F2 - TSV Bönnigheim

Waiblingen II ohne Spielerinnen aus der ersten Mannschaft

VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:34 Punkte) – TSV Bönnigheim (8. Platz, 15:19 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Der Trainer des VfL Waiblingen II, Nadir Arif, sehnt das Ende der Saison herbei. Die Doppelbelastung seiner Mannschaft mit Partien bei der A-Jugend und den Aktiven hat viel Kraft gekostet. Immerhin endete am Wochenende die Spielzeit in der Württembergliga der A-Jugend. Es stehen aber noch Qualifikationsspiele auf dem Programm. Um die Spielerinnen nicht zu überlasten, „werde ich ihnen über Ostern freigeben“. Bei den Aktiven unterlag das Team zuletzt bei der SG Ober-/Unterhausen mit 17:38. Mit dem Spiel war der Trainer nicht zufrieden. „Wir haben schon relativ früh technische Fehler gemacht.“ Nadir Arif lobt aber den Einsatz seines Teams. Aufgrund von schulisch und krankheitsbedingten Absagen hatte er nur sieben Feldspielerinnen zur Verfügung gehabt. Nun geht es nach Bönnigheim. In der Hinrunde verlor Waiblingen II nur mit 24:28, allerdings hatte der Coach da auf Spielerinnen aus dem Drittligakader zurückgreifen können. Das wird diesmal nicht der Fall sein, weil die erste Mannschaft parallel spielt. „In Bönnigheim brauchen wir uns aber nicht zu verstecken. Je länger wir das Spiel offenhalten, desto nervöser wird der Gegner.“

Quelle: ZVW



Freundeskreis

Freundeskreis

Freundeskreis meets VfL

von Steffen Leßig
Am Dienstagabend traf sich der Freundeskreis mit der VfL Handballabteilung und Spielerinnen und Spielern bei den Fellbacher Weingärtnern. Freundeskreisvorsitzender Dr. Frank Scholl konnte über 30 Gäste begrüßen. Die Abteilung gab einen Rückblick auf die Saison sowie einen Ausblick auf die kommende Spielzeit 2013/2014. In einer angenehmen Atmosphäre wurden bei leckerem Wein auch interessante Gespräche geführt.



M1

Christian Abelmann kehrt wieder zurück in den Kader.

Christian Abelmann kehrt wieder zurück in den Kader.

Kaderplanung abgeschlossen

Mit den Verpflichtungen von Christian Abelmann und Christian Tutsch sind die Kaderplanungen des VfL Waiblingen für die Saison 2013/2014 in der Württembergliga Süd abgeschlossen.
Abelmann kehrt nach einem siebenmonatigen Auslandspraktikum in Chicago zum VfL zurück und hat bereits das Training wieder aufgenommen.
Tutsch, der bereits in der Regionalliga für den VfL spielte, wechselt vom SV Remshalden zu den Waiblingern.
„Wir sind sehr froh, bereits so frühzeitig unseren Kader zu haben. Weitere Verpflichtungen sind nicht mehr vorgesehen,“ so Spielleiter Thomas Schmid.



mC - JSG Echaz/Erms

Zu hohe Niederlage

Männliche C-Jugend Oberliga Staffel 1

VFL Waiblingen – JSG Echaz Erms 25:34 (10:15)

von Frank Ader
Eine unnötige Niederlage holte sich die Waiblinger C-Jugend gegen die JSG Echaz Erms ab. Vor allem in der Höhe spiegelt das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder.
Der VFL begann glänzend und spielte sich in jedem Angriff eine gute Torchance heraus. Nach 6 Minuten nahmen die Gäste bereits ihre Auszeit und statt 3:2 hätte die Führung schon viel deutlicher ausfallen müssen. Nach dem 7:7 Zwischenstand genügte eine kleine Schwächephase und die JSG zog auf 12:7 davon. Zu Beginn der 2. Halbzeit dominierte erneut Waiblingen die Begegnung und verkürzte auf 17:19. Mauriz Rebstock und Hannes Luckert trafen nach belieben und auch Tim Schulte zeigte in Hälfte Zwei ein besseres Wurfrepartoir. Doch nach dem 19:22 stellte die Abwehr kollektiv die Arbeit ein, Echaz hatte kaum mehr Mühe zu einfachen Toren zu gelangen. Der Rückstand wuchs schnell an und die 25:34 Niederlage war nicht mehr zu vermeiden.

VfL WN: Brecht, Bauer; Lehmkühler 2, Rauscher, Beisser 1, Ludwig 2,Luckert 5, Ader 5(1), Schmidt, Rebstock 7(2), Bücheler, Schulte 3.



TV Möglingen - wA

Bild: Tabea Schmidt mit 8 Toren sehr treffsicher.

Bild: Tabea Schmidt mit 8 Toren sehr treffsicher.

Weibliche A Jugend
Württembergliga

Möglingen - VfL Waiblingen 26:37 (14:21)

von Steffen Leßig
Mit einem deutlichen Sieg gegen Möglingen schlossen die Waiblingerinnen ihre A-Jugend-Saison erfolgreich als Tabellendritter ab und bedankten sich somit auch bei dem neuen Co-Trainer Adrian Müller, für den es das erste Spiel war. Mit diesem letzten Spiel verabschiedeten sich Stefanie Weidinger und Denise Körner aufgrund ihres Alters und leider auch Laura Matuschek aus bekanntem gesundheitlichem Grund.

Der VfL zeigte einen schönen Tempohandball und setzte sich von Beginn an deutlich ab. Nach 12 Minuten führten die Gäste mit 12:2 und gaben diese Führung auch nicht mehr aus der Hand. Eine starke Leistung zeigten vor allem Pauline Otto und Tabea Schmidt. Dass die Abwehr jedoch nicht so funktionierte wie gewollt wurde Mitte der zweiten Halbzeit deutlich, als die Gastgeberinnen ihren Rückstand auf 22:26 verkürzten. Zum Schluss drückten die Waiblingerinnen nochmal aufs Gas und gewannen souverän und verdient mit 26:37.

In Folge der schlechten Abwehrarbeit in diesem Spiel sagt Trainer Nadir Arif: "Wir werden in der neuen Vorbereitung mehr im Bereich Abwehr arbeiten, dies ist in der laufenden Saison zu kurz gekommen."
Arif ist aufgrund der Doppelbelastung letztendlich trotzdem mit dem 3.Platz in der Württembergliga zufrieden, ärgert sich jedoch, gegen Köngen zweimal so deutlich verloren zu haben. Diese Niederlagen waren unnötig.“

Bauer, Otto; Weidinger, Torregrossa (3), Fröhlich (1), Stadler 4/2, Rützler (1), Fischer (1), Leßig L. (7/2), Schmidt (8), Lier (4), Kopp (5), Leßig K. (3)



SG Ober/Unterhausen - F2

Bild: Lisa Rützler mit 7 Treffern erfolgreichste Werferin.

Bild: Lisa Rützler mit 7 Treffern erfolgreichste Werferin.

Klare Niederlage

Frauen 2 Württembergliga-Nord

SG Ober/Unterhausen - VfL Waiblingen 38:17 (18:9)

von Steffen Leßig
Am Sonntagabend war der VfL Waiblingen 2 zu Gast bei der SG Ober/Unterhausen.
Dem VfL stand nur ein kleiner Kader von 7 Feldspielerinnen zur Verfügung, daher rechnete man schon mit einer Niederlage. Hinzu kam das A-Jugendspiel vom Samstag, bei dem alle Spielerinnen mitwirkten.


Zu Anfang des Spiels jedoch wies nichts auf eine klare Dominanz der SG hin. Bis zur vierten Minute erzielten beide Mannschaften keine Tore. Dann erst kam die SG zu ihrem ersten Treffer. Auch Waiblingen fand ins Spiel und glich aus. Erst in der 18. Minute lag die SG klar mit 6 Toren in Führung. Hätte Pauline Otto im Waiblinger Tor nicht noch vier freie Würfe in Folge gehalten, wäre der 18:9 Pausenstand noch höher ausgefallen.

In der zweiten Hälfte machten sich das A-Jugendspiel vom Vortag und der kleine Kader bemerkbar. Etliche technische Fehler unterliefen den Gästen, die jedes Mal mit einem Gegenstoß bestraft wurden. Auch unnötige 2-Minuten-Strafen des VfL zehrten an den Nerven der Spielerinnen. Einzig die eingewechselte Hanna Bauer im Tor hielt gut, so dass der 38:17 Endstand noch höher ausfallen hätte können. „Wir machen uns mit den unnötigen technischen Fehlern das Leben schwer.“ meint Trainer Nadir Arif enttäuscht.

VfL: Bauer, Otto; Weidinger, Stadler (1), Leßig (1), Rützler 7/3, Goldmann (5), Lier (3), Kopp (1)



M1 - NSU Neckarsulm

Yvan Miletic machte gegen Neckarsulm sein bestes Spiel im Waiblinger Trikot.Foto: ZVW

Yvan Miletic machte gegen Neckarsulm sein bestes Spiel im Waiblinger Trikot.Foto: ZVW

Waiblinger Männer zeigen die richtige Reaktion

Handball-Württembergliga, Männer: VfL Waiblingen – Neckarsulmer SU 36:31 (17:15)

Die richtige Reaktion auf die Niederlage in Oberkochen haben die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen gegen die Neckarsulmer Sport-Union gezeigt. In einer guten Partie gewann der VfL nach einer konzentrierten Leistung verdient mit 36:31.


Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Marc Kallenberg und als Reaktion auf das schwache Spiel der vergangenen Woche begann VfL-Trainer Wolfgang Hezel mit einer stark veränderten Aufstellung. Trotz eines von Beginn an engagierten Auftretens vermeldete die Anzeigetafel erst einmal den 0:2-Rückstand. Zwei verworfene Siebenmeter und ein verschossener Gegenstoß führten dazu. Doch spielerisch lief es von Beginn an hervorragend, diese Überlegenheit wurde auch schnell in Tore umgemünzt. Ganz stark waren die Halbspieler Johannes Felden auf Halbrechts, dem seine lange Verletzungspause überhaupt nicht mehr anzumerken ist, und Ivan Miletic auf Halblinks, der sein bestes Spiel im Waiblinger Trikot machte. Die schnellen Außen Holger Mayer und Steffen Härtl waren in erster Linie bei Gegenstößen erfolgreich und Axel Steffens überzeugte als souveräner Spielmacher. In der Abwehr überzeugte Marcus Hellerich im Mittelblock und Marc Krammer war über 60 Minuten ein starker Rückhalt im Waiblinger Tor. Beim 11:8 führte Waiblingen zum ersten Mal mit drei Toren, aber Neckarsulm, angetrieben vom überragenden Henning Tittel, kämpfte sich zurück. So blieb die Partie bis zum 17:15-Halbzeitstand ausgeglichen und offen. In der zweiten Hälfte agierte Waiblingen noch selbstbewusster und legte im Angriff eine weitere Schippe drauf. Sebastian Bürkle traf auch von der eher ungeliebten Außenposition und der Vorsprung wuchs stetig an. Beim 27:21 betrug er zum ersten Mal sechs Tore und am Sieg gab es keinen Zweifel mehr. Bis zum 35:28 behielt der VfL sein hohes Level und am Ende war der 36:31- Sieg hochverdient. Mit diesem Auftreten setzte das Team ein Zeichen, dass, wenn es auch sportlich um nichts mehr geht, die Saison längst nicht abgehakt ist.

VfL Waiblingen: Doll; Hammelmann, Krammer; Hellerich (3), Kallenberg , Müller, Mayer (4), Felden (7), Bürkle (4), Steffens (8/2), Onofras, Baumann, Miletic (8/1), Härtl (2).

Quelle: ZVW



TSV Haunstetten - F1

VfL erkämpft sich nach elf Toren Rückstand einen Punkt

Handball, 3. Liga, Frauen: TSV Haunstetten – VfL Waiblingen 31:31 (17:12)

(pm). Dieses kuriose Partie werden Spielerinnen und Fans so schnell nicht vergessen. Die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen lagen beim TSV Haunstetten nach 40 Minuten 12:23 zurück und machten den Elf-Tore-Rückstand mit einer kämpferisch großartigen Leistung in der Schlussphase noch wett. Am Ende stand es 31:31. Der VfL bleibt damit Dritter vor Haunstetten.

Wegen eines großen Staus kam der VfL verspätet in der Augsburger Vorstadt an. Anfangs schienen die Gäste noch im Bus zu sitzen. Problemlos spazierte Haunstetten durch die VfL-Abwehr, lag schnell 5:1 vorn. Nach einer als Weckruf gedachten Auszeit kamen die Remstälerinnen zwar auf 7:5 heran, doch danach vergrößerte Haunstetten seinen Vorsprung wieder auf fünf Tore und behauptete diesen bis zur Pause (17:12).

Nach dem Wechsel spielte der VfL besser, wurde aber zunächst nicht belohnt. Die Schiedsrichter standen mit der Vorteilsregelung oft auf Kriegsfuß, pfiffen mehrere einwandfrei erzielte Tore zurück. Statt der erhofften Aufholjagd passierte genau das Gegenteil. Nach 40 Minuten schien das Spiel entschieden. Haunstetten führte 23:12, Waiblingen drohte ein Debakel. Was dann passierte, haben auch alte Handball-Hasen noch selten erlebt. Der VfL nahm eine Auszeit, wechselte die komplette Mannschaft aus und spielte danach „Alles oder Nichts“. Mit der ungewöhnlichen 4:1:1-Abwehr, die von Waiblingen zuvor nie praktiziert wurde, verwirrte es den bis dahin souverän auftretenden Gegner völlig. An einen Punktgewinn war zwar zunächst nicht zu denken, aber immerhin wurde der Rückstand Schritt für Schritt verkürzt. Nach 50 Minuten sah Haunstetten beim 29:22 immer noch wie der sichere Sieger aus, aber der VfL hatte Blut geleckt. Unseld, Winger und Ramirez führten ihr Team innerhalb von drei Minuten bis auf 29:26 heran. Nun reagierte der TSV mit einer Auszeit. Damit wurde die Waiblinger Aufholjagd kurzzeitig gestoppt. Aber auch die 31:27-Führung des TSV nach 55 Minuten steckte der VfL weg. Die Abwehr und Torhüterin Blum ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. Winger und Heinz führten ihr Team zum 31:29 heran, Heimburger sorgte mit einem Doppelschlag für den 31:31-Ausgleich. In den verbleibenden 30 Sekunden hatte der VfL sogar die Siegchance. Die Abwehr fing einen Querpass ab, startete zum Konter. Doch die Schiedsrichter wollten zur Überraschung aller ein Foul gesehen haben. Eine Fehlentscheidung, über die sich VfL-Trainer Herbinger so ärgerte, dass er noch die Rote Karte sah. Zum Glück für die Gäste konnte Haunstetten mit dem geschenkten Ball nichts mehr anfangen. Der letzte TSV-Angriff verpuffte, Waiblingen bejubelte einen nach dem hohen Rückstand sensationellen Punktgewinn.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (3), Heimburger (3), Unseld (4), Klein (2), Pfahl, Heinz (2), Brugger (4), Winger (3), Bast (1), Frick (4), Kotzian (1), Ramirez (4).

Quelle: ZVW



M1 - NSU Neckarsulm

Erfolgreiche Wiedergutmachung

Handball Württembergliga Männer VfL Waiblingen – NSU Neckarsulm 36:31 (17:15)

von Frank Ader
Die richtige Reaktion auf die Niederlage in Oberkochen zeigte der VfL Waiblingen gegen die NSU Neckarsulm. In einer guten Partie gewann der VfL nach einer konzentrierten Leistung verdient mit 36:31.

Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Marc Kallenberg und als Reaktion auf das schwache Spiel der vergangenen Woche begann Trainer Wolfgang Hezel mit einer stark veränderten Aufstellung die Partie. Trotz eines von Beginn an engagierten Auftretens vermeldete die Anzeigetafel erst einmal einen 0:2 Rückstand. Zwei verworfene Siebenmeter und ein verschossener Gegenstoß führten zu diesem frühen Rückstand. Doch spielerisch lief es von Beginn an hervorragend, diese Überlegenheit wurde dann auch schnell in Tore umgemünzt. Ganz stark waren die Halbspieler Johannes Felden auf Halbrechts, dem man seine lange Verletzungspause überhaupt nicht mehr anmerkt, und Ivan Miletic auf Halblinks, der sicherlich sein bestes Spiel im Waiblinger Trikot machte. Die schnellen Außen Holger Mayer und Steffen Härtl waren in erster Linie bei Gegenstößen erfolgreich und Axel Steffens überzeugte als souveräner Spielmacher. In der Abwehr überzeugte Marcus Hellerich im Mittelblock und Marc Krammer war über 60 Minuten ein starker Rückhalt im Waiblinger Tor. Beim 11:8 führte Waiblingen zum ersten Mal mit drei Toren, aber Neckarsulm, angetrieben vom überragenden Henning Tittel, kämpfte sich zurück so blieb die Partie bis zum 17.15 Halbzeitstand ausgeglichen und offen.

In der zweiten Hälfte agierte Waiblingen noch selbstbewusster und legte im Angriff eine weitere Schippe drauf. Sebastian Bürkle traf auch von der eher ungeliebten Außenposition und der Vorsprung wuchs stetig an. Beim 27:21 betrug er zum ersten Mal sechs Tore und am Sieger gab es keinen Zweifel mehr. Bis zum 35:28 behielten die Remstäler ihr hohes Level und am Ende war der 36:31 Sieg hoch verdient. Mit diesem Auftreten setzte die Mannschaft ein deutliches Zeichen, dass, wenn es auch sportlich um nichts mehr geht, die Saison noch längst nicht abgehakt ist.

VfL Waiblingen: Doll; Hammelmann, Krammer; Hellerich 3, Kallenberg , Müller, Mayer 4, Felden 7, Bürkle 4, Steffens 8/2, Onofras, Baumann, Miletic 8/1, Härtl 2



F1

F1

Annika Bier verstärkt VfL-Damen

Erster Neuzugang für die Waiblinger Handballerinnen. In der nächsten Saison geht Annika Bier für den VfL auf Torjagd. Die Studentin kam durch das Engagement ihres Freundes Lars Friedrich beim TV Bittenfeld ins Schwabenland. Zuvor spielte sie bei den West-Drittligisten TuS Nettelstedt und SG Kleenheim und zählte dort zu den erfolgreichsten Torwerferinnen. In der laufenden Saison pausiert die am Sonntag ihren 25. Geburtstag feiernde Bier wegen eines Kreuzbandrisses. Der frühere Bundesligatrainer Lucky Cojocar, in Kleenheim Coach der als Links- und Rechtsaußen einsetzbaren Spielerin, hält große Stücke auf die Neu-Waiblingerin: „Jeder Trainer, der eine solche Spielerin in der Mannschaft hat, darf sich freuen. Sie ist abwehrstark, hat ein gutes Gegenstoßverhalten und eine echte Team-Playerin.“ Das möchte Annika Bier auch beim VfL unter Beweis stellen. Sie hat klare Ziele: „Nach der Verletzung zuerst Spielpraxis sammeln, dann mit dem VfL oben mitspielen und gucken, wo es für uns hingeht.“



M1 - NSU Neckarsulm

VfL Waiblingen (8. Platz, 23:17 Punkte) – Neckarsulmer SU (6. Platz, 26:16 Punkte; Samstag, 20 Uhr).
„Absolut sauer“ war VfL-Interimscoach Wolfgang Hezel auf sein Team nach der peinlichen 25:26-Pleite beim Tabellenletzten Oberkochen. „Wir haben einen sehr schlechten Tag erwischt.“ Einige Waiblinger Spieler sogar einen „rabenschwarzen“. Sie hätten den Gegner, der bis dahin überhaupt erst zwei Pluspunkte gesammelt hatte, wohl unterschätzt. Die mangelnde Einstellung sei vielleicht auch eine Konsequenz daraus, dass es für den VfL um nichts mehr geht, seit der Aufstiegstraum geplatzt ist. Für Hezel ist das keine Entschuldigung, er nimmt die Mannschaft in die Pflicht. „Gegen Neckarsulm möchte ich ein couragiertes Auftreten sehen. Ich erwarte von jedem Spieler, dass er topmotiviert ins Spiel geht und unbedingt um den Sieg kämpft. Das sind wir den Fans, dem Verein und der Mannschaft schuldig.“ In der Hinrunde verlor Waiblingen bei der Sport-Union mit 34:40. Jetzt hat das Team die Chance zur Revanche. Hezel warnt vor den starken gegnerischen Rückraumspielern Clemens Borchardt, wenn er denn spielt, und Lars Neuffer. Beim VfL wird erneut Uli Schmid fehlen (Ausland).

Quelle: ZVW



TSV Haunstetten - F1

Luxusproblem: VfL fast komplett

Handball, 3. Liga, Frauen: Waiblingen muss zum Vierten TSV Haunstetten

Mehr gefordert als zuletzt waren die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen gegen Freiburg. Morgen dürfte es in Haunstetten noch eine Nuance schwieriger werden: Der TSV sitzt dem VfL als Vierter im Nacken. Zum ersten Mal in der Rückrunde hat der VfL nahezu einen kompletten Kader.


TSV Haunstetten (4. Platz, 27:11 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 30:10 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Erst in der Schlussphase schüttelte der VfL Waiblingen die hartnäckigen, aber ersatzgeschwächten Freiburgerinnen ab und siegte mit 34:30. „Die zweiten 30 Minuten waren ganz ordentlich“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Im ersten Spielabschnitt hätten seine Spielerinnen zu sehr reagiert und nicht agiert. Die 30 Gegentreffer schmeckten dem Coach nicht. „Das waren ein paar zu viel.“

Weil der TSV Haunstetten erwartungsgemäß mit 25:32 beim Tabellenzweiten SV Allensbach verlor, festigten die Waiblingerinnen den zweiten Rang auch nach Minuspunkten. Noch hat Haunstetten ein Spiel weniger ausgetragen als der VfL. Der kann morgen einen großen Schritt machen: Sollte er beim Verfolger die Punkte mitnehmen, hat er gute Karten, den dritten Platz bei dann noch fünf Partien ins Ziel zu retten. „Allerdings haben wir auch danach noch schwere Spiele“, sagt Herbinger. Unter anderem beim Zweiten SV Allensbach und das württembergische Derby in Herrenberg.

Zunächst richtet sich Herbingers Blick auf die Partie morgen in Haunstetten. Im Hinspiel hatte der VfL mit 35:29 überraschend klar die Nase vorn. „Das war eines unsere besten Saisonspiele“, sagt Herbinger. Morgen indes dürfte es enger zugehen. Zumal der Waiblinger Gegner ganz gut in Form scheint. Dem Aufstiegskandidaten Allensbach verlangte er zuletzt bei der 25:32-Niederlage jedenfalls alles ab.

Wie immer hat sich Herbinger über den Gegner informiert. Prunkstück sei die offensive, aggressive Abwehr des TSV Haunstetten. Besonders hervor ragten die starke Linkshänderin Annika Schmid, Spielgestalterin Patricia Horner und Franziska Hochmair am Kreis.

Die personellen Voraussetzungen beim VfL sind so gut wie schon lange nicht mehr: Herbinger meldete im Training einen „Rekordbesuch“. Tanja Pfahl ist nach ihrer Knieverletzung wieder einsatzfähig, auch Anja Brugger bekommt von FA Göppingen höchstwahrscheinlich die Freigabe. Damit hat der Waiblinger Trainer in der Rückrunde – mit Ausnahme der verletzten Tanja Padutsch – erstmals alle Spielerinnen zur Verfügung und damit ein Luxusproblem allen voran im Rückraum. Hier tummeln sich gleich acht Spielerinnen. Herbinger nimmt’s gelassen: „Besser so, als wenn wir niemanden zum Wechseln hätten.“

Quelle: ZVW



F2

SG Ober-/Unterhausen (5. Platz, 16:16 Punkte) – VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:32 Punkte; Sonntag, 17 Uhr).
Zwei Wochen lang hat der VfL II spielfrei gehabt. Zuvor hätte es fast zum ersten Punktgewinn der Saison gereicht. Verstärkt mit Sulamith Klein und Stephanie Frick aus dem Drittligakader unterlag Waiblingen II der SG Schorndorf mit 30:31. „Den Mädels hat es Spaß gemacht, mal wieder ein enges Spiel zu haben“, sagt VfL-Trainer Nadir Arif. „Die Niederlage war sehr unglücklich. Ein Punkt wäre verdient gewesen.“ Arif kritisiert die Schiedsrichterleistung, insbesondere die Siebenmeterentscheidung, die zum Siegtor für Schorndorf führte. „Darüber habe ich mich geärgert.“ Wenn’s so weitergeht, wird Waiblingen II am Saisonende absteigen, ohne einen Punkt geholt zu haben. Der VfL will dennoch seiner Linie treu bleiben und weiter auf seine A-Jugend setzen. In Oberhausen erwartet Arif eine interessante Partie. Für die SG „geht nichts mehr nach oben und unten“. Vielleicht werde der Verein in der Partie gegen den VfL II junge Spielerinnen testen. „Wir freuen uns aufs Spiel und hoffen auf eine volle Halle. Abschlachten lassen wir uns nicht.“

Quelle: ZVW



M1

VfL verpflichtet Michael Gerlich

Mit der Verpflichtung des 22jährigen Michael Gerlich ist die Personalplanung der Handballabteilung des VfL für die kommende Saison so gut wie abgeschlossen. Der 196 cm große Rückraumspieler wechselt vom Württembergligisten HC Wernau an die Rems. In der Jugend spielte der Rechtshänder beim TSV Mindelheim und genoss zusammen mit seinem Bruder die Ausbildungsschule des SC Magdeburgs. Als Aktiver war er in der 3. Bundesliga bei der SG Pforzheim/Euitingen aktiv bevor er zum HC Wernau wechselte. „Ich bin mit der Kaderzusammenstellung sehr zufrieden“, so der neue Trainer Michael Abele des VfL.



M2 - EK/SV Winnenden

Traumstart und Zittersieg

Handball BL Männer

VFL Waiblingen 2 – EK/SV Winnenden 26 : 25 (14 : 8)

von Frank Ader
Am Schluss reichte es noch geradeso zum so wichtigen Heimsieg. In der ersten Halbzeit sah es eher nach einem beschaulichen Handballabend aus, doch nachlassende Kräfte und Angst vor der eigenen Courage brachten die Gäste zurück ins Spiel.

Mit einem fantastischen Traumstart eröffnete Waiblingen das Spiel. Eine bärenstarke Abwehrleistung mit einem überragenden Steffen Zwicker im Tor war der Grundstein für den Erfolg. Im Angriff traf Tobias Becker nach Belieben. Aber auch schön herausgespielte Treffer abgeschlossen von Sören Winkler oder Joakim Schwarz prägten das Spiel. Bis zum 9:2 lief es wie aus einem Guss. Erst als der Angriffsmotor ins Stottern geriet fanden die Gäste besser ins Spiel. Johannes Felden sorgte dafür, dass zur Halbzeit immer noch eine beruhigende 14:8 Führung auf der Hallenuhr stand.
Sichtbar gehemmt ohne jegliches Selbstvertrauen beim Wurf, der VFL war nach der Pause nicht wiederzuerkennen. Winnenden schnupperte Morgenluft und verkürzte den Rückstand langsam aber stetig. Und beim 21:21 stand es tatsächlich Unentschieden, das Spiel begann von Neuem. Zum Glück konnte sich Trainer Andreas Österle auf Joakim Schwarz verlassen der scheinbar ohne Nerven 3 7-Meter verwandelte und auch bei seinen 6 Feldtoren ein großes Wurfrepertoire zeigte. Die Ib ging mit 23:21 und 24:22 in Front, aber die Gäste erkämpften sich den Ausgleich zurück. Am Ende entschieden sicherlich auch das Glück und ein cooler Johannes Felden mit seinem 26:24 die Begegnung, Der letzte Treffer zum 26:25 Endstand kam zu spät und bedeutete nur noch eine Ergebniskorrektur.

Waiblingen: Zwicker, Ader ; Winkler 2, Kugel, Felden 5, Westhäuser 1, Dorn, Becker 6,
Schwarz 9(3), Abelmann, Härtl 1, Dragin 1, Kallenberg , Benhelm.
  
Winnenden: Heib,Rothfuß, Goretzki; S. Sommer3, Gerk 2, Horisco 3, Föll 1, Weissert 4, R. Sommer 7(5), Haupt 4,Rittberger, Kischel 1.



mC - JSG Bal./Weilst.

Erster Waiblinger Oberligasieg

Männliche C-Jugend Oberliga Staffel 1

VFL Waiblingen – JSG Balingen Weilstetten 27:26 (13:13)

von Frank Ader
Mit einer riesigen Energieleistung aber auch einigen schönen handballerischen Leckerbissen und zweier guter Torhüter erreichte die Waiblinger C-Jugend gegen den Bundesliganachwuchs aus Balingen die ersten Oberligapunkte.

Dabei fehlten beide etatmäßigen Rechtsaußen und auch der Kreisläufer musste kurzfristig mit Grippe absagen. Philipp Rauscher nutzte jedoch seine Chancen am Kreis kompromisslos aus, und wurde mit 8 Treffern der erfolgreichste Schütze des Spiels.
Bis zum 8:11 dominierten die Gäste das Spiel. Der VFL hatte in der Abwehr viele Probleme und ging im Angriff zu leichtfertig mit den guten Chancen um. Gegen die immer offensivere Gästeabwehr gegen Ende der ersten Halbzeit setzten sich Mauriz Rebstock und Carsten Lehmkühler energisch durch. Kurz vor der Pause erzielte Julius Bücheler gar die 13:12 Führung. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb die JSG stets in Führung. Ein Torhüterwechsel brachte schließlich die Wende. Der gut haltende Nick Pennekamp wurde von Marco Brecht abgelöst und Brecht wurde minutenlang zum unüberwindbaren Fels in der Brandung. Lukas Ader zog das Spiel trotz Schmerzen immer mehr an sich und auf die zielsicheren Würfe von Hannes Luckert fand der sicherlich nicht schlechte Balinger Torwart keine Antworten. Aus einem 18:20 Rückstand wurde eine 23:20 Führung und trotz sichtbar nachlassenden Kräften sah Waiblingen bis zum 27:23 wie der sichere Sieger aus. Am Ende benötigten die Remstäler noch die letzte Auszeit und verwalteten an der Eckfahne den vielumjubelten 27:26 Sieg.

VfL WN: Brecht, Pennekamp; Lehmkühler 3, Rauscher 8, Beisser, Luckert 6, Ader 3, Schmidt, Rebstock 6, Bücheler 1, Dedner.



Gewinnspiel

Gewinnspiel

FÜCHSE BERLIN zu Gast beim Bonbonmeister® Kaiser in Waiblingen

Gewinnspiel: Nachwuchs trifft Lieblingsspieler

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bonbonmeister® Kaiser verlost 5 Tickets für ein „Meet and Greet“ mit den Spielern der Füchse Berlin am 12. März in Waiblingen.

Alle Jugendspieler der regionalen Handball-Clubs sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben.

Es winken spannende Gespräche mit den Handballprofis aus Berlin, ein Foto mit dem Lieblingsspieler und ein Blick hinter die Kulissen. .

Der Bonbonmeister® Kaiser hat sich neu aufgestellt und ist seit diesem Jahr Premium-Sponsor der in der 1. Liga spielenden Handballmannschaften Füchse Berlin und Bregenz Handball. Im Zuge des Bundesliga-Spiels in Balingen besuchen die Füchse ihren neuen Sponsor einen Tag

zuvor in Waiblingen.

Nachwuchsarbeit wird auch bei den Füchsen Berlin groß geschrieben - ein Grund für den Erfolg des Clubs unter der Leitung von Bob Hanning und für den Bonbonmeister® Kaiser willkommener Anlass, 5 Jugendspielern diese einmalige Möglichkeit zu bieten.

Es würde uns freuen, wenn Sie diese Einladung an die Jugendspieler weiterleiten. Im Anhang haben wir eine Information für die Spieler vorbereitet.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Brigitte Huebner.

Es grüßt Sie

Ihr Bonbonmeister®

Fr. Kaiser GmbH


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HSG Oberkochen - M1

Waiblingen blamiert sich beim Schlusslicht

Handball Württembergliga Männer

HSG Oberkochen-Königsbronn – VfL Waiblingen 26:25 (13:14

von Frank Ader
Mit einer indiskutablen, teilweise lustlosen Leistung blamierte sich Waiblingen kräftig beim Tabellenschlusslicht. Trotz der schlechten Leistung war am Ende ein Sieg möglich, wurde aber im letzten Angriff weggeworfen und die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber durften ihrerseits noch den Siegtreffer bejubeln.

Die erste Halbzeit verlief noch einigermaßen standesgemäß. Der zu Beginn noch treffsichere Axel Steffens, Arne Baumann und Marc Kallenberg sorgten für eine zwei Tore Führung. Maik Hammelmann hielt einige starke Würfe und bis zum 11: 9 warteten die mitgereisten Fans auf einen Zwischenspurt ihrer Mannschaft und eine frühe Vorentscheidung. Doch die Gastgeber witterten Morgenluft und hielten den Rückstand bis zum 13:14 Halbzeitstand immer in Grenzen.

Bis zum 17:16 durch Holger Mayer sah man auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Doch wer dachte, es ginge nicht schlimmer, wurde eines besseren belehrt. Nach zehn völlig lustlosen Waiblinger Minuten führte die HSG mit 21:18 und dies auch noch hoch verdient. Und wenn es mal nicht läuft, ist der Schalter auch nicht mehr so einfach umzulegen. Bis zum 24:20 für Oberkochen deutete nichts auf eine Wende hin. Ausgerechnet der bis dahin nur durch Fehlwürfe auffallende Sebastian Bürkle läutete mit drei schönen Toren den kaum mehr erwarteten Waiblinger Endspurt ein. Nach zwei weiteren Treffern durch Marc Kallenberg stand es tatsächlich 25:25. Der VfL hatte wirklich noch die Chance, in der Schlussminute bei eigenem Ballbesitz den nicht mehr erwarteten Auswärtssieg einzufahren. Doch derletzte Wurf wurde eine Beute des starken Königsbronner Keepers und der aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber erzielte noch den Siegtreffer.

Zu Buche steht also eine Auswärtsniederlage – doch ein Siebenmeterverhältnis von 9:0 für Waiblingen und keiner einzigen Strafzeit für einen Waiblinger Spieler sprechen Bände.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Doll, Hellerich, Kallenberg 5 Mayer 2, Felden 1, Bürkle 4, Steffens 8/5, Onofras 1, Baumann 3, Miletic1/1, Härtl, Müller



F1 - HSG Freiburg

Munja Kotzian, hier gegen die starke Freiburgerin Daniela Ganter (links), war treffsicher. Die Linkshänderin erzielte sechs Tore für den VfL.

Munja Kotzian, hier gegen die starke Freiburgerin Daniela Ganter (links), war treffsicher. Die Linkshänderin erzielte sechs Tore für den VfL.

Der VfL hat die größeren Kraftreserven

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – HSG Freiburg 34:30 (14:14)

(fmo). Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben sich für die Hinrundenspielniederlage in Freiburg revanchiert. Sie besiegten die Breisgauerinnen zu Hause mit 34:30. Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben sich für die Hinrundenspielniederlage in Freiburg revanchiert. Sie besiegten die Breisgauerinnen zu Hause mit 34:30 (14:14). In einer lange Zeit engen Partie hatte der VfL am Ende die größeren Kraftreserven und verteidigte damit seinen dritten Tabellenplatz.


Es war über weite Strecken der ersten Hälfte eine recht zähe Vorstellung, die die beiden Teams in der Rundsporthalle boten. Waiblingen versemmelte gleich in der Anfangsphase einen Strafwurf und leistete sich weitere harmlose Würfe. Die mit nur zwei Auswechsel-Feldspielerinnen angereisten Gäste kamen über die hochgewachsene Kreisläuferin Alexandra Tinti und die fleißige Daniela Ganter zu Torerfolgen. Die VfL-Abwehr agierte allerdings auch zu passiv. Erst nach dem 1:3 (7.) kam mehr Schwung in die Waiblinger Angriffsbemühungen.

Sulamith Klein übernahm nun das Siebenmeter-Schießen und erreichte bis zum Ende bei acht Versuchen eine hundertprozentige Trefferquote. Ronja Grabowski warf genaue Direktpässe. Da blitzte phasenweise der erfolgreiche Tempohandball des Teams von Coach Paul Herbinger auf und sorgte für die 8:5-Führung (15.). Doch es gab eben auch viel Leerlauf. Gegen die Freiburger Abwehr tat sich der VfL schwer. Licht und Schatten wechselten einander ab. So musste sich der Gastgeber trotz mehrmaliger Drei-Tore-Führung mit einem 14:14-Halbzeitstand begnügen.

Beide Teams setzen auf kurze Deckung

Im zweiten Durchgang nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Silke Heimburger erzielte innerhalb von 40 Sekunden zwei Waiblinger Treffer, wenig später hatte der VfL wieder einen Vorsprung von drei Toren (20:17). Der sollte jedoch erneut nicht lange halten. Vom 20:20 bis zum 24:24 gab’s ein Hin und Her. Der VfL legte vor, Freiburg glich aus. Beide Abwehrreihen operierten nun mit kurzen Deckungen: die Gäste der HSG gegen Klein, Waiblingen phasenweise gleich doppelt gegen Ganter und Marleen Landenberger.

In der Schlussviertelstunde gingen bei den wacker kämpfenden Gästen allmählich die Kräfte aus. Beim VfL hingegen blühte die lange verletzte Klein mehr und mehr auf. Dank energischem Einsatz und dem richtigen Timing beim Laufen in die Lücken erzielte sie nun auch Feldtore.

Beim 30:26 in der 52. Minute hatte sich der VfL abgesetzt und ließ danach nichts mehr anbrennen. Auch deshalb, weil Linkshänderin Munja Kotzian treffsicher blieb und Katharina Winger in der Schlussphase drei wichtige Tore beisteuerte.

Es war kein glanzvoller Erfolg des VfL, sondern ein Arbeitssieg gegen geschwächte Freiburgerinnen. Der muss aber auch erst einmal errungen werden. Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage des TSV Haunstetten belegt der VfL nun auch nach Minuspunkten Rang drei in der Tabelle. Am kommenden Wochenende steht das Verfolgerduell an. Waiblingen spielt beim Tabellenvierten in Haunstetten.

VfL Waiblingen: Grabowski, Blum; Stockhorst (1), Heimburger (2), Unseld (1), Klein (13/8), Heinz (5), Winger (3), Bast (1), Frick (1), Kotzian (6), Ramirez (1).

HSG Freiburg: Fischer, Weber; Makleko (3), Ganter (10/3), Disch (2), Landenberger, Tinti (4), Maurer (6), Börries (3), Werner (2).

Quelle: ZVW



wA - TV Grossbottwar

Denise Körner erzielte 9 Treffer.

Denise Körner erzielte 9 Treffer.

Zu viele vergebene Chancen

Weibliche A Jugend
Württembergliga

VfL Waiblingen – TV Großbottwar 19:19 (7:7)

von Steffen Leßig
Waiblingen konnte gegen den Tabellenzweiten in voller Besetzung antreten.
Die erste Halbzeit war wie verhext. Zwar stand die Abwehr, doch im Angriff fehlte es an Treffsicherheit. 100% ige Chancen wurden nicht verwertet. Das beliebteste Ziel war der Pfosten. So war Trainer Arif gezwungen in der 16. Spielminute ein Time-Out zu nehmen. Die Gastgeber schafften bis dahin gerade mal zwei Treffer. Doch damit nahm die Misere kein Ende. Durch eine ebenfalls schlechte Chancenverwertung des Gegners und der guten Leistung der Torhüter kam es zu einem Halbzeitstand von 7:7.
In der Pause schöpften die Waiblinger neues Selbstbewusstsein. Immer wieder taten sich Lücken in der gegnerischen Abwehr auf, die nun erfolgreich genutzt wurden. Spielerisch war der VfL nun klar die bessere Mannschaft, dennoch schafften sie es nicht deutlich davonzuziehen. Ein Vorsprung von zwei Toren, den sie sich bis vier Minuten vor Schluss erarbeitet hatten, ließen sie sich durch Unaufmerksamkeiten in der Abwehr wieder nehmen. Trotzdem kämpfte die Mannschaft bis zum Schluss und dem Endstand von 19:19.

VfL Waiblingen: Bauer, Otto: Weidinger, Torregrossa (2), Fröhlich, Stadler, Rützler (3), Fischer (1), L. Leßig (2/1), Schmidt, Körner (9/5), Kopp (2), K. Leßig.



wD

wD

Waiblingen bringt sicher den Staffelsieg nach Hause

Weibl.D - 5.Spieltag

Die Mädels um Trainerin Meli Ader belohnen sich selbst nach einer Bombenrunde mit
10 Spielen bei 9 Siegen mit dem Staffelsieg vor Weinstadt und Winnenden.


von Petra Wanke-Tiefenbacher

In Weinstadt-Beutelsbach konnten die Waiblinger Spielerinnen erneut mit dem Gewinn beider Spiele überzeugen:

VfL Waiblingen - SG Weinstadt 3        8:6
VfL Waiblingen - HSK Urbach-Plüderhausen 2   10:2

Dabei geriet der spielerische Aspekt etwas zu kurz.
Die Ursache hierfür liegt nicht im Auftreten der Waiblingerinnen begründet.
Die hatten zwar ein paar Patzer beim Zuspiel oder scheiterten bei der Torausbeute gerne mal an Latte und Pfosten, boten aber einmal mehr eine sehr gute Abwehrleistung.
Das schnelle, druckvolle Spiel nach vorne konnte jedoch selten aufgebaut werden, da beide gegnerischen Mannschaften unangenehm offensive Manndeckung betrieben.
Insbesondere Weinstadt verfolgte diese Devise strickt und klammerte, was das Zeug hält.
Dies hatte einen häufig stockenden Spielfluss zur Folge, wodurch das Waiblinger Team sich letztlich nicht aus der Ruhe bringen ließ und sich den Kreisligastaffelsieg sicherte.

Der mit zahlreichen Eltern, Geschwistern und Großeltern gut gefüllte Fanblock feierte diesen Erfolgscoup der Mädels bei Pyro und Blumen für die Trainerin gebührend.

Es ist einfach klasse mit zu verfolgen, welche Entwicklung diese frisch zusammengewürfelte Mannschaft seit September 2012 gemacht hat.
Da stehen selbstbewusste Spielerinnen auf dem Platz, die konzentriert bei der Sache sind, sich gegenseitig aushelfen und offensichtlich eine Menge Spaß dabei haben.

Und genau so soll´s weiter gehen!!!

Für den VfL spielten:
Helen (TS/1), Britt, Maren, Gina (1), Rebecca, Luisa (6/1), Tabea (4), Pauline (TS), Melissa, Moni (2), Lena (1), Jael (1), Ariane (1)



Stadtmeisterschaften

Stadtmeisterschaften

5. Stadtmeisterschaften der Waiblinger Grundschulen

Samstag 9. März 2013 in der Waiblinger Rundsporthalle

von Melanie Ader
Die Jugendabteilung der Abteilung Handball des VfL Waiblingen hat eingeladen zu den 5. Stadtmeisterschaften der Waiblinger Grundschulen – und wieder haben sich 27 Teams der Klassen 1 – 4 für diese tolle Veranstaltung angemeldet. Es wird mit mehr als 250 Kindern gerechnet.
Mit von der Partie sind die Beinsteiner Grundschule, die Burgschule Hegnach, die Bittenfelder Schillerschule, die Friedenschule aus Neustadt sowie die Wolfgang-Zacher und die Staufergrundschule aus der Kernstadt. Sie haben schon viel Erfahrung gesammelt und vertrauen der Organisation um „Chef“ Jörg Epple. Leider konnten sich die Saliergrundschule und die Rinnenäckerschule nicht entschliessen, auch teilzunehmen.

Der Vormittag ist den Klassen 1 und 2 gewidmet, die im Aufsetzer- und Parteiball ihren Meister suchen. Kombiniert mit verschiedenen koordinativen Übungen errechnet sich in der Vorrunde das Ergebnis aus diesen drei Teilen. Anschließend wird in einer KO-Runde der Stadtmeister ermittelt. Titelverteidiger sind die Schillerschule und die Stauferschule.

Nachmittags geht es mit den Klassen 3 und 4 weiter, die sich im Aufsetzer- und im Handball – auf das breite Feld – messen. Auch hier zählen die Koordinationsübungen selbstverständlich wieder mit. Hier sind Titelverteidiger die Beinsteiner Grundschule sowie die Schillerschule.

In den Pausen können sich die Kinder zusätzlich auf der Hüpfburg austoben oder manche Übungen einfach nochmal ausprobieren.

Los geht es um 9h, nach einer gemeinsamen fetzigen Aufwärmrunde starten die ersten Spiele.

Spaß soll im Vordergrund stehen und das Kennenlernen der Sportart Handball.

Der größte Lohn für die Organisatoren des Jugendhandball Fördervereins mit den vielen Helfern ist, wenn die Kinder ausgepowert aber mit einem Strahlen im Gesicht mit ihren Medaillen und Pokalen nach Hause fahren – und sich bestimmt schon wieder auf das nächste Jahr freuen.



Handballcamp 2013

Handballcamp 2013

News vom Handballamp

Nach den Wettbewerben DSDS (Deutschland sucht den Siebenmeter Star) und "Wer hat den schnellsten Wurf" in den letzten Camps, suchen wir in diesem Jahr den härtesten Zweikämpfer! Was es damit auf sich hat, verraten wir heute noch nicht. Nur so viel, es wird eine Einzel- und eine Team Challenge geben.



HSG Oberkochen - M1

HSG Oberkochen/Königsbronn (14. Platz, 2:38 Punkte) – VfL Waiblingen (8. Platz, 23:15 Punkte; Sonntag, 17 Uhr).
Trotz der Abgänge von zwei Trainern innerhalb einer Spielzeit – Michael Stumpp und Klaus Hüppchen – ist die Stimmung im Team des VfL nach wie vor gut. Das sagt Wolfgang Hezel, der die Waiblinger bis zum Saisonende coachen wird. „Die Mannschaft ist fit und es gibt keine Verunsicherung.“ Zuletzt hatte die Mannschaft wieder einmal eine Woche spielfrei, ein Resultat des obskuren Spielplans in der Württembergliga. „Insgesamt finde ich diese Pausen ein bisschen blöd.“ Davor war dem VfL ein deutlicher 36:24-Heimerfolg über Ditzingen gelungen. Der Gegner habe sich nicht ganz so stark präsentiert wie erwartet, sagt Hezel. Er lobt aber auch die Leistung der Waiblinger. „Wir haben wirklich konzentriert gespielt.“ Nun gibt es die nächste Pflichtaufgabe für den VfL. In Oberkochen „möchten und müssen wir gewinnen“. Der Tabellenletzte hat erst zwei Punkte auf dem Konto. Für den VfL, der in der Hinrunde mit 40:25 siegte, sei das indes keine ganz einfache Situation. „Die Favoritenrolle liegt bei uns. Aber wir werden den Gegner ernst nehmen und respektvoll mit ihm umgehen.“ Bei Waiblingen fehlt Uli Schmid wegen eines Auslandsaufenthalts.



F1 - HSG Freiburg

Foto: ZVW

Foto: ZVW

Großer Respekt vor Freiburg

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen erwartet starke HSG, die zuletzt die Spitzenteams ärgerte

Nach den beiden recht lockeren Siegen gegen Teams aus dem Tabellenkeller steht für die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen morgen mit dem Sechsten HSG Freiburg wieder eine kniffligere Aufgabe ins Haus. „Vor der HSG ziehe ich den Hut“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Der VfL will sich für die Hinrundenniederlage revanchieren.


VfL Waiblingen (3. Platz, 28:10 Punkte) – HSG Freiburg (6. Platz, 22:16 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Es war zwar ein bisschen enger als zuvor gegen das Schlusslicht HSG Albstadt. Der 35:27-Sieg des VfL Waiblingen beim Vorletzten TSV Ismaning war jedoch nie infrage gestellt. Die Spielerinnen von Trainer Paul Herbinger nutzten die technischen Fehler des Gegners clever aus. „Wir haben uns gut reingespielt“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger

Vor deutlich schwierigeren Aufgaben stehen die Waiblingerinnen in den nächsten beiden Wochen. Bevor’s zum Vierten TSV Haunstetten geht, kommt morgen die HSG Freiburg in die Rundsporthalle. Die Schwarzwälderinnen gehören zweifelsfrei zu den besseren Teams der Liga. Zuletzt hatten sie den Tabellenzweiten SV Allensbach beim 23:26 am Rand der Niederlage, zwei Wochen davor zwangen sie den Vierten Haunstetten mit 38:31 deutlich in die Knie.

Keine guten Erinnerungen hat der VfL ans Hinspiel, als er mit der 26:37-Niederlage nach Hause kehrte. Allerdings war Waiblingen stark ersatzgeschwächt angetreten: Ronja Grabowski, Tanja Pfahl, Sulamith Klein und Anna-Lena Unseld fehlten, nur sieben Feldspielerinnen standen zur Verfügung.

Herbinger hat großen Respekt vor den Freiburgerinnen, die sich im Laufe der Saison sehr gut entwickelt hätten. Mitentscheidend für den Aufschwung sei die nach einem Kreuzbandriss wieder genesene ehemalige Regionalliga-Torschützenkönigin Daniela Ganter. Zu achten gelte es auch auf die Kreisläuferin Alexandra Tinti, die aus Allensbach in den Schwarzwald wechselte. Der Rückraum sei durchweg gut besetzt.

Beim VfL gibt’s personell das eine oder andere Fragezeichen. Sicher noch einmal geschont wird die am Knie verletzte Tanja Pfahl. Tina Stockhorst war unter der Woche krank, Steffi Heinz kämpft noch mit den Nachwirkungen ihrer Zahnoperation. Herbinger hofft, dass beide einsatzfähig sein werden.

Da trifft es sich gut, dass Sulamith Klein Fortschritte macht. Nach ihrer langen Verletzungspause fehle ihr zwar noch etwas das Spielverständnis, sagt Herbinger. „Sie wird aber bald wieder ganz die Alte sein.

Quelle: ZVW



F1

Sulamith Klein verlängert

Sulamith Klein wird auch in der Saison 2013/14 für den VfL Waiblingen auf Torjagd gehen. Die 23-jährige Rückraumspielerin war in der Spielzeit 2011/12 mit 189 Toren die erfolgreichste VfL-Werferin. In der laufenden Runde war sie bis Ende Januar wegen eines in der Vorbereitung erlittenen Kreuzbandrisses außer Gefecht.

Nadir Arif, beim VfL für die Frauen zuständig, freut sich über die Vertragsverlängerung. „Sulamith ist ein wesentlicher Baustein unserer Mannschaft, ihre Vertragsverlängerung ein wichtiges Signal für andere Spielerinnen.“

Quelle: ZVW



M1

M1

Der VfL stellt seinen Neuzugang vor:

Name: Ladislav Goga

Spitzname: Laci

Position: RL/RM/RR

Größe: 190 cm

Alter: 34 Jahre

Auswahlspiele:
50 Junioren Länderspiele Slowakei
4 A-Länderspiele Slowakei

Bisherige Vereine:
HC Topolczny (Slowakei, 1. Liga) Torschützenkönig
UHC Gänserndorf (Österreich, 1. und 2. Liga) Torschützenkönig
HVS Sonnenberg (D, 3.Liga)
ASV Hamm (D, 2. Bundesliga)
HV Stuttgarter Kickers (BWOL)
SC Freising (Bayernliga)
HC Wernau (Württembergliga)
TV Plochingen (Württembergliga)



wA

wA

Weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen spielt Bundesliga-Qualifikation

Mit der Spielsaison 2013/2014 führt der DHB eine Deutsche Jugendbundesliga der weiblichen A-Jugend (JBLH-weiblich) ein. In insgesamt 8 Gruppen a 4 Mannschaften werden die Teilnehmer für das Viertelfinale ausgespielt. Die besten 4 Mannschaften werden dann im Rahmen des Final Four Frauen-Pokal-Wettbewerbs des DHB den deutschen Meister ermitteln.

Der VfL spielt die Qualifikationsrunde am 08. und 09. Juni 2013 um die zwei begehrten Teilnehmerplätze in Bensheim. Gegner sind die HSG Bensheim/Auerbach, Frisch Auf Göppingen, ASC 09 Dortmund und die JSG Saarbrücken/West.



TV Oeffingen - M2

Überraschung beim Aufstiegskandidaten

Handball BL Männer

TV Oeffingen – VfL Waiblingen 2 29 : 30 (12 : 12)

von Frank Ader

Mit einer wahnsinnigen Energieleistung drehte der VfL in den letzten 10 Minuten des Spiels eine fast schon verlorene Begegnung. Trotz Unterzahl wurde aus einem 24:28 Rückstand ein vielumjubelter 30:29 Sieg und Waiblingen verbuchte damit 2 enorm wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib.

Das Spiel begann eher zäh und sehr torarm. Nach 9 Minuten lag die Ib mit 1:3 im Rückstand und wenig deutete auf eine Überraschung. Doch die Gäste steigerten sich enorm. Steffen Zwicker wurde zum sicheren Rückhalt und Johannes Felden war für Tore zuständig. Der VfL führte nun seinerseits mit 5:3 und bis zum 9:6 hätte die Führung schon viel höher ausfallen müssen, aber auch der Öffinger Torwart entschärfte viele Bälle. So stand es zur Pause 12:12, aus Waiblinger Sicht hatte man aber eigentlich zu wenig erreicht.
Bis zum 16:16 blieb das Spiel ausgeglichen, dann zog der TV auf 23:18 davon. Zu viele individuelle Fehler, hektische Aktionen und ein schwaches Wurfverhalten waren der Grund für diesen Rückstand. Zum Glück hatte die Ib mit Daniel Pfohe einen sicheren 7-Meter Schützen während die Gastgeber gleich 4 Mal beim Strafwurf scheiterten. Und tatsächlich kämpfte sich Waiblingen ins Spiel zurück. Der torhungrige Joakim Schwarz, der unbekümmerte Stefan Kallenberg und der wuchtige Sören Winkler sorgten für das 24:26. Oeffingen zog nochmals auf 28:24 davon, doch die letzten 5 Minuten gehörten dem VfL. Beim 28:28 war der Ausgleich erreicht. 40 Sekunden vor dem Ende in Unterzahl folgte gar die 30:29 Führung und der letzte Oeffinger Angriff landete im Toraus. Waiblingen spielte die letzten Sekunden herunter und bejubelte danach den Auswärtssieg. Aber trotz der 2 Punkte bleibt die Mannschaft von Trainer Andreas Österle noch viel zu nah am Tabellenende und muss in den kommenden Spielen nachlegen.

Waiblingen : Zwicker, Rauleder ; Winkler 3, Felden 7, Kugel, Kallenberg 2, Becker 2, Dorn 1, Westhauser, Hanstein, Pfohe 6(5), Härtl 3, Dragin 1, Schwarz 5.



wD

Waiblingen setzt Siegeszug fort und baut Tabellenführung aus

Weibl.D - 4.Spieltag

Wetten, dass die Mädels um Erfolgscoach Meli Ader gestern brav die Sofas bei „Wetten, dass“ vorzeitig geräumt haben?

von Petra Wanke-Tiefenbacher

VfL Waiblingen - HSG Winterbach/Weiler 9:4
Ausgesprochen ausgeschlafen gingen die Spielerinnen das erste Spiel des Tages in der heimischen Arena an. Es gelang, den Gegner gut zu kontrollieren, so dass es zur Pause bereits 6:2 für Waiblingen stand. In der 2. Hälfte stellten die Winterbach/Weilerinnen auf aggressivere Manndeckung ab der Mittellinie um, wodurch der Spielfluss arg ins Stocken geriet und viel Klein-Klein zu sehen war, ohne dass der Sieg in Gefahr geriet.

VfL Waiblingen - SG Weinstadt 3 8:6
Die mit Spannung erwartete zweite Partie gestaltete sich ganz anders.
Nachdem Waiblingen schnell mit 2:0 in Führung ging, machte Weinstadt zunehmend Druck. Auf beiden Seiten nahm das Spiel gewaltig an Tempo auf und die Fans beider Mannschaften bekamen schöne Spielzüge zu sehen. Beim Pausenstand von 3:2 war noch alles offen. Beide Teams kamen kampfentschlossen aus der Kabine. Nach 2 Minuten war die Waiblinger Führung auf 5:2 ausgebaut, doch die Weinstädterinnen kämpften sich mit schnellen Kontern wieder auf 6:5 heran. Wären der eine oder andere von 6 Latten- und Pfostenknallern der Waiblinger Mädels in dieser Spielphase im gegnerischen Kasten gelandet, hätte der Spielstand zu diesem Zeitpunkt durchaus auch anders aussehen können. So blieb es spannend bis zur letzten Minute. Bei einer Auszeit genau eine Minute vor Spielende und einem Stand von 7:6 gab es noch letzte taktische Tipps der Trainerin. Dass Moni am Ende noch eiskalt einen letzten Treffer landen konnte spricht für gute Nerven und war das I-Tüpfelchen dieser Begegnung.

Abschließend noch ein Wort zur Entwicklung, die diese neu formierte Mannschaft in der kurzen Zeit ihres Zusammenspielens vollzogen hat.
Dass gegnerische Fouls heute zweifach mit Platzverweisen geahndet wurden und die ausgesprochen umsichtig agierenden Schiedsrichterinnen zwei Siebenmeter für Waiblingen gaben, zeigt, dass unsere Spielerinnen bei sehr fairer Spielweise oft schwer zu stoppen sind.
Darüberhinaus war seitens der Tribüne heute kein einziges Mal der Ruf der Trainerin „Umdrehen!“ oder „Arme hoch!“ zu hören. Während bislang von einer wirklich soliden Abwehrleistung gesprochen werden konnte, war das heute 1A, was das Team mit seinem schnellen und fokussierten Umstellen von Angriff auf aktive, körperbetonte Abwehr gezeigt hat.

Chapeau und Glückwunsch an Spielerinnen und Trainerin!
Der Fanblock, der diesen Umstand unter Neustädter Regie gebührend gefeiert hat, freut sich auf den nächsten Spieltag, der bereits am kommenden Sonntag in Weinstadt-Beutelsbach stattfindet.

Für den VfL spielten:
Helen (TS), Britt, Maren, Gina (1), Rebecca, Luisa (4/1), Tabea (2), Pauline (TS), Melissa, Moni (3), Lena, Jael, Ariane (6)



M1

M1

Robin Brugger zurück zum VfL

Nach einem Jahr in der A-Jugendbundesliga der SG Pforzheim/Eutingen kommt Robin Brugger zurück zum VfL. Der Rückraumspieler der seit der E-Jugend beim VfL spielte, wird das Württembergliga-Team auf der Rückraum links Position verstärken. „Mit der Verpflichtung von Robin verstärken wir nochmals unser Grundkonzept, Waiblinger Eigengewächse in die erste Mannschaft zu integrieren“, so Spielleiter Thomas Schmid.



HSC Schmiden/Oeff. - wA

Bild: Fabienne Fischer war 3 mal erfolgreich.

Bild: Fabienne Fischer war 3 mal erfolgreich.

Arbeitssieg

Weibliche A Jugend
Württembergliga

HSC Schmiden/Oeffingen - VfL Waiblingen 22:24 (8:12)

von Steffen Leßig
Gewann Waiblingen das Hinspiel noch mit 8 Toren unterschied, so taten sich die Kreisstädter diesmal sehr schwer. Dies lag nicht so sehr am Gegner sondern an der eigenen Trägheit oder vielleicht an der total überhitzen Halle.

Waiblingen kam gut in die Begegnung und konnte durch drei Rückraumknaller in Folge vom Fabienne Fischer eine 12:8 Pausenführung verbuchen. In der zweiten Hälfte gaben die Waiblingerinnen ihre Führung zwar nicht mehr aus der Hand, allerdings passten sie sich immer mehr an das Tempo des Gegners an. Die 14fache Torschützin von Schmiden, Larissa Bürkle verkürzte kurz vor Schluss auf 22:23, so dass es nochmals spannend wurde. Im Gegenzug konnte Lena Leßig, nach einer schönen Einzelaktion, das Spiel zu Gunsten des VfL entscheiden.

VfL Waiblingen: Bauer, Otto: Weidinger (1), L. Leßig (8/4), Torregrossa (1), Rützler (2/1), Kopp (2), Fröhlich, Stadler (4/1), Schmidt (3), K. Leßig Fischer (3).



TSV Ismaning - F1

VfL gibt sich keine Blöße

Handball, 3. Liga, Frauen: TSV Ismaning – VfL Waiblingen 27:35 (14:18)

(pm). Keine Blöße haben sich die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen in Ismaning gegeben. Trotz des Fehlens von Tanja Pfahl und Steffi Heinz gab es beim Vorletzten einen deutlichen 35:27-Sieg (18:14), bei dem sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintrugen.


Der TSV Ismaning baute auf eine taktische Variante, beorderte mit der früheren VfL-Spielerin Conny Schmid und der fast zwei Meter großen Wiebke Orth abwechselnd zwei Rückraum-Akteurinnen an den Kreis. Waiblingen ließ sich davon aber nicht überraschen. Die 6:0-Abwehr und Torhüterin Ronja Grabowski arbeiten gut zusammen und legten die Basis dafür, dass die Gäste über 8:4 (12. Minute) bis auf 12:6 (19.) wegzogen. Waiblingen schien alles im Griff zu haben. Das verleitete jedoch zu Leichtsinn. Riskante Pässe führten zu Ballverlusten, schlechtes Rückzugsverhalten ermöglichten dem Tabellenvorletzten aus Ismaning leichte Kontertore.

Schweinsteiger stark

Da zudem die 18-jährige Leonie Schweinsteiger ihr Visier gut eingestellt hatte und insgesamt neunmal traf, kamen die „Isis“ bis zur 26. Minute auf 14:15 heran. Eine Waiblinger Auszeit beendete den Spuk. Es kam wieder Ordnung ins Spiel und mit drei Treffern zur 18:14-Pausenführung dämpfte der VfL die aufkommende Euphorie des TSV.

In der enorm fairen Partie – lediglich Ismaning kassierte zwei Zeitstrafen – blieb Waiblingen nach dem Wechsel am Drücker. Die Remstälerinnen machten hinten dicht, kassierten zwischen der 30. und 40. Minute nur zwei Tore und bauten die Führung bis zur 40. Minute auf 24:16 aus. Großen Anteil daran hatten die Gegenstöße der von Munja Kotzian und Steffi Frick gebildeten Flügelzange. Mit einer tollen Quote von elf Toren bei zwölf Versuchen war Linkshänderin Kotzian die beste Werferin der Partie.

Von allen Positionen gefährlich

Da auch der Rückraum des VfL auf allen Positionen torgefährlich war, leuchtete nach 50 Minuten beim 31:21 erstmals eine Zehn-Tore-Führung von der Anzeigentafel. Damit war die Partie entschieden. Der VfL schaltete einen Gang zurück, verlor aber nie die Kontrolle über die Partie und fuhr einen verdienten 35:27-Sieg ein.

Mit nun 28:10 Zählern behauptete der VfL Waiblingen den dritten Tabellenplatz in der 3. Liga Süd.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (2), Heimburger (3), Unseld (2), Klein (6), Winger (1), Bast (2), Frick (5), Kotzian (11), Ramirez (3).

Quelle: ZVW



M1

M1

Valentin Weckerle kommt zum VfL zurück

Der ehemalige Waiblinger Jugend- und Regionalligaspieler Valentin Weckerle kehrt nach Waiblingen zurück. Nach der Zwischenstation beim TSB Horkheim in der 3. Bundesliga wird Weckerle ab der kommenden Spielsaison die rechte Seite der Kreisstädter verstärken. „Wir freuen uns über diese Verpflichtung sehr“, so Abteilungsleiter Steffen Leßig, „Valentin wird uns deutlich verstärken und unseren Fans ist er immer noch in guter Erinnerung“.



TSV Ismaning - F1

Waiblingen ohne Pfahl und Heinz

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL-Trainer Paul Herbinger warnt vor dem Vorletzten Ismaning

Nach dem lockeren 37:14-Sieg gegen die HSG Albstadt gehen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen morgen beim Vorletzten TSV Ismaning erneut als Favorit ins Spiel. Der Aufsteiger hat erst zwei Punkte gesammelt, doch VfL-Trainer Paul Herbinger erwartet vom TSV mehr Widerstand.


TSV Ismaning (13. Platz, 2:32 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 26:10 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Erwartungsgemäß wenig Probleme hatte der VfL gegen den Tabellenletzten HSG Albstadt. Schon zur Halbzeit lagen die Waiblingerinnen mit 16:8 vorne und zeigten auch im zweiten Spielabschnitt wenig Mitleid mit dem Gegner. Der musste mit einer 14:37-Klatsche die Heimreise antreten. Der VfL-Trainer Paul Herbinger war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Die habe die beiden Haupttorschützinnen der HSG, Susanne Kirschbaum und Helen Schick, gut im Griff gehabt. Gefallen hat dem Coach, dass sein Team das Spiel durchgezogen hat. Der eine oder andere kleine Hänger sei angesichts der Überlegenheit normal.

Der Waiblinger Gegner morgen ist das zweite abgeschlagene Team der 3. Liga. Der TSV Ismaning hat erst zwei Punkte gesammelt – beim 28:26 gegen die HSG Albstadt. Im neuen Jahr indes scheint sich die Mannschaft von Trainer Bernd Rösch gefangen zu haben. Der zweite Sieg lässt zwar noch auf sich warten, die Niederlagen fielen jedoch recht knapp aus: 18:21 gegen den TV Nellingen II, 22:25 gegen die HSG Freiburg und 21:24 in Regensburg. Die 18:42-Packung in Allensbach vor zwei Wochen darf nicht als Maßstab zählen, musste der TSV doch gleich auf sechs Spielerinnen verletzungs- und krankheitsbedingt verzichten. Die komplette Runde fehlen wird Antje Nessler. Die Torhüterin hat nach dem Spiel gegen Nellingen ihre Karriere beendet.

„Ismaning ist deutlich besser als Albstadt“, sagt Herbinger. Der TSV habe einige gute Spielerinnen in seinen Reihen. Beispielsweise die routinierte Ex-Waiblingerin Conny Schmid oder die jungen Außenspielerinnen: die Jugend-Nationalspielerin Christina Königsmann und Leonie Schweinsteiger. Herbinger ist überzeugt davon, dass „die Aufgabe deutlich schwieriger wird“. Ismaning mache sich noch Hoffnungen auf den Ligaverbleib, weil die eine oder andere Mannschaft Rückzugsgedanken geäußert habe.

Der VfL muss auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten: Tanja Pfahl plagt sich nach wie vor mit einer Knieverletzung herum, Steffi Heinz musste sich kurzfristig einer Zahnoperation unterziehen. Herbinger überlegt, aus der zweiten Mannschaft eine Kreisläuferin nach oben zu holen.

Quelle: ZVW



M1

Goga zum VfL

Die Personalplanungen beim Württembergligisten VfL Waiblingen für die neue Saison nehmen Formen an. Mittelmann Axel Steffens wird dem Verein treu bleiben. Ihm zur Seite stehen wird der vierfache slowakische Nationalspieler Ladislav Goga. Der ehemalige Torschützenkönig der ersten österreichischen Liga wechselt auf Empfehlung des neuen Trainers Michael Abele vom TV Plochingen an die Rems. Er kann variabel im Rückraum eingesetzt werden und soll auch der Abwehr Stabilität verleihen. Auch Flügelspieler Holger Mayer hat dem VfL für 2013/2014 zugesagt. Nach einem Jahr in der A-Jugend-Bundesliga der SG Pforzheim/Eutingen kommt Robin Brugger zurück zum VfL. Der Rückraumspieler, der seit der E-Jugend beim VfL spielte, wird das Team auf der linken Rückraumposition verstärken. „Mit der Verpflichtung von Robin verstärken wir nochmals unser Grundkonzept, Waiblinger Eigengewächse in die erste Mannschaft zu integrieren“, so Spielleiter Thomas Schmid.  Maik Hammelmann dagegen wird den VfL nach insgesamt sieben Jahren zwischen den Pfosten zum Saisonende verlassen. Das Tor wird in der kommenden Saison von Stefan Doll und Marc Krammer gehütet. Nicht verlängert wird der Vertrag von Flaviu Onofras.

Quelle: ZVW



Jugend und Aktive

Jugend und Aktive

Nadir Arif weiter beim VfL

Jugendkoordinator und Frauenmanager Nadir Arif wird auch in der kommenden Saison für den VfL aktiv sein. Neben den genannten Tätigkeiten wird er weiterhin die Frauen 2, die weibliche A-Jugend und die Minis betreuen. Parallel dazu wird er auch im männlichen Jugendbereich tätig. Der VfL freut sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.



M1

M1

Steffens bleibt, Goga kommt

Die Personalplanungen des VfL Waiblingen für die kommende Saison nehmen konkrete Formen an. Mit der Zusage von Mittelmann Axel Steffens für die kommende Spielzeit ist eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Personalfrage beim VfL geklärt. Er wird auch in der kommenden Saison die Fäden beim VfL ziehen.
Ihm zur Seite wird der 4fache slowakische Nationalspieler Ladislav Goga stehen. Der ehemalige Torschützenkönig der 1. österreichischen Liga wechselt auf Empfehlung des neuen Trainers Michael Abele vom TV Plochingen an die Rems. Er kann variabel im Rückraum eingesetzt werden und soll auch der Abwehr Stabilität verleihen.
Auch Flügelflitzer Holger Mayer hat dem VfL für die kommende Spielzeit zugesagt. Wichtige Eckpfeiler in der Personalpolitik des VfL sind somit geklärt.



F1 - HSG Albstadt

Sulamith Klein feierte ein gelungenes Comeback beim VfL Waiblingen. Foto: ZVW.

Sulamith Klein feierte ein gelungenes Comeback beim VfL Waiblingen. Foto: ZVW.

Geruhsamer Abend für Waiblingen

Handball, 3. Liga: VfL Waiblingen – HSG Albstadt 37:14 (16:8)

Einen geruhsamen Abend haben die Handballerinnen und Fans des VfL Waiblingen beim klaren 37:14-Heimsieg des Frauen-Drittligisten gegen die HSG Albstadt erlebt. Der ohne die verletzte Tanja Pfahl angetretene VfL verbesserte sich damit auf 26:10 Punkte und behauptete den dritten Platz.


Das Schlusslicht HSG Albstadt kann den Abstieg kaum mehr vermeiden und wartet auch nach 18 Spielen noch auf das erste Erfolgserlebnis. Vor Jahresfrist hatte die HSG bei einer ganz ähnlichen Tabellensituation den VfL Waiblingen überrascht und in der Rundsporthalle einen sensationellen Sieg gelandet. Diese Blöße wollten sich die Waiblingerinnen nicht noch einmal geben.

Zielstrebiger VfL

Entsprechend zielstrebig starteten die Gastgeberinnen und legten bis zur 13. Minute eine 9:2-Führung vor. Angesichts des deutlichen Vorsprungs ließ der VfL Waiblingen kurzzeitig die Zügel schleifen. Das rächte sich sofort, denn die HSG Albstadt nutzte die unnötigen Ballverluste und kam bis zur 17. Minute auf 9:6 heran.

Sulamith Klein, die nach überstandenem Kreuzbandriss ihre Heimspielpremiere feierte, brachte Waiblingen mit ihrem ersten Saisontor wieder auf Kurs. Bis zur Pause ließ sie drei weitere Treffer folgen und beim 16:8-Pausenstand zweifelte niemand mehr am Sieg des VfL.

Starke Sina Bast

Nach dem Wechsel zog Waiblingen über 22:8 (40.) bis auf 27:9 (45.) davon. Großen Anteil daran hatte Sina Bast, die gleich mehrere HSG-Pässe abfing und erfolgreiche Konter einleitete. Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete der VfL Waiblingen einen Gang zurück und erlaubte Albstadt bis zum 28:14 einige unnötige Gegentore.

Mit einer sehenswerten Schlussoffensive sorgten die VfL-Frauen dann dafür, dass die Fans zufrieden nach Hause gehen konnten. In den letzten acht Minuten überrannte Waiblingen die Gäste mit einem 9:0-Lauf und schraubte das Ergebnis auf 37:14. Den zahlenmäßig größten Anteil am deutlichsten Waiblinger Saisonsieg hatte Youngster Katharina Winger. Die 17-jährige Junioren-Nationalspielerin kam auf insgesamt neun Tore, darunter sechs verwandelte Siebenmeter.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (7), Heimburger (1), Unseld, Klein (5), Heinz (3), Winger (9/6), Bast (2), Frick (2), Kotzian (3), Ramirez (5).

Quelle: ZVW



M1

Sebastian Bürkle verlässt VfL wieder



Handball-Württembergliga. Nach nur einer Spielzeit beim VfL Waiblingen wechselt Sebastian Bürkle zum Saisonende wieder zurück zum TSV Schmiden. „Ich bin nicht überrascht“, sagt VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig. Der Spieler habe dem Verein Anfang vergangener Woche seinen Abschied angekündigt.

Wolfgang Bürkle, der Vater des 22-Jährigen, ist in Schmiden Abteilungsleiter. In welcher Liga die erste Mannschaft des TSV künftig spielen wird, ist noch unklar. Die Männer stehen in der Baden-Württemberg-Liga auf dem vorletzten Tabellenrang und somit auf einem Abstiegsplatz. Es könnte also gut sein, dass Sebastian Bürkle in der kommenden Saison mit Schmiden gegen die Waiblinger antreten wird. (sch)

Quelle: ZVW



F2 - SG Schorndorf

Packendes Derby, Pech für VfL II

30:31 gegen die SG Schorndorf

Handball-Württembergliga. In einem packenden Derby haben sich die Frauen des VfL Waiblingen II der SG Schorndorf mit 30:31 (16:18) geschlagen geben müssen. Was lange nach einem klaren Sieg für die Gäste aus Schorndorf aussah, wurde am Schluss noch zum richtigen Herzschlagfinale.

Der VfL II bot mit Sulamith Klein und Stefanie Frick zwei Spielerinnen aus der ersten Mannschaft auf. Für Klein war es der erste Einsatz in der Rundsporthalle nach ihrem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr. Bis zum Spielstand von 4:3 für Waiblingen II lief die Partie ausgeglichen. Schorndorf zog das Tempo an, kam immer wieder zu einfachen Treffern und zog so zum 12:7 weg. Die junge Waiblinger Mannschaft stemmte sich vor der Pause nochmals dagegen und verkürzte zum 16:18-Halbzeitstand.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes setzten sich die Gäste über 23:18 zum 26:21 ab. Pauline Otto, jetzt wieder im Tor des VfL II, parierte einige Würfe und zwei Siebenmeter, so dass wieder Hoffnung aufkeimte.

Die routinierten Schorndorferinnen kontrollierten bis zum 30:26 acht Minuten vor Spielende die Begegnung. Angetrieben von der elffachen Torschützin Sulamith Klein nahm der VfL II nochmals Fahrt auf und kam auf 29:30 heran. Dann wurde es dramatisch. Nach Ballverlust von Schorndorf traf Fabienne Fischer, nach schöner Einzelaktion, nur den Pfosten. Erneut gewann Waiblingen II den Ball in der Abwehr und glich durch einen Tempogegenstoß von Steffi Frick zum 30:30 aus.

40 Sekunden waren noch zu spielen und die Waiblingerinnen kämpften wie die Löwinnen in der Abwehr. Fünf Sekunden vor Ende schaffte Schorndorf den Durchbruch durch die Abwehr, verwarf jedoch. Zum Entsetzen der Gastgeber zeigten die nicht immer sicher leitenden Schiedsrichter auf den Siebenmeterpunkt. Schorndorf verwandelte und siegte glücklich mit 31:30.

VfL-Trainer Nadir Arif war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Es ist sehr schade, dass die Mannschaft zum Schluss den Punkt nicht bekommen hat“, sagte Arif. „Sie hätte es verdient gehabt und ich hätte es ihr von Herzen gewünscht.“ (stl)

VfL Waiblingen II: Bauer, Otto; Weidinger, Torregrossa (3),Lier (1), Körner (3), Rützler (2), Kopp (1), Fischer, Leßig, Klein (11/3), Frick (9).

Quelle: ZVW



M2 - SG Weinstadt

Chancenlose Waiblinger

Handball BL Männer

VfL Waiblingen 2 – SG Weinstadt 21 : 31 (9 : 13)

von Frank Ader
Nur Phasenweise konnte die Waiblinger Ib die Begegnung gegen die Spitzenmannschaft aus Weinstadt offen gestalten. Im Endeffekt war die Angriffsleistung einfach zu mangelhaft.

Drei Mal Benjamin Westhauser und nach 6 Minuten führte der VFL mit 3:2. Im Anschluss zeigte sich jedoch schon früh das Hauptmanko am Samstagabend: Dem Angriff fehlte einfach die Durchlagskraft und nach 10 torlosen Minuten lag der Gastgeber mit 3:8 im Hintertreffen. Erst die Einwechslung von Johannes Felden und Sören Winkler brachte mehr Schwung ins Spiel. Wuchtige Felden Treffer und schön herausgespielte Tore über Kreisläufer Winkler hatten den 9:10 Anschlusstreffer zur Folge. Auch die Abwehr verteidigte in diesem Spielabschnitt sehr gut. Mit einigen Unaufmerksamkeiten im Spiel nach vorne verschenkte der VFL den Ausgleich und lag zur Halbzeit erneut mit 9:13 deutlich im Rückstand.
Drei Feldentore eröffneten die 2. Hälfte und beim 12:13 und 13:14 hätte die Partie erneut kippen können. Doch während die Gastgeber ihr Pulver verschossen hatten, drehte Weinstadt im Stile einer Spitzenmannschaft so richtig auf. Dank ihres überragenden Spielmachers Marc Rühle zog die SG auf 19:13 davon. Bis zum 18:24 änderte sich nichts mehr an diesem Rückstand. Erst in der Schlussphase, in der die Gastgeber versuchten mit einer offensiven Deckung das Unmögliche möglich zu machen, lief der VFL ins offene Messer und verlor am Ende verdient aber sicherlich zu hoch mit 21:31.

Waiblingen: Rauleder, Pennekamp; Winkler 3, Kugel, Felden 9, Westhäuser 4, Dorn 1, Becker,
Schwarz 2, Pfohe 2(1), Härtl, Dragin, Kallenberg, Hanstein.
  
Weinstadt: Heck; Eberhardt, P.Rühle, Wilhelm 2(2), Zimmermann 5, Barth 2, M.Rühle 10(2), Striebich 3, Lederer, Klöpfer 5, Ettwein 1, Schwedler, Boland 3



HVW-Pokal Final Four

Final Four ist ausgelost

Handball. Die Halbfinalpaarungen für das Final Four im Verbandspokal am 24. März sind fix: Die Neckarsulmer SU, Tabellenführer in der 3. Liga Süd, trifft auf den Drittliga-Siebten SG H2Ku Herrenberg. Der VfL Waiblingen (3.) muss gegen die TG Nürtingen (6.) antreten.

Bei den Männern trifft der Viertligist TSV Heiningen auf den TSB Heilbronn/Horkheim, der in der 3. Liga Süd derzeit auf Rang drei liegt. Der HBW Balingen-Weilstetten II, Zweiter der 3. Liga, muss gegen den TSV Neuhausen/Filder (6.) antreten.

Der Pokalsieger in beiden Wettbewerben wird um 15 Uhr (Frauen) und 17 Uhr (Männer) in der Stuttgarter Scharrena ermittelt.

Quelle: ZVW



Handballcamp 2013

News vom Handballcamp

Aerobic- Kickbox- Workout

Habt Ihr Lust Euren gesamten Körper zu trainieren? Dann ist das Training die perfekte Mischung: asiatische Kampfsporttechnik, Kraft- und Ausdauertraining und Aerobicelemente. Die Kicks und Punches werden dabei zu schneller Musik ausgeführt und powern einen so richtig aus.

Viel Spaß. Ich freu mich auf Euch!
Kathrin Steberl



M1 - TSF Ditzingen

M1 - TSF Ditzingen

Souveräner Heimsieg des VfL

Handball-Württembergliga, Männer: VfL Waiblingen – TSF Ditzingen 36:24 (18:10)

In souveräner Manier haben die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen gegen den Vorletzten TSF Ditzingen gewonnen. Beim 36:24 hatte Ditzingen über 60 Minuten gesehen nicht die Klasse, um gegen die gut aufgelegten Waiblinger zu bestehen.


Drei technische Fehler brachten aber zunächst einmal die Gäste mit 3:0 in Front. Nachdem die Waiblinger die Passgenauigkeit besser einjustiert hatten, klappte es auch besser mit dem Torewerfen. Fünf Treffer von Axel Steffens und der pfeilschnelle Holger Mayer drehten das Spiel. Mit 9:8 endete die Anfangsviertelstunde, noch war der Tabellenvorletzte im Spiel.

Da sich die Waiblinger Abwehr und Marc Krammer im Tor nun aber gewaltig steigerte, gelangen den TSF Ditzingen in der zweiten Viertelstunde lediglich noch zwei Treffer. Auf Waiblinger Seite gaben Ivan Miletic und Arne Baumann nun richtig Gas. Besonders erfreulich war das gelungene Comeback nach langer Verletzungspause von Johannes Felden, dem fehlende Spielpraxis überhaupt nicht anzumerken war. Die Halbzeitführung von 18:10 für den VfL Waiblingen bedeutete demzufolge mehr als eine Vorentscheidung.

Erfolgreicher Einstand für Hezel

Bis zum 28:15 hielten die Männer von zum Chefcoach aufgestiegenen Wolfgang Hezel die Anspannung im notwendigen Bereich. Längst ging es nur noch um die Höhe des Erfolgs. Im Gefühl des sicheren Sieges hatten die Waiblinger gegen die nun sehr offensive Ditzinger Abwehr ihre liebe Mühe und die Gäste verkürzten den Rückstand bis zum 23:31 deutlich. Drei Treffer durch Marcus Hellerich läuteten aber schließlich den Schlussspurt ein. Zweimal Uli Schmid und Steffen Härtl erzielten die letzten Treffer zum hochverdienten 36:24-Sieg für den VfL Waiblingen. Dies war sicherlich ein erfolgreicher Einstand für Trainer Wolfgang Hezel bei einer zugegebenermaßen nicht allzu schweren Aufgabe. Nach einem weiteren spielfreien Wochenende darf man auf den Schlussspurt des VfL gespannt sein.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Hellerich (3), Kallenberg (3), Mayer (6), Felden (2), U. Schmid (2), Bürkle (2), Steffens (9/2), Onofras, Baumann (3), Miletic (5), Härtl (1), Müller.

Quelle: ZVW



F2 - SG Schorndorf

Kellerduell in Schorndorf

VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:30 Punkte) – SG Schorndorf (11. Platz, 7:19 Punkte; Samstag, 16 Uhr). „Ganz entspannt“ geht VfL-Trainer Nadir Arif ins Spiel. „Schorndorf hat mehr zu verlieren als wir“, sagt er. Arif hofft, dass sein Team nicht zu schnell klar in Rückstand gerät. Vielleicht liegt dann etwas drin. Bisher hat es noch nicht zu einem Punkt gereicht. Dem Trainer macht die Arbeit dennoch Spaß. Obwohl Niederlage auf Niederlage folgt, liege die Trainingsbeteiligung bei 93 Prozent. „Die Stimmung ist sehr, sehr gut.“ Dazu tragen auch Spaßtrainingsabende wie jetzt an Fasching bei (bei Faschingsmusik und Verkleidung Fußball spielen). Erfolgserlebnisse muss sich die Mannschaft, die noch zum ersten A-Jugend-Jahrgang zählt, in der Jugendrunde holen. Für ihre Entwicklung jedoch bringe die Württembergliga sehr viel und Arif sieht deutliche Verbesserungen bei jeder Einzelnen. Schon jetzt sei auch klar, dass alle Spielerinnen beim VfL bleiben.

Der letzte Platz ist dem VfL sicher, die Schorndorferinnen stehen nur einen Platz besser. Sie haben noch alle Chancen, den vorletzten Platz zu verlassen – wenn sie jetzt gewinnen. Gleichzeitig müssen sie darauf hoffen, dass die Teams vor ihnen in der Tabelle nicht punkten. Dann stehen die Chancen auf den Ligaverbleib schon wieder viel besser. In der Hinrunde taten sich die Schorndorferinnen allerdings schwer gegen den VfL. Nur mit 30:28 gewann er.

Quelle: ZVW



M1 - TSF Ditzingen

VfL Waiblingen gegen den Tabellenvorletzten

VfL Waiblingen (6. Platz, 21:15 Punkte) – TSF Ditzingen (13. Platz, 5:31 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Was war das nach der 32:38-Niederlage in Flein für eine spielfreie Woche für den VfL: zunächst der Abschied von Trainer Klaus Hüppchen, der es nicht geschafft hatte, die Waiblinger auf Kurs in Richtung Baden-Württemberg-Oberliga zu halten. Dann die Präsentation von Michael Abele als neuen Coach für die kommende Spielzeit. Bis Saisonende wird das Team vom bisherigen Co-Trainer Wolfgang Hezel betreut. Der Traum vom Aufstieg ist für Waiblingen vorbei. „Die Mannschaft ist aber gut drauf, es gibt keine Unruhe“, sagt Abteilungsleiter Steffen Leßig. In Flein habe das Team super gekämpft, leider ohne Erfolg. „Jetzt möchten wir die restlichen Spiele erfolgreich bestreiten.“ Am Samstag kommt der Tabellenvorletzte Ditzingen in die Rundsporthalle. In der Hinrunde fertigten die Waiblinger den Gegner auswärts mit 40:29 ab. Doch Leßig warnt: „Das wird ein sehr gefährliches Spiel. Bei den Ditzingern geht’s um den Klassenerhalt, die werden alles in die Waagschale werfen.“ TSF-Coach Matthias Heineke sei ein sehr guter Trainer. Dennoch ist Waiblingen freilich Favorit. „Wir wollen natürlich gewinnen. Doch es wird kein Selbstläufer.“ Beim VfL sind alle Spieler an Bord.

Quelle: ZVW



F1 - HSG Albstadt

Herbinger fordert „mehr Köpfchen“

Handball, 3. Liga, Frauen: Das punktlose Schlusslicht HSG Albstadt zu Gast in Waiblingen

Nach der 23:40-Pleite bei dem Tabellenführer Neckarsulmer Sport-Union dürften die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen am Sonntag in der Rundsporthalle kaum Gefahr laufen, Punkte liegen zu lassen: Schlusslicht HSG Albstadt hat in 17 Spielen nicht einen Zähler gesammelt.


VfL Waiblingen (3. Platz, 24:10 Punkte) – HSG Albstadt (14. Platz, 0:34 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Beim Spitzenreiter zu verlieren ist keine Schande. Mit einer 23:40-Packung die Heimreise anzutreten dürfte indes dem Tabellendritten nicht so sehr geschmeckt haben. Nach dem 9:13-Rückstand zur Pause wurden die Waiblingerinnen nach dem Seitenwechsel förmlich überrollt. Das Team um die Ex-Waiblingerin Martina Fritz ließ nicht locker und spielte sich den Frust der jüngsten Niederlage in Allensbach von der Seele.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit nichts mehr hingekriegt“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Die Rückwärtsbewegung sei schlecht gewesen, seine Spielerinnen hätten sich nicht gegen die Niederlage gestemmt und die Torhüterinnen im Stich gelassen. Knackpunkt sei die Schlussphase der ersten 30 Minuten gewesen, als der VfL zwei Siebenmeter und drei freie Chancen vergab und damit möglicherweise ein Unentschieden zur Pause.

Am Sonntag bekommen die Waiblingerinnen einen Gegner anderer Qualität vorgesetzt – und stehen vor einer ähnlichen Situation wie in der Hinrunde: Auch da hatte der VfL nach der 30:41-Niederlage gegen Neckarsulm im nächsten Spiel gegen die HSG Albstadt in der Pflicht gestanden. „Mit dem 41:21-Sieg haben wir wieder Boden unter den Füßen bekommen“, sagt Herbinger.

Der Abstieg ist für die HSG Albstadt nicht mehr abzuwenden, in den meisten der 17 verlorenen Spiele war die Mannschaft von Trainer Oliver Lebherz überfordert. Nur viermal schaffte sie es, die Niederlage unter zehn Toren Differenz zu halten. Zuletzt setzte es ein 20:39 in Nellingen und ein 26:41 gegen Allensbach. Eine Schlappe indes, der der Trainer der HSG noch Gutes abgewonnen hat. „Wir haben wirklich sehr gut gespielt und Allensbach im Rahmen unserer Möglichkeiten Paroli geboten“, sagt Oliver Lebherz dem Schwarzwälder Boten. Auch Herbinger, der sich das Video vom Spiel angesehen hat, bescheinigt dem nächsten Gegner eine gute Leistung. „Albstadt hat im Angriff mit mehr Köpfchen gespielt als wir in Neckarsulm“, so Herbinger. „Die HSG hat einiges versucht.“

Trotzdem erwartet der Coach von seinem Team einen Sieg gegen das Schlusslicht. Voraussichtlich nicht mithelfen kann Tanja Pfahl. Die Rückraumspielerin hat sich am Knie verletzt, Herbinger will nichts riskieren. Dafür wird Sulamith Klein ihr Heim-Comeback feiern. Nach ihrem überstandenen Kreuzbandriss war sie bereits in Neckarsulm zu einem Kurzeinsatz gekommen.

Quelle: ZVW



Handballcamp 2013

Waiblinger Handballcamp 2013 ausgebucht!

von Steffen Leßig
Mit insgesamt 82 Teilnehmern ist das Waiblinger Handballcamp vom 03.04. – 05.04.2013 komplett ausgebucht. Es können keine Anmeldungen mehr angenommen werden.
„Die Qualität des Trainings muss hoch und vor allem altersgerecht sein“, so Abteilungsleiter Steffen Leßig. Waren in den vergangenen Camps immer ca. 65 Teilnehmer dabei, so ist die Anzahl von 82 Handballern eine große Herausforderung. Da war es schnell klar, dass nur eine zusätzliche Halle die Anforderungen erfüllen kann. Mit der Salierhalle, die nur ein paar Minuten weg liegt, konnte eine Lösung gefunden werden. Mittels eines Shuttle-Busses sind die Handballer innerhalb von 5 Minuten auf der Platte. „Mit der zusätzlichen Halle können wir das Training noch effizienter machen“, so Jugendkoordinator Nadir Arif, “Übungsformen wie Tempogegenstöße und Überschlagspiele können damit ins Programm aufgenommen werden“, so Arif weiter. Auch die gewohnt hervorragende Verköstigung der Teilnehmer im VfL Vereinsheim und der eigenen Cafeteria ist gewährleistet. „ Wir packen alle zusammen an“, so Jugendleiterin Petra Brugger.



M1

Der Neue beim VfL: Michael Abele.Foto: ZVW

Der Neue beim VfL: Michael Abele.Foto: ZVW

VfL Waiblingen holt Michael Abele

Handball-Württembergliga, Männer: Neuer Trainer für die kommende Saison

Keine Zeit verliert der VfL Waiblingen bei der Planung für die kommende Saison in der Handball-Württembergliga. Neuer Trainer der Männer wird der zuletzt vereinslose Michael Abele. Der 47-Jährige freut sich auf die Aufgabe: „Der VfL ist ein Topverein.“ Der Coach wird die Trainingsarbeit zum 1. Juli aufnehmen.


Das ist schnell gegangen: Erst am Mittwoch vergangener Woche vermeldeten die Waiblinger die sofortige Trennung von Trainer Klaus Hüppchen. Grund war das verpasste Saisonziel, der Aufstieg. Und nun präsentiert der Club schon den Nachfolger für die Spielzeit 2013/14. Als Co-Trainer fungieren wird wieder Wolfgang Hezel, der das Team nach Hüppchens Abgang derzeit hauptverantwortlich betreut.

Michael Abele ist im Rems-Murr-Kreis kein bekanntes Gesicht, aber in der Region durchaus. Als Spieler war er mit der Turnerschaft Esslingen in den Jahren 1985 und 1986 in der Oberliga, der damals dritthöchsten Spielklasse, aktiv. Es folgten Stationen – zum Teil als Spielertrainer – bei der TSG Stuttgart, dem TV Kornwestheim, dem TV Liebersbronn, den Stuttgarter Kickers, dem TSV Deizisau, TV Plochingen (auch Sportlicher Leiter) und TEAM Esslingen.

Zuletzt coachte Abele gleichberechtigt mit Frank Ziehfreund den HC Wernau in der Württembergliga Süd und erreichte mit dem Team als Aufsteiger die Relegationsrunde zur Baden-Württemberg-Oberliga. Doch es kam zum Zerwürfnis mit der Abteilungsleitung, das Trainergespann trat im Januar 2012 zurück.

Kontakt über Nadir Arif

„Es hat ganz gutgetan, mal eine Pause zu machen. Auch meiner Familie“, sagt Abele. Nun fühlt er sich bereit für eine neue Aufgabe. Der Kontakt zum VfL kam über Nadir Arif zustande, den Trainer der zweiten Waiblinger Frauenmannschaft. Er kennt Abele aus seiner Zeit bei den Stuttgarter Kickers. „Uns war es wichtig, mal einen Trainer zu haben, den hier gar niemand kennt“, sagt VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig. Das bringe frischen Wind in die Vereinsarbeit.

Nach nur zwei Gesprächen sind sich Coach und VfL einig gewesen. „Wir sind auf der gleichen Wellenlänge. Mich reizen die tollen Trainingsmöglichkeiten in Waiblingen. Der VfL ist ein Topverein, ich habe ein sehr gutes Gefühl“, so Abele. Seine einfache Philosophie: „Handball muss in erster Linie Spaß machen.“ Dann stelle sich auch der Erfolg ein. In Wernau habe das sehr gut geklappt.

Auch Leßig ist mit der Personalie sehr zufrieden. Abele passe optimal ins Anforderungsprofil der Waiblinger. Er verfolge weniger den theoretischen sportpsychologischen Ansatz, sondern „kommt von der praktischen Seite“. Eine Hauptaufgabe für die kommende Saison sei es, die Abwehr zu verbessern. „Außerdem wollen wir im Angriff zurückkommen zum Zusammenspiel.“ Derzeit gebe es zu viele Einzelaktionen. Der neue Trainer ist in die Kaderplanung eingebunden. Das Team des VfL soll zum Teil ein neues Gesicht bekommen. Bei der Spielersuche will Abele seine Kontakte zu den Mannschaften der Württembergliga Süd nutzen. Das Ziel der Waiblinger für die Spielzeit 2013/14 lautet, im vorderen Tabellendrittel zu landen.

Quelle: ZVW



M1

Klaus Hüppchen ist nicht mehr Trainer beim VfL Waiblingen. Seine Zukunft lässt der 43-Jährige offen.Foto: Schrade

Klaus Hüppchen ist nicht mehr Trainer beim VfL Waiblingen. Seine Zukunft lässt der 43-Jährige offen.Foto: Schrade

Hüppchen in Waiblingen gescheitert

Das zweite Gastspiel von Klaus Hüppchen als Handballtrainer beim VfL Waiblingen ist nach rund zweieinhalb Monaten schon wieder zu Ende. Darauf haben sich Verein und Coach geeinigt. Denn nach der Niederlage des Württembergligisten beim Tabellenzweiten TV Flein ist der Aufstiegszug abgefahren. „Ich habe die Zielsetzung verpasst“, sagt Hüppchen.

Nur 7:11 Punkte holte das Team unter seiner Regie seit dem überraschenden Abschied des vormaligen Trainers Michael Stumpp im November 2012. Einsamer Höhepunkt für Hüppchen und Waiblingen war der 33:32-Sieg im Hinrundenspiel Anfang Dezember 2012 beim Spitzenreiter Oppenweiler. Zuvor aber hatte der VfL zwei Derbys verloren, das Heimspiel gegen Bittenfeld II (26:28) sowie die Partie in Schwaikheim (25:32).

Richtig bitter wurde es im neuen Jahr. Waiblingen ließ im Aufstiegskampf reihenweise Punkte gegen Spitzenteams liegen: 25:31 gegen Oppenweiler, 27:27 gegen Schwäbisch Gmünd, 25:32 bei den mit Zweitligaspielern verstärkten Bietigheimern. Nur mit einem Sieg in Flein hätte der VfL noch eine kleine Chance im Aufstiegsrennen wahren können. Doch die 32:38-Pleite bedeutete das Ende aller Träume. Waiblingen steht nun mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten auf dem sechsten Rang. Die Wahrscheinlichkeit, den Rückstand noch aufzuholen, „liegt bei zwei, drei Prozent“, sagt Hüppchen. Waiblingen müsste alle Spiele gewinnen und die Konkurrenz kollektiv patzen.

Der 43-Jährige kommentiert das Ende seines Engagements als VfL-Coach angenehm selbstkritisch. „Das Projekt war auf Erfolg ausgerichtet und die Zahlen sprechen klar gegen mich. Ich bin sportlich verantwortlich, die Trennung geht in Ordnung.“ Er sei enttäuscht von sich selbst, die Ziele mit der Mannschaft nicht erreicht zu haben.

Wolfgang Hezel trainiert das Team bis Saisonende

VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig sagt, es sei bereits vor der Winterpause mit Hüppchen ausgemacht gewesen, sich nach dem Spiel gegen Flein zusammenzusetzen. „Da sollte es um zwei Punkte gehen: Ist das Ziel erreichbar und was machen wir in der neuen Saison.“ Nun ist der Aufstieg nicht mehr zu schaffen, die Zusammenarbeit „macht für die neue Saison keinen Sinn“. Deshalb sei einvernehmlich die sofortige Trennung beschlossen worden. Der VfL ist bereits auf der Suche nach einem neuen Coach, bis Saisonende wird der bisherige Co-Trainer Wolfgang Hezel die Mannschaft hauptverantwortlich betreuen.

Hüppchen habe alles versucht und wie in seiner Zeit als Co-Trainer des Zweitligisten TV Bittenfeld einen professionellen Ansatz verfolgt. Mit den Anforderungen und dem Druck sei wohl der eine oder andere Spieler nicht zurechtgekommen. Auch Lockerungen hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht. „Er hat die Mannschaft nicht so erreicht wie erhofft.“ Allerdings habe der VfL in dieser Spielzeit auch viel Pech gehabt. Mit dem Abgang von Spielmacher Alexander Heib etwa, der in der Winterpause zum Erstligisten Neuhausen wechselte, sei nicht zu rechnen gewesen.

Hüppchen sagt, er mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Alle Spieler hätten im Training mitgezogen. „Ich denke, ich habe einiges richtig gemacht.“ Das Team habe in manchen Spielen jedoch nicht seine Leistungsstärke abrufen können. Weil der Verein einen Neuanfang plant, sei die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt richtig. „Der Verein kann nun in Ruhe einen neuen Trainer suchen.“ Ob er schon bald bei einem anderen Verein auf der Trainerbank sitzen wird oder erst mal Pause macht, weiß Hüppchen noch nicht.

Die Motivation des VfL für diese Spielzeit sei, alle restlichen Spiele zu gewinnen, sagt Abteilungsleiter Leßig. „Wir haben noch drei ganz wichtige Derbys. Mit Bittenfeld und Schwaikheim haben wir noch eine Rechnung offen.“

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VfL Waiblingen plant für Saison 2013/14

Die Mannschaft des VfL Waiblingen wird zur kommenden Saison in der Württembergliga teilweise verändert, sagt Abteilungsleiter Steffen Leßig. Ziel sei, im vorderen Drittel des Feldes mitzuspielen. „Der Aufstieg ist nicht planbar.“

Sicher für den VfL wieder antreten werden in der Saison 2013/2014 die Torhüter Stefan Doll und Marc Krammer, die Kreisläufer Marc Kallenberg und Marcus Hellerich sowie Rückraumspieler Ivan Miletic.

Quelle: ZVW



JSG Deiz./Denk. - wA

Starke Leistung beim Tabellenführer

Weibliche A Jugend
Württembergliga

JSG Deizisau/Denkendorf – VfL Waiblingen 25:23 (10:13)

von Steffen Leßig
Nach der hohen Auswärtsniederlage in Leonberg traf die weibliche A-Jugend des VfL Waiblingen am Sonntag auf den Tabellenersten Deizisau.

Trainer Nadir Arif wurde von einer völlig „neuen Mannschaft“ überrascht. In der ersten Halbzeit zeigten die Kreisstädter, was sie seit Wochen trainierten. Die aggressive 6:0 Abwehr stand und erschwerte dem Gegner den Durchbruch. Rückraumwürfe parierte Torhüterin Pauline Otto größtenteils sicher und leitete sofort den Tempogegenstoß ein. Mit langen, aber auch effektiven Angriffen, erarbeitete sich der VfL eine Führung von 5 Toren. Von der „Angst in die Tiefe zu gehen“, sah man in diesem Spiel nichts mehr. Die Halb- und Mittespielerinnen verschafften, durch den hohen Druck auf die Lücken, der Kreisläuferin und den Außenspielerinnen Platz, die meist zum Torerfolg kamen.
Ein paar fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen kurz vor dem Wechsel brachte Deizisau wieder heran, so dass der VfL nur noch mit einer 13:10 Führung in die Pause ging.

In der zweiten Hälfte des Spiels machte sich das Frauen II Spiel vom Vortag bemerkbar. Die Schnelligkeit, die die Angriffe in der ersten Halbzeit prägten waren nur noch teilweise zu sehen. Das lag unter anderem auch daran, dass die Gastgeber ihre Abwehr umstellten und Nele Kopp kurz deckten. In den letzten zehn Minuten war der Akku der Waiblinger leer und man musste, trotz großem Kampfgeist, sich dem Tabellenführer noch mit 25:23 geschlagen geben.

VfL: Bauer, Otto; Weidinger, Torregrossa (1), Fröhlich (6/1), Rützler (1), Fischer (1), Schmidt (2), Körner (10/2), Kopp (2).



SV Stuttgarter Kickers - M2

Chancenlos bei Toreflut

Handball BL Männer
SV Stuttgarter Kickers – VFL Waiblingen 2 47 : 38 (23 : 16)

von Frank Ader
85 Treffer in 60 Minuten und noch viele vergebene gute Chancen auf beiden Seiten sprechen eine deutliche Sprache. Hohes Tempo und schwaches Abwehrverhalten sind Voraussetzung für so eine Toreflut. Chancenlos war der VFL jedoch wegen seiner Angriffsschwäche in der Anfangsphase.

Bis zum 3:4 hielt die Ib dank der Treffer von Tobias Becker die Partie offen. Doch bereits vier Minuten später lagen die Gäste 4:10 im Rückstand. Ohne Druck agierte die eigene Offensive, während die Kickers ihren Gegner geradezu überrannten. Da die Gastgeber durch einige Undizipliniertheiten sich selbst dezimierten nutzte der VFL das Überzahlspiel und verkürzte auf 7:11. Bis zum 14:18 war es nun ein Spiel auf Augenhöhe. Der eingewechselte Sören Winkler zeigte eine super Partie am Kreis und konnte bei seinen 10 Treffern nicht verteidigt werden. Schlampige Pässe ließen den Rückstand bis zur Pause jedoch wieder auf 16:23 anwachsen. Die zweite Halbzeit endete 22:24 sonst durchaus ein Resultat für 60 Minuten. Daniel Pfohe, Stefan Kallenberg und Benjamin Westhäuser konnten sich oft in die Torschützenliste eintragen, an der Niederlage gab es aber nichts mehr zum rütteln. Bis zum 27:34 wäre eine Wende möglich gewesen jedoch nicht ohne Abwehr.

Waiblingen : Ader, Rauleder ; Winkler 10, Benhelm, Kugel 1, Kallenberg 4, Becker 7(2), Dorn 1, Westhauser 5, Hanstein, Pfohe 6, Härtl 3, Dragin 1, Schwarz.
  



NSU Neckarsulm - mC

Männliche C-Jugend Oberliga
Neckarsulmer Sportunion – VfL Waiblingen 32:20 (16:10)

von Frank Ader
Von Beginn an auf verlorenem Posten standen die C-Jugend Handballer des VfL Waiblingen in Neckarsulm. Eine eklatante Abschlussschwäche über die gesamten 50 Minuten ließ kein besseres Ergebnis als das deutliche 32:20 zu.

Schnell stand es 3:0 für die Gastgeber, die sich danach scheinbar mühelos weiter auf 7:2 absetzen konnten. Die schwache Wurfausbeute der Waiblinger, lediglich 2 von 7 Siebenmetern fanden den Weg ins Tor, luden die Hausherren zu schnellen Tempogegenstößen ein. Aber auch die aggressive Abwehr schmeckte den Gästen nicht allzu sehr. Beim 16:10 wurden die Seiten gewechselt. Dann folgte eine deprimierende 8:0 Phase bis zum 24:10, ehe Mauriz Rebstock endlich zum 24:11 wieder erfolgreich war. Lediglich über die rechte Angriffseite Luckert/Schulte konnte etwas Druck aufgebaut werden. In der letzten Phase konnte Waiblingen besser mithalten und den restlichen Spielverlauf etwas offener gestalten. Letztlich war an der deutlichen Niederlage aber nicht zu rütteln.

VfL: Brecht, Lehmkühler 3, Rauscher 2, Beisser 1, Ludwig 1, Luckert 5/2, Schulte 5, Ader, Schmidt, Pennekamp, Rebstock 3, Bücheler, Dedner



SG Leonberg/Elt. - F2

Fehlende Aggressivität bei Waiblingen II

Handball-Württemberliga, Frauen: SG Leonberg/Eltingen – VfL II 38:19 (21:11)

(stl). Bei der SG Leonberg/Eltingen haben die Württembergliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen II mal wieder eine deutliche Niederlage einstecken müssen. Unter anderem aufgrund fehlender Aggressivität in Abwehr und Angriff verlor der Tabellenletzte mit 19:38 (11:21).

Angereist ohne Yvonne Stadler, Laura Lier und Lena Leßig, war es für den VfL II von Beginn an sehr schwer gewesen, dagegenzuhalten. So stand es nach zwölf Minuten bereits 9:1 für den Gastgeber Leonberg. Die Waiblingerinnen schafften es das gesamte Spiel über nicht mehr, näher heranzukommen.

Vor allem die schwache Abwehr machte es dem Gegner leicht, Tore zu erzielen. Auch im Angriff fehlte jegliche Struktur. Zu wenig Bewegung, zu wenig Druck und fehlender Mut waren der Grund dafür, dass sich Leonberg ohne Probleme immer weiter absetzte und mit 38:19 gewann.

Zwar kämpfte die junge Mannschaft des VfL Waiblingen II bis zum Schluss. Trainer Nadir Arif war mit diesem Auftritt seines insgesamt chancenlosen Teams allerdings nicht zufrieden. „Uns ist bewusst, dass wir besser spielen können“, sagte er nach dem Spiel. „Leider schaffen wir es nicht, unsere Trainingsleistung im Spiel umzusetzen. Ich habe immer zwei verschiedene Mannschaften: eine Trainingsmannschaft und eine Spielmannschaft.“

VfL Waiblingen II: Otto, Bauer; Torregrossa (4), Fröhlich (1), Weidinger (1), Rützler (3), Goldmann (4), Kopp, Körner (4/2), Fischer (2).

Quelle: ZVW



NSU Neckarsulm - F1

Auch sieben Tore von Franziska Ramirez verhinderten die bittere Pleite für Waiblingen nicht. Dafür war der Auftritt des Teams zu schwach.Foto: ZVW

Auch sieben Tore von Franziska Ramirez verhinderten die bittere Pleite für Waiblingen nicht. Dafür war der Auftritt des Teams zu schwach.Foto: ZVW

Schlappe für den VfL im Spitzenspiel

Handball, 3. Liga, Frauen: Neckarsulmer Sport-Union – Waiblingen 40:23 (13:9)

Eine deftige 23:40-Schlappe haben die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen bei der Neckarsulmer SU kassiert. Im Spitzenspiel hielten die VfL-Frauen 35 Minuten lang mit, verloren aber nach Gegenstößen des Tabellenführers den Anschluss und ergaben sich nahezu kampflos in ihr Schicksal.


Beim Aufstiegsanwärter Nummer eins zu verlieren, ist kein Beinbruch. Die Art und Weise, wie sich die Waiblingerinnen in den letzten 20 Minuten auskontern ließen, war aber nicht akzeptabel. Zwischen der 34. und 52. Minute wuchs der Rückstand von 10:14 auf 15:32 an. Der VfL kassierte Gegentore im Minutentakt, die Mannschaft stemmte sich nur unzureichend gegen die sich anbahnende deutliche Niederlage.

Dabei hatte es für die Remstälerinnen zunächst gut ausgesehen. Nach zehn Minuten führte der VfL dank guter Abwehrleistung mit 4:2. Auch beim 6:6 in der 20. Minute war noch alles in Ordnung. Doch dann verließ die Gäste das Wurfglück. Vom Kreis und von außen wurden freie Chancen vergeben, zwei Siebenmeter fanden nicht den Weg ins Tor. Die Quittung folgte prompt: Beim Seitenwechsel lag der VfL Waiblingen 9:13 hinten.

Damit war noch nichts verloren, denn schon in den vorangegangenen Partien hatte Waiblingen solche Rückstände aufgeholt. Die Hoffnung, dass das auch in Neckarsulm gelingen würde, hielt nur bis zur 35. Minute. Nach dem 10:14 durch Franziska Ramirez, der besten VfL-Spielerin, leistete sich der VfL fünf vergessenswerte Minuten. Schnelle, unnötige Ballverluste eröffneten der Neckarsulmer Sport-Union Kontermöglichkeiten. Die nahm der Tabellenführer gern an und zog auf 20:10 davon.

Damit war das Spiel entschieden, Waiblingens Moral gebrochen. Neckarsulm zauberte zur Freude der 600 Zuschauer, war auch per Kempa-Trick erfolgreich und baute die Führung weiter aus. Am Ende stand ein deutlicher 40:23-Sieg zu Buche, ein Ergebnis, das nach der ausgeglichenen ersten Hälfte wohl niemand für möglich gehalten hätte. Beim VfL saß der Frust entsprechend tief. Aus Waiblinger Sicht bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft ihre Lehren ziehen und sich wieder auf ihre Stärken besinnen wird. Tempo, Spielfreude, Treffsicherheit und vor allem der Kampf um jeden Ball fehlten in Neckarsulm. Wegen der Faschingspause hat das Team jetzt eine Woche Zeit, um die bittere Schlappe zu verarbeiten.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst, Heimburger (2), Unseld (4), Klein, Pfahl (5/3), Heinz (1), Winger (1), Bast (1), Frick (2), Kotzian, Ramirez (7).

Quelle: ZVW



TV Flein - M1

Starker Auftritt trotz Niederlage

Handball Württembergliga
Männer TV Flein - VfL Waiblingen 38:32 (16:16)

von Frank Ader
In einem hochklassigen Oberligaspiel verlor der Gast aus Waiblingen trotz einer starken Leistung viel zu deutlich mit 6 Toren Differenz. Um auswärts beim heimstarken Tabellenzweiten Flein etwas Zählbares mitzunehmen, hätte sich der VFL überhaupt keine Schwächen erlauben dürfen, etwas mehr Wurfglück benötigt und auch ausgewogenere Schiedsrichterentscheidungen gebraucht.

Es war der perfekte Start. Maik Hammelmann hielt zwei Bälle, im Angriff schnörkellose Treffer von Steffens, Bürkle und Miletic, nach 3 Minuten führten die Gäste mit 4:1. Die Klasse von Flein zeigte sich in den nächsten 8 Angriffen. 8 Schuss 8 Treffer, Waiblinger Torhüter und Abwehrspieler bekamen keine Hand mehr an den Ball. Vor allem der in der Anfangsphase überragende Sebastian Bürkle hielt dagegen, der TV führte nur mit 9:8. Als den Waiblinger Rückraumspielern immer mehr die Wurfgenauigkeit verloren ging, sprangen Marc Kallenberg und Holger Mayer ein und holten sich die 14:13 Führung zurück. In der Schlussphase von Hälfte eins glänzte der eingewechselte Flaviu Onofras noch mit zwei sehenswerten Treffern. Der 16:16 Halbzeitstand war der gerechte Spielstand einer hochklassigen Partie.

Nach zwei weiteren schönen Toren von Onofras und Kallenberg stand es 18:18 ehe eine zweifelhafte Zeitstrafe gegen Hellerich einen 4 Tore Rückstand nach sich zog. Bis zum 26:23 hielten nur Kallenbergtreffer den VFL einigermaßen im Spiel. Doch während Flein immer besser wurde, hatte Waiblingen sein Pulver verschossen und baute den TV Torwart immer weiter auf. Auch drei sehenswerte Treffer von Axel Steffens konnten nicht mehr die Wende einleiten. Der 10-fache Torschütze Max Schulze sorgte mit zwei Kontern für die endgültige Entscheidung.

Flein siegte am Ende verdient mit 38:32, sie hatten an diesem Sonntag das bessere Torhüterpaket, während der VFL vom rechten Flügel selbst bei Gegenstößen so gut wie gar nicht traf.

VfL Waiblingen: Doll, Hammelmann, Krammer; Hellerich, Müller, Kallenberg 6, Mayer 4, Härtl 1, U. Schmid , Bürkle 6, Steffens 8/1, Onofras 3, Baumann, Miletic 4.



SG Leonberg/Elt. - F2

SG Leonberg/Eltingen (6. Platz, 12:12 Punkte) – VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:28 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Das Spiel gegen Korb (15:40) sei wie erwartet gelaufen, sagt VfL-Trainer Nadir Arif. „Die erste Halbzeit ging einigermaßen, wir haben aber zu großen Respekt gezeigt und da schon Fehler gemacht.“ Nach der Pause habe sich die Fehlerquote gehäuft. Immer wieder scheiterte das Team an der eingewechselten Ex-Waiblingerin Nadja El-Kurd. „Sie ist eine klasse Torfrau. Sie hat Bälle nicht nur gehalten, sondern auch gleich Tempogegenstöße eingeleitet. Wenn sie nicht gespielt hätte, hätten wir mit zehn Toren weniger verloren.“ Ein Grundproblem sei, dass sich der VfL jeden Treffer hart erarbeiten müsse. „Und hinten fallen die Tore bei uns zu einfach.“ In Leonberg wird es für den Tabellenletzten erneut darum gehen, keine zu hohe Niederlage zu kassieren. „Ich will sehen, dass wir mal wieder frech auftreten und nicht so viel Respekt zeigen.“ In der Hinrunde war das zumindest ganz ordentlich gelungen, Waiblingen II verlor 24:32. Verhindert beim VfL sind diesmal Lena Leßig und Laura Lier. Arif wird dennoch keine Spielerin aus dem Drittligateam einsetzen. Denn das tritt tags darauf zum Spitzenspiel in Neckarsulm an (siehe Artikel unten).

Quelle: ZVW



TV Flein - M1

Krankheitsbedingt ist beim VfL Waiblingen der Einsatz von Uli Schmid (beim Wurf) im Spitzenspiel fraglich.Foto: ZVW

Krankheitsbedingt ist beim VfL Waiblingen der Einsatz von Uli Schmid (beim Wurf) im Spitzenspiel fraglich.Foto: ZVW

Waiblingen braucht zwei Punkte

Handball-Württembergliga, Männer: Beim starken Tabellenzweiten Flein ist der VfL aber nur Außenseiter

Die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen benötigen beim Tabellenzweiten Flein einen Sieg, um im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz Boden gutzumachen. Allerdings ist der Gegner in der derzeitigen Verfassung wesentlich stärker einzuschätzen als in der Hinrunde, als der VfL das Heimspiel mit 35:28 gewann.


TV Flein (2. Platz, 25:7 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 21:13 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Selbstvertrauen fürs Spitzenspiel geholt haben sich die Waiblinger mit dem 40:25-Heimerfolg über Göppingen II. Zwar ist dieses Team wesentlich schwächer einzuschätzen als Flein, der Sieg darf nicht überbewertet werden. „Aber auch so einen Gegner muss man erst mal bespielen“, sagt VfL-Trainer Klaus Hüppchen. „Wir haben ein gutes Lebenszeichen gegeben. Alle eingesetzten Spieler haben ein Tor geschossen, auch die Torwartleistung war gut.“ Gegen Flein gehe es vor allem darum, die Leistung zu stabilisieren und den nächsten Schritt zu machen. Auch Hüppchen weiß: „Wenn wir da nicht doppelt punkten, wird’s für uns immer schwerer.“ Allerdings ist Flein für den Waiblinger Coach anders als in der Hinrunde diesmal der Favorit. Mit Fabian Gerstlauer und Fabian Göppele verfüge der Gegner über zwei überragende Rückraumspieler, zudem habe der Gegner seine Verletzungsprobleme überwunden. Die Außenseiterrolle sei für den VfL nicht so schlecht, der Druck liege bei den Hausherren. „Wir können befreit aufspielen und jetzt die Fleiner ärgern.“ Je länger das Spiel offenbleibe, desto größer seien die Waiblinger Chancen. Beim VfL ist der Einsatz von Uli Schmid (krank) fraglich.

Quelle: ZVW



NSU Neckarsulm - F1

VfL kann die Liga spannend machen

Handball, 3. Liga, Frauen: Der Tabellendritte Waiblingen muss zum Ersten Neckarsulm

Erst vier Punkte haben die Drittliga-Handballerinnen der Neckarsulmer Sport-Union in dieser Saison liegenlassen. Der Tabellendritte VfL Waiblingen hofft auf eine Überraschung beim Spitzenreiter – und würde den Kampf um den Aufstieg damit wieder offen machen.


Neckarsulmer Sport-Union (1. Platz, 28:4 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 24:8 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Mit lediglich 19 Gegentreffern sollte ein Spiel eigentlich gewonnen werden. Vor allem, wenn der eigene Angriff zu den besten der Liga gehört. Dennoch reichte es dem VfL gegen den TV Möglingen nur zu einer Punkteteilung. „Das war natürlich unnötig, wir hatten unglaublich viele Fehlwürfe“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Andererseits seien solche Spieler immer mal wieder drin.

Der VfL Waiblingen hatte nicht lange Zeit zum Grübeln, schoss sich beim 44:25-Sieg in der vierten Runde des Verbandspokals gegen den Baden-Württembergligisten TV Holzheim warm fürs Top-Spiel am Sonntag. Da steht der VfL vor der wohl höchsten Hürde in dieser Saison: Die Neckarsulmer Sport-Union hat in den vergangenen drei Jahren nur drei Spiele verloren – das jüngste am Wochenende beim überraschend deutlichen 29:36 in Allensbach. Bereits im Hinspiel hatte der Spitzenreiter gegen den Tabellenzweiten beim 33:34 die Punkte liegenlassen.

Bis auf zwei Punkte ist Allensbach an die scheinbar überlegenen Neckarsulmerinnen herangerückt – und hofft nun auf einen weiteren Ausrutscher des Teams von Trainer Emir Hadzimuhamedovic. Am besten gleich am Sonntag gegen den VfL Waiblingen.

Paul Herbinger sieht die jüngste Niederlage des Ligaprimus eher als Nachteil für sein Team. Er kann sich nicht vorstellen, dass Neckarsulm verunsichert sein wird. „Aber natürlich steht es etwas unter Druck, Allensbach hat wieder Blut geleckt.“ Der Coach freut sich auf das Spiel, zu dem rund 600 Zuschauer erwartet werden. „Da macht es noch mehr Spaß“, sagt er. „Ich hoffe, wir können die Stimmung für uns nutzen. Wir haben jedenfalls nichts zu verlieren.“

Neckarsulm habe einen ausgezeichnet besetzten Kader. Im Hinspiel war der VfL beim 30:41 ohne Chance. Die Linksaußen Hannah Breitinger erledigte Waiblingen mit zwölf Feldtoren quasi im Alleingang. Auf der anderen Außenposition spielt die mehrfache Torschützenkönigin der Baden-Württemberg-Oberliga, Luisa Gerber. Torgefährlich ist der komplette Rückraum, unter anderem mit Lena Hoffmann, Isabel Tissekker, Nicola Freudemann und natürlich mit der ehemaligen Waiblingerin Martina Fritz. Schwer zu stoppen sei auch die Kreisspielerin Kathrin Fischer.

Der VfL wird in unveränderter Aufstellung antreten. Das heißt, die mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Anja Brugger und Tanja Padutsch werden nicht mit dabei sein. Für die 19-jährige Padutsch ist die Saison im Übrigen gelaufen: Wegen eines Knorpelschadens musste sie am Knie operiert werden. Sulamith Klein trainiert nach überstandenem Kreuzbandriss zwar eifrig. Für die Partie am Wochenende sei sie aber noch nicht eingeplant, sagt Herbinger.

Quelle: ZVW



F1 - TV Holzheim (HVW-Pokal)

VfL-Handballerinnen stehen im Final Four

Handball-Verbandspokal: VfL Waiblingen - TV Holzheim 44:25 (22:11)

Von Frank Moser

(fmo). Die Handballerinnen des VfL Waiblingen stehen im Final Four um den württembergischen Verbandspokal. In einer recht einseitigen Begegnung gewannen die Stauferstädterinnen am Dienstagabend klar mit 44:25 (22:11) Toren gegen den BW-Oberliga-Zweiten TV Holzheim. Wie schon im Vorjahr freuen sich VfL-Team und Waiblinger Handballfans nun erneut auf das Halbfinale, das am 23. März in der heimischen Rundsporthalle ausgetragen wird. Im Falle eines Erfolgs geht´s dann am selben Tag, ebenfalls wie in 2012, wieder in die Scharrena nach Stuttgart zum Endspiel.

Schon früh wurde deutlich, wer dieses Pokalspiel als Sieger beenden würde. Der VfL machte von hinten raus mächtig Druck, lief viele direkte oder erweiterte Gegenstöße. Gästetrainer Robert Genius sah sich angesichts eines 4:10-Rückstands gezwungen, schon in der 10. Minute eine Auszeit zu nehmen. Die zeigte jedoch zunächst kaum Wirkung, denn Waiblingen erhöhte auf 14:5, hatte aber schon zu diesem Zeitpunkt etliche weitere Chancen durch ungenaues Passpiel vergeben. Zudem hielt die Ex-Waiblingerin Nina Hettich im Holzheimer Kasten einige Bälle, und mehrere Auswechslungen brachten den Spielfluss beim VfL ins Stocken. So plätscherte die Begegnung bis zum 17:9 dahin, bevor der Drittligist wieder aufs Gaspedal drückte und zum Pausenstand von 22:11 davonzog.
Das muntere Toreschießen setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Zunächst erhöhte der VfL gegen die "Rasenden Zwerge" aus Holzheim auf 27:13, ehe er wieder ein paar Schludrigkeiten einstreute. Nach dem 31:20 schwanden bei den Gästen jedoch endgültig die Kräfte, und so schraubte die Heimmanschaft das Endergebnis noch auf 44:25 hoch.
Für VfL-Trainer Paul Herbinger waren es zwar "ein bisschen zu viel Gegentore", dennoch war er unterm Strich zufrieden. Und seine Schützlinge konnten ja fleißig das Torewerfen üben, was am kommenden Sonntag im Spiel beim Spitzenreiter Neckarsulm (Anpfiff um 17:00 Uhr) auch klappen muss, will der VfL dort etwas ausrichten.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (6), Heimburger (3), Unseld, Pfahl (6/3), Heinz (7), Winger (4), Bast, Frick (6), Kotzian (8), Ramirez (4)..

TV Holzheim: Hettich; Subas (1), Zeis (6), Dürrler (2), Klotzbücher (1), Paul (4), Siller (2), Epple (1), Costanzo (5/3), Hagen (3).



F2 - SC Korb

Erwartungsgemäß chancenlos waren Denise Körner (rechts) und der VfL Waiblingen II gegen den SC Korb (links Petra Feucht).Foto: ZVW

Erwartungsgemäß chancenlos waren Denise Körner (rechts) und der VfL Waiblingen II gegen den SC Korb (links Petra Feucht).Foto: ZVW

Korber Kantersieg im Derby

Handball-Württembergliga, Frauen: VfL Waiblingen II – SC Korb 15:40 (9:15)

Die Handballerinnen des SC Korb sind ihrer Favoritenrolle im Württembergliga-Derby gerecht geworden. Sie feierten einen 40:15-Kantersieg beim VfL Waiblingen II.

Die junge Waiblinger Truppe zeigte im ersten Durchgang gute Ansätze im Spielaufbau, wurde aber im zweiten von den schnellen und routinierten Korberinnen ausgekontert. Nadir Arif, Trainer des VfL II, bedauerte, dass seine Mannschaft nicht über 60 Minuten hatte mithalten können. Für den Korber Coach Dieter Gramer war der Sieg reine Pflichterfüllung. „Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel gegen die Überraschungsmannschaft Leinfelden/Echterdingen.“ Dank deren Sieg über Kochertürn sind die Korber Frauen auf den zweiten Tabellenplatz geklettert.

Vor sechs Monaten hatte der SC das letzte und bisher einzige Mal in der Saison verloren, gegen den Tabellenführer Bietigheim II. Danach gab’s nur Siege. Ein Gefühl, das den punktlosen Waiblingerinnen völlig fremd ist. Daran sollte sich auch im Derby nichts ändern, denn von Beginn an waren die Karten klar verteilt. Korb zog über 5:1 und 8:3 (15.) schnell davon. Danach leisteten sich die Gäste den einen oder anderen Schlendrian in der Abwehr.

Korb traf acht Minuten lang gar nicht

Waiblingen erzielte über die Außenpositionen schöne Tore. Korb traf acht Minuten lang nicht, und plötzlich stand es nur noch 6:9 aus Sicht der zweiten Mannschaft des VfL. In Bedrängnis geriet der SC aber auch in doppelter Unterzahl nicht. Er musste nur auf die Fehler des Gastgebers warten und sie fürs schnelle Spiel nach vorne nutzen. Beim 9:15 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause erzielte der VfL den ersten Treffer, danach spielte aber nur noch Korb. Beim Schlusslicht häuften sich die Fehler im Abspiel. Und wenn der Weg zum Tor endlich frei war, ging der Ball ins Leere oder landete in den Händen der ehemaligen Waiblinger Torfrau Nadja El-Kurd. Gerade mal sechs Treffer gelangen dem Gastgeber noch. Die neunfache Korber Torschützin Caren Hammer und ihre Mitstreiterinnen hatten dagegen freie Bahn. Anja Itterheim knackte zur Freude der Gästefans in der Schusssekunde mit ihrem fünften Treffer die 40-Tore-Marke.

VfL Waiblingen II: Bauer, Weidinger; Torregrossa, Stadler (2/1), Leßig (4/1), Rützeler (1), Goldmann (4), Fischer, Otto, Lier (2), Körner (1), Frick (1).

SC Korb: El-Kurd, Meier; Feucht (3), Schwender (2), Itterheim (5), Koch (2), Krug, Scheifele (3), Kögel (1), Tonne (3/2), Hammer (9/1), M. Cyklarz (3), J. Cyklarz (6), Fenske (3).

Quelle: ZVW



Männer 2 - SC Korb

Sieg im Kellerduell

Handball BL Männer
VFL Waiblingen 2 – SC Korb 33 : 30 (20 : 12)

von Frank Ader
Dank einer sehr starken ersten Halbzeit gewann der VFL Waiblingen gegen den SC Korb und stellte somit den Anschluss ans Mittelfeld her. Korb dagegen bleibt Schlusslicht und muss in den nächsten Spielen dringend punkten.

Endlich zeigte sich die Ib mal wieder treffsicher. Fast jeder Schuss fand gegen die etwas unglücklich wirkenden Korber Schlussmänner den Weg ins Tornetz. Bis zum 8:6 hatten die Gäste noch Tuchfühlung. Nun stand auch die Defensive der Ib. Frieder Rauleder entschärfte einige Würfe und der VFL zog davon. Beim 15:7 betrug der Vorsprung bereits 8 Tore. Vor allem Tobias Becker und Daniel Pfohe glänzten mit einer tollen Wurfquote. Herauszuheben auch die mannschaftliche Geschlossenheit von Waiblingen, die auf allen Positionen Torgefahr ausstrahlten. Nach 24 Minuten stand es bereits 20:11, ein echtes Schützenfest zeichnete sich ab. Scheinbar war der VFL jedoch etwas zu früh in der Pause und erzielte in den letzten Minuten der ersten Hälfte keinen Treffer mehr.
Bis zum 28:21 verwalteten die Spieler von Trainer Andreas Österle die Führung recht souverän. Korb warf die letzten Kräfte in die Waagschale und verkürzte auf 25:28. Der VFL konterte zurück auf 30:25. Erst in der Schlussminute verkürzte der SC erneut auf 3 Tore, ohne den Waiblinger 33:30 Sieg ernsthaft in Gefahr bringen zu können.

Waiblingen : Rauleder, Ader, Pennekamp ; Winkler, Kugel, Hintenach 2, Westhäuser 1, Dorn 3, Becker 7, Schwarz 2, Pfohe 9(4), Härtl 4, Dragin 2, Kallenberg 3.
  
Korb: Ackermann, Zimmer 2, Pelaier, Steichele, Müllerkreicher 2, Mars 1, H. Steffan 1, Hellenschmidt 6, C. Steffan, Würtele 3, Szichta, Knak 4, Bäuerle 4, Aldo 7/4



mC - TV Bittenfeld

Schwache Wurfausbeute der Gastgeber

Männliche C-Jugend Oberliga Staffel 1

VFL Waiblingen – TV Bittenfeld 23:29 (8:11)

von Frank Ader
Eine viel zu schwache Wurfausbeute verhinderte einen durchaus möglichen Waiblinger Sieg. Am Ende siegte Bittenfeld klar und verdient.

Zwar führte der VfL einige Male in der Anfangsphase, lies aber bereits hier viel zu viele gute Chancen leichtfertig liegen. Es wurde geradezu ein Zielwerfen auf das Torgebälck veranstaltet. Da auch der TV einige gute Chancen nicht nutzte, war das 7:7 der logische Zwischenstand nach 18 Minuten. Nun setzte der überragende Marcel Meyer ein erstes Zeichen und brachte sein Team zur Halbzeit mit 11:8 in Front.

Zu Beginn der zweiten Hälfte klappte es mit dem Torewerfen endlich besser, doch dafür lies nun die Abwehrarbeit immer mehr zu wünschen übrig. Waiblingen kämpfte sich auf 12:13 und auch 15:17 heran, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Meyer drehte immer mehr auf und der Gästevorsprung stieg schnell auf 4 Tore an. In der Schlussphase verhinderten der nun treffsichere Mauriz Rebstock und der bei freien Würfen kaum zu bezwingende Nick Pennekamp ein echtes Debakel. Der verdiente Bittenfelder 29:23 Sieg war jedoch nicht mehr zu verhindern.

VfL WN: Brecht, Pennekamp; Lehmkühler 3, Rauscher 2(1), Beisser, Ludwig 2, Luckert 4, Ader 2, Schmidt 1, Rebstock 7(1), Bücheler 1, Schulte 1, Kuhn, Dedner.

TV Bittenfeld: Steeb, Groth; Q. Schmetzer 3, Lehmann, Langjahr 7, Meyer 14(1), L. Schnetzer 4, H.Schnetzer, Haspinger 1.



M1 - Göppingen II

Endlich wieder gewonnen

Handball-Württembergliga, Männer: VfL Waiblingen – FA Göppingen 40:25 (17:14)

Mit einem 40:25 gegen FA Göppingen und einer sehr guten zweiten Halbzeit haben sich die Handballer des VfL Waiblingen in der Oberliga zurückgemeldet. Göppingen war jedoch als Gradmesser zu schwach. Ob die VfL-Leistung ausreicht, um auch gegen die Topteams der Liga zu bestehen, wird sich erst am Sonntag beim TV Flein zeigen.

Waiblingen startete gut und führte nach sechs Minuten 5:2 – trotzdem war noch Verunsicherung nach den zuletzt schwachen Leistungen zu spüren. Göppingen deckte von Anfang an Sebastian Bürkle eng, aber die Gastgeber machten zunächst etwas zu wenig aus den sich ergebenden Freiräumen. FrischAuf bekam den starken Marc Kallenberg nach der Anfangsphase etwas besser in den Griff und glich zum 9:9 aus. Bis zum 12:13 in der 25. Minute wogte das Spiel hin und her. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause setzte sich der VfL wieder auf drei Tore ab. Wesentlichen Anteil daran hatte der eingewechselte Maik Hammelmann, der einen sehr guten Tag erwischte.

Mit einer Glanzvorstellung und großer mannschaftlicher Geschlossenheit startete Waiblingen in die zweite Hälfte. Die Abwehr stand nun sicher, Hammelmann hielt nach wie vor glänzend, und im Angriff gab es ein regelrechtes Schützenfest. Schon in der 39. Minute erzielte der fünffache Torschütze Holger Mayer, der mit 100-prozentiger Trefferquote glänzte, das 23:15. Der Sieger stand bereits zu diesem Zeitpunkt fest, Trainer Klaus Hüppchen konnte einiges ausprobieren, auch die Einwechslung von Adrian Müller stellte sich als guter Schachzug heraus. Müller harmonierte im ersten Oberligaspiel hervorragend mit Nebenmann Axel Steffens, vor allem seine Anspiele auf Kreisläufer Kallenberg fanden stets den richtigen Empfänger. Göppingen versuchte zwar alles, ging zum Teil in eine Art Manndeckung über, fand jedoch kein Mittel mehr gegen die entfesselten Waiblinger. Der elffache Torschütze Marc Kallenberg nutzte die sich ergebenden Freiräume genussvoll aus, der Vorsprung wuchs konstant. Am Ende zeigte sich, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

VfL: Doll, Hammelmann, Krammer; Müller 2/1, Hellerich1, Kallenberg 11, Mayer 5, Härtl 1, U. Schmid 2, Bürkle 3, Steffens 6/3, Onofras, Baumann 3, Miletic 6.

Quelle: ZVW



F1 - TV Möglingen

Voll fokussiert: Stephanie Heinz. Aber am Ende entführte Möglingen einen Punkt.Foto: ZVW

Voll fokussiert: Stephanie Heinz. Aber am Ende entführte Möglingen einen Punkt.Foto: ZVW

Gerechte Punkteteilung

Dritte Handball-Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TV Möglingen 19:19 (8:11)

In einem schwachen Drittligaspiel erkämpften sich dank einer überragend haltenden Katharina Blum die Handballerinen des VfL Waiblingen einen Punkt gegen den TV Möglingen – und verloren den zweiten wegen einer ganz schwachen Wurfausbeute.

Vom Anpfiff an hatte der VfL größte Schwierigkeiten, Tore zu erzielen. Fast zwei Dutzend Mal scheiterte man an den Füßen der doch für eine Torhüterin eher klein gewachsenen Dominika Baranski, am Torgebälk oder warf direkt ins Fangnetz hinter dem Tor. Der Siebenmetertreffer von Tanja Pfahl zum 1:1 blieb der einzige Waiblinger Treffer in den ersten zwölf Minuten. Der TV Möglingen spielte für seine Verhältnisse sehr ordentlich, gehört aber sicherlich nicht zu den Topteams der 3. Liga. So konnten die Gastgeberinnen den Rückstand in der sehr torarmen Begegnung beim 4:5 nach 20 Minuten noch absolut in Grenzen halten.

Die Zuschauer, die zu diesem Zeitpunkt noch an eine baldige Wende glaubten, wurden in den nächsten Minuten bitter belehrt: Der TV steigerte sich deutlich und baute den Vorsprung scheinbar mühelos auf 10:5 aus. Nur dank einiger Überzahlsituationen und der vom Siebenmeterstrich sicheren Tanja Pfahl gelang es dem VfL, mit nur drei Toren Rückstand und einem 8:11 in die sehnsüchtig erwartete Pause zu gehen.

In der zweiten Hälfte hatten die Remstälerinnen den besseren Start. Doch trotz zweier Treffer zum 10:11 kam keine Sicherheit ins Spiel des Tabellenzweiten. Im Gegenteil: Es folgten erneut sieben lange Minuten ohne VfL-Treffer, und beim 10:15 betrug der Rückstand erneut fünf Tore.

Doch nun drückte die in der Halbzeit eingewechselte Katharina Blum dem Spiel ihren Stempel auf. Sie vernagelte nicht nur nahezu ihr eigenes Gehäuse, sondern war mit haarscharf geworfenen Harpunen auch noch die hauptverantwortliche Einfädlerin für mehrere Treffer. Zweimal Anna-Lena Unseld, zweimal Munja Kotzian, ein weiterer Siebenmetertreffer von Tanja Pfahl und das viel umjubelte 18:16 von Franziska Ramirez – in nur acht Minuten hatte der VfL das Spiel komplett gedreht. Leider blieben noch neun lange Minuten, um in den alten Trott zurückzufallen. Die Gastgeberinnen gingen im Gegenstoß nun leider nicht mehr volles Risiko; und im stehenden Angriffspiel klappte weiterhin so gut wie gar nichts. Möglingen konnte zum 18:18 ausgleichen, während Christina Stockhorst mit dem 19:18 das einzige Waiblinger Tor in den letzten neun Minuten erzielte. Dieser eine Treffer reichte dann auch nur zu einem Punkt, denn Anke Czöczock erzielte noch den verdienten Ausgleich.

Trotz des zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstands war das Unentschieden sicherlich ein sehr ärgerlicher Punktverlust, denn in Normalform hätte der VfL diese Begegnung wohl deutlich gewonnen.

VfL: Blum, Grabowski, Stockhorst 2, Heimburger 1, Unseld 2, Pfahl 5/4, Heinz 1, Winger 1, Bast, Frick 3, Kotzian 3, Ramirez 1.

Quelle: ZVW



M1 - Göppingen II

Hüppchen: „Schauen nicht auf die Tabelle“

Handball-Württembergliga, Männer: Waiblingen braucht aber die Punkte gegen Göppingen II

Nach 1:5 Punkten in Folge kann für die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen gegen FA Göppingen II nur ein Sieg das Ziel sein. Ansonsten wäre der zweite Platz in weite Ferne gerückt. „Wir schauen aber nicht auf die Tabelle“, sagt der VfL-Trainer Klaus Hüppchen.


VfL Waiblingen (5. Platz, 19:13 Punkte) – FA Göppingen II (12. Platz, 7:25 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Nicht viel zu bestellen hatte der VfL bei der Zweitliga-Reserve der SG BBM Bietigheim, die bei ihrem 32:25-Sieg erwartungsgemäß auf drei Spieler des Bundesligakaders zurückgriff. Während sich die Bietigheimer bei drei Minuspunkten Rückstand auf den TV Flein noch Hoffnungen auf den zweiten Platz machen dürfen, wird’s für den VfL nach 1:5 Punkten in Folge allmählich eng. Zumal es gleich sechs Mitstreiter gibt.

In zwei Wochen müssen die Waiblinger zum TV Flein, der sich derzeit in prächtiger Verfassung präsentiert. Von dort sollte das Team von Trainer Klaus Hüppchen etwas mitnehmen, zuvor muss es jedoch noch die Pflichtaufgabe FA Göppingen II erledigen. Die Göppinger spielen auch nicht gerade eine berauschende Saison, sie kämpfen gar gegen den Abstieg. Zuletzt musste sich die Erstligareserve dem Tabellennachbarn TV Altenstadt in eigener Halle mit 23:28 geschlagen geben.

„Es bringt nichts, auf die Tabelle zu schauen“, sagt Hüppchen. „Wir wissen, dass wir im Kampf um Platz zwei eine der schlechtesten Ausgangspositionen aller Kandidaten haben.“ Der Fokus richte sich einzig und allein auf die Partie gegen Göppingen. „Es ist ein Heimspiel, und gegen Gmünd haben wir’s ja auch ganz ordentlich hinbekommen.“ Er hofft, dass sein Team die guten Phasen, die es in jedem Spiel habe, über eine längere Zeit konservieren kann. Im Team stecke ausreichend Potenzial, auch wenn die Wechselmöglichkeiten derzeit beschränkt seien. Dass die Grippewelle in Waiblingen angekommen ist, will Hüppchen nicht zu hoch hängen. Damit hätten die anderen Mannschaften sicherlich auch zu kämpfen. Marc Kallenberg und Arne Baumann kränkelten diese Woche, Axel Steffens plagt sich mit einer Schleimbeutelentzündung herum. Er wird aber voraussichtlich spielen können.

Quelle: ZVW



F2 - SC Korb

Ungleiches Derby in der Rundsporthalle

Handball-Württembergliga, Frauen: Korb gegen Waiblingen II klar im Vorteil

(twa). Der Letzte der Handball-Württembergliga der Frauen erwartet den Dritten: Im Derby zwischen dem VfL Waiblingen II und dem SC Korb sind die Kräfteverhältnisse klar verteilt. Die SG Schorndorf greift nach achtwöchiger Spielpause wieder ein.


VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:26 Punkte) – SC Korb (3. Platz, 21:3 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Wie erwartet, hatte das Schlusslicht VfL Waiblingen II beim Tabellenzweiten HSG Kochertürn/Stein keine Siegchance und unterlag mit 21:37. „Immerhin haben wir den Gegner zu einer Auszeit gezwungen“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Bis zum 7:6 spielte der VfL II frech mit, dann häuften sich wieder die technischen Fehler.

Einen ähnlichen Spielverlauf erwartet Arif auch beim Nachbarschaftsduell am Sonntag. „Wir müssen’s realistisch sehen, da wird keine echte Derbystimmung aufkommen.“ Ziel sei, zumindest in den ersten 30 Minuten zu zeigen, „dass wir Handball spielen können“. Für den VfL wird’s die zweite Partie am Wochenende sein, da er am Samstag bereits mit der A-Jugend im Einsatz sein wird. Immerhin hat Arif genügend Spielerinnen zur Verfügung: Nele Kopp, Lena Leßig und Pauline Otto stehen wieder zur Verfügung.

Nach sechs Wochen Spielpause stotterte der Motor bei den Korberinnen beim 28:21 gegen die SG Ober-/Unterhausen in den ersten 30 Minuten noch etwas. „Damit hatte ich aber gerechnet, zumal wir kein Vorbereitungsspiel hatten“, sagt der Trainer Dieter Gramer. Im zweiten Spielabschnitt sei’s deutlich besser gelaufen.

Nun gelte es, in den nächsten beiden Spielen die notwendige Spannung aufzubauen. Gegen den VfL Waiblingen II und die HSG Leinfelden-Echterdingen ist der SC in der Favoritenrolle. „Wir müssen uns konzentrieren und dürfen uns da keine Blöße geben.“ Vor dem Spitzenspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer SG BBM Bietigheim möchten sich die Korberinnen schadlos halten.

Die personellen Voraussetzungen sind sehr gut: Gramer hat den kompletten Kader zur Verfügung.

Quelle: ZVW



F1 - TV Möglingen

Weil sie mit der DHB-Auswahl unterwegs war, fehlte Katharina Winger dem VfL in Grenzach. Morgen ist sie wieder dabei.Foto: ZVW

Weil sie mit der DHB-Auswahl unterwegs war, fehlte Katharina Winger dem VfL in Grenzach. Morgen ist sie wieder dabei.Foto: ZVW

Winger und Heinz wieder dabei

Handball, 3. Liga, Frauen: Der VfL Waiblingen erwartet im Derby den erstarkten TV Möglingen

Nach dem hauchdünnen 35:34-Sieg in Grenzach erwarten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen morgen den TV Möglingen zum Derby. Das Team des Ex-Waiblinger Trainers Jürgen Krause holte zuletzt 8:2 Punkte. Der VfL ist also gewarnt.


VfL Waiblingen (2. Platz, 23:7 Punkte) – TV Möglingen (8. Platz, 14:14 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Überraschend hatte der Trainer des jüngsten Waiblinger Gegners, der TV Grenzach, in der Woche vor dem Aufeinandertreffen den Trainer gewechselt. Wie so oft in solchen Fällen, möchte die Mannschaft dem neuen Coach etwas beweisen. So war’s vermutlich auch am Samstag: Der favorisierte VfL Waiblingen tat sich schwer. Die mit zehn Treffern überragende Rechtsaußen Munja Kotzian sorgte Sekunden vor der Schlusssirene für den glücklichen 35:34-Sieg in einem engen Match, das 18- mal unentschieden stand.

Für den Waiblinger Trainer war’s nicht überraschend, dass Grenzach großen Widerstand leistete. „Es hat klasse Spielerinnen und müsste eigentlich vorne mitspielen“, sagt Paul Herbinger. Weil die Partie zwischen dem TV Möglingen und dem SV Allensbach am Sonntag dem Blitzeis zum Opfer fiel, gab’s für Herbinger keine Gelegenheit, den Derby-Gegner zu beobachten. Wenigstens rückten die Waiblingerinnen dafür nach Verlustpunkten zwischenzeitlich auf den zweiten Platz.

Diesen zu verteidigen, dürfte morgen nicht allzu einfach werden. Erstens, weil der Möglinger Trainer Jürgen Krause etliche VfL-Spielerinnen noch aus seiner Waiblinger Zeit kennt. Zweitens, weil der TVM nach einer zähen Anfangsphase immer besser in die Saison zu finden scheint. 8:2 Punkte sammelte Möglingen zuletzt. Dabei verpasste es bei der 29:32-Niederlage beim Tabellendritten TSV Haunstetten nur knapp eine Überraschung. Vier Minuten vor dem Ende hatte es 28:28 gestanden. Auch gegen Ligaprimus Neckarsulm hielt Möglingen die Partie 40 Minuten lang offen. Herbinger hatte eigentlich erwartet, dass der TVM nach dem Ausfall von Francis Tief (Auslandspraktikum) Probleme bekommen würde, doch das Gegenteil sei eingetreten. „Möglingen bewegt sich sehr gut.“ Zudem seien die verletzten Rückraumspielerinnen Jasmina Jaksche und Theresa Fischer wieder dabei. Schwer zu halten sei die kompakte, zweitligaerfahrene Kreisläuferin Julia Kain. „Das wird kein Selbstläufer“, sagt Herbinger. „Aber wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen.“

Der Trainer hofft, dass die zuletzt erkrankte Silke Heimburger morgen mitwirken kann. Auf jeden Fall in den Kader zurückkehren werden Katharina Winger und Steffi Heinz, die in Grenzach gefehlt hatten. Die mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Anja Brugger (FA Göppingen) und Tanja Padutsch (TuS Metzingen) sind mit ihren Bundesligateams im Pokalwettbewerb im Einsatz und stehen daher nicht zur Verfügung.

Quelle: ZVW



HSG Koch/Stein - F2

von Steffen Leßig
Am Samstagabend traf die zweite Frauenmannschaft aus Waiblingen auf den zweitplatzierten Koch/Stein.

Trotz 8 Feldspielerinnen und der aussichtslosen Lage verlief die erste Halbzeit für den Vfl sehr gut. Mit zwei Kreisläufern im Angriff und viel Bewegung spielten sie die offene Abwehr des Hsg gut aus. Hinten fehlte es jedoch an dem nötigen Biss. Zur Halbzeitpause hin hatte sich die anfängliche 1-Tor-Differnez verflüchtigt und die Gastgeber führten mit 17:11.

Ganz anders hingegen begann die zweite Hälfte. Im Angriff fehlte es an Bewegung und vor allem an Ideen. Die Unkonzentriertheit der Mädels brachten dem Gegner viele einfache Tore. Hinzu kam die Rückraumspielerin Evelyn Hoffmann, die sich immer wieder entschlossen gegen die Abwehr durchsetzte und insgesamt zu 13 Treffern kam. Dennoch kämpfte die Mannschaft bis zum Schluss und kam so zu einem Endspielstand von 37:21.

Der Trainer ist mit der Leistung der Mannschaft zufrieden und wird weiterhin zuversichtlich an der Entwicklung der Spielerinnen arbeiten. Vielleicht kann sich die junge Mannschaft in den nächsten Spielen selbst mit einem Sieg belohnen.

Tor: Bauer
Feld: Torregrossa 3, Stadler 3, Goldmann 4, Fischer, Rützler, Schmidt 5/1, Lier 1, Körner 5/1



M2 - TSF Welzheim

Enttäuschende Heimniederlage

von Frank Ader
Nach einer vor allem in der ersten Halbzeit ganz schwachen Angriffsleistung, unterlag Waiblingen auch im Rückspiel verdient gegen Welzheim.
Hochkonzentriert und hochmotiviert begann der VfL das so wichtige Kellerduell. Nur ein Gegentreffer in den ersten 10 Minuten war der Ausweis für die richtige Einstellung. Doch die Ib führte nach zehn Minuten nur mit 2:1. Nur Tobias Becker gelangen Treffer, dies war viel zu wenig, um sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Welzheim nutzte eine erste Überzahlsituation, um besser ins Spiel zu finden. Bis zum 10:11 tröpfelte die Begegnung auf überschaubarem Niveau hin und her, ehe Jan Wölfl in den Schlussminuten der ersten Halbzeit den Unterschied ausmachte. Soeben erst eingewechselt, sorgte er mit einem Hattrick für den vorentscheidenden Gästevorsprung. Mit 10:15 ging es in die Kabinen.

Beim 13:16 keimte Hoffnung auf eine deutlich bessere 2. Halbzeit auf. Doch immer noch landeten zu viele Bälle beim Gegner, um von einer echten Wende zu sprechen. Welzheim verteidigte mit langen Angriffen seinen Vorsprung und nur beim 22:24 wurde es richtig eng. Der beste Spieler auf dem Platz, Stavros Sakulidis, erzielte in Unterzahl das 22:25 und auch der nächste Treffer ging auf sein Konto. Danach hielt sich der Gästevorsprung zwischen 3 und 4 Toren und Welzheim gewann aufgrund der besseren ersten Hälfte verdient mit 30:26.

Waiblingen: Rauleder, Pennekamp; Winkler, Benhelm, Hintenach, Westhäuser 3, Dorn 2, Becker 6, Müller 8(5), Hanstein, Pfohe 2, Härtl 3, Dragin 1, Kallenberg 1.
  
Welzheim: Wagner, Schmid; Müller, Wölfl 6, Mat. Munz 3, Schramm 2, Iakolidis 1, Joos 1, Max Munz 6(1), Nothdurft 3, Sakulidis 8(2).



Handballcamp

Bild: TV Stetten.

Bild: TV Stetten.

Verantwortlicher Bezirkskadertrainer wieder dabei!

Frank Franke, der Referent für Leistung und Lehre und somit hauptverantwortlicher Bezirkskadertrainer im Bezirk Rems/Stuttgart wird beim 6. Camp auch wieder dabei sein. Eine Möglichkeit für die Spielerinnen und Spieler des Bezirks, sich ins Rampenlicht zu stellen.



TV Grenzach - F1

Siegtor durch Kotzian zwei Sekunden vor Schluss

Handball, 3. Liga, Frauen: TV Grenzach – VfL Waiblingen 34:35 (17:14)

Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen bleiben im neuen Jahr ungeschlagen. In Grenzach landeten sie trotz personeller Probleme einen 35:34-Sieg. Matchwinnerin war Munja Kotzian. Die Rechtsaußen stellte den Sieg mit ihrem zehnten Tor zwei Sekunden vor dem Abpfiff sicher.


Mit einem Mini-Aufgebot von nur acht Feldspielerinnen und zwei Torfrauen war der VfL Waiblingen an die Schweizer Grenze gefahren. Fast wäre auch noch Silke Heimburger ausgefallen, die das Abschlusstraining aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Sie biss aber auf die Zähne und stellte sich in den Dienst des Teams.

Das war auch dringend nötig, denn nach einem wenige Tage vor dem Spiel erfolgten Trainerwechsel lieferten die Gastgeberinnen eine ihrer stärksten Saisonleistungen ab und waren ein schwerer Gegner. Außer der zwei Meter großen rumänischen Rückraumwerferin Ana-Maria Stoica, die zehn Tore erzielte, stellte vor allem die in der Drittliga-Torjägerliste führende Slowakin Zuzana Huttova die VfL-Abwehr vor große Probleme. Dadurch lag Waiblingen fast die ganzen ersten 30 Minuten über mit zwei bis vier Toren hinten und nahm den 14:17-Rückstand mit in die Pause.

Nach dem Wechsel stellte der VfL seine Abwehr von 6:0 auf 5:1 um, und die als vorgezogene Abwehrspielerin agierende Tina Stockhorst machte Grenzach Probleme. Beim 20:20 war nach 38 Minuten der Ausgleich erreicht. Die Chance, sich abzusetzen, verpassten die Gäste, weil Überzahlsituationen nicht genutzt wurden. So blieb die Partie hart umkämpft.

Antreiberin Sina Bast

Angetrieben von Sina Bast und dank der Nervenstärke von Tanja Pfahl, die neun Strafwürfe in kritischen Situationen eiskalt verwandelte, eroberte Waiblingen beim 31:29 in der 52. Minute erstmals eine Zwei-Tore-Führung. Grenzach kam zwar nochmals auf 31:32 heran (55.), doch der VfL hielt dagegen. Beim 34:31 schienen die Waiblingerinnen den Sieg zwei Minuten vor dem Abpfiff in der Tasche zu haben.

Ein Ballverlust und zwei vergebene Großchancen brachten die Südbadenerinnen aber wieder ins Spiel. 20 Sekunden vor dem Abpfiff markierte die polnische Nationalspielerin Monika Pelka-Fedak den 34:34-Ausgleich. Grenzach stoppte den letzten VfL-Angriff zunächst mit einem heftigen Foul, nahm eine Zeitstrafe in Kauf.

Dem VfL blieben noch elf Sekunden. In einer Auszeit wurden die Nerven beruhigt, die letzte Aktion wurde besprochen. Nach drei Pässen landete der Ball bei Munja Kotzian und die Linkshänderin krönte ihre bisher beste Saisonleistung mit dem 35:34-Siegtreffer.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (5), Heimburger (1), Unseld, Pfahl (13/9), Frick (4), Kotzian (10), Ramirez, Bast (2).

Quelle: ZVW



SG BBM II - M1

Chancenlos in Bietigheim

Handball Württembergliga
Männer SG BBM Bietigheim - VfL Waiblingen 32:25 (13:11)

von Frank Ader
Von Beginn an wirkte der VfL Waiblingen bei seinem Gastauftritt in Bietigheim chancenlos. Über weite Phasen war geradezu ein Klassenunterschied zu erkennen. Die groß gewachsenen und selbstbewußt auftretenden Gastgeber hätten eigentlich noch viel deutlicher gewinnen können, hätten sie nicht zahllose Wurfversuche neben das Waiblinger Gehäuse gesetzt bzw. wären sie nicht immer wieder an den guten VfL Torhütern gescheitert.

Das 2:1 von Axel Steffens sollte die einzige Gästeführung bedeuten. Nach 12 Minuten hatten die Remstäler immer noch zwei Tore auf ihrem Konto, während die schnellen und wurfgewaltigen Bietigheimer bereits sechsmal getroffen hatten. Zum Glück konnte sich der VfL auf sein starkes Torhütertrio verlassen. Stefan Doll hielt seine Mannschaft im ersten Drittel im Spiel, Marc Krammer parierte nach seiner Einwechslung einige hundertprozentige und Maik Hammelmann hielt am Schluss mit vielen guten Paraden die Niederlage in Grenzen.
Angetrieben von der starken Torhüterleistung kämpften sich die Gäste Mitte der ersten Hälfte ins Spiel zurück. Sebastian Bürkle mit einer endlich einmal sehr guten Trefferquote und Axel Steffens verkürzten auf 7:8. Da die SG immer öfter scheiterte, hielt sich auch der 11:13 Halbzeitrückstand in Grenzen. Ein besseres Zwischenresultat verhinderte einmal mehr das eigene mangelhafte und ideenlos wirkende Angriffsspiel.

Bis zum 13:15 durften die Fans noch an ein Wunder glauben, doch dann machte Bietigheim ernst. Sie erhöhten ihre Trefferquote und bauten binnen zehn Minuten den Vorsprung kontinuierlich bis zum 25:17 aus. In dieser schon aussichtslosen Situation zeigte der VfL eine vorbildliche Kampfkraft und fand über den starken Kreisläufer Marc Kallenberg zurück ins Spiel. In den folgenden zehn Minuten zeigten die Gäste, weshalb sie in der letzten Saison den zweiten Platz belegt hatten. Mit druckvollem Spiel und dem Auge für den freien Kreis verkürzte Waiblingen Tor um Tor und der eben erst eingewechselte Daniel Pfohe erzielte in seinem ersten Angriff das 25:29. Bei vier Minuten Restspielzeit hätte das Spiel durchaus noch kippen können. Doch eine Strafzeit gegen Pfohe beendete die Aufholjagd. Die Gastgeber erzielten die drei letzten Treffer zum am Ende hoch verdienten 32:25 Sieg. Waiblingen muss nun in jedem einzelnen Spiel versuchen, das völlig verlorene Selbstvertrauen zurückzuholen.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer, Doll; Hellerich, Kallenberg 6, Mayer, Härtl 1, U. Schmid 1, Bürkle 7/1, Steffens 6, Onofras, Baumann 1, Miletic 2, Pfohe 1



SG BBM II - M1

Spitzenspiel für den VfL

Handball-Württembergliga, Männer: Beim Mitaufstiegskandidaten Bietigheim II ist Waiblingen im Zugzwang

Die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen sollten nicht mit leeren Händen aus Bietigheim zurückkehren, sonst wäre der Kontakt zu Rang zwei abgerissen.


SG BBM Bietigheim II (4. Platz, 20:10 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 19:11 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Im Spitzenspiel musste sich der VfL gegen Schwäbisch Gmünd mit einem 27:27-Unentschieden zufriedengeben. Co-Trainer Wolfgang Hezel war unterm Strich zufrieden. „Ich muss unserer Mannschaft ein großes Kompliment machen“, sagt er. „Sie hat gegen einen körperlich starken Gegner gut dagegengehalten.“ Die Aufgabe morgen indes dürfte noch eine Spur kniffliger werden: Die Zweitligareserve der SG BBM Bietigheim ist in guter Form. Mit den Siegen gegen Göppingen II (32:19) und in Altenstadt (33:20) hat sich das Team von Trainer Severin Englmann, einst auch beim VfL tätig, bis auf Rang vier nach vorne gearbeitet – vorbei am VfL und mit Chancen zumindest auf den zweiten Rang. Englmann setzt auf eine Mischung aus Talenten und erfahrenen Spielern wie Abwehrchef Thomas Grimm. Nicht gerade zupass dürfte dem VfL die WM-Pause kommen. Damit hat der Gegner die Möglichkeit, Spieler aus dem Bundesligakader einzubauen. Zuletzt verstärkten Pascal Welz, Patrick Rentschler und Tim Coors das Württembergligateam.

„Wir wissen, was uns erwartet“, sagt Hezel. Personell wird sich nicht viel ändern. Die verletzten Christopher Schmid und Johannes Felden fehlen weiterhin. Flaviu Onofras, gegen Gmünd nicht dabei, kränkelt immer noch. Sein Einsatz ist fraglich. „Wir haben aber immer noch genügend gute Spieler“, sagt Hezel. Er hofft, dass die Serie des VfL gegen Bietigheim II hält: In der Hinrunde und in beiden Spielen der vergangenen Saison ging er als Sieger vom Platz.

Quelle: ZVW



TV Grenzach - F1

Tempo schmeckt dem Waiblinger Gegner nicht

Handball, 3. Liga, Frauen: Der VfL muss in Grenzach auf Katharina Winger verzichten / Einsatz von Steffi Heinz ist ungewiss

(twa). Dem starken Jahresabschluss mit dem Sieg gegen Herrenberg ließen die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen eine ordentliche Leistung gegen Großbottwar folgen. Nun geht’s zum unberechenbaren TV Grenzach.

TV Grenzach (10. Platz, 10:18 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 21:7 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Personell geschwächt waren die Waiblingerinnen ins Derby gegen den TV Großbottwar gegangen. Die Gefahr, die Partie zu verlieren, bestand indes zu keiner Phase. Halbwegs Kontakt hatte der TVG lediglich beim 16:13, in der Schlussviertelstunde machte der VfL zum 30:20 alles klar.

So war auch der Trainer zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es war okay, Großbottwar hatte sich offensichtlich keine große Chance ausgerechnet“, sagt Paul Herbinger. Durch die gleichzeitige 27:29-Niederlage des TSV Haunstetten gegen die Neckarsulmer Sport-Union rückte der VfL, punktgleich mit Haunstetten, auf den dritten Tabellenrang vor.

Diesen gilt es nun morgen Abend in Grenzach zu verteidigen. Gemessen am Tabellenstand, dürfte dies eine lösbare Aufgabe sein. Der Gegner indes zählt zur schwer einschätzbaren Sorte. Im Hinspiel hatte der VfL größte Mühe, bog den 26:27-Rückstand nach 57 Minuten zum 31:29-Sieg um. Kaum zu bremsen waren die zweikampfstarke Zuzana Huttova (13 Tore) und die groß gewachsene Shooterin Ana-Maria Stoica. Diese beiden sowie die Linksaußen Petronella Kovacikova gelte es in den Griff zu bekommen. „Wobei von den ersten neun jede Spielerin ihre Qualitäten hat“, sagt Herbinger. Jede bringe Erstligaerfahrung mit. Ziel für seine Mannschaft müsse es sein, aufs Tempo zu drücken. Das möge Grenzach nicht so sehr. Schlüssel zum Erfolg sei eine stabile Abwehr, die möglichst viele Bälle gewinnen müsse. Seine Spielerinnen müssten die Partie selbst diktieren und dürften zu keiner Phase des Spiels zurückstecken. Im Hinspiel waren die Grenzacherinnen während einer Schwächephase des VfL plötzlich wieder im Spiel.

Katharina Winger ist mit der DHB-Auswahl in der Schweiz und wird Herbinger fehlen. Im Rückraum hat er, auch weil Sina Bast wieder zurück ist, genügend Alternativen. Weniger gut sieht’s am Kreis und auf den Außenpositionen aus. Aus beruflichen Gründen wird Steffi Heinz möglicherweise ausfallen, die mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Tanja Padutsch und Anja Brugger stehen nicht zur Verfügung. Unter Umständen wird Herbinger eine Jugendspielerin mitnehmen.

Sulamith Klein hat nach ihrem überstandenen Kreuzbandriss grünes Licht vom Arzt. Wann sie ihr Comeback feiern wird, steht noch nicht fest. Sie werde nicht unter Druck gesetzt und entscheide selbst, „wann sie sich stark genug fühlt“.

Quelle: ZVW



HSG Koch/Stein - F2

VfL II lässt sich nicht entmutigen

Schlusslicht muss zum Zweiten

Handball-Württembergliga. Nichts zu holen sein wird für die Frauen des VfL Waiblingen II morgen beim Tabellenzweiten HSG Kochertürn/Stein. Trainer Nadir Arif spürt trotz der anhaltenden Niederlagenserie keine Resignation bei seinen Spielerinnen.

HSG Kochertürn/Stein (2. Platz, 21:3 Punkte) – VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:24 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Einmal mehr musste sich die Drittliga-Reserve des VfL Waiblingen deutlich geschlagen geben – 20:39 gegen den TSV Schwieberdingen. Auch im zwölften Spiel blieb der jungen Mannschaft von Trainer Nadir Arif das Erfolgserlebnis also verwehrt.

Der Frust indes hält sich in Grenzen beim Coach und im Team. „Wir haben von den Schiedsrichtern und vom Gegner viel Lob bekommen“, sagt Arif. „Das zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind bei unserer Entwicklung.“ Trotz der Niederlageserie spürt er keine Anzeichen von Resignation – im Gegenteil: „Die Spielerinnen schätzen die Lage realistisch ein, der Kampfgeist stimmt.“

Beim Tabellenzweiten geht’s für den VfL II morgen darum, sich ordentlich zu präsentieren. Arif will den Favoriten so lange wie möglich ärgern. „Die Spiele gegen die hinteren Mannschaften sind aber wichtiger, um zu erkennen, wie weit wir in der Entwicklung wirklich sind.“

Personell hat sich etwas getan beim VfL II: Die Kreisläuferin Cora Goldmann (18) kehrte aus Nellingen zurück.

Quelle: ZVW



M2 - TSV Alfdorf

Verdienter Gästesieg

Handball BL Männer
VFL Waiblingen 2 – TSV Alfdorf 26 : 33 (12 : 18)

von Frank Ader
Über weite Strecken war Waiblingen dem Tabellenführer ebenbürtig. Doch eine mangelhafte Chancenauswertung verhinderte früh ein spannendes Spiel. Letztendlich gewann Alfdorf sicher ohne zu glänzen.

Zwar lief der VFL von Spielbeginn an einem Rückstand hinterher, hatte jedoch bis zum 6:8 Blickkontakt. Der sehr gut aufgelegte Hagen Dorn sorgte immer wieder für gute Spielauftakte und war auch sehr torgefährlich. Zu oft scheiterte die Ib jedoch am guten Gästetorhüter Saur. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich der Tabellenführer vorentscheidend ab und ging mit einer 6-Tore Führung in die Kabine.
Die zweite Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Waiblingen verpasste es immer wieder, den Rückstand auf 4 Tore zu verkürzen. So fehlte dem Spiel die letzte Spannung und die Gäste konnten den Sieg locker nach Hause schaukeln.

Waiblingen: Ader, Pennekamp ; Kugel, Benhelm 3, Hintenach 3, Westhäuser 1, Dorn 5, Becker 3
Müller 5(2), Hanstein, Pfohe 1, Härtl, Dragin 1, Schwarz 4.
  
Alfdorf: Sauer, Künzl; Köngeter 7, S. Bareiß 6, Bauer, Beiser 4(1), M.Bareiß 4, Wesp 3, Rauch, Nothdurft 2, Spindler 2, Salja 5(2).



JSG Bal.-Weilst. – mC

Lehrstunde beim Bundesliganachwuchs

Männliche C-Jugend Oberliga Staffel 1

von Frank Ader
Vor über 300 Zuschauern in der Balinger Sparkassenarena verkaufte sich der VFL weit unter Wert und verlor deutlich mit 10 Toren Unterschied.

Schon vor Spielbeginn gab es das erste Problem. Der eingeteilte Schiedsrichter erschien nicht so dass mit halbstündiger Verspätung ein Balinger Schiedsrichter das Spiel leitete. Leider konnte dieser seine Vereinsbrille nicht wirklich ablegen. Bis zum 5:4 war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch danach zeigten sich deutliche Leistungsunterschiede. Während die JSG in der Abwehr richtig zupackte und dahinter einen stark haltenden Torhüter hatte, fand der VFL in der Abwehr nicht statt. Nach dem 9:6 spielte sich Balingen in einen 7:1 Rausch und die Begegnung war bereits zur Halbzeit entschieden. Erst nach dem 11:24 Rückstand begannen die Gäste zu kämpfen und agierten nun auch in der Abwehr deutlich verbessert. Beim 19:26 betrug der Rückstand nur noch 7 Tore, doch einige fahrlässige Aktionen in den Schlussminuten führten zur letztendlich verdienten 20:30 Niederlage.

VfL WN: Brecht, Pennekamp; Lehmkühler 2, Rauscher 3, Beisser 1, Ludwig 1, Luckert 3, Ader 6(3), Dedner, Rebstock 2, Bücheler 1, Schulte 1.



M1 - TSB Schwäbisch Gmünd

Kommt ein Waiblinger geflogen: Uli Schmid setzt sich gegen die Gmünder Abwehr durch.Foto: ZVW

Kommt ein Waiblinger geflogen: Uli Schmid setzt sich gegen die Gmünder Abwehr durch.Foto: ZVW

Doll rettet Punkt

Handball Württembergliga Männer VfL Waiblingen – TSB Schwäbisch Gmünd 27:27 (14:12)

Kein hochklassiges, aber ein hoch dramatisches Spiel erlebten die zahlreichen Zuschauer im Duell zwischen Waiblingen und Schwäbisch Gmünd. Über die finale Punkteteilung ärgerten sich beide Mannschaften sicherlich mehr als dass sie von einem Punktgewinn sprachen.


Der ohnehin immer dünnere Waiblinger Kader wurde durch den krankheitsbedingten Ausfall von Flaviu Onofras noch weiter dezimiert. In Anbetracht dessen erlebte Trainer Klaus Hüppchen einen klasse Beginn seines Teams. Der in der Anfangsphase sehr treffsichere Sebastian Bürkle und der sehr agile Arne Baumann sorgten für eine frühe 2 Tore Führung. Zwar zeigte die Abwehr einige Schwächen, doch ein glänzend aufgelegter Stefan Doll sorgte für den Unterschied. Ivan Miletic und zweimal Axel Steffens erhöhten in der 18. Minute gar aufh 11:7. Es folgte jedoch die erste völlig drucklose Waiblinger Angriffsphase mit nur einem Treffer in zehn Minuten. So brachte der Djibril M’Bengue nahezu im Alleingang auf 11:10 heran. Mit 14:12 rettete sich der VfL in die Halbzeitpause.

Doch bereits nach dem 16:14 schien der Akku endgültig leer. Es folgten wiederum zehn Minuten ohne einen Treffer der Gastgeber und nur Stefan Doll hielt noch ein Fünkchen Hoffnung mit seinen starken Paraden am Leben. So verzweifelten die Gäste unter anderem bei fünf erfolglosen Siebenmeterversuchen und bei weiteren zahlreichen Großchancen. Allein konnte Doll jedoch die Gmünder Führung verhindern und als Ivan Miletic beim 16:18 für eine harmlose Berührung beim Gegenstoß die rote Karte sah, bestand kaum noch Hoffnung auf eine Wende. Arne Baumann beendete schließlich die lange Torflaute und auch Axel Steffens überzeugte in der Schlussphase. Bereits in der 50. Minute stand es wieder Unentschieden und fünf Minuten vor dem Ende führten die Gastgeber beim viel umjubelten 24:23. In diesem Spielabschnitt glänzte auch Marcus Hellerich mit drei kompromisslosen Toren vom Kreis. In den letzten Minuten legte Waiblingen immer zur Führung vor, doch der TSB konnte stets ausgleichen. Besonders ärgerlich war in dieser Phase, dass der VfL während einer doppelten Überzahl durch zwei überflüssige technische Fehler die frühzeitige Entscheidung leichtfertig verpasste. So kam es zur dramatischen Schlussminute, in der zuerst Axel Steffens mit seinem 11. Treffer das 27:26 erzielte, Gmünd in Überzahl ausglich und Waiblingen in den letzten 10 Sekunden statt dem möglichen Siegtreffer tatsächlich noch einmal den Ball verlor und den Gästen ihrerseits die Chance ermöglichte, das Spiel zu gewinnen. Doch passend zum Spielverlauf scheiterte der völlig frei aufs Tor laufende Spieler an Stefan Doll, der mit dieser Aktion seine überragende Leistung mit zumindest einem Punkt belohnte. Hoffentlich gibt dieser Punktgewinn der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen zurück.

VfL Waiblingen: Doll; Hammelmann, Krammer; Hellerich 3, Kallenberg , Müller, Mayer, U. Schmid 1, Bürkle 5, Steffens 11/2, Baumann 4, Miletic 3, Härtl



F1 - TV Großbottwar

Nicht zu halten: Christina Stockhorst trifft für den VfL Waiblingen.

Nicht zu halten: Christina Stockhorst trifft für den VfL Waiblingen.

Klare Sache für grippegeschwächte VfL-Frauen

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen - TV Großbottwar 30:20 (16:11)

(fmo). Mit einem ungefährdeten 30:20-Erfolg gegen den TV Großbottwar starteten die Handballerinnen des VfL Waiblingen in die Rückrunde der 3. Liga. Trotz personeller Probleme hatte das Team von VfL-Coach Paul Herbinger nur anfangs Mühe. Mit Tempohandball und zwei starken Torhüterinnen zeigte der VfL den Gästen dann jedoch die Grenzen auf.


Ein Handballleckerbissen wie zuletzt gegen die SG Herrenberg war angesichts der Voraussetzungen und der Winterpause nicht zu erwarten. Ein Grund war die lange Liste der nicht zur Verfügung stehenden Spielerinnen aus dem VfL-Mannschaftskader. Waiblingen kam in der Anfangsphase vornehmlich durch direkte Tempogegenstöße zu Torerfolgen. Die Passgenauigkeit von VfL-Torhüterin Ronja Grabowski auf ihre pfeilschnellen Konterspielerinnen war eine Augenweide. Ansonsten kennzeichneten die mitunter fehlende Feinabstimmung im Waiblinger Team sowie die recht geringe Durchschlagskraft des Großbottwarer Angriffs die ersten Minuten der Partie. Die Gäste hielten das Spiel bis zum 6:6 (12. Minute) offen. Dann erhöhte der VfL das Tempo, das Zusammenspiel wurde besser. Vor allem die beiden Außenspielerinnen Steffi Frick (von links) und Munja Kotzian (von rechts) waren kaum zu halten und hatten eine sehr hohen Trefferquote. Bis zum Halbzeitpfiff erspielte sich der VfL eine schon recht komfortable 16:11-Führung.

Nach Wiederbeginn kam Großbottwar trotz Unterzahlspiel nochmals heran. Zum Glück aus Waiblinger Sicht knüpfte die nun im VfL-Kasten stehende Keeperin Katharina Blum nahtlos an die gute Leistung von Grabowski an, vereitelte gleich drei Großchancen der Gäste. Dennoch rückte der TV auf 13:16 heran, weil der Waiblinger Angriff schluderte. Der VfL stellte verringerte seine Fehlerquote aber rechtzeitig genug, spielte nun wieder genauer und zielstrebiger nach vorne. Die Abwehr blieb weiterhin wenigb gefordert, kaam sogar ohne eine einzige Zeitstrafe aus.

Mit dem 21:15 war die Begegnung entschieden
Der Widerstand der Gäste war spätestens nach dem 21:15 durch Steffi Heinz (45. Minute) endgültig gebrochen. Kotzian und Franziska Ramirez schraubten das Ergebnis in den nächsten knapp zehn Minuten auf 27:17. Großbottwars beste Spielerin Denise Geier verkürzte nochmals, doch bereits zwei Minuten vor dem Ende erzielte Christina Stockhorst mit ihrem zweiten Treffer den 30:20-Endstand vor rund 250 Zuschauern. Die erlebten, sofern Waiblinger Anhänger, einen entspannten Handballabend. Die Begegnung sicher im Griff hatten die beiden Schiedsrichter Michael d´Alessandro und Frank Kraaz.

VfL-Trainer Paul Herbinger war mit dem Ergebnis ("in der Höhe verdient") und der Tatsache, keine Verletzungen beklagen zu müssen, zufrieden. Dass es im Zusammenspiel nach der Winterpause und aufgrund der Spielerausfälle mitunter hakelte, stufte er als normal ein. Herbingers Saisonziel bleibt, möglichst lange weiter oben mitzuspielen. Der Top-Favorit bleibe aber Neckarsulm, "und wir müssen bei allen vor uns platzierten Mannschaften noch auswärts antreten", relavierte der Coach die Chancen auf einen Aufstieg des VfL in die 2. Bundesliga.

VfL Waiblingen: Grabowski, Blum; Stockhorst (2), Unseld (2), Pfahl (4/1), Heinz (3), Winger (2/2), Bast (1), Frick (5), Kotzian (8), Ramirez (3).

TV Großbottwar: Ege, Harjung; Preischl (3), S. Kärcher (2), Asmuth (1), Stimmler (2), Müller (1), Spieth, Weber (1), Geier (8/1), L. Kärcher, Klenk (2).



M1 - TSB Schwäbisch Gmünd

VfL Waiblingen (7. Platz, 18:10 Punkte) – TSB Schwäbisch Gmünd (2. Platz, 20:8 Punkte; Samstag, 20 Uhr).

Deutliche Worte findet VfL-Trainer Klaus Hüppchen nach der 25:31-Niederlage im Spitzenspiel gegen den Tabellenersten Oppenweiler. Zeitweise „schulbubenhaft dilettantisch“ habe sich sein Team verhalten. Nicht zufrieden war Hüppchen mit der Chancenverwertung, zudem machten die Waiblinger zu viele technische Fehler. Und TVO-Keeper Stefan Merzbacher gewann das Duell gegen die drei Torhüter des VfL. „Wir sind deutlich hinter der Leistung aus dem Hinrundenspiel geblieben.“ Das hatte Waiblingen mit 33:32 gewonnen. Doch nun, nach der Niederlage, ist der VfL auf den siebten Platz abgerutscht und sogar Letzter im Verfolgerfeld von vier Teams mit jeweils 18:10 Punkten. Andererseits habe Waiblingen, so komisch das klinge, nun keinen Druck mehr und könne befreit aufspielen. „Wir sollten jetzt anfangen, Punkte zu holen. Mit einem Sieg ist man schnell wieder oben dabei. Aber dazu gehört eine gute Leistung.“ Die braucht Waiblingen gegen den Tabellenzweiten Gmünd. In der Hinrunde war der VfL 33:35 unterlegen. Hüppchen erwartet wieder ein Spiel auf Augenhöhe. „Es gilt, die Fehler zu minimieren. Die Motivation ist da, nicht zweimal gegen denselben Gegner zu verlieren.“ Marc Kallenberg wird trotz Riss am Auge wohl spielen. Fraglich ist der Einsatz von Flaviu Onofras (Grippe).

Quelle: ZVW



F2 - TSV Schwieberdingen

Schlusslicht VfL Waiblingen II

Handball-Württembergliga. Keinen einzigen Punkt hat die zweite Frauenmannschaft des VfL Waiblingen in der Vorrunde gesammelt. Die Stimmung sei dennoch gut, sagt Coach Nadir Arif. Weiter im Mittelpunkt stehen soll die Weiterentwicklung der jungen Truppe. Zum Rückrundenauftakt kommt Schwieberdingen in die Rundsporthalle.

VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:22 Punkte) – TSV Schwieberdingen (7. Platz, 10:12 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Dringend notwendig war die Winterpause für die Spielerinnen des VfL II. Das Team hatte zum Schluss der Vorrunde der Doppelbelastung durch Partien in den Württembergligen der A-Jugend und der Aktiven Tribut zollen müssen. Deshalb gab Arif dem Team drei Wochen lang frei. „Wir haben komplett abschalten können.“ Dreimal haben die Waiblingerinnen nun wieder trainiert. „Jetzt wollen wir einfach mal schauen, was in der Runde noch geht.“ Der VfL II wird absteigen, das ist klar. Doch verrückt machen lässt sich davon offenbar niemand. „Wir haben uns zusammengesetzt und uns überlegt, was wir machen.“ Das Ergebnis: Waiblingen wird weiterhin auf die Jugend setzen. „Ich bin froh, dass ich so arbeiten darf und der Vorstand hinter mir steht.“ Am Sonntag also wird die A-Jugend gegen das starke Schwieberdingen antreten. In der Hinrunde setzte es eine 28:39-Klatsche. Der VfL-Trainer ist davon überzeugt, dass sich sein Team besser präsentieren wird als in den zwei Begegnungen vor der Winterpause. Spielerinnen aus der Drittligamannschaft wird Arif nicht einsetzen. (sch)

Quelle: ZVW



F1 - TV Großbottwar

Foto: ZVW

Foto: ZVW

Grippegeschwächt ins neue Jahr

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen empfängt schon heute Abend den TV Großbottwar

. Die Waiblinger Handballerinnen haben das Jahr 2012 mit einem tollen Spiel gegen die SG Herrenberg beendet, der Auftakt des neuen Jahres allerdings steht unter schlechteren Vorzeichen. Dem Drittligisten werden heute gegen den TV Großbottwar voraussichtlich einige Spielerinnen grippebedingt ausfallen.


VfL Waiblingen (4. Platz, 19:7 Punkte) – TV Großbottwar (11., 10:16 Punkte). Mit 39:35 hat der VfL die SG H2Ku Herrenberg bezwungen. Ein sehenswertes Spiel, mit dem auch VfL-Trainer Paul Herbinger sehr zufrieden war. Heute Abend könnte es deutlich schlechter laufen. „Wir haben einige Kranke im Kader“, sagt der Trainer. „Und mich hat’s jetzt auch erwischt.“ Tanja Pfahl hat nicht trainieren können, auch Steffi Heinz ist krank. Bei beiden hofft Herbinger jedoch noch auf einen Einsatz. Bei Silke Heimburger hingegen werde es ganz sicher nicht gehen. Franziska Ramirez hat ein Leistenproblem. Auch bei ihr aber bestehe noch die Chance, dass sie auflaufen kann.

Auch bei den beiden Spielerinnen, die mit Zweitspielrecht für den VfL ausgestattet sind, sieht es nicht gut aus. Herbinger: „Anja Brugger hat schon abgesagt.“ Und auch bei Tanja Padutsch sehe es eher schlecht aus. Da ist es gut, dass Sina Bast aus Südafrika zurück ist und wieder zur Verfügung steht.

Situationen mit schlechter personeller Ausgangslage haben die Waiblingerinnen allerdings schon einige Male in der Vorrunde bestehen müssen und haben das meist gut hinbekommen. Herbinger ist es auch lieber, das Jahr beginnt mit einer schweren Aufgabe.

Und leicht werde es gegen die Mannschaft des TV Großbottwar sicher nicht werden. „Die hat sich bisher gut verkauft“, sagt der Trainer des VfL. Mit Denise Geier haben die Großbottwarer auch eine der besten Torschützinnen in ihren Reihen. Zuletzt landete der TV beim Turnier in Sindelfingen auf Platz zwei hinter Nürtingen. Die Gäste werden also mit Selbstvertrauen antreten. Und, warnt Herbinger: „Sie haben nichts zu verlieren.“

Quelle: ZVW



M1 - TV Oppenweiler

Für den VfL Waiblingen, hier Sebastian Bürkle gegen rechts Robin Czapek und links Jakob Jungwirth, ist nach der Niederlage gegen Oppenweiler der Zug im Kampf um den direkten Aufstieg wohl endgültig abgefahren.Foto: ZVW

Für den VfL Waiblingen, hier Sebastian Bürkle gegen rechts Robin Czapek und links Jakob Jungwirth, ist nach der Niederlage gegen Oppenweiler der Zug im Kampf um den direkten Aufstieg wohl endgültig abgefahren.Foto: ZVW

Waiblingen verliert Spitzenspiel verdient

Handball-Württembergliga, Männer: VfL Waiblingen – TV Oppenweiler 25:31 (13:16)

Die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen müssen sich wohl von Rang eins und somit vom direkten Aufstiegsplatz verabschieden. Im Spitzenspiel zum Rückrundenauftakt setzte sich der Tabellenführer TV Oppenweiler in der Rundsporthalle verdient mit 31:25 durch. Ausschlaggebend waren die besseren Leistungen des TVO in der Abwehr und auf der Torhüterposition.


Nach der Hinspielniederlage vor gut vier Wochen erwischten die Gäste auch in der mit rund 700 Zuschauern voll besetzten Rundsporthalle den besseren Start. Oppenweiler wirkte frischer und zielstrebiger und war nicht nur wie erwartet aus dem Rückraum torgefährlich. Schnell führte der TVO mit 2:0, wenig später mit 5:2. Waiblingen hielt dank des anfangs treffsicheren Alexander Bürkle sowie des von Axel Steffens gut in Szene gesetzten und durchsetzungsstarken Marc Kallenberg immer wieder den Anschluss. Dann machte Uli Schmid von der Rückraummitte mächtig Dampf und erzielte in der 13. Minute das 7:8.

Doch der Ausgleich blieb dem Gastgeber aus mehreren Gründen versagt: Zum einen steigerte sich Gästekeeper Stefan Merzbacher kontinuierlich, zum anderen war für die ohnehin sehr stabile TVO-Abwehr das statische Angriffsspiel des VfL leicht zu verteidigen. In der Vorwärtsbewegung war Oppenweiler deutlich besser, die Gäste führten nach einem Zwischenspurt mit 12:8 (20.). Das Waiblinger Rückraumspiel bestand bis zur Halbzeit (13:16) lediglich noch aus Axel Steffens, vom Rest war nichts zu sehen. Steffens hielt den VfL mit fünf Treffern noch einigermaßen im Spiel.

Der zweite Durchgang verlief zunächst sehr ähnlich. Oppenweiler legte bis zu vier Tore vor, Waiblingen schaffte beim 17:18 wieder den Anschluss. Die Gäste waren bis dahin das bessere Team, dennoch keimte beim VfL nun - wie schon im Hinspiel - Hoffnung auf eine Wende auf. Doch diesmal fehlten Waiblingen die Auswechselmöglichkeiten und der letzte Biss. Aus dem Rückraum kam außer von Steffens und Schmid weiterhin nichts. Und in den entscheidenden Momenten scheiterten die VfL-Werfer am überragenden TVO-Keeper Merzbacher.

Dennoch hätte der VfL das Spiel drehen können, weil die Gäste oft fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Doch unter dem Strich war der TVO das entschlossenere und zielstrebigere Team. Acht Minuten vor dem Ende führten die von ihren zahlreichen Anhängern lautstark angefeuerten Gäste mit 25:20. Auch die zuvor in einer harten Entscheidung gegen das Oppenweiler Rückraum-As Petros Kandilas gegebene Rote Karte steckte der Tabellenführer weg. Arne Baumann brachte den VfL vier Minuten vor dem Ende nochmals auf 23:26 heran, doch das war’s. Gegen eine offensive VfL-Abwehr ließ der nun mit großen Schritten dem direkten Aufstieg entgegenstrebende TV Oppenweiler nichts mehr anbrennen.

In der Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig: Gästecoach Jochen Bartels sah die wesentlichen Vorteile auf der Torhüterposition und in der besseren Abwehr. VfL-Trainer Klaus Hüppchen kreidete seine Abwehr Fehler wie „von Schulbuben“ an und gratulierte den Gästen zum verdienten Erfolg. „Der TVO steuert wohl auf den direkten Aufstieg zu“. Für Waiblingen gilt es nun, sich gegen Schwäbisch Gmünd wieder aufzurichten, um den Aufstiegsrelegationsplatz zwei nicht schon früh in der Rückrunde aus den Augen zu verlieren.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer, Hammelmann; Hellerich (1), Kallenberg (3), Mayer (1), U. Schmid (4), Bürkle (3), Steffens (7/3), Onofras (1), Baumann (3), Miletic (2/1). Müller. TV Oppenweiler: Merzbacher, Wolf; L. Binder, Salzer, Czapek, Kandilas (5), B. Röhrle (4), S. Röhrle (6), Ruck (4), Forch (2), Jungwirth (4), Frank (3), S. Binder (3/3).

Quelle: ZVW



M1 - TV Oppenweiler

Ob Holger Mayer vom VfL Waiblingen nach dem Spitzenspiel gegen Oppenweiler wieder so jubeln wird? Der VfL darf jedenfalls auf große Fanunterstützung in der Rundsporthalle hoffen.Foto: Steinemann/ZVW

Ob Holger Mayer vom VfL Waiblingen nach dem Spitzenspiel gegen Oppenweiler wieder so jubeln wird? Der VfL darf jedenfalls auf große Fanunterstützung in der Rundsporthalle hoffen.Foto: Steinemann/ZVW

Neues Jahr beginnt mit zwei Derbys

Die Winterpause in der Württembergliga ist für die Handballer vorbei. Der erste Spieltag im neuen Jahr hat’s in sich, gleich zwei Rems-Murr-Derbys stehen auf dem Programm. Wie im letzten Spiel 2012 geht’s für den VfL Waiblingen gegen den Tabellenführer TV Oppenweiler. Das erste Aufeinandertreffen entschied der VfL knapp für sich. Es wird wieder ein enges Spiel erwartet.

VfL Waiblingen (4. Platz, 18:8 Punkte) – TV Oppenweiler (1. Platz, 22:4 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Im letzten Spiel vor der Winterpause meldete sich der VfL im Kampf um den Aufstieg zurück. Mit 33:32 gewann das Team in Oppenweiler. Ein entscheidender Faktor sei die Rückkehr von Keeper Stefan Doll gewesen, sagt VfL-Trainer Klaus Hüppchen. „Mit seiner Erfahrung hat er uns am Ende noch auf die Siegerstraße gebracht.“

Ein weiterer Garant für den Erfolg war Alexander Heib. Doch der steht dem VfL nun nicht mehr zur Verfügung, er spielt künftig für den Erstligisten TV Neuhausen. „Für Alex freut’s mich, persönlich find’ ich’s schade, dass er weg ist.“ Verkraften muss der VfL einen weiteren Rückschlag: Christopher Schmid zog sich einen Kreuzbandriss zu, für den Akteur ist die Runde beendet. Glücklicherweise sei Waiblingen im Rückraum trotzdem noch gut besetzt, so Hüppchen. Akuter Handlungsbedarf bestehe nicht, allerdings sondiere der VfL nach wie vor den Markt.

Aufgrund des ulkigen Spielplans kommt es nun erneut zum Duell mit Oppenweiler. Klaus Hüppchen erwartet wieder eine offene Partie. Um zu bestehen, müsse Waiblingen es unter anderem schaffen, den TVO-Spieler Benjamin Röhrle zu kontrollieren. Es werde auch darauf ankommen, wie gut die Keeper in Form sind. Denn auch bei den Gästen aus Oppenweiler steht mit Stefan Merzbacher ein Guter im Gehäuse.

Quelle: ZVW



M1

Alexander Heib, hier im Trikot des VfL Waiblingen im Württembergliga-Derby gegen den TV Bittenfeld II (links Wolfgang Federhofer), bekommt die Chance, in der Ersten Bundesliga zu spielen. Wer kann da schon Nein sagen.Foto: ZVW

Alexander Heib, hier im Trikot des VfL Waiblingen im Württembergliga-Derby gegen den TV Bittenfeld II (links Wolfgang Federhofer), bekommt die Chance, in der Ersten Bundesliga zu spielen. Wer kann da schon Nein sagen.Foto: ZVW

Heib verlässt VfL Waiblingen wieder

Handball: Spieler wechselt zum neuen Jahr zum Erstligisten TV Neuhausen

Es war ein kurzes Gastspiel: Alexander Heib, der erst zu Saisonbeginn zum Handball-Württembergligisten VfL Waiblingen gekommen war, ist schon wieder weg. Zum 1. Januar 2013 wechselt er zum Erstligisten TV Neuhausen.


Die Auflösung des Vertrages sei im beiderseitigen Einvernehmen geschehen, so VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig. „Für uns ist es natürlich traurig.“ Jeder Verein verliere einen guten Spieler ungern. „Doch von Anfang an war mit ihm ausgemacht, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen, wenn er für einen Bundesligisten spielen kann.“

Beim TV Neuhausen bestand Handlungsbedarf in der Rückraummitte. Spielmacher Philipp Seitle ist kürzlich zum Zweitligisten SC DHfK Leipzig zurückgekehrt. Der Spieler war mit dabei, als der SC am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Porsche-Arena eine 25:41-Schlappe gegen den TV Bittenfeld kassierte.

Und das ist der Heimatverein von Alexander Heib. Mit der TVB war er mehrmals in der 2. Liga gegen den TV Neuhausen angetreten. Vielleicht habe sich dessen Coach Markus Gaugisch an ihn erinnert, mutmaßt der 25-Jährige. Dennoch habe ihn der Anruf des Trainers überrascht. „Er hat mich gefragt, ob ich mal im Training vorbeischauen will.“ Die Probe verlief zur Zufriedenheit beider Seiten. Am Donnerstag hatte Heib das Angebot, in der Rückrunde für den Aufsteiger aufzulaufen, auf dem Tisch.

In der ersten Liga zu spielen sei schon immer ein Jugendtraum gewesen, sagt Heib. Beim abstiegsbedrohten Tabellensechzehnten sei die Chance groß, Einsätze zu bekommen. Wer hat schon die Gelegenheit, sich mit den Weltstars des THW Kiel und anderer Clubs zu messen? „Ich kann’s noch gar nicht so richtig fassen.“

Dennoch verlässt Heib den VfL Waiblingen mit gemischten Gefühlen. Der Spieler war vor dieser Saison vom TVB zum Drittligisten Stuttgarter Kickers gewechselt, um mehr Zeit für sein BA-Studium zu haben. Doch der Club ging pleite, Heib stand ohne Verein da. Die Rückkehr nach Bittenfeld klappte aus verschiedenen Gründen nicht. Unter anderem hatte der TVB die Saisonvorbereitung schon abgeschlossen und fünf Neuzugänge geholt. Interne Reibereien zwischen dem Spieler und Coach Günter Schweikardt habe es nicht gegeben, beteuerten beide Seiten.

Der Stadtrivale VfL Waiblingen griff zu und verpflichtete Alexander Heib in einer spektakulären Aktion für sein Team in der Württembergliga. „Das war eine sehr nette Geste. Es ist schon ein komisches Gefühl, jetzt zu sagen, ich bin schon wieder weg.“ Heib sagt, er habe sich in der Mannschaft sehr wohl gefühlt und sei davon überzeugt, dass die Waiblinger um den Aufstieg spielen werden. Personell nachlegen werde der VfL, derzeit Tabellenvierter, nicht, sagt Abteilungsleiter Steffen Leßig. „Wir vertrauen dem Kader, den wir haben. Er ist stark genug, um den ersten oder zweiten Platz zu erreichen.“

Für den Spieler gilt es nun, sein Studium und den hohen Aufwand beim Erstligisten Neuhausen unter einen Hut zu bekommen. Am 7. Januar beginnt das Mannschaftstraining. „Von der Fitness her muss ich auf einen guten Leistungsstand kommen.“ Für den Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt. Die Aufgabe sei schwierig, aber nicht unlösbar, so Heib. Zum Rückrundenauftakt tritt der TVN am 10. Februar im Abstiegskampf gegen Minden an. Das Team steht zwei Punkte vor Neuhausen auf Rang 14.

Quelle: ZVW.



M1

Heib wechselt nach Neuhausen

Alexander Heib wechselt zum 01.01.13 zum Bundesligisten TV Neuhausen. Die Auflösung des Vertrages geschah in beiderseitigem Einvernehmen. Der VfL wünscht ihm alles Gute in der Bundesliga und bedankt sich für seinen Einsatz.



F1 - TSV Bönnigheim (Pokal)

Waiblingen locker in nächster Runde

Handball-Verbandspokal. In der dritten Runde haben die Frauen des VfL Waiblingen nichts anbrennen lassen. Der favorisierte Drittligist besiegte in der Rundsporthalle den Württembergligisten TSV Bönnigheim mit 51:21 (24:6).

Der VfL hatte ohne Linkshänderin und mit nur einer Torhüterin ins Spiel gehen müssen. Trainer Paul Herbinger forderte von seinem Team, das Spiel mit dem notwendigen Ernst anzugehen. Seine Spielerinnen beherzigten diese Vorgabe von Beginn an sehr überzeugend. Mit einer beweglichen und aufmerksamen Abwehr sowie einem rasanten und technisch starken Angriff wurde Bönnigheim der Schneid abgekauft.

Katharina Blum hielt ihren Kasten weitgehend sauber und leitete Waiblinger Gegenstöße ein. Die beiden Steffis, Frick und Heinz, zündeten den Turbo und waren immer wieder erfolgreich. Klappte der schnelle Gegenstoß mal nicht, bauten die Rückraumspielerinnen des VfL den Vorsprung mit ihren Treffern kontinuierlich aus. Über die Spielstände 5:0, 13:3 und 20:5 kam es zur deutlichen 24:6-Halbzeitführung.

In der zweiten Hälfte hielten die Waiblinger Frauen das Tempo weiter hoch. In der Abwehr gingen sie aber nicht mehr ganz so konsequent zur Sache. So kam das verdiente Endergebnis von 51:21 zustande.

Schöner Jahresabschluss

Für die Zuschauer war es ein sehr sehenswertes, entspanntes letztes Spiel gewesen. Und für die Waiblinger Mannschaft sowie ihren Trainer war es ein schöner Jahresabschluss, gekrönt mit dem Erreichen der nächsten Pokalrunde. Das Ziel der sportlichen Leitung des VfL Waiblingen, das Erreichen des „Final Four“ im Frühjahr 2013, kann nun weiterverfolgt werden. (jöh)

VfL Waiblingen: Blum, Stockhorst (6), Heimburger (6), Unseld (3), Pfahl (4), Heinz (14), Winger (3/1), Frick (12), Ramirez (3).

Quelle: ZVW



wA - WHSC Schmiden/Oeff.

Souveräner Heimsieg

Weibliche A Jugend
Württembergliga

VfL Waiblingen – WHSC Schmiden/Oeffingen 34:26 (17:14)

von Steffen Leßig
Im Derby gegen Schmiden/Oeffingen zeigten die Waiblingerinnen ihre beste Saisonleistung.

Zu Beginn der Begegnung konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die Gastgeber zeigten ein schnelles und technisch anspruchsvolles Angriffsspiel, mussten in der Abwehr jedoch zu viele einfache Tore, überwiegend von der 15fachen Torschützin Larissa Bürkle, einstecken. Nachdem Pauline Otto ein paar schöne Paraden zeigte, setzten sich die Kreisstädter mit einer 3 Tore Führung zur Halbzeit ab.
Angetrieben von der agilen Nele Kopp auf Rückraummitte baute der VfL die Führung auf ein 20:14 aus. Selbst eine doppelte Unterzahl überstanden die Hausherren schadlos und konnten selbst mit 6 Toren davonziehen. Mit 34:26 ging der Sieg des VfL, auch in dieser Höhe, in Ordnung.

VfL Waiblingen: Bauer, Otto: Lier (3), Leßig (4), Rützler (6), Kopp (7), Fröhlich, Stadler (5), Schmidt (3), Körner (2), Fischer (2).



F1 - TSV Bönnigheim (Pokal)

„Mit dem Kopf voll dabei sein“

VfL-Handballerinnen im Pokal

Handball-Verbandspokal. Die Hinrunde in der 3. Liga ist abgeschlossen, heute Abend (20.15 Uhr) müssen die Frauen des VfL Waiblingen aber noch mal ran: In der dritten Runde um den Pokal des Handball-Verbands Württemberg ist der VfL gegen den Württembergligisten TSV Bönnigheim klar in der Favoritenrolle. „Wir wollen in das Final Four“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger.

Mit dem 39:35-Sieg gegen Herrenberg und auf Rang vier mit 19:7 Punkten schloss der VfL am Samstag die Hinrunde ab. Herbinger war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es hat Spaß gemacht“, sagt er. Die Partie habe auf hohem Niveau gestanden.

„Sehr zufrieden“ zeigt sich Herbinger mit der Vorrunde. „Die Mannschaft hat sich gut entwickelt.“ Drei sehr gute Spiele seines Teams hat er gesehen: gegen Haunstetten, Allensbach und Herrenberg. Ein „miserables“ in Regensburg und ein „nicht so gutes“ gegen Neckarsulm. Die Niederlage in Freiburg sei der angespannten Personalsituation geschuldet gewesen.

In der Rückrunde wird Herbinger noch mehr Alternativen haben: Mit Sina Bast (Auslandsaufenthalt) und Sulamith Klein (Kreuzbandriss) kehren zwei wichtige Spielerinnen in den Kader zurück.

Heute Abend indes wird’s auf der Auswechselbank noch einmal viel Platz geben: Ronja Grabowski und Munja Kotzian sind verhindert. Die beiden mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Tanja Padutsch und Anja Brugger dürfen ebenso wenig mitwirken wie die Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft.

Trotzdem geht der Drittligist gegen den Württembergligisten TSV Bönnigheim als Favorit in die dritte Pokalrunde. Der TSV liegt in der Liga mit 7:15 Punkten auf Rang neun, musste sich zuletzt dem Tabellenführer SG BBM Bietigheim II mit 23:33 geschlagen geben.

„Wichtig wird sein, dass wir mit dem Kopf voll dabei sind, damit nichts passiert“, sagt Herbinger. „Außerdem wollen wir natürlich ins Final Four.“ (twa)

Quelle: ZVW



F2 - TSV Nordheim

Akku leer

Frauen Württembergliga Nord
VFL Waiblingen 2 – TSV Nordheim 2 15:44 (8:22)

von Steffen Leßig
Im letzten Spiel der jungen Mannschaft aus Waiblingen gastierte die TSV Nordheim in der Rundsporthalle, eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielerinnen im Team. Bereits beim Warmmachen war Trainer Nadir Arif klar, dass bei diesem Spiel nicht viel zu holen sein wird, da die Waiblingerinnen dort bereits einen sehr müden Eindruck machten. Das A-Jugendspiel am Vortag sowie die permanente Doppelbelastung zollten nun ihren Tribut.

Der Gegner legte mit gutem Tempo und Angriffsspiel los und ging schnell mit 4:1 in Führung. Die Gastgeber produzierten technische Fehler am laufenden Band und luden somit den Gegner zu leichten Gegenstößen ein. Nachdem Denise Körner auf 4:5 verkürzte, keimte nochmals kurz Hoffnung auf, das Spiel wenden zu können. Diese hielt jedoch nicht lange, da sich das Bild vom Anfang der Partie wieder einstellte. Waiblingen verlor einen Ball nach dem anderen und Nordheim netzte sicher im Waiblinger Gehäuse ein. Mit dem Pausenstand von 22:8 war die Begegnung bereits entschieden. Trainer Arif forderte von seinem Team in der Halbzeitpause, die zweite Hälfte positiv zu gestalten. Dies konnte nur bis zum 25:11 umgesetzt werden, dann war der Akku vollends leer.
Nordheim erzielte auch im zweiten Abschnitt 22 Tore und gewann, auch in dieser Höhe verdient, mit 44:15. „Meine Spielerinnen sind körperlich und geistig leer. Wir werden nun drei Wochen Pause machen, “ so Trainer Arif. „Trotz der meist deutlichen Niederlagen, bringt uns jedes einzelne Spiel in der persönlichen Entwicklung weiter, “ so der Arif abschließend.

VfL Waiblingen 2:
Bauer, Otto; Lier (1), Körner (5), Rützler (2/1), Kopp, Scheifele , Fischer (1), Stadler (3), Leßig (3/1).



F1 - SG H2Ku

Allein gegen alle: Die Waiblingerin Silke Heimburger knackt die H2Ku-Abwehr.Foto: ZVW

Allein gegen alle: Die Waiblingerin Silke Heimburger knackt die H2Ku-Abwehr.Foto: ZVW

Ein sehenswerter Sieg

Dritte Handball-Liga Süd, Frauen: VfL Waiblingen – SG H2Ku Herrenberg 39:35 (19:16)

Prädikat: Sehenswert! Das letzte Vorrundenspiel der Waiblinger Frauen war Werbung für den Handball. Beim 39:35 gegen die SG H2Ku Herrenberg dominierten Tempo und Technik, 74 Tore krönten die starke Partie.


Das besondere Plus des VfL an diesem Tag war eine homogene Mannschaftsleistung. Von jeder Position wurden mindestens vier Treffer erzielt. Durch den verdienten Sieg schloss Waiblingen die Hinrunde mit 19:7 Punkten als Tabellenvierter ab.

Beide Teams taten das, was sie am besten können: Gas geben! Dabei hatten die Remstälerinnen den Vorteil, dass ihre Abwehr in der Anfangsphase besser stand als die H2Ku-Defensive. Dies ermöglichte den Gastgeberinnen bis zur 11. Minute einen 8:3-Vorsprung. Die Basis für den späteren Erfolg.

Obwohl die Gäste, gepusht vom Sieg gegen den Titelkandidaten Allensbach, stark aufspielten, gelang ihnen nie der Ausgleich oder gar eine eigene Führung. Waiblingen verteidigte sein Polster mit großem Einsatz. Vor allem dank der Treffsicherheit von Tanja Pfahl, Steffi Heinz und Katharina Winger ging es über 10:5 und 15:10 beim Stand von 19:16 in die Pause.

Gute Kreuzbewegungen

Als Spielmacherin Claudia Janoch ihre Mannschaft nach dem Wechsel auf 19:17 heranbrachte, hoffte das H2Ku-Lager auf eine Wende. Ein Doppelschlag von Munja Kotzian zum 21:17 dämpfte die aufkeimende Euphorie, und als kurz danach VfL-Torhüterin Katharina Blum beim Stand von 23:19 gleich bei zwei Herrenberger Strafwürfen nicht zu bezwingen war, hatten die Gastgeberinnen alle Vorteile auf ihre Seite. Mit guten erweiterten Gegenstößen und vor allem aus Kreuzbewegungen erzielten Treffern bauten die Waiblingerinnen ihren Vorsprung bis zur 49. Minute konsequent auf 33:27 aus.

Die scheinbar sichere Führung war aber Gift für den VfL Waiblingen. Die Abwehr gestattete Herrenberg nun plötzlich zu viele einfache Tore, und im Angriff ersetzten Einzelaktionen und unvorbereitete Würfe das zuvor so überaus erfolgreich ineinandergreifende Mannschaftsspiel. Das war ein gefundenes Fressen für die routinierten Gäste. Bis zur 58. Minute kam H2Ku auf 36:34 heran.

Tanja Padutsch bereitete dem Spuk dann aber ein Ende. Mit zwei Treffern in Folge machte die Linkshänderin alles klar und sorgte dafür, dass ihr Team die anschließende Weihnachtsfeier richtig genießen konnte.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst, Heimburger (3), Unseld (3), Pfahl (12/4), Heinz (4), Winger (3/1), Frick (4), Kotzian (5), Ramirez (2), Padutsch (2), Beddies (1).

Quelle: ZVW



F1 - SG H2Ku

Mit einem Sieg zur Weihnachtsfeier

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen erwartet wiedererstarkte Herrenbergerinnen

Halbwegs rehabilitiert für die Pleite in Regensburg haben sich die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen beim 30:30 in Nürtingen. Im letzten Punktspiel in diesem Jahr kommt morgen (18 Uhr) Herrenberg in die Rundsporthalle. Die SG schlug zuletzt den Titelanwärter SV Allensbach.

VfL Waiblingen (4. Platz, 17:7 Punkte) – SG H2Ku Herrenberg (7. Platz, 14:10 Punkte/Samstag, 18 Uhr). So richtig einzuschätzen wusste der VfL die Punkteteilung beim 30:30 in Nürtingen nicht. Nach der eher überschaubaren Leistung in den ersten 30 Minuten steigerte sich Waiblingen nach der Pause erheblich, zum Sieg indes reichte es nicht. „Hinten raus hätten wir die Chance gehabt, zwei Zähler mitzunehmen“, sagt Trainer Paul Herbinger. „Hätten wir zuvor besser gespielt, hätten wir nicht über die eine oder andere Entscheidung diskutieren müssen.“ Alles in allem sei ein Punkt in Nürtingen aber nicht zu verachten.

So bleibt dem VfL der vierte Tabellenplatz, den er morgen im letzten Hinrundenspiel gegen Herrenberg verteidigen möchte. Ausgerechnet vor dem Derby scheint die SG wieder zu alter Stärke zurückgefunden zu haben: Gegen den Aufstiegskandidaten SV Allensbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Hagen Gunzenhauser mit 33:32 durch. Zuvor kriselten die Herrenbergerinnen ein wenig. „Sie haben zwei, drei Spiele richtig vergeigt“, sagt Herbinger.

Flugs fand sich die hoch gehandelte SG im Tabellenmittelfeld wieder. Dabei hatte sie sich als Saisonziel einen Platz im vorderen Drittel gesetzt. Durchaus realistisch, schließlich ist die komplette Mannschaft beisammengeblieben – und wurde sogar noch hochkarätig verstärkt. Anja Gloger kehrte vom Zweitligisten SG BBM Bietigheim zurück, vom SV Allensbach kam die ehemalige Juniorennationalspielerin und Bundesligaspielerin Anne-Lena Artschwager. Stützen im Team sind die routinierte Claudia Janoch sowie die beiden Jugend-Nationalspielerinnen Freya Stonawski und Alisa Berger. Letztere hat in den zwölf Ligaspielen bereits 64 Tore erzielt. Dass sich die Herrenbergerinnen gefangen haben, hat auch mit Claudia Janoch zu tun. Nach einer kleinen Schwächephase kommt die Spielmacherin immer besser in Fahrt. Ein Wiedersehen gibt’s mit der ehemaligen Waiblingerin Lisa Gebhard, die zuletzt stark gespielt hat.

„Wir wissen, dass uns 95 Prozent nicht reichen werden im Derby“, sagt Herbinger. Auch wenn er den Herrenbergerinnen großes Potenzial zuschreibt, rechnet er sich natürlich eine Siegchance aus. Im Erfolgsfall ginge der VfL mit sieben Minuspunkten in die Winterpause. „Das hätte ich vor der Runde angesichts unserer personellen Probleme sofort unterschrieben.“

Ronja Grabowski, Katharina Winger und Munja Kotzian kränkelten unter der Woche. Herbinger hofft aber auf ihren Einsatz. Fehlen wird Anja Brugger, die mit Göppingen ein Turnier in der Schweiz spielt.

Angepfiffen wird das Derby bereits um 18 Uhr, weil anschließend die Weihnachtsfeier auf dem Plan steht. „Da sollten wir schon zwei Punkte als Geschenk mitbringen.“

Quelle: ZVW



SG H2Ku II - F2

Erneute Niederlage

Frauen Württembergliga Nord
SG H2Ku Herrenberg 2 - VFL Waiblingen 2 29:12 (11:7)

von Steffen Leßig
Am vorletzten Spieltag hofften die Waiblingerinnen auf eine kleine Chance gegen den drittletzten der Württembergliga aus Herrenberg. Mit Zuversicht wurde in das Spiel gestartet. In der ersten Halbzeit stand der VfL in der Abwehr sehr kompakt und machte es dem Gegner schwer Tore zu erzielen. Jedoch konnte die junge A-Jugend Truppe diese Stärke nicht nutzen, da sie im Angriff zu ideenlos und ohne Tempo spielte und zu häufig an der Gästetorhüterin scheiterte. Bis zur 15. Spielminute waren gerade einmal 3 Treffer auf beiden Seiten gefallen. Zur Halbzeit führte Herrenberg mit 11:7. Für die zweite Hälfte nahm sich der VfL vor, das Angriffsspiel etwas kreativer zu gestalten. Es wurden zwar fünf 100%ige Chancen nacheinander erspielt, die jedoch alle samt kläglich vergeben wurden. Die Gastgeberinnen erzielten hingegen vier Tore in Folge und führten mit 15:7. Waiblingen hatte nun kein Mittel mehr und verlor diese Partie, wenn auch um ein paar Tore zu hoch mit 29:12. Da alle Spielerinnen an jedem Wochenende doppelt im Einsatz sind, wird nun die Winterpause sehnlichst herbeigesehnt.

VfL 2: Bauer, Otto; Weidinger, Scheifele, Stadler, Leßig (4/3), Rützler, Schmidt, Fischer, Lier, Körner (3), Frick (2), Kopp (3)



mC - NSU Neckarsulm

Es reicht nicht ganz

Männliche C-Jugend Verbandsklasse Staffel 2

VFL Waiblingen – Neckarsulmer SU 28:33 (16:15)

von Frank Ader
Bis zur 40. Spielminute konnte der VFL den starken Gästen Paroli bieten. Danach folgte eine kurze Schwächephase und Neckarsulm setzte sich entscheidend ab.

Waiblingen startete gut in die Begegnung und Lukas Ader erzielte die ersten Treffer zum 4:3. Auch die ungewöhnliche Maßnahme der Gäste, über weite Strecken mit 7 Feldspielern zu agieren, brachte die Remstäler nicht aus dem Konzept. Schwach dagegen war das eigene Überzahlspiel. Neben dem fahrlässigen Umgang mit einigen Großchancen war dies auch der Hauptgrund für die sehr knappe 16:15 Pausenführung.

Zu Beginn der 2. Halbzeit hatten die Gastgeber nach dem 17:15 mehrfach die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Waiblingen versuchte es nun immer öfter mit der Brechstange und die NSU drehte das Spiel zum 17:20. Unter Aufwendung der letzten Kraftreserven und eines immer treffsicherer werdenden Hannes Luckert konnte der VFL tatsächlich noch einmal mit 21:20 in Führung gehen. Doch nach dem 23:23 war der Akku endgültig leer. Das Fehlen beider Rechtsaußen forderte seinen Tribut. Neckarsulm zog auf 23:27 davon. Nur noch Hannes Luckert konnte mit seinen Treffern Paroli bieten. Die Gäste gewannen verdient mit 33:28.

VfL WN: Brecht, Pennekamp; Lehmkühler 1, Rauscher 1, Beisser, Ludwig 3, Luckert 13/3, Ader 7, Schmidt, Rebstock 3, Bücheler, Dedner.



mD1 - Hinrunde

Männliche D 1 schließt Hinrunde als Tabellenführer ab

von Jens Schwanewedel
Für die laufende Saison hatten sich die Jungs einiges vorgenommen: Sie wollten sich individuell und als Mannschaft weiter verbessern, in der Bezirksklasse eine gute Rolle spielen, Spaß haben und vor allem den Eltern und allen anderen Zuschauern schöne Handballspiele bieten. Dass die Mannschaft aber am Ende der Hinrunde verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stehen würde – damit hatte keiner gerechnet. In sieben Spielen haben die Jungs sieben Siege eingefahren und dabei guten Handballsport geboten.

Das erste Saisonspiel gegen die HSG Cannstatt/Münster/Max Eyth See war sehr mühsam. Es fehlte trotz extra Trainingseinheiten nach den Sommerferien noch die Spritzigkeit. Auch spielerisch lief längst nicht alles rund. Dennoch wurde das Potential der Mannschaft in einzelnen Phasen des Spiels sichtbar. Am Ende gewannen die Jungs gegen einen starken Gegner denkbar knapp, aber verdient mit 15:14. Nachdem die Mannschaft fast das gesamte Spiel über in Führung lag, musste Marvin im Tor in den Schlussminuten den Sieg festhalten.

Das zweite Saisonspiel führte die Mannschaft zum Auswärtspiel nach Welzheim. Der gegenwärtige Tabellenzweite TSF Welzheim ist wohl als stärkster Gegner einzustufen. In der letzten Saison setzte es gegen Welzheim zwei klare Niederlagen. Die Jungs hatten somit den nötigen Respekt vor der Aufgabe und zeigten in Abwehr und Angriff eine hervorragende Leistung. Nach einer furiosen Anfangsphase lagen sie das gesamte Spiel über mit mindestens drei Toren vorne. Auch als das Spiel hektisch wurde und der Gegner sich durch Foulspiel und Reklamieren, Zeitstrafen und zwei rote Karten gegen Spieler und Bank auch noch selbst aus dem Konzept brachte, behielten sie die Nerven und spielten das Match souverän bis zu Ende. Am Ende stand ein viel umjubelter Sieg, der mit 24:13 unerwartet hoch ausfiel.

In den folgenden zwei Spielen bekamen es die Jungs mit Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zu tun. Zum Auswärtsspiel beim TSV Lorch reiste die Mannschaft in Minimalbesetzung an. Da Marc, Lars und Max fehlten, freute man sich über die Unterstützung durch Hannes aus der D2. Die Mannschaft zeigte eine insgesamt gute spielerische Leistung. Daher konnte Lorch trotz mangelnder Chancenauswertung und einer sehr unkonzentrierten Schlussphase mit 31:7 klar distanziert werden.

Auch im Spiel gegen den SV Remshalden 2 konnten die Jungs nicht in Bestbesetzung antreten. Diesmal fehlte Henrik, so dass sich andere Spieler über einen längeren Zeitraum auf der Mittelposition ausprobieren konnten. Das gelang recht gut, auch wenn Positionsangriff, Tempospiel und Chancenauswertung noch verbesserungswürdig waren. Der 33:5-Sieg war jederzeit ungefährdet.

Mit der HSG Gablenberg/Gaisburg stellte sich dann ein unangenehmer und kampfstarker Gegner in Waiblingen vor. Die Jungs taten sich über das ganze Spiel hinweg vor allem im Angriff sehr schwer und waren teilweise nicht gut organisiert. Da sie Tempo, Dynamik und spielerische Elemente an diesem Sonntagmorgen nicht wie gewohnt zeigen konnten, mussten sich die Jungs durchbeißen und den 16:10-Erfolg durch eine Energieleistung sicherstellen.

Das Spiel gegen die SG Heumaden-Sillenbuch zeigte Fortschritte im Tempo- und Positionsspiel. Gegen einen Gegner, der häufig mit unfairen Mitteln zu Werke ging, konnten die Jungs ihre Chancen leider nicht konsequent genug nutzen. Am Ende stand dennoch ein klarer 21:9-Sieg.

Im letzten Hinrundenspiel am vergangenen Samstag gegen den TV Stetten trug die Trainingsarbeit der letzten Wochen einige Früchte. Über längere Phasen hinweg wurde hohes Tempo gespielt. Im Angriff konnten die Jungs spielerisch überzeugen. Die Abwehr stand sicher, konnte viele Bälle erobern und schnell nach vorne spielen. So führte das Team zur Halbzeit 13:1. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft das Tempo weiter hoch gehalten und viele Tore erzielt. In der sehr offensiven Abwehr agierten die Jungs aber zwischenzeitlich zu unkonzentriert, so dass auch Stetten zu einigen Toren kam. Am Ende hieß es 27:6 für Waiblingen.

Insgesamt haben die Jungs in der Hinrunde wiederum große Fortschritte gemacht. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit unterscheidet sie von den meisten anderen Teams in dieser Spielklasse. In jeder einzelnen Begegnung tragen sich 6-8 Spieler in die Torschützenliste ein, in der Abwehr wird von allen intensiv gearbeitet und mit Marvin weiß die Mannschaft einen hervorragenden Torhüter hinter sich. So steht die D1 nun an der Tabellenspitze und die Freude über diese Momentaufnahme ist zu Recht groß. Die Jungs wissen aber auch, dass im Januar 2013 mit Cannstatt und Welzheim die beiden härtesten Gegner auf den VfL warten. Die Mannschaft wird auch dann wieder alles geben und sich mit Freude diesen Herausforderungen stellen. Zuvor aber wollen die Jungs am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr in der Rundsporthalle das Jahr 2012 mit dem Rückspiel gegen den TSV Lorch beschließen. Über zahlreiche Zuschauer würden sie sich freuen.

Die D1 in der Saison 2012/13 – das sind: Marvin Bölstler, Max Ceci, Philipp Epple, Philipp Günthner, Marc Ludwig, Nick Müller, Lucca Rumsch, Henrik Salmen, Ben Schwanewedel, Lars Sklorz. Trainer: Jens Schwanewedel



TG Nürtingen - F1

VfL-Frauen steigern sich

30:30 in Nürtingen nach 14:17

Handball-Regionalliga. Punkt verloren, Punkt gewonnen? Diese Frage wurde nach dem umkämpften 30:30 (12:14) der Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen bei der TG Nürtingen von Fans und Spielerinnen naturgemäß kräftig diskutiert. Am Ende war es wohl ein gerechtes Ergebnis und aus Sicht des VfL eine Belohnung für die enorme Steigerung im zweiten Spielabschnitt.

In der ersten Halbzeit knüpften die ohne Katharina Winger (krank) und Anja Brugger (Training mit Göppingen) angetretenen VfL-Frauen fast nahtlos an die schwache Leistung des Spiels in Regensburg an. Im Angriff blieb vieles Stückwerk, die Abwehr war gegen Nürtingens starke Rückraumreihe Breidert, Günthel und Hofmann viel zu passiv. Die Quittung war der 8:12-Rückstand nach 24 Minuten. Gerade noch rechtzeitig bäumte sich das VfL-Team auf, bis zur Pause verkürzte es auf 12:14.

Nach dem Wechsel präsentierte sich Waiblingen völlig anders. Einstellung und Körpersprache stimmten plötzlich. Zwar lag Nürtingen beim 17:14 nochmals drei Tore vorn, doch dann trug die Umstellung der VfL-Abwehr auf eine offensivere 5:1-Formation Früchte. Vorne ermöglichten vor allem die Tore von Franziska Ramirez, die ihr bestes Spiel zeigte, eine Aufholjagd. Beim 18:18 (38.) wurde der Ausgleich erzielt, beim 21:20 (43.) glückte durch Anna-Lena Unseld die erste Führung. Die baute Waiblingen trotz Unterzahl gleich auf 23:20 (46.) und sogar auf 27:23 (50.) aus.

Die Zuschauer erlebten im zweiten Durchgang ein rasantes Spiel, denn die TGN gab sich keineswegs geschlagen, kämpfte sich wieder auf 26:28 heran. Dann hatte der VfL Pech mit den Schiedsrichtern. Katharina Beddies eroberte in der Abwehr den Ball. Eine Nürtingerin riss ihr das mit beiden Händen gehaltene Leder regelwidrig aus den Händen. Zum Erstaunen der ganzen Halle gab es statt Freiwurf für die Gäste Ballbesitz für Nürtingen.

Eine Fehlentscheidung mit Folgen. Nürtingen erzielte sofort das 27:28, Waiblingen bekam zudem eine Zeitstrafe aufgebrummt. In Überzahl kamen die Gastgeberinnen zum Ausgleich und als der VfL eine weitere Hinausstellung kassierte, ging Nürtingen 30 Sekunden vor dem Abpfiff wieder in Führung. Doch der VfL ließ sich nicht hängen und wurde belohnt: Tanja Pfahl hämmerte den Ball zehn Sekunden vor dem Abpfiff zum verdienten 30:30 ins TGN-Tor. (wn)

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (1), Heimburger (3), Unseld (3), Pfahl (9/4), Heinz (1), Frick (1), Kotzian, Ramirez (5), Padutsch (4), Beddies (3).

Quelle: ZVW



TV Oppenweiler - M1

Comeback beim Tabellenführer

Handball Württembergliga Männer TV Oppenweiler - VfL Waiblingen – 32:33 (19:15)

In eindrucksvoller Manier meldet sich der VfL Waiblingen in der Württembergliga zurück. Alles, was ein erfolgreiches Handballspiel ausmacht, Kampf und Leidenschaft, aber auch spielerische Klasse und ein unbedingter Siegeswille zeichnete den VfL am Samstagabend vor 700 Zuschauern in Oppenweiler aus.


4:0 führte Oppenweiler und kein Mensch rechnete in diesem Moment mit einem Ende des Waiblinger Abwärtstrends. Chrissie Schmid führte den VfL dann aber auf die Erfolgsspur. Umso tragischer war aber seine schwere Knieverletzung in der neunten Minute. Sebastian Bürkle legte nach und nach einem lupenreinen Hattrick von Ivan Miletic war der 12:12 Ausgleich erzielt. Doch Oppenweiler zeigte eindrucksvoll, weshalb die Mannschaft relativ unbedrängt an der Tabellenspitze thront. Die wurfgewaltigen Benjamin Röhrle und Petros Kandilas trafen von den Rückraumpositionen ganz nach Belieben. Dem TV gelangen in der Schlussminute der ersten Halbzeit noch zwei Treffer, so dass der VfL mit der Bürde eines vier Tore Rückstands in die Kabine musste.

Nach der Pause zog Oppenweiler weiter davon. Nach 35 Minuten führten die Murrtäler mit 23:17 und alles roch nach einem Favoritensieg. Doch Axel Steffens, der die Spielmacherposition hervorragend ausübte und auch als überragender Torschütze glänzte, gab das Zeichen zur Aufholjagd. Zudem kam der unter der Woche reaktivierte Stefan Doll ins Waiblinger Tor und brachte die Oppenweilerner Angreifer immer wieder zur Verzweiflung. Im Gegensatz zur winterlichen Witterung stieg die Temperatur in der Gemeindehalle Richtung Siedepunkt. Nach einem Hattrick durch Steffens stand es nach 46 Minuten bereits Unentschieden. Der sechs Tore Rückstand war binnen sieben Minuten dahingeschmolzen. Noch einem ging Oppenweiler mit zwei Toren in Führung, doch Waiblingen überwand schnell dieses letzte Zwischentief. Alexander Heib und erneut Axel Steffens mit dem Ausgleich zum 27:27. Sechs Minuten vor dem Ende war es dann soweit, der VfL führte beim 29:28 zum ersten Mal in diesem packenden Spiel. Heib erhöhte auf 30:28, Steffens behielt auch bei seinem fünften und letzten Siebenmeter die Nerven und Uli Schmid erhöhte in der hektischen Schlussphase gar auf 32:29. Dem letzten Waiblinger Treffer zum 33:30 von Flaviu Onofras folgte noch eine starke, nervenzerreißende Schlussminute, da aber Benjamin Röhrle mit seinem letzten Siebenmeter scheiterte, stand der umjubelte 33:32 Sieg fest.

Oppenweiler bleibt trotz der Niederlage an der Tabellenspitze, aber Waiblingen sorgt für diesen wichtigen Auswärtssieg für eine noch spannendere Spitzengruppe und erhält mit diesem Sieg hoffentlich die so dringend gebrauchte Motivation für eine erfolgreiche Rückrunde.

VfL Waiblingen: Krammer Doll; Hellerich 1, C. Schmid 2, Kallenberg, Heib 4, Mayer 3, U. Schmid 1, Bürkle 3, Steffens 14/5, Onofras 2, Baumann, Miletic 3.



SG H2Ku II - F2

SG H2Ku Herrenberg II (9. Platz, 6:12 Punkte) – VfL Waiblingen II (12. Platz, 0:18 Punkte; Samstag, 15 Uhr). Was VfL-Trainer Nadir Arif befürchtet hatte, ist eingetreten. Im Heimspiel gegen das überragende Team der Liga kassierte das Schlusslicht Waiblingen eine 18:45-Klatsche. „Es hat sich gezeigt, dass Bietigheim zu Recht so weit oben steht.“ Bewusst setzte der VfL-Coach keine Spielerinnen aus der Drittligamannschaft ein, sondern ließ die A-Jugend Erfahrungen sammeln. „Hut ab vor den Mädels. Sie haben bis zum Schluss gekämpft.“ Die Stimmung nach der Partie sei trotz der Schlappe in Ordnung gewesen. Gegen Herrenberg rechnet sich Arif kleine Chancen auf die ersten zwei Zähler aus. „Es wär’ nicht so schlecht, wenn wir nicht mit null Punkten in die Winterpause gehen würden.“ Der Trainer erwartet ein sehr enges Spiel und hofft darauf, dass sein Team diesmal in der zweiten Hälfte weniger Fehler macht als bei Auftritten gegen andere Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Helfen werden den Waiblingerinnen wohl Stephanie Frick und Munja Kotzian aus dem Drittligakader.

Quelle: ZVW



TG Nürtingen - F1

Spielstarker und robuster Gegner für den VfL

Handball, 3. Liga, Frauen: Nach der überraschenden Niederlage in Regensburg will Waiblingen in Nürtingen punkten

Nach der überraschenden Pleite in Regensburg wartet auf die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen mit der TG Nürtingen ein spielstarker Gegner, der für VfL-Trainer Paul Herbinger zu den drei, vier besten Teams der Liga zählt.


TG Nürtingen (6. Platz, 13:9 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 16:6 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Nach den Siegen gegen die Spitzenmannschaften TSV Haunstetten und SV Allensbach sind die Waiblingerinnen vom ESV Regensburg recht unsanft auf den Boden zurückgeholt worden. Nicht wiederzuerkennen war das Team von Paul Herbinger, unterlag nach einer durch die Bank schwachen Leistung mit 27:33. „Ich habe keine Ahnung, was da los war“, sagt der Waiblinger Trainer. „Das war völlig unverständlich, zumal wir ja nicht unter besonders großem Druck standen.“ Die Vorstellung reihte sich jedenfalls ein in die erfolglosen Spiele, die der VfL in den vergangenen Spielzeiten in Regensburg ablieferte. „Je zögerlicher wir wurden, desto sicherer wurde der Gegner.“

Trotz der dürftigen Leistung kamen die Waiblingerinnen fünf Minuten vor dem Ende bis auf drei Tore heran, vergaben jedoch leichtfertig zwei Gegenstöße in Folge und den möglichen Punktgewinn.

Durch das 27:33 rutschte der VfL Waiblingen auf den fünften Rang ab, mit einer weiteren Niederlage am Sonntag ginge der Kontakt zur Spitzengruppe wahrscheinlich verloren.

Viel Lob heimste zuletzt der nächste Gegner des VfL ein. Dem Tabellenzweiten TSV Haunstetten trotzte die TG Nürtingen vor ein paar Wochen auswärts beim 32:32 einen Punkt ab, den Tabellenvierten HSG Freiburg schlug sie mit 28:24 und zuletzt brachte die TG den Dritten SV Allensbach beim 29:33 gehörig ins Schwitzen.

„Nürtingen ist einer der Kandidaten für die ersten paar Plätze“, sagt Herbinger. Dass es bei der TG vor zwei Wochen einen Trainerwechsel gab, erleichtere die Aufgabe nicht unbedingt. Markus Stotz legte sein Traineramt nieder, bis auf weiteres übernimmt Co-Trainer Stefan Eidt.

Die besondere Stärke der Nürtingerinnen liegt im Rückraum mit den Ex-Göppingerinnen Verena Breidert und Frances Günthel, sagt Herbinger. Auf die beiden sowie auf die sehr torgefährliche Nadine Hofmann müsse seine Abwehr besonders achten. Ansonsten habe die TG ein eingespieltes und körperlich starkes Team.

Herbinger will das Spiel unbedingt gewinnen, „ansonsten stehen wir im letzten Spiel des Jahres gegen Herrenberg richtig unter Druck“. Die SG steht mit 12:10 Punkten längst nicht so gut da wie erwartet. „Das sind schwierige Aufgaben für uns gegen zwei Gegner, die sich beweisen müssen.“

Der VfL wird voraussichtlich mit dem selben Kader nach Nürtingen reisen, der auch in Regenburg zugange war. Das heißt, die drei mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Anja Brugger, Tanja Padutsch und Katharina Beddies stehen zur Verfügung.

Quelle: ZVW



TVO - M1

Trainer Klaus Hüppchen hofft auf eine Leistungssteigerung seiner Waiblinger im Topspiel beim TV Oppenweiler.Foto: ZVW

Trainer Klaus Hüppchen hofft auf eine Leistungssteigerung seiner Waiblinger im Topspiel beim TV Oppenweiler.Foto: ZVW

Spitzenspiel: Erster gegen Vierter

Handball-Württembergliga, Männer: Der VfL Waiblingen fährt als Außenseiter zum Tabellenführer TV Oppenweiler

Zuerst die Heimpleite gegen den TV Bittenfeld II, jetzt die Niederlage im Derby bei den SF Schwaikheim. Derzeit ist der Wurm drin bei den Handballern des VfL Waiblingen. Nicht die besten Voraussetzungen fürs Spiel in der Württembergliga am Samstag. Es geht zum Tabellenführer TV Oppenweiler. Der hat erst zwei Verlustpunkte auf dem Konto.


TV Oppenweiler (1. Platz, 20:2 Punkte) – VfL Waiblingen (4. Platz, 16:8 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Überraschend deutlich mit 25:32 verloren die Waiblinger bei den heimstarken Schwaikheimern. „Das Ergebnis war um drei, vier Tore zu hoch“, sagt der VfL-Coach Klaus Hüppchen. Die Niederlage sei indes in Ordnung gegangen. „Schwaikheim hat mit Chris Hellerich den mit Abstand besten Kreisläufer der Liga. Und wir haben viele Tempogegenstöße bekommen.“ In der ersten Hälfte seien die Teams gleichwertig gewesen. Doch nach der Pause gelangen dem VfL nur noch elf Treffer. „Aber auch mit der Abwehr und dem Torhüterpaket war ich nicht ganz zufrieden.“ Nach der Niederlage spielt Waiblingen zunächst nur noch um Rang zwei, den Aufstiegsrelegationsplatz. Der Rückstand auf den TV Flein beträgt lediglich zwei Punkte. Die Partie beim Tabellenführer Oppenweiler „ist das Beste, was uns passieren kann“. Denn nun sei Waiblingen mal nicht in der Favoritenrolle, der Druck liege bei den Gastgebern. Ein Sieg des VfL im letzten Spiel vor der Winterpause wäre nicht nur gut fürs Selbstbewusstsein. Das Team könnte auch vom Ergebnis aus der Partie zwischen dem Tabellendritten TSB Schwäbisch Gmünd und dem Fünften Neckarsulmer SU profitieren. Am wichtigsten für den VfL sei es jedoch, „eine gute Leistung zu bringen“. Dann ist erst mal Pause. Derzeit sondiert der VfL den Spielermarkt, so Hüppchen. Vielleicht wird also der Kader fürs kommende Jahr verstärkt. Am 6. Januar geht’s weiter für die Waiblinger. Dann heißt der Gegner: TV Oppenweiler.

Quelle: ZVW



F2 - SG BBM II

Kantersieg der Gäste

Frauen Württembergliga Nord
VFL Waiblingen 2 – BBM Bietigheim 2 18:45 (9:23)

von Steffen Leßig
Der verlustpunktfreie Bundesliganachwuchs der BBM Bietigheim 2 gastierte in der Waiblinger Rundsporthalle. Von Anfang an war klar, dass es für die Gastgeber nur um Schadensbegrenzung ging. Ohne die Unterstützung von Spielerinnen der 1. Frauenmannschaft des VfL stand die reine A-Jugend auf dem Parkett. Zudem fehlten mit Pauline Otto und Tabea Schmidt noch zwei weitere Stammkräfte.

Bietigheim legte sofort los und zeigte mit einem schnellen und sicheren Angriffsspiel, einer aggressiven Abwehr, dass sie verdient an der Tabellenspitze der Württembergliga stehen. Bedingt durch leichte Fehler des VfL gingen die Gäste schnell mit 4:0 in Führung. So war es auch nicht überraschend, dass Bietigheim seine Führung über 7:1 und 14:4 allmählich ausbaute. Der VfL spielte an seinem Limit und schaffte es nicht dagegen zu halten, so dass die Gäste zur Halbzeit bereits mit 23:9 führten.

In der zweiten Hälfte probierten die Bietigheimer einige Abwehrformationen aus, was den unermüdlich kämpfenden Waiblingerinnen noch einige Torerfolge bescherte. "Hut ab vor meiner Mannschaft, sie hat nie aufgegeben, bis zum Schluss gekämpft und ist sogar noch in der 59.Minute einen Tempogegenstoß gelaufen." Das junge Waiblinger Team konnte gegen die mit viel Spielfreude auftretende Bietigheimer Mannschaft letztendlich nichts ausrichten und musste sich am Ende mit 45:18 deutlich geschlagen geben.

VfL 2: Bauer; Scheifele, Stadler, Rützler, Fischer (1), Lier (1), Körner (8/2), Kopp (3), Leßig (5/3).



WSG Eningen/Pfull. - wA

Punktverlust im Auswärtsspiel

Weibliche A Jugend
Württembergliga

WSG Eningen-Pfullingen – VfL Waiblingen 25:25 (14:18)

von Steffen Leßig
Zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten zeigten beide Mannschaften.
Waiblingens Abwehr, sonst eine Stärke der Mannschaft, stand in der ersten Hälfte des Spiels sehr instabil. Einläufe blieben unbemerkt, es gab keine klaren Absprachen und vor allem fehlte es an Aggressivität. Diesen Mangel glichen die Kreisstädterinnen durch einen schnellen und variierenden Angriff aus und erspielten sich so die 18:14 Halbzeitführung. Ein höherer Vorsprung wäre durchaus möglich gewesen, jedoch scheiterten die Waiblingerinnen zu häufig an der Gästetorhüterin oder an den eigenen Nerven.
Kaum zu glauben, dass im zweiten Abschnitt die gleiche Mannschaft auf dem Spielfeld stand. Die Abwehr verbesserte sich zwar, aber im Angriffsspiel fehlten die Ideen und Bewegung. Selbst bei dreimaliger Überzahl brachte man den Ball nicht im Tor unter. Unzählig gescheiterte Einzelaktionen und unplatzierte Würfe ermöglichten dem Gegner schlussendlich das 25:25 Unentschieden. Für Waiblingen eher ein Punktverlust.
Es spielten:

VfL: Bauer, Otto; Weidinger, Fröhlich, Stadler (3), Fischer (2), Leßig (6/3), Schmidt (7), Lier (3), Körner (3), Kopp (1).



SF Schwaikheim - M1

SF Schwaikheim - M1

Schwaikheim dominiert das Derby

Handball-Württembergliga, Männer: SF Schwaikheim – VfL Waiblingen 32:25 (15:14)

(gük). Die heimstarken Württembergliga-Handballer der SF Schwaikheim haben in der Fritz-Ulrich-Halle erneut einen Titelfavoriten geschlagen. Gegen den VfL Waiblingen feierten sie einen überraschend deutlichen 32:25-Derbyerfolg. Die heimstarken Württembergliga-Handballer der SF Schwaikheim haben in der Fritz-Ulrich-Halle erneut einen Titelfavoriten geschlagen. Gegen den VfL Waiblingen feierten sie einen überraschend deutlichen 32:25-Derbyerfolg (15:14). Es siegte die mannschaftliche Geschlossenheit über eine Ansammlung von guten Einzelspielern.


Schwaikheim war hervorragend von Trainer Tobias Mühlpointner auf die Gäste eingestellt worden. Die Gastgeber zeigten vor den zahlreichen Zuschauern einen unbändigen Siegeswillen, an dem Waiblingen mehr und mehr verzweifelte.

Die Linkshänder auf beiden Seiten, Ruben Sigle für die SF und Sebastian Bürkle für den VfL, waren zunächst für die Treffer verantwortlich gewesen. Ein Doppelschlag durch Marcel Wied bedeutete die erste Schwaikheimer Führung zum 4:3. Doch nach zehn Minuten deutete Waiblingen seine Klasse an. Angetrieben von Alexander Heib trafen Marc Kallenberg und Falviu Onofras zum 7:5 für den VfL.

Zwei schöne Kreistore von Fabian Bayha brachten die Schwaikheimer zurück ins Spiel. Sigle und Jochen Kubach, der zweimal traf, drehten den 7:8-Rückstand in eine 10:8-Führung. Waiblingen versuchte mit einer Auszeit den Lauf der Hausherren zu stoppen. Doch die waren nun im Spiel und glaubten an ihre Chance. Chris Hellerich und Maik Gronwald erhöhten auf 12:9. Zur 24. Minute stand es nach einem Treffer von Dominic Starz 13:10.

Eine kleine Schwächephase im Schwaikheimer Spiel nutzten die Gäste clever zu vier Toren in Folge und zur erneuten Führung (14:13). Simon Lorenz und Gronwald nutzten jedoch die Abstimmungsprobleme in der Waiblinger Deckung zum 15:14, gleichzeitig der Halbzeitstand.

Der Schwaikheimer Mittelblock zieht dem VfL-Rückraum den Zahn

Wer gedacht hatte, der VfL würde nun seine Klasse ausspielen, wurde enttäuscht. Schwaikheim rührte in der Abwehr Beton an, Torhüter Dennis Kellner hielt hervorragend und Waiblingen verlor völlig die spielerische Linie. Vor allem der Mittelblock der Schwaikheimer mit Gregor Rentschler, Chris Hellerich und Marc Jung zog dem VfL-Rückraum den Zahn. Im Angriff der Sportfreunde war nun Rentschler von der gegnerischen Abwehr nicht mehr zu halten. Bis zum 22:18 steuerte er fünf Treffer bei.

Die Schwaikheimer Fans glaubten nun an eine Überraschung und feuerten ihre Mannschaft frenetisch an. Heib und Steffens verkürzten für den VFL zwar nochmals auf 22:20. Doch die Gastgeber spielten sich in einen Rausch, während der Gegner immer mehr nachließ. Innerhalb von vier Minuten erhöhten die Sportfreunde durch den pfeilschnellen Wied sowie Sigle von 23:21 auf 28:21 (53.).

Auch eine doppelte Überzahl für Waiblingen und eine offene Manndeckung brachten keine Wende mehr. Vor allem Timo Wissmann nutzte jetzt die Freiräume in der VfL-Abwehr. Am Ende stand ein hochverdienter 32:25-Heimsieg für die Schwaikheimer auf der Anzeigentafel. Mannschaft und Fans feierten eine tolle Leistung, während für Waiblingen nach zwei Derbyniederlagen in Folge die Tabellenführung in weite Ferne gerückt ist.

SF Schwaikheim: Barth, Kellner; Wissmann (4), Rentschler (6), Hellerich (3), Bayha (2), Wied (5), Jung, Kubach (3/1), Gronwald (2), Lorenz (1), Starz (1), Sigle (5).
VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Hellerich (1), C. Schmid, Kallenberg (3), Heib (8/3), Mayer (2), U. Schmid, Bürkle (3), Härtl, Steffens (2), Onofras (3), Baumann, Miletic (3).

Quelle: ZVW



Weibl.D - 3.Spieltag

Weibl.D - 3.Spieltag

Weibliche D-Jugend überzeugt am dritten Spieltag gleich 2 Mal in Plüderhausen-

„Nur die Harten kommen in Garten…“ sagten sich die Waiblingerinnen und zogen eiskalt ihr Ding durch.

von Petra Wanke-Tiefenbacher

VfL Waiblingen – TSV Alfdorf 11:6
Einiges zu tun bekam die Alfdorfer Torfrau bereits in den ersten Spielminuten, als Waiblingen druckvoll anstürmte. Allerdings hätten locker 4 bis 5 Tore mehr in der ersten Halbzeit herausspringen müssen, weshalb Trainerin Melis Kommentar zu recht „A weng arg verkorkst“ lautete. Und tatsächlich hinterließen die Gegnerinnen einen deutlich gestärkten Eindruck im Vergleich zum letzten Spieltag, der sich vor allem in der 2. Halbzeit manifestierte. Nach der ersten Hälfte beim Spielstand 7:2 für den VfL nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf und schöne Spielzüge entstanden. Durch die klare spielerische Überlegenheit der Waiblingerinnen geriet der Sieg nie wirklich in Gefahr. Ein klein bisschen bedauerlich fand der mitgereiste Fanblock nur die Tatsache, dass die ansonsten sehr souverän agierende Schiedsrichterin ein klares Tor von Maren, die erstmals für den VfL spielte nicht gab. Umso schöner, dass ihr in der 2. Partie ein Weiteres zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt gelang.


VfL Waiblingen – SV Winnenden 6:4
Nach der 6:8 Niederlage am letzen Spieltag haben unsere Mädels nun den Spieß umgedreht.
Mit zwei Treffern lagen sie nach dem Schlusspfiff in einer deutlich aggressiveren Partie (2 gelbe Karten für Winnenden, 2 verwandelte Siebenmeter für Waiblingen) gegen starke Winnenderinnen vorne. Im hart umkämpften Spiel nutzten beide Trainerinnen mehrere Auszeiten, um ihr Team taktisch neu zu ordnen. Beide Abwehren standen super und für beide Mannschaften war es schwierig, sich Freiräume zu erspielen. Letzen Endes siegte verdient das Kämpferherz des ausgesprochen fair und als Einheit agierenden VfL Kaders und der kühle Kopf der Mädchen, die einfach eiskalt ihr Ding durchzogen. Bevor es zur abschließenden Schneeballschlacht in die Kälte ging, gab es noch eine gewohnt schön choreographierte Laola-Welle der mitgereisten Fans, die angesichts der höchst spannenden Partie und natürlich vom Mitfiebern ebenfalls eine Abkühlung dringend nötig hatten.
Kurzer Blick auf die aktuelle Tabelle: Waiblingen jetzt auf Platz 1 in der Gruppe-

Daumen hoch, Mädels!

Bleibt sportlich!

Für den VfL spielten: Helen (TS), Britt (2), Maren (1), Gina (5/2), Rebecca, Luisa (4/1), Tabea (1), Pauline (TS/1), Ariane (2), Meliss



HSG Gabl./Gaisb. - M2

Auswärtspunkt nach Aufholjagd

Handball BL Männer

HSG Gablenberg/Gaisburg – VFL Waiblingen 2 23 : 23 (9 : 11)

von Frank Ader
In einer sehr torarmen Begegnung hätte der VFL an einem guten Tag sicherlich einen Sieg mit nach Hause nehmen müssen. In Anbetracht eines 5-Tore Rückstandes 10 Minuten vor Spielende darf man auch mit einem Punkt zufrieden sein.

Nach einer sehr ausgeglichenen Anfangsviertelstunde auf mäßigem Niveau setzte sich Waiblingen Mi