VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - Die nächste hohe Hürde für den VfL Waiblingen

Foto: ZVW

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Handball, 3. Liga, Frauen: Die Gastgeber der TSG Ketsch sind der heißeste Aufstiegsanwärter

Die Enttäuschung war enorm bei den Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen nach der ersten Saisonniederlage. Am Sonntag wird’s ganz schwer, sich zu rehabilitieren: Der TSG Ketsch werden beste Aufstiegschancen eingeräumt. Nach Startproblemen holte sie drei Siege in Folge.

TSG Ketsch (8. Platz, 6:4 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 8:2 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). 40 Minuten lang lief gegen Haunstetten alles nach Plan für den VfL Waiblingen, die 26:19-Führung ließ keine Zweifel am fünften Sieg im fünften Spiel. Was dann allerdings geschah, hätten sich die Waiblingerinnen nicht träumen lassen: Sie verloren völlig den Faden und unterlagen mit 30:35.

„Das Spiel hat wieder einmal gezeigt, dass selbst sieben Tore Vorsprung kein Ruhekissen sind“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Nach einer Faustregel könne im Handball pro Minute ein Tor aufgeholt werden. Diese bittere Erfahrung machte nun der VfL. Dass bei den kränkelnden Führungsspielerinnen Steffi Heinz, Anna-Lena Unseld und Lana Holder in der Schlussphase die Kräfte nachließen, sei nur ein Problem gewesen. Die Chancenauswertung ein zweites.

Hatten die VfL-Spielerinnen für die 26 Tore nach 40 Minuten lediglich 30 Versuche benötigt, fanden in der Schlussphase nur vier von 16 Würfen den Weg ins Tor. „Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil wir 40 Minuten klasse gespielt haben“, sagt Herbinger. Nun gilt es, diese schlechten 20 Minuten aus den Köpfen zu bekommen.

Dabei ist der nächste Kontrahent alles andere als ein Aufbaugegner. Zweimal in Folge holte sich die TSG Ketsch den Titel in der 3. Liga, beide Male blieb ihr der Aufstieg aus finanziellen Gründen verwehrt. Zwangsläufig zählen die Ketscher „Bären“ auch in dieser Spielzeit wieder zu den Aufstiegskandidaten – zumal sich am Kader nichts Wesentliches verändert hat.

Womöglich haderten die Ketscherinnen zum Saisonstart noch ein wenig mit der verpassten Chance, in der 2. Liga zu spielen. Jedenfalls gingen die ersten beiden Partien gegen Herrenberg (21:27) und in Gröbenzell (28:33) deutlich verloren. Allmählich indes scheint das Team in die Gänge zu kommen: Gegen Haunstetten bog die TSG den 20:24-Rückstand in den 25:24-Sieg um, in Möglingen gab’s ein deutliches 30:20 und in Nürtingen setzte sich Ketsch mit 32:30 durch.

Herbinger hat „nie daran gezweifelt“, dass sich Ketsch aufrappeln wird. Dazu sei das Team qualitativ und quantitativ zu stark besetzt. Bei ihrem 16er-Kader könne die TSG drei Ausfälle verkraften, „wir müssten da die weiße Fahne hissen“.

Ketsch habe eine gute Mischung von routinierten Akteurinnen wie die Spielmacherin Yvonne Rolland oder die Jugend-Nationalspielerin Lisa Friedberger. Für beide Mannschaften ist’s ein wichtiges Spiel: Ketsch holte im Erfolgsfall den VfL Waiblingen ein und hätte mit 8:4 Punkten den Anschluss an die Spitze hergestellt. Der VfL hätte mit einem Sieg den Patzer gegen Haunstetten vergessen gemacht.

Zwei VfL-Spielerinnen sind angeschlagen: Steffi Heinz war die Woche über krank, Stephanie Frick hat Schmerzen im Fuß. Caren Hammer ist einsatzbereit: Der mit Erstzugriff ausgestattete SC Korb spielt bereits morgen.

Quelle: ZVW



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