VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - SV Allensbach

Tanja Padutsch stand dem VfL wieder zur Verfügung.Foto: ZVW

Tanja Padutsch stand dem VfL wieder zur Verfügung.Foto: ZVW

Wieder einen Tabellenführer entthront

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – SV Allensbach 36:33 (18:18)

Im Spitzenspiel der 3.Handball-Liga der Frauen bezwang der VfL Waiblingen den Aufstiegsaspiranten SV Allensbach mit 36:33. In einer temporeichen Begegnung drehte der VfL gestern Abend einen 8:13-Rückstand. Damit strauchelte nach dem TSV Haunstetten vor zwei Wochen nun bereits der zweite Tabellenführer in der Rundsporthalle.


Das Top-Team vom Bodensee war in der Anfangsviertelstunde auf dem besten Weg, die Tabellenspitze zu verteidigen. Allensbach stand in der Abwehr sehr aufmerksam, der VfL hatte Mühe, zu Torchancen zu kommen. Hinzu kam auch noch eine anfangs eher magere Waiblinger Trefferquote. Die kurze Deckung gegen die Ex-Waiblingerin Erika Lukoseviciute klappte recht gut, dafür gab es jedoch im Fünfer-Verband am Kreis etliche Lücken und häufig freies Geleit für die anderen Gästespielerinnen. Diesen Freiraum nutzten vor allem Stefanie Hotz und Sarah Rothmund.

Nach knapp 17 Minuten führten die Gäste nicht unverdient mit 13:8. VfL-Coach Paul Herbinger nahm daraufhin einige Umstellungen vor. Er hatte Auswechselmöglichkeiten wie selten zuvor, denn auch die Metzingerin Katharina Beddies, die nun mit Zweitspielrecht für den VfL ausgestattet ist, stand zur Verfügung. Die Umstellungen zeigten Wirkung. Auch der Torhüterwechsel von Ronja Grabowski auf Kata Blum in der 20. Minute zeigte eine positive Wirkung. Der VfL kämpfte um jeden Ball und kam Tor um Tor heran.

Nach dem 15:16 verhinderte die glänzende SV-Keeperin Julia Gruber noch dreimal den Ausgleich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ging Waiblingen durch Tanja Pfahl, neben Silke Heimburger erfolgreichste Torschützin im ersten Durchgang, aber dann doch erstmals in Führung. Ärgerlich war allerdings der direkte Freiwurftreffer von Lukoseviciute zum 18:18-Halbzeitstand.

Doch der Gastgeber steckte dieses Malheur weg und hatte einen Blitzstart in den zweiten Durchgang. Tanja Padutsch, die im Spielverlauf immer stärker werdende Anna-Lena Unseld sowie die kampfstarke Steffi Heinz sorgten mit einem 5:1-Lauf des VfL in nur vier Minuten für die 23:19-Führung. Der Titelaspirant wankte, verhaspelte einige Bälle leichtfertig.

Die Gäste kamen wieder zurück ins Spiel

Doch Allensbach kam wieder zurück in einer weiterhin tempogeladenen Begegnung, die nun auch durch die insgesamt 9 Zeitstrafen im zweiten Durchgang geprägt war. In Überzahl stellte sich der VfL nicht immer clever an und kam nun zudem häufiger in Zeitspielnot. Doch bevor den Gästen der Ausgleich gelang, setzte der Gastgeber jeweils noch rechtzeitig einen Treffer.

Die Vorentscheidung fiel zwischen 44. und 49. Minute: Blum hielt hinten den Kasten sauber, vorne sorgten Munja Kotzian, Anja Brugger, Pfahl und Katharina Winger durch vier Tore in Serie für die 31:26-Führung. Auch wenn Allensbach nochmals bis auf drei Tore herankam, brachte der VfL den Sieg sicher nach Hause. Letztlich gewann die bessere Bank von Waiblingen gegen eine Gästemannschaft, bei der an diesen Nachmittag die Leistung zu sehr auf nur drei bis vier Spielerinnen basierte.

VfL-Trainer Herbinger war nach Spielende höchst zufrieden. Seine Mannschaft habe die Vorgaben sehr gut umgesetzt und sich nach den anfänglichen Schwierigkeiten ins Spiel gekämpft. Die zahlreichen Zuschauer bekamen ein sehenswertes Spitzenspiel mit viel Tempo und vielen Toren serviert.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowksi; Stockhorst (1), Heimburger (5), Unseld (4), Pfahl (10/4), S. Heinz (5), Brugger (1), Winger (2/1), Frick (3), Kotzian (1), Ramirez, Padutsch (3), Beddies (1).

SV Allensbach: Neumann, Gruber; Jänisch (2), Rothmund (7), Willauer (1), Lukoseviciute (10/3), Greinert (2), Hotz (7), Watzke (2), Zogg (2), Gruczek, Kolasinac.

Quelle: ZVW



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