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F1 - VfL-Frauen beim LOTTO-Cup

SV Ludwigsburg-Oßweil präsentiert am 24./25. August Frauenhandball der Spitzenklasse / 20 Teams aus fünf Ländern am Start

Wenn es um den LOTTO-Cup geht, wird Ludwigsburg zum Treffpunkt ausgezeichneter Frauenhandballmannschaften. Über 30 hochklassige Teams wollten beim Turnier des SV Oßweil am 24./25. August mitspielen – 20 Mannschaften aus fünf Ländern erhielten das Startticket. Im bundesweit einmaligen Teilnehmerfeld stehen sage und schreibe sieben der 15 deutschen Zweit-Bundesligisten, sechs Erstligisten aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, ein Zweitligist aus Frankreich sowie sechs Drittligisten. Mittendrin auch die Frauen des VfL Waiblingen, die in der Vorrunde am Samstag auf vier Gegner aus drei Ländern treffen: den Schweizer Meister LK Zug, den österreichischen Pokalfinalisten Union Korneuburg, den französischen Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim und den als Turnierfavoriten gehandelten Zweitligisten HSG Bad Wildungen.

In den Ludwigsburger Sporthallen an der Alleenstraße und der daneben liegenden Innenstadtsporthalle werden am Wochenende unter anderem rund 50 Nationalspielerinnen aus vielen Ländern am Ball sein. Favorisiert sind die als Aufstiegsanwärter zur 1. Bundesliga gehandelten Teams der HSG Bad Wildungen und des 1. FSV Mainz 05. Konkurrenz droht diesem Duo vor allem von den fünf anderen Zweitligisten. Der TV Nellingen könnte zum fünften Mal in Folge – das wäre Rekord – das LOTTO-Cup-Finale erreichen. Bewerkstelligen soll dies Pascal Morgant, der, wie beispielsweise auch HSV-Trainer Martin Schwalb, aus der Oßweiler Jugend stammt. Morgant, langjähriger Göppinger Bundesligaspieler, ist neuer Trainer der Nellinger Handballerinnen und kehrt mit diesen in seine sportliche Heimat zurück. Die durch Petra Nagy aus Ungarn und die von den „Vulkan Ladies“ zurückgekommene Rumänin Laura Vasilescu verstärkte HSG Bad Wildungen will nach ihrem kürzlichen Endspielsieg beim Melsunger Turnier gegen den Bundesligavierten VfL Oldenburg auch beim LOTTO-Cup überraschen. Ähnlich stark präsentierte sich Mainz wenige Tage vor dem Turnier bei der knappen 30:31-Niederlage gegen Play off-Halbfinalist Bayer Leverkusen.

Die vier weiteren Zweitligisten beim LOTTO-Cup sind die „Pirates“ der TSG Ober-Eschbach, der BSV Sachsen Zwickau sowie die beiden Aufsteiger HC Rödertal und Neckarsulmer SU. Ober-Eschbach setzt auf Juliane Wittkopf, die in der letzten Saison mit 184/43 Treffern drittbeste Torjägerin der 2. Liga. Die meisten Feldtore erzielte 2012/13 Zwickaus Jenny Choinowski, die aus dem Spiel heraus 148 Mal traf. Solche Torjägerinnen besitzen die beiden Aufsteiger nicht. Aber sowohl die sächsischen „Rödertalbienen“ als auch die Schwäbinnen aus Neckarsulm verfügen über eine ganze Reihe von ehemaligen Erstligaspielerinnen, wie zum Beispiel die HCR-Spielertrainerin Egle Kalinauskaite oder NSU-Routinier Martina Fritz.

Sieben Anwärter für den ersten ausländischen Sieg
Mit dem LK Zug (Schweizer Meister), Spono Nottwil (Schweizer Pokalsieger), SG Basel Regio (Pokalfinalist Schweiz) und Union Korneuburg (Pokalfinalist Österreich) kommen Teams zum LOTTO-Cup, die 2013/14 auch im internationalen Geschäft dabei sind. Das Feld der ausländischen Gäste komplettieren TV Uster (Schweiz), HV DOS (Niederlande) und Vizeweltmeister Frankreich wird durch den Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim vertreten. Noch nie ging der LOTTO-Cup ins Ausland. Kann eines der sieben Teams den Bann durchbrechen?

Sechs Drittligisten – Geheimfavorit Ketsch
Von den sechs Drittligisten dürften Ketsch und H2Ku Herrenberg die besten Chancen haben. Die Ketscher „Bären“, die sich den LOTTO-Cup schon zwei Mal krallten, gelten als Geheimfavorit. Der Meister der 3. Liga West verzichtete zwar auf den Zweitligaaufstieg, handelt aber nach dem Motto „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Jetzt wieder der Südgruppe der 3. Liga zugeordnet, will Ketsch erneut Meister werden und dann auch aufsteigen. Das streben auch die mit Ex-Nationalspielerin Katrin Schröder verstärkten Damen der SG H2Ku Herrenberg an. Die weiteren Drittligisten beim LOTTO-Cup sind der VfL Waiblingen, HCD Gröbenzell, ESV Regensburg und der als Lokalmatador besonders im Fokus stehende TV Großbottwar.

Modus, Hallen und Spielzeiten
Die Vorrunde des LOTTO-Cup geht am Samstag über die Bühne. Gespielt wird in vier Gruppen zu je fünf Teams, von denen die beiden besten die Endrunde am Sonntag erreichen. Die nicht für die Endrunde qualifizierten Mannschaften spielen am Sonntag in einer eigenen Runde weiter, bei der ebenfalls ein Sieger ermittelt wird.

Der LOTTO-Cup des SV Oßweil wird in der Doppelsporthalle an der Alleenstraße und der Innenstadtsporthalle Ludwigsburg ausgetragen. Die Vorrundenspiele findet am Samstag, 24.8., von 11 bis 19 Uhr statt, die Endrunde und B-Runde am Sonntag, 25.8., ab 10 Uhr. Das Finale um den 22. LOTTO-Cup wird um 15.50 Uhr angepfiffen.

Gruppe A:
SG Basel Regio (CH), HV DOS (NL), TSG Ober-Eschbach (2. BL), BSV Sachsen Zwickau (2. BL), SG H2Ku Herrenberg (3. Liga Süd)

In der Gruppe A gibt es keinen erklärten Favoriten. Die Holländerinnen vom HV DOS haben eine ganze Reihe von Junioren-Nationalspielerinnen in ihren Reihen und wollen den Zweitligisten Ober-Eschbach und Zwickau Paroli bieten. Die Ober-Eschbacher „Pirates“ haben sich verstärkt und mit Petra Diener (Schweiz), Yevhenija Knoroz (Ukraine) und Emilia Rogucka (Polen) drei ehemalige Bundesligaspielerinnen verpflichtet. Zwickau geht mit einer neuformierten Mannschaft in die Saison und Trainer Norman Rentsch setzt darauf, dass sein Kader beim LOTTO-Cup die Finalrunde erreicht. „Hecht im Karpfenteich“ ist in der Gruppe A Herrenberg. Nach starken Auftritten in den bisherigen Vorbereitungsspielen könnten die „Kuties“ in der Gruppe A überraschen. Das will auch Basel. Das Regio-Team trotzte beim Allensbacher Turnier am Wochenende vor dem LOTTO-Cup Bundesligist FA Göppingen ein Remis ab.

Gruppe B:
Spono Nottwil (CH), Neckarsulmer SU (2. BL), TV Nellingen „Hornets“ (2. BL), ESV Regensburg (3. Liga Süd), HCD Gröbenzell (3. Liga Süd)

Zwei Ereignisse freuten die Spono-Fans in den letzten Monaten besonders: Der Schweizer Pokalsieg und die Rückkehr von Andrea Willimann aus Koblenz/Weibern. Nachdem Nottwil am letzten Wochenende beim Allensbacher Turnier nur Erstligist Bensheim-Auerbach unterlag, soll es jetzt auch beim LOTTO-Cup gute Ergebnisse geben. Mit dem bereits dreimaligen Turniersieger Nellingen und dem ambitionierten Zweitligaaufsteiger Neckarsulmer warten aber starke Gegner. Pikant das Duell der beiden bayerischen Drittligisten Gröbenzell und Regensburg. Aline Fischer und Vera Balk, die von Regensburg zu Fischers Heimatverein Gröbenzell wechselten, feiern ein Wiedersehen mit ihrem bisherigen Team.

Gruppe C:
TV Uster (CH), 1. FSV Mainz 05 (2. BL), „Rödertalbienen“ HC Rödertal (2. BL), TSG Ketsch (3. Liga Süd), TV Großbottwar (3. Liga Süd)

In der Gruppe absoluter Außenseiter und doch gleich aus zwei Gründen im Blickpunkt: Der TV Großbottwar ist der Lokalmatador des LOTTO-Cups und hat mit Denise Geier die erfolgreichste Werferin der drei höchsten deutschen Ligen in der letzten Saison in seinen Reihen! 217 Treffer erzielte die beim LOTTO-Cup-Veranstalter SV Oßweil groß gewordene TVG-Spielerin für den TVG. Klar, dass die 23-Jährige bei vielen Bundesligisten auf der Wunschliste stand. Sie blieb aber in Großbottwar und geht beim LOTTO-Cup auf Torjagd. Den Gruppensieg dürften aber die vier anderen Teams unter sich ausmachen. Dabei müssen Rödertal und Uster aufpassen, dass nicht Ketsch und Mainz vorneweg marschieren. Denn „Bären“ und „Dynamites“ wissen, wie der LOTTO-Cup zu gewinnen ist. Ketsch tat dies schon zweimal und einige der damaligen Turniersieger, vorneweg Trainerin Karin Euler, wollen jetzt in die 1. Liga aufsteigen.

Gruppe D:
Union Korneuburg (A), LK Zug (CH), ATH Achenheim Truchtersheim (F), HSG Bad Wildungen „Vipers“, VfL Waiblingen

Bunt gemischt ist die Gruppe D. Der Schweizer Meister LK Zug will, angeführt von Sibylle Scherer, der drittbesten Werferin und dem „Rookie des Jahres“ in der Schweizer Premium League, endlich einmal in die Finalrunde des LOTTO-Cup einziehen. Die drittbeste Werferin der letzten Meisterschaftssaison haben auch die erstmals mitspielenden Österreicherinnen von Union Korneuburg mit Franziska Rath in ihren Reihen. Die ist auch im Eiskanal erfolgreich. Als österreichische Meisterin im Zweierbob hat Franziska Rath gute Chancen auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Trumpf-Ass der Elsässerinnen aus Achenheim Truchtersheim ist Frederike Forgues eine der besten französischen Torhüterinnen. Ob das reicht, um die „Vipers“ zu stoppen? Bad Wildungen hat einen klaren Plan: Erst Sieg beim LOTTO-Cup, danach Aufstieg in die 1. Bundesliga. Mehr als das „fünfte Rad am Wagen“ will in dieser Gruppe der VfL Waiblingen sein. Der Dritte der 3. Liga Süd hat sich mit der Erstligaspielerin Lana Holder aus Bietigheim verstärkt.


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