VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - VfL Waiblingen revanchiert sich

M1 - VfL Waiblingen revanchiert sich

SV Fellbach – VfL Waiblingen 31:38

Eine ganz starker Angriff in der zweiten Halbzeit sowie herausragende Torhüterleistungen waren die Garanten für den Sieg von Handball-Württembergligist VfL 38:31 (13:13)-Waiblingen in Fellbach. Das deutliche Endergebnis täuscht etwas über den zum Teil sehr spannenden Spielverlauf hinweg. Fellbach wehrte sich nach Kräften und hatte im ehemaligen Waiblinger Kai Liebing den überragenden Spieler der Begegnung.

Übernervös und zäh begann das Spiel beider Mannschaften. Der Waiblinger Angriff wirkte ideenlos, erzielte in den ersten acht Minuten gerade einmal einen Treffer. Der VfL konnte sich bei Stefan Doll bedanken, der mit zahlreichen Glanzparaden nur zwei Fellbacher Treffer zuließ.

Die ganze erste Hälfte war geprägt von zwei starken Abwehrreihen, jedes Tor musste erarbeitet werden. Die Führung wechselte ständig, aber kein Team konnte mit mehr als einem Treffer in Führung gehen. Logische und gerechte Konsequenz war der 13:13-Halbzeitstand.

Sofort nach Wiederanpfiff erzielte Fellbach in Überzahl das 14:13 und keiner in der Halle ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass dies die letzte Führung der Gastgeber sein sollte. Ivan Miletic, der sich nach einer schwachen ersten Halbzeit extrem steigerte, holte mit einem Doppelschlag in Unterzahl die Führung zurück. Dass sich der VfL in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit auf vier Tore absetzen konnte, hatte einen einzigen Grund: Marc Krammer, der bereits in der ersten Hälfte einen Siebenmeter entschärft hatte, wurde viermal zum Siebenmeter eingewechselt, und viermal brachten die Fellbacher Schützen den Ball nicht im Tor unter. Nach der vierten Einwechslung ließ Trainer Michael Abele Krammer im Tor und dieser knüpfte an die gute Leistung von Stefan Doll nahtlos an. Waiblingen hatte dagegen in Axel Steffens einen sicheren Siebenmeter-Schützen, der bei fünf Versuchen fünfmal traf.

Egal, welche Mittel die Fellbacher Abwehr nun ausprobierte, die Waiblinger waren nicht mehr zu stoppen. Der umsichtige und treffsichere Ladislav Goga sowie der starke rechte Flügel mit Valentin Weckerle und Christian Tutsch –so gut wie jeder Gästeangriff wurde mit einem Treffer abgeschlossen. Einzig Kai Liebing hielt den SV einigermaßen auf Tuchfühlung. Mit insgesamt 14 Treffern war er teilweise Alleinunterhalter der Gastgeber.

Ansonsten arbeiteten sich die Fellbacher Angreifer aber zusehends an der Waiblinger Abwehr ab. Die Abwehrspezialisten Christian Abelmann und Marcus Hellerich leisteten großartige Arbeit. Bis zur Waiblinger 27:24-Führung kämpften die Fellbacher noch aufopferungsvoll für eine Wende. Doch beim 32:36 war die Vorentscheidung gefallen. Der treffsichere VfL ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, gewann am Ende verdient, wenn auch etwas zu hoch mit 38:31.

Dies war eine gelungene Generalprobe und eine tolle Werbung für die beiden kommenden Heimspiele gegen die Topteams Bietigheim und Bottwartal.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Günthner (3), Hellerich (1), Kallenberg, Mayer, Tutsch (4), Gerlich (1), Baumann, Steffens (12/5), Abelmann, Goga (7/1), Miletic (4),Weckerle (6).

Quelle: zvw.de, (fra) vom 27.01.2014


Sportvideos unter zvw.de



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