VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - Gefordert gegen offensivste Defensive

Spielmacherin Lana Holder will mit dem VfL Waiblingen den fünften Sieg im fünften Spiel holen. Foto: ZVW

Spielmacherin Lana Holder will mit dem VfL Waiblingen den fünften Sieg im fünften Spiel holen. Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: Tabellenführer VfL Waiblingen empfängt den TSV Haunstetten

Vier Spiele, vier Siege: Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen sind glänzend in die Saison gestartet. Am Sonntag kommt mit dem TSV Haunstetten ein weiteres Team, das zumindest zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten zählt.

VfL Waiblingen (1. Platz, 8:0 Punkte) – TSV Haunstetten (6. Platz, 4:4 Punkte/Sonntag 17 Uhr). An ihrem spielfreien Wochenende scheinen die Waiblingerinnen viel Kraft getankt zu haben: Am Donnerstag vergangener Woche schlugen sie den Titelaspiranten Herrenberg nach einer überzeugenden Leistung mit 32:28, zwei Tage später setzten sie sich beim hochgehandelten HCD Gröbenzell mit 31:29 durch. Lohn war die Tabellenführung mit 8:0 Punkten, gleichauf mit der HSG Freiburg.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Paul Herbinger, dessen Nerven am Samstag in der Schlussphase ziemlich strapaziert wurden. „Es war ein spannendes und für die Zuschauer attraktives Spiel“, sagt der Waiblinger Trainer. Zwar sei die Fehlerquote höher gewesen als gegen Herrenberg, doch nach dem mühevollen Start habe sein Team „rechtzeitig den Bogen heraus“ bekommen. „Es ist nicht einfach, in Gröbenzell zu gewinnen“, sagt Herbinger. Er ist überzeugt davon, dass der Aufsteiger am Ende unter den ersten sechs in der Tabelle zu finden sein wird.
Der Gegner war in der vergangenen Saison punktgleich mit dem VfL

Nun steht der VfL Waiblingen vor zwei weiteren sehr schweren Prüfungen: Bevor er zum Top-Favoriten TSG Ketsch reist, muss er übermorgen den TSV Haunstetten in die Knie zwingen. Der TSV kam in der vergangenen Saison punktgleich mit dem VfL auf Rang vier ins Ziel. Herbinger erinnert sich noch gut an die hochklassigen Spiele: In Waiblingen hatte der VfL mit 35:29 die Oberhand, im Rückspiel holte Waiblingen nach einem Elf-Tore-Rückstand noch ein 31:31-Unentschieden.

In dieser Spielzeit musste Haunstetten mit einem knackigen Auftaktprogramm kämpfen: 26:29 unterlag es zum Auftakt dem starken Aufsteiger Gröbenzell, in Möglingen reichte es beim 25:21 zum ersten Saisonsieg, ehe der TSV in Ketsch nach einer 24:20-Führung knapp mit 24:25 den Kürzeren zog. Beim 32:23 gegen die TG Nürtingen warf sich Haunstetten den Frust von der Seele. Herbinger hat sich die Partie angesehen und warnt sein Team vor dem Gegner.

Markenzeichen des TSV Haunstetten ist die extrem offensive Deckung: „Die steht oft bei 14, 15 Metern vor dem Tor“, sagt Herbinger. Die meisten Mannschaften hätten erhebliche Probleme mit dieser ungewöhnlichen Formation. Wichtig sei, die richtige Balance zu finden zwischen Eins-gegen-eins-Aktionen und dem bewegungsreichen Spiel. „Das ist eine spannende Aufgabe“, sagt Herbinger. Wer vorne mitspielen wolle, müsse auch gegen solche Abwehrformationen Lösungen finden.

Kopf des TSV Haunstetten, in Angriff wie Abwehr, sei die bundesligaerfahrene Annika Schmid. In den Griff bekommen muss der VfL auch die Rechtsaußen und Gegenstoßspezialistin Sabrina Duschner, als großes Talent gilt die Jugend-Nationalspielerin Sarah Irmler.

Sina Bast kränkelte unter der Woche etwas. Herbinger geht jedoch davon aus, dass sie bis Sonntag wieder hergestellt ist. Auf jeden Fall in den Kader zurückkehren wird Caren Hammer, die zuletzt verletzungsbedingt fehlte.

Quelle: ZVW



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