VfL Waiblingen - Gesamtverein

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SG BBM II - M1

Chancenlos in Bietigheim

Handball Württembergliga
Männer SG BBM Bietigheim - VfL Waiblingen 32:25 (13:11)

von Frank Ader
Von Beginn an wirkte der VfL Waiblingen bei seinem Gastauftritt in Bietigheim chancenlos. Über weite Phasen war geradezu ein Klassenunterschied zu erkennen. Die groß gewachsenen und selbstbewußt auftretenden Gastgeber hätten eigentlich noch viel deutlicher gewinnen können, hätten sie nicht zahllose Wurfversuche neben das Waiblinger Gehäuse gesetzt bzw. wären sie nicht immer wieder an den guten VfL Torhütern gescheitert.

Das 2:1 von Axel Steffens sollte die einzige Gästeführung bedeuten. Nach 12 Minuten hatten die Remstäler immer noch zwei Tore auf ihrem Konto, während die schnellen und wurfgewaltigen Bietigheimer bereits sechsmal getroffen hatten. Zum Glück konnte sich der VfL auf sein starkes Torhütertrio verlassen. Stefan Doll hielt seine Mannschaft im ersten Drittel im Spiel, Marc Krammer parierte nach seiner Einwechslung einige hundertprozentige und Maik Hammelmann hielt am Schluss mit vielen guten Paraden die Niederlage in Grenzen.
Angetrieben von der starken Torhüterleistung kämpften sich die Gäste Mitte der ersten Hälfte ins Spiel zurück. Sebastian Bürkle mit einer endlich einmal sehr guten Trefferquote und Axel Steffens verkürzten auf 7:8. Da die SG immer öfter scheiterte, hielt sich auch der 11:13 Halbzeitrückstand in Grenzen. Ein besseres Zwischenresultat verhinderte einmal mehr das eigene mangelhafte und ideenlos wirkende Angriffsspiel.

Bis zum 13:15 durften die Fans noch an ein Wunder glauben, doch dann machte Bietigheim ernst. Sie erhöhten ihre Trefferquote und bauten binnen zehn Minuten den Vorsprung kontinuierlich bis zum 25:17 aus. In dieser schon aussichtslosen Situation zeigte der VfL eine vorbildliche Kampfkraft und fand über den starken Kreisläufer Marc Kallenberg zurück ins Spiel. In den folgenden zehn Minuten zeigten die Gäste, weshalb sie in der letzten Saison den zweiten Platz belegt hatten. Mit druckvollem Spiel und dem Auge für den freien Kreis verkürzte Waiblingen Tor um Tor und der eben erst eingewechselte Daniel Pfohe erzielte in seinem ersten Angriff das 25:29. Bei vier Minuten Restspielzeit hätte das Spiel durchaus noch kippen können. Doch eine Strafzeit gegen Pfohe beendete die Aufholjagd. Die Gastgeber erzielten die drei letzten Treffer zum am Ende hoch verdienten 32:25 Sieg. Waiblingen muss nun in jedem einzelnen Spiel versuchen, das völlig verlorene Selbstvertrauen zurückzuholen.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer, Doll; Hellerich, Kallenberg 6, Mayer, Härtl 1, U. Schmid 1, Bürkle 7/1, Steffens 6, Onofras, Baumann 1, Miletic 2, Pfohe 1



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