VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - VfL verspielt gute Ausgangsposition

Sina Bast vom VfL Waiblingen kommt trotz heftiger Nürtinger Bedrängnis zum Wurf. Foto: ZVW

Sina Bast vom VfL Waiblingen kommt trotz heftiger Nürtinger Bedrängnis zum Wurf. Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen - TG Nürtingen 26:27 (15:15)

Von Frank Moser. Die Handballerinnen des VfL Waiblingen haben sich für´s Erste aus der Spitzengruppe der 3. Liga verabschiedet. Am Freitagabend setzte es in der Waiblinger Rundsporthalle eine ebenso unglückliche wie unnötige 26:27 (15:15)-Niederlage gegen die TG Nürtingen.

Unbeindruckt von den zwei Niederlagen zuvor startete der VfL konzentriert in die Partie. Die Abwehr stand stabil, von Nürtingens wurfstarker Verena Breidert war anfangs nichts zu sehen. Vorne ließ Waiblingen Ball und gegnerische Abwehr laufen, bis sich eine Lücke auftat, die dann erfolgreich genutzt wurde. Schon nach sieben Minuten und dem 1:5-Rückstand sah sich Gästetrainer Volker Schulz gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Aus Waiblinger Sicht leider mit Erfolg. Denn plötzlich kehrte beim VfL völlig ohne Not Hektik ein. Unbedrängte Pässe ins Seitenaus oder ungenaue Zuspiele sorgten für etliche Ballverluste, bei denen nicht einmal auf´s gegnerische Tor geworfen wurde. Auf Nürtinger Seite taute nun Breidert auf der Halbrechtsposition mehr und mehr auf. Ihr Pendant auf der halblinken Seite, Nadine Hofmann, sowie Kreisläuferin Delia Cleve bereiteten der VfL-Abwehr ebenfalls viel Mühe. Beim 4:5 war Nürtingen bereits wieder aufgeschlossen. Die starke Stephanie Frick konterte in der 20. Minute nochmals zum 11:8 für Waiblingen. Doch Licht und Schatten wechselten zu häufig beim Gastgeber. Nürtingen hingegen hebelte die immer passivere Waiblinger Abwehr mit einfachen Mitteln aus. Nach 29 Minuten ging die TG erstmals in Führung, ehe Anna-Lena Unseld noch zum Pausenstand von 15:15 ausglich.

Der zweite Durchgang lebte von der Spannung, denn spielerisch bewegten sich beide Teams nicht auf Top-Niveau. Guten Szenen beim VfL folgten wieder unerklärliche Fehlpässe. Dank einer überragend haltenden Ronja Grabowski im VfL-Tor blieb Waiblingen dennoch im Spiel. Die Führung wechselte bis zum 24:24-Zwischenstand in der 48. Minute hin und her. Breidert und Francis Günthel sorgten jedoch wenig später für die erstmalige Zwei-Tore-Führung Nürtingens, die bis zum 27:25 fünf Minuten vor dem Ende anhielt. Der Rest der Partie war ein Festival der vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Waiblingen schaffte noch den 26:27-Anschluss, ließ anschließend einen Strafwurf und eine "Hundertprozentige" frei vom Kreis liegen. Zwei unvorbereitete Würfe blieben ebenfalls erfolglos. Und bei der allerletzten Chance, doch noch einen Punkt zu retten, hatte der VfL enfach nur Pech: Mara Seitzers Aufsetzer von der Rechtsaußenposition prallte von der Unterkante der Latte vor der Torlinie wieder auf. Alles in allem ein glücklicher Auswärtserfolg der Nürtingerinnen. Bei Waiblingen fehlte jedoch auch die Konstanz und das allerletzte Aufbäumen gegen die absolut vermeidbare Niederlage.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer - Bier, Heimburger (2), Unseld (3), Klein (5), Heinz (1), Seitzer (3), Bast (1), Holder (5/2), Frick (6), Hammer, Goldmann, Fischer.

TG Nürtingen: Weiß - Kunicke (1), Molner (2), Jahn, Wachtarz, Cleve (5), Ritter (2), Hofmann (7), Breidert (8/2), Günthel (2), Bauer.


Video Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos



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