VfL Waiblingen - Gesamtverein

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SV Remshalden - M1

Ivan Miletic vom VfL Waiblingen im Anflug.Foto: ZVW

Ivan Miletic vom VfL Waiblingen im Anflug.Foto: ZVW

Remshalden wacht viel zu spät auf

Handball, Württemberg-Liga Männer: SV Remshalden – VfL Waiblingen 29:31 (10:18)

Nur die Schlussviertelstunde hielt, was man sich von einem Lokalderby verspricht. In der restlichen Spielzeit verlief die Partie zu einseitig, hauptsächlich aufgrund der schwachen Leistung der Gastgeber – Handball-Württembergligist VfL Waiblingen gewann mit 31:29 bei der SV Remshalden.


In den ersten Minuten bot sich den Zuschauern beider Lager ein ausgeglichenes Spiel. Während Remshalden immer wieder durch seine Gegenstöße zum Erfolg kam, bereitete Kreisspieler Marc Kallenberg der SVR-Abwehr Probleme. Bis zum 4:4 nach sieben Minuten war noch nichts passiert. Dann nahm das Unheil für die Gastgeber seinen Lauf. Waiblingens Torhüter Marc Krammer kam immer besser ins Spiel und parierte einige Großchancen. Remshalden tat sich im Positionsspiel unglaublich schwer, spielte viel zu drucklos und ließ zudem viele Chancen liegen. Die logische Konsequenz: der VfL setzte sich Tor um Tor ab und traf dabei aus nahezu allen Lagen. Bis zur Pause hatten sich die Stauferstädter so einen komfortablen Vorsprung erspielt (10:18).

Zunächst änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts daran, Waiblingen erhöhte sogar auf 21:11. In dieser scheinbar aussichtslosen Lage begann nun die umgestellte SVR-Defensive endlich zu kämpfen. Vier Treffer in Folge waren Lohn der Mühen, der Gäste-Vorsprung schmolz. Zudem wurde Spielmacher Axel Steffens in kurze Manndeckung genommen, was auf Waiblinger Seite zusätzlich für Unsicherheit sorgte. Remshalden schaffte das, woran kaum einer geglaubt hatte: Die Partie nahm zusehends an Fahrt auf, wurde immer spannender, die SVR traf nun endlich und war beim 22:25 knapp 12 Minuten vor Spielende wieder in Schlagweite.

Der VfL nahm sein Time-Out, was zunächst allerdings nicht viel helfen sollte. Steffen Lehle im Tor der SVR, bislang glücklos agierend, steigerte sich und brachte die Schützen der Waiblinger fast zum Verzweifeln. Beim 26:27 war die Partie wieder völlig offen, und immer noch blieben einige Minuten zu spielen. Zwar legte der VfL noch einmal vor, doch erneute Gegenstöße hielten die Remshaldener auch beim 28:29 und 29:30 noch immer im Spiel. Die große Chance zum Ausgleich bot sich 20 Sekunden vor dem Ende, doch ausgerechnet die wurde durch einen Ballverlust vertan. Waiblingen machte acht Sekunden vor dem Abpfiff mit Treffer Nr. 31 alles klar. Aufgrund der letzten Viertelstunde wäre ein Punktgewinn für Remshalden durchaus drin gewesen, über die gesamte Spielzeit gesehen, geht der Sieg für Waiblingen aber in Ordnung.

SV Remshalden: Lehle, Kehrmann; Schurr 4/1, Salmic, Tögel 6, Ruge 4/1, Deutschländer, Kästle, Wiesner 4, Huber 3, Beller 3, Pesch 2, Seybold 3. VfL Waiblingen: Krammer, Hammelmann, Doll; Hellerich 1, Tutsch 3, Kallenberg 6, Müller, Mayer 1, Felden 5, Bürkle 5, Steffens 7/2, Onofras, Baumann 1, Miletic 2.

Quelle: ZVW



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