VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - TV Oppenweiler

Für den VfL Waiblingen, hier Sebastian Bürkle gegen rechts Robin Czapek und links Jakob Jungwirth, ist nach der Niederlage gegen Oppenweiler der Zug im Kampf um den direkten Aufstieg wohl endgültig abgefahren.Foto: ZVW

Für den VfL Waiblingen, hier Sebastian Bürkle gegen rechts Robin Czapek und links Jakob Jungwirth, ist nach der Niederlage gegen Oppenweiler der Zug im Kampf um den direkten Aufstieg wohl endgültig abgefahren.Foto: ZVW

Waiblingen verliert Spitzenspiel verdient

Handball-Württembergliga, Männer: VfL Waiblingen – TV Oppenweiler 25:31 (13:16)

Die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen müssen sich wohl von Rang eins und somit vom direkten Aufstiegsplatz verabschieden. Im Spitzenspiel zum Rückrundenauftakt setzte sich der Tabellenführer TV Oppenweiler in der Rundsporthalle verdient mit 31:25 durch. Ausschlaggebend waren die besseren Leistungen des TVO in der Abwehr und auf der Torhüterposition.


Nach der Hinspielniederlage vor gut vier Wochen erwischten die Gäste auch in der mit rund 700 Zuschauern voll besetzten Rundsporthalle den besseren Start. Oppenweiler wirkte frischer und zielstrebiger und war nicht nur wie erwartet aus dem Rückraum torgefährlich. Schnell führte der TVO mit 2:0, wenig später mit 5:2. Waiblingen hielt dank des anfangs treffsicheren Alexander Bürkle sowie des von Axel Steffens gut in Szene gesetzten und durchsetzungsstarken Marc Kallenberg immer wieder den Anschluss. Dann machte Uli Schmid von der Rückraummitte mächtig Dampf und erzielte in der 13. Minute das 7:8.

Doch der Ausgleich blieb dem Gastgeber aus mehreren Gründen versagt: Zum einen steigerte sich Gästekeeper Stefan Merzbacher kontinuierlich, zum anderen war für die ohnehin sehr stabile TVO-Abwehr das statische Angriffsspiel des VfL leicht zu verteidigen. In der Vorwärtsbewegung war Oppenweiler deutlich besser, die Gäste führten nach einem Zwischenspurt mit 12:8 (20.). Das Waiblinger Rückraumspiel bestand bis zur Halbzeit (13:16) lediglich noch aus Axel Steffens, vom Rest war nichts zu sehen. Steffens hielt den VfL mit fünf Treffern noch einigermaßen im Spiel.

Der zweite Durchgang verlief zunächst sehr ähnlich. Oppenweiler legte bis zu vier Tore vor, Waiblingen schaffte beim 17:18 wieder den Anschluss. Die Gäste waren bis dahin das bessere Team, dennoch keimte beim VfL nun - wie schon im Hinspiel - Hoffnung auf eine Wende auf. Doch diesmal fehlten Waiblingen die Auswechselmöglichkeiten und der letzte Biss. Aus dem Rückraum kam außer von Steffens und Schmid weiterhin nichts. Und in den entscheidenden Momenten scheiterten die VfL-Werfer am überragenden TVO-Keeper Merzbacher.

Dennoch hätte der VfL das Spiel drehen können, weil die Gäste oft fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Doch unter dem Strich war der TVO das entschlossenere und zielstrebigere Team. Acht Minuten vor dem Ende führten die von ihren zahlreichen Anhängern lautstark angefeuerten Gäste mit 25:20. Auch die zuvor in einer harten Entscheidung gegen das Oppenweiler Rückraum-As Petros Kandilas gegebene Rote Karte steckte der Tabellenführer weg. Arne Baumann brachte den VfL vier Minuten vor dem Ende nochmals auf 23:26 heran, doch das war’s. Gegen eine offensive VfL-Abwehr ließ der nun mit großen Schritten dem direkten Aufstieg entgegenstrebende TV Oppenweiler nichts mehr anbrennen.

In der Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig: Gästecoach Jochen Bartels sah die wesentlichen Vorteile auf der Torhüterposition und in der besseren Abwehr. VfL-Trainer Klaus Hüppchen kreidete seine Abwehr Fehler wie „von Schulbuben“ an und gratulierte den Gästen zum verdienten Erfolg. „Der TVO steuert wohl auf den direkten Aufstieg zu“. Für Waiblingen gilt es nun, sich gegen Schwäbisch Gmünd wieder aufzurichten, um den Aufstiegsrelegationsplatz zwei nicht schon früh in der Rückrunde aus den Augen zu verlieren.

VfL Waiblingen: Doll, Krammer, Hammelmann; Hellerich (1), Kallenberg (3), Mayer (1), U. Schmid (4), Bürkle (3), Steffens (7/3), Onofras (1), Baumann (3), Miletic (2/1). Müller. TV Oppenweiler: Merzbacher, Wolf; L. Binder, Salzer, Czapek, Kandilas (5), B. Röhrle (4), S. Röhrle (6), Ruck (4), Forch (2), Jungwirth (4), Frank (3), S. Binder (3/3).

Quelle: ZVW



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