VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - TV Nellingen II 34:30

Tanja Pfahl zeigte sich treffsicher (Foto: VfL)

Tanja Pfahl zeigte sich treffsicher (Foto: VfL)

Pflichtaufgabe fordert die VfL-Frauen

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TV Nellingen II

Von Frank Moser

(fmo). Schwerer als erwartet taten sich die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen beim 34:30 (21:15)-Heimerfolg gegen den Aufsteiger TV Nellingen II. Angesichts der dÌnnen Spielerdecke und des anfÀnglichen 1:7-RÌckstands war VfL-Trainer Paul Herbinger mit der Leistung seines Rumpfteams dennoch zufrieden. Nun freuen sich Trainer und Mannschaft auf das Spitzenspiel gegen den SV Allensbach am kommenden Sonntag.

Die Liste der verletzten oder verhinderten Spielerinnen beim VfL Waiblingen war am Samstag beinahe so lange wie die Mannschaftsaufstellung gegen Nellingen. Gerade mal acht Feldspielerinnen standen Herbinger noch zur VerfÃŒgung. Und schon vom Anpfiff weg war zu erkennen, dass das Perspektivteam des Zweitbundesligisten aus Nellingen in Waiblingen mit großem KÀmpferherz agieren wird. WÀhrend die VfL-Mannschaft noch die Bindung in der Abwehr und das Zusammenspiel im Angriff suchte, setzten die kleinen "Schwaben Hornets" einen nach dem anderen Stich. Frech und unbekÃŒmmert, oft aber auch haarscharf am StÃŒrmerfoul dran - stattdessen gab es StrafwÃŒrfe gegen den VfL - zogen die GÀste nach wenig mehr als fÃŒnf Minuten auf 5:1 davon. VfL-Coach Herbinger zog die Time-Out-Karte, doch auch davon ließ sich Nellingen nicht aus dem Takt bringen. Knapp zwei Minuten spÀter fÃŒhrte der Aufsteiger mit 7:1. Böse Erinnerungen an die Vorsaison wurden wach, als der VfL als unbezwungener TabellenfÃŒhrer ausgerechnet gegen die damals noch sieglose HSG Albstadt verlor. Doch ganz allmÀhlich befreite sich der VfL aus seiner Anfangslethargie. Die Abwehr stabilisierte sich und im Angriff ÃŒbernahmen die routinierten Spielerinnen Silke Heimburger und Tanja Pfahl die Verantwortung. Letztere holte sich nach Spielende ein Sonderlob von Herbinger ab, da Pfahl trotz grippebedingt fehlender Trainingseinheiten ein riesiges Spiel ablieferte und 13 Treffer erzielte. Ein erster Zwischenspurt des VfL sorgte nach dem 4:9-RÃŒckstand binnen sechs Minuten fÃŒr den Ausgleich (9:9). Nellingen hielt nochmals dagegen, holte sich beim 12:10 eine Zwei-Tore-FÃŒhrung zurÃŒck. Die erste Zeitstrafe der Partie gegen Nellingens Top-SchÃŒtzin Jana Schnabel brachte die GÀste jedoch völlig aus dem Rhythmus. Auch wenn beim VfL noch immer nicht alles rund lief, war er nun die bestimmende Mannschaft. Ein 8:0-Lauf fÃŒr Waiblingen, zu dem Rechtsaußen Munja Kotzian drei schöne Treffer beisteuerte, und nach 26 Minuten hatte der Gastgeber den anfÀnglichen Sechs-Tore-RÃŒckstand in eine ebensolche FÃŒhrung umgewandelt. Beim 21:16-Pausenstand sah es also doch nach einer klaren Sache fÃŒr den Favoriten aus.

Aber Nellingen kam im zweiten Durchgang nochmals zurÌck. Beim VfL machten sich die beschrÀnkten Auswechselmöglichkeiten bemerkbar, zumal nicht alle Spielerinnen an ihr gewohntes Leistungsniveau herankamen. Die GÀste verkÌrzten zunÀchst auf 20:23 und schafften in der 48. Minute beim 26:27 tatsÀchlich wieder den Anschluss. Der VfL brauchte dann im darauffolgenden Angriff eine ordentliche Portion GlÌck, als er nach zwei von der GÀstetorhÌterin Ann-Sophie Staudenmaier parierten BÀllen noch eine dritte Wurfchance bekam und Kotzian zum 28:26 einwarf. Danach bekamen die Waiblinger wieder die Kurve. Pfahl blieb bei allen acht ihrer StrafwÌrfe nervenstark, Heimburger und Kotzian steuerten die weiteren Treffer zur 32:26-FÌhrung nach knapp 55 Minuten bei. Das war die endgÌltige Entscheidung. Die junge und kampfstarke Nellinger Mannschaft wurde jedoch ebenfalls mit dem verdienten Applaus der Zuschauer verabschiedet, hatten sie doch in einem nicht gerade hochklassigen Spiel beider Teams zumindest fÌr reichlich Spannung gesorgt.

FÃŒr das kommende Heimspiel des VfL gegen den TabellenfÃŒhrer SV Allensbach (Sonntag, 17 Uhr) bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsituation wieder verbessert. Auf jeden Fall kommt da ein dickerer Brocken auf die Waiblingerinnen zu.

VfL Waiblingen: Grabowksi, Blum; Stockhorst, Heimburger (8), Pfahl (13/8), S. Heinz (1), Winger (2), Frick (2), Kotzian (5), Ramirez (3).

TV Nellingen 2: Staudenmaier, Fleischer; Tammer (2), Straub (3), Blanke (5/3), Stemme (1), Valjevac (2), Seitzer (3), Schnabel (8/2), Beyerle (4), Hiller (1), Vollmer (1), Goldmann.

---------------------------------------------------------------------------------Und das schreibt unser Gast der TV Nellingen II
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