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F1 - Rems-Murr-SportIn der Ruhe liegt die Kraft

Nadir Arif hat eigentlich keinen Grund, skeptisch dreinzublicken: Unter seiner Verantwortung gewann der VfL sämtliche vier Pflichtspiele. Foto: ZVW

Nadir Arif hat eigentlich keinen Grund, skeptisch dreinzublicken: Unter seiner Verantwortung gewann der VfL sämtliche vier Pflichtspiele. Foto: ZVW

Der Waiblinger Trainer Nadir Arif traut seiner Mannschaft einiges zu / „Die Meisterschaft ist nicht utopisch“, sagt er Mit 18:6 Punkten haben die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen als Vierter die Hinrunde beendet – mit nur zwei Punkten Rück- stand auf den Tabellenführer. „Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, ist die Meisterschaft nicht utopisch“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. „Wir werden jetzt in Ruhe weiterarbeiten.“

Eine gute Hinrunde sei’s gewesen, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Für eine sehr gute indes seien es vier Minuspunkte zu viel. „In Ketsch kann man verlieren, die beiden Heimniederlagen gegen Haunstetten und Nürtingen hätten jedoch nicht sein müssen.“ Der 37:28-Auftaktsieg in Holzheim war noch kein Maßstab. Doch schon im zweiten Spiel gegen die hoch gehandelte SG H2Ku Herrenberg zeigte der VfL, wozu er fähig ist. „Wir wussten nicht so recht, wo wir stehen“, sagt Arif. Doch gegen Herrenberg habe das Team einen guten Tag erwischt und viel Leidenschaft gezeigt. Nach dem anschließenden 31:29-Sieg beim Geheimfavoriten HCD Gröbenzell wähnten sich die Waiblingerinnen offensichtlich schon auf Wolke sieben.

Es folgte der Absturz mit der nicht einkalkulierten und schmerzhaften 30:35-Pleite gegen den TSV Haunstetten. Dabei hatte der VfL nach 40 Minuten mit sieben Toren geführt. „Die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat, war erschreckend“, sagt Arif. „Der Gesamteindruck stimmte einfach nicht.“ Auf die Elf-Tore-Schlappe beim Aufstiegskandidaten TSG Ketsch folgte das bittere 26:27 gegen die TG Nürtingen in der Rundsporthalle. Die nächsten beiden Spiele gewann der VfL zwar wieder. Dennoch sah die Abteilungsleitung Handlungsbedarf und trennte sich von Trainer Paul Herbinger. So kam Nadir Arif, Sportlicher Leiter, Jugendkoordinator und Trainer der zweiten Frauenmannschaft, zu seinem vierten Job beim VfL Waiblingen.
Mit vier Siegen in vier Spielen könnte Arifs Bilanz nicht besser aussehen. Lediglich zwei Punkte trennen den VfL von Rang eins, der am Ende zum Aufstieg in die 2. Liga berechtigt. „Der Verein hat ein klares Ziel, das versuchen wir umzusetzen“, sagt Arif. Die Meisterschaft sei bei zwei Punkten Rückstand keinesfalls utopisch. „Wir haben alles in der eigenen Hand.“

Arif rechnet mit einer sehr spannenden Rückrunde, schließlich trennen den Ersten und Vierten nur zwei Zähler. Zum Schluss werde derjenige ganz oben stehen, der am meisten Ruhe reinbringe. Arif ist guter Dinge – und setzt auf seinen ausgeglichenen Kader. „Wir sind flexibler als in der vergangenen Saison.“ Die erfahrenen Spielerinnen machten ihre Sache sehr gut, Sulamith Klein übernehme mehr Verantwortung, Annika Bier werde immer stärker. „Und die jungen Spielerinnen sind immer da, wenn wir sie brauchen.“

Wie in der Hinrunde, so warten auch in der Rückrunde zu Beginn die knackigsten Aufgabe. Nach der Auftaktpartie beim Drittletzten Holzheim folgen hintereinander die Top-Teams Herrenberg, Gröbenzell, Haunstetten und Ketsch. Der Spielplan macht Arif jedoch kein Kopfzerbrechen. Die Partien danach gegen vermeintlich schwächere und im Abstiegskampf befindlichen Mannschaften seien ebenfalls schwierig.

Am 7. Januar bittet Arif seine Spielerinnen zum ersten Training in die Rundsporthalle. Drei größere Baustellen gelte es zu bearbeiten: Zum einen möchte Arif das Augenmerk aufs Tempospiel legen, die erste und zweite Welle verbessern. „Wir haben ja die Spielerinnen dazu.“ Zudem stößt ihm bisweilen die Passungenauigkeit auf, auch daran gelte es zu feilen. Und schließlich müsse auch die Abwehr zulegen, Individual- und Gruppenarbeit ist angesagt. „Wir bekommen einfach zu viele Gegentreffer.“ Tatsächlich sind nur drei Teams diesbezüglich großzügiger. An den Torhütern indes liege es nicht. „Wir haben drei Top-Torhüterinnen, um die uns andere beneiden.“

Quelle: ZVW.de Von Thomas Wagner 28.12.2013



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