VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - Glanzleistung und bärenstarke Abwehr

M1 - Glanzleistung und bärenstarke Abwehr

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
VfL Waiblingen - TSV Weinsberg 33:22 (16:14)

Der oft zitierte Spruch, Spiele werden in der Abwehr gewonnen, zeigte am Samstagabend seinen vollen Wahrheitsgehalt. Was der VfL Waiblingen in der Defensive zwischen Minute 15 und 60 gegen das Spitzenteam aus Weinsberg ablieferte, war vom Feinsten was die Liga zu bieten hat. Wenn dann noch dazu der Angriff ins Rollen kommt, gibt es einen Kantersieg, den die begeisterten Zuschauer in der Rundsporthalle bewundern durften.

Zu Beginn sah es allerdings noch ganz anders aus. Gegen die groß gewachsenen Weinsberger Abwehrrecken fanden die Remstäler kein Durchschlagsmittel. Von den ersten sieben Angriffen fand nur einer das Ziel ins Gehäuse und der TSV führte mit 4:1. Zwar gab es danach ein kleines Waiblinger Zwischenhoch doch der zwischenzeitliche 4:4 Ausgleich wurde von Shooter Sauerland mit wuchtigen Treffern gekontert und die Gäste führten beim 8:4 sogar mit vier Treffern. Erst nach dem 9:11 begann der VfL, das Spiel zu dominieren. Axel Steffens fand immer öfter die Lücken in der Weinsberger Abwehr und erzielte seine kompletten sechs Treffer in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Dazu nutzte der pfeilschnelle Holger Mayer die sich immer öfter ergebenden Konterchancen, denn bereits jetzt steigerte sich die Waiblinger Abwehr erheblich. Lohn war eine 16:14 Pausenführung.

Doch die eigentliche Gala sollte erst noch folgen. Da Felix Günthner bereits mit zwei Zeitstrafen vorbelastet war, stellte Trainer Michael Abele den Abwehrinnenblock um und landete mit dem Gespann Marcus Hellerich/Felix Hintennach den Volltreffer des Abends. Diese zwei zeigten leidenschaftlich, dass Abwehr spielen so richtig Spaß machen kann und so gut wie alles, was trotz dieses Bollwerks noch den Weg Richtung Tor fand, wurde eine Beute des überragenden Stefan Doll. Doll brachte die Weinsberger Schützen immer wieder zur Verzweiflung. Egal wen der TSV einwechselte, sie fanden kein Mittel mehr gegen die Waiblinger Defensive. Und im Angriff zeigte der Gastgeber, wie wichtig ein Kreisläufer für seine Mannschaft sein kann. Egal wohin die Pässe flogen, Felix Günthner fing alles und seine Würfe fanden bis auf einen alle den Weg ins Tor. Vor allem die Achse Steffens/Günthner funktionierte perfekt und nach vier Toren durch Günthner in Folge war bereits in der 40. Minute beim 23:16 die Vorentscheidung gefallen. Weinsberg versuchte es mit einer offensiveren Manndeckung aber auch hier hatte der VfL die richtige Antwort parat. Valentin Weckerle und Ladislav Goga übernahmen nun mehr Verantwortung und der Vorsprung wuchs. In der 47. Minute war bereits die 10 Tore Marke erreicht. Nach 55 Minuten durfte Stefan Doll sein Tagwerk beenden und Debütant Sebastian Ader konnte noch den vierten Siebenmeterversuch der Gäste parieren, die damit keinen einzigen Strafwurftreffer erzielen konnten.

Der hoch verdiente 33:22 Sieg zeigte eindrücklich das Potential der Mannschaft, die bei beiden Siegen gegen Weinsberg wahrscheinlich die besten Saisonleistungen zeigte.

VfL Waiblingen: Doll, Ader; Günthner 7, Hellerich 1, Mayer 6, Brugger, Gerlich, Baumann 1, Steffens 6, Miletic 1, Goga 5/2, Weckerle 6, Hintennach, Härtl

Frank Ader



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