VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - VfL-Frauen in der Erfolgsspur

F1 - VfL-Frauen in der Erfolgsspur

Dritte Handball-Liga, Frauen: HCD Gröbenzell – VfL Waiblingen 29:31

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen fahren weiter in der Erfolgsspur. Der Drittligist kehrte nach einem intensiven und hart umkämpften Spitzenspiel mit einem 31:29-Sieg vom bärenstarken Aufsteiger HCD Gröbenzell zurück. Die Begegnung war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten, fünfzehnmal stand es Unentschieden.

Warum es am Ende für den VfL zum Sieg reichte in diesem hinreißenden Drama zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften? Die Waiblingerinnen hatten die besseren Nerven – und in ihren Reihen eine überragende Anna-Lena Unseld. Die VfL-Powerfrau markierte den entscheidenden Treffer zum 31:29.

Was für ein Kaliber auf die VfL-Damen wartete, wurde spätestens nach dem tollen Auftritt Gröbenzells im DHB-Pokal am vergangenen Feiertag klar. Dort verlangten die Münchener Vorstädterinnen dem Zweitligisten NSU Neckarsulm bei der knappen 23:27-Niederlage alles ab. Gröbenzell verstärkte sich vor Saisonbeginn mit hochkarätigen Neuzugängen, darunter Vera Balk und Aline Fischer vom Ligakonkurrenten ESV Regensburg. Zudem wirbelte auch Alines Schwester Sina Fischer die VfL-Abwehr aus dem Rückraum ordentlich auf. Am Ende erzielte allein dieses Trio 17 Tore. Gegen solch ein Trio Infernale zu bestehen darf als beeindruckende Leistung gewürdigt werden.
Waiblingen mit Fehlstart

Der VfL erwischte in der Gröbenzeller Wildmooshalle einen Fehlstart. Die körperlich kompakt auftretenden Gastgeber legten über die Spielstände von 3:0 und 5:2 ein 7:5 vor. Einen größeren Rückstand verhinderte bis dahin VfL-Torhüterin Ronja Grabowski mit tollen Reflexen.

Waiblingen fing sich, hielt nun mit gleicher Robustheit dagegen. Vier Tore in Serie brachten die erste Führung für den VfL, der es aber anschließend verpasste, diese auszubauen. Bis zum Pausenpfiff (14:14) blieb die hochspannende Begegnung ein offener Schlagabtausch, der sich auch im zweiten Durchgang fortsetzen sollte.

Gröbenzell legte bis zum 18:17 jeweils ein Tor vor. Erst als die Gästeabwehr den HCD-Angriff wieder etwas besser in den Griff bekam, holte sich Waiblingen die Führung zurück.

Während Sulamith Klein sich wie schon gegen Herrenberg gegen die defensive HCD-Deckung erfolgreich durchsetzte, haderte Lana Holder dieses Mal mit sich selbst. Doch die Spielgestalterin zeigte dafür erneut ihre Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt, traf bei allen sechs Versuchen.

Nun rannte Gröbenzell meist einem Zwei- bis Drei-Tore-Rückstand hinterher. Da aber der VfL in der Folgezeit einige gute Chancen ausließ, erzielte der Gastgeber zwei Minuten vor dem Schlusspfiff wiederum den Ausgleich (29:29). Das intensive Spiel hatte seinen Höhepunkt erreicht.

Der VfL erkämpfte sich die Führung zurück, kassierte im Gegenzug in der letzten Spielminute einen Strafwurf. Nachdem Gröbenzell schon zuvor einige Male viel Glück bei seinen Siebenmeterwürfen hatte, scheiterte die HCD-Werferin dieses Mal. Im Gegenzug machte die überragend aufspielende Leni Unseld zwanzig Sekunden vor dem Schlusspfiff mit ihrem achten Treffer – bei nur neun Wurfversuchen! – alles klar für die Waiblingerinnen: vierter Sieg im vierten Spiel.

VfL-Trainer Paul Herbinger sah in Gröbenzell zwei gleichwertige Mannschaften und freute sich aber darüber, dass sein Team gegen die körperlich robust auftretenden Aufsteiger dagegenhalten konnte und am Ende Glück und Nervenstärke beim VfL lagen.
Und jetzt gegen Haunstetten

Am kommenden Sonntag (17 Uhr, Rundsporthalle) empfangen die VfL-Frauen mit dem TSV Haunstetten den nächsten schweren Gegner. Hier wird der VfL im Gegensatz zum Spiel in Gröbenzell dann wahrscheinlich auf eine sehr offensive Abwehr treffen. Herbinger erwartet daher ein völlig anderes Spiel.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier, Heimburger, Unseld (8), Klein (7), Heinz (2), Seitzer (2), Bast (3), Holder (9/6), Frick, Goldmann.

Quelle: ZVW



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