VfL Waiblingen - Gesamtverein

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Ungünstiger Zeitpunkt: Michael Stumpp hat seinen Rückzug als Trainer des VfL Waiblingen vor dem Derby gegen Remshalden bekanntgegeben.Foto: ZVW

Ungünstiger Zeitpunkt: Michael Stumpp hat seinen Rückzug als Trainer des VfL Waiblingen vor dem Derby gegen Remshalden bekanntgegeben.Foto: ZVW

VfL-Trainer schmeißt hin

Es ist ein Schlag für die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen: Michael Stumpp ist Knall auf Fall von seinem Amt als Trainer zurückgetreten. Er sei beruflich zu sehr eingespannt, sagt er. „Das konnte man vor der Saison nicht absehen. Ich hab’ überhaupt keine Zeit für irgendwas.“

Stumpps Entscheidung habe Verein und Spieler völlig überraschend getroffen, so VfL-Spielleiter Thomas Schmid. „Am Montag hat er seinen Rücktritt erklärt.“ Die Mannschaft habe noch lange mit dem Trainer gesprochen, doch der sei nicht umzustimmen gewesen. Am Dienstag habe er seinen Entschluss noch einmal bekräftigt. Schmid sagt, er bedaure den Schritt sehr. Grund seien keine Streitigkeiten mit dem Team oder dem Verein gewesen, sondern rein persönliche Gründe von Michael Stumpp. „Er war viereinhalb Jahre da und ist ein exzellenter Fachmann. Wir waren hochzufrieden mit ihm.“ Zuletzt habe es zwar eine Niederlage in Schwäbisch Gmünd gesetzt (33:35). Doch insgesamt 12:4 Punkte könnten sich sehen lassen.

Der Rückzug kommt für den Mitfavoriten im Kampf um den Aufstieg zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Nur der Spitzenreiter schafft den direkten Sprung in die Baden-Württemberg-Oberliga, der Zweitplatzierte muss in die Relegation. Nach der Niederlage in Gmünd ist Waiblingen indes aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit Neckarsulm auf Rang vier in der Tabelle abgerutscht. Das Team steht unter Druck – und empfängt am Samstag die punktgleiche Mannschaft der SV Remshalden zum Derby.

Unruhe kann ein Verein in dieser Situation nicht brauchen. Hätte der Waiblinger Trainer mit seiner Entscheidung nicht noch etwas warten können? Nein, sagt Stumpp. „Der Zeitpunkt ist immer schlecht, klar. Aber das war jetzt einfach so.“

Im Derby gegen Remshalden wird Co-Trainer Wolfgang Hezel die Mannschaft hauptverantwortlich betreuen. „Er will aber nicht Cheftrainer werden, sondern bleibt Co-Trainer“, sagt Spielleiter Schmid. Der VfL Waiblingen hat deshalb nun die schwierige Aufgabe, während der laufenden Saison einen neuen Coach zu finden. „Wir sind auf der Suche. Aber so viele freie Trainer gibt es nicht.“

Quelle: ZVW



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