VfL Waiblingen - Gesamtverein

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TV Grenzach - F1

Siegtor durch Kotzian zwei Sekunden vor Schluss

Handball, 3. Liga, Frauen: TV Grenzach – VfL Waiblingen 34:35 (17:14)

Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen bleiben im neuen Jahr ungeschlagen. In Grenzach landeten sie trotz personeller Probleme einen 35:34-Sieg. Matchwinnerin war Munja Kotzian. Die Rechtsaußen stellte den Sieg mit ihrem zehnten Tor zwei Sekunden vor dem Abpfiff sicher.


Mit einem Mini-Aufgebot von nur acht Feldspielerinnen und zwei Torfrauen war der VfL Waiblingen an die Schweizer Grenze gefahren. Fast wäre auch noch Silke Heimburger ausgefallen, die das Abschlusstraining aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Sie biss aber auf die Zähne und stellte sich in den Dienst des Teams.

Das war auch dringend nötig, denn nach einem wenige Tage vor dem Spiel erfolgten Trainerwechsel lieferten die Gastgeberinnen eine ihrer stärksten Saisonleistungen ab und waren ein schwerer Gegner. Außer der zwei Meter großen rumänischen Rückraumwerferin Ana-Maria Stoica, die zehn Tore erzielte, stellte vor allem die in der Drittliga-Torjägerliste führende Slowakin Zuzana Huttova die VfL-Abwehr vor große Probleme. Dadurch lag Waiblingen fast die ganzen ersten 30 Minuten über mit zwei bis vier Toren hinten und nahm den 14:17-Rückstand mit in die Pause.

Nach dem Wechsel stellte der VfL seine Abwehr von 6:0 auf 5:1 um, und die als vorgezogene Abwehrspielerin agierende Tina Stockhorst machte Grenzach Probleme. Beim 20:20 war nach 38 Minuten der Ausgleich erreicht. Die Chance, sich abzusetzen, verpassten die Gäste, weil Überzahlsituationen nicht genutzt wurden. So blieb die Partie hart umkämpft.

Antreiberin Sina Bast

Angetrieben von Sina Bast und dank der Nervenstärke von Tanja Pfahl, die neun Strafwürfe in kritischen Situationen eiskalt verwandelte, eroberte Waiblingen beim 31:29 in der 52. Minute erstmals eine Zwei-Tore-Führung. Grenzach kam zwar nochmals auf 31:32 heran (55.), doch der VfL hielt dagegen. Beim 34:31 schienen die Waiblingerinnen den Sieg zwei Minuten vor dem Abpfiff in der Tasche zu haben.

Ein Ballverlust und zwei vergebene Großchancen brachten die Südbadenerinnen aber wieder ins Spiel. 20 Sekunden vor dem Abpfiff markierte die polnische Nationalspielerin Monika Pelka-Fedak den 34:34-Ausgleich. Grenzach stoppte den letzten VfL-Angriff zunächst mit einem heftigen Foul, nahm eine Zeitstrafe in Kauf.

Dem VfL blieben noch elf Sekunden. In einer Auszeit wurden die Nerven beruhigt, die letzte Aktion wurde besprochen. Nach drei Pässen landete der Ball bei Munja Kotzian und die Linkshänderin krönte ihre bisher beste Saisonleistung mit dem 35:34-Siegtreffer.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Stockhorst (5), Heimburger (1), Unseld, Pfahl (13/9), Frick (4), Kotzian (10), Ramirez, Bast (2).

Quelle: ZVW



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