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Ein Prosit der Gemütlichkeit

Rund 800 Menschen haben nach Angaben des Veranstalters am Samstagabend in der Rundsporthalle gefeiert. Foto: ZVW

Rund 800 Menschen haben nach Angaben des Veranstalters am Samstagabend in der Rundsporthalle gefeiert. Foto: ZVW

Bei der Waiblinger Hüttengaudi hat in der Rundsporthalle Festzeltstimmung geherrscht

Waiblingen. Lederhosen, Karohemd und Dirndltracht: Die Feierfreudigen aus Waiblingen und Umgebung haben sich herausgeputzt. Bei Bier und Festzeltmusik der Band W.I.P.S. kommt Stimmung auf – wie auf dem Cannstatter Wasen. Jung und Alt schunkeln gemeinsam auf den zahlreichen Bänken in einen feuchtfröhlichen Abend.

Schon von weitem ist der dumpfe Bass zu hören, dessen vibrierender Klang sich seinen Weg durch die Talaue bis an die Rems bahnt. Die Schlange vor der Eingangstüre der Rundsporthalle, die um 19 Uhr ihre Pforten geöffnet hat, ist ein weiteres Indiz dafür, dass an diesem Abend etwas los ist in Waiblingen. Wochenlang hat die Abteilung Handball des VfL Waiblingen die Werbetrommel gerührt. Die orange-weiß-blauen Plakate sind aufgefallen und es hat sich herumgesprochen: Die erste Waiblinger Hüttengaudi steigt in der Rundsporthalle. „Mit der Organisation war das gar nicht so einfach“, gesteht Abteilungsleiter Steffen Leßig, der ebenfalls ein rot-weiß kariertes Hemd trägt. „Eine außersportliche Veranstaltung in der Rundsporthalle steigen zu lassen hat einige Verhandlungen mit der Stadt mit sich gebracht.“ Doch die Mühen haben sich gelohnt. Viele fleißige Helfer haben die Sporthalle in einen Ort mit Festzeltcharakter verwandelt.

Separate VfL-Loge mit speziellem Bewirtungsservice
Das Handballtor musste einer großen schwarzen Bühne mit Leinwand und bunten Scheinwerfern weichen. Vor ihr sind zahlreiche Reihen mit Biertischen und Bänken aufgebaut. Gegenüber, am anderen Ende der Halle, findet eine separate VfL-Loge mit speziellem Bewirtungsservice ihren Platz. Für alle anderen Partygäste gilt Selbstbedienung. Neben einer langen Bar, einem Jägermeisterstand, einem Wein- und Sektausschank und einer großen Bierstation gibt es auch Speisen vom Grill oder aus der Fritteuse.

Doch nicht für alle Besucher ist das Sinnbild einer gelungenen Hüttengaudi. „Mir fehlt hier die Kälte, der wärmende Glühwein, einfach der Flair einer Hütte“, sagt Tim Bolz, der mit seinem Freund Moritz Eppenstein in die Rundsporthalle gekommen ist. „Außerdem ist die Halle sehr groß, dafür sind bisher zu wenige Leute da“, kritisieren die 27-jährigen Waiblinger weiter. Eigentlich haben die Veranstalter mit 1300 Besuchern gerechnet. Rund 450 Karten sind bereits im Vorverkauf über den Tisch gegangen. Trotzdem wird diese Zahl an diesem Abend nicht erreicht. „Es sind etwa 800 Partyfreudige gekommen“, schätzt Steffen Leßig. Viele von ihnen sind natürlich Handballer und Sportler. Da diese zum Teil am Samstagabend noch Punktspiele haben, füllt sich die Halle erst ab 22 Uhr zusehends.

Mit späterer Abendstunde und stetig fließendem Alkohol steigt die Stimmung. In den ersten Reihen sitzt schließlich keiner mehr. Alle stehen auf den Bierbänken und schunkeln, klatschen und singen mit. Die Partyband W.I.P.S. heizt der Partymeute ordentlich ein. Die Musiker sind bekannt durch ihre Auftritte in Grandls Hofbräuzelt auf dem Cannstatter Wasen. „Dass sie an diesem Abend in Waiblingen auftreten, wurde durch die Kontakte zu Sänger Hagen möglich gemacht“, verrät Steffen Leßig.

Bei Wiesn-Hits wie „Das ist Wahnsinn“. „Ladioo“ und „Schatzi, schenk mir ein Foto“ hält es schließlich auch Mareen Haußmann nicht mehr auf ihrer Bank. Die 19-jährige Studentin findet die Veranstaltung gelungen. „Bei entspannter Atmosphäre mit bekannten Gesichtern feiern, das macht einfach Spaß“, verkündet die Kernerin, die heute mit Freunden aus ihrem Sportverein gekommen ist. Auch Benjamin Treiber aus Stetten kann sich nicht beklagen: „Stimmung wie auf dem Wasen; Bier und Frauen im Dirndl – was will man mehr?“ Scherzt der 21-Jährige. So unterschiedlich wie das Alter des Publikums, das schätzungsweise von 16 bis 50 Jahren reicht, sind wohl auch die Meinungen über die Skihüttengaudi der Handballer. Für die Sportabteilung ist die Veranstaltung doch auf jeden Fall eine wichtige Einnahmequelle. Der Gewinn aus dem Eintritt, der acht Euro beträgt, und den verkauften Getränken und Speisen fließt in die Jugendförderung. „Trainer mit Lizenz müssen bezahlt werden und im Frühjahr findet wieder unser Handballcamp statt“, erklärt Steffen Leßig. Wenn sich der Aufwand gelohnt hat, wird es voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder „Waiblingen, seid ihr gut drauf?“ aus der Rundsporthalle tönen. www.zvw.de


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