VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - Waiblingen wird ausgekontert

F1 - Waiblingen wird ausgekontert

Handball, 3. Liga, Frauen: TSG Ketsch – VfL Waiblingen 38:27 (15:12)

Das Endergebnis klingt nach einer deutlichen Angelegenheit, doch die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben bei der TSG Ketsch lange Zeit mitgehalten. Erst in der Schlussphase, als VfL-Coach Paul Herbinger volles Risiko ging, schraubte der letztjährige Meister der Weststaffel das Ergebnis noch nach oben und siegte mit 38:27 (15:12).

Das Endergebnis klingt nach einer deutlichen Angelegenheit, doch die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben bei der TSG Ketsch lange Zeit mitgehalten. Erst in der Schlussphase, als VfL-Coach Paul Herbinger volles Risiko ging, schraubte der letztjährige Meister der Weststaffel das Ergebnis noch nach oben und siegte mit 38:27 (15:12).

Ketsch erwischte zwar den besseren Start (3:1-Führung), doch der VfL war schnell wieder auf Augenhöhe. Die Abwehr stand recht solide und so entwickelte sich ein gutes Drittligaspiel, dessen Zuschauer bis zum 11:11-Zwischenstand in der 25. Minute eine ständig wechselnde Führung sahen.

Dann folgte die in der späteren Analyse von VfL-Trainer Paul Herbinger als mit entscheidend bezeichnete Spielphase: Ausgerechnet im Überzahlspiel unterliefen dem VfL durch einen Fehlwurf, einen Schrittfehler und einem Kreisbetreten drei unnötige Fehler. Der Gastgeber ging trotz Unterzahlspiel als 3:1-Sieger aus diesen zwei Strafminuten hervor. Statt einer möglichen Halbzeitführung musste der VfL daher mit einem 12:15-Rückstand zum Pausentee.
VfL deutlich geschwächt

Auch im zweiten Durchgang spielte der durch zahlreiche Erkrankungen geschwächte VfL lange Zeit ordentlich mit. Nach 45 Minuten war Waiblingen beim 21:23 immer noch auf Tuchfühlung. Wäre dem VfL wenigstens ein Mal der Ausgleich gelungen, das Spiel wäre wohl gekippt.

Als die Gäste wenig später mit 24:28 zurücklagen, ging der Waiblinger Coach Herbinger auf volles Risiko. Im Angriff wurde der schnelle Abschluss gesucht. Jedoch zu oft vergeblich, zudem produzierte der VfL nun auch mehrere Fehlabgaben. Es waren zu viele Spielerinnen angeschlagen, Caren Hammer konnte erst gar nicht mit ins Badische reisen. In der Schlussphase wurde der VfL von den jungen Spielerinnen der TSG klassisch ausgekontert. Die letzten fünf Treffer der Partie warf ausschließlich Ketsch. So kam es noch zum aus Waiblinger Sicht unschönen 27:38-Endergebnis. „Das nehme ich auf meine Kappe“, so Paul Herbinger. Aber in der „Flucht nach vorne“ sah er die einzige Chance, aus dem guten Auftreten seines Teams über weite Strecken der Begegnung doch noch etwas Zählbares herauszuholen. Allerdings waren dafür jedoch zu viele Spielerinnen in dem ohnehin dünnen Waiblinger Kader angeschlagen.
Am Freitag gegen Nürtingen

Nun geht es bereits am kommenden Freitag ins Heimspiel gegen die TG Nürtingen (Anpfiff um 20 Uhr). Auch das wird eine Herausforderung für die VfL-Frauen, die unter anderem wegen der Halbfinalniederlage im HVW-Pokal der vergangenen Saison mit dem Gegner noch eine Rechnung offen haben. Bleibt für den VfL zu hoffen, dass seine Spielerinnen bis dahin wieder komplett fit sind.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier (1), Heimburger (2), Unseld (3), Klein (5), Heinz (2), Seitzer Bast (5), Holder (5/2), Frick (4), Goldmann.

Quelle: ZVW



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