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F1 - Waiblingen verliert an Boden

Silke Heimburger traf im Waiblinger Heimspiel gegen die TSG Ketsch fünfmal. Zu einem Sieg reichte es dem VfL aber nicht. Foto: ZVW

Silke Heimburger traf im Waiblinger Heimspiel gegen die TSG Ketsch fünfmal. Zu einem Sieg reichte es dem VfL aber nicht.
Foto: ZVW

VfL Waiblingen – TSG Ketsch 29:29 (15:15)

Den größten Aufreger in der Partie der Handball-Drittligisten VfL Waiblingen und TSG Ketsch hat es gestern mit der Schlusssirene gegeben. Beim Stand von 29:29 stoppten die Gäste einen VfL-Angriff siebenmeterreif. Doch es ertönte nur ein Freiwurfpfiff.

Die Waiblingerinnen mussten somit im Kampf um Rang zwei einen wichtigen Punkt liegenlassen. Trotz der nicht gegebenen Chance auf den Siegtreffer war es insgesamt jedoch ein gerechtes Unentschieden. Denn der VfL hatte in den 60 Minuten zuvor genügend Möglichkeiten gehabt, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch er nutzte sein Überzahlspiel zu wenig aus. Dafür stimmte erneut der kämpferische Einsatz. Als Ketsch beim 27:24 schon wie der sichere Sieger aussah, kehrte Waiblingen mit einem starken Schlussspurt zurück.

Die Ketscher Bären waren fulminant in die Partie gestartet. Obwohl die Waiblingerinnen aus leidvoller Erfahrung im Hinspiel um die gefährlichen Konter der Gäste wussten, fanden sie anfangs kein Mittel dagegen. Die TSG führte in der 7. Minute bereits mit 6:2. VfL-Coach Nadir Arif nahm früh Veränderungen in der Aufstellung vor, mit Erfolg.

Das Waiblinger Angriffsspiel wurde zwingender. In nur fünf Minuten glichen Sulamith Klein, Sina Bast und Annika Bier (2) zum 6:6 aus. Bis zum 13:13 ging es hin und her: Führung Ketsch, Ausgleich VfL. Erst in der 27. Minute gelang dem Gastgeber durch Silke Heimburger der erste Führungstreffer in der Partie überhaupt. Doch trotz zweifachen Überzahlspiels verpassten es die Waiblingerinnen, den Vorsprung auszubauen. Mit einem 15:15-Remis ging’s in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn legte der VfL bis zum 18:17 jeweils vor, dann riss im Waiblinger Spiel der Faden. Ketsch verteidigte sehr gut und ließ dem Waiblinger Rückraum wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Das ging zwar mitunter zulasten von Zeitstrafen. Doch der VfL nutzte diese weiterhin zu wenig aus. Angeführt von den besten Gästespielerinnen Christina Wilhelm und Yvonne Rolland setzte Ketsch zu einem 5:0-Torlauf an. Die Nordbaderinnen führten nach 42 Minuten mit 22:18.

Trotz der langen Restspielzeit schien hier die Messe schon gelesen. Waiblingen verkürzte zwar auf 24:26. Doch als Ronja Grabowski erst einen Strafwurf glänzend parierte, dann den Ball wieder leichtfertig herschenkte und Ketsch in der 54. Minute zum 27:24 traf, war ein TSG-Auswärtssieg greifbar nahe. Waiblingens Kampfgeist erwachte indes nochmals. Zweimal Klein sowie Lana Holder aus Zeitspielnot heraus trafen zum 27:27-Ausgleich. 26 Sekunden vor dem Schlusspfiff setze sich Steffi Heinz am Kreis durch und brachte Waiblingen sogar mit 29:28 in Führung. Doch Ketsch glich im Gegenzug erneut aus.

VfL-Coach Arif nahm die letzte Auszeit, dem VfL blieben noch neun Sekunden für den letzten Angriff. Der wurde mit einem Kreisanspiel auch zu Ende geführt und sorgte für jene Abwehraktion, bei der jedoch der Strafwurfpfiff ausblieb. Es war nicht die einzige strittige Entscheidung im Spiel gewesen.

Kurz nach Spielende überwog daher beim Waiblinger Chefcoach und dessen Co-Trainer Stephan Meiser der Ärger. Doch mit etwas Abstand bleibt festzuhalten, dass die Punkteteilung insgesamt in Ordnung geht. Der VfL rutschte durch das Unentschieden in der Tabelle hinter Regensburg auf Platz vier zurück. Nach der jetzt anstehenden dreiwöchigen Spielpause kann Waiblingen im Auswärtsspiel in Nürtingen aber wieder den anvisierten zweiten Rang angreifen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Fleischer, Bier (2), Stuwe, Heimburger (5), Unseld (2), Klein (8), Heinz (1), Seitzer (1), Bast (1), Holder (4/1), Frick (5), Goldmann.

Quelle: ZVW Frank Moser


Bericht Gegner TSG Ketsch:
Elena Fabritz beschenkt sich selbst Edit



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