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NSU Neckarsulm - F1

VfL kann die Liga spannend machen

Handball, 3. Liga, Frauen: Der Tabellendritte Waiblingen muss zum Ersten Neckarsulm

Erst vier Punkte haben die Drittliga-Handballerinnen der Neckarsulmer Sport-Union in dieser Saison liegenlassen. Der Tabellendritte VfL Waiblingen hofft auf eine Überraschung beim Spitzenreiter – und würde den Kampf um den Aufstieg damit wieder offen machen.


Neckarsulmer Sport-Union (1. Platz, 28:4 Punkte) – VfL Waiblingen (3. Platz, 24:8 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Mit lediglich 19 Gegentreffern sollte ein Spiel eigentlich gewonnen werden. Vor allem, wenn der eigene Angriff zu den besten der Liga gehört. Dennoch reichte es dem VfL gegen den TV Möglingen nur zu einer Punkteteilung. „Das war natürlich unnötig, wir hatten unglaublich viele Fehlwürfe“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Andererseits seien solche Spieler immer mal wieder drin.

Der VfL Waiblingen hatte nicht lange Zeit zum Grübeln, schoss sich beim 44:25-Sieg in der vierten Runde des Verbandspokals gegen den Baden-Württembergligisten TV Holzheim warm fürs Top-Spiel am Sonntag. Da steht der VfL vor der wohl höchsten Hürde in dieser Saison: Die Neckarsulmer Sport-Union hat in den vergangenen drei Jahren nur drei Spiele verloren – das jüngste am Wochenende beim überraschend deutlichen 29:36 in Allensbach. Bereits im Hinspiel hatte der Spitzenreiter gegen den Tabellenzweiten beim 33:34 die Punkte liegenlassen.

Bis auf zwei Punkte ist Allensbach an die scheinbar überlegenen Neckarsulmerinnen herangerückt – und hofft nun auf einen weiteren Ausrutscher des Teams von Trainer Emir Hadzimuhamedovic. Am besten gleich am Sonntag gegen den VfL Waiblingen.

Paul Herbinger sieht die jüngste Niederlage des Ligaprimus eher als Nachteil für sein Team. Er kann sich nicht vorstellen, dass Neckarsulm verunsichert sein wird. „Aber natürlich steht es etwas unter Druck, Allensbach hat wieder Blut geleckt.“ Der Coach freut sich auf das Spiel, zu dem rund 600 Zuschauer erwartet werden. „Da macht es noch mehr Spaß“, sagt er. „Ich hoffe, wir können die Stimmung für uns nutzen. Wir haben jedenfalls nichts zu verlieren.“

Neckarsulm habe einen ausgezeichnet besetzten Kader. Im Hinspiel war der VfL beim 30:41 ohne Chance. Die Linksaußen Hannah Breitinger erledigte Waiblingen mit zwölf Feldtoren quasi im Alleingang. Auf der anderen Außenposition spielt die mehrfache Torschützenkönigin der Baden-Württemberg-Oberliga, Luisa Gerber. Torgefährlich ist der komplette Rückraum, unter anderem mit Lena Hoffmann, Isabel Tissekker, Nicola Freudemann und natürlich mit der ehemaligen Waiblingerin Martina Fritz. Schwer zu stoppen sei auch die Kreisspielerin Kathrin Fischer.

Der VfL wird in unveränderter Aufstellung antreten. Das heißt, die mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Anja Brugger und Tanja Padutsch werden nicht mit dabei sein. Für die 19-jährige Padutsch ist die Saison im Übrigen gelaufen: Wegen eines Knorpelschadens musste sie am Knie operiert werden. Sulamith Klein trainiert nach überstandenem Kreuzbandriss zwar eifrig. Für die Partie am Wochenende sei sie aber noch nicht eingeplant, sagt Herbinger.

Quelle: ZVW



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