VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Alexander Heib, hier im Trikot des VfL Waiblingen im Württembergliga-Derby gegen den TV Bittenfeld II (links Wolfgang Federhofer), bekommt die Chance, in der Ersten Bundesliga zu spielen. Wer kann da schon Nein sagen.Foto: ZVW

Alexander Heib, hier im Trikot des VfL Waiblingen im Württembergliga-Derby gegen den TV Bittenfeld II (links Wolfgang Federhofer), bekommt die Chance, in der Ersten Bundesliga zu spielen. Wer kann da schon Nein sagen.Foto: ZVW

Heib verlässt VfL Waiblingen wieder

Handball: Spieler wechselt zum neuen Jahr zum Erstligisten TV Neuhausen

Es war ein kurzes Gastspiel: Alexander Heib, der erst zu Saisonbeginn zum Handball-Württembergligisten VfL Waiblingen gekommen war, ist schon wieder weg. Zum 1. Januar 2013 wechselt er zum Erstligisten TV Neuhausen.


Die Auflösung des Vertrages sei im beiderseitigen Einvernehmen geschehen, so VfL-Abteilungsleiter Steffen Leßig. „Für uns ist es natürlich traurig.“ Jeder Verein verliere einen guten Spieler ungern. „Doch von Anfang an war mit ihm ausgemacht, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen, wenn er für einen Bundesligisten spielen kann.“

Beim TV Neuhausen bestand Handlungsbedarf in der Rückraummitte. Spielmacher Philipp Seitle ist kürzlich zum Zweitligisten SC DHfK Leipzig zurückgekehrt. Der Spieler war mit dabei, als der SC am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Porsche-Arena eine 25:41-Schlappe gegen den TV Bittenfeld kassierte.

Und das ist der Heimatverein von Alexander Heib. Mit der TVB war er mehrmals in der 2. Liga gegen den TV Neuhausen angetreten. Vielleicht habe sich dessen Coach Markus Gaugisch an ihn erinnert, mutmaßt der 25-Jährige. Dennoch habe ihn der Anruf des Trainers überrascht. „Er hat mich gefragt, ob ich mal im Training vorbeischauen will.“ Die Probe verlief zur Zufriedenheit beider Seiten. Am Donnerstag hatte Heib das Angebot, in der Rückrunde für den Aufsteiger aufzulaufen, auf dem Tisch.

In der ersten Liga zu spielen sei schon immer ein Jugendtraum gewesen, sagt Heib. Beim abstiegsbedrohten Tabellensechzehnten sei die Chance groß, Einsätze zu bekommen. Wer hat schon die Gelegenheit, sich mit den Weltstars des THW Kiel und anderer Clubs zu messen? „Ich kann’s noch gar nicht so richtig fassen.“

Dennoch verlässt Heib den VfL Waiblingen mit gemischten Gefühlen. Der Spieler war vor dieser Saison vom TVB zum Drittligisten Stuttgarter Kickers gewechselt, um mehr Zeit für sein BA-Studium zu haben. Doch der Club ging pleite, Heib stand ohne Verein da. Die Rückkehr nach Bittenfeld klappte aus verschiedenen Gründen nicht. Unter anderem hatte der TVB die Saisonvorbereitung schon abgeschlossen und fünf Neuzugänge geholt. Interne Reibereien zwischen dem Spieler und Coach Günter Schweikardt habe es nicht gegeben, beteuerten beide Seiten.

Der Stadtrivale VfL Waiblingen griff zu und verpflichtete Alexander Heib in einer spektakulären Aktion für sein Team in der Württembergliga. „Das war eine sehr nette Geste. Es ist schon ein komisches Gefühl, jetzt zu sagen, ich bin schon wieder weg.“ Heib sagt, er habe sich in der Mannschaft sehr wohl gefühlt und sei davon überzeugt, dass die Waiblinger um den Aufstieg spielen werden. Personell nachlegen werde der VfL, derzeit Tabellenvierter, nicht, sagt Abteilungsleiter Steffen Leßig. „Wir vertrauen dem Kader, den wir haben. Er ist stark genug, um den ersten oder zweiten Platz zu erreichen.“

Für den Spieler gilt es nun, sein Studium und den hohen Aufwand beim Erstligisten Neuhausen unter einen Hut zu bekommen. Am 7. Januar beginnt das Mannschaftstraining. „Von der Fitness her muss ich auf einen guten Leistungsstand kommen.“ Für den Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt. Die Aufgabe sei schwierig, aber nicht unlösbar, so Heib. Zum Rückrundenauftakt tritt der TVN am 10. Februar im Abstiegskampf gegen Minden an. Das Team steht zwei Punkte vor Neuhausen auf Rang 14.

Quelle: ZVW.



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