VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - Beinahe eine Acht-Tore-Führung verspielt

Steffi Frick war mit sieben Toren, zusammen mit Sulamith Klein, die erfolgreichste Waiblinger Werferin gegen Möglingen.Foto: ZVW

Steffi Frick war mit sieben Toren, zusammen mit Sulamith Klein, die erfolgreichste Waiblinger Werferin gegen Möglingen.Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen - TV Möglingen 29:24 (13:10)

Von Frank Moser. Mit einem 29:24 (13:10) Heimerfolg gegen den TV Möglingen haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen den Sturz ins graue Mittelfeld der 3. Liga verhindert. Der Sieg im württembergischen Derby stand trotz einer frühen 10:2-Führung nochmals auf der Kippe. Möglingen war beim 18:18 wieder gleichauf. In den Schlussminuten hatte der VfL jedoch mehr Kraftreserven.

Wie schon gegen Nürtingen begann der VfL Waiblingen stark in Angriff und Abwehr. Beim Stand von 0:3 (4. Minute) nahm Gästetrainer Roland Stark bereits die erste Auszeit - nur zehn Minuten später, der VfL führte jetzt mit 9:2, bereits die zweite. Das sprach Bände. Denn bis dahin war seinem Team trotz hohem Einsatzwillen nicht viel gelungen. Sulamith Klein erzielte sogar noch das 10:2 für den VfL. Doch dann kehrte wie in den beiden Heimspielen davor wieder unnötige Hektik ins Waiblinger Spiel. Trotz des Fehlstarts kämpfte Möglingen unverdrossen weiter. Bei Waiblingen stockte nun das Angriffsspiel. Spielgestalterin Lana Holder setzte wenig Impulse, fiel eher mit harmlosen und unmotivierten Würfen in dieser Phase auf. So rückten die Gäste bis zum Pausenpfiff auf 10:13 heran. Waiblingen verpasste zuvor trotz mehrfachem Überzahlspiel schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse zu sorgen. So baut man einen Gegner wieder auf.

Zum Start in den zweiten Durchgang verwarf Möglingen bereits seinen zweiten Siebenmeterball. Doch auch daraus schlug der VfL kein Kapital. Die Gäste rückten dennoch auf 12:13 heran. Dann hatte der VfL wieder eine bessere Phase. Das 15:12 durch Steffi Heinz gab der Heimmannschaft dennoch keine größere Sicherheit. Bei Möglingen drehte nun Anke Czöczock mächtig auf, allerdings auch mit freundlicher Unterstützung der nachlässigen VfL-Abwehr. Und in der 38. Minute war es dann passiert: mit dem Ausgleichtreffer zum 16:16 war der Waiblinger Acht-Tore-Vorsprung wieder dahin geschmolzen. Sollte der VfL nach furiosem Beginn am Ende wieder mit leeren Händen da stehen? Die Partie blieb eng, auch wenn die treffsichere Mara Seitzer in der 47. Minute zum 21:19 für Waiblingen einwarf. Zum Glück für den VfL knüpfte die in der 43. Minute für Ronja Grabowski eingewechselte Lisa Fleischer an die gute Leistung ihrer Vorgängerin im VfL-Kasten an. Möglingen scheiterte mit einem Strafwurf und zwei weiteren Chancen. Zudem schwächte sie sich der TV selbst auch noch durch die jeweils dritten Zeitstrafen und dem damit vorzeitigem Ausscheiden von Julia Kain (39. Minute) und Anita Koziol (44.). Doch da die Vorderleute von VfL-Torhüterin Fleischer auch einige Bälle recht haarsträubend verloren, blieb Möglingen bis zum 24:26 weiterhin auf Schlagdistanz. Erst als die Gäste kurz vor dem Ende zur offenen "Mann"-Deckung übergingen, machten die Waiblingerinnen durch Steffi Frick (2 Tore) und Silke Heimburger alles klar.

Aufgrund der höheren Kraftreserven war der Waiblinger Sieg am Ende durchaus verdient, wenn auch etwas zu hoch. Allerdings hätte das Spiel bei einer konstanteren Leistung des Teams von VfL-Trainer Paul Herbinger nach der klaren Führung erst gar nicht mehr zur Zitterpartie werden müssen.

VfL Waiblingen: Grabowski, Fleischer - Bier, Heimburger (3), Unseld (1), Klein (7), Heinz (3), Seitzer (4), Bast, Holder (4/2), Frick (7), Hammer, Goldmann.

TV Möglingen: S. Dieterle, Baranski - Bähr (4), A. Dieterle (1), Kölbl (1), Kurzweg (2), Leipersberger, Tief (2), Früh, Georgoudis (2), Stöckle (2), Czöczock (9/4), Koziol (1), Kain.


Bericht TV Möglingen:
Kampfgeist wird wieder nicht belohnt


Video Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos



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