VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - Wir sind bereit anzugreifen

Lana Holder hat nach ihrer Rückkehr zum VfL Waiblingen die Fäden in der Hand. Foto: ZVW

Lana Holder hat nach ihrer Rückkehr zum VfL Waiblingen die Fäden in der Hand. Foto: ZVW

Die Waiblinger Spielmacherin Lana Holder ärgert sich über zwei unnötige Niederlagen. Mit dem VfL Sindelfingen stieg Lana Holder (26) einst in die 1. Bundesliga auf, nach der vergangenen Saison kehrte sie vom Zweitligisten SG BBM Bietigheim zum VfL Waiblingen zurück und ist der Kopf der Mannschaft. „Wir sind bereit, in der Rückrunde anzugreifen“, sagt sie im Interview.

Frau Holder, mit 18:6 Punkten liegt der VfL zur Saisonhalbzeit punktgleich mit dem Zweiten TSG Ketsch und zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter Herrenberg auf dem vierten Tabellenplatz. Wie zufrieden sind Sie mit der Punktausbeute? Unser Ziel, vorne mitzuspielen, können wir bislang verfolgen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Niederlagen gegen Haunstetten und Nürtingen unnötig waren.

Nach den drei Siegen zum Saisonauftakt gab’s die etwas überraschende 30:35-Heimpleite gegen Haunstetten. Hat sich der VfL nach dem starken Auftritt und dem Sieg gegen Herrenberg womöglich zu sicher gefühlt? Ich denke, die Niederlage lässt sich nicht dadurch erklären. Vielmehr lag es an diesem Tag einfach daran, dass wir zum Ende des Spiels nicht annähernd an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen konnten.

Waren die anschließende Schlappe in Ketsch und die Heimniederlage gegen Nürtingen die Folge einer Verunsicherung? Die Niederlage in Ketsch ist sicherlich in dieser Höhe nicht vertretbar. Dennoch kann man in Ketsch – bei einem Aufstiegsfavoriten – verlieren. Gegen Nürtingen war es ein umkämpftes Spiel über 60 Minuten, bei dem am Ende Nürtingen das glücklichere Händchen hatte und die zwei Punkte einfahren konnte.

Nach acht Spielen hat sich der Verein von seinem Trainer Paul Herbinger getrennt. Für die Öffentlichkeit kam das ziemlich überraschend. Für Sie auch? Wie gesagt, die Niederlagen gegen Nürtingen und Haunstetten sowie das Pokal-Aus gegen Herrenberg haben den Verein dazu gezwungen, zu reagieren. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Nach der fünfwöchigen Pause muss der VfL gleich ein schwieriges Programm stemmen, hintereinander warten die Top-Clubs. Wie groß sehen Sie die Chancen, dass der VfL Waiblingen noch in dem Kampf um den Aufstiegsplatz eingreifen kann? Mit zwei Punkten Rückstand auf Platz eins und den vermeidbaren Niederlagen haben wir gute Möglichkeiten, uns in der Spitzengruppe zu behaupten.

Für viele ist Herrenberg der Aufstiegskandidat Nummer eins. Hat die SG den stärksten Kader? Herrenberg hat einen sehr ausgeglichenen und erfahrenen Kader. Jedoch dürfen und können wir uns dahinter nicht verstecken, denn auch unser Team kann sich sehen lassen. Wir sind bereit anzugreifen.

Sie spielen jetzt ein halbes Jahr in der 3. Liga. Worin liegen die größten Unterschiede zur 2. Liga? Zum einen ist der Aufwand in Sachen Training und Anreisen zu Auswärtsspielen deutlich geringer. Aber auch, was das Spiel an sich angeht, ist in der 2. oder 1. Liga ein anderes Tempo und eine höhere Präzision gefragt. Dennoch finde ich, dass die Spitze der 3. Liga nicht weit vom durchschnittlichen Niveau der 2. Liga entfernt ist.

Quelle: ZVW.de 28.12.2013



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