VfL Waiblingen - Gesamtverein

Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

F1 - SV Allensbach

VfL Waiblingen plant den nächsten Coup

Handball, 3. Liga, Frauen: Spitzenreiter und Titelfavorit SV Allensbach kommt

(twa). Vor zwei Wochen hatten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen den TSV Haunstetten vom Thron gestürzt. Am Sonntag soll dem neuen Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten SV Allensbach Gleiches widerfahren. Die Aufgabe dürfte allerdings ungleich kniffliger werden.

VfL Waiblingen (4. Platz, 14:4 Punkte) – SV Allensbach (1. Platz, 16:2 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Als Pflichtaufgabe war die Partie des VfL Waiblingen gegen den TV Nellingen II angesehen worden, beim 34:30-Sieg hatte der Favorit jedoch zumindest ein paar Anlaufschwierigkeiten. Die Waiblingerinnen sahen sich mit 1:7 im Rückstand, wovon sich indes der Trainer nicht nervös machen ließ. „Wir waren nicht voll konzentriert, Nellingen hat es aber auch ganz gut gemacht“, sagt Paul Herbinger. Nach ein paar Umstellungen in Abwehr und Angriff sei’s viel besser gelaufen, der VfL drehte die Partie zur Pause bereits klar.

Im kommenden Spiel dürfen sich die Waiblingerinnen nicht viele Auszeiten erlauben: Es kommt der Tabellenführer SV Allensbach, den Herbinger zusammen mit Neckarsulm und Haunstetten zu den Titelkandidaten zählt. Haunstetten verließ die Rundsporthalle vor zwei Wochen mit einer 29:35-Niederlage.

Auf einen ähnlichen Coup hofft der VfL am Sonntag – und die personellen Voraussetzungen sind so gut wie schon lange nicht mehr: Tanja Pfahl, die trotz Krankheit gegen Nellingen eine klasse Partie zeigte, ist wieder fit. Anne-Lena Unseld wird rechtzeitig aus Japan zurückerwartet, Katharine Winger reist vom DHB-Lehrgang an. Auch die beiden mit Zweifachspielrecht ausgestatteten Anja Brugger und Tanja Padutsch werden dabei sein. Das heißt, bis auf Sina Bast und Sulamith Klein hat Herbinger seinen kompletten Kader beisammen. „Das ist schon einmal ein gutes Gefühl.“ Der Trainer hofft, dass sich angesichts des vollen Kaders die eine oder andere Spielerin nicht zurücknimmt. „Natürlich freuen sich alle, dass wir wieder ein Spitzenspiel haben.“

Allensbach, das von neun Spielen nur das in Haunstetten verloren hat (23:25), kommt mit dem besten Angriff. Maßgeblichen Anteil an den 323 Toren hat eine, die auch schon das Waiblinger Trikot trug: Erika Lukoseviciute. Die 30-jährige Litauerin ist mindestens zweitligatauglich, hat bereits 66-mal getroffen und war dabei zuletzt sogar verletzt.

Möglicherweise wird sich die Rückraumspielerin in der Rundsporthalle einer besonderen Betreuung erfreuen. „Die kurze Deckung ist in der Liga ja nicht so beliebt“, sagt Herbinger. „Wir haben damit aber gute Erfahrungen gemacht.“ Es sei allerdings nicht so, dass das Allensbacher Spiel komplett auf Lukoseviciute zugeschnitten sei. Der SVA habe, gelenkt von Spielmacherin Steffi Hotz, einige Spielzüge im Repertoire, sicher schnell den Abschluss und habe auch im Gegenstoß seine Stärken.

Einen guten Job verrichte Sarah Rothmund, die in der 3:2:1-Deckung auf der vorgezogenen Position spiele, geschickt die Bälle des Gegners klaue und die Konter meist selbst verwandle. Alles in allem spiele der Tabellenführer, besonders in engen Spielen, sehr clever.

Der VfL Waiblingen steht also vor einer großen Herausforderung. „Das sind die Spiele, die Spaß machen“, sagt Paul Herbinger.

Quelle: ZVW



Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Suche

Anschrift

VfL Waiblingen 1862 e.V.
Abt. Handball
Oberer Ring 1
71332 Waiblingen

Telefon:
07151 98221-0

E-Mail:
handball@vfl-wai...

 


ITOGETHER