VfL Waiblingen - Gesamtverein

Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

HSG Albstadt - F1

Katharina Winger. Foto: ZVW

Katharina Winger. Foto: ZVW

Souveräner Auftritt der VfL-Frauen in Albstadt

Handball, 3. Liga, Frauen: HSG Albstadt – VfL Waiblingen 21:41 (10:21) / Winger und Kotzian erzielten allein 21 Treffer

Wiedergutmachung geglückt: Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben bei der HSG Albstadt mit 41:21 gewonnen.


Der Stachel der deutlichen Heimniederlage gegen Neckarsulm vom letzten Wochenende saß tief bei den Damen des VfL Waiblingen. Die ganze Woche über war ein gewisser Frust in der Mannschaft zu spüren. Die Frage war: Können die Spielerinnen ihren Ärger über ihre schlechte Leistung in positive Energie umwandeln und ihren unbedingten Siegeswillen wieder wecken?

Diese Frage war in Albstadt schnell beantwortet: Sie konnten! Und das in beeindruckender Manier.

Von der ersten Spielminute an wurde die HSG sowohl im Angriff als auch in der Abwehr unter Druck gesetzt, und zwar bis zum Spielende. Mit schnellem Spiel setzte sich der VfL von Beginn an Tor um Tor ab. Bis zur 20. Minute hatten die HSG-Frauen nur ein einziges Tor aus dem Feld geworfen und drei Tore durch Siebenmeter erzielt. Der Spielstand zu diesem Zeitpunkt: 16:4 aus Sicht des VfL.

Waiblingen hatte die Möglichkeit, verschiedene Positionen zu wechseln und ein paar Dinge zu versuchen, an der deutlichen Überlegenheit änderte diese Experimentierphase aber nichts: Der Pausenstand von 21:10 für Waiblingen entsprach durchaus dem Spielverlauf.

In der Pause vermuteten oder hofften die Fans der Heimmannschaft, dass der VfL nun sein Pulver verschossen haben könnte, doch sie wurden herb enttäuscht: Das Waiblinger Team führte sein Spiel mit annähernd der gleichen Konsequenz wie in Hälfte eins fort, allenfalls im Abschluss wurde nun die eine oder andere Chance zu einfach vergeben. Das Abwehrverhalten blieb aber über die gesamte Spieldauer konzentriert.

Die logische Folge war ein souveräner 41:21-Sieg des VfL, nach dem sich die Mannschaft weiterhin in der Spitzengruppe aufhält und den Anschluss an den Spitzenreiter halten konnte.

Mit so einer Leistung muss man nun auch das heimische Publikum am Sonntag gegen Ismaning erfreuen und zeigen, dass mit dem VfL auch dieses Jahr wieder gerechnet werden muss.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Stockhorst (3), Heimburger (1), Unseld (3), Pfahl (1), Heinz (4), Winger (11/9), Bast (2), Frick (5), Kotzian (10), Ramirez (1).

Quelle: ZVW

------------------------------------------------------------------------------------------------- Und das schreibt unser Gastgeber die HSG Albstadt
-------------------------------------------------------------------------------------------------

Von Christoph Veeser
3. LIGA FRAUEN

HSG Albstadt – VfL Waiblingen 21:41 (10:21).

Eine Nummer zu groß für die Drittliga-Frauen der HSG Albstadt war am Samstag der VfL Waiblingen. Daran änderte auch das Comeback von Torhüterin Nadine Pfeifer nichts. Bei der 21:41-Niederlage wurde sie von ihren Vorderleuten häufig regelrecht im Stich gelassen.

"Wir waren chancenlos. Waiblingen hat unsere Fehler eiskalt bestraft. So war das Spiel schon früh entschieden", musste sich HSG-Trainer Oliver Lebherz eingestehen. Und Fehler produzierten die Schwarz-Roten am Samstagabend am laufenden Band. Abspielfehler, Unkonzentriertheiten bei der Ballverarbeitung und Schwächen im Torabschluss zogen sich durch wie ein roter Faden. Stephanie Frick bescherte Waiblingen eine 2:0-Führung, zwar verkürzte Helen Schick per Siebenmeter auf 1:2 (4. Minute) – dann dauerte es aber bis zur zwölften Minute, ehe sich die HSG-Fans wieder über ein Tor freuen durften. Der VfL legte in dieser Zeit einen 9:0-Lauf aufs Parkett, an dem Munja Kotzian mit vier Treffern großen Anteil hatte (11:1). Dann war es wiederum Schick, die von der Siebenmeter-Marke zum 2:11 einnetzte. Erst nach einer Viertelstunde gelang Albstadt mit 4:14 der erste Treffer aus dem Feld. Immer wieder verballerte die Lebherz-Sieben aussichtsreiche Chancen, und so war es nicht verwunderlich, dass sich in der ersten Hälfte neben Schick, nur Sabine Kirschbaum und Verena Bodmer mit je einem Treffer in die Torjägerliste eintrugen.

"Wir haben momentan einfach zu wenig Alternativen in unserem Kader. Und solche hohe Niederlagen tun natürlich sehr weh", so HSG-Coach Lebherz. Denn bereits zur Pause war beim Stand von 10:21 der Käse gegessen. Zwar schaltete Waiblingen nun zwei Gänge zurück, profitierte aber weiterhin von den Unzulänglichkeiten der Gastgeberinnen, die sich einen Schnitzer nach dem anderen leisteten. In den letzten drei Minuten sorgten Franziska Ramirez, Kotzian, Frick und Katharina Winger dafür, dass die Tordifferenz am Ende 20 Treffer betrug .
HSG Albstadt: Pfeifer, Falter, Scheffold; Nadj (1), Fien (1), Sa. Kirschbaum (1), Bodmer (2), Su. Kirschbaum (5), Schick (11/8), Fuhrmann, S. Dreer.

Quelle: Schwarzwälder Bote



Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Suche

Anschrift

VfL Waiblingen 1862 e.V.
Abt. Handball
Oberer Ring 1
71332 Waiblingen

Telefon:
07151 98221-0

E-Mail:
handball@vfl-wai...

 


ITOGETHER