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F1 - TV Großbottwar

Nicht zu halten: Christina Stockhorst trifft für den VfL Waiblingen.

Nicht zu halten: Christina Stockhorst trifft für den VfL Waiblingen.

Klare Sache für grippegeschwächte VfL-Frauen

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen - TV Großbottwar 30:20 (16:11)

(fmo). Mit einem ungefährdeten 30:20-Erfolg gegen den TV Großbottwar starteten die Handballerinnen des VfL Waiblingen in die Rückrunde der 3. Liga. Trotz personeller Probleme hatte das Team von VfL-Coach Paul Herbinger nur anfangs Mühe. Mit Tempohandball und zwei starken Torhüterinnen zeigte der VfL den Gästen dann jedoch die Grenzen auf.


Ein Handballleckerbissen wie zuletzt gegen die SG Herrenberg war angesichts der Voraussetzungen und der Winterpause nicht zu erwarten. Ein Grund war die lange Liste der nicht zur Verfügung stehenden Spielerinnen aus dem VfL-Mannschaftskader. Waiblingen kam in der Anfangsphase vornehmlich durch direkte Tempogegenstöße zu Torerfolgen. Die Passgenauigkeit von VfL-Torhüterin Ronja Grabowski auf ihre pfeilschnellen Konterspielerinnen war eine Augenweide. Ansonsten kennzeichneten die mitunter fehlende Feinabstimmung im Waiblinger Team sowie die recht geringe Durchschlagskraft des Großbottwarer Angriffs die ersten Minuten der Partie. Die Gäste hielten das Spiel bis zum 6:6 (12. Minute) offen. Dann erhöhte der VfL das Tempo, das Zusammenspiel wurde besser. Vor allem die beiden Außenspielerinnen Steffi Frick (von links) und Munja Kotzian (von rechts) waren kaum zu halten und hatten eine sehr hohen Trefferquote. Bis zum Halbzeitpfiff erspielte sich der VfL eine schon recht komfortable 16:11-Führung.

Nach Wiederbeginn kam Großbottwar trotz Unterzahlspiel nochmals heran. Zum Glück aus Waiblinger Sicht knüpfte die nun im VfL-Kasten stehende Keeperin Katharina Blum nahtlos an die gute Leistung von Grabowski an, vereitelte gleich drei Großchancen der Gäste. Dennoch rückte der TV auf 13:16 heran, weil der Waiblinger Angriff schluderte. Der VfL stellte verringerte seine Fehlerquote aber rechtzeitig genug, spielte nun wieder genauer und zielstrebiger nach vorne. Die Abwehr blieb weiterhin wenigb gefordert, kaam sogar ohne eine einzige Zeitstrafe aus.

Mit dem 21:15 war die Begegnung entschieden
Der Widerstand der Gäste war spätestens nach dem 21:15 durch Steffi Heinz (45. Minute) endgültig gebrochen. Kotzian und Franziska Ramirez schraubten das Ergebnis in den nächsten knapp zehn Minuten auf 27:17. Großbottwars beste Spielerin Denise Geier verkürzte nochmals, doch bereits zwei Minuten vor dem Ende erzielte Christina Stockhorst mit ihrem zweiten Treffer den 30:20-Endstand vor rund 250 Zuschauern. Die erlebten, sofern Waiblinger Anhänger, einen entspannten Handballabend. Die Begegnung sicher im Griff hatten die beiden Schiedsrichter Michael d´Alessandro und Frank Kraaz.

VfL-Trainer Paul Herbinger war mit dem Ergebnis ("in der Höhe verdient") und der Tatsache, keine Verletzungen beklagen zu müssen, zufrieden. Dass es im Zusammenspiel nach der Winterpause und aufgrund der Spielerausfälle mitunter hakelte, stufte er als normal ein. Herbingers Saisonziel bleibt, möglichst lange weiter oben mitzuspielen. Der Top-Favorit bleibe aber Neckarsulm, "und wir müssen bei allen vor uns platzierten Mannschaften noch auswärts antreten", relavierte der Coach die Chancen auf einen Aufstieg des VfL in die 2. Bundesliga.

VfL Waiblingen: Grabowski, Blum; Stockhorst (2), Unseld (2), Pfahl (4/1), Heinz (3), Winger (2/2), Bast (1), Frick (5), Kotzian (8), Ramirez (3).

TV Großbottwar: Ege, Harjung; Preischl (3), S. Kärcher (2), Asmuth (1), Stimmler (2), Müller (1), Spieth, Weber (1), Geier (8/1), L. Kärcher, Klenk (2).



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