VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - TV Möglingen

Voll fokussiert: Stephanie Heinz. Aber am Ende entführte Möglingen einen Punkt.Foto: ZVW

Voll fokussiert: Stephanie Heinz. Aber am Ende entführte Möglingen einen Punkt.Foto: ZVW

Gerechte Punkteteilung

Dritte Handball-Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TV Möglingen 19:19 (8:11)

In einem schwachen Drittligaspiel erkämpften sich dank einer überragend haltenden Katharina Blum die Handballerinen des VfL Waiblingen einen Punkt gegen den TV Möglingen – und verloren den zweiten wegen einer ganz schwachen Wurfausbeute.

Vom Anpfiff an hatte der VfL größte Schwierigkeiten, Tore zu erzielen. Fast zwei Dutzend Mal scheiterte man an den Füßen der doch für eine Torhüterin eher klein gewachsenen Dominika Baranski, am Torgebälk oder warf direkt ins Fangnetz hinter dem Tor. Der Siebenmetertreffer von Tanja Pfahl zum 1:1 blieb der einzige Waiblinger Treffer in den ersten zwölf Minuten. Der TV Möglingen spielte für seine Verhältnisse sehr ordentlich, gehört aber sicherlich nicht zu den Topteams der 3. Liga. So konnten die Gastgeberinnen den Rückstand in der sehr torarmen Begegnung beim 4:5 nach 20 Minuten noch absolut in Grenzen halten.

Die Zuschauer, die zu diesem Zeitpunkt noch an eine baldige Wende glaubten, wurden in den nächsten Minuten bitter belehrt: Der TV steigerte sich deutlich und baute den Vorsprung scheinbar mühelos auf 10:5 aus. Nur dank einiger Überzahlsituationen und der vom Siebenmeterstrich sicheren Tanja Pfahl gelang es dem VfL, mit nur drei Toren Rückstand und einem 8:11 in die sehnsüchtig erwartete Pause zu gehen.

In der zweiten Hälfte hatten die Remstälerinnen den besseren Start. Doch trotz zweier Treffer zum 10:11 kam keine Sicherheit ins Spiel des Tabellenzweiten. Im Gegenteil: Es folgten erneut sieben lange Minuten ohne VfL-Treffer, und beim 10:15 betrug der Rückstand erneut fünf Tore.

Doch nun drückte die in der Halbzeit eingewechselte Katharina Blum dem Spiel ihren Stempel auf. Sie vernagelte nicht nur nahezu ihr eigenes Gehäuse, sondern war mit haarscharf geworfenen Harpunen auch noch die hauptverantwortliche Einfädlerin für mehrere Treffer. Zweimal Anna-Lena Unseld, zweimal Munja Kotzian, ein weiterer Siebenmetertreffer von Tanja Pfahl und das viel umjubelte 18:16 von Franziska Ramirez – in nur acht Minuten hatte der VfL das Spiel komplett gedreht. Leider blieben noch neun lange Minuten, um in den alten Trott zurückzufallen. Die Gastgeberinnen gingen im Gegenstoß nun leider nicht mehr volles Risiko; und im stehenden Angriffspiel klappte weiterhin so gut wie gar nichts. Möglingen konnte zum 18:18 ausgleichen, während Christina Stockhorst mit dem 19:18 das einzige Waiblinger Tor in den letzten neun Minuten erzielte. Dieser eine Treffer reichte dann auch nur zu einem Punkt, denn Anke Czöczock erzielte noch den verdienten Ausgleich.

Trotz des zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstands war das Unentschieden sicherlich ein sehr ärgerlicher Punktverlust, denn in Normalform hätte der VfL diese Begegnung wohl deutlich gewonnen.

VfL: Blum, Grabowski, Stockhorst 2, Heimburger 1, Unseld 2, Pfahl 5/4, Heinz 1, Winger 1, Bast, Frick 3, Kotzian 3, Ramirez 1.

Quelle: ZVW



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