VfL Waiblingen - Gesamtverein

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NSU Neckarsulm - F1

Auch sieben Tore von Franziska Ramirez verhinderten die bittere Pleite für Waiblingen nicht. Dafür war der Auftritt des Teams zu schwach.Foto: ZVW

Auch sieben Tore von Franziska Ramirez verhinderten die bittere Pleite für Waiblingen nicht. Dafür war der Auftritt des Teams zu schwach.Foto: ZVW

Schlappe für den VfL im Spitzenspiel

Handball, 3. Liga, Frauen: Neckarsulmer Sport-Union – Waiblingen 40:23 (13:9)

Eine deftige 23:40-Schlappe haben die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen bei der Neckarsulmer SU kassiert. Im Spitzenspiel hielten die VfL-Frauen 35 Minuten lang mit, verloren aber nach Gegenstößen des Tabellenführers den Anschluss und ergaben sich nahezu kampflos in ihr Schicksal.


Beim Aufstiegsanwärter Nummer eins zu verlieren, ist kein Beinbruch. Die Art und Weise, wie sich die Waiblingerinnen in den letzten 20 Minuten auskontern ließen, war aber nicht akzeptabel. Zwischen der 34. und 52. Minute wuchs der Rückstand von 10:14 auf 15:32 an. Der VfL kassierte Gegentore im Minutentakt, die Mannschaft stemmte sich nur unzureichend gegen die sich anbahnende deutliche Niederlage.

Dabei hatte es für die Remstälerinnen zunächst gut ausgesehen. Nach zehn Minuten führte der VfL dank guter Abwehrleistung mit 4:2. Auch beim 6:6 in der 20. Minute war noch alles in Ordnung. Doch dann verließ die Gäste das Wurfglück. Vom Kreis und von außen wurden freie Chancen vergeben, zwei Siebenmeter fanden nicht den Weg ins Tor. Die Quittung folgte prompt: Beim Seitenwechsel lag der VfL Waiblingen 9:13 hinten.

Damit war noch nichts verloren, denn schon in den vorangegangenen Partien hatte Waiblingen solche Rückstände aufgeholt. Die Hoffnung, dass das auch in Neckarsulm gelingen würde, hielt nur bis zur 35. Minute. Nach dem 10:14 durch Franziska Ramirez, der besten VfL-Spielerin, leistete sich der VfL fünf vergessenswerte Minuten. Schnelle, unnötige Ballverluste eröffneten der Neckarsulmer Sport-Union Kontermöglichkeiten. Die nahm der Tabellenführer gern an und zog auf 20:10 davon.

Damit war das Spiel entschieden, Waiblingens Moral gebrochen. Neckarsulm zauberte zur Freude der 600 Zuschauer, war auch per Kempa-Trick erfolgreich und baute die Führung weiter aus. Am Ende stand ein deutlicher 40:23-Sieg zu Buche, ein Ergebnis, das nach der ausgeglichenen ersten Hälfte wohl niemand für möglich gehalten hätte. Beim VfL saß der Frust entsprechend tief. Aus Waiblinger Sicht bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft ihre Lehren ziehen und sich wieder auf ihre Stärken besinnen wird. Tempo, Spielfreude, Treffsicherheit und vor allem der Kampf um jeden Ball fehlten in Neckarsulm. Wegen der Faschingspause hat das Team jetzt eine Woche Zeit, um die bittere Schlappe zu verarbeiten.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst, Heimburger (2), Unseld (4), Klein, Pfahl (5/3), Heinz (1), Winger (1), Bast (1), Frick (2), Kotzian, Ramirez (7).

Quelle: ZVW



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