VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1- Klarer VfL-Erfolg nach Anlaufschwierigkeiten

Lana Holder (rechts) erwischte einen Sahnetag. Sie erzielte 14 Treffer für Waiblingen. Foto: ZVW

Lana Holder (rechts) erwischte einen Sahnetag. Sie erzielte 14 Treffer für Waiblingen.
Foto: ZVW

VfL Waiblingen - HSG TG/TB 88 Pforzheim 41:30 (23:15)

Eine klare Angelegenheit wurde das letzte Heimspiel der Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen in diesem Jahr. Aufsteiger HSG TG/TB 88 Pforzheim hielt in der Rundsporthalle nur die erste Viertelstunde mit. Der VfL überzeugte danach wieder als geschlossen auftretende Mannschaft, aus der die 14fache Torschützin Lana Holder vor allem im ersten Durchgang herausragte. Am Ende ließ Waiblingen die Zügel wieder etwas schleifen, dennoch gab es einen deutlichen 41:30-Erfolg.

Damit waren die tapfer kämpfenden Gäste sogar noch gut bedient. Denn hätte der VfL im zweiten Durchgang weiter Vollgas gegeben, dann wäre die 50-Tore-Marke mit hoher Wahrscheinlichkeit gefallen und der VfL hätte deutlich weniger Gegentore kassiert. Anfangs sah es allerdings gar nicht nach einem klaren Heimerfolg aus. Beide Teams legten gleich ordentlich los. Schon früh ließ Lana Holder erkennen, dass sie einen Sahnetag erwischen würde. Die Pforzheimer Abwehr inklusive Torhüterinnen fanden gegen Holders Stemmwürfe und Siebenmeterbälle kein Mittel. Da allerdings auch die Waiblinger Abwehr die Kreisanspiele der Gäste anfangs nur schlampig verteidigte, fielen die Tore wie reife Früchte. Nach nur fünfeinhalb Minuten stand es bereits 5:5. Auch nach 14 Minuten waren die Gäste beim 9:9 noch gleichauf, dann zog VfL-Trainer Nadir Arif die Auszeitkarte. Mit Erfolg: sein Team drehte nun mächtig auf. Pforzheim war gegen die schnelle Vorwärtsbewegung des VfL überfordert und konnte sich gegen eine jetzt stabilere Waiblinger Abwehr kaum noch durchsetzen. Fünf schnelle Tore in Folge brachten die 14:9-Führung des VfL - seit der Auszeit waren weniger als drei Minuten vergangen. Der VfL drückte weiter auf´s Tempo und zog bis zum Pausenpfiff bereits auf 23:15 davon. Neben Holder, die bis dahin bereits schon 11 Mal getroffen hatte, überzeugten auch Sulamith Klein, Steffi Heinz, Mara Seitzer und Steffi Frick mit guten Trefferquoten.

Nach dem Seitenwechsel zog die Heimmanschaft rasch auf 26:15 davon, den Gästen drohte ein Debakel. Doch mit der hohen Führung im Rücken ging der VfL in der Abwehr nicht mehr ganz so konseqeunt zu Werke. Diesen Freiraum wusste vor allem Pforzheims Mitte-Rückraum-Spielerin Anett Belsö zu nutzen, die mit neun Treffern beste Schützin der Gäste wurde. Zudem nutzte Arif die Möglichkeit, seine Nachwuchsspielerinnen Cora Goldmann und Caren Hammer sowie erstmals auch Tabea Schmidt aus dem Landesliga-Perspektivteam einzusetzen. Waiblingen schraubte das Ergebnis auf 37:22 hoch (52. Minute), auch weil Klein und Frick treffsicher blieben. In den letzten Spielminuten durfte Pforzheim noch ordentlich Ergebniskosmetik betreiben. Die HSG verkürzte vom 25:40 zum 30:41-Endstand in einem vom Schiedsrichtergespann Tobias Lay und Kai Morlock sicher geleiteten Spiel. So blieb der durchaus mögliche Kantersieg des VfL aus. Doch auch so war VfL-Coach Arif mit dem Auftritt seiner Mannschaft, von der Anfangsphase abgesehen, zufrieden. Nach der Auszeit sei sein Team hellwach gewesen und ließ sich auch durch das spätere Timeout der Gäste nicht mehr aus dem Konzept bringen. Im letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag beim TV Großbottwar (Anpfiff 20 Uhr) erwartet Arif allerdings eine schwerere Aufgabe, auch wenn der Gegner in der Tabelle noch hinter den Pforzheimerinnen rangiert. Aber "es ist ein Lokalderby und Großbottwar hat Heimrecht", so Arif.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer - Bier (2), Heimburger (1), Klein (9), Heinz (4), Seitzer (3), Bast, Holder (14/5), Frick (6), Goldmann (2), Hammer, Schmidt.

Bericht: Frank Moser zvw.de



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