VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - VfL-Frauen überzeugen im Top-Spiel

Sulamith Klein (mit Ball) war von der Herrenberger Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Neun Tore steuerte die Rückraumspielerin zum 32:28-Sieg des VfL Waiblingen bei.Foto: ZVW

Sulamith Klein (mit Ball) war von der Herrenberger Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Neun Tore steuerte die Rückraumspielerin zum 32:28-Sieg des VfL Waiblingen bei.Foto: ZVW

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – SG H2Ku Herrenberg 32:28 (14:12)

Im Spitzenspiel der 3. Liga haben sich die Handballerinnen des VfL Waiblingen gestern stark präsentiert und die SG H2Ku Herrenberg beim 32:28 über weite Strecken beherrscht. An der aggressiven Deckung des VfL biss sich die SG die Zähne aus, die eigene Defensive bekam Lana Holder und Sulamith Klein nicht in den Griff. Die beiden erzielten zusammen 19 Tore.

Das württembergische Derby begann ausgeglichen, 5:4 führte der VfL nach zehn Minuten. Die vielen technischen Fehler der Herrenbergerinnen schlugen sich zunächst nicht im Resultat nieder. Sina Bast auf der vorgezogenen Position störte den Spielaufbau der SG erheblich, wobei die gesamte VfL-Deckung von Beginn an sehr aufmerksam agierte. Lediglich mit der körperlich starken Katrin Schröder hatte die Heimmannschaft ein paar Probleme.

Die Gästedeckung indes fand vor allem gegen zwei Waiblingerinnen kein Mittel: Lana Holder und Sulamith Klein nutzten ihre Freiräume geschickt aus. Das 11:10 durch Steffi Heinz in der 25. Minute war der erste Treffer, der nicht auf das Konto des Rückraumduos ging. Mit einem kleinen Zwischenspurt setzte sich der VfL auf 14:10 ab (27.), Herrenberg brachte sich zur Pause beim 14:12 aber wieder auf Schlagdistanz.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten schienen sich die Gäste etwas besser auf das Waiblinger Angriffsspiel eingestellt zu haben. Schlecht für den VfL war zudem, dass sich Bast in der 32. Minute bereits ihre zweite Zeitstrafe einhandelte. Nach dem 19:18 (41.) folgte die vorentscheidende Phase im Spiel: Der VfL nutzte eine Zeitstrafe gegen Schröder, Anna-Lena Unseld übernahm Verantwortung und binnen acht Minuten zog Waiblingen auf 25:19 davon. Auch die dritte Zeitstrafe und damit die Disqualifikation für Bast fiel nicht mehr ins Gewicht.

Der Herrenberger Trainer Hagen Gunzenhauser versuchte mit einer kurzen Deckung gegen Klein zu retten, was nicht mehr zu retten war. Der VfL spielte die Partie konzentriert zu Ende, führte bisweilen mit sieben Toren Differenz. Am Ende stand der hochverdiente 32:28-Sieg.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Fleischer; Bier (1), Heimburger (2), Unseld (4), Klein (9), Heinz (2), Seitzer (3), Bast, Holder (10/3), Frick (1), Goldmann.

SG H2Ku Herrenberg: Lide, Frey; Janoch (2/1), Kayser (1), Wehe (3), Schröder (8), Neubrander (4/2), Bühner (1), Gloger (1), Gebhard (1), Stonawski (1), Artschwager (6/1).

Am Samstag (18.15 Uhr) müssen die Waiblingerinnen beim starken Aufsteiger HCD Gröbenzell antreten, der alle drei Spiele gewonnen hat. Unter anderem gegen die Top-Teams TSG Ketsch und TG Nürtingen. Nicht völlig überraschend für den Waiblinger Trainer Paul Herbinger, der sich beim Lotto-Cup von der Qualität des Gegners überzeugt hat. Gröbenzell hat sich mit den beiden besten Spielerinnen aus Regensburg verstärkt.

Für die VfL-Spielerinnen wird’s wichtig sein, sich möglichst schnell zu erholen nach dem intensiven Spitzenspiel am Donnerstag. Sollte sich Waiblingen auch in Gröbenzell schadlos halten, wäre der Traumstart mit 8:0 Punkten perfekt. „Das wird eine ganz heiße Nummer“, sagt Herbinger.

Quelle: ZVW



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