VfL Waiblingen - Gesamtverein

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TSV Haunstetten - F1

VfL erkämpft sich nach elf Toren Rückstand einen Punkt

Handball, 3. Liga, Frauen: TSV Haunstetten – VfL Waiblingen 31:31 (17:12)

(pm). Dieses kuriose Partie werden Spielerinnen und Fans so schnell nicht vergessen. Die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen lagen beim TSV Haunstetten nach 40 Minuten 12:23 zurück und machten den Elf-Tore-Rückstand mit einer kämpferisch großartigen Leistung in der Schlussphase noch wett. Am Ende stand es 31:31. Der VfL bleibt damit Dritter vor Haunstetten.

Wegen eines großen Staus kam der VfL verspätet in der Augsburger Vorstadt an. Anfangs schienen die Gäste noch im Bus zu sitzen. Problemlos spazierte Haunstetten durch die VfL-Abwehr, lag schnell 5:1 vorn. Nach einer als Weckruf gedachten Auszeit kamen die Remstälerinnen zwar auf 7:5 heran, doch danach vergrößerte Haunstetten seinen Vorsprung wieder auf fünf Tore und behauptete diesen bis zur Pause (17:12).

Nach dem Wechsel spielte der VfL besser, wurde aber zunächst nicht belohnt. Die Schiedsrichter standen mit der Vorteilsregelung oft auf Kriegsfuß, pfiffen mehrere einwandfrei erzielte Tore zurück. Statt der erhofften Aufholjagd passierte genau das Gegenteil. Nach 40 Minuten schien das Spiel entschieden. Haunstetten führte 23:12, Waiblingen drohte ein Debakel. Was dann passierte, haben auch alte Handball-Hasen noch selten erlebt. Der VfL nahm eine Auszeit, wechselte die komplette Mannschaft aus und spielte danach „Alles oder Nichts“. Mit der ungewöhnlichen 4:1:1-Abwehr, die von Waiblingen zuvor nie praktiziert wurde, verwirrte es den bis dahin souverän auftretenden Gegner völlig. An einen Punktgewinn war zwar zunächst nicht zu denken, aber immerhin wurde der Rückstand Schritt für Schritt verkürzt. Nach 50 Minuten sah Haunstetten beim 29:22 immer noch wie der sichere Sieger aus, aber der VfL hatte Blut geleckt. Unseld, Winger und Ramirez führten ihr Team innerhalb von drei Minuten bis auf 29:26 heran. Nun reagierte der TSV mit einer Auszeit. Damit wurde die Waiblinger Aufholjagd kurzzeitig gestoppt. Aber auch die 31:27-Führung des TSV nach 55 Minuten steckte der VfL weg. Die Abwehr und Torhüterin Blum ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. Winger und Heinz führten ihr Team zum 31:29 heran, Heimburger sorgte mit einem Doppelschlag für den 31:31-Ausgleich. In den verbleibenden 30 Sekunden hatte der VfL sogar die Siegchance. Die Abwehr fing einen Querpass ab, startete zum Konter. Doch die Schiedsrichter wollten zur Überraschung aller ein Foul gesehen haben. Eine Fehlentscheidung, über die sich VfL-Trainer Herbinger so ärgerte, dass er noch die Rote Karte sah. Zum Glück für die Gäste konnte Haunstetten mit dem geschenkten Ball nichts mehr anfangen. Der letzte TSV-Angriff verpuffte, Waiblingen bejubelte einen nach dem hohen Rückstand sensationellen Punktgewinn.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (3), Heimburger (3), Unseld (4), Klein (2), Pfahl, Heinz (2), Brugger (4), Winger (3), Bast (1), Frick (4), Kotzian (1), Ramirez (4).

Quelle: ZVW



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