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F1 - Herrenberg im Spitzenspiel gegen den VfL einen Tick besser

F1 - Herrenberg im Spitzenspiel gegen den VfL einen Tick besser

Handball, 3. Liga, Frauen: SG H2Ku Herrenberg - VfL Waiblingen 33:29 (15:11)

Von Frank Moser

(fmo.) Die Handballerinnen des VfL Waiblingen mussten sich im Gipfeltreffen der 3. Liga-Süd bei der SG H2Ku Herrenberg mit 29:33 (11:15) geschlagen geben. Eine starke kämpferische Leistung reichte am Ende nicht aus. Der VfL rückte nach angriffschwächerer erster Halbzeit zwar nochmals bis auf ein Tor heran. Unter dem Strich war der Gastgeber jedoch in den entscheidenden Momenten einen Tick zielstrebiger und geht nun mit großen Schritten dem Aufstieg entgegen.

Herrenberg war von Beginn an heiß und sofort im Spiel, während der VfL mit dem Druck anfangs nicht klar kam. Schnell lag Waiblingen daher mit drei Toren im Rückstand (2:5 in der 8. Minute). Diesem liefen die Gäste auch die komplette erste Halbzeit hinterher. Obwohl die Waiblingerinnen sich nun steigerten, unterliefen im Angriff zu viele Fehler, um wieder zu Herrenberg aufschließen zu können. Der Spitzenreiter schien auch im Kopf bereiter und befreiter zu sein und hatte das bessere Gesamtpaket in Angriff und Abwehr aufzuweisen. Der VfL hielt mit Kampf dagegen und ging trotz des 11:15-Pausenstandes nicht chancenlos in den zweiten Durchgang.

Waiblingens Angriffsaktionen wurden nun wieder zwingender und konnten von der SG-Abwehr in den ersten Spielminuten nach Wiederbeginn oft nur auf Kosten von Strafwürfen gebremst werden. Lana Holder zeigte vom Siebenmeterstrich keine Nerven - in der 36. Minute hatte der VfL den 16:17-Anschlusstreffer geschafft. Nun ging es hin und her im Spitzenspiel, die Gäste blieben bis zum 23:24 am Aufstiegsfavoriten dran. Eine doppelte Zeitstrafe gegen Waiblingen in der 45. Minute sollte jedoch die Vorentscheidung für Herrenberg bringen. Die SG zog auf 27:23 davon. Es blieben von da an zwar noch elf Minuten um das Spiel zu drehen. Doch der Tabellenführer war clever genug, um sich diesen wichtigen Sieg nicht mehr nehmen zu lassen. VfL-Coach Nadir Arif sah neben den Fehlern im Angriff auch seine Abwehr noch nicht da, wo er sie eigentlich jetzt schon gerne gehabt hätte. Hier fehlte ihm in einigen Phasen ein durchgängiger Verbund, in dem stärker gegenseitig ausgeholfen wird. Trotz der unmittelbar nach Spielende natürlich vorhandenen Enttäuschung, den Aufstieg nun nur noch mit fremder Schützenhilfe erreichen zu können, war Arif nicht verärgert. Die kämpferische Leistung seines Teams stimmte, und er ist sich auch sicher, dass die VfL-Mannschaft trotz des vermutlich abgefahrenen Aufstiegszugs weiter engagiert in die nächsten Partien gehen wird. Die Saison ist ja auch noch lange genug für Überraschungen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer - Bier (1), Heimburger (2), Unseld, Klein (5), Heinz (2), Seitzer, Bast (2), Holder (11/6), Frick (6), Goldmann.


Gaeubote.de: H2Ku-Frauen gelingt der elfte Streich in Folge


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