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F1 - Erstliga-Erfahrung für Waiblingen

Der Waiblinger Trainer Nadir Arif bastelt an seiner Mannschaft für 2014/2015. Foto:ZVW

Der Waiblinger Trainer Nadir Arif bastelt an seiner Mannschaft für 2014/2015. Foto:ZVW

Fialekova und Pilekova kommen / Holder, Bast, Unseld, Grabowski gehen

Es tut sich was bei den Waiblinger Drittliga-Handballerinnen: Mit Zofia Fialekova. Es tut sich was bei den Waiblinger Drittliga-Handballerinnen: Mit Zofia Fialekova (27/FA Göppingen) und Simona Pilekova (26/SG BBM Bietigheim) holt der VfL zur neuen Saison erstligaerfahrene Spielerinnen. Ronja Grabowski, Sina Bast, Lana Holder und Anna-Lena Unseld verlassen den Club.

Vor vier Wochen hatte der VfL den Abschied von Steffi Heinz (hört auf) und Sulamith Klein (Herrenberg) verkündet. Vier weitere Spielerinnen werden den Verein am Ende der Saison verlassen: Die Torhüterin Ronja Grabowski sowie Lana Holder, Sina Bast und Anna-Lena Unseld.

Grabowski, die sich in der Polizeiausbildung befindet, ist beruflich eingespannt und steht dem VfL künftig nicht mehr zur Verfügung. „Das tut schon ein bissle weh“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Andererseits hat der VfL in dieser Spielzeit das Luxusproblem, mit Grabowski, Katharina Blum und Lisa Fleischer gleich drei Torhüterinnen im Kader zu haben. Arif sieht sich auf dieser Position auch künftig gut aufgestellt. Zumal sich die junge Fleischer sehr gut entwickelt habe.

Auch Sina Bast wird nicht mehr das VfL-Trikot tragen. „Sie hat immer wieder angedeutet, wegen Knieproblemen aufhören zu wollen“, sagt Arif. Zudem trete sie nach Beendigung des Studiums jetzt eine Arbeitsstelle an „und hat zumindest bei uns abgesagt“.

Lana Holder, die erst zur aktuellen Saison aus Bietigheim zum VfL zurückgekehrt war, wird den Verein ebenfalls verlassen. „Sie weiß nicht, wo der Lehrerjob sie hinführen wird“, sagt Arif. Außerdem sehe sie nach der Absage von Grabowski und Bast keine Perspektive mehr in Waiblingen. Mit Anna-Lena Unseld kehrt eine weitere erfahrene Spielerin dem VfL den Rücken. Sie habe eine neue Arbeitsstelle, der Trainingsaufwand sei ihr zu groß, so der Waiblinger Trainer. „Das ist sehr schade für uns.“

Der Coach sieht die Fluktuation aber auch als Chance zum Neuanfang. Von den Namen her seien die Abgänge herbe Verluste. „Andererseits haben wir es wieder nicht geschafft aufzusteigen.“ Ganz vorne mitspielen wollte der VfL in dieser Saison, muss nun aber selbst Rang drei abhaken. Mit neuen Leistungsträgerinnen möchte Waiblingen in der nächsten Spielzeit angreifen. „Wir haben uns ja schon länger umgesehen und wollen uns mit den Neuverpflichtungen vor allem in der Defensive verbessern“, sagt Arif. Da habe es zuletzt immer wieder gekrankt. „Fialekova und Pilekova werden uns mit ihrer Erstligaerfahrung sicher helfen.“

Die beiden Slowakinnen haben international gespielt. Fialekova war in Tschechien und in der Slowakei zugange und mit Iuventa Michalovce sogar in der Champions League. Zuletzt trug die 27-Jährige das Trikot des deutschen Erstligisten FA Göppingen. Sie ist flexibel im Rückraum und am Kreis einsetzbar. Die ehemalige Nationalspielerin Pilekova kommt ebenfalls von einem deutschen Erstligisten, trägt aktuell das Trikot der SG BBM Bietigheim. Arif plant die 26-Jährige im Rückraum ein.

„Beide sind im richtigen Alter, hungrig und haben den Leistungsgedanken verinnerlicht“, sagt ihr künftiger Trainer. Der VfL Waiblingen brauche solche Charaktere und Führungsspielerinnen, welche die jungen Spielerinnen an die Hand nehmen.

Mit der 18-jährigen Saskia Hiller vom Ligakonkurrenten TV Nellingen II hat sich der VfL die Dienste einer Linkshänderin gesichert, „die rar gesät sind im Bezirk“. Die 1,75 Meter große künftige Studentin, die beim TV Nellingen auch schon in der 1. Liga ausgeholfen hat, ist auf Rechtsaußen eingeplant. Sie soll aber auch im Rückraum Spielanteile bekommen.

Gerne hätte Arif zwei weitere talentierte Spielerinnen aus der Region verpflichtet. Lea Gruber und Vanessa Nagler entschieden sich jedoch für den Baden-Württemberg-Oberliga-Aufsteiger SC Korb. Noch sind die Personalplanung nicht abgeschlossen beim VfL, es laufen noch Gespräche. „Außerdem möchten wir junge Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft und der Jugend heranführen.“

Quelle: ZVW, vom 30.04.2014



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