VfL Waiblingen - Gesamtverein

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wA Bundesliga Quali

Waiblingen verpasst die Bundesliga-Qualifikation

Handball, weibliche A-Jugend

JSG Wörth setzt sich vor Gastgeber VfL und der JSG Boudenheim durch


Von Frank Moser

(fmo). Die A-Jugendhandballerinnen des VfL Waiblingen konnten ihren Heimvorteil in der zweiten Qualifikationsrunde um den Einzug in die neue Jugendbundesliga nicht nutzen. Mit je einem Sieg und einer Niederlage landeten die VfL-Mädchen auf dem zweiten Platz. Ungeschlagener Sieger und damit künftiger Jugendbundesligateilnehmer wurde die JSG Wörth/Hagenbach. Die JSG Boudenheim belegte mit zwei Niederlagen den dritten Rang.

JSG Wörth/Hagenbach - VfL Waiblingen:

Im Auftaktspiel des Qualifikationsturniers hatte der Gastgeber den besseren Start und führte nach vier Minuten durch Treffer von Nele Kopp mit 2:0. Doch der Vorsprung gab den Waiblingerinnen keine Sicherheit - im Gegenteil: In der Folgezeit wurden viele technische Fehler produziert. Die körperlich deutlich überlegene JSG Wörth/Hagenbach stand in der Abwehr nun immer sicherer und zwang den VfL oft aus Zeitspielnot heraus zu unkonzentrierten Abschlüssen. Im Angriff der Pfälzerinnen überragte allein schon wegen ihrer Gröߟe und Wurfkraft die Rechtshänderin Anika Hentschel. Mit vierzehn Toren erschoss sie den VfL quasi im Alleingang. Die JSG machte aus dem 0:2 rasch ein 6:2 und baute diese Führung bis zur Pause noch leicht aus (11:5). Das Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Der VfL rackerte, aber die JSG war zielstrebiger in Angriff und Abschluss und dem VfL körperlich einfach zu sehr überlegen. Zudem lieߟen die VfL-Talente auch noch alle drei Strafwurfchancen ungenutzt. Am Ende gewann Wörth/Hagenbach zwar etwas zu hoch aber verdient mit 23:13. Damit war der Qualifikationszug für den VfL eigentlich schon abgefahren.

VfL Waiblingen - JSG Boudenheim:

Nach ca. 30minütiger Pause ging es für die VfL-Mädchen in die zweite Partie gegen die JSG Boudenheim, der Spielgemeinschaft aus DJK Sportfreunde Budenheim und dem TV Bodenheim aus dem Landkreis Mainz-Bingen. Waiblingen legte einen Blitzstart hin und zog innerhalb von fünf Minuten mit schnellem Spiel und viel Zug zum Tor ein 5:0 vor. Boudenheim kam erst danach besser ins Spiel und nutzte einige nun wieder auftretende Fehler beim VfL aus. Daran änderte auch die Auszeit von VfL-Coach Nadir Arif nach nur sieben Minuten vorerst nichts. Erst nach dem 7:4 übernahm der VfL wieder das Kommando und zog bis zum Pausenpfiff auf 11:5 davon. Diesen Vorsprung verteidigte der Gastgeber bis zum 18:12. Erst in den letzten Minuten betrieb Boudenheim mit drei Treffern zum 15:18-Endstand Ergebniskosmetik und bewahrte sich damit zumindest noch die theoretische Chance auf die Bundesliga-Qualifikation. Für den VfL indes war aufgrund des negativen Torverhältnisses diese Tür schon definitiv zu.

JSG Boudenheim -€“ JSG Wörth/Hagenbach:

Im abschlieߟenden Spiel wurde die JSG Wörth/Hagenbach ihrer Favoritenrolle gerecht. Das Spiel war jedoch recht zäh, wohl auch als Folge der immer drückenderen Luft in der Rundsporthalle durch die sommerlichen Temperaturen und aufgrund der jeweils zweiten Partie für beide Teams. Boudenheim benötigte fast zwölf Minuten bis es durch das Abwehrbollwerk von Wörth/Hagenbach ein Durchkommen fand und das 1:4 erzielte. Beim Halbzeitstand von 9:2 war die Entscheidung über die Bundesliga-Qualifikation bereits gefallen. Der zweite Durchgang endete 9:9 und wurde immer wieder durch Verletzungen von Boudenheimer Spielerinnen unterbrochen. Alle Beteiligten wünschen den betroffenen Spielerinnen, dass diese Blessuren nicht gravierender Art sind. Am Ende bejubelte die JSG Würth/Hagenbach einen verdienten 18:11-Erfolg und die Jugend-Bundesliga-Qualifikation. Die Mannschaft des VfL Waiblingen durfte sich trotz der verpassten Bundesliga-Teilnahme über interessante neue Gegner freuen und die VfL-Organisatoren über einen gelungenen Qualifikationsspieltag in der Waiblinger Rundsporthalle.

VfL Waiblingen: Pauline Otto, Hanna Bauer - Ramona Torregrossa (1), Anja Fröhlich, Yvonne Stadler (2/2), Lisa Rützler (5), Fabienne Fischer (2), Lena Leߟig (4/2), Tina Herrmann (1), Tabea Schmidt (4), Laura Lier (5), Laura Kiank (1), Nele Kopp (6).
Trainer: Nadir Arif



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