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F1 | "Vipers" das beste von zwanzig Teams beim Lotto-Cup

Besser hätte der LOTTO-Cup 2013 nicht abgeschlossen werden können: Mit einem sehenswerten Kempa-Tor machte Ramona Grausenburger den 17:11-Endspielsieg der HSG Bad Wildungen gegen den Zweitliga-Rivalen Mainz 05 perfekt. Damit gewannen die „Vipers“ aus Nordhessen erstmals die begehrte Trophäe. Platz drei teilten sich die schwäbischen Zweitligisten TV Nellingen und Neckarsulmer SU. Insgesamt waren 20 Mannschaften aus fünf Ländern beim Frauenhandballturnier des SV Oßweil in Ludwigsburg auf Torjagd gegangen.

Nach dem beeindruckenden Auftritt beim LOTTO-Cup ist klar, weshalb die Experten den „Vipers“ die Favoritenrolle in der 2. Bundesliga zuschieben. Angeführt von der aus Dänemark geholten Spielmacherin Sarah van Gulik, den Rückraumwerferinnen Laura Vasilescu (Rumänien) und Petra Nagy (Ungarn) sowie der überragenden Kreisläuferin Tessa Cocx (Niederlande) kann Bad Wildungen mit nahezu allen deutschen Top-Teams konkurrieren.

Das musste im Endspiel des LOTTO-Cups auch Mainz 05 anerkennen. "Gegen einen solch starken Gegner kann man verlieren", meinte 05-Trainerin Karin Euler, die mit der Leistung ihrer Damen hoch zufrieden war. Einen sehr guten Eindruck hinterließen bei dem zweitägigen Handball-Marathon mit insgesamt 67 Spielen in drei Hallen und 2239 Toren auch der TV Nellingen und die Neckarsulmer SU. Die beiden Zweitligisten hatten sich ins Halbfinale vorgekämpft. Nellingen unterlag Bad Wildungen dort deutlich 17:11, Neckarsulm den Mainzern nur knapp mit 13:12.

Die Vormachtstellung Bad Wildungens hatte sich bereits in der Vorrunde am Samstag abgezeichnet. Souverän erreichte die HSG als Gruppensieger die Finalrunde. Das glückte auch den Zweitliga-Konkurrenten Sachsen Zwickau, Neckarsulmer SU und Mainz 05. Als Gruppenzweiter schaffte Nellingen den Sprung unter die letzten Acht. Überraschend schieden mit dem HC Rödertal und der TSG Ober-Eschbach zwei hoch gehandelte Zweitligisten aus.

Dafür zogen mit den Holländerinnen von HV D.O.S. aus Emmen, den Österreicherinnen von Union Korneuburg und dem Drittligisten TSG Ketsch drei Überraschungsteams in die sonntägliche Finalrunde ein. Dort ging es enorm eng zu. In der Gruppe 1 wiesen am Ende drei Klubs 4:2 Punkte auf. Die direkten Vergleiche gaben den Ausschlag. Neckarsulm und Nellingen qualifizierten sich fürs Halbfinale, Zwickau blieb nur das Spiel um Platz fünf. In der Gruppe 2 gewann Bad Wildungen alle Spiele, wenn auch nur knapp. Zweiter wurde Mainz vor Ketsch.

Zu Beginn der Finalrunde durfte noch vom ersten ausländischen Sieg nach 22 Jahren LOTTO-Cup geträumt werden. Die Hoffnung verflog aber schnell. Der HV D.O.S. und Korneuburg hatten gegen die starke Bundesliga-Konkurrenz nichts zu bestellen, belegten am Ende gemeinsam Platz sieben. Damit waren die Holländerinnen und Österreicherinnen die beiden besten von sieben ausländischen Mannschaften. Der Schweizer Pokalsieger Spono Nottwil zog immerhin ins Endspiel der B-Runde ein, wurde Zehnter im Gesamtklassement und ließ damit unter anderem den französischen Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim (11.) hinter sich.

Alles andere als eine B-Runde waren die Partien um die Plätze 9 bis 16. Dort lieferten die in der Vorrunde auf den Plätzen drei und vier gelandeten Mannschaften großartige Spiele ab. Welches hohe Niveau geboten wurde, mussten vor allem die Zweitligisten Rödertal und Ober-Eschbach erfahren. Beide konnten sich nicht für Halbfinale der B-Runde qualifizieren. Das erreichten Spono Nottwil, ATH Achenheim Truchtersheim und die beiden Süd-Drittligisten HCD Gröbenzell und VfL Waiblingen. Gröbenzell, eben erst in die 3. Liga aufgestiegen, war dabei die große Überraschung. Der Bayern-Meister kam immer besser ins Rollen, gewann alle Spiele und wurde starker Neunter.

Die C-Runde war mit den Schlusslichtern der vier Vorrundengruppen besetzt: Eine kleine „Schweizer Meisterschaft“ mit Basel, Uster und Zug sowie dem Süd-Drittligisten ESV Regensburg. Die Donaustädterinnen spielten die Rolle als „Störenfried“ perfekt, schnappten dem eidgenössischen Trio den Sieg in der C-Runde und damit Platz 18 weg.

Zu den Siegern gehörte auch der Veranstalter. Der SV Oßweil strich jede Menge Anerkennung ein. Das Turnier war „logistisch perfekt durchorganisiert“ meinte Bad Wildungens Teammanager Andreas G. Hendriks. Dany Weitz aus dem elsässischen Achenheim Truchtersheim staunte einfach nur: „So etwas haben wir noch nie erlebt“ und Paul van Gestel, Trainer des HV D.O.S., freute sich über das tolle Niveau und bat gleich um eine Einladung für den LOTTO-Cup 2014: „Wir wollen wieder kommen!“

Finale:
HSG Bad Wildungen – 1. FSV Mainz 05 17:11

Halbfinale:
HSG Bad Wildungen – TV Nellingen 17:11
1.FSV Mainz 05 – Neckarsulmer SU 13:12

Finale B-Runde:
HSC Gröbenzell – Spono Nottwil 18:12

Finale C-Runde:
ESV Regensburg – LK Zug 19:18

Endstand des 22. LOTTO-Cup:

1. HSG Bad Wildungen
2. 1. FSV Mainz 05
3. Neckarsulmer SU und TV Nellingen
5. BSV Sachsen Zwickau
6. TSG Ketsch
7. Union Korneuburg (A) und HV D.O.S. (NL)
9. HCD Gröbenzell
10. Spono Nottwil (CH)
11. VfL Waiblingen und ATH Achenheim Truchtersheim (F)
13. HC Rödertal und SG H2Ku Herrenberg
15. TV Großbottwar und TSG Ober-Eschbach
17. ESV Regensburg
18. LK Zug (CH)
19. SG Basel Regio (CH)
20. TV Uster (CH)

Quelle: handball-world.com



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