VfL Waiblingen - Gesamtverein

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HSG Albstadt - F1

Munja Kotzian (Foto:VfL)

Munja Kotzian (Foto:VfL)

Nicht wieder überraschen lassen

Thomas Wagner

Handball, 3. Liga, Frauen:
Waiblingen ist vor dem Schlusslicht Albstadt gewarnt

Nach der 30:41-Schlappe gegen Neckarsulm müssen die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen am Sonntag zur HSG Albstadt.


In der vergangenen Saison mussten die Waiblingerinnen gegen das Schlusslicht eine bittere Pleite einstecken. „Wir sind also gewarnt“, sagt VfL-Trainer Paul Herbinger.

HSG Albstadt (14. Platz, 0:8 Punkte) – VfL Waiblingen (6. Platz, 4:2 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Mit elf Toren Differenz gegen Neckarsulm in eigener Halle zu verlieren, das ist kein Spaß. Auch wenn die Sport-Union kein herkömmlicher Aufsteiger ist. „Wir sind in der ersten Halbzeit nicht auf Touren gekommen“, sagt der Waiblinger Trainer Paul Herbinger. Im zweiten Spielabschnitt, nachdem der VfL in der Abwehr eine Änderung vorgenommen hatte, lief’s zunächst besser. Nach dem zwischenzeitlichen Neun-Tore-Rückstand kämpfte sich der VfL bis zur 44. Minute auf 22:26 heran. „Dann haben wir auch ein bisschen Pech mit der einen oder anderen Entscheidung gehabt, letztlich setzte sich aber die höhere Qualität der NSU durch“, so Herbinger.

Dass die Niederlage so deutlich ausfiel, stört den Trainer weniger. „Bei knappen Ergebnissen gibt’s immer tausend Ausreden.“ So wisse nun jede, was zu tun sei bei der Masse an Fehlern, die begangen worden seien. Bei seiner Mannschaft habe sich dennoch großer Frust breitgemacht. Herbinger hofft, dass der gemeinsame Volksfest-Besuch mit der Männermannschaft am Montag die Laune verbessert hat.

Trotz der jüngsten Schlappe geht der VfL am Sonntag beim noch punktlosen Schlusslicht HSG Albstadt als klarer Favorit ins Spiel. Ähnlich indes war die Ausgangslage in der vergangenen Saison. Da verloren die Waiblingerinnen in eigener Halle gegen die HSG, die auch damals Letzter war, mit 23:27 und hatte den Gegner offensichtlich unterschätzt. „Das sollte uns nicht wieder passieren“, sagt Herbinger. „Wobei Albstadt natürlich nichts zu verlieren hat.“

In den ersten vier Partien gab’s für die Mannschaft von Trainer Oliver Lebherz nichts zu holen. Abgesehen vom 32:36 gegen den TV Nellingen II setzte es ausschließlich hohe Niederlagen: 19:34 gegen die HSG Freiburg, 21:36 in Haunstetten und 14:48 beim SV Allensbach. Gerade das jüngste Resultat beim Aufstiegskandidaten dürfe nicht als Maßstab herangezogen werden, sagt Herbinger. Mit nur einer Auswechselspielerin war die HSG an den Bodensee gereist.

Auffälligste Spielerinnen bei der HSG seien Helen Schick im linken und Susanne Kirschbaum im rechten Rückraum. Der VfL Waiblingen wird mit leicht verändertem Kader nach Albstadt fahren. Rechtsaußen Munja Kotzian, die gegen Neckarsulm wegen einer Autopanne kurzfristig fehlte, ist wieder dabei. Ihre Vertreterin Tanja Padutsch wird für den TuS Metzingen am Ball sein, auch Anja Brugger (Zweifachspielrecht FA Göppingen) steht nicht zur Verfügung. Tanja Pfahl klagte zuletzt über Kniebeschwerden. Herbinger geht aber davon aus, dass sie spielen kann.

------------------------------------------------------------------------------------------------- Und das schreibt unser Gastgeber die HSG Albstadt
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Gute Erinnerungen an den VfL Waiblingen

Von Ulrich Mußler
3. LIGA FRAUEN

HSG Albstadt – VfL Waiblingen (Samstag, 20 Uhr, Mazmannhalle Ebingen).

Eine Woche ist seit der 14:48-Niederlage beim SV Allensbach vergangen. Eine Woche, in der sich bei den Drittliga-Frauen der HSG Albstadt einiges getan hat. Denn mit Nadine Pfeifer ist eine Torhüterin zu den Schwarz-Roten zurückgekehrt, die dem Team im Kampf um den Klassenerhalt den nötigen Rückhalt geben kann.

Am Samstag bekommt es das Team von Trainer Oliver Lebherz in der Mazmannhalle mit dem VfL Waiblingen zu tun. Der VfL, der seit dieser Saison von Paul Herbinger trainiert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, ganz vorne in der Tabelle mitzumischen, startete mit Siegen gegen den TV Grenzach (31:29) und beim TV Möglingen (28:24) in die Saison. Am vergangenen Wochenende setzte es aber die erste Niederlage. Deutlich mit 30:41 mussten sich die Waiblingerinnen dem ambitionierten Aufsteiger Neckarsulmer Sportunion beugen. "Das Ergebnis war für doch überraschend, weil Waiblingen personell sehr stark besetzt ist. Viele Spielerinnen haben schon in der 1. oder in der 2. Liga gespielt. Sie besitzen also nicht nur viel Erfahrung sondern auch ein sehr hohes Spielverständnis", so Lebherz. Im Rückraum sind etwa Tanja Pfahl und Silke Heimburger jederzeit in der Lage, ein Spiel zu entscheiden, außerdem verstärkte sich der VfL vor der Saison mit Anna-Lena Unseld (TV Nellingen) und Franziska Ramirez (SV Allensbach).

Chancenlos sieht Lebherz sein junges Team gegen den Favoriten dennoch nicht. "Meine Spielerinnen wissen, dass sie in der vergangenen Saison in Waiblingen mit 27:24 gewonnen haben. Und Torhüterin Nadine Pfeifer hat damals überragend gehalten", so Lebherz. Ohnehin ist sich der HSG-Trainer sicher, dass die Torhüterin mit ihrer Erfahrung seiner Mannschaft Sicherheit verleiht und die Anforderungen in den Übungseinheiten steigert. "Jetzt ist es schwerer, im Training ein Tor zu erzielen", sagt Lebherz und lacht. Personell hat er wieder mehr Optionen als zuletzt beim Spiel in Allensbach. Zwar fallen Sandra Streich und Vanessa Dreer weiterhin aus, dafür wird Denise Fien nach auskuriertem Bänderriss wieder erste Gehversuche machen. Helen Schick war in den vergangenen Tagen krank, wird am Samstag aber voraussichtlich dabei sein.



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