VfL Waiblingen - Gesamtverein

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TSB Schwäbisch Gmünd - M1

Nächste Auswärtspleite

Handball, Württembergliga: TSB Gmünd – VfL Waiblingen 35:33 (16:12)

(fra). Mit 33:35 hat der VfL Waiblingen in der Handball-Württembergliga der Frauen bei der TSB Schwäbisch Gmünd verloren. Waiblingen verlor damit das zweite Spitzenspiel auswärts in Folge.


Schon oft, geradezu regelmäßig, startet der VfL in dieser Saison sehr schwach in die Spiele, steigert sich spätestens in der zweiten Hälfte enorm und holt am Ende noch beide Punkte. Das gleiche Muster schien auch in Gmünd zu passen. Ein zwischenzeitlicher Fünf-Tore-Rückstand war in der 58. Minute mit dem 32:32 egalisiert worden. Doch diesmal hatte der Gegner den längeren Atem.

Bis zum 7:7 verlief die Begegnung nicht nur auf der Anzeigetafel ausgeglichen. Doch danach setzte sich TSB auf 14:9 ab. Während sich der Waiblinger Abwehr-Torhüter-Verband nie als eine gemeinsame Einheit präsentierte, wuchs der Gmünder Torhüter Sebastian Fabian einmal mehr über sich hinaus. Reihenweise scheiterten die Waiblinger Schützen an Fabian, der Rückstand von fünf Toren war die logische Konsequenz. Auch eine vierminütige Überzahl kurz vor der Halbzeitpause konnten die Gäste nicht wirklich nutzen und gingen mit einem 12:16 in die Kabine.

Die nächsten 20 Minuten waren in erster Linie ein Djibril-M’Bengue-Festival. Der groß gewachsene, sehr dynamische Rückraumspieler erzielte in dieser Phase acht Rückraumtreffer, das Ganze nahezu fehlschussfrei und mit einem kaum zu bändigenden Torhunger. Viel zu lasch wirkten bei diesen Würfen die Waiblinger Abwehrspieler.

Der VfL gibt sich nicht auf

Doch wenigstens im Angriff spielte nun ein ganz anderer VfL. Angetrieben von Axel Steffens gab sich Waiblingen trotz des permanenten Rückstands von vier bis fünf Toren noch lange nicht geschlagen. Auch die Einwechslung von Uli Schmid wirkte sehr belebend und inspirierend für die Offensive. Zweimal Schmid und zweimal Steffens und der VfL war beim 22:24 eigentlich dran am Gegner. Doch M’Bengue traf munter weiter und Gmünd zog beim 32:27 erneut auf fünf Tore davon.

Spät, aber scheinbar nicht zu spät, ging endlich ein Ruck durch die Waiblinger Abwehr. Zudem wehrte Marc Krammer noch einen Siebenmeter ab und die Gäste drehten richtig auf. Binnen drei Minuten trafen Kallenberg, Schmid, Heib, Bürkle und schließlich Steffens zum 32:32-Ausgleich.

Das 32:33 konnte erneut Steffens egalisieren. Doch 45 Sekunden vor dem Ende gerieten die Gäste erneut in Rückstand. Trainer Michael Stumpp nahm den Torwart aus dem Spiel, doch ein nicht gegebenes Foul an Uli Schmid ermöglichte dem TSB den einfachen Todesstoß.

Schwache Abwehr ausschlaggebend

Diese beiden unglücklich verlaufenden letzten Spielminuten waren jedoch nicht ausschlaggebend für die Niederlage. 50 Minuten mangelhafte Abwehrarbeit führen nun einmal dazu, dass man bei einem Auswärtsspiel gegen einen Topgegner in der Württembergliga nichts Zählbares mit nach Hause bringt.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Hellerich, C. Schmid (2), Kallenberg (6), Heib (3), Mayer, Härtl, U. Schmid (3), Bürkle (7), Steffens (10/2), Onofras (1), Baumann, Miletic (1).

Quelle: ZVW



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