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F1 - VfL-Frauen verspielen 27:19-Führung

F1 - VfL-Frauen verspielen 27:19-Führung

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TSV Haunstetten 30:35 (18:14)

Bittere Niederlage für die Handballerinnen des VfL Waiblingen: Der Drittligist verspielte gestern Abend in der Rundsporthalle eine vermeintlich sichere 27:19-Führung gegen den TSV Haunstetten. Am Ende triumphierten die Gäste aus Augsburg mit einem 16:4-Lauf innerhalb der letzten 20 Minuten.

Damit nahmen sie Revanche, denn in der vergangenen Saison hatte der VfL in Haunstetten elf Tore Rückstand aufgeholt. „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. In der letzten Viertelstunde waren wir viel zu hektisch, unseren angeschlagenen Spielerinnen fehlte am Schluss die Luft“, befand VfL-Trainer Paul Herbinger kurz nach Spielende. Dieser doppelte Punktverlust war aber auch ärgerlich. Denn 40 Minuten lang spielte Herbingers Team gegen einen äußerst unangenehm-aggressiven Gegner zwar nicht immer fehlerfrei, aber mit dem richtigen Konzept.

Der VfL erarbeitete sich nach dem anfänglichen 1:4-Rückstand mehr und mehr Vorteile. Das war mit viel Laufarbeit verbunden. Mit der Mischung aus eins gegen eins und rechtzeitigem Abspiel zur freien Nebenspielerin hebelte der VfL die erwartet offensive Gästeabwehr immer wieder aus. Oft war der Waiblinger Angriff nur durch einen Strafwurf zu stoppen. Diese verwandelte Lana Holder sicher. Ihr Pendant auf der Gegenseite hieß Annika Schmid. Sie glänzte ebenso als Spielgestalterin wie auch als sichere Siebenmeterschützin.

Bis zum 6:6 waren beide Teams auf Augenhöhe. Dann hatte der VfL den Gästeangriff unter Kontrolle, der sich primär auf Schmid und Patricia Horner konzentrierte. Waiblingen indes war von allen Positionen wurfgefährlich, ablesbar an sieben verschiedenen Torschützinnen schon nach 23 Minuten. Die Heimmannschaft zog über 11:7 auf 17:11 (26. Minute) davon, Mara Seitzer glänzte in dieser Phase mit drei schönen Toren von Rechtsaußen. Dass Haunstetten bis zum Halbzeitpfiff noch auf 14:18 heranrückte, schien nur ein Schönheitsfehler zu sein.

Zumal der VfL nach dem Seitenwechsel wieder in die Spur fand. Hinten entschärfte Katharina Blum einige Gästechancen und vorne lief es weiter gut. Nach 40 Minuten führte der VfL mit 26:19. Alles schien auf den fünften Sieg im fünften Spiel hinauszulaufen.

Doch die bissigen Gäste wollten nicht aufgeben. Der VfL vergab nun einige Wurfchancen und war in der Rückwärtsbewegung nicht mehr konsequent genug. Aber auch der Abwehrverbund wurde zunehmend löchriger. Nicht einmal viereinhalb Minuten nach der Sieben-Tore-Führung für den VfL war der Vorsprung auf 26:24 zusammengeschmolzen.

Die von ihren Anhängern über 60 Minuten mit an die Schmerzgrenze reichendem Getrommel angefeuerten Gäste witterten Morgenluft. Dem VfL, bei dem einige Spielerinnen unter der Woche erkältet waren, ging sichtlich die Luft aus. Hinzu kam auch noch Pech in Form von einem Pfostentreffer. Bis gut zehn Minuten vor dem Ende konnte Waiblingen den Zwei-Tore-Vorsprung noch verteidigen (29:27), dann wendete sich das Blatt endgültig.

Haunstetten spielte nun wie entfesselt, wirkte deutlich zielstrebiger mit enormem Zug zum Tor. Die 30:29-Führung gelang dem TSV sogar in Unterzahl, ein Nackenschlag für den VfL. Der erzielte beim 30:31 zwar nochmals den Anschlusstreffer, doch die letzten Minuten waren die Gäste endgültig überlegen. Waiblingen bekam vor allem Horner und Sarah Irmler nicht mehr in den Griff.

Der 35:30-Erfolg fiel zwar um einige Tore zu hoch aus, war aber verdient. Denn Haunstetten steckte nie auf, während dem VfL hinten hinaus die Ruhe und die Luft fehlten, den schon eigentlich sicheren Sieg nach Hause zu fahren.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier, Heimburger, Unseld (5), Klein (6), Heinz (1), Seitzer (5), Bast (2), Holder (9/6), Frick (2), Goldmann, Hammer.

Quelle: ZVW



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