VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Final Four (HVW-Pokal)

Sulamith Klein vom VfL Waiblingen gegen Nürtinger Defensiv-Überzahl.Foto: ZVW

Sulamith Klein vom VfL Waiblingen gegen Nürtinger Defensiv-Überzahl.Foto: ZVW

Aus schon im Halbfinale

Handball Pokal-Final-Four-Turnier, Frauen: VfL Waiblingen – TG Nürtingen 27:32 (15:18)

Ohne Waiblinger Beteiligung fand das Endspiel der Frauen um den Verbandspokal des Handballverbands Württemberg statt. Im Halbfinalspiel der beiden letztjährigen Endspielteilnehmer unterlagen die Waiblingerinnen in der Rundsporthalle dem Pokalverteidiger TG Nürtingen mit 27:32.


Zum erneuten Titelgewinn reichte es für Nürtingen dennoch nicht: Im Finale in der Stuttgarter Scharrena unterlag die TG dem neuen Pokalsieger NSU Neckarsulm klar mit 24:33. Neckarsulm hatte sich im Halbfinale gegen die SG H2Ku Herrenberg mit 33:25 durchgesetzt.

Bei den Männern holte sich der TSB Horkheim mit einem 30:26-Erfolg gegen den TSV Neuhausen/Filder den Pokalsieg.

Der TSV Neuhausen hatte zuvor sein Halbfinalspiel in Waiblingen gewonnen. In einem Drittliga-Duell bezwang der Tabellenzwölfte den aktuell an zweiter Stelle platzierten HBW Balingen-Weilstetten II überraschend deutlich mit 37:26 (21:14). Zeitgleich bezwang der Drittligist TSB Horkheim in der Scharrena den klassentieferen BW-Oberligisten TSV Heiningen klar mit 34:16.

In der Waiblinger Rundsporthalle trafen die VfL-Frauen in den ungewohnten roten Auswärtstrikots auf die als „Heimmannschaft“ ausgeloste TG Nürtingen. In einer spannenden ersten Halbzeit setzte sich lange Zeit keines der beiden Drittliga-Teams ab. Meist legte Pokalverteidiger Nürtingen vor, der VfL erzielte postwendend den Ausgleich, ging jedoch außer beim 1:0 niemals mehr in Führung.

Die Waiblinger Abwehr war in einigen Phasen zu passiv und zu zögerlich. Dies ermöglichte den gefährlichsten Nürtinger Stürmerinnen viele Freiheiten: Verena Breidert, Frances Günhel und Nadine Hofmann trafen nahezu nach Belieben. Beim VfL stimmte der kämpferische Einsatz, das schnelle und gefährliche Waiblinger Konterspiel kam allerdings nicht richtig in Fahrt. Die schwache Wurfausbeute von der Rechtsaußenposition und mehrere einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung verhinderten mehrmals eine Waiblinger Führung. Auch das Überzahlspiel konnte nicht entscheidend genutzt werden. So eilte Nürtingen in den letzten Minuten des ersten Durchgangs noch zur 18:15-Halbzeitführung davon.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Nürtingen zunächst auf 20:16. Vor allem Breidert hielt die TG auf Endspielkurs. Und dennoch hätte der VfL in zwei Situationen noch das Blatt wenden können. Denn angetrieben von Silke Heimburger schloss Waiblingen zunächst wieder zum 22:23 auf, verhaspelte aber erneut mit ungenauen Würfen oder Pässen den möglichen Ausgleich. Nürtingen zog wieder davon (27:23).

Beim 26:27 (50. Minute) war Waiblingen dank dreier Tore von Sulamith Klein nochmals dran. Die Begegnung kippte aber auch dieses Mal nicht. Erst hatte Waiblingen Pech mit einem Pfostentreffer, dann sorgten einfache Fehler und unkonzentrierte Aktionen für Ballverluste. Der VfL ließ so gleich drei Chancen zum Ausgleich in Folge liegen und konnte danach Nürtingens Erfolg in den Schlussminuten nicht mehr verhindern.

Der 32:27-Sieg für die TG war verdient, da das Team in der Summe weniger Fehler produzierte als Waiblingen. Das Endergebnis fiel allerdings etwas zu hoch aus.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski - Stockhorst (2), Heimburger (5), Unseld (1), Klein (7/2), Pfahl (4/1), Bast, Frick (5), Kotzian (1), Ramirez (2).

Quelle: ZVW



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