VfL Waiblingen - Gesamtverein

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M1 - HSG Oberko./Königsbr.

Sebastian Bürkle setzte vor allem in der ersten Hälfte ein paar Akzente und erzielte insgesamt 6 Treffer. (Foto: VfL)

Sebastian Bürkle setzte vor allem in der ersten Hälfte ein paar Akzente und erzielte insgesamt 6 Treffer. (Foto: VfL)

Souveräner Pflichtsieg

Handball Württembergliga Männer

VfL Waiblingen – HSG Oberkochen-Königsbronn 40:25 (20:12)

von Frank Ader

Wenn der verlustpunktfreie Spitzenreiter zuhause gegen das punktlose Tabellenschlusslicht spielt, hat das Trainergespann sicherlich eher das Problem, die Motivation aufzubauen und Bruder Leichtfuß kleinzuhalten. Mit dem 40:25 Sieg wurden die meisten Erwartungen erfüllt, lediglich die Zahl der Gegentreffer erschien etwas zu hoch.

Die HSG Oberkochen – mit einem Minikader angereist – begann ohne jeglichen Druck und führte nach fünf Minuten mit 3:2. Erst der wurfgewaltige und der ersten Halbzeit deutlich seinen Stempel aufdrückenden Sebastian Bürkle sorgte für die Waiblinger Führung. Doch die Gäste hielten auch nach dem ersten Waiblinger Dreierpack zum 5:3 weiterhin gut mit. Vor allem der groß gewachsene Max Schütz hielt mit insgesamt neun Treffern die Gäste lange im Spiel. Erst nach dem 11:9 zog der Tabellenführer standesgemäß davon. Je zweimal Axel Steffens und der fehlwurflose Johannes Felden sowie der quirlige Uli Schmid erhöhten auf 16:10. Die Halbzeitführung von 20:12 bedeutete angesichts der beschränkten Mittel des Gegners mehr als eine Vorentscheidung.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte spielte Waiblingen sehr engagiert und Spielmacher Alexander Heib baute die Führung beim 24:13 auf 11 Treffer aus. Dieser Abstand hatte bis zum 33:22 Bestand. Beide Abwehrreihen sahen das Spiel mit einem recht freundschaftlichen Charakter, nur je eine Strafzeit für die Mannschaften sind dafür ein sehr deutliches Indiz. In den letzten zehn Minuten zogen die Remstäler das Tempo noch einmal an, ein wunderschönes Kempator von Johannes Felden nach Pass von Uli Schmid und zwei Treffer von Marcus Hellerich waren die letzten Highlights, bevor der 40:25 Sieg feststand. Nun gilt es nach einem spielfreien Wochenende und dem wohl leichtesten Spiel des Jahres, Spannung aufzubauen für das vielleicht schwierigste Spiel der Saison, denn am kommenden Samstag geht es zum Mitfavoriten Neckarsulm.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Hellerich 4, C. Schmid 1, Kallenberg 4, Heib 3, Mayer 1, Felden 6, U. Schmid 4, Bürkle 6, Steffens 7/6, Onofras 1, Baumann, Miletic 3/1


------------------------------------------------------------------------------------------------- Und das schreibt unser Gast die HSG Oberkochen/Königsbronn
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HSG verkauft sich so teuer wie möglich

25:40 (12:20)-Niederlage beim Primus Waiblingenunter erschwerten Bedingungen

Von Tobias Schramek
WAIBLINGEN
Trotz der deutlichen 25:40-Niederlage zeigte die HSG Oberkochen/Königsbronn in Waiblingen beim VfL über weite Strecken eine ordentliche Leistung. Bereits im Vorfeld der Partie beim Spitzenreiter standen die Vorzeichen alles andere als gut für die HSG. Nach insgesamt fünf Ausfällen reiste der Klub nur mit acht Feldspielern zum Tabellenführer. Nach knapp zehn Minuten hielt der Aufsteiger beim Stand von 6:4 für die Hausherren immer noch gut mit. Doch es kam eine weitere Verletzung hinzu: Tobias Schramek zog sich eine Platzwunde zu und wurde nur noch sehr sporadisch eingesetzt.

Wer jetzt meinte, dass der VfL leichtes Spiel hätte, sah sich allerdings getäuscht, die HSG hielt weiter gut mit. Vor allem Max Schütz – mit zehn Toren an diesem Tag bester HSG-Schütze – strahlte immer wieder Torgefahr aus. Auch in der eigenen Abwehr stand die HSG recht solide, Gegentore musste man vor allem aus der schnell vorgetragenen ersten und zweiten Welle der Remstäler hinnehmen. Nach 20 Minuten hatten sich die Gastgeber allerdings noch nicht weiter abgesetzt, lediglich zwei Tore lag der Aufsteiger zu diesem Zeitpunkt zurück.

Mit einer Änderung in Abwehr und Tor stellte Waiblingens Trainer die HSG-Spieler dann jedoch vor Probleme. Es häuften sich technische Fehler und erfolglose Abschlüsse. Die Ballgewinne wurden von VfL gnadenlos in Konter und einfache Tore umgesetzt. Mit einem 9:3-Lauf bis zur Halbzeit stellten die Gastgeber die Anzeigentafel auf ein standesgemäßes Ergebnis - 20:12.

Die HSG brauchte ein paar Minuten, bis sie wieder in die Partie gefunden hatte, in der Zwischenzeit war der Vorsprung des VfL auf zehn Tore angewachsen. Die Befürchtungen der mitgereisten HSG-Fans, dass die Mannschaft nun einbrechen und die Gastgeber ihren Vorsprung weiter ausbauen würden, bewahrheiteten sich allerdings nicht.

In der Abwehr fehlte freilich weiterhin die letzte Konsequenz und Aggressivität, so dass der Tabellenführer seine Angriffe zumeist erfolgreich abschloss. Die letzten zehn Minuten der zweiten Halbzeit waren dann wieder ein Spiegelbild der ersten 30 Minuten. Nach schwächeren Abschlüssen oder technischen Fehlern im Angriff wurde man von schnellen Gegenstößen der Hausherren in den letzten Minuten überrannt.

So wuchs der Vorsprung der Waiblinger bis zum Schlusspfiff noch auf 15 Tore an, leider konnte die HSG auch das 40. Gegentor wenige Sekunden vor Schluss nicht mehr verhindern. Es bleibt nun zu hoffen, dass Trainer Fetzer im wichtigen Spiel gegen Ditzingen wieder eine besser besetzte Bank zur Verfügung steht.

Quelle: Schwäbische.de



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