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Training mit Überraschungsmoment

Bundesligatrainer Ljubomir Vranjes von der SG Flensburg-Handewitt war zu Gast beim VfL Waiblingen und zeigte 136 Gästen, was er unter gutem Handballtraining versteht. Foto: ZVW

Bundesligatrainer Ljubomir Vranjes von der SG Flensburg-Handewitt war zu Gast beim VfL Waiblingen und zeigte 136 Gästen, was er unter gutem Handballtraining versteht.
Foto: ZVW

Bundesligatrainer Ljubomir Vranjes beim VfL Waiblingen /
Über 130 Besucher

Profis trainieren viel und hart. Das allein jedoch reicht nicht, zumindest wenn man trainiert wie Ljubomir Vranjes, Coach von Bundesligaspitzenreiter SG Flensburg-Handewitt. Der präsentierte in der Rundsporthalle in Waiblingen ein Showtraining. Die VfL-Handballer schwitzten und 136 Gäste staunten.

„Ein Aha-Effekt“ war das einstündige Training vor allem für VfL-Spieler Axel Steffens. „Training muss immer Spaß machen“, erklärte Vranjes, direkt neben Steffens stehend. Plötzlich sprang er dem Waiblinger kurzerhand auf den Arm.

Mitgekommen ist Spieler Maik Machulla

Als Co-Trainer hatte sich Vranjes seinen Spieler Maik Machulla mitgebracht. Das Interesse am Bundesligatrainer war groß. So war beispielsweise Manuel Traa, Jugendtrainer beim TSV Alfdorf, „gespannt, was so ein Bundesliga-Trainer alles erzählt“. Gleich mit vier Trainern war der TSV Neustadt vertreten: Christopher Hilberg (TV Bittenfeld, D-Jugendtrainer) freute sich auf möglichst viele Tipps von Vranjes. Immerhin ist er mit der SG Flensburg-Handewitt Bundesligaspitzenreiter.

Vranjes selbst zeigte sich überrascht von der Besucherzahl: „Ich hatte nur mit rund 20 gerechnet.“ Die Zuschauer bezog er danach aber immer wieder ins Geschehen ein. Der Schwede erklärte, korrigierte und lobte. „Die Angreifer müssen immer wieder in die Lücke gehen, anstatt in die Gegenspieler“, forderte der Welt- und Europameister. Ziel sei, das Spiel beweglich zu machen und immer wieder mit Tempowechseln zu überraschen.

Stillstand im deutschen Handball

Deshalb müssen auch die Trainingseinheiten abwechslungsreich sein. „Die Fantasie des Trainers ist jeden Tag gefragt“, sagte Vranjes. „Das Training muss kreativ und immer interessant sein.“ Er selbst holt sich deshalb regelmäßig Anregungen in den USA, aus der NFL (American Football League) und NBA (Basketball). Aus seiner Sicht gebe es nämlich im Handball seit Jahren Stillstand.

Für die Handballer des VfL Waiblingen galt dies am Montagabend nicht. Sie durften nachvollziehen, was Vranjes und Machulla vormachten, und kamen dabei gehörig ins Schwitzen.

Dennoch war es für sie „ein Riesenerlebnis“ (Holger Mayer). Auch wenn es nicht immer einfach war, die unbekannten Übungen gleich umzusetzen. Vielleicht setzt sie VfL-Trainer Michael Abele ja künftig selbst häufiger ein. Dem hatte es gefallen, „so ein Training mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Wichtig ist, dass der Spaß immer eine große Rolle spielt. Dazu müssen die Übungen immer variieren.“

Profitiert vom Showtraining haben nicht nur die Besucher, auch Vranjes ging nicht mit leeren Händen. VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig, der das Showtraining organisiert hatte, überreichte ihm eine Flasche Wein und Bälle für sein Hobby: Golfbälle.

Ob die VfL-Spieler aus dem Training etwas gelernt haben, können sie schon in wenigen Tagen beweisen: Im letzten Punktspiel tritt der VfL am 21. Dezember in Neckarsulm an. Womöglich hat am nächsten Waiblinger Sieg auch ein Bundesligatrainer seinen Anteil.

www.zvw.de Ralph Rolli



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