VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Klaus Hüppchen ist nicht mehr Trainer beim VfL Waiblingen. Seine Zukunft lässt der 43-Jährige offen.Foto: Schrade

Klaus Hüppchen ist nicht mehr Trainer beim VfL Waiblingen. Seine Zukunft lässt der 43-Jährige offen.Foto: Schrade

Hüppchen in Waiblingen gescheitert

Das zweite Gastspiel von Klaus Hüppchen als Handballtrainer beim VfL Waiblingen ist nach rund zweieinhalb Monaten schon wieder zu Ende. Darauf haben sich Verein und Coach geeinigt. Denn nach der Niederlage des Württembergligisten beim Tabellenzweiten TV Flein ist der Aufstiegszug abgefahren. „Ich habe die Zielsetzung verpasst“, sagt Hüppchen.

Nur 7:11 Punkte holte das Team unter seiner Regie seit dem überraschenden Abschied des vormaligen Trainers Michael Stumpp im November 2012. Einsamer Höhepunkt für Hüppchen und Waiblingen war der 33:32-Sieg im Hinrundenspiel Anfang Dezember 2012 beim Spitzenreiter Oppenweiler. Zuvor aber hatte der VfL zwei Derbys verloren, das Heimspiel gegen Bittenfeld II (26:28) sowie die Partie in Schwaikheim (25:32).

Richtig bitter wurde es im neuen Jahr. Waiblingen ließ im Aufstiegskampf reihenweise Punkte gegen Spitzenteams liegen: 25:31 gegen Oppenweiler, 27:27 gegen Schwäbisch Gmünd, 25:32 bei den mit Zweitligaspielern verstärkten Bietigheimern. Nur mit einem Sieg in Flein hätte der VfL noch eine kleine Chance im Aufstiegsrennen wahren können. Doch die 32:38-Pleite bedeutete das Ende aller Träume. Waiblingen steht nun mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten auf dem sechsten Rang. Die Wahrscheinlichkeit, den Rückstand noch aufzuholen, „liegt bei zwei, drei Prozent“, sagt Hüppchen. Waiblingen müsste alle Spiele gewinnen und die Konkurrenz kollektiv patzen.

Der 43-Jährige kommentiert das Ende seines Engagements als VfL-Coach angenehm selbstkritisch. „Das Projekt war auf Erfolg ausgerichtet und die Zahlen sprechen klar gegen mich. Ich bin sportlich verantwortlich, die Trennung geht in Ordnung.“ Er sei enttäuscht von sich selbst, die Ziele mit der Mannschaft nicht erreicht zu haben.

Wolfgang Hezel trainiert das Team bis Saisonende

VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig sagt, es sei bereits vor der Winterpause mit Hüppchen ausgemacht gewesen, sich nach dem Spiel gegen Flein zusammenzusetzen. „Da sollte es um zwei Punkte gehen: Ist das Ziel erreichbar und was machen wir in der neuen Saison.“ Nun ist der Aufstieg nicht mehr zu schaffen, die Zusammenarbeit „macht für die neue Saison keinen Sinn“. Deshalb sei einvernehmlich die sofortige Trennung beschlossen worden. Der VfL ist bereits auf der Suche nach einem neuen Coach, bis Saisonende wird der bisherige Co-Trainer Wolfgang Hezel die Mannschaft hauptverantwortlich betreuen.

Hüppchen habe alles versucht und wie in seiner Zeit als Co-Trainer des Zweitligisten TV Bittenfeld einen professionellen Ansatz verfolgt. Mit den Anforderungen und dem Druck sei wohl der eine oder andere Spieler nicht zurechtgekommen. Auch Lockerungen hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht. „Er hat die Mannschaft nicht so erreicht wie erhofft.“ Allerdings habe der VfL in dieser Spielzeit auch viel Pech gehabt. Mit dem Abgang von Spielmacher Alexander Heib etwa, der in der Winterpause zum Erstligisten Neuhausen wechselte, sei nicht zu rechnen gewesen.

Hüppchen sagt, er mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Alle Spieler hätten im Training mitgezogen. „Ich denke, ich habe einiges richtig gemacht.“ Das Team habe in manchen Spielen jedoch nicht seine Leistungsstärke abrufen können. Weil der Verein einen Neuanfang plant, sei die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt richtig. „Der Verein kann nun in Ruhe einen neuen Trainer suchen.“ Ob er schon bald bei einem anderen Verein auf der Trainerbank sitzen wird oder erst mal Pause macht, weiß Hüppchen noch nicht.

Die Motivation des VfL für diese Spielzeit sei, alle restlichen Spiele zu gewinnen, sagt Abteilungsleiter Leßig. „Wir haben noch drei ganz wichtige Derbys. Mit Bittenfeld und Schwaikheim haben wir noch eine Rechnung offen.“

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VfL Waiblingen plant für Saison 2013/14

Die Mannschaft des VfL Waiblingen wird zur kommenden Saison in der Württembergliga teilweise verändert, sagt Abteilungsleiter Steffen Leßig. Ziel sei, im vorderen Drittel des Feldes mitzuspielen. „Der Aufstieg ist nicht planbar.“

Sicher für den VfL wieder antreten werden in der Saison 2013/2014 die Torhüter Stefan Doll und Marc Krammer, die Kreisläufer Marc Kallenberg und Marcus Hellerich sowie Rückraumspieler Ivan Miletic.

Quelle: ZVW



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