VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - Unglückliche Niederlage

M1 - Unglückliche Niederlage

Handball Württemberg-Liga Nord Männer
TSV Schmiden - VfL Waiblingen 30:29 (18:13)

Kampf, Dramatik und Spannung bis zur Schlusssekunde – ein echtes Derby mit einem glücklichen Sieger TSV Schmiden, der die Punkte dringend im Abstiegskampf benötigt.

Schmiden kam besser ins Spiel und führte schnell mit 2:0. In der fünften Minute stand der beste Schmidener der ersten Halbzeit einer sehr unglücklichen Szene. Torhüter Maik Hammelmann erwischte Torschütze Christian Tutsch fünf Meter vor seiner Torlinie so unglücklich mit dem Fuß am Kopf, so dass dieser nicht nur mit einem Cut das Spiel beenden musste sondern auch mit einer Gehirnerschütterung hoffentlich nur eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste.
Bis zum 8:8 steckte der VfL diesen Schock gut weg, doch dann zog der TSV auf und davon. Jeder Fehlwurf wurde mit einem schnellen Gegentreffer bestraft, binnen fünf Minuten lagen die Gäste beim 9:14 mit fünf Treffern in Rückstand. Auch beim Halbzeitstand von 13:18 hatte dieser Rückstand noch Bestand.

Zwei Hauptgründe waren für die schnelle Wende zu Beginn der zweiten Hälfte verantwortlich. Zum einen bekam die Abwehr inklusive Torhüter Stefan Doll mehr Zugriff auf die Schmidener Schützen, zudem setzte Axel Steffens im Angriff mit seinen typischen Wurfvarianten die richtigen Akzente. So dauerte es nur bis zur 38. Minute und auf der Anzeigetafel stand der 19:19 Ausgleich. Doch immer wenn der VfL den Ausgleich erreichte antwortete Schmiden prompt mit dem Führungstreffer, führte zum Teil auch wieder mit zwei Toren Vorsprung. Es gelang aber nicht mehr, sich weiter abzusetzen. Nach Ladislav Gogas 23:23 dauerte es bis zur 58. Minute, ehe Axel Steffens in der hochdramatischen Schlussphase den wichtigen 28:28 Ausgleichstreffer erzielen konnte. Er erzielte auch das 29:29 60 Sekunden vor dem Abpfiff aber eine halbe Minute später traf Schmiden vom Siebenmeterstrich. Zuvor war Stefan Doll zweimal im Siebenmeterduell Sieger geblieben. Der finale Angriff in Unterzahl verpufft im Nichts, die unglückliche Niederlage war besiegelt.

Nach der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn bereits am nächsten Samstag kommt mit dem TSV Weinsberg das nächste Topteam in die Rundsporthalle.

VfL Waiblingen: Doll, Ader; Günthner 1, Hellerich 1, Mayer, Tutsch 1, Gerlich 2, Baumann 1, Steffens 9, Goga 6/2, Miletic 4,Weckerle 4, Brugger, Hintennach


Frank Ader



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