VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - Katastrophale erste Hälfte des VfL Waiblingen

Handball-Württembergliga, Männer: TV Mundelsheim – VfL 34:31 (21:11)

(fra). Neun desolate Minuten in der ersten Hälfte, die mit sage und schreibe 1:10 verloren gingen, sind den Handballern des VfL Waiblingen zum Verhängnis geworden. Sie unterlagen in der Württembergliga mit 31:34 (11:21) beim TV Mundelsheim.

Zwar steigerten sich die Gäste nach der Pause deutlich, doch der Rückstand war zu groß. Die erste Hiobsbotschaft hatte es bereits beim Aufwärmen gegeben. Ivan Miletic knickte um und konnte die Begegnung überhaupt nicht bestreiten. Trainer Michael Abele musste seine Kaderplanung kurzfristig umbauen und hatte im Rückraum kaum noch Alternativen.

Ohne Selbstvertrauen und ziemlich verunsichert begannen die Remstäler die Partie. Von Anfang an lag Waiblingen in Rückstand, wobei sich dieser bis zum 9:11 in Grenzen hielt. Doch danach hatte der Rückraum des VfL seine Trümpfe anscheinend schon verspielt. Jeder Wurf, teilweise muss man eher von Wurfversuchen sprechen, landete oft fangbar bei Torhüter oder Abwehrspieler und wurde postwendend mit einem schnellen Gegenstoßtor bestraft. Mundelsheim zog ohne größeren Widerstand auf 20:10 davon. Beim Halbzeitstand von 11:21 mussten die Waiblinger ein Debakel befürchten.

In der zweiten Hälfte besann sich der VfL endlich auf die notwendigen Tugenden. Stefan Doll löste den vor der Pause noch besten Waiblinger Marc Krammer ab und hatte einen wesentlichen Anteil an der beginnenden Aufholjagd. Über 15:22 und 19:25 näherten sich die Gäste dem TVM an. Beim 24:28 waren noch elf Minuten zu spielen. Ein Hoffnungsschimmer.
Mittelachse sorgt für viele Treffer

Vor allem die Mittelachse Axel Steffens und Marc Kallenberg funktionierte nun prächtig. Kallenberg erzielte nicht nur acht Treffer, sondern erarbeitete noch einige Siebenmeter, die von Steffens, der insgesamt elfmal erfolgreich war, mit einer hundertprozentigen Quote verwandelt wurden. Auch Ladislav Goga und Valentin Weckerle trafen immer besser und trugen sich jeweils fünfmal in die Torschützenliste ein.

Um einen Zehn-Tore Rückstand aufzuholen, muss jedoch alles passen. Und dies war nicht der Fall. Die Abwehr bekam das Mundelsheimer Herzstück, Rückraummitte und Rückraumrechts, nie wirklich in den Griff und die vom Publikum angetriebenen Gastgeber hielten den VfL immer auf Drei-Tore-Abstand. So stand es beim Abpfiff 31:34. Zwar hatte Waiblingen den zweiten Durchgang mit sieben Toren gewonnen. Doch der Rucksack aus der ersten Hälfte wog einfach zu schwer.

Nun gilt es für die Waiblinger Handballer, am Samstag im Derby gegen den SV Fellbach endlich den ersten Saisonsieg im ersten Heimspiel einzufahren. Denn dann warten die beiden nächsten schweren Auswärtsaufgaben.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer; Hellerich, Kallenberg (8), Mayer (1), Härtl, Tutsch (1), Gerlich, Baumann, Steffens (11/6), Abelmann, Goga (5) und Weckerle (5).

Quelle: ZVW



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