VfL Waiblingen - Gesamtverein

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NSU - M1

Bild: ZVW.

Bild: ZVW.

Feldens Verletzung lähmt den VfL

Handball-Württembergliga, Männer: Neckarsulmer Sport-Union – VfL Waiblingen 40:34 (18:18)

Die Württembergliga-Handballer des VfL Waiblingen haben bei der Neckarsulmer Sport-Union mit 34:40 verloren. Die frühe Knieverletzung von Johannes Felden schockte den VfL. In der Schlussviertelstunde fehlten die Alternativen, um das bis dahin knappe Spiel positiv zu beenden.


Eigentlich war es ein glänzender Start für den VfL: Torhüter Marc Krammer entschärfte in den ersten Minuten vier freie Würfe und Johannes Felden erzielte nach zweieinhalb Minuten die 2:1-Führung. Doch beim Aufkommen verletzte er sich ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste nach minutenlanger Behandlungspause vom Feld getragen werden. Erst fünf Minuten später erzielte der VfL den nächsten Treffer durch Sebastian Bürkle. Bürkle, auf dem nun die Verantwortung als einzig verbliebenem Linkshänder lag, war mit fünf Treffern der erfolgreichste Gästeschütze der ersten Halbzeit, benötigte allerdings zu viele Versuche.

Axel Steffens sorgt für mehr Druck im Spiel

Da auf Halblinks Flaviu Onofras einen mehr als gebrauchten Tag erwischt hatte, hatte Neckarsulm keine Mühe, auf 8:5 davonzuziehen. Erst die Einwechslung von Axel Steffens brachte mehr Druck ins Waiblinger Angriffsspiel. So war es auch Steffens, der maßgeblichen Anteil daran hatte, dass aus dem 10:13-Rückstand binnen nur eineinhalb Minuten die 14:13-Führung wurde. Inzwischen wirbelte auch der angeschlagene Alexander Heib die NSU-Abwehr kräftig durcheinander und der VfL war eigentlich auf einem guten Weg. Nur einige Unkonzentriertheiten und Leichtsinnsfehler verhinderten die Pausenführung, aber auch mit dem 18:18 konnten die Waiblinger noch gut leben.

In den zweiten 30 Minuten brachte das schwache Schiedsrichtergespann mehr Würze und Farbe ins Spiel. Gab es in der ersten Halbzeit noch nur je eine Strafzeit, waren es in der zweiten je fünf inklusive je einer Roten Karte, wovon eine dem falschen Spieler gegeben wurde.

Neckarsulm mit mühelosen Treffern

Bis zum 31:30 nach 48 Minuten setzte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Treffer ab. Doch während Waiblingen immer mehr Energie für jeden einzelnen Treffer aufwenden musste, traf Neckarsulm immer müheloser. David Kalter auf Rechtsaußen traf von jedem Winkel, Lars Neuffer auf Halbrechts hatte auch kaum einen Fehlschuss. Und Henning Tittel überzeugte nicht nur am Kreis, sondern genoss auch als Spielmacher viele Freiheiten. So sorgten fünf torlose Gästeminuten für den vorentscheidenden 30:34-Rückstand. Bis zum 34:37 bestand noch eine kleine Chance, ehe sich der VfL in den beiden letzten Minuten endgültig geschlagen gab. Die Enttäuschung und Erschöpfung war so groß, dass die Waiblinger dem Gegner in den letzten zehn Sekunden noch zwei Tore schenkten, was angesichts der Direktvergleichregel in der Württembergliga fast wie ein dritter Minuspunkt wirken könnte.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Hellerich (1), C. Schmid (1), Kallenberg (2), Heib (3), Mayer (3), Felden (1), U. Schmid (1), Bürkle (6), Steffens (12/4), Onofras, Baumann, Miletic (4).

Quelle: ZVW



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