VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - Siegesserie gerissen

Mit Wucht und Eleganz hebt Michael Gerlich vom VfL Waiblingen zum Sprungwurf ab – aber gegen die SG Bottwartal reichte es am Ende nicht zu einem Sieg. Foto: ZVW

Mit Wucht und Eleganz hebt Michael Gerlich vom VfL Waiblingen zum Sprungwurf ab – aber gegen die SG Bottwartal reichte es am Ende nicht zu einem Sieg. Foto: ZVW

VfL Waiblingen – SG Bottwartal 29:35 (12:19)

Nach großem Kampf sind die Spieler von Handball-Württemberg-Ligist VfL Waiblingen der SG Bottwartal mit 29:35 unterlegen. Auch eine beeindruckende Aufholjagd in der zweiten Halbzeit half letztlich nicht, um den Tabellenführer zu bezwingen.

Wirkte es in der ersten Halbzeit noch wie ein Klassenunterschied, kämpfte sich der VfL in der zweiten Halbzeit, als dem Spitzenreiter sichtlich die Luft ausging, zurück ins Spiel. Doch der Ausgleich wollte nie fallen, dazu war die Fehlerhäufigkeit einfach viel zu hoch.

Dabei sah die Startphase bis zum 5:4 sehr ordentlich aus. Felix Günthner konnte sich stark am Kreis durchsetzen, Ladislav Goga traf mit Übersicht aus dem Rückraum. Spätestens beim 6:7 aber war es vorbei mit der Waiblinger Herrlichkeit. Während sich Bottwartal auf seine treffsicheren Außen und Damir Marjanovic verlassen konnte, schossen die Waiblinger nur noch Fahrkarten. Teilweise hilflos und aus viel zu großen Entfernungen abgefeuert, waren die Würfe ein gefundenes Fressen für die groß gewachsene Abwehr um den gut aufgelegten Benjamin Krotz.

Nach 20 Minuten bahnte sich beim 7:14 ein Debakel an, doch zum Glück mussten die Gäste das eh nicht allzu hohe Tempo noch weiter drosseln, sonst wäre ihnen noch früher die Luft ausgegangen. Trotzdem sah es weder beim Halbzeitstand von 12:19 noch beim 15:23 in der 40. Minute nach dem Hauch einer Wende aus.

Plötzlich war der VfL voll da

Über die Abwehr fand der VfL schließlich zurück ins Spiel. Neun Minuten gelang den Gästen kein Treffer mehr, und die Remstäler starteten, angetrieben vom in der zweiten Hälfte eingewechselten Michael Gerlich, eine erste Aufholjagd.

Diese endete aber jäh mit dem 20:23. Mit vielen vermeidbaren Fehlern wurde Bottwartal geradezu dazu eingeladen, erneut davonzuziehen. Und so sah es beim 24:30 sechs Minuten vor dem Ende erneut nach einer eindeutigen Angelegenheit aus.

Doch zwei Treffer von Valentin Weckerle und ein Doppelschlag von Axel Steffens innerhalb von nur zehn Sekunden brachten die Halle beim 28:30 zum Beben. Noch waren drei Minuten zu spielen.

Doch die Gäste fanden durch Dennis Saur in der Schlussphase die richtigen Lösungen. Waiblingen gab auf und wurde in den letzten zwei Minuten noch regelrecht überrollt. Der deutliche Endstand von 29:35 spiegelt nicht den knappen Verlauf der Schlussphase wider.

Um gegen den Spitzenreiter gewinnen zu können, war die Schwächephase der ersten Halbzeit einfach zu lang. Des Weiteren hätten auch zwei Schiedsrichter der Partie gut getan, die die aufreizend langen Angriffe der Gäste des Öfteren mit dem notwendigen Zeitspiel geahndet hätten. Nun bleibt nur bis zum nächsten Freitag Zeit, die Niederlage zu verdauen und die letzten Spiele motiviert anzugehen.

VfL: Doll, Krammer, Brugger, Günthner 5, Hellerich, Kallenberg, Mayer 1, Tutsch, Abelmann 1, Gerlich 3, Steffens 9/2, Goga 4/1, Weckerle 4, Miletic 2.

Quelle: ZVW Frank Ader, vom 10.02.2014



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