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F1 - VfL will Revanche gegen die Ketscher „Bären“

Nadir Arif wird auch in der nächsten Saison die VfL-Frauen trainieren. Bild: Steinemann

Nadir Arif wird auch in der nächsten Saison die VfL-Frauen trainieren. Bild: Steinemann

Handball, 3. Liga, Frauen:
VfL Waiblingen plant eine weitere Saison mit dem Trainergespann Arif/Meiser

Bei sechs Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze müssen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen die Meisterschaft wohl abhaken. Der VfL liebäugelt jedoch mit Rang zwei – und möglichen Relegationsspielen zur 2. Liga. Zunächst muss am Sonntag die TSG Ketsch geschlagen werden.

VfL Waiblingen (4. Platz, 22:10 Punkte) – TSG Ketsch (7. Platz, 20:14 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Durch die ärgerliche 30:31-Niederlage in Haunstetten dürfte für den VfL Waiblingen das Meisterschaftsrennen gelaufen sein. Acht Pluspunkte Rückstand bei noch acht Partien: Da wird nichts mehr zu machen sein. „Dafür spielt Herrenberg zu konstant“, sagt Steffen Leßig.

Die Saison indes hat der Waiblinger Abteilungsleiter längst noch nicht abgehakt:. Der zweite Platz sei durchaus ein lohnendes Ziel. Unter Umständen könnte die Vizemeisterschaft ein Hintertürchen öffnen in die 2. Liga. Leßig denkt dabei weniger daran, dass Herrenberg verzichtet. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass immer mal wieder ein Verein zurückzieht“, sagt er. „Ich gehe eigentlich davon aus, dass es auch nach dieser Saison Relegationsspiele geben wird.“ Für Leßig steht’s außer Frage, dass der VfL Waiblingen im Falle des Falles die Chance zum Aufstieg nützen wird. „Wenn wir uns sportlich qualifizieren, gibt’s kein Zurück. Alles andere wäre doch grausam.“ Eine Herausforderung ist die 2. Liga nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. „Im Detail haben wir darüber aber noch nicht gesprochen.“

Mitten in den Gesprächen

Ein Stück weiter ist der VfL in den Personalplanungen: Er vertraut auch in der nächsten Saison auf das Trainergespann Nadir Arif/Stephan Meiser. „Wir sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeit“, sagt Leßig. Mit welchem Kader die beiden in der nächsten Saison arbeiten werden, steht noch nicht fest. „Wir stecken mitten in den Gesprächen, Ende des Monats werden wir mehr wissen“, sagt Leßig. Geplant sei, sich mit der einen oder anderen Spielerin zu verstärken.“ Einen Schritt weiter sind die Verantwortlichen bei der zweiten Frauenmannschaft, die, so Leßig, komplett beisammen bleibe.

Nadir Arif freut sich darüber, dass er auch in der neuen Saison das Vertrauen der Abteilungsleitung genießt. „Es macht nicht nur viel Spaß, sondern ist auch eine schöne Herausforderung für mich“, sagt er. Zum ersten Mal könne er die Vorbereitung ganz nach seinen Vorstellungen planen und seine Handball-Philosophie versuchen umzusetzen. Auf alle Fälle wird Arif beim VfL weiterhin das Amt des Jugendkoordinators und Verantwortlichen für den Frauenbereich ausüben. Über die übrigen Trainertätigkeiten müsse noch gesprochen werden.

Zwei der drei jüngsten Ligaspiele hat der VfL verloren, das 30:31 zuletzt in Haunstetten wurmt Arif immer noch ein wenig. „Wenn der Sport gerecht wäre, hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt“, sagt er. Andererseits habe seine Mannschaft zu viele Chancen liegenlassen – unter anderem vier von zwölf Siebenmeter. „Trotz der Niederlage: Das Spiel war eine gute Werbung für den Handball.“

Nun möchte der Coach zusammen mit dem zwei Punkte besser platzierten TSV Haunstetten und dem punktgleichen ESV Regensburg den Kampf um Rang zwei aufnehmen – mit einem Sieg gegen die TSG Ketsch. Die „Bären“ hatten vor der Saison zu den aussichtsreichsten Meisterschaftskandidaten gezählt, nach 2:8 Punkten in der Rückrunde sind sie davon weit weg. Im Hinspiel hatte der VfL eine 27:38-Schlappe einstecken müssen. „Wenn wir so auftreten wie in Haunstetten, habe ich keine Bauchschmerzen“, sagt Arif.

Der Trainer kann auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.

Quelle: ZVW von Thomas Wagner



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