VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - TSV Haunstetten

Etwas überraschend erhielt die mit Zweifachspielrecht bei FA Göppingen ausgestattete Anja Brugger die Freigabe fürs Spiel des VfL Waiblingen gegen den TSV Haunstetten. Die Linkshänderin war viermal erfolgreich.Foto: ZVW

Etwas überraschend erhielt die mit Zweifachspielrecht bei FA Göppingen ausgestattete Anja Brugger die Freigabe fürs Spiel des VfL Waiblingen gegen den TSV Haunstetten. Die Linkshänderin war viermal erfolgreich.Foto: ZVW

VfL-Frauen bezwingen Tabellenführer

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TSV Haunstetten 35:29 (17:14)

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen haben sich für die Auswärtsniederlage in Freiburg vor einer Woche rehabilitiert. Durch eine engagierte Leistung mit zwischenzeitlichen Durststrecken besiegte der VfL den Tabellenführer TSV Haunstetten verdient mit 35:29. Die Tabellenspitze in der 3. Liga rückt damit noch enger zusammen – und der VfL ist mit dabei.

Die noch während der Woche unsichere Personalsituation entspannte sich rechtzeitig zum Schlagerspiel gegen den Tabellenführer aus der Augsburger Vorstadt. Denn außer Tanja Padutsch erhielten die Waiblingerinnen auch noch kurzfristig die Freigabe von FA Göppingen für Anja Brugger, die damit erstmals wieder in dieser Saison für den VfL das Trikot überstreifte. Die beiden Linkshänderinnen mit Zweitspielrecht wirbelten denn auch ordentlich auf der rechten Angriffsseite im VfL-Team, das hochengagiert und mit enormem Tempo in die Partie einstieg. Gästetrainer Herbert Vornehm sah sich bereits nach etwas mehr als sechs Minuten und dem 1:4-Rückstand zu einer Auszeit gezwungen. Sein Team fand gegen eine zupackende VfL-Abwehr nicht ins Spiel. Doch die Auszeit störte den Spielfluss des VfL in keinster Weise. Linksaußen Stephanie Frick erzielte gleich drei blitzsaubere Tore in Folge. Des Weiteren sorgten die noch angeschlagene Tanja Pfahl sowie Steffi Heinz für die weiteren Tore zur 9:4-Führung nach zehneinhalb Minuten. Zudem hatte der VfL in Ronja Grabowksi und der bei Strafwürfen eingesetzten Kata Blum zwei verlässliche Torhüterinnen.

Die Überlegenheit der Gastgeber dauerte rund 22 Minuten an. Bis zur 15:8-Führung profitierte Waiblingen auch davon, dass sich der Tabellenführer durch Hinausstellungen selbst schwächte. In den letzten acht Minuten bis zum Pausenpfiff verlor der VfL jedoch seine Linie, schloss ohne Not plötzlich zu hektisch die Angriffe ab. Haunstetten kam wieder gefährlich bis auf 14:16 heran, ehe Pfahl mit ihrem sechsten Treffer den 17:14-Halbzeitstand markierte.

Nach Wiederbeginn setzte sich der VfL in Überzahl zunächst wieder ab (20:15), doch die Gäste blieben gefährlich. Als Waiblingen erst einen Strafwurf und kurz darauf frei stehend vor dem TSV-Kasten versemmelte, verkürzte der TSV auf 19:21. Der VfL hatte aber wieder die besseren Antworten. Beim 28:22 in der 50. Minute schien der Tabellenführer endgültig bezwungen. Aber eben nur scheinbar. Haunstetten kam gegen in der Konzentration nachlassende Waiblingerinnen ein weiteres Mal zurück. Je zwei Tore der auffälligsten Gästespielerinnen, Franziska Hochmair und Annika Schmid, und plötzlich war der Gast dran (26:28/28:30). Die letzten vier Minuten gehörten allein dem VfL. Er besaß die größeren Kraftreserven, ablesbar an Christina Stockhorst, die sich in dieser Phase dreimal energisch durchsetzte. Fünf Treffer in Serie besiegelten die etwas zu hoch ausgefallene Niederlage des entthronten Tabellenführers. Der VfL indes hält sich im Verfolgerfeld des neuen Spitzenreiters SV Allensbach. Dieser gastiert am 25. November (17 Uhr) in Waiblingen, zuvor geht es am 17. November, ebenfalls zu Hause, gegen Aufsteiger TV Nellingen II (18 Uhr).

VfL Waiblingen: Grabowksi, Blum; Stockhorst (4), Rützler, Heimburger (2), Pfahl (6/1), S. Heinz (6), Brugger (4/1), Winger (2/1), Frick (6), Schmidt, Ramirez (1), Padutsch (4). Stadler.

TSV Haunstetten: Müller, Buschendorf; Kubitza (3), Amler, Horner (3), Schneider (3), Kurstedt (3/1), I. Drasovean (1), Duschner (4), Hochmair (6), J. Drasovean, Cappek, Schmid (6/1).

Quelle: ZVW



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