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F1 - „Kein Spaziergang“ beim Aufsteiger

Handball, 3. Liga, Frauen: Der VfL Waiblingen muss zum TV Holzheim

Nach dem ungefährdeten 38:22-Auftaktsieg müssen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen am Samstag beim Aufsteiger TV Holzheim ran. Dabei muss der VfL auf jeden Fall auf Sina Bast verzichten und höchstwahrscheinlich auch auf Caren Hammer.

TV Holzheim (13. Platz, 0:2 Punkte) – VfL Waiblingen (1. Platz, 2:0 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Nur in der Anfangsphase hatten die Waiblingerinnen ein paar Schwierigkeiten mit dem TV Grenzach, der nur mit acht Feldspielerinnen und einer Torhüterin angereist war. Dann aber war rasch klar, wer die Rundsporthalle als Sieger verlassen würde. 16 Tore Differenz dokumentieren die Kräfteverhältnisse eindeutig.

„Die Abwehr hat über 60 Minuten hinweg gut gespielt“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. „Vorne haben wir ein bisschen gebraucht, um auf Touren zu kommen.“ Unterm Strich habe sein Team schnell und gut gespielt. „Die Leute waren zufrieden.“ Der Grenzacher Trainer erkannte die Überlegenheit des VfL an. Er habe seinen Spielerinnen gesagt, sie müssten schneller denken, schneller reagieren und schneller laufen, sagte Borko Jovivic der Badischen Zeitung. „Aber das konnten sie nicht.“

Für Herbinger war die Partie gegen die überforderten Grenzacherinnen kein Maßstab. Bereits morgen wird der VfL mehr gefordert sein – auch wenn der erste Gegner ein Liga-Neuling ist. Der TV Holzheim verlor zum Auftakt bei der TG Nürtingen mit 22:31, war allerdings ersatzgeschwächt beim Aufstiegskandidaten angetreten. So fehlte unter anderem die am Knie verletzte Ex-Waiblingerin Tina Stockhorst. Herbinger will sich jedenfalls nicht überraschen lassen – so wie’s beispielsweise dem großen Aufstiegsfavoriten TSG Ketsch widerfahren ist. Er unterlag im ersten Spiel in der eigenen Halle der SG H2Ku Herrenberg mit 21:27.

Die Holzheimerinnen verfügten zwar nicht über einen wurfgewaltigen Rückraum, sie seien aber technisch stark und gut im Spiel Eins-gegen-eins. Einstellen muss sich der VfL auf die „traditionell“ offensive Abwehr des TV Holzheim. In der vergangenen Saison besiegte Waiblingen den Gegner im Pokalwettbewerb deutlich, allerdings war Holzheim damals mit der halben A-Jugend angetreten.

Gut möglich sei’s auch, dass beim TV eine alte Bekannte aushelfen wird: Die ehemalige Waiblingerin Tine Dangel saß in Nürtingen bereits mit auf der Bank. „Mit ihrer Erfahrung würde sie der Mannschaft am Kreis und im Rückraum sehr helfen“, sagt Herbinger. „Außerdem ist sie abwehrstark.“

Nicht nur Holzheim, auch der VfL hat ein paar personelle Probleme. Cora Goldmann, die gegen Grenzach wegen einer Bänderdehnung noch aussetzen musste, wird zwar wieder dabei sein. Fehlen werden auch Sina Bast, die übers Wochenende im Ausland weilt, und aller Voraussicht nach auch Caren Hammer. Die mit Zweifachspielrecht ausgestattete Rückraumspielerin ist kurz davor mit dem SC Korb im Einsatz gegen Remshalden. „Das wäre schade, Caren hat gegen Grenzach richtig gut gespielt.“

Mit einem Sieg will sich Herbinger ein kleines Polster verschaffen, schließlich steht dem VfL ein extrem hartes Programm bevor: In den nächsten fünf Partien geht’s ausschließlich gegen Teams, die laut Herbinger Aufstiegschancen haben. „Wir wissen aber natürlich, dass auch Holzheim kein Spaziergang wird“, sagt der VfL-Trainer.

Quelle: ZVW



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