VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - TSB Schwäbisch Gmünd

Kommt ein Waiblinger geflogen: Uli Schmid setzt sich gegen die Gmünder Abwehr durch.Foto: ZVW

Kommt ein Waiblinger geflogen: Uli Schmid setzt sich gegen die Gmünder Abwehr durch.Foto: ZVW

Doll rettet Punkt

Handball Württembergliga Männer VfL Waiblingen – TSB Schwäbisch Gmünd 27:27 (14:12)

Kein hochklassiges, aber ein hoch dramatisches Spiel erlebten die zahlreichen Zuschauer im Duell zwischen Waiblingen und Schwäbisch Gmünd. Über die finale Punkteteilung ärgerten sich beide Mannschaften sicherlich mehr als dass sie von einem Punktgewinn sprachen.


Der ohnehin immer dünnere Waiblinger Kader wurde durch den krankheitsbedingten Ausfall von Flaviu Onofras noch weiter dezimiert. In Anbetracht dessen erlebte Trainer Klaus Hüppchen einen klasse Beginn seines Teams. Der in der Anfangsphase sehr treffsichere Sebastian Bürkle und der sehr agile Arne Baumann sorgten für eine frühe 2 Tore Führung. Zwar zeigte die Abwehr einige Schwächen, doch ein glänzend aufgelegter Stefan Doll sorgte für den Unterschied. Ivan Miletic und zweimal Axel Steffens erhöhten in der 18. Minute gar aufh 11:7. Es folgte jedoch die erste völlig drucklose Waiblinger Angriffsphase mit nur einem Treffer in zehn Minuten. So brachte der Djibril M’Bengue nahezu im Alleingang auf 11:10 heran. Mit 14:12 rettete sich der VfL in die Halbzeitpause.

Doch bereits nach dem 16:14 schien der Akku endgültig leer. Es folgten wiederum zehn Minuten ohne einen Treffer der Gastgeber und nur Stefan Doll hielt noch ein Fünkchen Hoffnung mit seinen starken Paraden am Leben. So verzweifelten die Gäste unter anderem bei fünf erfolglosen Siebenmeterversuchen und bei weiteren zahlreichen Großchancen. Allein konnte Doll jedoch die Gmünder Führung verhindern und als Ivan Miletic beim 16:18 für eine harmlose Berührung beim Gegenstoß die rote Karte sah, bestand kaum noch Hoffnung auf eine Wende. Arne Baumann beendete schließlich die lange Torflaute und auch Axel Steffens überzeugte in der Schlussphase. Bereits in der 50. Minute stand es wieder Unentschieden und fünf Minuten vor dem Ende führten die Gastgeber beim viel umjubelten 24:23. In diesem Spielabschnitt glänzte auch Marcus Hellerich mit drei kompromisslosen Toren vom Kreis. In den letzten Minuten legte Waiblingen immer zur Führung vor, doch der TSB konnte stets ausgleichen. Besonders ärgerlich war in dieser Phase, dass der VfL während einer doppelten Überzahl durch zwei überflüssige technische Fehler die frühzeitige Entscheidung leichtfertig verpasste. So kam es zur dramatischen Schlussminute, in der zuerst Axel Steffens mit seinem 11. Treffer das 27:26 erzielte, Gmünd in Überzahl ausglich und Waiblingen in den letzten 10 Sekunden statt dem möglichen Siegtreffer tatsächlich noch einmal den Ball verlor und den Gästen ihrerseits die Chance ermöglichte, das Spiel zu gewinnen. Doch passend zum Spielverlauf scheiterte der völlig frei aufs Tor laufende Spieler an Stefan Doll, der mit dieser Aktion seine überragende Leistung mit zumindest einem Punkt belohnte. Hoffentlich gibt dieser Punktgewinn der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen zurück.

VfL Waiblingen: Doll; Hammelmann, Krammer; Hellerich 3, Kallenberg , Müller, Mayer, U. Schmid 1, Bürkle 5, Steffens 11/2, Baumann 4, Miletic 3, Härtl



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